FINANZBERICHT2010 


WACHSTUM 


ERLEBEN 



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IFRS 

IFRS 

IFRS 

IFRS 

IFRS 

IFRS 

HGB 

HGB 

HGB 

Umsatz, Ergebnis, Cash.ow 

Umsatz Mio.  

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Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen .EBITDA. Mio.  

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Operatives Ergebnis (EBIT I) Mio.  

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Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschften .EBITII. Mio.  

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Ergebnis vor Ertragsteuern Mio.  

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Ergebnis vor Ertragsteuern, bereinigt 
Mio.  

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Konzernergebnis Mio.  

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Konzernergebnis, bereinigt 
Mio.  

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Brutto-Cashow Mio.  

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Investitionen 
Mio.  

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Abschreibungen  
Mio.  

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Working Capital Mio.  

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Bilanz 

Eigenkapital4 
Mio.  

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Sachanlagen, immaterielles Vermgen Mio.  

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Nettoverschuldung Mio.  

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Bilanzsumme Mio.  

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Mitarbeiter 

Mitarbeiter per 31.12. 5 
Anzahl 

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 davon Auszubildende Anzahl 
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Mitarbeiter im Durchschnitt 5 
Anzahl 

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Personalaufwand6 
Mio.  
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Kennzahlen 

Ergebnis je Aktie, bereinigt 
 

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Dividende je Aktie 7 
 

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Dividendenrendite 7 
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EBITDA-Marge % 

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EBIT-Marge % 

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Umsatzrendite % 

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Return on Capital Employed .ROCE. % 

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Gesamtkapitalrendite % 

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Eigenkapitalrendite nach Steuern % 

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Buchwert je Aktie  

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Brutto-Cashow je Aktie  

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Aktie 

Schlusskurs per 31.12. 8 
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Marktkapitalisierung Mrd.  

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Enterprise Value per 31.12. Mrd.  

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Gesamtanzahl Aktien per 31.12. Mio. 

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Ausstehende Aktien per 31.12.9 
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Durchschnittliche Anzahl Aktien 0 
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ZEHNJAHRESBERSICHT/GESCHFTSBEREICHE 


GESCHFTSBEREICHE IMBERBLICK 


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Umsatz 

EBITDA 

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Investitionen 

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InsechsBergwerkenwerdenKali-undMagnesiumrohsalzegewonnen.HierausstellenwireineVielzahlvonDngemittelnher;auer-Der Geschftsbereich Stickstodngemittel vertreibt Felddnger fr nahezu alle landwirtschaftlichen Kulturen. Auerdem wer-
demverarbeitenwirunsereRohstoezuProduktenfrindustrielleAnwendungen,zuhochreinenKalium-undMagnesiumsalzenfr den neben Produkten fr den Garten- und Hausbereich, die Panzenpege und den Panzenschutz, Spezialdngemittel fr kom-
diePharma-,Kosmetik-undLebensmittelindustriesowiezuBestandteilenvonFuttermitteln. munale Grnchen, Golfpltze, Baumschulbetriebe, den Gartenbau und verschiedene Sonderkulturen angeboten. 

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in Mio.  

Umsatz 

EBITDA 

EBIT I 

Investitionen 

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Umsatz 

EBITDA 

EBIT I 

Investitionen 

Mitarbeiter (Anzahl) 


	
 

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SalzproduktevonhchsterReinheitundQualittwerdenalsSpeise-,Gewerbe-undIndustriesalzesowiealsAuftausalzim UnterdemBegriErgnzendeGeschftsbereichesindnebenRecyclingaktivittenundderEntsorgungvonAbflleninKali-bzw. 
WinterdienstfrdieSicherheitimStraenverkehreingesetzt.ProduziertwirdinDeutschlandundinanderenwesteuropischen SteinsalzbergwerkensowiederGranulierungvonCATSANweiterefrdieK+SGruppewichtigeAktivittengebndelt.MitderKali-
LndernsowieinNord-undSdamerika. TransportGesellschaftmbH.KTG.inHamburg verfgtdieK+SGruppebereineneigenenLogistik-Dienstleister.DieChemische 

FabrikKalkGmbH.CFK.handeltmitverschiedenenBasischemikalien. 

 Funoten zur Zehnjahresbersicht 
 
Die bereinigten Kennzahlen beinhalten unverndert lediglich das realisierte Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungs-5 
FTE: Vollzeitquivalente; Teilzeitstellen werden entsprechend ihrem jeweiligen Arbeitszeitanteil gewichtet. 
geschften der jeweiligen Berichtsperiode. Die Marktwertvernderungen der noch ausstehenden, operativen, antizipativen Die Bezeichnung Mitarbeiter gilt fr Frauen und Mnner gleichermaen und ist deshalb als geschlechtsneutal anzusehen. 
Sicherungsgeschfte werden hingegen in den bereinigten Ergebnissen nicht bercksichtigt. Ebenso werden darauf entfallene 6 
Der Personalaufwand enthlt auch Aufwendungen fr Altersteilzeit und Vorruhestand. 
Eekte auf latente und zahlungswirksame Steuern eliminiert; Steuersatz 2010: 28,2% (2009: 27,9 %). 7 
Im Jahr 2010 entspricht die Angabe dem Dividendenvorschlag; Dividendenrendite bezogen auf Jahresschlusskurs. 

Ohne einmaligen latenten Steuerertrag von 41,9 Mio.  bzw. 0,25  je Aktie. 8 
Der Kurs der K+S-Aktie handelt seit der Kapitalerhhung im Dezember 2009 ex Bezugsrecht. Historische Werte 
Zahlungswirksame Investitionen in bzw. Abschreibungen auf Sachanlagen, immaterielle Vermgenswerte. wurden nicht angepasst. 

Bis einschl. 2003: Inkl. 50 % Sonderposten mit Rcklageanteil und Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung. 9 
Gesamtanzahl Aktien abzgl. des Bestands der von K+S am Stichtag gehaltenen eigenen Aktien. 


0 
Gesamtanzahl Aktien abzgl. des durchschnittlichen Bestands der von K+S gehaltenen eigenen Aktien. 

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MITDERK+SGRUPPEWACHSTUMERLEBEN:WIRFRDERN,VEREDELN 
UNDVERTREIBENNATRLICHEROHSTOFFEWIEKALIUNDSALZ. 
UNSEREDNGERMITTELERMGLICHENQUALITATIVHOCHWERTIGE 
UNDREICHEERNTENWELTWEIT. 





BRIEF AN DIE AKtIONRE INHAlt 
KASSEl, 1. MRZ 2011 


als ich im vergangenen Jahr meinen Brief an Sie schrieb, hatten wir die Finanz-und Wirtschaftskrise 
noch gut vor Augen, registrierten allerdings bereits auch erste Anzeichen einer Nachfragebelebung 
im Dngemittelgeschft. Dementsprechend hatte ich zu diesem Zeitpunkt die 
Erwartung geuert, dass sich diese sowie die erstmalig ganzjhrige Konsolidierung von 
Morton Salt positiv auf unser Geschft auswirken sollten. Im Vergleich zur  zugegeben  recht 
niedrigen Ausgangsbasis des Jahres 2009 stellte ich Ihnen unter dem Strich ein deutlich 
hheres Ergebnis in Aussicht. 

Heute, ein Jahr spter, freue ich mich, Ihnen wie folgt Rechenschaft ablegen zu knnen: 

+ Die K+S Gruppe erwirtschaftete im Jahr 2010 einen Umsatz von 5,0 Mrd. ; 
dies ist ein Anstieg gegenber dem Vorjahr von 40 %; 
+ das operative Ergebnis eBIt I erreichte 727 Mio.  und hat sich in etwa verdreifacht; 
+ das bereinigte Ergebnis je Aktie liegt bei 2,33  und verbesserte sich um den Faktor 4; 
+ der Vorstand wird der Hauptversammlung vorschlagen, fr das abgelaufene Geschftsjahr eine 
Dividende von 1,00  je Aktie auszuschtten (Vorjahr: 0,20 ). Dies entspricht einer Ausschttungsquote 
von 43 % und liegt innerhalb unseres grundstzlich angestrebten Zielkorridors von 
40 bis 50 %. Wir stellen auf diese Weise sicher, dass unsere Aktionre fair am Gewinn beteiligt 
werden und das Unternehmen Rcklagen fr knftiges Wachstum, aber auch nicht auszuschlieende 
vorbergehende Krisen bilden kann; 
+ wir haben die Integration von Morton Salt zielstrebig und sachorientiert vorangetrieben und 
+ mit dem Erwerb von potaSh one im Geschftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte einen 
entscheidenden strategischen Schritt nach vorn gemacht. 

Ich mchte mich bereits an dieser Stelle fr Ihr Vertrauen in die K+S Gruppe und unsere Mann-
schaft bedanken, denn Sie haben uns damit sehr geholfen, in den drei zurckliegenden Jahren, die 
von groen Schwankungen und turbulenzen gekennzeichnet waren, Kurs zu halten. 
Der Kapitalmarkt scheint diesen Kurs offensichtlich gutzuheien; hat doch unser Aktienkurs allein 
im vergangenen Jahr um mehr als 40 % und in den vergangenen drei Jahren um durchschnittlich 
13,5 % pro Jahr zugelegt. 
Was waren nun aber im Detail die Grnde fr diese fulminante Entwicklung, die sich die meisten 
von uns vor einem Jahr sicher kaum vorzustellen wagten? 
Im Kerngeschftsfeld Dngemittel gab es zu Beginn des Jahres 2010 einen groen Nachhol-
bedarf der Handelsstufe, um sehr niedrige lagerbestnde im Vorfeld der Frhjahrssaison wieder-
aufzufllen. Dies allein htte aber nicht ausgereicht, um von einer Normalisierung der Dnge-
mittelnachfrage zu sprechen, denn dafr war es notwendig, dass zustzlich auch die landwirt-
schaft zu einem nachhaltigen Verbrauchsverhalten zurckkehrt. Dies ist erfreulicherweise 
geschehen, denn der stark reduzierte Dngemitteleinsatz im Jahr 2009 hatte zu relativ niedrigen 
Nhrstoffgehalten in den Bden und damit zu erhhten Ertragsrisiken fr die kommenden 
Ernten gefhrt. Der in der zweiten Jahreshlfte einsetzende starke Anstieg der internationalen 
Getreidepreise und die damit einhergehende verbesserte Einkommenssituation der land-
wirte begnstigte die Dngemittelnachfrage dann noch zustzlich. Beide Effekte haben zu einem 
Anstieg unseres Dngemittelabsatzes um mehr als 40 % gefhrt. So konnten wir die Kali-
preise angesichts der wieder erstarkten Nachfrage und im Einklang mit der Preisentwicklung auf 
den berseemrkten in mehreren Schritten moderat anheben. Auch wenn sich insbesondere 
manche Kapitalmarktteilnehmer eine rasche Rckkehr zu den im Boomjahr 2008 gesehenen Kali-
preisen wnschen, haben wir aus den negativen Erfahrungen in den Jahren 2008/09 unsere 
lehren gezogen: Wichtig ist eine nachhaltige Preispolitik! 



Im Geschftsbereich Salz verlief das Jahr 2010 nicht minder spannend: Natrlich stand die Integ-INHAlt 
ration des zum 1. Oktober 2009 erworbenen nordamerikanischen Salzproduzenten Morton Salt 
im Vordergrund. Vielleicht werden Sie sich jetzt auch fragen, warum Sie davon im vergangenen Jahr 
so wenig mitbekommen haben?  Nun, das liegt im Wesentlichen an den geringen operativen 
berschneidungen zu unseren bisherigen Salzaktivitten, sodass die bei anderen bernahmetransaktionen 
hufig vorkommenden Standortschlieungen und Stellenstreichungen hier nicht notwendig 
waren. Es ist aber auch schlicht unsere Verantwortung sicherzustellen, dass unsere Kunden 
davon im tagesgeschft nicht behelligt werden, selbst wenn im Hintergrund dies- und jenseits 
des Atlantiks eine Vielzahl von Projektteams an einer mglichst zgigen Integration arbeitet. Ich 
freue mich daher, dass Morton Salt ab dem ersten tag der Zugehrigkeit zur K+S Gruppe, 
Quartal fr Quartal, vom Umsatz bis zum Nettoergebnis deutlich positive Wertbeitrge liefert. 
Ich denke, darauf knnen wir alle stolz sein! 

Das Jahr 2010 war aber auch in anderer Hinsicht auergewhnlich: Wir haben sowohl zu Beginn 
als auch am Ende des Jahres in Europa einen Winter erlebt, wie es ihn in puncto Intensitt lange 
nicht mehr gegeben hat. Whrend der langfristige Durchschnitt und damit das Absatzbudget fr 
unsere europische Salztochter eSco bei rund 2 Mio. t Auftausalz liegt, wurde im vergangenen 
Jahr allein hier mehr als das Doppelte verkauft. Dass wir einen solchen Kraftakt nicht nur meistern, 
sondern von solchen Nachfragespitzen auch profitieren knnen, verdanken wir drei Faktoren: 
der ber die Jahre immer flexibleren und den Saisoneffekten immer besser Rechnung tragenden 
Auftausalzproduktion in unseren europischen Werken, den gelebten Synergien zwischen der 
Salz-und Kaliproduktion sowie dem sich neben Europa mittlerweile auf Sd-und Nordamerika 
erstreckenden Produktionsnetzwerk, das in diesem Winter beispielsweise 15 Schiffslieferungen 
mit Auftausalz fr Europa von unseren Standorten in Chile und auf den Bahamas mglich machte. 


Wir haben in den letzten zehn Jahren nicht nur einfach den grten Salzproduzenten, sondern vor 
allem den im Hinblick auf das Produkt- und lnderportfolio am breitesten aufgestellten Salzpro-
duzenten der Welt geschaffen! 
Warum ist mir diese Differenzierung so wichtig? Nun, weil es deutlich macht, dass wir unser Leit-
motiv Wachstum erleben keineswegs nur eindimensional verstehen. 
Wachstum allein um des Wachstums willen ist fr uns kein Ziel. Wachstum sollte wertgebunden 
und mit Augenma erfolgen. Zwei Eigenschaften, an denen wir uns messen lassen wollen. 
Am Beispiel der Entsorgung salzhaltiger Abwsser unseres Werks Werra wird deutlich, dass K+S 
mit dem 360-Mio.--Manahmenpaket ihrer Verantwortung gerecht wird; wir haben einen 
dauerhaften Weg fr die Entsorgung der zuknftig verbleibenden Salzabwsser entwickelt und 
wollen diesen bei Vorliegen entsprechender ffentlich-rechtlicher Genehmigungen wie verspro-
chen umsetzen. Das Konzept fhrt in den nchsten vier Jahren zu einer 50 %igen Reduzierung der 
Salzabwsser sowie zu einer 30%igen Reduzierung der Salzkonzentration in der Werra. Das 
Manahmenpaket umfasst dabei ausgesprochen innovative und aufwndige Verfahren, die bis-
lang von keinem anderen Kaliproduzenten weltweit grotechnisch eingesetzt werden. Wir 
bekennen uns damit zum Standort Deutschland und gehen mit dem Manahmenpaket an die 
Grenze des technisch Mglichen und wirtschaftlich Vertretbaren. Da jedoch diese dauerhafte 
lokale Entsorgung einigen Seiten immer noch nicht ausreicht und eine langfristige Genehmigung 
damit nicht als gesichert angenommen werden kann, bereiten wir parallel Genehmigungs-
antrge fr Salzabwasserfernleitungen zur Oberweser sowie zur Nordsee vor. Dies geschieht unge-
achtet der tatsache, dass die mit den lndern Hessen und thringen definierten und vom 
Runden tisch akzeptierten Prfkriterien fr Fernleitungen aus unserer Sicht heute nicht erfllt sind. 
Dies muss aber der Fall sein, bevor eine Entscheidung ber den Bau einer Fernleitung getroffen 
werden kann  eine solche Entscheidung ist mit der Vorbereitung der Antrge also nicht verbunden. 



Gleichwohl stehe ich dafr ein, dass diese Antragsverfahren sorgfltig, vorurteilsfrei und ergebnis-INHAlt 
offen bearbeitet werden. 

Wo steht die K+S Gruppe in strategischer Hinsicht heute und warum hat das Jahr 2010 eine ganz 
besondere Bedeutung fr die kommenden Jahrzehnte? 

Im Vergleich zu unseren internationalen Dngemittelkonkurrenten ist die K+S Gruppe durch die 
Kombination von Kali und Salz weltweit beinahe einzigartig, denn sie bietet z. B. auf der Produktionsseite 
bei technik, Bergbau und Geologie erhebliche Synergien und ergnzt sich auf der Absatzseite 
nahezu perfekt: So steht dem konjunkturabhngigen Dngemittelgeschft das relativ 
krisenfeste, dafr wetterabhngige Salzgeschft gegenber. Diese Kombination ist fr uns so berzeugend, 
dass wir Mitte letzten Jahres entschieden haben, unsere Zwei-Sulen-Strategie weiter 
voranzutreiben. Diese sieht vor, insbesondere in den Geschftsbereichen Kali- und Magnesiumprodukte 
sowie Salz zu wachsen und unsere Managementressourcen und finanziellen Mittel hierauf 
zu fokussieren. 

Diejenigen von Ihnen, die uns schon etwas lnger kennen, wissen, dass sich der Vorstand auf die 
Fahnen geschrieben hatte, die eigenen Kalikapazitten angesichts eines weltweit steigenden 
Kalibedarfs mittelfristig auszubauen. Wir haben in den letzten Jahren viele Kaliprojekte rund um 
den Globus sorgfltig analysiert. Mit der erfolgreichen bernahme des kanadischen Kaliexplorationsunternehmens 
potaSh one mit seinen reichen Kalivorrten ist uns jetzt ein entscheidender 
strategischer Schritt gelungen. Nun knnen und werden wir in Saskatchewan ein neues 
Kaliwerk errichten, das ab 2015 erste Produkte liefern und aus heutiger Sicht im Endausbau mindestens 
2,7 Mio. t Kaliumchlorid pro Jahr herstellen soll. Das hierfr veranschlagte Investitionsvolumen 
beluft sich auf etwa 2,5 Mrd. uSD, wird sich aber ber Jahre verteilen und so die 
K+S Gruppe finanziell nicht berfordern. Insofern steht der Erwerb von potaSh one ganz im 
Zeichen unserer Wachstumsstrategie, die neben dem Ausbau unserer Kalikapazitten die Verlngerung 
der durchschnittlichen lebensdauer unserer Kalibergwerke vorsieht. Darber hinaus 


wird das neue Rohstoffvorkommen zusammen mit unseren bestehenden inlndischen Kaliberg-
werken unsere internationale Wettbewerbsfhigkeit deutlich strken und im Ergebnis der gesam-
ten K+S Gruppe in Europa und bersee zugute kommen. 
Mit Blick auf unsere Zwei-Sulen-Strategie haben wir im Juni 2010 auch die Prfung einer Veru-
erung von coMpo angestoen. Zur Vorbereitung haben wir seitdem ein Konzept fr eine 
gesellschaftsrechtliche und unternehmerische Herauslsung der coMpo aus der K+S Gruppe erar-
beitet und einen Bieterprozess gestartet. Ein Ergebnis sollte Mitte dieses Jahres vorliegen. 
Wie gestalten sich nun die Perspektiven fr das Jahr 2011? 
Das Jahr 2011 sollte erneut ein gutes Jahr fr unsere K+S Gruppe werden: Die weltweite Nach-
frage nach Kalidngemitteln wird weiter steigen, ein Weltkaliabsatz von 57 bis 60 Mio. t 
(2010e: 57 Mio. t) erscheint uns durchaus realistisch. Anhaltend hohe Preise fr Agrarrohstoffe 
und infolgedessen sehr attraktive Einkommensperspektiven fr die landwirte sollten hierzu 
mageblich beitragen. Auch bei Stickstoffeinzel- und Mehrnhrstoffdngern erwarten wir eine 
Fortsetzung der positiven Nachfrageentwicklung. Im Salzgeschft rechnen wir aufgrund des 
witterungsbedingt guten Starts des Auftausalzgeschfts sowohl in Europa als auch in Nordamerika 
mit einem im Vergleich zum Spitzenjahr 2010 stabilen Geschftsvolumen auf hohem Niveau. 
In Summe drfte der Umsatz der K+S Gruppe im Geschftsjahr 2011 sprbar zulegen, und beim 
operativen Ergebnis bestehen sogar Chancen einer deutlichen Steigerung. Dies und ein ver-
bessertes Finanzergebnis sollten auch beim bereinigten Ergebnis je Aktie zu einer deutlichen Stei-
gerung fhren und damit die Ausschttungsfhigkeit fr die Dividende weiter erhhen. 
Auch im Namen meiner Vorstandskollegen mchte ich unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbei-
tern fr ihr auerordentliches Engagement, ihr unternehmerisches Gespr und ihren bemerkens-
werten teamgeist herzlich danken. 



Ihnen, sehr geehrte Aktionrinnen und Aktionre, Kunden und Partner der K+S Gruppe, danke ich INHAlt 
erneut fr Ihr Vertrauen, die Untersttzung und den offenen Dialog im vergangenen Geschftsjahr. 
Wir wollen weiter mit Ihnen an einem Strang ziehen, Zukunft gemeinsam gestalten, kontrolliert 
wachsen und Sie mit unseren leistungen berzeugen! 


Norbert SteiNer 

vorSItzenDer DeS vorStanDS 





. Zehnjahresbersicht der K+S Gruppe U3 

wachstum erleben 5 Konzernabschluss INHAlt 

. Geschftsbereiche im berblick U4 

. Brief an die Aktionre 
WACHStUM BRAUCHt ROHStOFFE 40 5.1 Besttigungsvermerk des Abschlussprfers 161 
WACHStUM BRAUCHt ERFAHRUNG 46 5.2 Gewinn- und Verlustrechnung 162 
WACHStUM BRAUCHt lOGIStIK 50 5.3 Kapitalflussrechnung 163 
WACHStUM BRAUCHt PERSPEKtIVEN 54 5.4 Bilanz 164 
WACHStUM BRAUCHt VERANtWORtUNG 58 5.5 Entwicklung des Eigenkapitals 165 
WACHStUM BRAUCHt tIEFGANG 64 5.6 Entwicklung des Anlagevermgens 166


1 an unsere aKtionre 

WACHStUM BRAUCHt VERlSSlICHKEIt 68 5.7 Entwicklung der Rckstellungen 170 
WACHStUM BRAUCHt EIN ZUHAUSE 72 5.8 Segmentberichterstattung 172 

1.1 Vision/Mission 3 5.9 Anhang 174 

1.2 Der Vorstand 4 

1.3 Bericht des Aufsichtsrats 6 

4 Konzernlagebericht 
weitere informationen 

4.1 Konzernstruktur und Geschftsttigkeit 77

2 K+s amKapitalmarKt 

4.2 Unternehmensstrategie und -steuerung 87 

Informationen ber Rohstofflagersttten 218 

4.3 Mitarbeiter 92 

Definition verwendeter Finanzkennzahlen 221 

4.4 Forschung und Entwicklung 95

2.1 Die Aktie 12 Glossar 222 

4.5 berblick ber den Geschftsverlauf 101

2.2 Anleihe und Rating 17 Abbildungsverzeichnis 226 

4.6 Ertragslage 
107

2.3 Investor Relations 17 tabellenverzeichnis 226 

4.7 Finanzlage 
114 

Stichwortverzeichnis 228 

4.8 Vermgenslage 119 

Finanzkalender, Kontakt, Impressum 230 

4.9 Gesamtaussage zur aktuellen 
wirtschaftlichen lage 121 

4.10 Darstellung der 
Geschftsbereichsentwicklung 122

3 corporate governance 

4.11 Risikobericht 
129 

4.12 Nachtragsbericht 
145 

4.13 Prognosebericht 
145

3.1 Erklrung zur Unternehmensfhrung 
und Corporate-Governance-Bericht 21 

3.2 Mitglieder des Vorstands 26 

3.3 Mitglieder des Aufsichtsrats 27 

3.4 Vergtungsbericht 31 


an unsere aKtionre 

an unsere aKtionre 

1 

1.1 Vision/Mission 3 

1.2 Der Vorstand 4 

1.3 Bericht des Aufsichtsrats 6 


konzernl agebericht corpor ate governance k+S a m k apitalmarkt an unSere aktionre konzernabSchluSS 
konzernl agebericht corpor ate governance k+S a m k apitalmarkt an unSere aktionre konzernabSchluSS 
viSion/miSSion 
3 

1.1 vision/mission 
WIR WOllEN AUF DER BASIS UNSERER GRUNDWERtE: 

+ 
Rohstoffe frdern und veredeln und mit unseren Produkten und leistungen 
Ernhrung, Gesundheit sowie lebensqualitt verbessern 
+ 
in den Mrkten fhrende Positionen einnehmen 
+ 
fr unsere Kunden der bevorzugte Partner sein 
+ 
unsere Rohstoff- und Produktionsbasis strken und weltweit ausbauen 
+ 
durch die Entwicklung neuer Produkte und effizienterer Verfahren die 
Wertschpfung weiter erhhen 
+ 
einen fairen Ausgleich von wirtschaftlichen, kologischen und sozialen 
Belangen erreichen 
+ 
fr unsere Stakeholder nachhaltige Werte schaffen und Verantwortung in 
der Gesellschaft bernehmen 
+ 
fr Mitarbeiter aus aller Welt ein attraktiver Arbeitgeber sein 

1.2 1.2 
1.2 Der vorstanD 
joachim felker 

InDuStrIeKauFMann 


gerd grimmig 

DIploM-InGenIeur 


Norbert SteiNer 

JurISt, vorStanDSvorSItzenDer 

wurde 1954 in Siegen geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften 
in Heidelberg und seinem Referendariat 
im Bezirk des Oberlandesgerichts Karlsruhe nahm er 1983 
seine Berufsttigkeit in der Steuerabteilung der BaSF aG 
auf, deren Unterabteilung Zlle und Verbrauchssteuern er 
ab 1988 leitete. Im Jahr 1993 bernahm er die leitung des 
Bereichs Recht, Steuern und Versicherungen der K+S aKtIen-
GeSellSchaFt. Im Mai 2000 wurde Norbert Steiner Mitglied 
des Vorstands, im Januar 2006 stellvertretender Vorsitzender 
und am 1. Juli 2007 Vorstandsvorsitzender der K+S aKtIen-
GeSellSchaFt. In seiner Verantwortung liegen der Geschftsbereich 
Salz, die Bereiche Unternehmensentwicklung und 
Controlling, Recht/Compliance, Investor Relations, Kommunikation 
sowie Internationale hr-Koordination. 

wurde 1952 in Bad Godesberg geboren. Nach seinem Abitur 
im Jahr 1974 absolvierte er eine Ausbildung zum Industriekaufmann 
bei der BaSF aG und arbeitete dort als Wirtschaftsassistent. 
Von 1980 bis 1999 hatte er mehrere Management- 
und Marketingpositionen innerhalb des BaSF-Konzerns inne, 

u. a. in Asien. Zuletzt war er als Abteilungsdirektor des 
Bereichs Dngemittel ttig. Seit dem Jahr 2000 ist Joachim 
Felker in der K+S Gruppe ttig, zunchst als Geschftsfhrer 
der FertIva GMBh und ab 2003 als Mitglied der Geschftsfhrung 
der K+S KalI GMBh. Im Oktober 2005 wurde er 
Mitglied des Vorstands der K+S aKtIenGeSellSchaFt. Er ist 
zustndig fr die Geschftsbereiche Kali-und Magnesiumprodukte 
sowie Stickstoffdngemittel. 
wurde 1953 in Freden geboren. Nach seinem Bergbaustudium 
an der tu Clausthal war er in den Grubenbetrieben verschiedener 
Werke und im Bereich Bergbau der Hauptverwaltung 
der KalI unD Salz aG (heute K+S aKtIenGeSellSchaFt) 
ttig. Von 1990 bis 1996 hatte er verschiedene Werksleiterpositionen 
im Bereich Bergbau inne. Von Januar 1997 bis September 
2001 war Gerd Grimmig Geschftsfhrer der KalI 
unD Salz GMBh und zustndig fr das Ressort Bergbau. Seit 
Oktober 2000 ist er Mitglied des Vorstands der K+S aKtIen-
GeSellSchaFt. In seiner Verantwortung liegen die Bereiche 
Bergbau, Geologie, technik/Energie, Forschung und Entwicklung, 
Umwelt, Arbeitssicherheit, Qualittsmanagement, 
Inaktive Werke, Entsorgung und Recycling, tierhygieneprodukte, 
MSW cheMIe und Consulting. 


konzernl agebericht corpor ate governance k+S a m k apitalmarkt an unSere aktionre konzernabSchluSS 
konzernl agebericht corpor ate governance k+S a m k apitalmarkt an unSere aktionre konzernabSchluSS 
dr. thomaS Ncker 

JurISt 


jaN peter NoNNeNkamp

DIploM-KonoM 


wurde 1958 in Neukirchen-Vluyn geboren. Nach seinem Studium 
der Rechtswissenschaften und anschlieender Promotion 
in Mnster absolvierte er seine Referendarzeit u. a. in 
Dsseldorf und Montreal, Kanada. 1991 nahm er seine berufliche 
ttigkeit bei der raG aG auf, fr die er in verschiedenen 
Funktionen ttig war. Im Anschluss daran wurde er 1998 
zum Mitglied des Vorstands der raG SaarBerG aG berufen 
und war dort fr die Bereiche Personal, Recht sowie It-Management/
Organisation zustndig. Seit August 2003 ist Dr. 
thomas Ncker Mitglied des Vorstands der K+S aKtIenGe-
SellSchaFt. Er ist Arbeitsdirektor und zustndig fr Personal, 
It-Services, Organisations-und Projektmanagement, Immobilienmanagement, 
Wissensmanagement, Gesundheitsmanagement, 
logistik sowie Handelsgeschfte (cFK). 

wurde 1963 in Bremen geboren. Nach Beendigung seiner 
Ausbildung zum Bankkaufmann schloss er 1990 sein Studium 
der Wirtschaftswissenschaften an der Privaten Universitt 
Witten/Herdecke ab. Anschlieend war er in Unternehmen 
der Konsum- und Investitionsgterindustrie, u. a. bei der 
FIelMann aG sowie der leopolD KoStal GMBh & co. KG, in 
verschiedenen Finanzfunktionen ttig. Zuletzt verantwortete 
er seit 2004 als Vorstandsmitglied bei Knorr-BreMSe aG 
die Bereiche Finanzen, Bilanzierung und Steuern. Seit 1. Juni 
2009 ist er als Mitglied des Vorstands der K+S aKtIenGeSell-
SchaFt verantwortlich fr die Bereiche Finanzen und Rechnungswesen, 
Einkauf, Material-und lagerwirtschaft, Steuern, 
Revision und Versicherungen. 

Weitere Informationen zu den Mitgliedern des Vorstands, 
ihren Zustndigkeiten und Mandaten finden Sie im Kapitel 
Corporate Governance auf den Seiten 26 f. 


1.3 1.3 
1.3 bericht Des aufsichtsrats 
der folgende Bericht informiert gem  171 Abs. 2 AktG ber die Ttigkeit des Aufsichtsrats 
im Geschftsjahr 2010 und das Ergebnis der Prfung von Jahres-und Konzernabschluss 2010. 
Schwerpunkte unserer Sitzungen und Beratungen mit dem Vorstand waren die sich nach der 
Wirtschafts- und Finanzkrise wieder deutlich verbessernde Geschftslage der K+S Gruppe, 
die Errterung der K+S Gruppenstrategie, die Erweiterung der Produktions- und Rohstoffbasis 
insbesondere durch den Erwerb der kanadischen Explorationsfirma potaSh one, der 
mgliche Verkauf der CoMpo, die Salzabwasserentsorgung im hessisch-thringischen Kalirevier 
sowie das neue Vorstandsvergtungssystem. 

koNtiNuierlicher dialog zum Wohl der k+S gruppe 

Der Aufsichtsrat hat auch im Geschftsjahr 2010 die ihm nach Gesetz, Satzung und seiner 
Geschftsordnung obliegenden Kontroll-und Beratungsaufgaben sorgfltig wahrgenommen. 
Eine Vielzahl an Sachthemen wurde eingehend diskutiert, und es wurden Beschlsse ber 
zustimmungspflichtige Geschfte gefasst. Wir haben den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens 
kontinuierlich beraten und dessen Geschftsfhrung berwacht. Wir waren in alle 
Entscheidungen von grundlegender Bedeutung stets rechtzeitig und angemessen eingebunden. 
Der Vorstand unterrichtete uns regelmig, zeitnah und umfassend ber den Geschftsverlauf, 
die Ertrags- und Finanzlage, die Beschftigungssituation sowie die Planungen und 
die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens. Abweichungen von den Planungen 
wurden dem Aufsichtsrat ausfhrlich erlutert. Die Risikosituation sowie das Risikomanagement 
waren dabei stets in unserem Fokus. 

Zur Vorbereitung der Sitzungstermine erhielt der Aufsichtsrat regelmig schriftliche 
Berichte vom Vorstand. Nach sorgfltiger Prfung und Beratung hat der Aufsichtsrat zu den 
Berichten und Beschlussvorschlgen  soweit erforderlich  Beschlsse gefasst. Der Aufsichtsratsvorsitzende 
stand auch auerhalb der Sitzungen mit dem Vorstand in engem Kontakt 
und besprach mit ihm wesentliche Vorgnge und anstehende Entscheidungen. Die Anteils


eigner- und die Arbeitnehmervertreter haben wesentliche Themen der Tagesordnungen in 
jeweils gesonderten Treffen vor den Aufsichtsratssitzungen beraten. 

Zu Geschftsvorgngen, die fr das Unternehmen von wesentlicher Bedeutung waren, wurde 
der Aufsichtsrat durch den Vorstand auch zwischen den turnusmigen Sitzungen unverzglich 
und umfassend schriftlich informiert. 

Die Prsenz in den Aufsichtsratssitzungen lag im Berichtszeitraum bei durchschnittlich 98 %; 
zwei Aufsichtsratsmitglieder haben an jeweils einer Sitzung nicht teilnehmen knnen, so- 
dass auch im Jahr 2010 kein Aufsichtsratsmitglied an weniger als der Hlfte der Sitzungen 
teilgenommen hat. Die Ausschsse tagten bis auf je eine Sitzung des Prfungs- und des Personalausschusses, 
in der jeweils ein Aufsichtsratsmitglied verhindert war, in vollstndiger 
Besetzung. 

SitzuNgeN deS aufSichtSratS 

Im Geschftsjahr 2010 fanden insgesamt sechs Aufsichtsratssitzungen statt, davon zwei 
auerordentliche. Der Aufsichtsrat hat zudem einen Beschluss im schriftlichen Verfahren 
gefasst. 

In der Sitzung am 10. Mrz 2010 haben wir den Jahresabschluss, den Konzernabschluss, die 
Lageberichte und den Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands fr das Geschftsjahr 
2009 geprft und die Abschlsse auf Empfehlung des Prfungsausschusses gebilligt. Wir 
haben uns im Rahmen der Prfung besonders mit den Auswirkungen der erstmaligen Einbeziehung 
von Morton Salt in den Konzernabschluss befasst. Die Geschftslage und der 
Ausblick auf das laufende Jahr wurden eingehend errtert. Auf Vorschlag des Personalausschusses 
wurde beschlossen, die bis jeweils 30. September 2010 befristeten Vorstandsmandate 
von Herrn Felker und Herrn Grimmig um zwei bzw. drei Jahre zu verlngern. Darber 
hinaus hat der Aufsichtsrat auch im Hinblick auf die sich durch das Gesetz zur Angemessenheit 
der Vorstandsvergtung ergebenden Neuerungen auf Empfehlung des Personalausschusses 
beschlossen, das Vergtungssystem in Teilen zu modifizieren. Dies betrifft insbesondere 
das Anreizsystem fr eine nachhaltige Unternehmensentwicklung (Long-term-Incentive) 
sowie die Pensionszusagen. Detaillierte Informationen ber die Hhe der Vorstandsvergtungen 
in 2010 sowie die Struktur des Vergtungssystems, die sich seit der Billigung 


konzernl agebericht corpor ate governance k+S a m k apitalmarkt an unSere aktionre konzernabSchluSS 
konzernl agebericht corpor ate governance k+S a m k apitalmarkt an unSere aktionre konzernabSchluSS 
bericht DeS aufSichtSratS 
7 

durch die Hauptversammlung am 11. Mai 2010 nicht verndert hat, finden Sie auf den Seiten 
31 ff. des Finanzberichts. Der Aufsichtsratsvorsitzende erluterte auerdem die Empfehlung 
des Nominierungsausschusses, der Hauptversammlung die Wahl von Herrn Cardona, dessen 
gerichtliche Bestellung bis zum Ablauf der Hauptversammlung am 11. Mai 2010 befristet 
war, in den Aufsichtsrat vorzuschlagen. Weiter hat der Aufsichtsrat die Beschlussvorschlge 
fr die Hauptversammlung 2010 verabschiedet. Der Vorschlag zur Wahl des Abschlussprfers 
wurde hierbei auf eine entsprechende Empfehlung des Prfungsausschusses gesttzt. 
Anschlieend berichtete der Vorstand ber den Stand und die Perspektiven der Salzabwasserentsorgung 
im hessisch-thringischen Kalirevier. 

Am 11. Mai 2010 informierte der Vorstand ber die Ergebnisse und Entwicklungen der 
Geschftslage im ersten Quartal. 

In einer fr den 24. und 25. August 2010 angesetzten Sitzung befasste sich der Aufsichtsrat zu 
Beginn mit der Geschftslage des ersten Halbjahres sowie mit dem Ausblick fr das Gesamtjahr 
2010. Dabei ging der Vorstand auch auf die aktuelle Marktsituation und insbesondere auf 
die Spekulationen ber einen Zusammenschluss der russischen Kaliproduzenten sowie die 
angestrebtebernahmevon potaShCorp durchBhp Billiton ein.DanachgabderVorstand 
einen berblick ber die weiteren Entwicklungen beim Thema Salzabwasserentsorgung. Im 
Anschluss erluterte der Vorstand die neu entwickelte Zukunftsvision fr die K+S Gruppe. 
Dabei wurden die strategische Ausrichtungen der Geschftsbereiche Kali- und Magnesiumprodukte, 
Stickstoffdngemittel sowie Salz vom Vorstand ausfhrlich dargelegt. Eine mgliche 
Reaktivierung des Reservebergwerks Siegfried-Giesen sowie der Erwerb von potaSh 
one wurden hierbei ebenso behandelt wie die Frage einer mglichen Anschlussregelung fr 
den im Jahr 2014 auslaufenden Stickstoffdngemittelvertrag mit der BaSF. Nach ausfhrlicher 
Errterung haben sich Vorstand und Aufsichtsrat auf strategische Zielsetzungen fr die 
K+S Gruppe verstndigt. Danach berichtete der Vorsitzende des Prfungsausschusses ber 
dessenvorangegangeneSitzung,inderu.a.dasinterneKontrollsystemund dasCompliance-
Management der K+S Gruppe behandelt wurden; nach Einschtzung des Ausschusses und 
des Plenums werden beide Themen vom Vorstand angemessen gehandhabt. 

In auerordentlichen Sitzungen am 24. September und 7. Oktober 2010 hat sich der Aufsichtsrat 
im Wesentlichen mit dem Erwerb von potaSh one befasst. Der Vorstand informierte 
ausfhrlich ber das Profil des Unternehmens, die damit verbundene strategische Strkung 
der Rohstoffbasis fr die K+S Gruppe, die wesentlichen Feststellungen der Due-Diligence-
Prfung einschlielich der zu erwartenden Umweltgenehmigung des zustndigen Umweltministeriums 
in Saskatchewan, die Finanzierung sowie die technische Realisierung der 
neuenKalikapazitten.BeiderinternenWertfindungfrpotaSh one,diedurcheinexternes 
Gutachten einer namhaften Wirtschaftsprfungsgesellschaft gesttzt wurde, hat der Aufsichtsrat 
die Plananstze auch anhand von anspruchsvollen Stresstests kritisch hinterfragt. 
Der Vorstand fhrte aus, dass durch einen Erwerb von potaSh one die Kostenposition und 
damit die internationale Wettbewerbsfhigkeit des Geschftsbereichs Kali- und Magnesiumprodukte 
sprbar gestrkt werden, sich die durchschnittliche Restlaufzeit der Kalilagersttten 
erhht und der Geschftsbereich damit insgesamt robuster, auch gegen vorbergehende 
Turbulenzen am Kalimarkt, werden wird. Vor dem Hintergrund der zwischen Vorstand 
und Aufsichtsrat abgestimmten strategischen Zielsetzungen stimmte der Aufsichtsrat nach 
ausfhrlicher Diskussion der Abgabe eines bindenden Angebots zum Erwerb von 100 % der 
Aktien von potaSh one zu. 

In der letzten Sitzung des Jahres, am 24. November 2010, hat der Aufsichtsrat auf Vorschlag 
des Personalausschusses beschlossen, das bis 31. Juli 2011 befristete Vorstandsmandat von 
Herrn Dr. Ncker um weitere fnf Jahre zu verlngern und ihn fr diesen Zeitraum erneut 
zum Arbeitsdirektor zu bestellen. Im Anschluss berichtete der Aufsichtsratsvorsitzende von 
seinem Besuch bei Morton Salt und den auf den verschiedenen Standorten gewonnenen 
positiven Eindrcken. Danach erluterte der Vorstand die aktuelle Geschftslage und gab 
einen Ausblick ber den voraussichtlichen Umsatz sowie das Ergebnis der K+S Gruppe in 
2010. Auerdem befasste sich der Aufsichtsrat mit der Planung 2011 sowie der mittelfristigen 
Vorausschau, einschlielich des Investitions- und Finanzierungsrahmens fr die Folgejahre. 
Die Plne wurden auf bereinstimmung mit den strategischen Zielsetzungen sorgfltig 
berprft und zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat wurde ferner vom 
Vorstand auf Basis eines im Vorfeld der Sitzung an die Aufsichtsratsmitglieder versandten 
Berichts ber den Stand der Salzabwasserentsorgung der Werke Werra und Neuhof-Ellers 
unterrichtet. Insbesondere die vorsorgliche Erarbeitung von Antragsunterlagen fr Fernpipelinevarianten 
zur Weser wie zur Nordsee wurde intensiv diskutiert und zustimmend 


1.3 1.3 
zur Kenntnis genommen. Anschlieend berichtete der Vorsitzende des Prfungsausschusses 
ber die Ergebnisse der am Vormittag des gleichen Tages abgehaltenen Prfungsausschusssitzung; 
hier standen die festgelegten Prfungsschwerpunkte, die interne Revision sowie 
Regelungen zu Spenden und Sponsoring im Vordergrund. Danach berichtete der Vorstandsvorsitzende 
ber die Eckpunkte der am 21./22. November 2010 mit potaSh one geschlossenen 
Vereinbarungen, die ersten positiven Reaktionen des Kapitalmarkts und der Regierung 
der Provinz Saskatchewan sowie das weitere Vorgehen. Schlielich erluterte der Vorstand 
das Vorhaben, der kommenden Hauptversammlung vorzuschlagen, die Umstellung von 
Inhaber- auf Namensaktien vorzunehmen. Der Aufsichtsrat untersttzte dieses Vorhaben. 

auSSchuSSSitzuNgeN 

Zur Wahrnehmung und Untersttzung seiner Aufgaben hat der Aufsichtrat neben dem 
gesetzlich vorgeschriebenen Vermittlungsausschuss drei weitere Ausschsse eingerichtet: 
den Prfungsausschuss, den Personalausschuss und den Nominierungsausschuss. Die Ausschsse 
bereiten Beschlsse des Aufsichtsrats sowie Themen vor, die im Plenum zu behandeln 
sind. Auer im Prfungsausschuss fhrt der Aufsichtsratsvorsitzende den Vorsitz. ber 
die Inhalte und Ergebnisse der Ausschusssitzungen wird in der jeweils nachfolgenden Plenumssitzung 
berichtet. Eine bersicht ber die Ausschsse und ihre personelle Besetzung 
finden Sie im Corporate-Governance-Kapitel des Finanzberichts 2010 auf der Seite 30 und auf 
der Internetseite der K+S aKtienGeSellSChaFt unter der Rubrik Corporate Governance. 

Der Prfungsausschuss trat im Jahr 2010 dreimal zusammen. Der Ausschuss prfte am 2. Mrz 
2010 im Beisein der Abschlussprfer, des Vorstandsvorsitzenden und des Finanzvorstands den 
Jahresabschluss 2009derK+S aKtienGeSellSChaFt,denKonzernabschluss 2009,diejeweiligen 
Lageberichte sowie den Gewinnverwendungsvorschlag; dabei wurden die bilanziellen 
Auswirkungen des Erwerbs von Morton Salt, die Folgen des gegenber dem Jahr 2008 stark 
rcklufigen Dngemittelgeschfts auf die Ertrags- und Vermgenslage sowie die durchgefhrten 
Kapitalmanahmen ausfhrlich besprochen. Auerdem wurde die Empfehlung an 
das Plenum fr einen Vorschlag zur Wahl des Abschlussprfers fr das Geschftsjahr 2010 
an die Hauptversammlung beschlossen. In diesem Zusammenhang wurde die gem Ziffer 

7.2.1 des Deutschen Corporate Governance Kodex vorgesehene Unabhngigkeitserklrung der 
Deloitte & touChe GMBh eingeholt. Am 25. August 2010 errterte der Ausschuss Schwerpunkte 
fr die Abschlussprfung 2010. In der letzten Sitzung des Jahres, am 24. November 
2010, informierte sich der Prfungsausschuss ber die Arbeit der internen Revision des laufenden 
Geschftsjahres und besonders ber die organisatorische Einbeziehung von Morton 
Salt und Spl in das Revisionssystem. Der Ausschuss befasste sich ferner mit dem Wahlvorschlag 
fr den Abschlussprfer an die Hauptversammlung 2011. Schlielich wurden am 

3. Mai, am 4. August sowie am 2. November zwischen den Mitgliedern des Prfungsausschusses, 
dem Vorstandsvorsitzenden und dem Finanzvorstand per Telefonkonferenz die jeweils 
zur Verffentlichung anstehenden Quartalsberichte errtert. 
Der Personalausschuss, der Personalentscheidungen des Aufsichtsrats vorbereitet und fr 
sonstige Vorstandsangelegenheiten zustndig ist, trat im Jahr 2010 ebenfalls dreimal zusammen. 
Er beschftigte sich mit den Zielerreichungen und Zielvereinbarungen, dem Vorstandsvergtungssystem, 
Mandatsablufen, der langfristigen Nachfolgeplanung, dem Thema Diversity 
sowie mit den Pensionen und der Reisekostenregelung des Vorstands. 

Die Mitglieder des Nominierungsausschusses haben sich zu zwei Beschlussvorschlgen telefonisch 
bzw. schriftlich abgestimmt. 

Der nach den Vorschriften des Mitbestimmungsgesetzes zu bildende Vermittlungsausschuss 
wurde im abgelaufenen Geschftsjahr nicht einberufen. 

corporate goverNaNce 

Der Aufsichtsrat befasst sich regelmig mit der Anwendung und Weiterentwicklung der 
Corporate-Governance-Regelungen im Unternehmen. Ausfhrliche den Aufsichtsrat betreffende 
Informationen finden sich im Corporate-Governance-Kapitel des Finanzberichts 2010 
auf den Seiten 23 ff. 

Im abgelaufenen Jahr haben Aufsichtsrat und Vorstand die Neufassung des Deutschen Corporate 
Governance Kodex vom 26. Mai 2010 errtert und in der Sitzung am 24. November 
2010 die gemeinsame Entsprechenserklrung 2010/2011 verabschiedet, die mit nur einer 
Ausnahme smtlichen Empfehlungen der jeweiligen Fassung des Kodex entspricht; auch 
die Anregungen des Kodex werden mit nur zwei Ausnahmen befolgt. Sie finden die Entsprechenserklrung 
auf der Internetseite der K+S aKtienGeSellSChaFt unter der Rubrik Corporate 
Governance und auf Seite 21 des Finanzberichts 2010. In derselben Sitzung erluterte 


konzernl agebericht corpor ate governance k+S a m k apitalmarkt an unSere aktionre konzernabSchluSS 
konzernl agebericht corpor ate governance k+S a m k apitalmarkt an unSere aktionre konzernabSchluSS 
bericht DeS aufSichtSratS 
9 

der Vorsitzende des Aufsichtsrats den Beschlussvorschlag des Nominierungsausschusses zur 
Zielsetzung fr die Besetzung des Aufsichtsrats gem Ziffer 5.4.1 des Deutschen Corporate 
Governance Kodex, der vom Plenum nach eingehender Diskussion verabschiedet wurde. Die 
Zielsetzung finden Sie auf der Internetseite der K+S aKtienGeSellSChaFt unter der Rubrik 
Corporate Governance und auf Seite 24 des Finanzberichts. Der Aufsichtsrat errterte auerdem 
das Ergebnis der Auswertung des von den Mitgliedern beantworteten Fragebogens zur 
jhrlichen Effizienzprfung; die Ergebnisse lieferten einzelne wertvolle Anregungen fr die 
knftige Arbeit im Aufsichtsrat wie auch in den Ausschssen. 

Interessenkonflikte von Vorstands- oder Aufsichtsratsmitgliedern, ber die die Hauptversammlung 
zu informieren wre, sind dem Aufsichtsrat gegenber im Berichtszeitraum nicht 
offengelegt worden. Zur Vermeidung potenzieller Interessenkonflikte haben Herr Cardona 
und Herr Dr. Snner in jeweils zwei Plenumssitzungen an Beratungen zu Themen, bei denen 
auch Interessen der oao euroCheM bzw.der BaSF Se berhrt werdenknnten,nicht teilgenommen. 
Herr Vassiliadis hat erklrt, er werde fr den Fall, dass korrespondierende Themen 
im Aufsichtsrat der BaSF Se behandelt werden sollten, nicht an dessen Beratungen teilnehmen. 
Beschlsse wurden zu diesen Themen nicht gefasst. 

prfuNg deS jahreS-uNd koNzerNabSchluSSeS 2010 

Die Deloitte & touChe GMBh, Hannover, hat den vom Vorstand nach den Regeln des hGB 
aufgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht der K+S aKtienGeSellSChaFt sowie den 
auf der Grundlage der internationalen Rechnungslegungsstandards iFrS aufgestellten Konzernabschluss 
und den Konzernlagebericht fr das Geschftsjahr 2010 geprft und jeweils 
mit dem uneingeschrnkten Besttigungsvermerk versehen. Die genannten Unterlagen, der 
Vorschlag des Vorstands ber die Verwendung des Bilanzgewinns sowie die Prfungsberichte 
der Deloitte & touChe GMBh, die den Mitgliedern des Prfungsausschusses und des Aufsichtsrats 
jeweils rechtzeitig bermittelt worden waren, wurden in der Prfungsausschusssitzung 
am 1. Mrz 2011 sowie in der Aufsichtsratssitzung am 9. Mrz 2011, in der der Vorsitzende 
des Prfungsausschusses sowie die Abschlussprfer der Deloitte & touChe GMBh 
ausfhrlich ber das Ergebnis ihrer Prfungen berichteten, umfassend behandelt. Weder 
Deloitte & touChe noch der Prfungsausschuss haben Schwchen des auf den Rechnungslegungsprozess 
bezogenen Kontroll- und Risikomanagementsystems festgestellt. In der Sitzung 
wurden alle Fragen vom Vorstand und den Abschlussprfern erschpfend beantwortet. 

Der Aufsichtsrat hatte nach eigener Prfung und Diskussion des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses, 
des Lageberichts und des Konzernlageberichts keinen Anlass, Einwendungen 
zu erheben. Er stimmte in seiner Einschtzung der Lage der K+S aKtienGeSellSChaFt 
sowie des Konzerns mit dem Vorstand berein und folgte dem Vorschlag des Prfungsausschusses 
auch insoweit, als er die Abschlsse fr das Geschftsjahr 2010 billigte; der Jahresabschluss 
2010 der K+S aKtienGeSellSChaFt wurde damit festgestellt. Die vom Vorstand 
vorgeschlagene Gewinnverwendung wurde ebenfalls im Hinblick auf die derzeitige und knftig 
zu erwartende finanzielle Situation der K+S Gruppe hin berprft. Nach ausfhrlicher 
Diskussion schloss sich der Aufsichtsrat dem Vorschlag des Vorstands an. 

Der Aufsichtsrat spricht den Mitgliedern des Vorstands, allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern 
sowie den Arbeitnehmervertretungen seinen Dank fr ihr hohes Engagement und 
die sehr erfolgreiche Arbeit im vergangenen Geschftsjahr aus. 

kaSSel, 9. mrz 2011 


dr. ralf bethke 

vorSItzenDer DeS auFSIchtSratS 



K+S am KapitalmarKt 

K+S am KapitalmarKt 

/ Aus 5.000  Anlage in K+S Aktien wurden in fnf Jahren 26.157 ; +39,2% p.a. / Dividenden 
vorschlag mit 1,00 /Aktie entsprechend dem hheren ergebnis deutlich ber vorjahr 
(0,20  /Aktie) / Anleihe notierte zum Jahresende 2010 bei 107,476 % (+ 2,170 Prozentpunkte 
auf Jahressicht, stichtagsbezogene rendite: 2,868 %) / Analystencoverage nochmals leicht 
ausgebaut 

2 

2.1 Die Aktie 12 
2.2 Anleihe und rating 17 
2.3 investor relations 17 

governance governance kapitalmarkt corporate .am .k+s 

konzernlagebericht konzernabschluss 

.

KapitalmarKtKennzahlen tAB: 2.0.1 
2010 2009 2008 2007 2006 
2,33 
4,34 
13,85 
56,36 
56,65 
35,94 
10,8 
16,8 
65,7 
1,3 
191,40 
191,40 
191,34 
1,00 
191,4 
43,0 
1,8 
18,7 
20,9 
11,5 
2,3 
11,8 
15,8 
K+S-AKtie 

ergebnis je Aktie, bereinigt 1. /Aktie 
Brutto-Cashflow je Aktie  /Aktie 
Buchwert je Aktie  /Aktie 
Jahresschlusskurs (XetrA) 3. 
Jahreshchstkurs (XetrA) 3. 
Jahrestiefstkurs (XetrA) 3. 
marktkapitalisierung zum Jahresende mrd.  
gesamtbrsenumsatz mrd.  
Durchschnittlicher tagesumsatz mio.  
DAX indexgewichtung per 31.12.; 2006  2007: mDAX % 
gesamtanzahl Aktien per 31.12. mio. 
Ausstehende Aktien per 31.12. 4.mio. 
Durchschnittliche Anzahl Aktien 5.mio. 
Dividende je Aktie 6. /Aktie 
Ausschttungssumme 6.mio.  
Ausschttungsquote 6,.7.% 
Dividendenrendite (Schlusskurs) 6.% 
eigenkapitalrendite nach Steuern % 
return on Capital employed (rOCe) % 
enterprise value (ev) per 31.12. mrd.  
enterprise value zu umsatz (ev/ umsatz) x-fach 
enterprise value zu eBitDA (ev/ eBitDA) x-fach 
enterprise value zu eBit (ev/ eBit) x-fach 

2.1,07

0,56 

5,94 

1,06

Aktienart: nennwertlose Stckaktien 

1,95 

7,14 

2,25 

2,08 

gesamtzahl Aktien: 191.400.000 Stck 

6,81 WKn/iSin: 761 200/De0007162000 

10,94 

10,41 

5,65 

marktsegment: Prime Standard 

Prime Branche: Chemie 

39,99 

39,97 

40,69 

20,55 

53,04 

95,90 

40,69 

20,55 industriegruppe: Chemicals, Commodities 

notierung: alle Brsenpltze in Deutschland 

29,85 

27,72 

18,50 

13,05 

ticker-Symbol Bloomberg: 

7,7 

6,6 

6,7 

3,4 

SDF gr bzw. SDF gY 

16,9 33,4 10,2 4,3 ticker-Symbol reuters: SDFg 
ADr CuSiP: 48265W108 

66,4 

131,6 

40,6 

16,9 

1,1 

1,2 

5,9 

3,2 

165,00 K+S-Anleihe 

165,00 

165,00

191,40 

191,40 

165,00 

165,00 

165,00 

WKn/iSin: A1A 6Fv/De000A1A6Fv5 

166,15 

164,95 

164,94 

164,96 

Brsenzulassung/ -notierung: 
Brse luxemburg 

emissionsvolumen: 750 mio. eur 

Stckelung: 1.000 eur 

0,20 

2,40 

0,50 

0,50 

38,3 

396,0 

82,5 

82,5 

40,9 

40,4 

47,1 

46,8 Ausgabekurs: 99,598 % 

zinskupon: 5,000 % 

0,5 

6,0 

1,2 

2,4 

Flligkeit: 24.09.2014 

2.17,7

8,4 

68,6 

16,1

Anleiherating: S&P: BBB; moodys: Baa2 

9,3 

64,0 

15,5 

17,4 

9,0 

7,2 

7,8 

4,1 

UnternehmenSrAting 

2,5 

1,5 

2,3 

1,4 

21,8 4,8 18,8 10,2 S&P: BBB (Ausblick: positiv) 
moodys: Baa2 (Ausblick: stabil) 

37,8 5,3 27,3 14,8 

Die bereinigten Kennzahlen beinhalten unverndert lediglich das realisierte ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschften der jeweiligen .1 

Berichtsperiode. Die marktwertvernderungen der noch ausstehenden operativen, antizipativen Sicherungsgeschfte werden hingegen in 
den bereinigten ergebnissen nicht bercksichtigt. ebenso werden darauf entfallende effekte auf latente und zahlungswirksame Steuern eliminiert; 
Steuersatz 2010: 28,2 % (2009: 27,9 %). 


Ohne einmaligen latenten Steuerertrag von 41,9 mio.  bzw. 0,25  je Aktie. .2 
Der Kurs der K+S-Aktie handelt seit der Kapitalerhhung im Dezember 2009 ex Bezugsrecht. historische Werte wurden nicht angepasst. .3 
gesamtanzahl Aktien abzgl. des Bestands der von K+S am Stichtag gehaltenen eigenen Aktien. .4 
gesamtanzahl Aktien abzgl. des durchschnittlichen Bestands der von K+S gehaltenen eigenen Aktien. .5 
im Jahr 2010 entspricht die Angabe dem Dividendenvorschlag; Dividendenrendite bezogen auf den Jahresschlukurs. .6 
Bezogen auf das bereinigte ergebnis nach Steuern. .7 


aktie aktie Die .2.1 

2.1 Die aKtie 
.BrsEn .dEn .an .Erholung 

Im Brsenjahr 2010 setzte sich an den internationalen 
Aktienmrkten die in 2009  nach den deutlichen Verlusten 
des Vorjahres  begonnene Erholung fort, dies jedoch 

Auch die Notierungen fr Rohstoffe legten im Jahr 2010 
deutlich zu; insbesondere Palml und Mais waren durch 
eine starke Nachfrage begnstigt. Der Goldpreis notierte 
zu Jahresende bei 1.423,60 USD je Feinunze (ein Plus von 
19,5 %). Der lpreis profitierte ebenfalls von der Erholung 
der Weltwirtschaft; er verteuerte sich um 21,6 % auf 

als vervierfacht, whrend DAX und MSCI WOrlD STAn-
DArD nur 27,8 bzw. 1,8 % zulegen konnten und der DJ 
STOXX 600 sogar 11,0 % verlor. Noch deutlicher zeigt sich 
dieser Effekt im Vergleich der vergangenen zehn Jahre. 

/ taB: 2.1.1 

mit einer geringeren Dynamik. So stieg der bedeutende 94,75 USD je Barrel am Jahresende. 
US-amerikanische Aktienindex S&P 500 im Jahr 2010 um 

.daX, .als .BEssEr .sich .EntwicKElt .s-aKtiE +K12,8%nach 23,5%in 2009.Der deutsche Leitindex DAX 

.auf .BEtrgt .s-aKtiEnpErforMancE +K 
41,4%) +.dividEndE .(inKl. .40,9% .JahrEssicht 

Der Schlusskurs des Jahres 2010 lag mit 56,36  deutlich 

konnte aufgrund einer starken konjunkturellen Entwicklung 
ein Plus von 16,1 % verzeichnen (2009: 23,8 %). Die 
Stimmung an den Aktienmrkten wurde allerdings zeitweise 
durch Verschuldungskrisen, insbesondere ausgelst 
durch die Entwicklung in Griechenland und Irland, 
sowie eine strkere Regulierung des Finanzsektors 
belastet. Die Aktienmrkte der Schwellenlnder konnten 
sich aufgrund des dort strkeren und dynamischeren 
Wirtschaftswachstums sowie grtenteils solider 
Haushaltslagen besser entwickeln als die der Industrielnder. 


.standard .world .Msci .und .600 .stoXX .dJ 

Der fr K+S als Vergleichsmastab wichtige deutsche 
Aktienindex DAX schloss am 31. Dezember 2010 bei 6.914 
Punkten und erzielte damit auf Jahressicht einen Gewinn 
von 16,1% (Vorjahr: +23,8%). Der europische Aktienindex 
DJ STOXX 600 stieg um 8,6 % auf 276 Punkte, 
der globale Index MSCI WOrlD STAnDArD um 9,6% 
auf 1.280 Punkte. Mit einem Plus von 40,9 % entwickelte 
sich die K+S-Aktie damit auf Jahressicht deutlich besser 
als diese Vergleichsindizes. Ein hnliches Bild zeigt sich 
ebenfalls bei einer lngeren Zeitbetrachtung: So hat sich 
der Wert der K+S-Aktie in den letzten fnf Jahren mehr 

ber dem Kurs von 39,99  am Ende des Vorjahres. Die 
Kursentwicklung verlief zunchst sehr positiv, wurde 
aber in den Sommermonaten durch ein allgemein 
schwaches Umfeld auf den Aktienmrkten sowie die 
bis Mitte des Jahres noch rcklufige Preisentwicklung 
von Agrarrohstoffen vorbergehend leicht gedmpft; 
ab August setzte dann eine starke Erholung der K+S-
Aktie ein. / aBB: 2.1.1, 2.1.2 

Folgende wichtige Ereignisse beeinflussten den Kursverlauf 
im Jahr 2010: 

+ 
Zu Beginn des Jahres notierte die K+S-Aktie bei rund 
40 . Untersttzt durch positive Analystenkommentare 
zu den Perspektiven des Dngemittelgeschfts 
performance tAB: 2.1.1 
1Jahr 
2010 
5Jahre 
2006  2010 
10 Jahre 
2001  2010 
in % 
K+S-Aktie (ohne Dividende) + 40,9 + 366,1 + 1.221,8 
K+S-Aktie (zzgl. Dividende) + 41,4 + 396,4 + 1.338,1 
DAX (Performance-index) + 16,1 + 27,8 + 7,5 
DJ StOXX 600 + 8,6 - 11,0 - 23,3 
mSCi World Standard + 9,6 + 1,8 + 4,8 
im Jahr 2010 stieg die Aktie bis Anfang Mrz auch 
aufgrund eines gnstigen Marktumfelds sowie der 
kalten Witterung in Europa auf 47 . Nach der Verffentlichung 
der Zahlen zum Geschftsjahr 2009 

am 11. Mrz, die im Rahmen der Erwartungen lagen, 

bewegte sich der K+S-Aktienkurs bis Ende April 

zunchst seitwrts. 

+ Die am 11. Mai verffentlichten Zahlen konnten die 
Erwartungen der Analysten zwar bertreffen; der 


governance governance kapitalmarkt corporate 
.am .k+s 

konzernlagebericht konzernabschluss 

aktie .Die .2.1 

vorsichtige Ausblick der K+S GrUPPe bewegte jedoch WertentWicKlungder K+S-aKtie im Vergleichzu daX, dJStoXX600 und mSciWorld ABB: 2.1.1 
einige Analysten dazu, ihre Schtzungen zu reduzieren. 
Die Aktie schloss in einem insgesamt schwachen 
Aktienmarktumfeld am 25. Mai auf ihrem Jah


restief bei 35,94 . 

+ 
Anfang Juni wirkten sich die von K+S angekndigte 
Erhhung des Preises fr granuliertes Kaliumchlorid 
um 8 auf 305  je Tonne sowie die Mitteilung, den 
Verkauf von COMPO innerhalb eines Jahres zu prfen, 
positiv auf den K+S-Aktienkurs aus, der bis auf 
41  stieg. Anfang August befand sich die K+S-Aktie 
in einem starken Aufwrtstrend und profitierte vor 
allem von steigenden Preisen fr Agrarprodukte. 
+ 
Im Rahmen der Verffentlichung der Zahlen zum 
zweiten Quartal am 12. August hob K+S die Absatz-
in % 

150 

140 
130 
120 
110 
100 
90 
80 
70 

index: 31. Dezember 2009 

Jan. 10 Feb. mrz April mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. nov. Dez. Jan. 11 Feb. 
K+S DAX DJ StOXX 600 mSCi World 
Quelle: Bloomberg 

prognose fr Kali- und Magnesiumprodukte erneut 
an und gab wieder einen quantitativen Umsatz- 
und Ergebnisausblick. Die Annahme eines im Ver-
gleich zum ersten Halbjahr leicht niedrigeren Durch-
schnittspreises fr das Kali-und Magnesium-Pro-
duktportfolio fr die zweite Jahreshlfte fhrte zur 
Anpassung einiger Analystenschtzungen und einem 
leichten Dmpfer auf den K+S-Aktienkurs. 
+ Das am 17. August verffentlichte bernahmean-
gebot des britisch-australischen Bergbaukonzerns 
BhP BIllITOn fr den kanadischen Kaliproduzenten 
monatliche hchSt-, tiefSt-unddurchSchnittSKurSe der K+S-aKtie ABB: 2.1.2 
in  Jan. 10 Feb. mrz April mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. nov. Dez. Jan. 11 Feb. 
60 
55 
50 
45 
40 
35 
30 
POTAShCOrP lenkte die Aufmerksamkeit der Markt


hchst-/tiefstkurs monatsdurchschnitt 
Quelle: Bloomberg 

teilnehmer auf die nachhaltige Attraktivitt des Kalimarktes 
und nhrte Spekulationen ber mgliche 

weitere bernahmen in der Dngemittelbranche. mung am Aktienmarkt sowie den anhaltend stei-Kaliumchlorid fr den amerikanischen Markt und 

+ 
Die K+S-Aktie profitierte in den folgenden Wochen genden Agrarpreisen. Damit einhergehend kndig-BPC fr Asien und Brasilien an. 
darber hinaus von einer generell positiven Stim-ten POTAShCOrP Preiserhhungen fr granuliertes 

aktie aktie Die .2.1 

+ Die im Rahmen einer Ad-hoc-Mitteilung vorab am 
2. November verffentlichten Ergebnisse zum drit-
ten Quartal, welche die Konsenserwartungen zum 
Teil deutlich bertrafen, sowie die gleichzeitige Anhe-
bung der Ergebnisprognose fhrten zu einem weite-
ren Anstieg der K+S-Aktie. 
+ Diese Entwicklung wurde Ende November durch die 
von K+S beabsichtigte freundliche bernahme des 
kanadischen Kali-Explorations-und Entwicklungs-
unternehmen POTASh One zustzlich untersttzt, 
welche im Rahmen der Wachstumsstrategie mittel-
fristig zu einem Ausbau der Kalikapazitten der K+S 
GrUPPe sowie der Verlngerung der durchschnittli-
chen Lebensdauer der Bergwerke fhren wird. 
+ Zum Jahresende erhielt die Aktie schlielich weiteren 
Rckenwind durch die von K+S angekndigte Erh-
hung des Preises fr granuliertes Kaliumchlorid um 
weitere 18  /t auf 335  /t in Europa sowie den frhen 
Wintereinbruch in Europa und schloss am 31. Dezem-
ber bei 56,36  mit einem Plus von 40,9 % im Vergleich 
zum Jahresende 2009 (39,99 ). Bercksichtigt man 
die im Mai 2010 gezahlte Dividende, so betrug der 
Wertzuwachs insgesamt 41,4 %. 
K+s-aKtiEnKurs .tEndiErt .zu .BEginn .dEs .
JahrEs .2011 .sEitwrts 
Das Jahr 2011 begann fr die K+S-Aktie mit einer Seit-
wrtsbewegung. Die K+S-Aktie notierte am 28. Februar 
2011 mit rund 56  in etwa auf dem Niveau zum Jahres-
ende 2010. Der DAX stieg in diesem Zeitraum um rund 5 %. 
wErtEntwicKlung.dEr.K+s-aKtiE .sEit .Jah-
rEsBEginn.iM.vErglEich.zu .wEttBEwErBErn 
Wir verfolgen kontinuierlich die relative Aktienkursent-
wicklung im Vergleich zu unseren brsennotierten Wett-
bewerbern, der so genannten Peer Group. Hierzu geh-
ren neben anderen die nordamerikanischen Dngemit-
telproduzenten POTAShCOrP und MOSAIC, der russi-
sche Kaliproduzent UrAlKAlI, der Dngemittelanbieter 
marKtKapitaliSierungder K+SaKtiengeSellSchaft ABB: 2.1.3 
in mrd.  2 4 6 8 10 12 
2010 
2009 
2008 
2007 
2006 
per 31. Dezember; Basis: XetrA 
10,8 
7,7 
6,6 
6,7 
3,4 
WertentWicKlungder K+S-aKtie im Vergleichzu WettbeWerbern ABB: 2.1.4 
in % Jan. 10 Feb. mrz April mai Juni Juli Aug. Sept. Okt. nov. Dez. Jan. 11 Feb. 
175 
160 
145 
130 
115 
100 
85 
70 
55 
index: 31. Dezember 2009 
K+S PotashCorp Yara Compass mosaic uralkali Quelle: Bloomberg 


governance governance kapitalmarkt corporate .am .k+s 

konzernlagebericht konzernabschluss 

aktie .Die .2.1 

YArA aus Norwegen sowie der Salzhersteller COMPASS Jahr. Zum Vergleich: Der DAX erzielte im gleichen Zeit-lIMITeD gem 21 WpHG mit, dass sie die Schwelle 
aus den USA. / aBB: 2.1.4 raum lediglich eine jhrliche Rendite von +5,0%. von 15,0% unterschritten und per 14. Mai 14,989% der 
/ aBB: 2.1.5 Aktien gehalten habe. Die MerITUS TrUST COMPAnY 

Die bereits im ersten Quartal aufgrund eines sich verbessernden 
Marktumfelds einsetzende positive Kursentwicklung 
der Aktien von internationalen Dngemittelproduzenten 
wurde im zweiten Quartal durch die 
rcklufigen Preise von Agrarrohstoffen kurzfristig 
gedmpft. Im dritten und vierten Quartal wurde die 
Kursentwicklung jedoch von bernahmespekulationen 
in der Dngemittelbranche sowie stark anziehenden 
Getreidepreisen begnstigt. Die K+S-Aktie konnte 
sich im Jahr 2010 sehr gut behaupten und schloss zum 

31. Dezember 2010 mit einem Plus von 40,9 %. Neben der 
leicht strkeren Performance der Aktie unseres Wettbewerbers 
POTAShCOrP (+42,7%), die zwischenzeitlich 
infolge des am 17. August 2010 verffentlichten feindlichen 
bernahmeangebots durch BhP BIllITOn deutlich 
gestiegen war, entwickelte sich vor dem Hintergrund 
der Konsolidierung der russischen Kaliproduzenten 
lediglich die Aktie unseres Wettbewerbers UrAlKAlI 
mit einem Plus von 74,9 % besser. 
.lEtztEn .dEn .in .s-aKtiEn +K.in .gEldanlagE 

gEwachsEn .Jahr .pro .39,2% .uM .JahrEn .fnf 

Eine Anlage in K+S-Aktien hat sich in den vergangenen 
fnf Jahren auerordentlich gut rentiert. Der Aktionr, 
der am 31. Dezember 2005 fr 5.000  K+S-Aktien 
erwarb und die in den nchsten fnf Jahren gezahlten 
Dividenden und zugeteilten Bezugsrechte in K+S-Aktien 
reinvestierte, verfgte am 31. Dezember 2010 ber einen 
Depotwert von 26.157 . In diesen fnf Jahren wuchs der 
Wert des Depots somit um durchschnittlich 39,2 % pro 

aKtionrsstruKtur .Mit .hohEM .strEuBEsitz 
Im Jahr 2010 kam es innerhalb unserer Aktionrsstruk-
tur zu einigen Umschichtungen. Am 17. Mai 2010 teilte 
uns die BAnK Of n.T. BUTTerfIelD AnD SOn lIMITeD, 
Bermuda, ber die MCC hOlDInG PUBlIC COMPAnY 
lIMITeD, Bermuda, meldete uns am 22. September, dass 
sie die vorher der BAnK Of n.T. BUTTerfIelD AnD SOn 
lIMITeD, Bermuda, zuzurechnenden und ber die eUrO-
CheM GrOUP Se (frherer Name: MCC hOlDInG PUB-
lIC COMPAnY lIMITeD) gehaltenen Stimmrechte ber-
nommen, damit die Schwelle von 10 % berschritten 
WertentWicKlungK+S-depot1 ABB: 2.1.5 
in  10.000 20.000 30.000 
2010 
2009 
2008 
2007 
2006 
2005 
Depotwert per 31. Dezember 
1.inkl. Wiederanlage der Dividenden am tag nach der hv und unter der Annahme der Durchfhrung einer aufwandsneutralen Ausbung 
erhaltener Bezugsrechte im rahmen der Kapitalerhhung 2009; zzgl. Bargeldrestbestand. 
26.157 
18.475 
16.541 
16.630 
8.230 
5.000 
aKtionrSStruKtur per 28.02.2011 ABB: 2.1.6 
2010 2009 
in % 
1 Freefloat 74,8 74,7 
2 meritus trust 
Company limited 14,9 15,0 
3 BASF Se 10,3 10,3 
3 
2 1 

aktie aktie Die .2.1 

habe und zu diesem Zeitpunkt 14,86 % der Aktien halte. 
MerITUS hlt treuhnderisch Industriebeteiligungen 
von Andrey Melnichenko. Die BASf Se besitzt weiterhin 
rund 10% unserer Aktien. Nachdem BlACKrOCK InC. 
uns am 2. September zunchst mitgeteilt hatte, dass 
sie die Schwelle von 3 % unterschritten habe, verffentlichte 
das Unternehmen am 13. September wieder eine 
berschreitung dieser Schwelle und einen Anteilsbesitz 
von 3,63 %. Am 26. November wurden wir von AXA 

S.A. darber informiert, dass sie 3,06 % der K+S-Aktien 
halte. / aBB: 2.1.6 
aufteilen: Russland (15 %), USA und Kanada (11 %) sowie 
Grobritannien und Irland (9 %). In Frankreich und Benelux 
befinden sich 6 %, die brigen 9 % verteilen sich auf 
den Rest der Welt. 

.handEl .zuM .rEcEipts .dEpositary .aMErican 
.staatEn .vErEinigtEn .dEn .in 

In Nordamerika bieten wir unseren Aktionren ein AMerICAn 
DePOSITArY reCeIPTS (ADr)-Programm an, um 
den dortigen Investoren den Handel mit K+S-Wertpapieren 
zu ermglichen und so die internationale Aktionrsbasis 
auszubauen. Da die ADrS in US-Dollar no


+ DAX 
+ DJ STOXX 600 
+ DJ eUrO STOXX 
+ hDAX 
+ CDAX GeSAMTInDeX 
+ PrIMe SeCTOr CheMICAlS 
+ InDUSTrY GrOUP CheMICAlS/COMMODITY 
+ MSCI WOrlD STAnDArD 
+ MSCI eUrOPe STAnDArD 
+ MSCI GerMAnY STAnDArD 
+ eCPI eThICAl InDeX GlOBAl 
Nach der Streubesitzdefinition der DeUTSChen BrSe tiert sind und auch die Dividenden in US-Dollar gezahlt 

.dEutlich ..1,00 .Mit .dividEndEnvorschlag 

AG betrgt der Freefloat unverndert knapp 75 %. Eine im 
Oktober 2010 von einem externen Dienstleister durchgefhrte 
Aktionrsidentifikation ergab darber hinaus, 
dass jenseits des Festbesitzes knapp 19 % der ausstehenden 
Aktien auf inlndische institutionelle Investoren 
entfallen und gut 35 % auf auslndische Institutionen. 
Weiterhin gehen wir davon aus, dass rund 20 % 
der Aktien, die im Rahmen der Aktionrsidentifikation 
nicht eindeutig zugeordnet werden konnten, von berwiegend 
inlndischen Privatanlegern gehalten werden; 
davon entfllt schtzungsweise rund 1 % der Aktien auf 
K+S-Mitarbeiter. 

Geografisch betrachtet werden rund 50 % unserer Aktien 
in Deutschland gehalten, wenn man die deutschen institutionellen 
Investoren, die BASf Se und unsere Mitarbeiter 
bercksichtigt und erneut unterstellt, dass es 
sich bei Privataktionren ausschlielich um Inlnder 
handelt. Weltweit lassen sich die Investoren wie folgt 

werden, hnelt die Ausgestaltung im Wesentlichen 
amerikanischen Aktien. Zwei ADrS liegt jeweils eine 
K+S-Aktie zugrunde. Die ADrS werden in Form eines 
Level 1 ADr-Programms auerbrslich am OTC (over 
the counter)-Markt gehandelt. Die K+S-ADrS sind bei 
OTCQX gelistet, einer Handelsplattform, die Emittenten 
eine effiziente Mglichkeit bietet, die Liquiditt ihrer 
ADrS zu erhhen. 

/ Weitere informationen zum aDr-programm finden 
Sie auf unserer homepage unter www.k-plus-s.com im Bereich 
investor relations/Aktie/ADR-Programm sowie auf der internetseite 
der handelsplattform OTCQX www.otcqx.com 

.BrsEnindizEs .in .notiErung 

Laut Brsenrangliste von Februar 2011 nehmen wir im 
DAX bei der Marktkapitalisierung derzeit Position 22 
(Vorjahr: 21) und bei den Brsenumstzen Position 19 
(Vorjahr: 16) ein. Darber hinaus ist die K+S-Aktie in den 
folgenden Indizes notiert: 

.vorJahr .iM .als .hhEr 

Wir verfolgen eine grundstzlich ertragsorientierte 
Dividendenpolitik. Mit dieser Magabe bildet eine Ausschttungsquote 
von 40 bis 50 % des bereinigten Konzernergebnisses 
die Grundlage fr die von Vorstand 
und Aufsichtsrat zu bestimmende Hhe der knftigen 
Dividendenvorschlge. Der Vorstand wird der Hauptversammlung 
daher vorschlagen, die Dividende fr das 
abgelaufene Geschftsjahr entsprechend dem deutlich 
gestiegenen Ergebnis anzuheben und 1,00  je Aktie auszuschtten. 
/ aBB: 2.1.7 

Dies entspricht einer Ausschttungsquote von etwa 
43 %. Bei 191,4 Mio. Stck ausstehenden Aktien ergibt sich 
damit eine Ausschttungssumme von 191,4 Mio. . Der 
Dividendenvorschlag fhrt auf Basis des Jahresschlusskurses 
von 56,36  zu einer Dividendenrendite von 1,8 %. 


governance governance kapitalmarkt corporate .am .k+s 

konzernlagebericht konzernabschluss 

relations .investor .2.3 ./ .rating .unD .anleihe .2.2 

2.3 inveStor relationS 
diVidende Je K+S-aKtie ABB: 2.1.7 
0,50 1,00 1,50 2,00 
1.im Jahr 2010 entspricht die Angabe dem Dividendenvorschlag. 
1,00 
0,20 
0,50 
0,50 
in  

2,50

.ErnEut .K+s .BEr.rEsEarch-covEragE3,00 

ausgEBaut 

.lEicht 

1.2010 

Die bereits schon sehr umfangreiche Research-Coverage 

2,40 ber K+S hat sich gegenber dem Vorjahr nochmals 

erhht. Dabei reicht das Spektrum der uns regelmig 

analysierenden Banken von der Investmentboutique 

mit regionaler Expertise bis hin zur Grobank mit inter


nationalem Ansatz. 

2.2 anleihe unD rating 
s-anlEihE +K.diE 

Die K+S AKTIenGeSellSChAfT hat im September 2009 
erstmals eine Anleihe am Kapitalmarkt platziert. Die 
Schuldverschreibung hat ein Volumen von 750 Mio.  
und eine Laufzeit von fnf Jahren. Mit einem Zinskupon 
von 5,0% p.a. und einem Emissionskurs von 99,598% 
betrug die Rendite bei Ausgabe 5,093% p.a. Der Mittelzufluss 
wurde zur Finanzierung eines Teils des Kaufpreises 
zur bernahme von MOrTOn SAlT verwendet. 
Die Platzierung ermglichte es, eine ausgewogene Laufzeitenstruktur 
der ausstehenden Finanzierungsinstrumente 
zu schaffen. 

Nach wie vor niedrige Risikoaufschlge fr Unternehmensanleihen 
haben dazu beigetragen, dass die K+S-
Anleihe am 31. Dezember 2010 bei 107,476 % notierte; dies 
entspricht einem Zuwachs um 2,170 Prozentpunkte seit 

dem Jahresende 2009. Damit betrug die stichtagsbezogene 
Rendite 2,848% p.a. 

rating 

Zu Beginn des Jahres 2009 haben wir uns erstmals einem 
externen Ratingprozess unterzogen. Die Ratingagentur 
MOODYS stuft uns derzeit mit Baa2 und dem Ausblick 
stabil ein. Diese Einstufung wurde am 29. November 
2010 nach der Ankndigung der bernahme von POTASh 
One besttigt und mit einem sich verbessernden Marktumfeld 
fr Dngemittel, einer sich ber einen lngeren 
Zeitraum erstreckenden Finanzierung, der Diversifizierung 
des Lnderportfolios, der lngeren Verfgbarkeit 
von Kalikapazitten sowie der Verbesserung der Kostenposition 
begrndet. STAnDArD & POOrS besttigte am 

17. Januar 2011 unter Bercksichtigung der angekndigten 
bernahme von POTASh One das BBB-Rating; der 
Ausblick verbesserte sich aufgrund sich stabilisierender 
Kali-Absatzvolumina und Preise von stabil auf positiv. 
Folgende 34 Bankhuser analysieren K+S regelmig: 

+ B. MeTzler Seel. SOhn & CO. 
+ BAnKhAUS lAMPe 
+ BAnK Of AMerICA | MerrIll lYnCh 
+ BerenBerG BAnK 
+ Bhf-BAnK 
+ BMO CAPITAl MArKeTS 
+ CA CheUvreUX 
+ CITIGrOUP 
+ COMMerzBAnK 
+ CreDIT SUISSe 
+ DeUTSChe BAnK 
+ Dz BAnK 
+ eQUIneT 
+ eQUITA 
+ eXAne BnP PArIBAS 
+ GOlDMAn SAChS 
+ hSBC TrInKAUS & BUrKhArDT 
+ InDePenDenT reSeArCh 
+ J.P. MOrGAn CAzenOve 
+ lBBW 

relations relations investor .2.3 

+ 

MACQUArIe SeCUrITIeS eUrOPe (neu) 

uMfangrEi-.BiEtEt .rElations .s-invEstor +K 

+ 

Der K+S-Finanzbericht 2009 wurde im viel beachte


+ 
MAIn fIrST BAnK 
+ 
MeITAv InveSTMenT hOUSe (neu) 
+ 
M.M. WArBUrG & CO 
+ 
MOrGAn STAnleY 
+ 
nOMUrA 
+ 
reDBUrn PArTnerS (neu) 
+ 
SCOTIA CAPITAl (neu) 
+ 
SIlvIA QUAnDT reSeArCh 
+ 
SOCIT GnrAle 
+ 
Srh AlSTer reSeArCh 
+ 
UBS InveSTMenT reSeArCh 
+ 
UnICreDIT eQUITY reSeArCh 
+ 
WeSTlB 
In der letzten der von uns regelmig durchgefhrten 
Research-Umfragen stuften uns 15 Bankhuser auf Kaufen/
Akkumulieren, sieben auf Halten/Neutral und 
vier auf Reduzieren/Verkaufen. Auf unserer Homepage 
bieten wir unter der Rubrik Investor Relations eine 
stets aktuelle bersicht ber die Research-Empfehlungen 
sowie die Konsensschtzungen zu Umsatz-und 
Ergebniszahlen. 

/ Weitere informationen hierzu finden Sie auf unserer 
homepage unter www.k-plus-s.com im Bereich investor relations / 
Aktie. 

inforMationsangEBot .chEs 

Dem stetig zunehmenden Informationsbedarf des Kapitalmarkts 
haben wir im vergangenen Jahr mit einem 
Angebot von 43 Roadshow- und Konferenztagen (2009: 
44) Rechnung getragen. So fhrten wir Investorengesprche 
in den USA, Deutschland, Grobritannien, Irland, 
der Schweiz, Frankreich, Kanada, Italien, Japan, Luxemburg, 
den Niederlanden, sterreich, Singapur und Skandinavien. 
Darber hinaus organisierten wir zahlreiche 
Einzelgesprche und Telefonkonferenzen. Im Rahmen 
des K+S-Capital Markets Day in Berlin im Dezember 
2010 und der dazugehrigen Besichtigung einer 
Kali-Mine stellten wir institutionellen Investoren und 
Wertpapieranalysten umfangreiche Informationen zur 
Verfgung und ermglichten den direkten Dialog mit 
dem Vorstand sowie Mitgliedern der oberen Fhrungsebene. 
Den Kontakt zu Privataktionren intensivierten 
wir durch die Teilnahme an drei Aktienforen in Hannover, 
Gppingen und Kiel. Ziel unserer Investor-Relations-
Arbeit ist eine transparente und faire Finanzkommunikation 
mit allen Marktteilnehmern, um das Vertrauen in 
die Qualitt und Seriositt unserer Unternehmensfhrung 
zu erhalten bzw. zu strken und umfassend, zeitnah 
und mglichst objektiv ber unsere Strategie sowie 
ber alle kapitalmarktrelevanten Geschehnisse rund um 
die K+S GrUPPe zu informieren. 

auszEichnungEn 

Unsere Anstrengungen wurden auch im letzten Jahr 
von unabhngiger Seite gewrdigt: 

ten Wettbewerb des MAnAGer MAGAzInS erstmals 
mit Platz 1 (Vorjahr: 5. Platz) unter den 30 DAX-Werten 
und Platz 1 (Vorjahr: 7. Platz) in der Gesamtwertung 
der rund 160 untersuchten Unternehmen aus DAX, 
MDAX, SDAX sowie TeCDAX ausgezeichnet. 

+ 
Unter rund 2.000 Unternehmen aus 30 Lndern 
wurden wir im Mai erstmals mit dem ArC AWArD 
(AnnUAl rePOrT COMPeTITIOn) fr den Online-
Finanzbericht 2009 ausgezeichnet. 
+ 
Die Zeitschrift CAPITAl prmierte zusammen mit der 
DvfA auf Basis umfangreicher Bewertungen von Banken 
und Fondsgesellschaften aus ganz Europa unsere 
Ir-Arbeit mit dem 9. Platz im DAX (Vorjahr: 13. Platz). 
+ 
Beim ThOMSOn reUTerS eXTel SUrveY Beste Ir 
Deutschland 2010 erreichten wir den 18. Platz im DAX 
(2009: 15. Platz). 
Wir freuen uns sehr ber die erhaltenen Auszeichnungen; 
sind sie doch Ansporn und Verpflichtung zugleich, 
unseren Service fr unsere Aktionre, Anleiheglubiger 
und sonstige Interessierte weiter zu verbessern. 

Schlielich zeigen jhrliche anonyme Befragungen unserer 
Aktionre und Analysten eine hohe Zufriedenheit 
mit unserer Investor Relations-Arbeit und geben uns 
darber hinaus gute Anregungen zur stetigen Verbesserung 
unserer Finanzmarktkommunikation. Das starke 
Interesse an K+S wird auch daran deutlich, dass im Jahr 
2010 insgesamt rund 50.000 Finanz-und Quartalsberichte, 
davon 23.000 in englischer Sprache, auf unserer 
Homepage elektronisch abgerufen wurden. 


governance governance kapitalmarkt corporate .am .k+s 

konzernlagebericht konzernabschluss 

relations .investor .2.3 

hoMEpagE. .nEuEn .unsErEr .BEsuch .Ein 
sich .lohnt 

Seit 1. Juli 2010 ist unsere neu gestaltete Homepage 
online; bei dem Relaunch standen eine bedarfsorientierte 
Struktur und ein frisches Design im Vordergrund, 
um den Besuchern des Internetauftritts ein noch besseres 
Serviceangebot bieten zu knnen. Wer sich hier 
informieren mchte, findet auf der Investor Relations-
Seite u.a. smtliche Geschfts- und Zwischenberichte, 
Antworten auf die am hufigsten gestellten Fragen sowie 
aktuelle Unternehmensprsentationen, Aufzeichnungen 
von Conference Calls und Video-Webcasts  
auch Podcasts knnen abonniert werden. Ein spezieller 
Newsletter stellt darber hinaus die automatische und 
zeitnahe Versorgung per E-Mail mit aktuellen Presseinformationen 
und Unternehmensnachrichten sicher. 
Probieren Sie es doch einfach mal aus! 

/ Weitere informationen finden Sie auf unserer homepage 
unter www.k-plus-s.com im Bereich investor relations. 

K+S AKTiengeSellSChAfT 
inveSTOR RelATiOnS 

Bertha-von-Suttner-Strae 7, 34131 Kassel 
Telefon: 0561/9301-1100 
Fax: 0561/9301-2425 
E-Mail: investor-relations@k-plus-s.com 
Internet: www.k-plus-s.com/de/investor-relations 


Corporate governanCe 

Corporate governanCe 

3 

3.1 
erklrung zur unternehmensfhrung 
und Corporate-governance-Bericht 21 
3.2 
mitglieder des vorstands 26 
3.3 
mitglieder des Aufsichtsrats 27 
3.4 
vergtungsbericht 31 

konzernlagebericht corporate .governance konzernabschluss 
konzernlagebericht corporate .governance konzernabschluss 

corporate-governance-bericht .unD .unternehmensfhrung .zur .erklrung .3.1 

K+S verfolgt das Ziel einer verantwortungsbewussten 
und transparenten Unternehmensfhrung und -kontrolle, 
die auf langfristige Wertschaffung ausgerichtet ist. 
Diese Grundstze bilden die Basis fr unsere internen 
Entscheidungs- und Kontrollprozesse. 

Der Vorstand gibt gem  289a hGB im Lagebericht der 
K+S AKTIenGeSellSChAfT die folgende Erklrung zur 
Unternehmensfhrung ab; mit dieser Erklrung wird 
gleichzeitig gem Ziffer 3.10 des Deutschen Corporate 
Governance Kodex berichtet: 

3.1 erKlrung zur unternehmenSfhrung 
unD 
Corpor ate -governanCe -BeriCht 
entSprechenSerKlrUng 2010/2011 

Vorstand und Aufsichtsrat der K+S AKTIenGeSell-
SChAfT haben im Dezember 2010 folgende gemeinsame 
Entsprechenserklrung gem  161 Aktiengesetz 
abgegeben: 

Wir erklren, dass den vom Bundesministerium der Justiz 
im amtlichen Teil des elektronischen Bundesanzeigers 
bekannt gemachten Empfehlungen der Regierungskommission 
Deutscher Corporate Governance Kodex 
mit nachfolgenden Magaben im Jahr 2010 entsprochen 
wurde bzw. im Jahr 2011 entsprochen werden wird: 

2010 

Den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance 
Kodex in der Fassung vom 18. Juni 2009 wurde in 
2010 mit der Ausnahme entsprochen, dass lediglich fr 
den Prfungsausschuss des Aufsichtsrats Vorsitz und 
Mitgliedschaft bei der Vergtung bercksichtigt werden 
(Ziffer 5.4.6 des Kodex); fr die brigen Ausschsse 
wird ber die Gewhrung eines gesonderten Sitzungsgeldes 
hinaus keine zustzliche Vergtung fr erforderlich 
angesehen. 

2011 

Den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance 
Kodex in der Fassung vom 26. Mai 2010 wird in 
2011 mit der Ausnahme entsprochen, dass lediglich fr 
den Prfungsausschuss des Aufsichtsrats Vorsitz und 
Mitgliedschaft bei der Vergtung bercksichtigt werden 
(Ziffer 5.4.6 des Kodex); fr die brigen Ausschsse 
wird ber die Gewhrung eines gesonderten Sitzungsgeldes 
hinaus keine zustzliche Vergtung fr erforderlich 
angesehen. 

/ DieSe SoWie alle frheren entSpreChenS erKlrungen 
sind auch im internet unter www.k-plus-s.com 
im Bereich Corporate governance verffentlicht. 

Von den zahlreichen Anregungen des Kodex werden 
von K+S lediglich die folgenden beiden nicht bzw. nicht 
vollstndig umgesetzt: 

+ 
Die Hauptversammlung wurde bislang nicht in voller 
Lnge live im Internet bertragen (Kodex Ziffer 
2.3.4), sondern nur bis zum Ende der Rede des Vorstandsvorsitzenden. 
+ 
Die variable Vergtung des Aufsichtsrats ist an die 
Gesamtkapitalrendite des jeweiligen Geschftsjahres 
geknpft und enthlt keine auf den langfristigen 
Unternehmenserfolg bezogenen Bestandteile (Kodex 
Ziffer 5.4.6 Abs. 2 Satz 2). 
compliAnce 

Unser Compliance-System schafft die organisatorischen 
Voraussetzungen dafr, dass das jeweils geltende Recht, 
unsere internen Regelungen und Richtlinien sowie die 
vom Unternehmen anerkannten regulatorischen Standards 
konzernweit bekannt sind und ihre Einhaltung 
berwacht werden kann. Wir wollen so nicht nur Haftungs-, 
Straf-und Bugeldrisiken sowie sonstige finanzielle 
Nachteile fr das Unternehmen vermeiden, sondern 
auch die positive Reputation des Unternehmens und seiner 
Mitarbeiter in der ffentlichkeit sicherstellen. Es ist 
fr uns selbstverstndlich, dass Compliance-Verste 
systematisch verfolgt und geahndet werden. 

Mit der Koordinierung und Dokumentation der konzernweiten 
Compliance-Aktivitten hat der Vorstand einen 
Chief Compliance Officer betraut, der direkt dem Vorstandsvorsitzenden 
unterstellt ist. Er leitet den zentralen 
Compliance-Ausschuss, dem die Compliance-Beauftragten 
der Holding und der Geschftsbereiche sowie die 
Leiter von Holdingeinheiten angehren, die Compliancerelevante 
Aufgaben wahrnehmen (z.B. Revision, Risikomanagement, 
Recht, Personal, Umweltschutz, Arbeitssicherheit, 
Qualittsmanagement). 


corporate-governance-bericht corporate-governance-bericht unD .unternehmensfhrung .zur .erklrung .3.1 

Fr K+S sind die einschlgigen Rechtsvorschriften, insbesondere 
das Aktien-, Mitbestimmungs- und Kapitalmarktrecht, 
die Satzung, der Deutsche Corporate Governance 
Kodex sowie die Geschftsordnungen des Aufsichtsrats 
und des Vorstands die Grundlagen fr die 
Ausgestaltung von Fhrung und Kontrolle im Unternehmen. 
ber die gesetzlichen Pflichten hinaus haben wir 
fr uns Grundwerte und daraus abgeleitete Verhaltensgrundstze 
definiert, die den Rahmen fr unser Verhalten 
und unsere Entscheidungen verbindlich vorgeben 
und Orientierung fr unser unternehmerisches Handeln 
sind. Unsere Grundwerte und die Verhaltensgrundstze 
sind auf unserer Homepage unter www.k-plus-s.com im 
Bereich ber K+S verffentlicht. Jeder Mitarbeiter wird 
mit diesen konzernweit geltenden Grundwerten und 
Verhaltensgrundstzen (Code of Conduct) sowie den 
sich daraus ableitenden Unternehmensrichtlinien vertraut 
gemacht. Zu speziellen Themen finden Pflichtschulungen 
fr potenziell betroffene Mitarbeiter statt (z.B. 
Kartellrecht, Antikorruption, Umweltschutz, Arbeitssicherheitsrecht). 
Die Mitarbeiter haben die Mglichkeit, 
sich ber interne Helplines Rat in Compliance-relevanten 
Angelegenheiten zu holen. Auerdem haben wir 
externe Help-und Hotlines (Ombudsleute) zur Beratung 
und  wenn gewnscht, auch anonymen  Meldung von 
Compliance-Versten eingerichtet. 

dieser Organe sind im Aktiengesetz, in der Satzung und 
den Geschftsordnungen fr Vorstand und Aufsichtsrat 
geregelt. 

hauptvErsaMMlung .und .aKtionrE 

Die Aktionre nehmen ihre Rechte in der Hauptversammlung 
wahr und entscheiden ber grundlegende 
Angelegenheiten der K+S AKTIenGeSellSChAfT durch 
die Ausbung ihres Stimmrechts. Jede Aktie besitzt eine 
Stimme (One-share-one-vote-Prinzip). Alle fr die Entscheidungsbildung 
wichtigen Unterlagen stehen den 
Aktionren auch auf unserer Internetseite zur Verfgung. 
Zudem wird die Hauptversammlung bis zum 
Ende der Rede des Vorstandsvorsitzenden live im Internet 
bertragen. Die Aktionre knnen ihr Stimmrecht 
durch einen Bevollmchtigten ihrer Wahl, z.B. durch 
einen von K+S benannten Stimmrechtsvertreter, ausben 
lassen und ihm Weisungen erteilen. Die Erteilung 
einer Vollmacht bzw. von Weisungen an einen von K+S 
benannten Stimmrechtsvertreter ist auch ber ein elektronisches 
Vollmachts-und Weisungssystem auf der 
Internetseite der K+S mglich. Kurz nach dem Ende der 
Hauptversammlung verffentlichen wir die Prsenz 
sowie die Abstimmungsergebnisse im Internet. 

/ Weitere informationen zur hauptverSammlung 

finden Sie unter www.k-plus-s.com/hv. 

vertritt die Gesellschaft gegenber Dritten. Die Steuerung 
der K+S GrUPPe erfolgt ber regelmige strategische 
Errterungen auf Vorstandsebene sowie mit 
den Geschftsbereichsleitungen und Leitern der Holdingeinheiten, 
um dann die entsprechenden Ergebnisse 
sowohl in Form der Jahres- und Mittelfristplanung als 
auch ber Zielvereinbarungen systematisch und zeitnah 
umzusetzen. Vorstand und oberes Management werden 
monatlich ber die Entwicklung wesentlicher Kenngren 
sowie operativer Frhindikatoren der Unternehmensgruppe 
und ihrer Geschftsbereiche informiert  
dabei stehen die Kommentierungen der Entwicklungen 
bzw. Zielabweichungen bei Produktion, Absatz, Umsatz, 
Kosten, Ergebnis, Personal und Investitionen im Vordergrund. 
Weitere Informationen zur Unternehmenssteuerung 
finden Sie auf den Seiten 89 ff. 

/ Die geSChftSorDnung DeS vorStanDS finden Sie auf 
unserer internetseite unter der rubrik Corporate governance. 

Der Vorstand hat geeignete Manahmen getroffen, 
insbesondere ein berwachungssystem eingerichtet, 
damit Entwicklungen, die den Fortbestand der Gesellschaft 
gefhrden, frh erkannt werden. Dieses System 
wird kontinuierlich weiterentwickelt und an vernderte 
Rahmenbedingungen angepasst. 

/ einzelheiten zum riSiKo-unD ChanCenmanagement 
finden Sie im risikobericht auf den Seiten 130 f. 

vorstands .dEs .arBEitswEisE 

orgAne der geSellSchAft Der Vorstand leitet die Gesellschaft in eigener Verant-Der Vorstand der Gesellschaft besteht gem  5 Abs. 1 

wortung nach Magabe der Gesetze, der Satzung und der Satzung der Gesellschaft aus mindestens zwei Mit-
Organe der Gesellschaft sind die Hauptversammlung, seiner Geschftsordnung sowie unter Bercksichtigung gliedern. Die Anzahl der Mitglieder wird vom Aufsichtsder 
Vorstand und der Aufsichtsrat. Die Kompetenzen der Beschlsse der Hauptversammlung. Der Vorstand rat festgelegt; gegenwrtig hat der Vorstand fnf Mit



konzernlagebericht corporate .governance konzernabschluss 
konzernlagebericht corporate .governance konzernabschluss 

corporate-governance-bericht .unD .unternehmensfhrung .zur .erklrung .3.1 

glieder. Die Geschftsordnung regelt deren Zusammenarbeit 
und die Geschftsverteilung. ber Angelegenheiten 
von ressortbergreifender Bedeutung sind die 
betroffenen Vorstandsmitglieder zu informieren; Manahmen, 
die auch andere Ressorts berhren oder in ihrer 
Tragweite vom blichen Tagesgeschft abweichen, sind 
mit den anderen Vorstandsmitgliedern abzustimmen. 
Solche Angelegenheiten sollen mglichst in den Vorstandssitzungen 
besprochen und Manahmen gegebenenfalls 
dort beschlossen werden; ber wichtige personelle 
und strukturorganisatorische Manahmen sowie 
Geschfte und Manahmen, die der Zustimmung des 
Aufsichtsrats bedrfen, ist stets eine Abstimmung bzw. 
Beschlussfassung herbeizufhren. 

/ Weitere informationen zur BeSetzung DeS vor-
StanDS unD reSSortverteilung finden Sie auf den Seiten 27 ff. 
sowie auf unserer internetseite unter der rubrik Corporate governance. 

aufsichtsrats .dEs .arBEitswEisE 

Der Aufsichtsrat der Gesellschaft setzt sich gem  8 
Abs. 1 der Satzung der Gesellschaft nach Magabe der 
zwingenden gesetzlichen Vorschriften zusammen. Er 
besteht derzeit aus 16 Mitgliedern und unterliegt der 
Mitbestimmung nach dem Mitbestimmungsgesetz. Die 
Aufsichtsratsmitglieder werden daher je zur Hlfte als 
Vertreter der Anteilseigner von der Hauptversammlung 
und von den Arbeitnehmern der K+S GrUPPe in 
Deutschland gewhlt. Die Wahl erfolgt fr jeweils fnf 
Jahre. 

/ Weitere informationen zur BeSetzung DeS auf -
SiChtSratS unD Seiner auSSChSSe finden Sie auf den 
Seiten 27 ff. sowie auf unserer internetseite unter der rubrik Corporate 
governance. 

Der Aufsichtsrat berwacht und bert den Vorstand bei 
der Fhrung der Geschfte. Dabei wird er in alle Entscheidungen 
von grundlegender Bedeutung rechtzeitig 
und angemessen eingebunden. Der Vorstand unterrichtet 
ihn regelmig, zeitnah und umfassend ber 
den Geschftsverlauf, die Ertrags- und Finanzlage, die 
Beschftigungssituation sowie die Planungen und die 
Weiterentwicklung des Unternehmens. Zur Vorbereitung 
der Sitzungstermine erhlt der Aufsichtsrat regelmig 
schriftliche Berichte vom Vorstand. Nach sorgfltiger 
Prfung und Beratung fasst der Aufsichtsrat zu den 
Berichten und Beschlussvorschlgen  soweit erforderlich 
 Beschlsse. Zu besonderen Geschftsvorgngen, 
die fr das Unternehmen von wesentlicher Bedeutung 
waren, wird der Aufsichtsrat durch den Vorstand auch 
zwischen den turnusmigen Sitzungen unverzglich 
und umfassend schriftlich informiert. Auerdem fhrt 
der Aufsichtsrat in Form eines Fragebogens mindestens 
einmal jhrlich eine Effizienzprfung durch, um Anregungen 
fr die knftige Arbeit im Aufsichtsrat wie auch 
in den Ausschssen zu erhalten. 

/ Weitere einzelheiten zur ttigKeit DeS aufSiChtS r 
at S im geschftsjahr 2010 finden Sie im Bericht des Aufsichtsrats 
auf den Seiten 6 ff. dieses Finanzberichts. 

Der Aufsichtsrat hat sich eine Geschftsordnung gegeben 
und aus dem Kreis seiner Mitglieder vier Ausschsse 
gebildet: 

+ 
Der Prfungsausschuss (Audit Committee) hat die 
sich aus dem Aktiengesetz sowie Ziffer 5.3.2 des Deutschen 
Corporate Governance Kodex ergebenden Aufgaben. 
Er befasst sich insbesondere mit der berwachung 
des Rechnungslegungsprozesses, der Wirksamkeit 
des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems, 
des internen Revisionssystems, 
des Compliance-Systems sowie der Abschlussprfung. 
Er errtert auch die Halbjahres- und Quartalsfinanzberichte 
vor der Verffentlichung mit dem Vorstand. 
Herr Dr. Snner, Vorsitzender des Prfungsausschusses, 
verfgt aus seiner beruflichen Praxis als Leiter 
des Zentralbereichs Recht, Steuern und Versicherung 
(bis Ende 2007) und als Chief Compliance Officer 
der BASf Se ber umfassende Kenntnisse und Erfahrungen 
in der Anwendung von Rechnungslegungsgrundstzen 
und internen Kontrollverfahren. Der 
Prfungsausschuss setzt sich aus fnf Mitgliedern 
zusammen, drei Anteilseigner-sowie zwei Arbeitnehmervertreter. 


+ 
Dem Personalausschuss obliegt die Vorbereitung der 
Bestellung von Vorstandsmitgliedern, einschlielich 
der langfristigen Nachfolgeplanung. Hinsichtlich der 
Festlegung der Gesamtvergtung der einzelnen Vorstandsmitglieder 
unterbreitet der Ausschuss dem 
Aufsichtsratsplenum Beschlussvorschlge. Der Aufsichtsratsvorsitzende 
ist zugleich Vorsitzender dieses 
Ausschusses. Der Personalausschuss besteht aus vier 
Mitgliedern und ist zu gleichen Teilen durch Anteilseigner- 
sowie Arbeitnehmervertreter besetzt. 
+ 
Der Nominierungsausschuss empfiehlt dem Aufsichtsrat 
fr dessen Wahlvorschlge an die Hauptversammlung 
geeignete Aufsichtsratskandidaten. 
Der Aufsichtsratsvorsitzende ist zugleich Vorsitzender 
dieses Ausschusses. Der Ausschuss besteht aus 

corporate-governance-bericht corporate-governance-bericht unD .unternehmensfhrung .zur .erklrung .3.1 

vier Mitgliedern und ist ausschlielich mit Vertretern 
der Anteilseigner besetzt. 

+ 
Der Vermittlungsausschuss nimmt die in  31 Abs. 3 
Satz 1 Mitbestimmungsgesetz beschriebenen Aufgaben 
wahr. Der Aufsichtsratsvorsitzende ist zugleich 
Vorsitzender dieses Ausschusses. Die vier Mitglieder 
des Ausschusses vertreten zu gleichen Teilen die 
Anteilseigner und die Arbeitnehmer. 
/ Die geSChftSorDnung DeS aufSiChtSratS 

finden Sie auf unserer internetseite unter der rubrik Corporate 
governance. 

.dEs .BEsEtzung .diE .fr .ziElsEtzung 

aufsichtsrats 

Dem Aufsichtsrat der Gesellschaft gehren derzeit 16 
Mitglieder an, von denen je acht von der Hauptversammlung 
bzw. den Arbeitnehmern der deutschen 
Betriebe der K+S GrUPPe (zwei dieser Mitglieder sind 
Vertreter der Gewerkschaften) gewhlt wurden. Die 
Amtszeit des Vorsitzenden endet mit Ablauf der ordentlichen 
Hauptversammlung 2012, die von Herrn Cardona 
mit Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung 2015 
und die der brigen Mitglieder mit Ablauf der ordentlichen 
Hauptversammlung 2013. 

Aus der letzten Entsprechenserklrung der Gesellschaft 
ergibt sich, dass u.a. der Empfehlung der Ziffer 5.4.1 des 
Deutschen Corporate Covernance Kodex gefolgt wird, 
nach der der Aufsichtsrat fr seine Besetzung konkrete 
Ziele benennen soll. Dazu ist anzumerken, dass der Aufsichtsrat 
nicht selbst ber seine Besetzung entscheidet 
und daher auf die Verwirklichung der von ihm ver


folgten Zielsetzung nur durch entsprechende Wahlvorschlge 
an die Hauptversammlung hinwirken kann; eine 
Einflussnahme auf Vorschlge zur Wahl der Arbeitnehmervertreter 
steht ihm als Gesellschaftsorgan nicht zu. 

Eingedenk dessen hat der Aufsichtsrat in seiner Sitzung 
am 24. November 2010 Folgendes beschlossen: 

Der Aufsichtsrat wird sich dafr einsetzen, dass seine 
Mitglieder integre, der sozialen Marktwirtschaft verbundene 
Persnlichkeiten sind und ber Kompetenz und 
langjhrige Erfahrung in der Fhrung und/oder Beratung 
von Wirtschaftsunternehmen oder wirtschaftsnahen 
Institutionen verfgen. Wnschenswert sind dabei 
Erfahrungen und spezielle Kenntnisse in den Hauptttigkeitsfeldern 
des Unternehmens. Dem Aufsichtsrat 
muss mindestens ein unabhngiger Finanzexperte 
angehren. 

Dem Aufsichtsrat soll mindestens ein Mitglied angehren, 
das der gewachsenen Internationalitt des Unternehmens 
aufgrund seiner Staatsangehrigkeit oder 
beruflichen Erfahrung in besonderem Mae Rechnung 
trgt. Dabei erscheinen Erfahrungen bezglich der Regionen, 
in denen die K+S GrUPPe verstrkt prsent ist, 
besonders wnschenswert. 

In diesem Rahmen wird angestrebt, dass dem Aufsichtsrat 
ein prozentualer Anteil weiblicher Mitglieder 
angehrt, der mindestens dem prozentualen Anteil 
von Frauen an der Gesamtzahl der in der K+S GrUPPe 
beschftigten Mitarbeiter entspricht. 

Angestrebt wird ferner, dass mindestens die Hlfte der 
Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat unabhngig ist. 
Dies setzt insbesondere voraus, dass die betreffenden 
Personen keine Organ- oder Beraterfunktion bei bedeutenden 
Kunden, Lieferanten, Kreditgebern, sonstigen 
Geschftspartnern oder wesentlichen Wettbewerbern 
wahrnehmen und auch sonst in keiner wesentlichen geschftlichen 
oder persnlichen Beziehung zu der Gesellschaft 
oder deren Vorstand stehen. Potenzielle Interessenkonflikte 
von zur Wahl in den Aufsichtsrat vorgeschlagenen 
Personen sollen mglichst ausgeschlossen 
sein. 

Der Aufsichtsrat wird der Hauptversammlung Wahlvorschlge 
nur fr solche Kandidaten unterbreiten, die 
zum Zeitpunkt ihrer Wahl das 70. Lebensjahr noch nicht 
vollendet haben. 

Der Aufsichtsrat ist der Auffassung, dass er gegenwrtig 
die vorstehenden Zielsetzungen mit einer Ausnahme 
erfllt: Mit Frau Benner-Heinacher hat der Aufsichtsrat 
nur ein weibliches Mitglied; angesichts des aktuellen 
Frauenanteils von ca. 10 % an der Gesamtbelegschaft 
der K+S GrUPPe wird die Mitgliedschaft von mindestens 
zwei Frauen angestrebt. 

.und .vorstand .von .zusaMMEnwirKEn 

aufsichtsrat 

Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat regelmig, 
zeitnah und umfassend ber alle fr das Gesamtunternehmen 
relevanten Fragen der Unternehmensstrategie, 
der Planung, der Geschftsentwicklung, der Finanz- 


konzernlagebericht corporate .governance konzernabschluss 
konzernlagebericht corporate .governance konzernabschluss 
.unD .unternehmensfhrung .zur .erklrung .3.1 

25 

und Ertragslage sowie ber besondere unternehmeri-Vergtung. Die D&O-Versicherung findet auch auf Fh-Die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats hielsche 
Risiken und Chancen. Wesentliche Geschfte und rungskrfte sowie sonstige leitende Angestellte Anwen-ten am 31. Dezember 2010 zusammen einen Anteil von 
Manahmen erfordern die Zustimmung des Aufsichts-dung. weniger als 1% der von der K+S AKTIenGeSellSChAfT 
rats; weitere Informationen hierzu finden sich in  12 der ausgegebenen Aktien. 

Geschftsordnung des Aufsichtsrats. 

..dEs .MitgliEdErn .von .aKtiEngEschftE 
vorstands .und .aufsichtsrats 

intErEssEnKonfliKtE. 

Interessenkonflikte von Vorstands- oder Aufsichtsratsmitgliedern, 
ber die die Hauptversammlung zu informieren 
wre, sind dem Aufsichtsrat gegenber im 
Berichtszeitraum nicht offengelegt worden. Zur Vermeidung 
potenzieller Interessenkonflikte haben Herr 
Cardona und Herr Dr. Snner in jeweils zwei Plenumssitzungen 
an Beratungen zu Themen, bei denen auch 
InteressenderOAO eUrOCheM bzw.derBASf Se berhrt 
werden knnten, nicht teilgenommen. Herr Vassiliadis 
hat erklrt, er werde fr den Fall, dass korrespondierende 
Themen im Aufsichtsrat der BASf Se behandelt 
werden sollten, nicht an diesen Beratungen teilnehmen. 

Nach  15a Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) mssen 
die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der 
K+S AKTIenGeSellSChAfT den Erwerb und die Veruerung 
von K+S-Aktien offenlegen. 

Im Jahr 2010 haben fnf Organmitglieder Directors 
Dealings-Meldungen abgegeben. 

/ taB: 3.1.1, 3.1.2 

/ eine StetS aKtuelle taBelle finden Sie auf unserer homepage 
unter www.k-plus-s.com/de/meldungen/directors-dealings/. 

rechnUngSlegUng Und 
AbSchlUSSprfUng 

Seit Beginn des Jahres 2005 werden fr den Konzernabschluss 
der K+S AKTIenGeSellSChAfT die internationalen 
Rechnungslegungsgrundstze IfrS angewendet. 
Die Abschlussprfungen fr das Jahr 2010 wurden 
von der DelOITTe & TOUChe GMBh, Hannover, durchgefhrt, 
die die Unabhngigkeitserklrung nach Ziffer 

7.2.1 des Deutschen Corporate Governance Kodex abge-
Beschlsse wurden zu diesen Themen nicht gefasst. 

vErMgEnsschadEn-haftpflichtvErsichE


(d&o) .rung 

directorS dealingSVorStandSmitglieder tAB: 3.1.1 
norbert Steiner 

15.11.2010 

verkauf von Aktien 

5.000 

49,79 

Datum Transaktion Stckzahl Kurs in  Betrag in  
248.950,00 
194.397,84 
149.370,00 
51.404,60 
K+S unterhlt eine sogenannte Vermgensschaden-

Joachim Felker 

15.11.2010 

verkauf von Aktien 

3.956 

49,14 

Haftpflichtversicherung (D&O-Versicherung) u.a. fr gerd grimmig 

15.11.2010 

verkauf von Aktien 

3.000 

49,79 

den Fall, dass Vorstands-oder Aufsichtsratmitglieder Dr. thomas ncker 

19.05.2010 

Kauf von Aktien 

1.300 

39,54 

wegen einer bei der Ausbung ihrer Ttigkeit begange


nen Pflichtverletzung aufgrund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen 
fr einen Vermgensschaden auf Schadenersatz 
in Anspruch genommen werden. Der Selbstbehalt 
betrgt 10 % des jeweiligen Schadens bis maximal 

zur Hhe des Eineinhalbfachen der festen jhrlichen 

directorS dealingSaufSichtSratSmitglieder tAB: 3.1.2 
Datum Transaktion Stckzahl Kurs in  Betrag in  
Dr. ralf Bethke 11.03.2010 verkauf von Aktien 6.004 45,65 274.104,69 

vorstanDs vorstanDs Des .mitglieDer .3.2 ./ .corporate-governance-bericht .unD .unternehmensfhrung .zur .erklrung .3.1 

geben hat. Die Erteilung des Prfungsauftrags erfolgt 
durch den Aufsichtsrat auf Vorschlag des Prfungsausschusses, 
nachdem mit dem durch die Hauptversammlung 
gewhlten Abschlussprfer die Prfungsschwerpunkte 
sowie dessen Honorar vereinbart wurden. Der 
Vorsitzende des Aufsichtsrats und der Vorsitzende des 
Prfungsausschusses werden vom Abschlussprfer 
unverzglich ber whrend der Prfung auftretende 
mgliche Ausschluss-oder Befangenheitsgrnde unterrichtet, 
soweit diese nicht umgehend beseitigt werden. 
Ferner soll der Abschlussprfer ber alle fr die Aufgaben 
des Aufsichtsrats wesentlichen Feststellungen und 
Vorkommnisse umgehend berichten, die sich bei der 
Durchfhrung der Abschlussprfung ergeben. Auerdem 
hat der Abschlussprfer den Aufsichtsrat zu informieren 
bzw. im Prfungsbericht zu vermerken, wenn 
er im Zuge der Abschlussprfung Tatsachen feststellt, 
die mit der von Vorstand und Aufsichtsrat nach  161 
AktG abgegebenen Entsprechenserklrung nicht vereinbar 
sind. 

trAnSpArenz 

Unser Ziel ist es, Aktionre, Aktionrsvereinigungen, 
Finanzanalysten, Medien sowie die interessierte ffentlichkeit 
durch regelmige, offene und aktuelle Kommunikation 
gleichzeitig und gleichberechtigt ber die Lage 
sowie ber bedeutende geschftliche Vernderungen 
des Unternehmens zu unterrichten. Alle wesentlichen 
Informationen wie z.B. Informationen zur Hauptversammlung, 
Presse-, Ad-hoc-und Stimmrechtsmitteilun


gen, smtliche Finanzberichte, Unternehmens-/Nachhaltigkeitsberichte, 
aber auch Analystenempfehlungen 
und Konsensschtzungen sowie Unternehmensprsentationen 
von Roadshows und Investorenkonferenzen 
verffentlichen wir im Internet. 

Der Finanzkalender befindet sich sowohl im Finanzbericht, 
in den Halbjahres-sowie Quartalsfinanzberichten 
als auch auf der Internetseite der Gesellschaft. Die Satzung 
der Gesellschaft sowie die Geschftsordnungen 
fr den Vorstand und den Aufsichtsrat sind ebenso auf 
dieser Internetseite abrufbar wie detaillierte Informationen 
zur Umsetzung der Empfehlungen und Anregungen 
des Deutschen Corporate Governance Kodex. 
Ein E-Mail-Newsletter informiert stets ber Neues aus 
dem Konzern. 

3.2 mitglieDer DeS vorStanDS 
Norbert Steiner (56), Jurist, Baunatal, Vorsitzender 

+ 
Unternehmensentwicklung und Controlling 
+ 
Recht/Compliance 
+ 
Investor Relations 
+ 
Kommunikation und Medien 
+ 
Oberer Fhrungskreis/ 
Internationale hr-Koordination 
+ 
Salz 
Mandat bis 11. Mai 2015 
Erstbestellung: 12. Mai 2000 

Aufsichtsratsmandate: 

+ 
e.On MITTe AG, Kassel 
+ 
K+S KAlI GMBh (Vorsitzender), Kassel 
Joachim Felker (58), Industriekaufmann, Mnchen 

+ 
Kali- und Magnesiumprodukte 
+ 
Stickstoffdngemittel 
Mandat bis 30. September 2012 
Erstbestellung: 1. Oktober 2005 

Aufsichtsratsmandate: 

+ 
K+S KAlI GMBh, Kassel 

konzernlagebericht corporate .governance konzernabschluss 
konzernlagebericht corporate .governance konzernabschluss 
.Des .mitglieDer .3.3 ./ .vorstanDs .Des .mitglieDer .3.2 

27 

Gerd Grimmig (57), Diplom-Ingenieur, Shrewald 

+ Bergbau 
+ Geologie 
+ Technik/Energie 
+ Forschung und Entwicklung 
+ Umwelt, Arbeitssicherheit, Qualittsmanagement 
+ Inaktive Werke 
+ Entsorgung und Recycling 
+ Tierhygieneprodukte 
+ Consulting 
+ MSW CheMIe 
Mandat bis 30. September 2013 
Erstbestellung: 1. Oktober 2000 

Aufsichtsratsmandate: 

+ K+S KAlI GMBh, Kassel 
Dr. Thomas Ncker (52), Jurist, Kassel, Arbeitsdirektor 

+ Personal 
+ IT-Services 
+ Organisations- und Projektmanagement 
+ Immobilienmanagement 
+ Wissensmanagement 
+ Gesundheitsmanagement 
+ Globale Logistik Strategie 
+ Logistikeinkauf 
+ KAlI-TrAnSPOrT GMBh (KTG) 
+ Handelsgeschfte (CfK) 
Mandat bis 31. Juli 2016 
Erstbestellung: 1. August 2003 

Aufsichtsratsmandate: 

+ K+S KAlI GMBh, Kassel 
Kontrollgremien: 

+ Beirat der rAG BIlDUnG GMBh, Essen  bis Juli 2010 
Jan Peter Nonnenkamp (47), Diplom-konom, 
Mnchen 

+ Finanzen und Rechnungswesen 
+ Einkauf, Material- und Lagerwirtschaft 
+ Revision 
+ Steuern 
+ Versicherungen 
Mandat bis 31. Mai 2012 
Erstbestellung: 1. Juni 2009 

ehrenvorSitzenDer DeS 
aufSiChtSr atS 

Gerhard R. Wolf (75), Diplom-Kaufmann, Worms 

ehem. Mitglied des Vorstands der BASf AG, 
Ludwigshafen 
ehem. Vorsitzender des Aufsichtsrats 
der K+S AKTIenGeSellSChAfT 

Mandat und Vorsitz bis zum Ende der ordentlichen 
Hauptversammlung am 14. Mai 2008 

3.3 mitglieDer DeS 
aufSiChtSr at S 
Stand der Angaben: 31. Dezember 2010 

Dr. Ralf Bethke (68), Diplom-Kaufmann, 
Deidesheim, Aufsichtsratsvorsitzender 
Anteilseignervertreter 

ehem. Vorsitzender des Vorstands der 
K+S AKTIenGeSellSChAfT 

Aufsichtsratsvorsitz seit 14. Mai 2008 
Mandat bis zum Ende der ordentlichen 
Hauptversammlung im Jahr 2012 
Erstbestellung: 1. Juli 2007 


aufsichtsrats aufsichtsrats Des .mitglieDer .3.3 

weitere Aufsichtsratsmandate: 

+ 
BenTeler InTernATIOnAl AG, Salzburg 
(stellv. Vorsitzender) 
+ 
Dr. JenS ehrhArDT KAPITAl AG, Pullach 
(Aufsichtsratsvorsitzender) 
+ 
SDDeUTSChe zUCKerrBenverWerTUnGS-
GenOSSenSChAfT eG, Stuttgart-Ochsenfurt 
+ 
SDzUCKer AG, Mannheim 
Michael Vassiliadis (46), Chemielaborant, 
Hannover, stellv. Vorsitzender 
Arbeitnehmervertreter 

Vorsitzender der IG BerGBAU, CheMIe, enerGIe, 
Hannover 

Mandat bis zum Ende der ordentlichen Hauptversammlung 
im Jahr 2013 
Erstbestellung: 7. Mai 2003 

weitere Aufsichtsratsmandate: 

+ 
BASf Se, Ludwigshafen 
+ 
evOnIK STeAG GMBh, Essen (stellv. Vorsitzender) 
+ 
henKel AG & CO. KGAA, Dsseldorf 
Ralf Becker (45), Gewerkschaftssekretr, Lindwedel 
Arbeitnehmervertreter 

Landesbezirksleiter Nord der IG BerGBAU, CheMIe, 
enerGIe, Hannover 

Mandat bis zum Ende der ordentlichen 
Hauptversammlung im Jahr 2013 
Erstbestellung: 1. August 2009 

weitere Aufsichtsratsmandate: 

+ 
COnTInenTAl reIfen DeUTSChlAnD GMBh, 
Hannover 
Jella S. Benner-Heinacher (50), Juristin, Meerbusch 
Anteilseignervertreterin 

Bundesgeschftsfhrerin der DeUTSChe SChUTzvereInIGUnG 
fr WerTPAPIerBeSITz e.v., 
Dsseldorf 

Mandat bis zum Ende der ordentlichen 
Hauptversammlung im Jahr 2013 
Erstbestellung: 7. Mai 2003 

weitere Aufsichtsratsmandate: 

+ 
A.S. CrATIOn TAPeTen AG, Gummersbach 
+ 
TUI AG, Hannover 
George Cardona (59), konom, Monaco 
Anteilseignervertreter 

Mitglied des Direktorenrats der OJSC eUrOCheM 
MInerAl AnD CheMICAl CO., Russland 

Mandat bis zum Ende der ordentlichen 
Hauptversammlung im Jahr 2015 
Erstbestellung: 9. Oktober 2009 

weitere Kontrollgremien: 

+ 
Board der CArDOnA llOYD heDGe POrTfOlIO lTD., 
Guernsey, Channel Islands  bis Juli 2010 
+ 
Board der CArDOnA llOYD lTD., Guernsey, Channel 
Islands  bis Juli 2010 
+ 
Board der DIverSIfIeD MACrO SOlUTIOnS PlC, 
Irland 
+ 
Board der DOnAlInK lTD., Zypern 
+ 
Board der erGlIS lTD., Zypern (Vorsitzender) 
+ 
Board der eUrOCheM GrOUP Se, Zypern 
(Vorsitzender, bis 22. September 2010: 
MCC hOlDInG PlC) 
+ 
Board der hAMIlTOn ArT lTD., Isle of Man 
(Vorsitzender) 
+ 
Board der hAMIlTOn JeTS lTD., Bermuda 
(Vorsitzender) 
+ 
Board der hAreWOOD hOUSe lTD., Jersey, 
Channel Islands (Vorsitzender) 
+ 
Board der lIneA lTD., Bermuda (Vorsitzender) 
+ 
Board der lIneTrUST PTC lTD., Bermuda 
(Vorsitzender) 
+ 
Direktorenrat der OJSC SIBerIAn COAl enerGY CO., 
Russland 
+ 
Board der vAlISe lTD., Bermuda (Vorsitzender) 
+ 
Board der vAlTOn lTD., Bermuda  seit Dezember 
2010 (Vorsitzender) 

konzernlagebericht corporate .governance konzernabschluss 
konzernlagebericht corporate .governance konzernabschluss 

.aufsichtsrats .Des .mitglieDer .3.3 

Harald Dll (46), Energieanlagenelektroniker, 
Philippsthal 
Arbeitnehmervertreter 

Vorsitzender des Betriebsrats des Werks Werra der 
K+S KAlI GMBh 

Mandat bis zum Ende der ordentlichen 
Hauptversammlung im Jahr 2013 
Erstbestellung: 1. August 2009 

Dr. Rainer Gerling (52), Diplom-Ingenieur, 
Heringen (Werra) 
Arbeitnehmervertreter 


Leiter des Werks Werra der K+S KAlI GMBh 

Mandat bis zum Ende der ordentlichen 
Hauptversammlung im Jahr 2013 
Erstbestellung: 14. Mai 2008 

Rainer Grohe (70), Diplom-Ingenieur, Otterstadt 
Anteilseignervertreter 

Lehrbeauftragter an der Universitt der Bundeswehr 
Mnchen 

Mandat bis zum Ende der ordentlichen 
Hauptversammlung im Jahr 2013 
Erstbestellung: 6. Mai 1998 

weitere Aufsichtsratsmandate: 

+ 
AUrUBIS AG, Hamburg 
+ 
GrAPhIT KrOPfMhl AG, Hauzenberg 
(stellv. Vorsitzender) 
+ 
PfW AerOSPACe AG, Speyer 
weitere Kontrollgremien: 

+ 
Beirat vrD GMBh und vrD GBr, Heidelberg 
Dr. Karl Heidenreich (69), Diplom-Kaufmann, 
Mannheim 
Anteilseignervertreter 

ehem. Mitglied des Vorstands der lAnDeSBAnK 
BADen-WrTTeMBerG, Stuttgart/Karlsruhe/ 
Mannheim 

Mandat bis zum Ende der ordentlichen 
Hauptversammlung im Jahr 2013 
Erstbestellung: 7. Mai 2003 

Rdiger Kienitz (50), Bergbautechnologe, Geisa 
Arbeitnehmervertreter 

Mitglied des Betriebsrats des Werks Werra der 
K+S KAlI GMBh 

Mandat bis zum Ende der ordentlichen 
Hauptversammlung im Jahr 2013 
Erstbestellung: 26. Mrz 1998 

Klaus Krger (56), Bergbautechnologe, Wolmirstedt 
Arbeitnehmervertreter 

Vorsitzender des Betriebsrats des Werks 
Zielitz der K+S KAlI GMBh 
Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der K+S GrUPPe 

Mandat bis zum Ende der ordentlichen 
Hauptversammlung im Jahr 2013 
Erstbestellung: 9. August 1999 

Dieter Kuhn (52), Bergbaumaschinist, Bernburg 
Arbeitnehmervertreter 

Betriebsratsvorsitzender des Werks Bernburg der 
eSCO GMBh & CO. KG 
erster stellvertretender Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats 
der K+S GrUPPe 

Mandat bis zum Ende der ordentlichen 
Hauptversammlung im Jahr 2013 
Erstbestellung: 7. Mai 2003 

Dr. Bernd Malmstrm (69), Jurist, Berlin 
Anteilseignervertreter 

Rechtsanwalt 

Mandat bis zum Ende der ordentlichen 
Hauptversammlung im Jahr 2013 
Erstbestellung: 7. Mai 2003 


 ...Des .mitglieDer .3.3 

weitere Aufsichtsratsmandate: 
Renato De Salvo (46), Betriebsschlosser, Auhagen ARbeiTnehmeRveRTReTeR 

+ 
hhlA InTerMODAl GMBh, Hamburg Arbeitnehmervertreter + Klaus Krger 
+ 
IfCO-SYSTeMS n.v., Amsterdam (Vorsitzender) Betriebsschlosser im Werk Sigmundshall der + Michael Vassiliadis 
+ 
lehnKerInG GMBh, Duisburg (Vorsitzender) K+S KAlI GMBh 
+ 
SBB SChWeIzer BUnDeSBAhnen AG, Bern noMiniErungsausschuss 
(Verwaltungsrat) Mandat bis zum Ende der ordentlichen AnTeilSeigneRveRTReTeR 
+ 
vTG AG, Hamburg Hauptversammlung im Jahr 2013 + Dr. Ralf Bethke (Vorsitzender) 
Erstbestellung: 7. Mai 2003 + Jella S. Benner-Heinacher 
weitere Kontrollgremien: 
+ Dr. Bernd Malmstrm 

+ 
DAl  DeUTSChe-AfrIKA-lInIen GMBh & CO. KG, + Dr. Rudolf Mller 
Hamburg Dr. Eckart Snner (66), Jurist, 
+ 
TIMe:MATTerS GMBh, Neu-Isenburg (Vorsitzender) Neustadt a. d. Weinstrae pErsonalausschuss 
Anteilseignervertreter AnTeilSeigneRveRTReTeR 
Dr. Rudolf Mller (67), Diplom-Ingenieur agr., 
Ochsenfurt 
Anteilseignervertreter 

ehem. Mitglied des Vorstands der SDzUCKer AG, 
Mannheim 

Mandat bis zum Ende der ordentlichen 

Chief Compliance Officer der BASf Se, Ludwigshafen 

Mandat bis zum Ende der ordentlichen 
Hauptversammlung im Jahr 2013 
Erstbestellung: 28. April 1992 

weitere Aufsichtsratsmandate: 

+ 
InfIneOn TeChnOlOGIeS AG, Neubiberg 
+ 
Dr. Ralf Bethke (Vorsitzender) 
+ Rainer Grohe 
ARbeiTnehmeRveRTReTeR 
+ 
Klaus Krger 
+ 
Michael Vassiliadis 
vErMittlungsausschuss 

Hauptversammlung im Jahr 2013 
Erstbestellung: 7. Mai 2003 

weitere Kontrollgremien: 

+ 
Hochschulrat Fachhochschule Weihenstephan-
Triesdorf, Freising (Vorsitzender) 
+ 
Universittsrat der Universitt Hohenheim, Stuttgart 
AUfSichtSrAtSAUSSchSSe 

prfungsausschuss 

AnTeilSeigneRveRTReTeR 

+ 
Dr. Eckart Snner (Vorsitzender) 
+ 
Dr. Ralf Bethke 
+ 
Dr. Karl Heidenreich 
AnTeilSeigneRveRTReTeR 

+ 
Dr. Ralf Bethke (Vorsitzender) 
+ 
Dr. Eckart Snner 
ARbeiTnehmeRveRTReTeR 

+ 
Klaus Krger 
+ 
Michael Vassiliadis 

konzernlagebericht corporate .governance konzernabschluss 
konzernlagebericht corporate .governance konzernabschluss 

vergtungsbericht .3.4 

3.4 vergtungSBeriCht 
beiSpielrechnungfr die JahreSVergtungeineS ordentlichen VorStandSmitgliedS tAB: 3.4.1 
Mit dem nachstehenden Vergtungsbericht kommt der 
Vorstand seinen Berichtspflichten gem  315 Abs. 2 Nr. in  

380.000 

380.000 

380.000 
Deutschen Corporate Governance Kodex nach. tantieme: 60 % 
4 hGB sowie gem Ziffer 4.2.4, 4.2.5 und 5.4.6 Abs. 3 des Fixum: 40 % 

570.000 

0 

867.000 

 davon unternehmensperformance: 80 % 
456.000 

0 

696.000 

 davon persnliche zielerreichung: 20 % 
114.000 

0 

171.000 

Gesamtjahresvergtung 

950.000 

380.000 

1.247.000

VergtUng deS VorStAndS 

Zielerreichung 
100 % .1 
Zielerreichung 
0%.2 
Maximale 
Zielerreichung.3 
^gesamtkapitalrendite .1 
^gesamtkapitalrendite .2 
^gesamtkapitalrendite = mindestrendite +20 Prozentpunkte; persnliche zielerreichung .3 

= 150 %. 

= mindestrendite; persnliche zielerreichung ^= 100 %. 

= 0 %; persnliche zielerreichung ^= 0 %. 

vErgtungsstruKtur 

Kriterien fr die Angemessenheit der Vergtung bilden 
insbesondere die Aufgaben des jeweiligen Vorstandsmitglieds, 
seine persnliche Leistung, die Leistung des 
Gesamtvorstands, der Vergleich mit den brigen Fhrungskrften 
sowie die wirtschaftliche Lage, der Erfolg 
und die Zukunftsaussichten des Unternehmens unter 
Bercksichtigung seines Vergleichsumfelds. 

Die Vergtung fr die Vorstandsmitglieder setzt sich 
aus jahresbezogenen Bestandteilen sowie Bestandteilen 
mit langfristiger Anreizwirkung zusammen. Die 
jahresbezogenen Vergtungsbestandteile beinhalten 
sowohl erfolgsunabhngige als auch erfolgsbezogene 
Komponenten. Die erfolgsunabhngigen Teile bestehen 
aus fixer Vergtung sowie Sach-und sonstigen Bezgen; 
die Tantieme ist der erfolgsbezogene Anteil. Auerdem 
besteht eine kennzahlenbasierte variable Vergtungskomponente 
mit langfristiger Anreizwirkung (sogenannter 
Long Term Incentive (lTI)). Darber hinaus 
haben die Mitglieder des Vorstands Pensionszusagen 
erhalten. 

Die fixe Vergtung als erfolgsunabhngige Grundvergtung 
wird monatlich ausgezahlt. Zustzlich erhalten 
die Vorstandsmitglieder Nebenleistungen, insbesondere 
Zuschsse zur Renten-, Kranken-und Pflegeversicherung 
sowie Sachbezge, die im Wesentlichen aus der 
Dienstwagennutzung bestehen. 

Um die Interessen der Anteilseigner mit denen des Vorstands 
im hohen Mae in bereinstimmung zu bringen, 
bestimmt sich ein Teil der Tantieme nach der Gesamtkapitalrendite 
des Konzerns. Auerdem wird die persnliche 
Leistung der Mitglieder des Vorstands bei der 
Berechnung der Tantieme bercksichtigt; die Auszahlung 
erfolgt im jeweils folgenden Geschftsjahr. 

Die Struktur der Jahresvergtung sieht in einem Normaljahr 
eine fixe Vergtung von 40 % sowie variable, 
kurzfristige Erfolgsbausteine von 60 % vor. Der variable 
Anteil ist wiederum zu 80 % an die Unternehmens


performance, d.h. an die erzielte Gesamtkapitalrendite, 
gebunden; die brigen 20 % sind von der persnlichen 
Leistung abhngig. Eine Vergtung von 100 % wird dann 
erreicht, wenn zum einen die erzielte Gesamtkapitalrendite 
mindestens 115 % des jeweiligen Kapitalkostensatzes 
erreicht und zum anderen die persnliche Leistung 
mit 100 % bewertet wurde. Die Vergtung auf Basis der 
Gesamtkapitalrendite ist bei einer Obergrenze von 20 
Prozentpunkten ber der Mindestrendite gedeckelt. Die 
Zielerreichungsspannen beider variabler Vergtungsbestandteile 
bewegen sich zwischen 0 und rund 150 %. 
Die Vergtungshhe auf Basis eines Normaljahres wird 
jhrlich berprft. / taB: 3.4.1 

Zustzlich besteht ab 2010 die Mglichkeit, als variable 
Vergtungskomponente mit langfristiger Anreizwirkung 
und Risikocharakter Einkommen aus einem kennzahlenbasierten 
Long Term Incentive-Programm zu beziehen. 
Diese beruht auf einer mehrjhrigen Bemessungs



vergtungsbericht vergtungsbericht 3.4 


lti-programm2010 ABB: 3.4.1 0 Mio. , entspricht 100 % und ist als Normaljahr defi


in mio.  
500 
vergleichszeitraum 
2006 2007 2008 2009 
5001 
Performancezeitraum 
2010 2011 
Programmbeginn 
2012 2013 
Programmende 
400 
300 
334  
200 
100 114 
: 162 
0 
68 
- 100 -32 


Kappungsgrenze. .1 

grundlage nach Magabe der erzielten Wertbeitrge. 
Dabei wird jeweils anhand von Vierjahreszeitrumen 
der Beitrag des Vorstands zum Unternehmenserfolg 
ermittelt. Der Wertbeitrag ergibt sich folgendermaen: 

Operatives Ergebnis (eBIT I) 

+ Zinsertrge des Geschftsjahres 
- Kapitalkosten (vor Steuern) des Geschftsjahres 
= Wertbeitrag 
Eine Kappungsgrenze fr den Wertbeitrag besteht bei 
 500 Mio.  pro Geschftsjahr. 

Zur Ermittlung des Ergebnisses einer lTI-Tranche werden 
zwei Vierjahreszeitrume (Vergleichszeitraum 
und Performancezeitraum) verglichen. Der Vergleichszeitraum 
umfasst die vier Jahre vor dem jeweiligen lTI-
Beginn, der Performancezeitraum die vier Jahre der 
jeweiligen lTI-Laufzeit. In Abbildung 3.4.1 werden die 
Zeitrume des Programms 2010 dargestellt. / aBB: 3.4.1 

Zu Beginn eines lTIs wird der Durchschnitt der vier 
Wertbeitrge des Vergleichszeitraums und nach Programmablauf 
der Durchschnitt der vier Wertbeitrge 
des Performancezeitraums ermittelt. Die Differenz dieser 
durchschnittlichen Wertbeitrge wird an einer Skalierung 
von -200 bis +200 Mio.  prozentual gespiegelt. 
Eine stabile Entwicklung, d.h. eine Differenz von 

niert. In einem solchen Normaljahr betrgt die variable 
Vergtungskomponente mit langfristiger Anreizwirkung 
fr ein ordentliches Vorstandsmitglied 350.000 
. Bei einer Minderperformance sinkt die Auszahlung 
linear entsprechend der prozentualen Abweichung bis 
auf 0 %. Bei einer berperformance steigt die Auszahlung 
entsprechend bis zu einer Obergrenze von 200 % 
(= 700.000 ). Fr den Vorstandsvorsitzenden betrgt 
die Vergtungskomponente das 1,5fache, d.h. 525.000 
 in einem Normaljahr und 1.050.000 , bei Erreichen 
der Obergrenze. 

Die Auszahlung erfolgt jeweils im April des dem Programmende 
folgenden Jahres. Fr den Fall der Beendigung 
des Arbeitsverhltnisses oder bei Eintritt in den 
Ruhestand erfolgt eine anteilige, abgezinste Auszahlung 
aller laufenden Tranchen am Ende des darauffolgenden 
Jahres. 

Fr die aufgrund der Umstellung der variablen Vergtungskomponente 
mit langfristiger Anreizwirkung von 
einer zweijhrigen auf eine vierjhrige Laufzeit entstehenden 
Zuflusslcken in den Jahren 2012 und 2013 wurde 
das neue lTI-Programm virtuell bereits in den Jahren 
2008 und 2009 mit jeweils einer Tranche gestartet. 

Das neue Vorstandsvergtungssystem wurde von der 
Hauptversammlung 2010 mit groer Mehrheit gebilligt 
und vom Verband der Aktionrsvereinigungen in 
Europa, eUrOShArehOlDerS, als besonders aktionrsfreundliches 
Vergtungssystem ausgezeichnet. 


konzernlagebericht corporate .governance konzernabschluss 
konzernlagebericht corporate .governance konzernabschluss 

vergtungsbericht .3.4 

Das lTI-Programm ersetzt das zwischen 1999 und 2009 
geltende System mit der Mglichkeit, als variable Vergtungskomponente 
mit langfristiger Anreizwirkung und 
Risikocharakter Einkommen aus der Ausbung von Aktienoptionen 
zu beziehen. Im Rahmen eines virtuellen 
Optionsprogramms, das in seiner Ausgestaltung identisch 
ist mit dem der brigen Optionsprogrammteilnehmer, 
konnte der Vorstand im Jahr 2009 letztmalig 30 % 
seiner erfolgsabhngigen Vergtung fr ein Eigeninvestment 
in K+S-Aktien verwenden. Mit dem Erwerb dieser 
Basisaktien erhielten die Teilnehmer virtuelle Optionen, 
bei denen im Fall der Ausbung eine Barauszah


lung erfolgt. Die Hhe der Barauszahlung bestimmt sich 
nach der Entwicklung der K+S-Aktie gegenber dem 
Referenzindex DAX. Die fr die Berechnung der Performance 
mageblichen Basiskurse der K+S-Aktie und des 
DAX entsprechen dem Durchschnittskurs der 100 Brsentage 
bis zum jeweiligen Basisstichtag (der drittletzte 
Freitag vor der ordentlichen Hauptversammlung). Eine 
nachtrgliche nderung der Erfolgsziele oder der Vergleichsparameter 
ist ausgeschlossen. 

Die Gesamtlaufzeit der bis zum Jahr 2009 gewhrten 
Optionen betrgt fnf Jahre, danach verfallen die nicht 

ausgebten Optionen entschdigungslos. Die Ausbung 
der Optionen ist nach einer Sperrfrist von zwei Jahren 
innerhalb zweier Zeitfenster je Jahr im Mai und November 
nach der Verffentlichung der Quartalszahlen mglich. 
Um die Optionen ausben zu knnen, mssen die 
Basisaktien durchgngig bis zum Ausbungstag gehalten 
werden. Im bernahmefall (Change of Control) ffnet 
sich fr smtliche noch ausstehenden Optionen ein 
Sonderfenster fr die Ausbung. 

Bei Abberufung bzw. Eigenkndigung verfallen die bis 
zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausgebten virtuellen 
Optionen. 

VergtungdeSVorStandS tAB: 3.4.2 
vErgtungshhE 

Einzelheiten der Vergtung des Vorstands fr das Geschftsjahr 
2010 sind in individualisierter Form in Tabelle 
3.4.2 dargestellt. / taB: 3.4.2 

norbert Steiner 

2010 

590,0 

24,7 

1.017,7 

 

 

2009 590,0 24,1 527,7 190.000 959,3 
Joachim Felker 2010 380,0 19,9 645,0   
2009 380,0 20,5 320,0 152.900 772,0 
gerd grimmig 2010 380,0 30,1 645,0   
2009 380,0 26,8 325,7 153.060 772,8 
Dr. thomas ncker 2010 380,0 23,5 645,0 
2009 380,0 22,2 320,0 152.900 772,0 
2.Jan Peter nonnenkamp 2010 380,0 23,2 645,0   
2009 221,7 42,6 186,7   
Summe 2010 2.110,0 121,4 3.597,7   
2009 1.951,7 136,1 1.680,1 648.860 3.276,1 

Jahreseinkommen Gewhrte Optionsrechte 
Fixum 
Neben-
leistungen Tantieme 
Anzahl 
in StckenWert.1 Insgesamt 
1.632,4 
2.101,1 
1.044,9 
1.492,4 
1.055,1 
1.505,3 
  1.048,5 
1.494,2 
1.048,2 
451,0 
5.829,1 
7.044,0 
in tsd.  

Die Gesamtbezge des Vorstands entfielen im Berichts


jahr auf fnf Vorstandsmitglieder, die jeweils zwlf 

Monate im Amt waren. Im Vorjahr waren mit Aus


nahme von Herrn Nonnenkamp, der vom Aufsichts


rat mit Wirkung vom 1. Juni 2009 als Mitglied des Vor


stands bestellt wurde, alle Mitglieder zwlf Monate im 

Amt. Herr Nonnenkamp hat fr das Jahr 2009 keinen 

Anspruch auf Optionsrechte erlangt, da er sich zum 

mageblichen Stichtag, dem 31. Dezember 2008, noch 

nicht im Amt befand. Der gegenber dem Vorjahres


zeitraum ausgewiesene Anstieg der Tantiemen beruht 

insbesondere auf der im Jahr 2010 deutlich gestiegenen 
Gesamtkapitalrendite. Der Rckgang der ausgewiesenen 

zum gewhrungszeitpunkt; eine Ausbung der Optionsrechte ist frhestens zwei Jahre nach gewhrung mglich. .1 
Seit dem 1. Juni 2009. .2 


vergtungsbericht vergtungsbericht 3.4 


VergtungmitlangfriStiger 
anreizWirKung tAB: 3.4.3 

Optionsprogramm 2009 
Anzahl 
Optionen 
Wertin Tsd.  
am 31.12. 
norbert Steiner 

2010 

190.000 

531,8 
2009 

190.000 

387,0 
Joachim Felker 

2010 

152.900 

427,9 
2009 

152.900 

311,4 
gerd grimmig 

2010 

153.060 

428,4 
2009 

153.060 

311,7 
Dr. thomas ncker 

2010 

152.900 

427,9 
2009 

152.900 

311,4 
Jan Peter nonnenkamp 

2010 

 

 
2009 

 

 

Summe 

2010 

648.860 

1.816,0 

2009 

648.860 

1.321,5 

Gesamtvergtung gegenber dem Vorjahr ist auf die 
im Rahmen des Aktienoptionsprogramms im Jahr 2009 
letztmalig gewhrten Optionsrechte zurckzufhren. Im 
Jahr 2010 kommt es zu keinem Ausweis des neuen lTI-
Programms, da dieses zum Zeitpunkt der Auszahlung 
als Vergtungsbestandteil anzugeben ist. 

Die Zahlungen fr die im Jahr 2010 von Vorstandsmitgliedern 
vollstndig ausgebten virtuellen Optionen 
des Optionsprogramms 2008 betrugen fr die einzelnen 
Vorstandsmitglieder (Vorjahreszahlen in Klammern): 
Herr Steiner 278,2 Tsd.  (650,5 Tsd. ), Herr Felker 

525,9 Tsd.  (596,2 Tsd. ), Herr Grimmig 526,8 Tsd.  (597,9 
Tsd. ) und Herr Dr. Ncker 525,9 Tsd.  (596,2 Tsd. ). 

Die Werte der im Rahmen des letztmalig 2009 angebotenen 
Optionsprogramms erworbenen und noch nicht 
ausgebten Aktienoptionen werden in Tabelle 3.4.3 dargestellt 
(Wert bei fiktiver Ausbung am 31. Dezember 
2010). / taB: 3.4.3 

pEnsionszusagEn 

Die Pensionen der aktiven Vorstandsmitglieder bestimmen 
sich nach einem Bausteinsystem, d.h., fr jedes 
Jahr der Vorstandsttigkeit wird ein Pensionsbaustein 
gebildet. 

Die Basis fr die Berechnung der Pensionsbausteine 
wurde im Jahr 2010 von der variablen Vergtung abgekoppelt 
und ausschlielich auf das fixe Einkommen des 
jeweiligen Vorstandsmitglieds bezogen. Um eine Bausteinbildung 
auf Basis der Vergtung fr ein Normaljahr 
zu erreichen, bilden 40 % der fixen Vergtung die 
Berechnungsgrundlage. Die jhrliche Gesamtpension 
aus diesem Bausteinsystem wurde nach oben limitiert, 
um unangemessene Pensionen bei langjhrigen Berufungen 
(>15 Jahre) zu vermeiden. Die Obergrenze betrgt 
fr ein ordentliches Vorstandsmitglied 225.000  und fr 
den Vorstandsvorsitzenden 300.000 . Die Werte werden 
in einem Dreijahresrhythmus  erstmals fr das 
Geschftsjahr 2014  berprft und ggf. angepasst. 

Der Betrag wird mittels versicherungsmathematischer 
Faktoren verrentet; die Faktoren fr die Bildung der Bau


steine 2010 liegen bei den Vorstnden je nach Alter zwischen 
16,5 und 10,0 %  die Faktoren verringern sich mit 
zunehmendem Lebensalter. Die einzelnen in den jeweiligen 
Geschftsjahren erworbenen Pensionsbausteine 
werden aufsummiert und bestimmen im Versorgungsfall 
die dem jeweiligen Vorstandsmitglied oder ggf. seinen 
Hinterbliebenen zustehende Versorgungsleistung. 
Erst bei Auszahlung von Rentenleistungen werden diese 
entsprechend der Vernderung des Verbraucherpreisindex 
fr Deutschland angepasst. Die Ansprche aus den 
erworbenen Bausteinen sind unverfallbar. 

Endet ein Vorstandsmandat, beginnt die Alterspension 
nach Vollendung des 65. Lebensjahres, es sei denn, 
es handelt sich um einen Berufs-oder Erwerbsunfhigkeitsfall 
oder um eine Hinterbliebenenpension im 
Todesfall. Im Falle einer Berufs- oder Erwerbsunfhigkeit 
eines Vorstandsmitglieds vor Erreichen des Pensionsalters 
erhlt dieser eine Invalidenrente in Hhe der 
bis zum Eintritt der Invaliditt gebildeten Rentenbausteine. 
Tritt die Invaliditt vor Erreichen des 55. Lebensjahres 
ein, werden Bausteine auf Basis eines Mindestwerts 
fr die Jahre fiktiv gebildet, die bis zum 55. Lebensjahr 
fehlen. Im Falle des Todes eines aktiven oder ehemaligen 
Vorstandsmitglieds erhalten der hinterbliebene 
Ehegatte 60 %, jede Halbwaise 15 % und jede Vollwaise 
30 % der Versorgungsleistung. Die Hchstgrenze fr die 
Hinterbliebenenleistung kann 100 % der Versorgungsleistung 
nicht berschreiten  in diesem Fall werden 
sie verhltnismig gekrzt. Scheidet ein Vorstandsmitglied 
ab dem vollendeten 60. Lebensjahr aus, gilt dies als 
Eintritt des Versorgungsfalls im Sinne der Versorgungs



konzernlagebericht corporate .governance konzernabschluss 
konzernlagebericht corporate .governance konzernabschluss 

vergtungsbericht .3.4 

penSionen tAB: 3.4.4 
Jan Peter nonnenkamp 

ursprnglichen Bestelldauer noch ausstehenden Grundvergtung 
und Tantieme zuzglich einer Ausgleichszahlung, 
sofern kein Grund vorliegt, der eine fristlose 
Beendigung des Vertrags des Betroffenen rechtfertigt. 
Die Tantieme bemisst sich nach dem Durchschnitt der 
vorausgegangenen zwei Jahre, zuzglich einer Ausgleichszahlung. 
Die Ausgleichszahlung betrgt das 
1,5 fache des Jahresfixums. Jedes Vorstandsmitglied hat 
bei einem Change of Control-Fall noch bis Ende Juli 
2011 ein Sonderkndigungsrecht, wobei bei der Ausbung 
des Rechts kein Anspruch auf Ausgleichszah


lung besteht. In diesem Fall besteht nur ein Anspruch 

in tsd.  

norbert Steiner 

Joachim Felker 

gerd grimmig 

Dr. thomas ncker 

2010 

47 

98,6 

264,7 

393,7 

Alter 
Zeitwert 
zum 1.1. 
Pensions-
aufwand .1Zeitwert 
zum 31.12. .3 
2010 

56 

2.033,5 

466,5 

2.721,6 

2009 

1.734,3 

300,8 

2.033,5 

2010 

58 

1.321,5 

304,9 

1.738,9 

2009 

1.126,6 

194,2 

1.321,5 

2010 

57 

2.006,6 

354,6 

2.544,8 

2009 

1.771,3 

235,6 

2.006,6 

2010 

52 

1.129,3 

296,8 

1.553,9 

2009 

942,5 

187,8 

1.129,9 

2.

98,6 auf die Auszahlung der noch anstehenden Grundver


2009 

 

89,0 

8.952,9 gtung und Tantieme. 

Summe 

2010 

6.589,5 

1.687,5 

2009 

5.574,7 

1.007,4 

6.589,5 

einschlielich zinsaufwand. .1 
Seit dem 1. Juni 2009. .2 
Aufgrund der Anwendung der sogenannten Korridormethode, nach der versicherungsmathematische gewinne und verluste nur im Falle der .3 

sonstigEs 

Im Berichtsjahr wurden den Vorstandsmitgliedern Leis-

berschreitung des 10 %-Korridors in der gewinn- und verlustrechnung erfasst werden, sind die Anwartschaftsbarwerte per 1. Januar 2010 nicht mittels des 
Pensionsaufwands 2010 auf die entsprechenden Werte zum 31. Dezember 2010 berleitbar. 

zusage. Fr die Mitglieder des Vorstands wurden im Jahr 
2010 die in Tabelle 3.4.4 dargestellten Betrge den Pensionsrckstellungen 
zugefhrt. / taB: 3.4.4 

Der deutliche Anstieg des Pensionsaufwands gegenber 
dem Vorjahresniveau beruht auf den im Vorjahr ergebnisbedingt 
geringeren Pensionsbausteinen, die noch auf 
Basis der alten Berechnungsmethode ermittelt wurden. 

.dEr .BEEndigung .vorzEitigE 

vorstandsvErtrgE 

Im Falle eines wirksamen Widerrufs der Bestellung zum 
Vorstandsmitglied erhlt das Vorstandsmitglied im Zeitpunkt 
der Beendigung eine Abfindung in Hhe von dem 
1,5 fachen der Festvergtung, maximal aber in Hhe der 
Gesamtbezge fr die Restlaufzeit des Dienstvertrags. 

Fr den Fall der vorzeitigen Auflsung eines Vorstandsvertrags 
infolge eines bernahmefalls (Change of 
Control) erfolgt die Auszahlung der bis zum Ende der 

tungen von Dritten im Hinblick auf die Vorstandsttigkeit 
weder zugesagt noch gewhrt. ber die genannten 
Dienstvertrge hinaus gibt es keine vertraglichen Beziehungen 
der Gesellschaft oder ihrer Konzerngesellschaften 
mit Mitgliedern des Vorstands oder diesen nahestehenden 
Personen. 

Die Gesamtbezge der frheren Mitglieder des Vorstands 
und ihrer Hinterbliebenen beliefen sich im Berichtsjahr 
auf 987,8 Tsd.  (Vorjahr: 2.288,7 Tsd. ). Der gegenber 
dem Vorjahreszeitraum ausgewiesene Rckgang der 
Bezge beruht insbesondere auf der im Jahr 2009 letztmalig 
erfolgten Ausbung von Aktienoptionen des ehemaligen 
Vorstandsvorsitzenden. 


vergtungsbericht vergtungsbericht 3.4 

VergtUng deS AUfSichtSrAtS 

VergtungdeSaufSichtSratS1 tAB: 3.4.5 
Die Vergtung des Aufsichtsrats ist in  12 der Satzung 
geregelt. Danach erhlt ein Mitglied des Aufsichtsrats in  

eine jhrlich feste Vergtung von 55.000  sowie eine 
jhrliche variable Vergtung, die durch die Hhe der 
von der K+S GrUPPe im jeweiligen Geschftsjahr erzielten 
Gesamtkapitalrendite wie folgt bestimmt wird: Voraussetzung 
fr den Anspruch auf Zahlung einer variablen 
Vergtung ist das Erreichen einer Mindestrendite; 
diese entspricht 115 % der Kapitalkosten vor Steuern 
der K+S GrUPPe im betreffenden Geschftsjahr; bei 
Erreichen der Mindestrendite erhlt ein Mitglied des 
Aufsichtsrats eine variable Vergtung von 15.000 ; fr 
jeden Prozentpunkt, um den die Gesamtkapitalrendite 
die Mindestrendite bersteigt, erhht sich die variable 
Vergtung um jeweils 1.500 . Die variable Vergtung 
ist begrenzt auf maximal 45.000  pro Jahr. Der Vorsitzende 
des Aufsichtsrats erhlt das Doppelte, der stellvertretende 
Vorsitzende das 1,5 fache der Vergtungen. 
Die Mitglieder des Prfungsausschusses erhalten eine 
weitere Vergtung von 7.500  pro Jahr. Auch der Vorsitzende 
dieses Ausschusses erhlt das Doppelte dieser 
Vergtung. Die Gesellschaft gewhrt jedem Mitglied des 
Aufsichtsrats fr die Teilnahme an einer Sitzung des 
Aufsichtsrats oder eines seiner Ausschsse, denen er 

angehrt, ein Sitzungsgeld von 500 , bei mehreren Sitzungen 
an einem Tag jedoch maximal 1.000  pro Tag. 
Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben gegenber der 
Gesellschaft Anspruch auf Ersatz der zur Wahrnehmung 
ihrer Aufgaben notwendigen und angemessenen Auslagen. 
Sie haben ferner Anspruch auf Ersatz der von ihnen 

Dr. ralf Bethke 
(vorsitzender) 

michael vassiliadis 
(Stellvertretender vorsitzender) 

ralf Becker 
(seit 1.8.2009) 

Jella S. Benner-heinacher 

Dr. uwe-ernst Bufe 
(bis 31.8.2009) 

george Cardona 
(seit 9.10.2009) 

harald Dll 
(seit 1.8.2009) 

Dr. rainer gerling 

rainer grohe 

Dr. Karl heidenreich 

2010 

2009 

2010 

2009 

2010 

2009 

2010 

2009 

2010 

2009 

2010 

2009 

2010 

2009 

2010 

2009 

2010 

2009 

2010 

2009 

Fixe 
Vergtung 
Variable 
Vergtung 
Prfungs-
ausschuss 
Sitzungs-
gelder Gesamt 
110.000 39.000 7.500 6.000 162.500 
110.000  7.500 8.000 125.500 
82.500 29.250 7.500 5.500 124.750 
82.500  7.500 7.000 97.000 
55.000 19.500 3.000 77.500 
22.917  1.500 24.417 
55.000 19.500 3.000 77.500 
55.000  3.500 58.500 
    
36.616  2.500 39.116 
55.000 19.500 3.000 77.500 
12.658  500 13.158 
55.000 19.500 3.000 77.500 
22.917  1.500 24.417 
55.000 19.500 3.000 77.500 
55.000  4.000 59.000 
55.000 19.500 3.500 78.000 
55.000  6.000 61.000 
55.000 19.500 7.500 4.500 86.500 
55.000  7.500 4.500 67.000 
Angaben ohne entschdigung fr die von Aufsichtsratsmitgliedern aufgrund ihrer ttigkeit zu entrichtende umsatzsteuer. .1 

aufgrund ihrer Aufsichtsratsttigkeit zu entrichtenden Zustzlich wurden im Jahr 2010 an die Aufsichtsrats-

Umsatzsteuer. 

Einzelheiten der Vergtung des Aufsichtsrats fr das 
Geschftsjahr 2010 ergeben sich in individualisierter 
Form aus Tabelle 3.4.5. / taB: 3.4.5 

mitglieder Aufwandsentschdigungen von insgesamt 
29,7 Tsd.  gezahlt (Vorjahr: 20,7 Tsd. ). Im Geschftsjahr 
2010 wurden keine Vergtungen fr Ttigkeiten im Aufsichtsrat 
von Tochterunternehmen gezahlt, auch Vorteile 
fr persnlich erbrachte Leistungen, insbesondere 
Beratungs-und Vermittlungsleistungen, wurden den 
Aufsichtsratsmitgliedern nicht gewhrt. 


konzernlagebericht corporate .governance konzernabschluss 
konzernlagebericht corporate .governance konzernabschluss 

vergtungsbericht .3.4 

VergtungdeS aufSichtSratS1 tAB: 3.4.5 (fortSetzung) 
in  

rdiger Kienitz 2010 
2009 

Klaus Krger 2010 
2009 

Dieter Kuhn 

2010 
2009 

heinz-gerd Kunaschewski 

2010 

(bis 31.7.2009) 

2009 

Dr. Bernd malmstrm 

2010 
2009 

Dr. rudolf mller 

2010 
2009 

Friedrich nothhelfer 

2010 

(bis 31.7.2009) 

2009 

renato De Salvo 

2010 
2009 

Dr. eckart Snner 

2010 
2009 

Summe 2010 
2009 

Fixe 
Vergtung 
Variable 
Vergtung 
Prfungs-
ausschuss 
Sitzungs-
gelder Gesamt 
55.000 19.500 3.000 77.500 
55.000  3.500 58.500 
55.000 19.500 7.500 6.000 88.000 
55.000  7.500 8.000 70.500 
55.000 19.500 3.000 77.500 
55.000  4.000 59.000 
    
32.083  2.000 34.083 
55.000 19.500 3.000 77.500 
55.000  3.500 58.500 
55.000 19.500 2.500 77.000 
55.000  3.000 58.000 
    
32.083  3.000 35.083 
55.000 19.500 3.000 77.500 
55.000  4.000 59.000 
55.000 19.500 15.000 4.500 94.000 
55.000  15.000 5.500 75.500 
962.500 341.250 45.000 59.500 1.408.250 
956.774  45.000 75.500 1.077.274 
Angaben ohne entschdigung fr die von Aufsichtsratsmitgliedern aufgrund ihrer ttigkeit zu entrichtende umsatzsteuer. .1 


Die K+S Gruppe iSt auf lanGfriStiGeS unD nachhaltiGeS WachStum 
auSGerichtet. Dabei Streben Wir einen fairen auSGleich von 
WirtSchaftlichen, KoloGiSchen unD Sozialen belanGen an. mit 
Der frDerunG, Der vereDelunG unD Dem vertrieb von roh-
Stoffen leiSten Wir WeltWeit einen WichtiGen beitraG zur verbeSSerunG 
von ernhrunG, GeSunDheit unD lebenSqualitt. 


konzernlagebericht konzernabschluss 

konzernlagebericht konzernabschluss 

40 46 50 54 
Wachstum braucht rohstoffe Wachstum braucht erfahrung Wachstum braucht Logistik Wachstum braucht PersPektiVen 

58 64 68 72 
Wachstum braucht VerantWortung Wachstum braucht tiefgang Wachstum braucht VerLssLichkeit Wachstum braucht ein Zuhause 


wachstum 


braucht 

rOhstOFFe 


Seit mehr als 100 Jahren frdern und veredeln wir Rohstoffe, 
die in nahezu allen Bereichen des tglichen Lebens Grundlage 
fr nachhaltiges Wachstum sind. In bis zu 1.500 Metern Tiefe 
frdern unsere Bergleute wertvolle Rohsalze und machen sie 
fr uns alle nutzbar. 


Die bergleute aus Dem kaliwerk neuhof ellers sinD stolz 
auf ihre arbeit, Da sich Die rohsalze aus Dieser lager 
sttte Durch eine Vielfalt an unterschieDlichen mineralien 
auszeichnen iDeal fr hochwertige Dngemittel. 


Salzkali
winterdienst 
Salzkali
winterdienst 


dngemittel 

konzernabschluss 

anwendungsbereiche vOn Kali und salz 

Carragen-Herstellung 
Konservierung 
natriumreduzierte Lebensmittel 

lebensmittelindustrie 

industrielle anwendungen 

Biotechnologie 
Elektrolyse 
Erdl-/ Erdgasfrderung 
Farbindustrie 
Glas- und Kunststoffherstellung 
Kunststoffrecycling 
Metallurgie 
Pharma-/Kosmetikindustrie 
Textil- und Lederindustrie 
Tierernhrung 
Wasch- und Reinigungsmittelindustrie 
Zellstoffindustrie 

Geschirrsplsalz 
Poolsalz 
Teichsalz 
Wasserenthrtung 

wasserauFbereitung 




norbert steiner 

VorstandsVorsitzender der K+s Gruppe 

mit einem computerGeSttzten bohrWaGen treibt ein berGmann biS 
zu Sieben meter tiefe lcher in DaS GebirGe, um So Die SprenGunG 
DeS rohSalzeS vorzubereiten. Dabei iSt finGerSpitzenGefhl GefraGt, 
Damit Die bohrlcher optimal anGeorDnet SinD. 


konzernabschluss 

konzernabschluss 

Die K+S Gruppe gehrt weltweit zur Spitzengruppe der 
Anbieter von Spezial-und Standarddngemitteln sowie 
Salzprodukten. Die von uns gewonnenen Rohstoffe sind 
die Basis unserer weltweiten Aktivitten. Wir gewinnen 
Kali-und Magnesiumrohsalze fr eine jhrliche Produktionsleistung 
von bis zu 7,5 Mio. t Ware in sechs deutschen 
Bergwerken. Zudem bieten wir die ganze Bandbreite 
von stickstoffhaltigen Dngemitteln fr den Einsatz 
im Acker-, Gemse-, Obst-und Weinbau an. Die 
zweite Sule der K+S Gruppe ist Salz  hier sind wir 
weltweit die Nummer 1. Zur Gewinnung gehen unsere 
Mitarbeiter dies-und jenseits des Atlantiks in bis zu 750 
Meter Tiefe. Ein Aufwand, der sich lohnt. Mit unserem 
ber 100 Jahre gewachsenen Know-how machen wir die 
Ressourcen des Bodens fr uns alle effizient nutzbar. Das 
Ergebnis ist eine Produktpalette von Speise-, Gewerbe-, 
Industrie- und Auftausalzen fr Industrie und private 
Verbraucher, deren Breite kaum zu bertreffen ist. Die 
Kombination unserer natrlichen Rohstoffe Kali, Magnesium 
und Salz macht uns weltweit beinahe einzigartig, 
denn sie bietet z.B. auf der Produktionsseite bei Technik, 
Bergbau und Geologie erhebliche Synergien und 
ergnzt sich auf der Absatzseite nahezu perfekt, fasst 
NorbertSteiner,Vorstandsvorsitzenderder K+S AKtien-
GeSellSchAft, die strategische Ausrichtung der Gruppe 
zusammen. 

Wachstum durch kaLi-und 
magnesiumsaLZe 

Als einer der wenigen deutschen Rohstoffproduzenten 
von Weltrang leisten wir einen wichtigen Beitrag zur 
nachhaltigen Ernhrung der Weltbevlkerung. Immer 
mehr Menschen brauchen immer mehr Nahrung. Das 
bedeutet, dass auch die Getreide- und Nahrungsmittel


produktion immer weiter wachsen muss. Kalium ist hier 
ein besonders wichtiges Element, denn es reguliert den 
Wasserhaushalt der Pflanze, erhht die Standfestigkeit, 
macht sie widerstandsfhiger gegenber Frost, Trockenheit, 
Pilzerkrankungen und Schdlingen und verbessert 
Qualitt und Geschmack. 

Die Ortung der begehrten Rohstoffe beginnt mit vielen 
Explorationsbohrungen und wird mit einem kaum 
handgroen Detektor fortgesetzt. Sekundenschnell zeigt 
das Display des Messgertes den Wertstoffgehalt an. 
Unsere Vorfahren konnten da noch nicht so exakt vorgehen; 
ein herausgebrochenes Stck Gestein wurde 
einer Geschmacksprobe unterzogen: Prickelte es auf der 
Zunge, war man fndig geworden. Um heute an das 
kalihaltige Gestein zu kommen, kommt High-Tech statt 
der Spitzhacke zum Einsatz. Modernste Bohrfahrzeuge 
fressen sich durch die bis zu 250 Millionen Jahre alten 
Ablagerungen urzeitlicher Meere. Bedient werden diese 
gewaltigen Maschinen von ausgebildeten Bergleuten. 
Jeder Mitarbeiter hier unten ist ein Spezialist an seinem 
Arbeitsplatz. So auch der Sprenghauer: Er befllt nach 
dem Bohren die Lcher mit Gesteinssprengstoff. Wenn 
am Ende der Schicht alle Mann die Grube verlassen 
haben, wird die Ladung ferngezndet. Pro Abbausttte 
werden tglich bis zu 70.000 Tonnen Material bewegt. 
Das Rohsalz mit bis zu 30 Prozent Kalianteil muss nun 
zur Weiterverarbeitung an die Oberflche. Hier treten 
kilometerlange Frderbnder in Aktion, die das weie 
Gold zum Schacht und dann ans Tageslicht bringen. 
Um an das begehrte Kalium und die anderen wichtigen 
Nhrstoffe zu kommen, wird das zerkleinerte Mineral 
in seine Bestandteile getrennt. 

ein Steiger prft das Gestein auf seine zusammen-
setzung, um den weiteren abbau zu planen. 
mit hilfe moderner Diagnoseinstrumente stellt der 
fachmann dann die genaue lage der Wertstoff-
komponenten fest, bevor die Sprengung vorbereitet 
werden kann. 



unScheinbare SalzbrocKen WerDen mit unSeren moDernen abbau- 
unD aufbereitunGStechniKen zu Wertvollen SpezialDnGemitteln 
verarbeitet. Die in DeutSchlanD einziGartiGe nhrStoffKombination 
auS Kalium, maGneSium unD SchWefel ermGlicht reiche ernten. 


Wachstum durch VieLfaLt unserer 
rohstoffe 

Wir machen den Reichtum der Natur fr uns alle nutzbar. 
Neben Kalium knnen auch Magnesium und Schwefel 
in unseren heimischen Lagersttten abgebaut werden. 
Zu Spezialdngemitteln verarbeitet sind diese 
Nhrstoffe die Voraussetzung fr ertragreiche Ernten. 

Wir sind weltweit der viertgrte und in Europa der 
grte Produzent von Kali- und Magnesiumprodukten. 
Um unsere Rohstoffbasis auch langfristig international 
auszuweiten, haben wir 2011 mit dem Erwerb von 
potASh one Zugang zu reichhaltigen Kalivorkommen 
in Kanada erhalten. 

Wachstum durch saLZ 

Unser Erfolg fut auch auf einem weiteren essenziellen 
Rohstoff  Natriumchlorid. Denn Salz ist aus unserem 
Leben nicht wegzudenken. Es dient der Gesundheit, 
zum Wrzen, Frben und Konservieren. Auch fr 
die Sicherheit im Straenverkehr ist es unentbehrlich 
und wichtiger Bestandteil bei der Produktion von Glas, 
Papier, Textilien oder Kunststoffen. Unsere Tochtergesellschaft 
eSco ist Europas grter Salzproduzent. In 
Steinsalzbergwerken und Solbetrieben wird das ntzliche 
Mineral mit einem Reinheitsgrad von bis zu 99 % 
gewonnen. Dieser Reinheitsgrad nimmt im europischen 
Wettbewerb einen Spitzenplatz ein. Ein Vorteil, 
der besonders bei der Herstellung von medizinischen 
Produkten zum Tragen kommt, denn Salz dieser Qualittsstufe 
wird in Infusionen und Dialyseflssigkeiten 
dringend bentigt. Ein wahrer Schatz befindet sich auch 
in den Lagersttten unserer Tochterfirma Spl in der chilenischen 
Atacama-Wste: Die Reserven, entstanden aus 
den berresten ehemaliger Salzseen, deren Wasser aufgrund 
starker Sonneneinstrahlung verdunstet ist, reichen 
dort alleine aus, um die Weltbevlkerung fr die 
nchsten 200 Jahre zu versorgen. Wir haben dort einen 
einzigartigen Zugang zur Seelogistik, denn der Hafen 
und die Beladungsanlagen liegen in unmittelbarer Nhe. 
Im Jahr 2009 ist die K+S Gruppe schlielich durch den 
Kauf des bekannten uS-Salzproduzenten Morton SAlt 
zum weltgrten Hersteller von Salz aufgestiegen. 


konzernabschluss 

konzernabschluss 
geschft 
nun sehr gut aufgestellt. Dies zeigte sich besondersdeutlichimExtremwinter2010/
2011:Morton SAlt, 
Spl und eSco untersttzten sich ber drei Kontinente 
hinweg erfolgreich mit gegenseitigen Salzlieferungen. 

Wachstum durch hohe 
WertschPfungstiefe 

Die Kernkompetenz der Unternehmensgruppe liegt 
in der Frderung und Veredelung von Rohstoffen und 
dem Vertrieb der daraus gewonnenen Produkte. Im 
Geschftsfeld Dngemittel stellen wir aus den abgebauten 
Kali-und Magnesiumrohsalzen bedarfsgerechte Produkte 
fr Landwirtschaft und Industrie her. Im Bereich 
der Mineraldnger ist unsere Produktvielfalt unbertroffen: 
Fr jede Bodenart und Pflanzenkultur stellen 
wir das passende Dngemittel her. Im Geschftsfeld 
Salz wird das gefrderte Salz im Hinblick auf Qualitt, 
Krnung und Verarbeitung sowie Konfektionierung 
auf den jeweiligen Kundenbedarf zugeschnitten. Damit 
alles beim Kunden in hoher Qualitt und zuverlssig 
ankommt, haben wir ein weltumspannendes Logistik-
netz mit eigenem Verladeterminal in Hamburg, produktionsnahem 
Hafen in Chile und zahlreichen Distributionszentren 
in Nordamerika von iSco und Morton SAlt. 

Wachstum durch nachhaLtiges 
Wirtschaften 

Wir stellen uns den Herausforderungen im Spannungsfeld 
von konomie, kologie und sozialer Verantwortung. 
Wesentlicher Bestandteil unserer Strategie ist 
es, auf Chancen und Herausforderungen frhzeitig zu 
reagieren, die sich aus den Megatrends Bevlkerungswachstum, 
vernderte Ernhrungsgewohnheiten und 
steigende Nachfrage nach Agrarrohstoffen ergeben. 
Durch diese Ausrichtung auf die Mrkte von Morgen 
ermglichen und sichern wir viele tausend Arbeitspltze 
vor allem in strukturschwachen Gebieten. Unsere Produktion 
und die daraus resultierende Wertschpfung ist 
ein wichtiger wirtschaftlicher Impuls fr viele Regionen. 
Im Bereich des Umweltschutzes arbeiten wir seit vielen 
Jahren erfolgreich daran, den Nutzungsgrad unserer 
Kraftwerke auf ber 90 % zu erhhen. Die Standorte 
arbeiten somit in der Nhe der theoretisch erzielbaren 
Energieeffizienz.Zudem werden wir bis zu 360 Mio. 
zustzlich in den regionalen Gewsserschutz investieren. 
Denn Wachstum und Nachhaltigkeit schlieen sich 
nicht aus  sie sind wechselseitige Bedingung fr eine 
wirtschaftlich erfolgreiche Unternehmensgruppe  jetzt 
und in Zukunft. 


robuste radlader befrdern in ihren mchtigen 
Schaufeln bis zu 20 tonnen abgebautes rohsalz, das 
sogenannte haufwerk, zur Kippstelle im bergwerk. 
Dort werden die Salzbrocken in einem brecher zerkleinert, 
um dann auf langen frderbndern zum 
Schacht und dann ans tageslicht zu gelangen. 


wachstum 

wachstum 

erFahrung 

Wir geben unsere in ber 100 Jahren gewachsene Erfahrung an die 
Landwirte im persnlichen Gesprch weiter. Mit unseren Dngemitteln 
auf Basis von Kalium, Magnesium und Stickstoff sind 
reife gehaltvollere Trauben der Lohn fr alle Mhen. 


Der winzer prft mit gebtem blick, wie er seine reben zurck 
schneiDen muss, um gute ertrge zu erwirtschaften. Die 
Dngemittelspezialitten Der k+s gruppe helfen ihm Dabei, seine 
pflanzen optimal mit nhrstoffen zu Versorgen. 


konzernabschluss 
K Ca P S O2CO2Zn 
MgNH2O B 

konzernabschluss 
K Ca P S O2CO2Zn 
MgNH2O B 

im DialoG entWicKeln Wir zuSammen mit Den anWenDern eine 
StrateGie, WaS Wir GemeinSam fr beSSere ertrGe unD hhere 
qualitt tun Knnen. im Weinbau Kommt eS Dabei vor allem 
auf Die optimale DnGunG unD Die pfleGe Der Weinrebe an. 

im DialoG entWicKeln Wir zuSammen mit Den anWenDern eine 
StrateGie, WaS Wir GemeinSam fr beSSere ertrGe unD hhere 
qualitt tun Knnen. im Weinbau Kommt eS Dabei vor allem 
auf Die optimale DnGunG unD Die pfleGe Der Weinrebe an. 
erfahrung durch unser geWachsenes 
Wissen 

Das Gespr fr den richtigen Zeitpunkt, gepaart mit 
langjhriger Erfahrung mit Pflanze, Boden und Klimaeinflssen: 
Winzer knnen damit groe Weine kreieren. 
Dazu brauchen sie zuverlssige Partner an ihrer Seite. 

Die K+S Gruppe besitzt mit ihrer ber 100jhrigen 
Erfahrung die Kompetenz, Landwirte bei ihren tglichen 
Herausforderungen mit ber Generationen gewachsenem 
Know-how zu untersttzen. Wir bieten eine nachhaltige 
Anwendungsberatung und bedarfsgerechte 
Dngemittel aus einer Hand fr eine Partnerschaft, 
die  wie der Weinbau  nicht auf kurzfristige Erfolge 
angelegt ist. Damit Kalium, Magnesium und Schwefel, 
die nach neuesten Erkenntnissen aus Forschung und 
Wissenschaft zu hochwertigen mineralischen Dngemitteln 
verarbeitet werden, auch den optimalen Ertrag 
bringen, sind die Berater der K+S Gruppe weltweit beim 
Anwender vor Ort. Denn genauso wie der Winzer seine 
wertvollen Reben nur behutsam beschneiden darf, um 
damit das richtige Verhltnis von Menge und Qualitt 
seiner Trauben zu erzielen, so muss auch die Zufuhr von 
Nhrstoffen genau abgestimmt sein. Der kontinuierliche 
Dialog mit unseren Kunden trgt dazu bei, Vertrauen 
zu schaffen und gemeinsam individuelle Lsungen zu 
finden. Die K+S Gruppe betreut dafr zurzeit circa 250 
Feldversuche rund um den Globus. 


konzernabschluss 

konzernabschluss 

Hauptziel der modernen Rebernhrung ist es, die Dngung 
im Einklang mit Bodenfruchtbarkeit, Ertrag und 
Qualitt zu optimieren. Schlielich kommt es dem Winzer 
nicht nur auf den Ertrag, sondern vor allem auf die 
Qualitt an. Hier wirkt sich eine bedarfsgerechte Kaliumzufuhr 
nachweislich positiv auf die Weinqualitt 
aus: Durch die Erhhung des Extraktstoffgehalts und die 
hheren Zuckergehalte in den Beeren wird der Weingeschmack 
verbessert. Zudem senkt der erhhte Zuckeranteil 
den Gefrierpunkt der Trauben und verringert 
dadurch die Gefahr von Frostschden. Auch trockene 
Perioden knnen bei guter Kaliumversorgung von der 
Weinrebe deutlich besser verkraftet werden. 

Wie erfolgreich unsere Spezialprodukte in der Praxis 
sind, zeigt auch die Erfolgsgeschichte unserer Stickstoffdnger 
im Weinbau. Mit den Produkten aus unserer 
entec-Reihe wird die im Boden stattfindende 
Umwandlung von Ammoniumstickstoff in Nitrat verzgert. 
Dadurch passt sich die Stickstoff-Freisetzung dem 
Pflanzenbedarf an und erhht so die Dngungseffizienz. 
Zahlreiche Versuchsergebnisse zeigen, dass damit 
wirtschaftlich hohe Mehrertrge erzielt werden knnen. 

Mit der genauen individuellen Dosierung einzelner 
Nhrstoffe orientiert sich die K+S Gruppe ganz an den 
Erkenntnissen Justus von Liebigs. Der deutsche Chemi


ker fand Anfang des 19. Jahrhunderts heraus, dass eine 
unausgewogene Dngung das Pflanzenwachstum stark 
beeintrchtigen kann. Fehlt nur ein wichtiger Nhrstoff 
oder ist seine Dosierung zu gering, so hat dies bereits 
Auswirkungen auf das Wachstum und somit auf den 
Ertrag der Pflanze. Diese Erkenntnis nannte er das 
Gesetz des Minimums  die Grundlage der heutigen 
Dngepraxis. 

erfahrung durch beratung 

Damit unsere Kunden ihre Dngungsplanung auch 
gezielt durchfhren knnen, gibt die K+S Gruppe den 
Landwirten zustzlich eine kostenlose, interaktive Beratungssoftware 
an die Hand. Das Programm errechnet 
aus den eingegebenen Daten einen optimalen Nhrstoffbedarf 
fr die jeweilige Kultur. Viele Landwirte nutzen 
auch unser bebildertes Diagnose-Handbuch (Das kleine 
Nhrstoff-1 x 1), das dabei hilft, Mangelerscheinungen zu 
erkennen. Das Ziel all unserer Bemhungen sind reiche 
Ernten berall auf der Welt, die  wie ein guter Wein  
auf Erfahrung, Kompetenz und Nachhaltigkeit beruhen. 


Wir entwickeln unsere Dngemittel stndig weiter: 
in Kooperation mit universitten erforschen wir, 
wie pflanzen auch unter schwierigen bedingungen 
nhrstoffe noch besser verwerten knnen. mit 
diesem reichen erfahrungsschatz sind wir gefragte 
partner in der landwirtschaft. 


wachstum 

wachstum 

lOgistiK 

Die zuverlssige weltweite Belieferung unserer Kunden zu wettbewerbsfhigen 
Konditionen ist auch fr unser Logistiksystem eine 
stndige Herausforderung. Pro Jahr befrdern wir weltweit mehr 
als 60 Mio. t. Darum stimmen wir die gesamte Lieferkette mit unserem 
SupplyChainManagement 
perfekt aufeinander 
ab. 


am hamburger hafen belDt Die k+s gruppe am kalikai seeschiffe 
unD container mit ihren proDukten, um sie in anDere lnDer 
europas unD in Die weite welt zu Verschiffen. Daneben erweitern 
wir auch unsere weltweiten umschlag unD lagerkapazitten. 



konzernabschluss 
handelsstrme Kali und magnesiumprOduKte handelsstrme salz 

konzernabschluss 
handelsstrme Kali und magnesiumprOduKte handelsstrme salz 

moDerne loGiStiKprozeSSe unD ein hoheS tranSportvolumen zeichnen 
Die loGiStiKleiStunGen Der K+S Gruppe auS. Wo immer mGlich, verlaGert 
K+S Die tranSporte von Der StraSSe auf umWeltfreunDliche unD 
WirtSchaftliche Schienen-unD WaSSerWeGe. 


moderne Logistik 

Effiziente Logistikprozesse sind das Bindeglied zwischen 
laufender Produktion und volatilen Mrkten. Der Verbrauch 
unserer Produkte ist zudem vielfach witterungsabhngig. 
Dies gilt fr Dngemittel und ganz besonders 
fr Auftausalz. Dafr halten wir weltweit ein Netzwerk 
von mehr als 300 Lager-, Hafen-und Distributionsstandorten 
vor. Unser grter Hafen ist Puerto Patillos 
in Chile; dort haben wir im Jahr 2010 mehr als 6 Mio. t 
Salz auf Seeschiffe verladen. Fr Kali- und Magnesiumdngemittel 
dient der Kalikai in Hamburg seit 85 Jahren 
als Tor zu den Weltmrkten. 3,5 Mio. t wurden hier im 
vergangenen Jahr umgeschlagen, und mit einer Lagerkapazitt 
von 405.000 Tonnen auf einem Gelnde von 
10 ha wickelt die KAli-trAnSport GMbh (KtG) einen 
Groteil unseres internationalen Geschfts mit Kalidngemitteln 
ab. Schiffe, die zum Beispiel Soja aus Brasilien 
transportiert haben und ansonsten unter Umstnden 
ohne Ladung zurckkehren mssten, werden hier fr die 
Rckfahrt mit K+S-Dngemitteln beladen. 

So schpfen wir Schiffsraumkapazitten optimal aus  
zu gnstigen Transportkosten. Darber hinaus ist die 
KtG auch zustndig fr die Organisation der Container-
Transporte nach bersee: Viele Waren aus Asien, wie 
Elektronikartikel und Spielzeug, kommen hauptschlich 
in Containern in Europa an. Doch deren Auslastung mit 
Rckfracht ist in der Regel deutlich niedriger. Diese Con



konzernabschluss 

konzernabschluss 
teln 
beladen und knnen in Asien direkt beim Kunden 
kostengnstig entladen werden. 2010 wurden so mehr 
als 1 Million Tonnen Dngemittel per Container nach 
Asien exportiert. 

WeLtWeites LogistiknetZ 

Durch den Erwerb von Morton SAlt ist die Transportmenge 
der K+S Gruppe deutlich angestiegen. Darber 
hinaus war nach der Akquisition die regionale Marktbearbeitung 
innerhalb der uSA zwischen Morton SAlt 
und iSco, der Vertriebsorganisation der chilenischen 
Spl, neu abzugrenzen. Die Logistik hatte diesen Optimierungsprozess 
aktiv begleitet und konnte das Ergebnis in 
der harten Wintersaison 2010/11 sogleich einer hohen 
Belastungsprobe unterziehen: Wir sind daher stolz darauf, 
dass alles reibungslos geklappt hat. Schlielich steht 
eine effektive und effiziente Logistik im Interesse unserer 
Kunden und damit letztlich von uns selbst  egal, ob 
das Salz nun aus Chile oder Nordamerika kommt. Unter 
einem Netzwerk verstehen wir aber nicht nur logistische 
Optimierungen innerhalb Nord-und Sdamerikas, 
sondern auch die Nutzung globaler Synergiepotenziale 
dies-und jenseits des Atlantiks: Um den sehr hohen 
Bedarf an Auftausalz in Europa zu bedienen, konnten 
wir mit Verschiffungen von mehreren 100.000 Tonnen 
aus Chile und von den Bahamas unsere Lieferfhigkeit 
deutlich erhhen. Die Flexibilitt unserer weltweiten 

Produktionsstandorte in Verbindung mit einer im Detail 
aufeinander abgestimmten Logistikkette hat sich fr 
uns ausgezahlt. 

suPPLy-chain-management 

Wir haben die Bewertung und Optimierung unserer 
Supply-Chain-Prozesse zur Daueraufgabe gemacht. Dazu 
gehren ein interner Benchmark der Logistik-Einheiten 
sowie ein gruppenweiter Wissenstransfer, der zentral 
organisiert wird. Auf diese Weise wird eine rechtzeitige 
Erfassung von Marktvernderungen sowie die Frherkennung 
von etwaigen Risiken gewhrleistet. 


ber das terminal Kalikai in hamburg-
Wilhelmsburg werden Kali- und magnesiumprodukte 
der K+S Gruppe in die ganze Welt 
verschifft und Schttgter  vor allem Dngemittel 
und Getreide  fr andere firmen 
umgeschlagen. 


wachstum 

wachstum 

perspeKtiven 


Megastdte in aufstrebenden Lndern wie China und Indien wachsen, 
der Wohlstand und damit die Ansprche an die Ernhrung nehmen 
stetig zu. Die Folge: Die Nachfrage nach mineralischen Dngemitteln 
steigt. Der Erwerb von Potash One war daher ein entscheidender 
strategischer Schritt, um an diesem Wachstum auch mengenmig teilhaben 
zu knnen. 


konzernabschluss 

konzernabschluss 

1961 1970 1980 1990 

2000 


2007 
100 
75 
50 
25 
0 


Afrika Asien Sdamerika Europa Nordamerika 


in mumbai, einer metropole im westen inDiens mit ber 13 millionen 

einwohnern, nDern sich im zuge Des wachsenDen wohlstanDs Die 
ernhrungsgewohnheiten: fleisch unD milchproDukte werDen Ver 
strkt nachgefragt unD fhren zu einer hheren getreiDenachfrage. 




zur verSorGunG Der WachSenDen bevlKerunG mit aGrarproDuKten 
leiSten Wir mit unSeren DnGemitteln einen WichtiGen beitraG. 


konzernabschluss 

konzernabschluss 
die WeLt ist im WandeL 

Die Welt verndert sich rasant: Immer mehr Menschen 
bentigen immer mehr Nahrung. Dabei lassen sich die 
weltweiten Anbauflchen nur um maximal 10 Prozent 
erweitern.1 Dies allein wird aber nicht reichen, um bis 
zum Jahr 2050 weitere zwei Milliarden Menschen zu 
ernhren. Nach jngsten Prognosen muss dazu die 
landwirtschaftliche Produktion bis 2050 um 70 bis 100 
Prozent steigen.1 Auch der wachsende Wohlstand in 
Schwellenlndern wie China und Indien lsst insbesondere 
den Fleisch-und Milchkonsum wachsen. Die Folge: 
Je mehr dieser Produkte auf dem Speiseplan stehen, 
desto hher ist der Bedarf an Futtermitteln. So bentigt 
man zur Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch 
bis zu acht Kilogramm Futtermittel. 

strategie: ausbau der marktPrsenZ 

Die Strategie der K+S Gruppe lautet vor diesem Hintergrund: 
Wir bauen unsere Marktprsenz in den bedeutenden 
berseemrkten aus und erschlieen neue 
attraktive Absatzmrkte in zuknftigen Wachstumsregionen. 
Mit Blick darauf haben wir 2011 die kanadische 
potASh one, ein Explorations-und Entwicklungsunternehmen 
mit Lizenzen fr wertstoffreiche Kalilagersttten, 
bernommen. Dies ist ein entscheidender strategischer 
Schritt, um am Wachstum der Dngemittelmrkte 
auch mengenmig teilnehmen zu knnen. Nun knnen 
und werden wir in Saskatchewan ein neues Kaliwerk 
errichten, das ab 2015 erste Produkte liefern und 
aus heutiger Sicht im Endausbau mindestens 2,7 Mio. t 
Kaliumchlorid pro Jahr herstellen soll. Das hierfr veranschlagte 
Investitionsvolumen beluft sich auf etwa 
2,5 Mrd.uSD, wird sich aber ber Jahre verteilen und so 

die K+S Gruppe finanziell nicht berfordern. Darber 
hinaus wird das neue Rohstoffvorkommen zusammen 
mit unseren bestehenden inlndischen Kalibergwerken 
unsere internationale Wettbewerbsfhigkeit deutlich 
strken und im Ergebnis der gesamten K+S Gruppe in 
Europa und bersee zugute kommen. 

Versorgungssicherheit 

Die K+S Gruppe leistet zur Versorgung der wachsenden 
Bevlkerung mit Agrarprodukten einen wichtigen 
Beitrag: Zusammen mit dem Einsatz moderner Pflanzenbautechnologien 
ist eine Dngung mit den Hauptnhrstoffen 
Stickstoff, Phosphat und Kali fr weltweit 
hhere Ernteertrge unabdingbar. Auch knftig werden 
wir uns daher auf unsere Kernkompetenz, also das Frdern, 
Veredeln und den Vertrieb von natrlichen Rohstoffen, 
konzentrieren. 

1 quelle: fao. 


wachstum 

wachstum 

verantwOrtung 


Der Nahrungsmittelbedarf der wachsenden Weltbevlkerung ist 
eine groe Herausforderung: Gemeinsam mit Landwirten entwickeln 
wir ganzheitliche Lsungen. Zusammen mit dem Einsatzmoderner Pflanzenbautechnologien ist eine mineralische Dngung 
mit den Hauptnhrstoffen Stickstoff, Phosphat und Kali fr 
weltweit hhere Ernteertrge unabdingbar. 


konzernabschluss 
Quelle: UNO 
0,38 
0,25 
0,18 
2 
4 
6 
8 
0 
1970 1980 1990 2000 2010 2020e 2030e 2040e 2050e 
weltbevlKerung mrd. 
0,0 
0,2 
0,3 
0,1 
0,4 
acKerland (ha / KOpF) 
wachsende bevlKerungszahlen 
schrumpFende acKerFlchen 

konzernabschluss 
Quelle: UNO 
0,38 
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2 
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1970 1980 1990 2000 2010 2020e 2030e 2040e 2050e 
weltbevlKerung mrd. 
0,0 
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acKerland (ha / KOpF) 
wachsende bevlKerungszahlen 
schrumpFende acKerFlchen 

n 
bedarfsgerechtes, spezialisiertes Dngemittelsortiment anbieten. 


zur auSreichenDen verSorGunG Der menSchheit mit aGrarproDuKten 
beDarf eS profeSSioneller aGrartechnoloGien Wie SaatGut, pflanzen-
Schutz unD proDuKte fr eine beDarfSGerechte pflanzenernhrunG. 
mineraliSche DnGemittel leiSten einen notWenDiGen beitraG zum 
ertraGreichen anbau. 


konzernabschluss 

konzernabschluss 

Ein Blick in die Zukunft zeigt, welche Herausforderungen 
uns in den nchsten Jahren erwarten: Mitte dieses 
Jahrhunderts werden nach Expertenschtzungen ber 
9 Milliarden Menschen auf der Erde leben. Wichtige Ressourcen 
wie Anbauflchen oder Swasser hingegen 
sind begrenzt. Fr die Ernhrungssicherung gilt es daher 
vor allem die Flchenertrge der Kulturpflanzen zu steigern. 
Ob im Getreide-, Mais-und Sojaanbau oder in Spezialkulturen 
wie Obst, Gemse und Wein: Die Produkte 
der K+S Gruppe untersttzen die nachhaltige Sicherung 
der weltweiten Nahrungsmittelproduktion. 

agrarkomPetenZ durch eigene 
forschungen 

Die Ergebnisse mehrjhriger Feldversuche und internationaler 
Projekte bilden auch in Zukunft einen wichtigen 
Schwerpunkt unserer Agrarkompetenz. Das Anfang 
2011 von uns gegrndete An-Institut fr angewandte 
Pflanzenernhrung forscht gemeinsam mit der Universitt 
Gttingen an Neuentwicklungen. Dr. Ernst Andres, 
Geschftsfhrer der K+S KAli GMbh: Diese Kooperation 
bietet die exzellente Mglichkeit, universitre und 
anwendungsorientierte Forschung zu verbinden. 

Eine unserer vielen Versuchsflchen liegt in Diendorf, 
einem Ort in einem sterreichischen Trockengebiet, 
das etwa 60 km von Wien entfernt ist. Dort werden seit 
mehreren Jahren die Auswirkungen einer optimierten 
Blattdngung an Winterweizen erprobt. Diese Getreidepflanze 
kann zu Beginn der Abreifephase auf vorhandenes 
Magnesium im Boden nicht mehr zurckgreifen, 
da die Wurzeln keine Nhrstoffe mehr transportieren. 
So fand man heraus, dass etwa 60 % des Magnesiums 
in den reifen Krnern nicht aus dem Acker, sondern aus 
Umlagerungsprozessen innerhalb der Pflanze stam


men. Nur eine Blattdngung mit rein wasserlslichem 
Magnesium vor Beginn der Reifung der hren kann den 
Magnesiumabzug aus den Blttern ausgleichen und so 
den Ernteertrag sprbar steigern. 

kaLium erhht ernteertrag und QuaLitt 

Das Thema Wassereffizienz bildet einen weiteren Schwerpunkt 
unserer Forschungsaktivitten im Geschftsbereich 
Kali-und Magnesiumprodukte. In einer Forschungskooperation 
mit den Universitten Gieen, Halle 
und Kiel konnte nachgewiesen werden, dass sowohl 
das Wasserspeichervermgen als auch der Wassertransport 
zu den Wurzeln mit der Zufuhr von Kali verbessert 
werden. Damit erhht sich die Wassermenge, die den 
Pflanzen potenziell zur Verfgung steht. Darber hinaus 
bilden die Pflanzen ein greres, besser verzweigtes 
Wurzelsystem und sind somit in der Lage, ein greres 
Bodenvolumen fr die Wasseraufnahme zu nutzen. 

Kalium leistet auch einen entscheidenden Beitrag zur 
Steigerung der Qualitt von Anbauprodukten. So richten 
sich die Qualittsanforderungen im Kartoffelbau 
nach der jeweiligen Verwertungsrichtung (Speise-, Veredelungs-, 
Strke- oder Pflanzkartoffeln). Bei Speisekartoffeln 
kommt den Kocheigenschaften grere Bedeutung 
zu als der Hhe des Strkegehaltes. Die Kartoffeln 
fr den Mittagstisch sollen beim Kochen nicht zerfallen 
und auen und innen keine Verfrbungen aufweisen. 
Ein hufiges Problem bei einer unausgewogenen 
Nhrstoffzugabe ist eine auftretende Schwarzfleckigkeit 
der Kartoffel. So fanden Forscher der K+S Gruppe heraus, 
dass eine ausgewogene Dngung mit Kalium nicht 
nur die schwarzen Verfrbungen vermindert, sondern 
auch die Erntevertrglichkeit sowie die Lagerfhigkeit 
deutlich verbessert: Die Kartoffel ist weniger stoemp


nach der Getreideernte bestimmen heuballen 
das landschaftsbild. Doch fr den landwirt 
ist die arbeit damit noch nicht getan, denn die 
mit der ernte entzogenen nhrstoffe mssen 
durch mineraldnger ersetzt werden. 



Die K+S Gruppe leiStet einen WichtiGen beitraG zur DecKunG Der Stei-
GenDen nachfraGe nach aGrarproDuKten. mit unSeren Spezial-
DnGemitteln Knnen Die ernten auch in SchWieriGen anbauGebieten 
Der erDe nachhaltiG GeSteiGert WerDen. 


findlich und behlt so lnger ihr appetitliches ueres. 
Zudem steigt auch der Vitamin C-Gehalt der Knolle an. 

Partner an der seite der LandWirte 
WeLtWeit 

Auch international bernehmen wir Verantwortung: 
In Kolumbien leitet Dr. Bernd Ditschar, Anwendungsberater 
bei der K+S KAli GMbh, ein Palml-Projekt. Der 
Ertrag von lpalmen soll hier nachhaltig gesteigert, der 
Anbau intensiviert werden  ein wichtiger Beitrag zur 
Vermeidung einer weiteren Rodung des Regenwalds. 
Der Rohstoff Palml findet vor allem bei der Herstellung 
von Backwaren, Margarine und Swaren sowie 
von Biodiesel Verwendung, da er sehr hitzestabil ist. Fr 
diese Kultur kommt eine unserer Spezialitten zum Einsatz: 
Korn-Kali+B, eine Mischung aus Kalium, Magnesium, 
Schwefel und Bor. Der Vorteil: In nur einem Ausbringungsvorgang 
werden alle wichtigen Nhrstoffe 
zeitgleich und exakt dosiert zugefhrt. In Kombination 
mit einer Optimierung der Pflanzenpflege erhht sich so 
die Ernte der gefragten lfrchte erheblich. 

Diese Beispiele machen deutlich, dass bei der Entwicklung 
neuer und verbesserter Produkte der K+S Gruppe 
stets die bedarfsgerechte Ernhrung der Pflanzen ber 
den gesamten Vegetationszyklus im Vordergrund steht. 
In mehrjhrigen Versuchen werden Produktinnovationen 
zunchst praxisnah geprft. Wir arbeiten an der 


konzernabschluss 

konzernabschluss 
sundheit 
noch Umwelt beeintrchtigt. Vor der Markteinfhrung 
fhrt die Bundesanstalt fr Materialwesen 
umfangreiche Tests durch und stuft das Produkt dementsprechend 
ein. Die Produktsicherheit wird sptestens 
alle zehn Jahre neu untersucht. 

schonender umgang mit ressourcen 

Verantwortung zeigen wir auch beim Umgang mit 
begrenzten Ressourcen: Unser Ziel ist es, die unvermeidbaren 
Eingriffe in die Natur so gering wie mglich zu 
halten. Mit dem im Herbst 2008 vorgestellten 360-Millionen-
Euro-Manahmenpaket tun wir alles wirtschaftlich 
Vertretbare, um eine Reduzierung salzhaltiger Abwsser 
des Werks Werra voranzubringen. Zustzlich setzt 
die K+S Gruppe modernste Explorations- und Gewinnungsverfahren 
ein und entwickelt die Verfahrenstechnik 
stetig weiter. 

So knnen wir mit dem von uns entwickelten eStAVerfahren 
bestimmte Rohsalze in seine Bestandteile 
aufspalten, ohne Einsatz von Wasser und hohen Energieaufwand. 
Das ist uns unter Zuhilfenahme der Physik 
perfekt gelungen: Die einzelnen Elemente des Rohsalzes 
werden unterschiedlich elektrisch aufgeladen und 
anschlieend mit Hilfe eines Spannungsfelds in Natriumchlorid 
auf der einen sowie Kaliumchlorid und Kie


serit auf der anderen Seite getrennt. Durch diese patentierte 
Technologie und andere Abwasser vermeidende 
Manahmen haben wir seit Beginn der 80er Jahre allein 
im Werk Werra unsere spezifischen Abwassermengen 
je gefrderte Tonne Rohsalz um zwei Drittel reduziert. 
Darber hinaus ist dieses Produktionsverfahren deutlich 
gnstiger im Energieverbrauch als die klassischen, 
nassen Aufbereitungsverfahren. 

hohe energieeffiZienZ 

Durch die Nutzung von Kraft-Wrme-Kopplungssystemen 
erreicht die K+S Gruppe eine sehr hohe Energieeffizienz 
und trgt damit nachhaltig zu den deutschen Klimaschutzzielen 
bei: Der Wirkungsgrad unserer eigenen 
Kraftwerke betrgt mehr als 90 Prozent. Mit dem K+S-
Forschungsinstitut arbeiten wir weiter an einer kontinuierlichen 
Reduzierung der bentigen Ressourcen Energie 
und Material. 

Dies alles zeigt anschaulich, dass wir uns den Herausforderungen 
von Morgen stellen: Ob bei der Sicherung der 
weltweiten Ernhrung, bei der Versorgung mit hochreinen 
Mineralien zur Erhaltung der Gesundheit oder bei 
der Schonung der Umwelt  wir leisten einen wichtigen 
Beitrag fr die Herausforderungen unserer Zeit. 

Getreide ist wichtig fr eine ausreichende versorgung 
der Weltbevlkerung mit nahrungsmitteln. Durch 
den einsatz mineralischer Dngemittel und die 
damit erzielten ertragsteigerungen werden heute 
bereits 50 % der Welt ernhrt, denn nur wenige 
bden sind ausreichend mit nhrstoffen versorgt. 



wachstum 

wachstum 

tieFgang 

Mit hohem technischem Knowhow 
frdern, veredeln und vertreiben 
wir Rohsalze aus Bergwerken, Solbetrieben, unserem Tagebau sowie 
Solarsalzanlagen in Deutschland, den Niederlanden, Frankreich, 
Spanien, Portugal, Brasilien, auf den Bahamas, in Chile, USA und 
Kanada. 


konzernabschluss 

konzernabschluss 

Frdern 

Erkunden Abbauen Sicherheit Effizienz 
veredeln 


Aufbereiten Produzieren Qualitt Innovation 

vermarKten 


Beraten Vertreiben Service Zuverlssigkeit 


in hohen kammern wirD im bergwerk bernburg hochreines stein 
salz abgebaut. es ist Vor 250 millionen Jahren aus urzeitlichen 
meeren entstanDen unD ist Daher in grosser tiefe geschtzt Vor 
umwelteinflssen unD Verunreinigungen. 




Wenn Die natur Die elemente natrium unD chlor miteinanDer verbinDet, 
Dann Schafft Sie ein neueS proDuKt, eine eiGenStnDiGe verbinDunG: 
natriumchloriD. DieSeS iSt unverzichtbar fr alleS leben auf Der erDe 
unD WirD von Der K+S Gruppe fr unS alle nutzbar Gemacht. 


konzernabschluss 

konzernabschluss 
ber 6.000 Mitarbeiter der K+S Gruppe stellen sich tglich 
den Herausforderungen unter Tage. Die vergleichbaren 
Abbauverfahren zwischen den Kerngeschftsfeldern 
Kali-und Magnesiumprodukte sowie Salz 
ermglichen einen Austausch von technischem, geologischem 
und logistischem Know-how. Bei der Beschaffung 
von Maschinen und Hilfsstoffen erreichen wir 
Skalenvorteile, da sich viele Arbeitsschritte unter Tage 
sehr hneln. Das senkt letztlich unsere Produktionskosten 
und ermglicht einen konkurrenzfhigen Preis fr 
unsere Rohstoffe und die daraus veredelten Produkte. 

aufWndige infrastruktur unter tage 

Doch bevor der eigentliche Abbau beginnt, muss erst 
einmal eine leistungsfhige Infrastruktur unter Tage 
zur Verfgung stehen: Fr die Versorgung mit Frischluft 
dienen die Schchte in einem komplexen Belftungs


system. Dahinter steckt ein ausgeklgeltes Prinzip des 
Ansaugens und Verteilens der Frischluft im ganzen 
Grubengebude. Da die Abbaureviere je nach Bergwerk 
oft kilometerweit auseinander liegen, werden Tankstellen, 
Werkstattbereiche und Messstationen unter Tage 
installiert. Auch die sich wie Tausendfler durch die 
Strecken windenden Transportbnder sind unentbehrlich 
und werden tglich gewartet und erweitert. 

teamWork fr erfoLgreichen abbau 

Wer die Spezialisten unter Tage beobachtet, merkt, dass 
alle Arbeiten aufeinander aufbauen und jeder Handgriff 
sitzen muss. Die Bergleute arbeiten zwar weitgehend 
auf sich allein gestellt, aber letztlich begreifen sie 
sich als Team, das nur im Zusammenwirken Erfolg hat. 

sicherheit steht an erster steLLe 

Sicherheit steht bei der K+S Gruppe berall an erster 
Stelle: So ist das Sichern der Arbeitsbereiche unter Tage 
eine wichtige Aufgabe. Mit Hilfe von Beraubemaschinen, 
die eine entfernte hnlichkeit mit Baggern besitzen, 
werden Gesteinsbrocken, die sich an Firsten (= Decken) 
oder Sten (= Wnden) gelockert haben, sorgfltig entfernt. 
Anschlieend sichert der Firstankerbohrwagen die 
Firste des Stollens mit dbelartigen Gewindestangen. 
Die Arbeit des Bergmanns im Kali- und Steinsalzbergbau 
ist heute vom Einsatz moderner Gromaschinen 
geprgt, ohne die ein Abbau in Grenordnungen von 
Millionen Tonnen nicht denkbar wre. Aber der Aufwand 
lohnt sich, denn nur so machen wir die Schtze 
der Erde fr uns alle nutzbar. 


wachstum 

wachstum 

Wir sorgen mit unseren Auftausalzen fr freie und sichere 
Straen. Als grter Salzproduzent der Welt sind wir 
dank ausgefeilter Logistik ein verlsslicher Lieferpartner. 


mit Den Qualitts auftausalzen Der k+s gruppe werDen Verschneite 
strassen in europa unD norDamerika schneller wieDer eisfrei. 
fr eine zuVerlssige lieferung sorgen unsere weltweit Vernetzten 
proDuktionsstanDorte Dies unD Jenseits Des atlantiks. 


konzernabschluss 

konzernabschluss 

mengen 


Unterdurchschnittlicher Winter 
Durchschnittlicher Winter 
berdurchschnittlicher Winter 


10-Jahresdurchschnitt Absatzvolumen 


1 vor Konsolidierung 


2006  2010 2006  2010 2006  2010 2006  2010 

iscO 1: mOrtOn 1: escO 1: iscO + mOrtOn + 
OstKste usa nOrdameriKa eurOpa escO 


Die flexible nutzunG unSerer frDerKapazitten unD Die GeoGrafi-
Sche nhe zu Den KunDen ermGlichen unS, Die verSorGunG 
mit auftauSalzen fr Die WinterDienSte auch WhrenD beSonDerS 
harter Winter beStmGlich SicherzuStellen. 

Die flexible nutzunG unSerer frDerKapazitten unD Die GeoGrafi-
Sche nhe zu Den KunDen ermGlichen unS, Die verSorGunG 
mit auftauSalzen fr Die WinterDienSte auch WhrenD beSonDerS 
harter Winter beStmGlich SicherzuStellen. 
Partner Von stdten und gemeinden 

Jeder Autofahrer kennt die Situation: Es ist Winter, in der 
Nacht hat es wieder geschneit und man stellt sich schon 
auf schneeglatte Straen ein. Doch welche Erleichterung: 
Die Fahrbahnen sind dank modernster Streusalztechnologie 
und dem Einsatz der im Winterdienst ttigen 
Menschen schnee-und eisfrei. Um den in der kalten 
Jahreszeit so unentbehrlichen Winterdienst zu erfllen, 
brauchen Stdte-und Gemeinden Partner, auf die sie 
sich verlassen knnen. 

hohe frderkaPaZitten fr ZuVerLssige 
beLieferung 

Unsere Tochtergesellschaft eSco, Salzproduzent Nummer 
1 in Europa, kann durch flexible Nutzung seiner Frderkapazitten 
schnell auf pltzlich eintretende Nachfragespitzen 
reagieren. Zustzlich haben wir einen Pool 
aus erfahrenen und leistungsstarken Speditionen, Reedereien 
sowie Bahngesellschaften aufgebaut. Gnstig 
gelegene Lagersttten gewhrleisten eine grtmgliche 
Prsenz in allen wichtigen Mrkten Europas und 
ermglichen es der eSco, auch unter schwierigen Bedingungen 
die Versorgung mit Auftausalzen bestmglich 
sicherzustellen. Die durchgngige Lieferfhigkeit auch 
in Spitzenbedarfszeiten ist unser Anspruch, fr den wir 
alle Hebel in Bewegung setzen. Seit den Akquisitionen 
von Spl (Chile) und Morton SAlt (Nordamerika) besitzen 
wir ein noch ausgewogeneres Regionalportfolio, das 


konzernabschluss 

konzernabschluss 

Kommt es tatschlich einmal zu lokalen Lieferengpssen, 
dann nutzen wir die Synergien unserer weltweiten 
Salzstandorte, die sich untereinander nach Krften 
unter die Arme greifen. Das sind wir als der weltweit 
grte Salzproduzent unseren Kunden schuldig! 

sicherheit durch effiZiente auftausaLZe 

Auch bei Auftausalzen ist uns der schonende und effiziente 
Umgang mit den Ressourcen im Sinne des Umweltschutzes 
wichtig. Wir meinen: So wenig wie mglich, 
aber so viel wie ntig  das sollte auch die Maxime bei 
der Anwendung von Auftausalzen sein. Wirksam und 
sparsam ist der Einsatz der Auftausalze dann, wenn sie 
im Feuchtsalzverfahren zusammen mit Magnesiumchloridsole 
eingesetzt werden. Bei dieser Feuchtsalzstreuung 
ist eine Mischung von 30 Gewichtsprozent 
einer Winterdienstlsung zusammen mit 70% trockenem 
Auftausalz ideal. Die Mischung erfolgt erst kurz 
vor dem Verteilen auf der Fahrbahn auf dem Streuteller 
des Winterdienstfahrzeugs. Das Feuchtsalz verhindert 
nun durch seine besondere Konsistenz das Verwehen 
von Salzkrnern. Zudem haftet es auf reif-und eisglatter 
Fahrbahn besser als Trockensalz: Der Auftauprozess 
wird schneller in Gang gesetzt und hlt lnger an. Durch 
die Ergiebigkeit des Salzes knnen die Streufahrzeuge 
auerdem lnger im Einsatz bleiben. Dabei gewinnt 

nicht nur die Umwelt: Die Einsparung durch die geringere 
Menge an ausgebrachtem Salz senkt letztlich auch 
die Kosten fr den Winterdienst. In den vergangenen 
50 Jahren konnte die ausgebrachte Auftausalzmenge 
pro m in Europa durch den technischen Fortschritt bei 
Dosiereinrichtungen und die Feuchtsalztechnologie bei 
gleicher Tauwirkung um mehr als 60 % reduziert werden. 
uS-Experten haben auerdem errechnet, dass sich 
die Investition fr das Enteisen der Fahrbahnen mehr 
als rechnet: Fr einen eingesetzten Dollar fr Auftausalze 
und Winterdienst wird der sechsfache Betrag an 
Kosten fr die Wirtschaft aufgrund eingeschrnkter 
Mobilitt, Produktivitt und umsonst gezahlter Lhne 
vermieden. Aber nicht nur fr den professionellen Einsatz 
bietet die K+S Gruppe zuverlssige Auftausalze, 
sondern auch fr den Endverbraucher: In Europa verkauft 
unsere Tochtergesellschaft eSco das seit Jahrzehnten 
bewhrte eSco-Auftausalz, dessen besonders effektive 
Mischung aus feinen und groben Salzkristallen fr 
maximale Auftauwirkung gegen Eis und Schnee sorgt. 
Whrend die feinen Kristalle fr eine sofort einsetzende 
Tauwirkung sorgen, garantieren die grberen Kristalle 
die erforderliche Langzeitwirkung bei dickeren Eis-und 
Schneeschichten. In den uSA sind blizzArD WizArD 
und hAlite sowie Action Melt bekannte Verbrauchermarken. 
Somit knnen wir fr jeden Bedarf und jede 
Zielgruppe das geeignete Auftausalz anbieten und so 
einen wichtigen Beitrag fr mehr Sicherheit auf Straen 
und Wegen leisten. 

mit den ergiebigen auftausalzen der 
K+S Gruppe bleiben die Straen lnger eis- 
und schneefrei, besonders wenn sie im 
feuchtsalzverfahren aufgebracht werden: 
Das Salz bleibt besser auf der Strae 
haften und ist ergiebiger. 



wachstum 
braucht 
ein zuhause 
Die Familie der K+S Gruppe ist nun auch in den USA zuhause: 
Mit dem Kauf des USSalzproduzenten 
Morton Salt gehrt 
jetzt eine der zehn bekanntesten Marken in Nordamerika zu uns. 
1914 1920 19601930 
Nach der groen Depression von 1933 1941 
regierte der Jazz. Unter seiner Herrschaft 
streute unser Mdchen und streute ... 
Auch als der Rock and Roll 1956 alles grnd 
lich durchzuschtteln begann, schttelte 
unsere Kleine den Salzstreuer. 
Zum allerersten Mal tauchte das Morton Salt 
Umbrella Girl 1914 mit dem heute ver 
trauten Slogan When It Rains It Pours auf. 
1921 tanzte das zweite Mdchen mit dem Schirm 
von Morton Salt auf die Bhne. Durch die Goldenen 
Zwanziger lie das Morton-Mdchen es rieseln. 
Seitdem es das letzte Mal 1968 neu eingekleidet 
worden war, hat das aktuelle Umbrella Girl mit 
uns die Mondlandung, Hip Hop und die Entwick 
lung des Internets erlebt. 
meilensteine in der entwicKlung der marKe umbrella girl 

konzernabschluss 

konzernabschluss 
morton salt hlt ein breites proDuktportfolio fr Den 
haushalt bereit: speisesalzspezialitten, wasserenthrter, 
splmaschinen unD auftausalze. zuDem beliefert Der 
hersteller auch gewerbe unD inDustrie. 


mit Der aKquiSition DeS beKannten uS-SalzproDuzenten 
morton Salt SinD Wir nun in norDameriKa beStenS auf-
GeStellt unD Ganz nah an beDeutenDen abSatzreGionen. 

mit Der aKquiSition DeS beKannten uS-SalzproDuzenten 
morton Salt SinD Wir nun in norDameriKa beStenS auf-
GeStellt unD Ganz nah an beDeutenDen abSatzreGionen. 
1914 1921 1933 1941 1956 1968  heute 

Zukauf eines erfoLgreichen 
us-saLZProduZenten 

In den uSA ist es seit 1914 in vielen amerikanischen 
Haushalten zuhause: Das unverwechselbare Umbrella-
Girl mit dem weit aufgespannten Schirm im Regen. Dieses 
Markenlogo blickt von allen Verpackungen des uS-
Salzherstellers Morton SAlt und sorgt fr einen sehr 
hohen Wiedererkennungswert. Symbolisiert werden 
damit die hohe Qualitt und die auergewhnlichen 
Eigenschaften der Morton Produkte: When it rains, it 
pours  selbst wenn es regnet, bleibt unser Salz rieselfhig 
bis zum letzten Krnchen. Damit strken wir 
unsere sehr profitablen Produktgruppen der Speise- 
und Gewerbesalze ber Europa hinaus. Besonders die 
Meersalzprodukte von Morton SAlt sind in den Vereinigten 
Staaten sehr beliebt und haben dort letztes 
Jahr die Marktfhrerschaft bernommen. Seit 2009 ist 
diese Traditionsmarke nun Familienmitglied in der K+S 
Gruppe  wir sind jetzt auch mit 6 Steinsalzbergwerken, 
7 Solarsalz-und 10 Siedesalzanlagen in den uSA, 
Kanada und auf den Bahamas zu Hause. Diese Akquisition 
hat eine hohe strategische Passfhigkeit zum bisherigen 
Salzgeschft der K+S Gruppe. 

Mit Morton SAlt sind wir auf den nordamerikanischen 
Mrkten angekommen und ganz dicht am Endkunden: 
In nahezu jedem Supermarkt Nordamerikas sind unsere 
Produkteerhltlich.Morton SAltundinKanadaWinD



konzernabschluss 

konzernabschluss 
fltig 
sind die Speisesalzprodukte in fertigen Gewrzmhlen 
und anderen praktischen Darreichungsformen. 
Die pikanten Mischungen fr jeden Geschmack in Form 
von Kruter- und Gewrzsalzen lassen Gemse- wie 
auch Fleischliebhaber begeistert mit der Zunge schnalzen. 
Ein Barbecue ohne Morton? Fast schon undenkbar. 
Aber nicht nur die kulinarischen Spezialitten stehen 
hoch im Kurs: Auch Splmaschinensalze, Wasserenthrter, 
Poolsalze und Auftausalze sorgen fr eine breite Prsenz 
in amerikanischen Haushalten. 

Mit der vorletztes Jahr abgeschlossenen Akquisition von 
Morton SAlt fhrt die K+S Gruppe ihre Zwei-Sulen-
Strategie fort, indem sie sich international auf zwei 
Geschftsfelder konzentriert: Dngemittel und Salz. Vorstandsvorsitzender 
Norbert Steiner: In beiden Kerngeschftsfeldern 
ist es seit Jahren unsere Strategie, auch 
extern zu wachsen, um unsere heutigen Marktpositionen 
auch knftig zu halten und auszubauen. 

ZWei-suLen-strategie 

Unser Wachstum steht auf einem soliden Fundament, 
denn zum einen stellt das Salzgeschft ein zweites Standbein 
zustzlich zum konjunkturabhngigeren Dngemittelgeschft 
dar: Die regionale Diversifizierung ermglicht 
uns ein nunmehr insgesamt weniger schwankungsanflliges 
Wintergeschft. Zum anderen sind unsere Rohstoffe 

auch in Zukunft unersetzlich: Die Nhrstoffe in unseren 
Dngemitteln sorgen fr reiche Ernten und leisten damit 
einen Beitrag zur Ernhrung der wachsenden Weltbevlkerung 
 unsere Salzprodukte sind der Grundstoff fr 
viele lebenswichtige und lebensbereichernde Produkte 
und Anwendungen in der industriellen Produktion. 

Weitere Vorteile unserer Zwei-Sulen-Strategie bieten 
die vergleichbaren Abbauverfahren von Kali und Salz: 
Sie ermglichen einen Austausch von technischem, geologischem 
und logistischem Know-how. Bei der Beschaffung 
von Maschinen und Hilfsstoffen erreichen wir 
Skalenvorteile, da sich viele Arbeitsschritte unter Tage 
sehr hneln. Das senkt letztlich unsere Produktionskosten 
und ermglicht einen konkurrenzfhigen Preis fr 
unsere Rohstoffe und die daraus veredelten Produkte. 

Dies alles macht deutlich, dass der Erwerb von Morton 
SAlt weit mehr als nur eine bloe Addition von Standorten, 
Kapazitten und Marktanteilen ist. Wir sind nicht 
nur einfach der weltweit grte Salzproduzent, sondern 
vor allem der im Hinblick auf die Regionen und die Produktpalette 
von Speise-, Industrie-, Pharma-, Gewerbe- 
und Auftausalzen am breitesten aufgestellte Salzproduzent 
der Welt. Das Mdchen mit dem Regenschirm hat 
sich in der K+S Gruppe schon gut eingelebt und wird 
mit seinem Charme auch in Zukunft fr gute Verkaufszahlen 
sorgen. 

1848 begann in chicago eine echte erfolgs-
geschichte: eine kleine verkaufsagentur wuchs 
zu einem fhrenden Salzproduzenten nord-
amerikas heran. heute bietet morton Salt eine 
breite palette an Salzspezialitten fr haus-
halt, Winterdienste und industrie. 



KONZERNLAGEBERICHT DER K+S GRUPPE 

KONZERNLAGEBERICHT DER K+S GRUPPE 
mrkte 
fhren zu deutlich strkerer Nachfrage und hoher auslastung der installierten 
kapazitten / starkes salzgeschft aufgrund eines sehr hohen auftausalzabsatzes in europa 
sowie erstmalig ganzjhriger einbeziehung von Morton Salt / konzernumsatz um 40 % 
auf 5,0 mrd.  gestiegen / operatives ergebnis EBIt I erreichte 727 mio.  eine Verdreifachung 
gegenber dem wert des Vorjahres / erwerb von PotaSh onE entscheidender strategischer 
schritt zur erschlieung neuer kalikapazitten / K+S GruPPE mit attraktiven Perspektiven fr 
die Jahre 2011 und 2012 

4 

4.1 konzernstruktur und geschftsttigkeit 77 4.9 gesamtaussage zur aktuellen 
4.2 unternehmensstrategie und -steuerung 87 wirtschaftlichen lage 121 
4.3 mitarbeiter 92 4.10 darstellung der 
4.4 forschung und entwicklung 95 geschftsbereichsentwicklung 122 
4.5 berblick ber den geschftsverlauf 101 4.11 risikobericht 129 
4.6 ertragslage 107 4.12 Nachtragsbericht 145 
4.7 finanzlage 114 4.13 Prognosebericht 145 
4.8 Vermgenslage 119 

konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
konzernstrukturundGeschftsttiGkeit 
4.1 KONZERNSTRUKTUR UND 
GESCH f TSTTIGKEIT 
Rechtliche KonzeRnstRuKtuR 

Die K+S AKtiengeSellSchAft ist die Holding der K+S 
gruppe. Die wirtschaftliche Entwicklung der K+S gruppe 
wird mageblich durch die direkt und indirekt gehaltenen 
Tochtergesellschaften im In-und Ausland bestimmt. 
In den Konzernabschluss sind neben der Muttergesellschaft 
K+S AKtiengeSellSchAft alle wesentlichen 
Beteiligungsgesellschaften einbezogen, bei denen die K+S 
AKtiengeSellSchAft direkt oder indirekt die Mehrheit 
der Stimmrechte hlt. Tochtergesellschaften von untergeordneter 
Bedeutung werden nicht konsolidiert. 

/ DETAILS ZU TOCHTERGESELLSCHAfTEN, BETEILIGUNGEN 
UND NAHESTEHENDEN UNTERNEHmEN finden sie auf seite 
212 sowie in der anteilsbesitzliste auf den seiten 214 ff. 

Bedeutende Tochtergesellschaften sind die direkt gehaltenenK+
S KAli gmbh,K+S nitrogen gmbh,K+S SAlz 
gmbh und die K+S finAnce belgium bvbA. ber die 
K+S nitrogen gmbh werden die compo gmbh & co. 
Kg und die fertivA gmbh gehalten. Unter der K+S SAlz 
gmbh sind die eSco  europeAn SAlt compAny gmbh 
& co. Kg und die K+S SAlt of the AmericAS holding 

b.v. zusammengefasst, die die Anteile an den mit den 
Geschftsaktivitten der SociedAd puntA de loboS 
S.A. (Spl), Chile, in Verbindung stehenden Gesellschaften 
hlt. Die K+S finAnce belgium bvbA hlt ber die 
K+S north AmericA SAlt holdingS llc die Anteile an 
der morton gruppe. Whrend bei der K+S KAli gmbh 
sowie bei der K+S SAlz gmbh die auslndischen Gesellschaften 
im Wesentlichen unter eigenen Tochtergesellschaften 
zusammengefasst sind, werden die auslndischen 
Aktivitten des Geschftsbereichs Stickstoffdngemittel 
weitestgehend unter der K+S beteiligungS 
gmbh gefhrt, einer direkten Tochtergesellschaft der 
K+S AKtiengeSellSchAft. Auch die Ergnzenden 
Geschftsbereiche sind weitgehend ber Tochtergesellschaften 
mit der K+S AKtiengeSellSchAft verbunden. 

Der Konsolidierungskreis hat sich im Vergleich zum 31.Dezember 
2009 nur geringfgig verndert: Im Zusam


menhang mit der weiteren Integration von morton 
SAlt wurde die morton SAlt, inc. als Tochtergesellschaft 
der K+S north AmericA SAlt holdingS llc. 
gegrndet. Diese Gesellschaft hat im Zuge einer Reorganisation 
die Salzaktivitten der morton internAtionAl, 
inc. bernommen; danach wurde der Rechtsmantel 
der morton internAtionAl, inc. gem der 
im Kaufvertrag vereinbarten Regelung an den Verkufer 
rckbertragen. Darber hinaus wurde im Vorfeld der 
bernahme von potASh one die K+S cAnAdA holdingS 
inc. als Tochtergesellschaft der K+S SAlt of the 
AmericAS holding b.v. gegrndet. 

Geschftsfelder undOrGanisatiOnsstruktur aBB: 4.1.1 
K+S Gruppe 
Geschftsfeld 
Dngemittel 
Geschftsfeld 
Salz 
Ergnzende 
Geschftsbereiche 
kali- und magnesiumprodukte 

stickstoffdngemittel salz entsorgung und recycling 


handelsgeschfte 


kali-transport gmbh 


tierhygieneprodukte 



78 4.1 konzernstrukturundGeschftsttiGkeit 
78 4.1 konzernstrukturundGeschftsttiGkeit 

Die Berichterstattung der K+S gruppe gliedert sich in 
vier Bereiche, die strategisch, technisch und wirtschaftlich 
miteinander verknpft sind. Sie werden durch Holding-
Funktionen der K+S AKtiengeSellSchAft gesteuert 
und untersttzt. / ABB: 4.1.1 
/ ERGNZENDE INfORmATIONEN ZU DEN PRODUKTEN 

UND DIENSTLEISTUNGEN DER GESCHfTSBEREICHE 

finden sie im unternehmens-/Nachhaltigkeitsbericht und auf 
unserer internetseite www.k-plus-s.com. 


GeschftsbereichKali-und 
MaGnesiuMproduKte 

Der Geschftsbereich Kali-und Magnesiumprodukte 
gewinnt in sechs Bergwerken in Deutschland Kali- und 
Magnesiumrohsalze, die dort zu End-oder Zwischenprodukten 
weiterverarbeitet werden. Der in der Region 
Hannover gelegene ehemalige Bergwerksstandort Bergmannssegen-
Hugo ist seit 1995 ein reiner Weiterverarbeitungsstandort. 
Darber hinaus verfgt der Geschftsbereich 
ber drei Weiterverarbeitungsstandorte in 
Frankreich. Gemessen an den Endprodukten betrgt die 
jhrliche Produktionskapazitt des Geschftsbereichs 
bis zu 7,5 Mio. t Kali- und Magnesiumprodukte. Durch 
die Akquisition der kanadischen potASh one verfgt 
der Geschftsbereich zuknftig ber die Mglichkeit, 
die Produktionskapazitt mit dem Legacy Projekt lang


fristig um mindestens 2,7 Mio. t zu erhhen. Ein weitgespanntes 
Vertriebsnetz ermglicht den Verkauf der Produkte 
auf nahezu allen Mrkten in Europa und in vielen 
berseemrkten. Der Geschftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte 
ist berwiegend in der K+S KAli gmbh 
und deren Tochtergesellschaften abgebildet. Der Sitz der 
Geschftsfhrung befindet sich in Kassel. 

/ WEITERE INfORmATIONEN ZUR AKqUISITION vON 
POTASH ONE finden sie im Nachtragsbericht auf seite 145. 

WIchtIGE ProduKtE und dIEnStlEIStunGEn 

Der Geschftsbereich Kali-und Magnesiumprodukte 
bietet seinen Kunden Dngemittel, Produkte fr industrielle 
Anwendungen, hochreine Kalium- und Magnesiumsalze 
fr die Pharma-, Kosmetik-und Lebensmittelindustrie 
sowie Bestandteile fr die Herstellung von Futtermitteln. 
Kaliumchlorid ist dabei das umsatzstrkste 
Produkt. Dieses universell einsetzbare Dngemittel wird 
weltweit insbesondere bei groen Anbaukulturen wie 
Getreide, Mais, Reis und Sojabohnen angewandt. Kaliumchlorid 
wird als Granulat direkt auf den ckern ausgebracht 
oder mit anderen Einzeldngern in Mischdngeranlagen 
(Bulk Blender) gemischt. Als feinkrnige 
Standard-Ware liefert die K+S gruppe Kaliumchlorid 
an die Dngemittelindustrie, die es mit anderen Nhrstoffen 
zu Mehrnhrstoffdngern weiterverarbeitet. Die 
Dngemittelspezialitten des Geschftsbereichs unterscheiden 
sich vom klassischen Kaliumchlorid durch 
verschiedene Nhrstoffrezepturen mit Magnesium, 
Schwefel und Spurenelementen. Auerdem bietet der 
Geschftsbereich eine breite Palette an hochwertigen 
Kalium- und Magnesiumprodukten fr industrielle An


wendungen in verschiedenen Reinheitsstufen und speziellen 
Krnungen an;diese kommen z.B.bei der Chloralkali-
Elektrolyse in der chemischen Industrie, bei der Herstellung 
von Glas und Kunststoff, in der Minerallindustrie, 
in metallurgischen Prozessen, in der Textilindustrie, 
in der Biotechnologie sowie beim Kunststoffrecycling 
zum Einsatz. Des Weiteren stellt der Geschftsbereich 
Kali- und Magnesiumprodukte ein Produktportfolio fr 
die besonders hohen Anforderungen der Pharma-, Kosmetik-
und Lebensmittelindustrie bereit. Schlielich produziert 
der Geschftsbereich fr die Mischfutterindustrie 
hochwertige Kaliumchloride und Magnesiumsulfate 
fr die Ftterung von Nutztieren. Der Geschftsbereich 
Kali-und Magnesiumprodukte verfgt ber ein Beraterteam, 
bestehend aus 31 Regionalberatern und weltweit 
ttigen Agronomen. Die Berater liefern wichtige 
Informationen und Anregungen fr Innovationen rund 
um den Dngemitteleinsatz; auch fr Industrieprodukte 
gibt es eine technische Anwendungsberatung. 

WESEntlIchE aBSatzMrKtE und 
WEttBEWErBSPoSItIonEn 

Etwas mehr als die Hlfte des Umsatzes erzielt der 
Geschftsbereich in Europa. Hier profitiert er davon, 
dass die Produktionssttten frachtkostengnstig zu den 
europischen Kunden liegen. Darber hinaus belegt der 
Geschftsbereich auch auf der Sdhalbkugel eine bedeutende 
Marktposition. So wird z.B. ein nennenswerter 
Teil der Dngemittel nach Sdamerika, insbesondere 
nach Brasilien, sowie nach Asien verschifft. Dabei nutzt 
der Geschftsbereich auch das Angebot kostengnstiger 
Container-Transporte. 


konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
konzernstrukturundGeschftsttiGkeit 
Der Geschftsbereich Kali-und Magnesiumprodukte ist 
weltweit der viertgrte und in Europa der grte Produzent 
von Kali- und Magnesiumprodukten und hatte 
im Jahr 2010 einen Anteil von rund 10 % am Weltkaliabsatz. 
Bedeutende Wettbewerber der K+S gruppe in 
diesem Geschftsbereich sind die nordamerikanischen 
Unternehmen potASh corporAtion of SASKAtchewAn, 
the moSAic compAny und Agrium, die unter 
der Bezeichnung cAnpotex eine gemeinsame Exportorganisation 
unterhalten, die russische urAlKAli und 
die weirussische belAruSKAli, die auerhalb ihrer 
Heimatmrkte gemeinsam ber die Exportorganisation 
bpc auftreten, die russische Silvinit, deren vollstndige 
bernahme urAlKAli im Jahr 2011 anstrebt, die 
israelische icl sowie die jordanische Apc. Durch seine 
kali-und magnesiumhaltigen Dngemittelspezialitten 
unterscheidet sich der Geschftsbereich deutlich 
vom Wettbewerb und nimmt bei diesen Dngemitteln 
weltweit die Spitzenposition ein. Auch mit den Produkten 
fr industrielle, technische und pharmazeutische 
Anwendungen gehrt K+S zu den leistungsstrksten 
Anbietern weltweit und ist in Europa der mit Abstand 
grte Anbieter. 


GeschftsbereichsticKstoffdnGeMittel 

Der Geschftsbereich Stickstoffdngemittel besteht im 
Wesentlichen aus der Gesellschaft K+S nitrogen gmbh 
sowie deren Tochtergesellschaft compo gmbh & co. 
Kg. K+S nitrogen vermarktet stickstoffhaltige Dn


gemittel mit einer Ausrichtung auf Groverbraucher in 
der Landwirtschaft und in Spezialkulturen wie Obst-, 
Gemse und Weinanbau. Die Gesellschaft hat ihren 
Sitz in Mannheim. Neben den exklusiv von bASf fr 
sie produzierten Dngemitteln vermarktet K+S nitrogen 
auch Waren anderer namhafter europischer Dngemittelproduzenten. 
compo hat ihren Sitz in Mnster; 
sie verfgt ber Produktionsstandorte in Deutschland 
und Westeuropa. Daneben lsst compo einen Teil 
der Produkte bei der bASf in Ludwigshafen herstellen. 
compo vertreibt ihre Produkte in den Bereichen Consumer 
und expert direkt und ber Tochtergesellschaften 
im In-und Ausland. Mitte des Jahres 2010 wurde 
bekanntgegeben, dass eine Veruerung von compo 
innerhalb eines Jahres geprft wird, da die Wachstumsstrategie 
der K+S AKtiengeSellSchAft vorsieht, 
Managementressourcen und finanzielle Mittel knftig 
insbesondere auf die Bereiche Kali-und Magnesiumprodukte 
sowie Salz zu fokussieren. 

WIchtIGE ProduKtE und dIEnStlEIStunGEn 

Die Produkte der K+S nitrogen lassen sich in Stickstoffeinzeldnger, 
Mehrnhrstoffdnger und Ammonsulfat 
einteilen. Der Stickstoffeinzeldnger Kalkammonsalpeter 
(KAS) wird in allen landwirtschaftlichen Kulturen 
eingesetzt. Mehrnhrstoffdnger enthalten neben Stickstoff 
die Nhrstoffe Kalium und Phosphat sowie  je 
nach Bedarf und Anwendung  Magnesium, Schwefel 
oder auch Spurenelemente. Sie werden hauptschlich 
im Anbau von Getreide, Mais, Raps oder Zuckerrben, 
aber auch im Grnland eingesetzt. Die kaliumsulfathaltigen 
Mehrnhrstoffdnger sind insbesondere fr den 

Obst-, Gemse-und Weinanbau geeignet. Auerdem 
zeichnen sich stickstoffstabilisierte entec-Dngemittel 
durch eine einzigartige Stickstoffeffizienz aus und reduzieren 
so im Vergleich zu herkmmlichen Produkten die 
Anzahl der notwendigen arbeits-und kostenaufwndigen 
Dngergaben. Darber hinaus bietet die K+S nitrogen 
fr borbedrftige Kulturen, wie z.B. Raps und 
Zuckerrben, Ammonsulfatsalpeter mit Bor. Feinkristallines 
Ammonsulfat wird in Europa berwiegend als 
Rohstoff in der Dngemittelproduktion eingesetzt, whrend 
es in Sdamerika meist direkt auf die Felder ausgebracht 
wird. Grobkrniges Ammonsulfat eignet sich 
sowohl zur Direktanwendung in der Landwirtschaft als 
auch als Komponente in Mischanlagen (Bulk Blender). 

Das Consumergeschft von compo umfasst Produkte 
fr den Garten-und Hausbereich zum Zwecke der Pflanzenernhrung, 
der Pflanzenpflege (Blumenerde, Blumenpflege, 
Rasen-und Gartendnger, Rasensamen) und 
des Pflanzenschutzes. Die wichtigste Produktgruppe im 
Sortiment ist Blumenerde. Auerdem werden hauptschlich 
Flssig- sowie granulierte Rasen- und Gartendnger 
vermarktet. Im Rahmen der Zusammenarbeit 
mit dem Schweizer Unternehmen SyngentA, einem 
fhrenden Hersteller von Pflanzenschutzmitteln, hat 
compo seit dem Geschftsjahr 2007 ihr Angebot fr Verbraucher 
in Europa mit innovativen Pflanzenschutzprodukten 
ergnzt. Im Bereich expert der compo werden 
Spezialdngemittel fr kommunale Grnflchen (Sportflchen, 
Parkanlagen), fr Golfpltze, fr Baumschulbetriebe, 
fr den Gartenbau und verschiedene Sonderkulturen 
angeboten. 


80 4.1 konzernstrukturundGeschftsttiGkeit 
80 4.1 konzernstrukturundGeschftsttiGkeit 

K+S nitrogen liefertproJahr biszu 5 Mio.tDngemittel 
in 60 Lnder der Welt. Rund zwei Drittel des Umsatzes 
werden in Europa und rund ein Drittel in bersee 
erzielt. Mit den internationalen Niederlassungen der 
K+S gruppe und ausgewhlten externen Vertriebspartnern 
verfgt die K+S nitrogen ber ein weltweites 
Vertriebsnetz. In groen europischen Kernmrkten wie 
Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien und Griechenland 
beschftigt K+S nitrogen eigenes Vertriebspersonal. 
Weltweit ist Harnstoff (46 % Stickstoffanteil) der 
dominierende Stickstoffdnger. Harnstoff wird auf Basis 
von Gas und Ammoniak von mehreren hundert Produzenten 
weltweit produziert. In Europa und Nordamerika 
hingegen dominieren nitrathaltige Stickstoffdnger, da 
diese bei den gegebenen Boden- und Klimaverhltnissen 
in diesen Regionen fr die Anwender vorteilhafter 
sind. Weltweit fhrender Anbieter von Stickstoffdngemitteln 
ist der norwegische Produzent yArA. In Europa 
sind neben yArA die Agrofert-Gruppe und fertiberiA 
die wichtigsten Wettbewerber. Die K+S gruppe gehrt 
mit der K+S nitrogen zu den fhrenden europischen 
Anbietern. Bei dem schwefelhaltigen Stickstoffdngemittel 
Ammonsulfat zhlt K+S nitrogen weltweit zu 
den fhrenden Anbietern. 

Die Marktbearbeitung des Consumergeschfts von 
compo konzentriert sich zu ber 90 % auf West-und 
Sdeuropa. Die Zielgruppe fr Consumerprodukte sind 
primr Hobbygrtner, die die Produkte ber die Vertriebskanle 
Gartencenter, Baumrkte, rAiffeiSen- 

und Genossenschaftsmrkte oder Lebensmitteleinzelhandel 
erwerben. Die wichtigsten Wettbewerber auf 
europischer Ebene sind der aus den uSA stammende 
Anbieter the ScottS mirAcle-gro compAny sowie 
die bAyer Ag. Daneben gibt es zahlreiche kleine, meist 
nur nationale bzw. regionale Anbieter. compo ist der 
fhrende europische Anbieter von Premiumprodukten 
im Bereich Blumenerden, Spezialdnger, Pflanzenpflege 
und Pflanzenschutz fr Haus und Garten. Im Bereich 
Expert nimmt compo ebenfalls eine bedeutende Position 
in Europa ein. 


Geschftsbereichsalz 

Im Geschftsbereich Salz gewinnt und vertreibt die K+S 
gruppe Speise-, Gewerbe-, Industrie- und Auftausalze. 
K+S ist der weltweit grte Anbieter von Salzprodukten, 
die jhrliche Produktionskapazitt beluft sich auf 
rund 30 Mio. t Salz. Der Geschftsbereich umfasst die 
Teileinheiten eSco  europeAn SAlt compAny gmbh 
& co. Kg (eSco), Hannover, mit Ttigkeitsschwerpunkt 
in Europa, die chilenische SociedAd puntA de loboS 

S. A. (Spl), Santiago de Chile, mit Aktivitten in Sdamerika 
und den uSA sowie morton SAlt, inc., Chicago, 
einen der grten Salzproduzenten in Nordamerika. 
eSco verfgt ber drei Steinsalzbergwerke, zwei Solbetriebe 
sowie mehrere Siedesalzanlagen in Deutschland, 
Frankreich, den Niederlanden, Portugal und Spanien 
sowie ber zahlreiche Vertriebsstandorte in Europa. 
Die jhrliche Produktionskapazitt von eSco liegt in 
Europa bei rund 8,0 Mio. t Festsalz und bei 1,7 Mio. t Salz 
in Sole. Die chilenische Spl gewinnt im Salar Grande 
de Tarapac Steinsalz im kostengnstigen Tagebau. 
Die Produktionskapazitt betrgt dort rund 6,5 Mio. t 
pro Jahr. Auerdem betreibt die zur Spl-Gruppe gehrende 
SAlinAS diAmAnte brAnco im Nordosten von 
Brasilien eine Meersalzanlage mit 0,5 Mio. t Jahreskapazitt. 
In den uSA vertreibt die Spl ihre Salzprodukte 
ber die internAtionAl SAlt compAny (iSco). Darber 
hinaus ist die chilenische Reederei empremAr, die 
mit einer Flotte von sechs eigenen sowie zustzlichen 
gecharterten Schiffen die Seelogistik fr die Spl-Gruppe 
in Sdamerika abwickelt, Teil des Geschftsbereichs Salz. 
morton SAlt betreibt sechs Steinsalzbergwerke, sieben 
Solar-und zehn Siedesalzanlagen in den uSA, in Kanada 
und auf den Bahamas; die jhrliche Produktionskapazitt 
beluft sich auf rund 13 Mio. t Salz. Der Geschftsbereich 
Salz ist in Europa sowie Nord- und Sdamerika 
mit eigenen Vertriebseinheiten und ber Plattformgesellschaften 
der K+S gruppe vertreten. 

WIchtIGE ProduKtE und dIEnStlEIStunGEn 

Der Geschftsbereich Salz bietet seinen Kunden Speise-, 
Gewerbe-, Industrie- und Auftausalze, die smtlich auf 
Kochsalz (Natriumchlorid) basieren. Abhngig von den 
jeweiligen Anwendungen unterscheiden sich die Produkte 
vor allem durch die Krnung, den Reinheitsgrad, 
die Darreichungsform und eventuelle Zusatzstoffe. Im 
Bereich Speisesalz stellt die K+S gruppe sowohl Salz fr 
die Lebensmittelindustrie als auch Tafelsalz fr Endverbraucher 
her, hierzu gehren auch Premiumprodukte 
wie koscheres oder natriumreduziertes Salz. Ausgangs



konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
konzernstrukturundGeschftsttiGkeit 
produkte fr die breite Palette der Speisesalze sind i.d.R. 
hochreine Siedesalze, aber auch Stein- und Meersalze. 
Durch die bernahme von morton SAlt hat die Produktgruppe 
Speisesalz innerhalb der K+S gruppe deutlich 
an Gewicht gewonnen. morton SAlt verfgt im 
Verbrauchergeschft mit den Marken umbrellA girl 
und windSor cAStle in den uSA und in Kanada ber 
sehr gut positionierte Marken mit hohem Bekanntheitsgrad. 
Gewerbesalze werden in Frbereien, in der Textilindustrie, 
bei der Futtermittelproduktion, in der Fischkonservierung, 
in Bohrsplungen fr die Erdl-und 
Erdgasfrderung sowie in vielen anderen gewerblichen 
Bereichen eingesetzt. Pharmasalze sind wesentlicher 
Bestandteil von Infusions- und Dialyselsungen. Auch 
im Bereich Gewerbesalz werden Produkte fr Endverbraucher 
hergestellt, wie beispielsweise Wasserenthrtungssalze. 
Industriesalz ist einer der wichtigsten Rohstoffe 
der chemischen Industrie. In Elektrolyseanlagen 
wird es in Chlor, Natronlauge und Wasserstoff aufgespalten. 
Zum Endverbraucher gelangt es zum Beispiel als 
Bestandteil von Polyvinylchlorid (pvc). Winterdienste, 
ffentliche und private Straenbauverwaltungen und 
Straenmeistereien sowie gewerbliche Groverbraucher 
beziehen Auftaumittel der K+S gruppe. Auerdem 
werden Haushaltspackungen fr Endverbraucher zur 
Verfgung gestellt. morton SAlt bietet zudem Auftausalze 
an, die durch den Zusatz von Calciumchlorid beim 
Kontakt mit Eis und Schnee mehr Wrme erzeugen als 
konventionelle Produkte und deswegen vor allem bei 
sehr niedrigen Temperaturen schneller wirken. 

WESEntlIchE aBSatzMrKtE und 
WEttBEWErBSPoSItIonEn 

Zu den wesentlichen europischen Absatzmrkten des 
Geschftsbereichs Salz gehren Deutschland, Benelux, 
Frankreich, Skandinavien, die iberische Halbinsel, 
Tschechien und Polen, whrend die uSA, Kanada, Brasilien 
und Chile auf dem amerikanischen Kontinent von 
besonderer Bedeutung sind. Das Auftausalzgeschft ist 
regional stark von den Witterungsbedingungen abhngig; 
K+S kann aufgrund ihres einzigartigen Netzwerks 
von Produktionsanlagen in Europa, Nord- und Sdamerika 
flexibler auf Schwankungen der Auftausalznachfrage 
reagieren als die lokalen Wettbewerber. In den 
brigen Segmenten besteht aufgrund der begrenzten 
Substituierbarkeit in den meisten Anwendungen eine 
verhltnismig stabile Nachfragesituation. Whrend 
der Markt fr Salz in Westeuropa vergleichsweise reif 
ist und nur leichte Wachstumsraten aufweist, ist in 
den Schwellenlndern ein tendenziell strkerer Nachfrageanstieg 
zu verzeichnen. Salzvorkommen sind geografisch 
weit verstreut; aufgrund des relativ hohen 
Anteils der Transportkosten an den Gesamtkosten sind 
die Mrkte in der Regel  ausgehend von den Produktionssttten 
 regional begrenzt. 

Die vergangenen Jahre waren in der Branche durch 
einen Konsolidierungsprozess gekennzeichnet. Die K+S 
gruppe hat mit dem im Jahr 2004 gettigten Kauf der 
38 %igen Beteiligung der SolvAy-Gruppe an eSco, dem 
im Jahr 2006 erfolgten Erwerb des chilenischen Produzenten 
Spl sowie der im Oktober 2009 erfolgreich 
abgeschlossenen bernahme von morton SAlt die


sen Prozess aktiv mitgestaltet. eSco ist bei Salzprodukten 
fr den Lebensmittelbereich, Salzen fr industrielle 
bzw. gewerbliche Anwendungen und Auftausalzen fhrend 
in Europa. Mit Spl hat die K+S gruppe Zugang zu 
den dynamisch wachsenden sd- und zentralamerikanischen 
Mrkten. Dazu zhlen die groen Mrkte wie 
Brasilien, in denen die Chemiebranche, ein wichtiger Bereich 
fr das Industriesalzgeschft, stark wchst. morton 
SAlt ist neben cArgill und compASS minerAlS 
internAtionAl einer der grten Salzproduzenten in 
Nordamerika. Mit dem Erwerb von morton SAlt wurde 
die K+S gruppe  gemessen an der Produktionskapazitt 
 der grte Salzproduzent der Welt mit einer Jahreskapazitt 
von rund 30 Mio. t. 


erGnzendeGeschftsbereiche 

Unter dem Begriff Ergnzende Geschftsbereiche sind 
neben den Recyclingaktivitten, der untertgigen Beseitigung 
und der Verwertung von Abfllen in Kali- bzw. 
Steinsalzbergwerken (Entsorgung und Recycling) sowie 
der Granulierung von cAtSAn am Standort Salzdetfurth 
weitere fr die K+S gruppe wichtige Aktivitten 
gebndelt. Mit der KAli-trAnSport geSellSchAft 
mbh (Ktg) in Hamburg verfgt die K+S gruppe ber 
einen eigenen Logistik-Dienstleister. Die chemiSche 
fAbriK KAlK gmbh (cfK) handelt mit einer Auswahl 
von Basischemikalien. 


82 4.1 konzernstrukturundGeschftsttiGkeit 
82 4.1 konzernstrukturundGeschftsttiGkeit 

Der Geschftsbereich Entsorgung und Recycling nutzt 
die durch die Rohsalzgewinnung entstandenen untertgigen 
Hohlrume zur langzeitsicheren Beseitigung und 
Verwertung von Abfllen und greift dabei auf die vorhandene 
Infrastruktur der aktiven Kali- bzw. Steinsalzbergwerke 
zurck. Der Geschftsbereich betreibt zwei 
Untertagedeponien; die dort eingelagerten Abflle werden 
der Biosphre dauerhaft entzogen. Bei Bedarf knnen 
die Abflle aber wieder auslagert werden, um die 
enthaltenen Wertstoffe zu recyceln. Die von der K+S 
gruppe fr die Entsorgung genutzten Salzlagersttten 
sind gas-sowie flssigkeitsdicht und von den grundwasserfhrenden 
Schichten getrennt. Durch eine Kombination 
von geologischen und technischen Barrieren wird 
somit eine hchstmgliche Sicherheit erreicht. Daneben 
betreibt die K+S gruppe unter Tage fnf Anlagen 
zur Verwertung von Abfllen. Behrdlich zugelassene 
Abflle werden hier zur Verfllung von Hohlrumen 
verwendet. Fr die untertgige Verwertung geeignet 
sind beispielsweise Rckstnde aus der Rauchgasreinigung. 
Fr die Sekundraluminiumindustrie bietet der 
Geschftsbereich Schmelzsalze sowie das Recycling der 
Salzschlacken an. 

Mit der Ktg in Hamburg und deren Tochtergesellschaften 
verfgt die K+S gruppe neben der dem Geschftsbereich 
Salz zugeordneten chilenischen Reederei empremAr 
ber einen weiteren eigenen Logistikdienstleister. 
Der Betrieb des Kalikais in Hamburg, mit einer 
Lagerkapazitt von rund 400.000 t eine der grten 
Umschlaganlagen fr Schttgter in Europa, ist Kern


geschft der Ktg und gleichzeitig fr den Geschftsbereich 
Kali-und Magnesiumprodukte von strategischer 
Bedeutung. Auch das Containergeschft der K+S 
gruppe wird von Hamburg aus gesteuert, einschlielich 
der Vortransporte von den Produktionsstandorten 
zu den Verladeterminals. 

Am Standort Salzdetfurth ist es gelungen, vorhandene 
Anlagen und weite Teile der Infrastruktur eines stillgelegten 
Kaliwerks weiter wirtschaftlich zu nutzen, 
Arbeitspltze zu erhalten und die Aktivitten sogar wieder 
deutlich auszuweiten: Hier granulieren wir fr die 
mArS gmbh u.a. das bekannte Tierhygienemarkenprodukt 
cAtSAn. 

Die Produktpalette der cfK umfasst eine Auswahl von 
Basischemikalien. Dazu zhlen unter anderem Natronlauge, 
Salpetersure, Natriumcarbonat (Soda) sowie Calcium- 
und Magnesiumchlorid. 

WESEntlIchE aBSatzMrKtE und 
WEttBEWErBSPoSItIonEn 

Die Kernmrkte des Geschftsbereichs Entsorgung und 
Recycling liegen in West- und Mitteleuropa. Die osteuropischen 
Staaten, allen voran Polen und das Baltikum, 
bieten darber hinaus Potenzial, da dort die Nachfrage 
nach eu-konformen, untertgigen Entsorgungslsungen 
fr Abflle steigt. Der Markt der untertgigen Entsorgung 
ist sehr wettbewerbsintensiv, die K+S gruppe 
bietet jedoch mit ihren Full-Service-Lsungen einen 
Mehrwert fr den Kunden. Auch beim Recycling von 
Salzschlacken aus der Sekundraluminiumindustrie 

zhlt die K+S gruppe in Deutschland wie im brigen 
Europa zu den fhrenden Anbietern. Zu den Kunden 
der cfK gehren viele namhafte europische Chemiefirmen, 
Glashtten, Metallverarbeiter, Waschmittelproduzenten 
und Brauereien sowie Stdte und Kommunen, 
die Calcium-oder Magnesiumchlorid fr den Winterdienst 
verwenden. 

Wesentliche standoRte 

In der K+S gruppe waren am Jahresende 2010 gut 15.200 
Mitarbeiter im In-und Ausland beschftigt. Tabelle 4.1.1 
zeigt die bedeutendsten Standorte der K+S gruppe sowie 
deren Mitarbeiterzahl am Jahresende 2010. / TAB: 4.1.1 

inforMationenber 
rohstofflaGersttten 

Eine bersicht unserer Rohstofflagersttten und -reserven 
finden Sie im Kapitel Weitere Informationen auf 
den Seiten 218 ff. 

leitunG und KontRolle 

erKlrunG zur unternehMensfhrunG 

Die Erklrung gem  161 AktG, die Beschreibung der 
Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat sowie die 
Zusammensetzung und Arbeitsweise der Ausschsse 
und weitere Angaben zur Unternehmensfhrung sind in 
der Erklrung zur Unternehmensfhrung im Kapitel Corporate 
Governance auf den Seiten 21 ff. enthalten; diese 


konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
konzernstrukturundGeschftsttiGkeit 
Erklrung zur Unternehmensfhrung ist auch Bestandteil 
des Lageberichts der K+S AKtiengeSellSchAft. 

GrundzGedesVerGtunGssysteMs 

Die Angaben nach  315 Abs. 2 Nr. 4 hgb sowie nach Ziffer 
4.2.4, 4.2.5 und 5.4.6 Abs. 3 des Deutschen Corporate 
Governance Kodex sind im Vergtungsbericht des Corporate-
Governance-Kapitels auf den Seiten 31 ff. enthalten; 
der Vergtungsbericht ist Bestandteil des Konzernlageberichts. 


teilnehMer undbedinGunGenVon 
proGraMMenMitlanGfristiGer 
anreizfunKtion 

Zwischen 1999 und 2009 hat K+S dem Vorstand und den 
Fhrungskrften die Teilnahme an einem virtuellen Aktienoptionsprogramm 
ermglicht. Hierzu waren bei K+S 
im Jahr 2009 insgesamt 308 Personen berechtigt (vgl. 
Finanzbericht 2009). Eine nhere Beschreibung dieses 
Programms, dessen Struktur fr Vorstand und die brigen 
Teilnehmer des Optionsprogramms identisch war, 
finden Sie im Vergtungsbericht auf den Seiten 31 ff. 

Vor dem Hintergrund der durch das Vorstandsvergtungsgesetz 
genderten gesetzlichen Bestimmungen 
sowie der genderten Empfehlungen des Deutschen 
Corporate Governance Kodex zur Ausgestaltung der 
Vorstandsvergtung wurde eine nderung des variablen 
Vergtungsbestandteils mit langfristiger Anreizwirkung 
(sogenannter Long Term Incentive (lti)) erforderlich. 
Daher wurde ab dem Jahr 2010 eine kennzahlenbasierte 
variable Vergtungskomponente eingefhrt. 

Bedeutende standOrte der k+s Gruppe taB: 4.1.1 
Geschftsbereich Mitarbeiter (FTE)1 
k+s-standorte in kassel, deutschland 
(k+s ag / k+s kali / k+s entsorgung / k+s it services) 639 
kaliverbundwerk werra, deutschland 
(heringen/merkers /Philippsthal / unterbreizbach) kali- und magnesiumprodukte 4.240 
kaliwerk Zielitz, deutschland kali- und magnesiumprodukte 1.733 
kaliwerk sigmundshall, deutschland kali- und magnesiumprodukte 776 
kaliwerk Neuhof-ellers, deutschland kali- und magnesiumprodukte 729 
kaliwerk Bergmannssegen-hugo, deutschland kali- und magnesiumprodukte 138 
comPo-Zentrale in mnster, deutschland stickstoffdngemittel 297 
comPo-werk in krefeld, deutschland stickstoffdngemittel 184 
comPo france s.a.s, roche-lez-Beaupr, frankreich stickstoffdngemittel 72 
k+s Nitrogen in mannheim, deutschland stickstoffdngemittel 81 
torf- und humuswerk gnarrenburg, deutschland stickstoffdngemittel 64 
salzbergwerk Bernburg, deutschland salz 441 
salzbergwerk Borth, deutschland salz 310 
meersalzanlage salina diamante Branco, Brasilien salz 244 
reederei empremar, santiago de chile, chile salz 242 
siedesalzanlage rittman, usa salz 239 
salzbergwerk ojibway, kanada salz 221 
salzbergwerk Pugwash, kanada salz 208 
salzbergwerk grand saline, usa salz 208 
morton salt-Zentrale, chicago, usa salz 215 
salzbergwerk fairport, usa salz 168 
salztagebaubetrieb sPl, atacama-wste/ Patillos, chile salz 182 
salzbergwerk Braunschweig-lneburg, deutschland salz 181 
salzbergwerk weeks island, usa salz 166 
siedesalzanlage hutchinson, usa salz 162 
siedesalzanlage silver springs, usa salz 159 
salzbergwerk mines seleine, kanada salz 146 
meersalzanlage grantsville, usa salz 145 
meersalzanlage inagua, Bahamas salz 139 
sPl-Zentrale, santiago de chile, chile salz 130 
siedesalzanlage manistee, usa salz 117 

1 fte = full time equivalents: Vollzeitquivalente; teilzeitstellen werden entsprechend ihrem jeweiligen arbeitszeitanteil gewichtet; inkl. auszubildende. 


84 4.1 konzernstrukturundGeschftsttiGkeit 
Bedeutende standOrte der k+s Gruppe taB: 4.1.1 (fOrtsetzunG) 
84 4.1 konzernstrukturundGeschftsttiGkeit 
Bedeutende standOrte der k+s Gruppe taB: 4.1.1 (fOrtsetzunG) 
Geschftsbereich 

siedesalzanlage windsor, kanada salz 
esco-Zentrale in hannover, deutschland salz 
Vertriebsgesellschaft isco, clarks summit, usa salz 
siedesalz- und meersalzanlage Newark, usa salz 
solbetrieb frisia Zout B.V., harlingen, Niederlande salz 
Verarbeitungsstandort Port canaveral, usa salz 
solbetrieb lindbergh, kanada salz 
canadian salt-Zentrale, montreal, kanada salz 
siedesalzanlage glendale, usa salz 
granulierung von tierhygieneprodukten, Bad salzdetfurth, deutschland ergnzende geschftsbereiche 
ktg, hamburg, deutschland ergnzende geschftsbereiche 

Mitarbeiter(FTE)1 

93 

81 

80 

75 

73 

58 

49 

41 

33 

116 

116 

1 fte = full time equivalents: Vollzeitquivalente; teilzeitstellen werden entsprechend ihrem jeweiligen arbeitszeitanteil gewichtet; inkl. auszubildende. 

Diese beruht auf einer mehrjhrigen Bemessungsgrundlage 
nach Magabe der erzielten Wertbeitrge. Im Jahr 
2010 waren bei K+S insgesamt 406 Personen zur Teilnahme 
berechtigt. Eine nhere Beschreibung dieses Programms, 
das in seiner Ausgestaltung fr Vorstand und 
die brigen Teilnehmer identisch ist, finden Sie im Vergtungsbericht 
auf den Seiten 31 ff. 

Rechtliche und WiRtschaftliche 
einflussfaKtoRen 

Die K+S gruppe muss eine Vielzahl von nationalen und 
internationalen Rechtsvorschriften beachten: Neben 
den allgemeinen Rechtsvorschriften sind fr uns insbesondere 
das Berg-sowie das Umweltrecht (z.B. Wasser-, 

Abfall-, Immissionsschutz-, Bodenschutzrecht etc.) und 
das Arbeitssicherheits-und Gesundheitsschutzrecht 
relevant. Auch die Sicherung vorhandener und ebenso 
der Erwerb neuer Abbaurechte sind fr die K+S gruppe 
von elementarer Bedeutung. 

Zu den fr die K+S gruppe relevanten wirtschaftlichen 
Einflussfaktoren sind insbesondere Tarifabschlsse in 
Deutschland und Nordamerika zu zhlen, da rund 67 % 
der Belegschaft in Deutschland und seit der bernahme 
von morton SAlt rund 20 % in Nordamerika ttig sind 
und der Personalaufwand eine wesentliche Kostenposition 
der K+S gruppe darstellt. In den letzten Jahren 
konnten wir unser Reaktionsvermgen auf Ergebnisentwicklungen 
sowohl mit flexiblen Arbeitszeitmodellen 
als auch durch variable Gehaltsanteile erhhen. Letztere 

sind u.a. an den Unternehmenserfolg gekoppelt. Transport-, 
Energie- und Rohstoffkosten sowie die Wechselkursentwicklung 
des uS-Dollars haben ebenfalls groen 
Einfluss auf den wirtschaftlichen Erfolg der K+S gruppe. 

/ GESAmTWIRTSCHAfTLICHE RAHmENBEDINGUNGEN sowie 
deren auswirkungen auf k+s werden auf den seiten 101 ff. beschrieben. 

anGaben Gemss  315 abs. 4 hGb 

ziffer1: zusaMMensetzunGdes 
GezeichnetenKapitals 

Das Grundkapital betrgt 191,4 Mio.  und ist in 

191.400.000 Aktien eingeteilt. Die auf den Inhaber lautenden 
Aktien der Gesellschaft sind Stckaktien ohne 
Nennbetrag. Darber hinaus bestehen keine weiteren 
Aktiengattungen. 
ziffer2:beschrnKunGender stiMMrechte 
oderderbertraGunGVon aKtien 

Jede Aktie besitzt eine Stimme; es existieren weder 
Beschrnkungen der Stimmrechte noch Beschrnkungen, 
die die bertragung von Aktien betreffen. Entsprechende 
Gesellschaftervereinbarungen sind dem Vorstand 
nicht bekannt. 

ziffer3:direKte oderindireKtebeteiliGunGenber10%
aMKapital 

Nach Meldung gem  21 WpHG besitzt die merituS 
truSt compAny limited, Bermuda, ber die eurochem 
group Se und ihr zuzurechnende Tochterunternehmen 
knapp 15 % der Aktien. merituS hlt treu



konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
konzernstrukturundGeschftsttiGkeit 
hnderisch Industriebeteiligungen von Andrey Melnichenko. 
Die bASf Se, Ludwigshafen, hlt weiterhin 
etwas ber 10 % unserer Aktien. 

ziffer4:inhaberVon aKtienMit sonderrechten,
dieKontrollbefuGnisseVerleihen 

Es existieren keine Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse 
verleihen. 

ziffer5: stiMMrechtsKontrollebei 
beteiliGunGVon arbeitnehMern aMKapital 

Es existieren keine Stimmrechtskontrollen. 

ziffer6:GesetzlicheVorschriften 
undbestiMMunGender satzunGberdie 
ernennunG und abberufunGder 
VorstandsMitGlieder undber satzunGsnderunGen 


Bestellung und Abberufung des Vorstands regelt  84 
AktG. Danach werden die Vorstandsmitglieder fr die 
Dauer von hchstens fnf Jahren durch den Aufsichtsrat 
bestellt. Nach  5 der Satzung besteht der Vorstand 
der K+S AKtiengeSellSchAft aus mindestens zwei 
Mitgliedern. Die Anzahl bestimmt der Aufsichtsrat. Er 
kann ein Vorstandsmitglied zum Vorsitzenden des Vorstands 
ernennen. Der Aufsichtsrat kann die Bestellung 
zum Vorstandsmitglied oder die Ernennung zum Vorstandsvorsitzenden 
aus wichtigem Grund widerrufen. 

Die Hauptversammlung kann Satzungsnderungen 
mit der einfachen Mehrheit des vertretenen Grundkapitals 
beschlieen ( 179 Abs. 2 AktG i.V.m.  17 Abs. 2 der 

Satzung), sofern keine gesetzlich zwingenden hheren 
Mehrheitserfordernisse bestehen. 

ziffer7:befuGnissedesVorstandshinsichtlichderMGlichKeit, 
aKtien auszu-
Geben oder zurcKzuKaufen 

GEnEhMIGtES KaPItal 

Der Vorstand ist ermchtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats 
das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 

9. Mai 2011 gegen Bar-oder Sacheinlagen einmal oder 
mehrmals, insgesamt jedoch um hchstens 56.100.000,00 
, durch Ausgabe von hchstens 56.100.000 neuen, auf 
den Inhaber lautenden Stckaktien zu erhhen (Genehmigtes 
Kapital). Bei Durchfhrung der Kapitalerhhung 
ist den Aktionren grundstzlich ein Bezugsrecht einzurumen. 
Der Vorstand kann mit Zustimmung des Aufsichtsrats 
das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionre bei 
Kapitalerhhungen gegen Bareinlagen ausschlieen, 
wenn die Kapitalerhhung 10 % des Grundkapitals nicht 
bersteigt und der Ausgabebetrag fr die neuen Aktien 
den mageblichen Brsenpreis nicht wesentlich unterschreitet. 
Bei Kapitalerhhungen gegen Sacheinlagen 
kann der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats 
das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionre insgesamt 
bis zu einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von 
41,25 Mio.  ausschlieen, wenn die neuen Aktien beim 
Erwerb des Unternehmens oder einer Unternehmensbeteiligung 
durch die Gesellschaft als Gegenleistung eingesetzt 
werden sollen. Auerdem kann der Vorstand mit 
Zustimmung des Aufsichtsrats das gesetzliche Bezugsrecht 
der Aktionre fr Spitzenbetrge, die infolge des 
Bezugsrechts entstehen, ausschlieen. 
ErWErB und VErWEndunG EIGEnEr aKtIEn 

Der Vorstand ist ermchtigt, bis zum 10. Mai 2015 eigene 
Aktien im Umfang von hchstens 10 % der gesamten 
Stckaktien des Grundkapitals der K+S AKtienge-
SellSchAft zu erwerben. Die Gesellschaft darf zu keinem 
Zeitpunkt mehr als 10 % der gesamten Stckaktien 
ihres Grundkapitals halten. Der Erwerb erfolgt ber die 
Brse oder mittels eines an alle Aktionre gerichteten 
ffentlichen Kaufangebots. Im Falle des Erwerbs ber 
die Brse darf der gezahlte Kaufpreis je Aktie den mageblichen 
Brsenpreis um nicht mehr als 10 % ber-oder 
unterschreiten; als mageblicher Brsenpreis gilt dabei 
der am Tag des Erwerbs durch die Erffnungsauktion 
ermittelte Kurs der K+S-Aktie im Computer-Handelssystem 
xetrA. Im Falle des Erwerbs mittels eines an alle 
Aktionre gerichteten ffentlichen Kaufangebots darf 
der angebotene Kaufpreis je Aktie den mageblichen 
Brsenpreis um nicht mehr als 10 % ber- oder unterschreiten; 
als mageblicher Brsenpreis gilt dabei der 
gewichtete durchschnittliche Brsenkurs der K+S-Aktie 
im Computer-Handelssystem xetrA whrend der letzten 
zehn Brsenhandelstage vor der Verffentlichung 
des Kaufangebots. 

Der Vorstand ist ferner ermchtigt, mit Zustimmung 
des Aufsichtsrats Aktien der Gesellschaft, die aufgrund 
einer Ermchtigung nach  71 Abs. 1 Nr. 8 AktG erworben 
wurden, ber die Brse oder durch ffentliches Angebot 
an alle Aktionre zu veruern. Die Aktien drfen 
in folgenden Fllen auch in anderer Weise und damit 
unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionre veruert 
werden: 


86 4.1 konzernstrukturundGeschftsttiGkeit 
+ 
Veruerung gegen Zahlung eines Geldbetrags, der 
den mageblichen Brsenpreis nicht wesentlich 
unterschreitet; 
+ 
Begebung der Aktien als Gegenleistung zum Zwecke 
des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen 
oder Beteiligungen an Unternehmen; 
+ 
Bedienung von Wandel-und Optionsschuldverschreibungen, 
die aufgrund einer Ermchtigung der Hauptversammlung 
begeben worden sind. 
Die Ermchtigung zum Bezugsrechtsausschluss gilt 
insgesamt fr Aktien mit einem anteiligen Betrag am 
Grundkapital von bis zu 10 % des Grundkapitals zum 
Zeitpunkt der Beschlussfassung oder zum Zeitpunkt der 
Ausbung der Ermchtigung, je nachdem, in welchem 
Zeitpunkt das Grundkapital auf einen kleineren Betrag 
lautet. Die Hchstgrenze von 10 % des Grundkapitals vermindert 
sich um den anteiligen Betrag des Grundkapitals, 
der auf diejenigen Aktien entfllt, die whrend der 
Laufzeit dieser Ermchtigung im Rahmen einer Kapitalerhhung 
aus genehmigtem Kapital oder aus bedingtem 
Kapital unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben 
werden. 

Der Vorstand ist schlielich ermchtigt, mit Zustimmung 
des Aufsichtsrats Aktien der Gesellschaft, die 
aufgrund einer gem  71 Abs. 1 Nr. 8 AktG erteilten 
Ermchtigung erworben wurden, einzuziehen, ohne 
dass die Durchfhrung der Einziehung eines weiteren 
Hauptversammlungsbeschlusses bedarf. Die Einziehung 
hat nach  237 Abs. 3 Nr. 3 AktG ohne Kapitalherabsetzung 
in der Weise zu erfolgen, dass sich durch die Ein


ziehung der Anteil der brigen Stckaktien am Grundkapital 
gem  8 Abs. 3 AktG erhht. 

Die Ermchtigungen zum Erwerb eigener Aktien, zu 
ihrer Veruerung bzw. zu ihrem Einzug knnen jeweils 
ganz oder teilweise, im letzteren Fall auch mehrmals, 
ausgebt werden. 

ziffer8:WesentlicheVereinbarunGen, 
die unterderbedinGunGeinesKontroll-
WechselsinfolGe einesbernahMeanGebots 
stehen 

K+S hat im Jahr 2010 eine syndizierte Kreditlinie ber 
800 Mio.  abgeschlossen. Gem den Vertragsbedingungen 
werden alle im Rahmen der Kreditlinie gezogenen 
Ausleihungen unmittelbar zur Rckzahlung fllig 
und zahlbar sowie die Kreditlinie insgesamt kndbar, 
sollten eine allein handelnde Person oder mehrere gemeinschaftlich 
handelnde Personen die Kontrolle ber 
die K+S AKtiengeSellSchAft erhalten.Auerdem hat 
K+S im Jahr 2009 eine Anleihe ber 750 Mio.  emittiert. 
Im Fall eines Kontrollwechsels haben die Anleiheglubiger 
das Recht, die noch nicht zurckgezahlten Schuldverschreibungen 
zu kndigen. 

ziffer9: entschdiGunGsVereinbarunGen, 
diefrdenfalleinesbernahMeanGebots 
MitdenMitGliederndesVorstands oder 
arbeitnehMernGetroffen sind 

Derartige Vereinbarungen bestehen mit den Mitgliedern 
des Vorstands der K+S AKtiengeSellSchAft und sind 
auf der Seite 35 im Vergtungsbericht detailliert erlu


tert. Das im Jahr 2009 letztmals gewhrte Aktienoptionsprogramm 
fr Vorstand und Fhrungskrfte sieht 
vor, dass sich im bernahmefall (Change of Control) 
fr smtliche noch ausstehende Optionen ein zeitliches 
Sonderfenster fr die Ausbung ffnet. Die genaue 
Ausgestaltung dieses Programms, die fr Vorstand und 
Fhrungskrfte identisch ist, wird ebenfalls im Vergtungsbericht 
erlutert (siehe Seite 31). Das seit dem Jahr 
2010 fr Vorstand und Fhrungskrfte eingefhrte Programm 
mit langfristiger Anreizwirkung (lti) sieht keine 
Entschdigungsvereinbarungen vor. 

eRluteRndeR beRicht des VoRstands 
zu den anGaben nach  289 abs. 4, 
315 abs. 4 hGb 

Da die zu den Ziffern 1 bis 6 der  289 Abs. 4 bzw. 315 Abs. 
4 hgb im Lagebericht der K+S AKtiengeSellSchAft 
bzw. im Konzernlagebericht (Seiten 84 ff.) gemachten 
Angaben fr sich selbst sprechen, beschrnken wir uns 
an dieser Stelle auf folgende Erluterungen gem  176 
Abs. 1 Satz 1 AktG: 

ziffer7:befuGnissedesVorstands 
hinsichtlichderMGlichKeit, aKtien auszuGeben 
oder zurcKzuKaufen 

+ 
Durch die dem Vorstand noch bis zum 9. Mai 2011 
eingerumte Mglichkeit, mit Zustimmung des Aufsichtsrats 
eine Kapitalerhhung mit begrenztem 
Bezugsrechtsausschluss durchzufhren (Genehmigtes 
Kapital), wird der Gesellschaft ein weit verbreitetes 

konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
4.2unternehmensstrateGieund-steuerunG 
Instrument an die Hand gegeben, mit dessen Hilfe 
zum Beispiel sich bietende Gelegenheiten zur Durchfhrung 
von Akquisitionen schnell und flexibel 
genutzt werden knnen. Der Vorstand darf von dieser 
Mglichkeit nur dann Gebrauch machen, wenn 
der Wert der neuen Aktien und der Wert der Gegenleistung 
in einem angemessenen Verhltnis stehen. 

+ 
Die dem Vorstand von der Hauptversammlung ferner 
erteilte Ermchtigung, in begrenztem Umfang eigene 
Aktien der Gesellschaft zu erwerben, ist ebenfalls ein 
in vielen Unternehmen bliches Instrument. Durch 
die Mglichkeit, die eigenen Aktien wieder zu veruern, 
wird die Gesellschaft in die Lage versetzt, z.B. 
langfristig orientierte Anleger im In- und Ausland zu 
gewinnen oder Akquisitionen flexibel zu finanzieren. 
Die weiter bestehende Mglichkeit zur Einziehung 
eigener Aktien stellt eine ebenfalls bliche Verwendungsalternative 
im Interesse der Gesellschaft und 
ihrer Aktionre dar. 
ziffer8:WesentlicheVereinbarunGen, 
die unterderbedinGunGeines 
KontrollWechselsinfolGe einesbernahMeanGebots 
stehen 

Die in den Kreditvertrgen und Anleihebedingungen 
fr den Fall eines Kontrollerwerbs vereinbarten Regelungen 
sind bei vergleichbaren Transaktionen blich 
und zum Schutz der berechtigten Glubigerinteressen 
angemessen. 

ziffer9: entschdiGunGsVereinbarunGen, 
diefrdenfalleinesbernahMeanGebots 
MitdenMitGliederndesVorstands oder 
arbeitnehMernGetroffen sind 

Die mit den Mitgliedern des Vorstands bestehenden 
Entschdigungsvereinbarungen sowie das im Aktienoptionsprogramm 
fr Vorstand und Fhrungskrfte geregelte 
zeitliche Sonderfenster fr die Ausbung im Fall 
eines bernahmeangebots, welches im Jahr 2009 letztmals 
gewhrt wurde, bercksichtigen in angemessenem 
Umfang sowohl die berechtigten Interessen der Betroffenen 
als auch der Gesellschaft und ihrer Aktionre. 

4.2 UNTERNEHmENSSTRATEGIE 
UND -STEUERUNG 
Vision und mission 

Unsere Vision und Mission stecken den Rahmen fr die 
heutige Ttigkeit und die strategische Ausrichtung der 
Gruppe ab und sollen unseren Mitarbeitern, Aktionren, 
Fremdkapitalgebern, Kunden, Lieferanten und der 
ffentlichkeit die Grundlage fr unser Denken und Handeln 
nherbringen. 

/ UNSERE vISION UND mISSION finden sie auf seite 3 dieses 
finanzberichts, weitere informationen sind darber hinaus im unternehmens-/
Nachhaltigkeitsbericht enthalten. 

unteRnehmensstRateGie und stRateGische 
ausRichtunG deR GeschftsfeldeR 

differenzierunGund nachhaltiGes 
MarGenWachstuMdurchspezialisierunG 

Die K+S gruppe strebt die Festigung und den Ausbau 
der Marktpositionen in ihren Kerngeschftsfeldern insbesondere 
ber die verstrkte Vermarktung von Spezialprodukten 
an. Die Veredelungsstrategie ermglicht in 
den Geschftsfeldern Dngemittel und Salz die Realisierung 
attraktiverer Margen. 

effizienzsteiGerunG und nutzunGVon 
synerGien 

Die Kostenposition stellt im Hinblick auf die wichtigsten 
Wettbewerber in den Hauptabsatzmrkten im 
Dngemittel-wie auch im Salzgeschft einen zentralen 
Erfolgsfaktor dar. Neben der konsequenten Verfolgung 
von Kostensenkungs-und Flexibilisierungsinitiativen 
ber die gesamte Prozesskette hinweg liegt ein 
besonderer Fokus auf der Optimierung des internationalen 
Produktionsnetzwerks und der damit verbundenen 
Mengenstrme und Logistikkosten. Vergleichbare 
Abbauverfahren ermglichen Synergien zwischen 
den Geschftsbereichen Kali- und Magnesiumprodukte 
sowie Salz beim Austausch von technischem, geologischem 
und logistischem Know-how sowie Skaleneffekte 
in der Beschaffung von Maschinen und Hilfsstoffen. 

ausbaudes ausGeWoGenen 
reGionalportfolios 

Weltweit sind sowohl Dngemittel-als auch Salzmrkte 
durch saisonale wie auch regionale Nachfrageschwan



88 4.2 unternehmensstrateGie und-steuerunG 
88 4.2 unternehmensstrateGie und-steuerunG 
licht. 
Zustzlich ergnzen sich das Dngemittelgeschft 
und das weniger konjunkturabhngige Salzgeschft 
auch ber vorbergehende Wirtschaftskrisen hinweg. 

Im Dngemittelbereich ermglicht die ausgewogene 
Marktprsenz in den wichtigen Agrarmrkten Europa, 
Sdamerika und Asien den Ausgleich von saisonalen 
Schwankungen zwischen Nord-und Sdhalbkugel 
ebenso wie die Verminderung von konjunkturell 
bedingten, regionalen Nachfrageeffekten. Der Ausbau 
der Marktprsenz in bedeutenden berseemrkten und 
die Erschlieung neuer, attraktiver Absatzmrkte in knftigen 
Wachstumsregionen werden daher weiter verfolgt. 

Lokale Produktion ist im stark mengengetriebenen Salzgeschft 
ein entscheidender Faktor bei der Erschlieung 
neuer Mrkte. Im Geschftsbereich Salz war die Verbesserung 
des Ergebnisprofils durch die Verminderung der 
Abhngigkeit von der regionalen Volatilitt des Auftausalzgeschfts 
eine wichtige Triebfeder unserer Akquisitionen 
in Sd-und Nordamerika (Spl und morton 
SAlt), welche einen wichtigen Beitrag zum Ausgleich 
der schwankenden Wintersaison in Europa liefern. 

setzenVon standardsfrQualitt, zuVerlssiGKeitund 
serVice 

Ziel der K+S gruppe ist es, im Markt der bevorzugte 
Partner unserer Kunden zu sein. Hohe Produktqualitt 

und Zuverlssigkeit sind hierfr entscheidende Voraussetzungen. 
In Ergnzung der Spezialisierungsstrategie 
werden dort, wo es wertschaffend ist, Service-Leistungen 
und -innovationen vorangetrieben. Insbesondere im 
Bereich Dngemittel ermglicht die individuelle Beratung 
der Kunden, bedarfsgerechte Lsungen zu identifizieren 
und so die Kundenbindung zu strken. Mit unseren 
Angeboten, wie z.B. der elektronischen Bestellabwicklung 
oder dem lieferantengesteuerten Bestand im 
europischen Auftausalzgeschft, streben wir an, im 
Markt neue Standards zu setzen. 

strateGische ausrichtunGder 
Geschftsfelder 

Die K+S gruppe verfgt mit den Geschftsfeldern Dngemittel 
sowie Salz ber zwei synergetisch verbundene 
und sich komplementr ergnzende Geschftsfelder mit 
attraktiven Wachstumsperspektiven. 

Neben dem organischen Wachstum streben wir in den 
angestammten Geschftsfeldern auch Wachstum ber 
Akquisitionen und Kooperationen an. 

SostehtderErwerbvonpotASh one,diezueinemAusbau 
der Kalikapazitten und zu einer Verlngerung der 
durchschnittlichen Lebensdauer unserer Bergwerke fhren 
wird, ganz im Zeichen unserer Zwei-Sulen-Strategie. 
Diese verfolgt das Ziel, Managementressourcen 
und finanzielle Mittel knftig insbesondere auf die 
Geschftsbereiche Kali-und Magnesiumprodukte sowie 
Salz zu fokussieren. Vor diesem Hintergrund haben wir 
im vergangenen Geschftsjahr auch angekndigt, die 

Veruerung der compo in Erwgung zu ziehen, und 
infolgedessen einen Carve-out-Prozess begonnen. 

/ WEITERE INfORmATIONEN ZUR AKqUISITION vON 
POTASH ONE finden sie im Nachtragsbericht auf seite 145. 

KalI-und MaGnESIuMProduKtE 

Die sich fr den Geschftsbereich Kali-und Magnesiumprodukte 
fr die Zukunft ergebenden strategischen 
Handlungsfelder werden in Abbildung 4.2.1 dargestellt. 
/ ABB: 4.2.1 

Salz 

Die sich fr den Geschftsbereich Salz fr die Zukunft 
ergebenden strategischen Handlungsfelder werden in 
Abbildung 4.2.2 dargestellt. / ABB: 4.2.2 

strateGischeKonzernstruKtur 

Bei der Ausgestaltung der gesellschaftsrechtlichen 
Konzernstruktur stehen neben der Abbildung unserer 
Geschftsbereichsstruktur insbesondere Fragen der 
Optimierung der Konzerninnenfinanzierung sowie der 
steuerlichen Optimierung im Vordergrund. 

/ INfORmATIONEN ZUR KNfTIGEN AUSRICHTUNG DES 
KONZERNS finden sie im Prognosebericht auf den seiten 145 f. 

strateGischefinanzierunGsMassnahMen 

Mit den von uns ergriffenen Finanzierungsmanahmen 
verfolgen wir grundstzlich folgende Ziele: 

+ 
Gewhrleistung einer ausgewogenen Kapitalstruktur 
+ 
Begrenzung von Refinanzierungsrisiken durch Diversifizierung 
der Finanzierungsquellen und -instrumente 
sowie des Flligkeitsprofils 

konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
unternehmensstrateGie und-steuerunG 
strateGie kali-undMaGnesiuMprOdukte aBB: 4.2.1 
wachstum 

optimierung der 
marktbearbeitung 

optimierung bestehender 
Produktionsstrukturen 

Strategische Schwerpunkte 
+ globale erschlieung neuer kostengns-
tiger Produktionsmglichkeiten 
+ ausbau hochmargiger Produktsegmente 
+ fokussierung auf ausgewhlte ertragsstarke 
mrkte und kunden 
+ fokussierung auf ertragsstarke Nischen mit 
differenzierten marketingkonzepten 
+ Bestmgliche Nutzung unserer ressourcen 
durch fortwhrende optimierung des 
bestehenden Produktionssystems 
linie mit gnstigeren Konditionen zusammengefasst 

und ihre Flligkeit von April 2012 bis Juli 2015 verlngert. 

/ EINE BERSICHT DES fLLIGKEITSPROfILS finden sie auf 
seite 144. 

Darber hinaus haben wir im Berichtsjahr die Finanzierung 
des saisonalen Finanzbedarfs von morton SAlt 
und iSco im amerikanischen Salzgeschft von externen 
Bankkrediten auf konzerninterne Quellen umgestellt. 
Damit haben wir das Ziel der Kostenoptimierung durch 
die Vermeidung von Margenverlusten im Falle gleichzeitiger 
Geldanlage und -aufnahme erreicht. 

/ INfORmATIONEN ZU KNfTIGEN fINANZIERUNGSmASS -
NAHmEN finden sie im kapitel Prognosebericht auf seite 155. 

strateGie salz aBB: 4.2.2 
Strategische Schwerpunkte 
wachstum 
+ eintritt in neue regionalmrkte 
+ ausbau hochmargiger Produktsegmente 
optimierung der 
marktbearbeitung 
+ strkung der Position in bestehenden und 
angrenzenden mrkten 
optimierung bestehender 
strukturen 
+ optimierung der ressourcenausnutzung durch 
kontinuierliche Verbesserung von strukturen und 
des vorhandenen internationalen Netzwerks 
+ 
Kostenoptimierung durch Kapitalbeschaffung zu Im Rahmen dieser Zielsetzung haben wir im Geschfts-
nachhaltig gnstigen Konditionen jahr 2010 das Flligkeitsprofil der Finanzierungsinstru/ 
INfORmATIONEN ZU DEN ZIELEN DES fINANZmANAGE-mente der K+S gruppe optimiert. Dazu wurden zwei 
mENTS finden sie im kapitel finanzlage auf seite 114. 

revolvierende Kreditlinien zu einer Konsortialkredit


unteRnehmenssteueRunG 

unternehMensinternes steuerunGssysteM 

Die Geschftsbereiche und Holding-Einheiten der 
K+S gruppe arbeiten in einer Matrixorganisation zusammen; 
das Gruppeninteresse steht dabei stets im Vordergrund. 
Die Matrixorganisation untersttzt folgende 
Ziele: 
+ optimale Nutzung der Chancen und Erzielung von 

Synergien bei bestmglicher Begrenzung von Risiken 
+ optimale Nutzung des gruppenweit vorhandenen 

Know-hows (Wissensmanagement) 

Das unternehmensinterne Steuerungssystem der K+S 
gruppe besteht im Wesentlichen aus folgenden Komponenten: 



90 4.2 unternehmensstrateGie und-steuerunG 
+ 
regelmige Vorstandssitzungen im Zwei-Wochen-
Rhythmus 
+ 
monatlich rollierende Ergebnis-und Liquidittshochschtzung 
fr das laufende Geschftsjahr sowie fr 
die beiden Folgejahre 
+ 
Monatsberichte der Geschftsbereiche 
+ 
vierteljhrlicher Management-Dialog zwischen Vorstand 
und den Leitungen der Geschftsbereiche Kali- 
und Magnesiumprodukte, Stickstoffdngemittel und 
Salz 
+ 
Kommissionen fr Investitionen, Akquisitionen/ 
Devestitionen und Personal sowie gruppenweite Gremien 
wie z.B. Compliance-Ausschuss, it-Gremium, 
Marketing-Forum, Ausschuss zu Sicherheit, Gesundheit 
und Umweltschutz etc. 
+ 
Risiko- und Chancenmanagement 
Die Steuerung der K+S gruppe erfolgt ber regelmige 
Errterungen zwischen dem Vorstand und den Leitungen 
der Geschftsbereiche. Dabei wird die Unternehmensstrategie 
diskutiert und festgelegt, wie diese im 
Rahmen der Jahres-und Mittelfristplanung systematisch 
umgesetzt wird. Dazu werden zwischen Vorstand 
und Geschftsbereichsleitungen Zielvereinbarungen 
abgeschlossen. Die Geschftsbereiche berichten monatlich 
ber die Entwicklung wesentlicher externer Frhindikatoren 
sowie ber interne Unternehmenskenngren. 
Die Beobachtung einer Vielzahl von externen 
Frhindikatoren, wie z.B. die Einschtzung des Marktpotenzials, 
bildet die Grundlage fr unsere geschftspolitischen 
Entscheidungen, um unsere Chancen zu nutzen 
und mgliche Fehlentwicklungen zu vermeiden. Bei 

den internen Unternehmenskenngren steht die Kommentierung 
der aktuellen Entwicklungen bzw. Zielabweichungen 
bei Produktion, Absatz, Umsatz, Kosten, 
Ergebnis, Personal, Investitionen und weiteren Kennzahlen 
im Vordergrund. Auf Basis monatlich aktualisierter 
Hochschtzungen wird ber die Entwicklung der 
Ergebnisgren des laufenden Jahres informiert. Ziel ist 
es, die Vernderungen der wichtigsten Erls- und Kostengren 
der Ergebnisrechnung sowohl gegenber der 
Schtzung des Vormonats als auch gegenber dem Plan 
zu analysieren, um gegebenenfalls Korrekturmanahmen 
einzuleiten. Auch die Entwicklung der Liquiditt 
wird mittels einer hochgerechneten Kapitalflussrechnung 
monatlich aufgezeigt. Als Informationsbasis dient 
ein elektronisches Management-Informations-System 
(miS). 

Der Austausch zwischen dem Vorstand und den Leitern 
der Geschftsbereiche Kali- und Magnesiumprodukte, 
Stickstoffdngemittel und Salz ist im Rahmen von quartalsweise 
stattfindenden Management-Dialogen institutionalisiert. 
In jeder der vier Veranstaltungen wird 
ein berblick ber die jeweils aktuelle Marktsituation 
sowie die rollierende Hochschtzung gegeben. Darber 
hinaus werden im Verlauf des Jahres u.a. Schwerpunkte 
auf Zielerreichung und Strategie gelegt. 

Zur Untersttzung des Managements beschftigen 
sich gruppenweite Gremien regelmig u.a. mit den 
Themen Personal, Compliance, Informationstechnologie 
und Marketing. Fr die Prfung, Bewertung und 
Genehmigung von Investitionen bzw. Akquisitionen/ 

Devestitionen sind spezielle Kommissionen eingerichtet; 
die Bewertung von Projekten erfolgt i.d.R. nach 
dem Ertragswertverfahren. Schlielich werden im Rahmen 
von Akquisitionen spezielle Teams gebildet, um 
die organisatorischen Voraussetzungen fr eine zgige 
und effektive Integration zu schaffen. 

Die permanente Einbindung aller Unternehmensbereiche 
in das interne Steuerungssystem, welches das 
interne Risiko-und Chancenmanagement beinhaltet, 
gewhrleistet kurze Reaktionszeiten auf Vernderungen 
in allen Bereichen und auf allen Entscheidungsebenen 
der K+S gruppe. Bei wesentlichen ergebnisrelevanten 
Vernderungen innerhalb eines Beobachtungsfelds 
wird unverzglich an Geschftsfhrungen und 
Vorstand berichtet. 

Value reportinG 

K+S verfolgt eine wertorientierte Berichterstattung. Wir 
verstehen unter Value Reporting eine strukturierte und 
regelmige Berichterstattung an den Kapitalmarkt, die 
den Kapitalgebern eine adquate Unternehmenswertermittlung 
erleichtert. Dabei steht eine klare Kommunikation 
unserer Ziele sowie deren Erreichung im Vordergrund. 
Eine ausfhrliche Darstellung der zur Berichterstattung 
an den Kapitalmarkt genutzten Instrumente 
finden Sie im Bereich Transparenz des Corporate-Governance-
Kapitels auf Seite 26. Eine Darstellung unserer 
finanziellen Ziele sowie der Steuerungskennzahlen der 
K+S gruppe finden Sie auf den Seiten 91 f. 


konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
unternehmensstrateGie und-steuerunG 
herleitunGderKapitalKosten 

Der gewichtete durchschnittliche Kapitalkostensatz der 
K+S gruppe ergibt sich als Summe des Verzinsungsanspruchs 
der Eigenkapitalgeber auf den Eigenkapitalanteil 
sowie der Fremdkapitalverzinsung auf den verzinslichen 
Fremdkapitalanteil am Gesamtkapital. Da es 
sich um eine Nachsteuerbetrachtung handelt, wird der 
durchschnittliche Fremdkapitalzins um die Unternehmenssteuerquote 
reduziert. 

Der Verzinsungsanspruch der Eigenkapitalgeber ergibt 
sich aus einem risikolosen Zinssatz zuzglich einer Risikoprmie. 
Als risikoloser Zinssatz wurde der Mittelwert der 
Renditen von Staatsanleihen in Euro mit einer Laufzeit 
von einem bis 30 Jahren herangezogen; Ende 2010 lag dieser 
bei 3,0 % (Vorjahr: 4,2 %). Die Risikoprmie wurde aus 
dem empirischen Mittelwert der Marktrisikoprmie von 
4,5 % (Vorjahr: 4,5 %) und dem fr K+S gltigen, lngerfristig 
adjustierten Betafaktor in Hhe von 1,01 (Vorjahr: 0,99) 
gegenber dem Vergleichsindex mSci europe ermittelt. 
Demnach ergibt sich ein Renditeanspruch der Eigenkapitalgeber 
in Hhe von 7,6 % (Vorjahr: 8,7 %). Der Marktwert 
des Eigenkapitals betrug Anfang November 2010, 
dem Zeitpunkt der Werthaltigkeitstests, rund 10,0 Mrd.  
(Vorjahr: 7,6 Mrd. ) und errechnet sich aus dem Kurs der 
K+S-Aktie an diesem Stichtag (52,26 ) multipliziert mit 
der Anzahl der ausgegebenen Aktien (191,40 Mio. Stck). 

Die durchschnittliche Fremdkapitalverzinsung vor Steuern 
liegt bei 4,0 % (Vorjahr: 4,4 %) und ergibt sich aus 
dem gewichteten Durchschnitt des risikolosen Zinssatzes 
zuzglich des Kreditrisikozuschlags fr das bbb/ 

baa2-Rating der Finanzverbindlichkeiten von K+S sowie 
der Verzinsung der Pensions-und der bergbaulichen 
Rckstellungen. Nach Bercksichtigung der bereinigten 
Konzernsteuerquote von 26,2 % folgt daraus ein durchschnittlicher 
Fremdkapitalkostensatz nach Steuern von 
2,9 % (Vorjahr: 3,3 %). 

Anfang November 2010, dem Zeitpunkt fr den Werthaltigkeitstest, 
belief sich das verzinsliche Fremdkapital auf 
rund 1,5 Mrd. ; es summierte sich aus dem Marktwert 
der Finanzverbindlichkeiten sowie den Barwerten der 
Pensionsrckstellungen und der bergbaulichen Rckstellungen. 
Das Gesamtkapital betrugt demnach rund 
11,5 Mrd. , hiervon entfielen rund 87 % auf das zu Marktpreisen 
bewertete Eigenkapital. 

In Summe resultiert hieraus ein gewichteter durchschnittlicher 
Kapitalkostensatz der K+S gruppe von 
rund 7,0 % (Vorjahr: 7,6 %) nach Steuern und ein entsprechender 
Kapitalkostensatz vor Steuern in Hhe von 9,5 % 
(Vorjahr: 9,9 %). 

finanzielle ziele 

Im Zentrum der finanziellen Ziele steht die nachhaltige 
Steigerung des Unternehmenswerts der K+S gruppe. 
Die Steuerung der Aktivitten unserer Segmente erfolgt 
auf Basis des operativen Ergebnisses ebit i; dieses ist 
aus unserer Sicht die geeignete Ergebnisgre, um die 
Ertragskraft der K+S gruppe zu beschreiben. Wichtigstes 
finanzielles Ziel ist die Schaffung eines Mehrwerts, 
d.h.,wir wollen dauerhaft eine Prmie auf unsere Kapitalkosten 
verdienen. Zur berprfung dieser Zielsetzung 

nutzen wir die Steuerungskennzahlen Return on Capital 
Employed (roce), Value Added sowie Return on Investment 
(roi). / ABB: 4.2.3 
/ DER vERGLEICH DES TATSCHLICHEN mIT DEm PROG 


NOSTIZIERTEN GESCHfTSvERLAUf auf den seiten 106 f. 
beinhaltet u.a. die steuerungskennzahlen EBIt I und EBItda. 

Eine weitere wichtige Kenngre ist das Ergebnis vor 
Zinsen, Steuern und Abschreibungen (ebitdA), es bildet 
die Basis fr die Ermittlung des Verschuldungsgrades,
der u.a.eine Zielgre der Kapitalstruktur darstellt. 
Da das ebitdA von Abschreibungen auf im Rahmen 
von Kaufpreisallokationen vorgenommene Wertanstze 
nicht beeinflusst wird und diese sich nach der Akquisition 
von morton SAlt deutlich erhht haben, kommt 
dem ebitdA zur Beurteilung der operativen Ertragskraft 
knftig eine hhere Bedeutung zu. 

/ DIE ZIELGRSSEN DER KENNZAHLEN ZUR STEUERUNG 
DER KAPITALSTRUKTUR sowie deren tatschlich erreichte werte 
finden sie auf seite 114. 

Wir streben an, dass der roce der K+S gruppe einen 
Wert von mindestens 12 % erreicht. Im Berichtsjahr 
wurde ein roce von 20,9 % erzielt; diese Rendite hat 
sich gegenber dem Vorjahreswert (9,3 %) erhht und 
lag damit deutlich ber dem Zielwert. Der Value Added 
der K+S gruppe betrug 397,0 Mio.  im Geschftsjahr 
2010. Ausschlaggebend fr den deutlichen Anstieg beider 
Kennzahlen sind die gestiegenen Ergebnisbeitrge 
aller Geschftsbereiche. 

/ DEfINITIONEN HIER vERWENDETER KENNZAHLEN finden 
sie auf seite 221. 


92 4.2 unternehmensstrateGie und-steuerunG / 4.3 mitarbeiter 
92 4.2 unternehmensstrateGie und-steuerunG / 4.3 mitarbeiter 
kanische 
Auftausalzmarkt von einer unterdurchschnittlichen 
winterlichen Witterung geprgt war, das Ergebnis 
durch Abschreibungen auf im Rahmen der Kaufpreisallokation 
vorzunehmende Wertanstze belastet war 
und Synergiepotenziale noch nicht vollstndig umgesetzt 
wurden. 

Wir legen bei Kennzahlenbetrachtungen auerdem 
Wert auf eine hohe Eigenkapital-und Gesamtkapital


4.3 mITARBEITER 
Die ausgewiesene Mitarbeiteranzahl der K+S gruppe 
beinhaltet die Stammbelegschaft, Auszubildende und 
befristet Beschftigte (ohne Studenten und Praktikanten). 
Die Anzahl der Mitarbeiter wird auf Basis von Vollzeitquivalenten(
fte) ermittelt,d.h.Teilzeitstellenwerden 
entsprechend ihrem jeweiligen Arbeitszeitanteil 
gewichtet. 

Am 31. Dezember 2010 waren in der K+S gruppe insgesamt 
15.241 Mitarbeiter beschftigt. Gegenber dem 31. 
Dezember 2009 (15.208 Mitarbeiter) ist die Anzahl damit 
wie erwartet in etwa gleich geblieben. Whrend die 
Mitarbeiterzahl in den Geschftsbereichen Stickstoffdngemittel 
und Salz jeweils leicht zurckging, wurde 
im Geschftsbereich Kali-und Magnesiumprodukte 
begonnen, die Belegschaft zur Wiedererreichung der 
Vollauslastung der Jahreskapazitt zu erhhen. Zustz


lich erhhte sich der Personalbedarf des Geschftsbereichs 
Kali-und Magnesiumprodukte sowie der Holdingeinheiten 
durch verstrkte Aktivitten im Bereich 
des Umweltschutzes. Darber hinaus erforderte die it-
Integration von morton SAlt einen Aufbau der Mitarbeiterzahl 
in der zu den Holdingeinheiten gehrenden 
K+S it-ServiceS gmbh. 

steuerunGskennzahlen der k+s Gruppe taB: 4.2.1 
17,4 

Bei der Durchschnittsbetrachtung zeigt sich ein deut9,6 
licher Zuwachs der Beschftigtenzahl: Im Berichts125,5 
jahr waren durchschnittlich 15.168 Menschen bei K+S 
17,7 1 beschftigt (2009: 13.044); der ebenfalls im Rahmen der 

12,3 

Erwartungen liegende Anstieg beruht im Wesentlichen 

rendite. Mit 18,7 bzw. 14,7 % haben sich diese Renditekennziffern 
im Vergleich zum vergangenen Jahr (8,4 
bzw. 6,9 %) deutlich verbessert und wieder ein gutes 
Niveau erreicht. / TAB: 4.2.1 
/ WEITERE KENNZAHLEN ZUR STEUERUNG DER KAPITAL


STRUKTUR, die definition ihrer jeweiligen Zielkorridore sowie eine 
analyse ihrer Zielerreichung finden sie auf seite 114. 

nichtfinanzielle ziele und nachhaltiGe 
perforMance-Kennzahlen 

Eine ausfhrliche Darstellung nicht finanzieller Performance-
Kennzahlen finden Sie in unserem Unternehmens-/
Nachhaltigkeitsbericht. 

finanzielleperfOrMance-kennzahlenderk+sGruppe aBB: 4.2.3 

finanzielle Performance-kennzahlen 


roce Value added 

2010 2009 2008 2007 2006 
20,9 
9,5 
397,0 
18,7 
14,7 
in % 

roce 

9,3 
gewichteter, durchschnittlicher 
kapitalkostensatz vor steuern 

9,9 
Value added in mio.  

- 16,2 
eigenkapitalrendite 

8,4 
gesamtkapitalrendite 

6,9 


64,0 

10,4 

1.124,5 
68,6 
44,9 

1 die angegebene eigenkapitalrendite bezieht sich auf das bereinigte konzernergebnis ohne einmaligen latenten steuerertrag von 41,9 mio. . 


roi 

15,5 

10,7 
88,3 
16,1 
11,0 


konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
mitarbeiter 
MitarBeiter nachGeschftsBereichen taB: 4.3.1 
in full time equivalents per 31.12. (fte) 1 

kali- und magnesiumprodukte 

7.818 

+ 1,0 
stickstoffdngemittel 
1.249 

- 1,8 
salz 

5.279 

- 0,8 
ergnzende geschftsbereiche 

278 

+ 0,7 
holdingeinheiten 
584 

+ 2,7 
K+S Gruppe 

15.208 

+0,2 

2010 2009 % 
7.900 
1.226 
5.235 
280 
600 
15.241 
1 fte = full time equivalents: Vollzeitquivalente; teilzeitstellen werden entsprechend ihrem jeweiligen arbeitszeitanteil gewichtet. 

MitarBeiter nachreGiOnen per 31. dezeMBer 2010 aBB: 4.3.1 
3 


in % 

1 inland 

1 

2 briges europa 
3 bersee 

2 

2010 2009 
67,9 67,1 
5,6 6,2 
26,5 26,7 
auf der ganzjhrigen Einbeziehung der Mitarbeiter von 
morton SAlt, welche zum 1. Oktober 2009 in die K+S 
gruppe integriert wurden und somit die Durchschnittszahl 
des Vorjahres nur zu einem Viertel des Jahres beeinflussten. 


personalaufWand 

Im Jahr 2010 lag der Personalaufwand der K+S gruppe 
bei 1.019,3 Mio.  und damit erwartungsgem deutlich 
ber dem Niveau des Vorjahres (2009: 756,4 Mio. ). 

Der Anstieg ist insbesondere auf die erstmals ganzjhrige 
Einbeziehung von morton SAlt, eine aufgrund des 
gestiegenen Ergebnisses hhere erfolgsabhngige Vergtung, 
den Wegfall des im Vorjahr noch enthaltenen 
Kurzarbeitergeldes sowie Tariferhhungen zurckzufhren. 
Die reinen Personalkosten ohne Rckstellungseffekte 
sind im Vergleich zum Vorjahr aus den gleichen Grnden 
um 261,6 Mio.  bzw. 34 % auf 1.026,8 Mio.  gestiegen; 
199,8 Mio.  entfielen auf die ganzjhrige Einbeziehung 
von morton SAlt, 149,6 Mio.  auf den Konsolidierungs


effekt in den ersten neun Monaten. Der Anteil im Personalaufwand 
enthaltener variabler Vergtungen betrug 
im vergangenen Jahr 95,3 Mio.  bzw. gut 9 % (2009: 60,2 
Mio.  bzw. knapp 8 %). 

/ EINE AUSfHRLICHE WERTSCHPfUNGSRECHNUNG 

finden sie in unserem unternehmens-/ Nachhaltigkeitsbericht auf 
seite 83. 

Im Jahr 2010 zahlten wir insgesamt 826,7 Mio.  an Lhnen 
und Gehltern (+39%) sowie 166,4 Mio.  Sozialabgaben 
(+14%). Die Aufwendungen fr die betriebliche 
Altersversorgung betrugen im Berichtsjahr 26,2 Mio.  
und lagen damit um 9,3 Mio.  ber dem Wert des Vorjahres; 
17,6 Mio.  entfielen auf morton SAlt. 

Der Personalaufwand je Mitarbeiter betrug im Berichtsjahr 
67.205  (Vorjahr: 57.989 ) und ist damit um rund 
16 % gestiegen; dieser Anstieg ist insbesondere auf eine 
infolge des gestiegenen Ergebnisses hhere erfolgsabhngige 
Vergtung, den Wegfall des im Vorjahr noch 
enthaltenen Kurzarbeitergeldes sowie Tariferhhungen 
zurckzufhren. 

reGionaleVerteilunG, altersstruKtur und 
fluKtuation 

Infolge der seit 2006 zunehmenden Internationalisierung 
der K+S gruppe sind mittlerweile ein Drittel der Mitarbeiter 
auerhalb von Deutschland und mehr als ein 
Viertel auerhalb von Europa beschftigt. / ABB: 4.3.1 

Eine vergleichsweise lange Unternehmenszugehrigkeit 
und eine niedrige Fluktuation unterstreichen die 


94 4.3 mitarbeiter 
94 4.3 mitarbeiter 
altersstruktur aBB: 4.3.2 fen an 15 Standorten der K+S gruppe. Per 31. Dezember 

in % 

30 

25 

20 

15 

10 

5 

0 

bis 20 21  30 31  40 41  50 51  60 > 60 
2010 2005 2000 

ausBildunGskennzahlen taB: 4.3.2 
2010 2009 2008 2007 2006 
647 642 615 614 620 
6,2 6,3 6,0 6,1 6,2 
14,8 13,5 12,6 11,6 11,0 
auszubildende gesamt (anzahl) 
inlndische ausbildungsquote (%) 
ausbildungsaufwand (mio. ) 

Attraktivitt von K+S als Arbeitgeber. So lag die Fluktuationsrate 
mit 4 % auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres. 
Der Teil der Fluktuation, der auf Eigenkndigung von 
Mitarbeitern bezogen auf die Gesamtbelegschaft beruht, 
belief sich sogar nur auf 1 %. Unsere Altersstruktur verdichtet 
sich wie bei vielen anderen deutschen Industrieunternehmen 
in der Altersgruppe der 41-bis 50-Jhrigen; 
das Durchschnittsalter der K+S-Beschftigten lag unverndert 
bei rund 43 Jahren (2009: 43 Jahre). / ABB: 4.3.2 

ausbildunG 

Langjhrige Firmenzugehrigkeit und der damit verbundene 
Erfahrungsschatz sind wichtige Bausteine einer 
nachhaltig erfolgreichen Personalpolitik. Dazu gehrt 
jedoch auch der Wissenstransfer auf jngere Mitarbeiter 
und damit die gezielte Ausbildung von Nachwuchskrften. 
Hier stellen wir bereits seit Jahren systematisch 
die Weichen fr unser Wachstum von morgen. Im Jahr 
2010 haben 168 junge Menschen eine Berufsausbildung 
bei uns begonnen. Dies geschieht in 15 Ausbildungsberu


2010 beschftigten wir insgesamt 647 Auszubildende, 
ein Zuwachs von fnf Auszubildenden im Vergleich zum 
Vorjahr. 645 Auszubildende entfallen davon auf deutsche 
Standorte. Die Ausbildungsquote der inlndischen 
Gesellschaften liegt mit 6,2 % auf dem hohen Niveau des 
Vorjahres. Unsere langfristig geplante und am Bedarf 
ausgerichtete Ausbildung sorgt fr den bentigten 
Nachwuchs in gewerblichen, bergbaulichen, kaufmnnischen, 
Chemie-, it- und Logistikberufen. Dafr haben 
wir im Jahr 2010 rund 11,8 Mio.  Personal-sowie 3,0 
Mio.  Sachkosten aufgewandt (2009: Personalkosten: 
10,5 Mio. ; Sachkosten: 3,0 Mio. ). Wir freuen uns, dass 
wir im Berichtsjahr erneut etwa 90 % der Ausgelernten 
bernehmen konnten. / TAB: 4.3.2 

personalentWicKlunG 

Unsere Personalentwicklung hat zum Ziel, auch zuknftig 
Fach-und Fhrungspositionen vorrangig aus den 
eigenen Reihen zu besetzen. Vor dem Hintergrund der 
anstehenden altersbedingten Abgnge sowie des zustzlichen 
Personalbedarfs aufgrund des knftigen Wachstums 
der K+S gruppe mssen gengend qualifizierte 
Nachwuchskrfte gewonnen und die Mitarbeiter rechtzeitig 
auf wachsende bzw. wechselnde Anforderungen 
vorbereitet werden. Daher begreifen wir Personalentwicklung 
als Investitionen in unsere Mitarbeiter und 
damit in die Zukunft der K+S gruppe. 

/ WEITERE INfORmATIONEN ZUm THEmA mITARBEITER 

finden sie im unternehmens-/Nachhaltigkeitsbericht. 


konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
mitarbeiter / 4.4 forschunGund entwicklunG 
Der Aufwand fr die Personalentwicklung in Deutschland 
belief sich auf rund 12,3 Mio.  (2009: 9,7 Mio. ). 
Davon entfielen 8,6 Mio.  auf Weiterbildungs-(2009: 6,3 
Mio. ), 3,6 Mio.  auf Fortbildungsmanahmen (2009: 3,3 
Mio. ) sowie 0,1 Mio.  auf Aktivitten im Bereich des 
Personalmarketings (2009: 0,1 Mio. ). 

Auch an unseren auslndischen Standorten spielt Personalentwicklung 
eine wichtige Rolle. Beispielsweise 
bei morton SAlt bilden die Themen Arbeitssicherheit, 
Gesundheit und Umwelt wichtige Weiterbildungsschwerpunkte. 


WEItErBIldunG 

Der Weiterbildung unserer Mitarbeiter kommt wegen 
wachsender und verstrkt internationaler Anforderungen 
sowie technischer Innovationen eine zunehmend 
grere Bedeutung zu. Die K+S gruppe bietet neben 
gesetzlich vorgeschriebenen Weiterbildungsmanahmen 
auch fachspezifische, fachbergreifende sowie it- 
und Sprachschulungen an. Unmittelbare Untersttzung 
bei neuen und komplexen Aufgabenstellungen erhalten 
die Mitarbeiter durch begleitende Bildungsmanahmen. 
Mitarbeiter und Vorgesetzte ermitteln in Jahres-oder 

Mitarbeitergesprchen gemeinsam den Weiterbildungsbedarf. 
Im Jahr 2010 hat sich die Anzahl der Teilnahmen 
an Weiterbildungsmanahmen unserer Mitarbeiter in 
Deutschland deutlich auf 8.353 erhht (2009: 6.977 Teilnahmen 
an Weiterbildungsmanahmen). Dafr investierten 
wir rund 8,6 Mio.  (Vorjahr: 6,3 Mio. ) bzw. 831  
pro Mitarbeiter in Deutschland (Vorjahr: 616 ). Sowohl 
die Anzahl als auch die Qualitt der Trainings in den 
Bereichen der Fhrungs-, Fach- und Methodenkompetenz 
wurden weiter erhht. Darber hinaus wurden in 
der zweiten Jahreshlfte Compliance-Workshops neu 
angeboten. Mitarbeiter im Untertagebetrieb qualifizierten 
sich zunehmend im Umgang mit der Grogertetechnik. 
Um der zunehmenden Internationalisierung 
gerecht zu werden, lag wieder ein wichtiger Weiterbildungsschwerpunkt 
im Bereich der Fremdsprachen. 

/ TAB: 4.3.3 

FortBIldunG 

Vielversprechenden Mitarbeitern aus technischen, bergmnnischen 
und Produktionsbereichen ermglichen 
wir eine Fortbildung zum Techniker oder eine darauf 
aufbauende Qualifizierung mit der Perspektive einer 
Fhrungslaufbahn. Unser Hauptpartner ist die Fach


schule fr Wirtschaft und Technik (fwt) in Clausthal-
Zellerfeld. Derzeit absolvieren 80 Mitarbeiter das zweite 
Jahr ihrer Technikerausbildung. 

PErSonalMarKEtInG 

Das Personalmarketing umfasst Manahmen zur Imagebildung 
fr K+S als attraktiven Arbeitgeber, Ausbildungsmarketing 
sowie Hochschulmarketing. Im Jahr 2010 
haben wir uns auf elf Hochschulmessen prsentiert und 
die Kontakte zu Hochschulen mit bergbaulichem bzw. 
technischem Schwerpunkt ausgebaut. 

Seit dem Wintersemester 2008/09 bieten wir darber 
hinaus das Stipendienprogramm K+S min(d)ing an. 
Wir frdern ausgewhlte Studenten mit 1.000  brutto 
pro Semester fr insgesamt zwei Semester. Innerhalb 
dieser Zeit absolvieren sie ein dreimonatiges Praktikum 
oder eine Werkstudententtigkeit bei K+S. 

4.4 fORSCHUNG UND 
ENTWICKLUNG 
foRschunGs-und 
entWicKlunGsaKtiVitten 

WeiterBildunGskennzahlen1 taB: 4.3.3 
2010 2009 2008 2007 2006 
anzahl der teilnahmen an weiterbildungsmanahmen 8.353 6.977 5.550 4.652 3.762 
weiterbildungsaufwand (mio. ) 8,6 6,3 4,4 3,8 3,4 
aufwand je mitarbeiter () 831 616 430 377 345 
ziele und schWerpunKte unserer 
forschunGs-und entWicKlunGsttiGKeit 

Mit unseren Forschungs- und Entwicklungsaktivitten 
verfolgen wir grundstzlich drei Ziele: 

+ Eine Erhhung des Kundennutzens 
1 angaben beziehen sich ausschlielich auf deutschland. 


96 4.4 forschunGund entwicklunG 
96 4.4 forschunGund entwicklunG 
Die Schonung der Ressourcen 
+ Die Sicherstellung des Wachstums der K+S gruppe 
Vor diesem Hintergrund konzentrieren sich unsere Forschungs-
und Entwicklungsttigkeiten auf zwei Schwerpunkte: 
die Verfahrensoptimierung sowie die Produkt-
neu-und Weiterentwicklung. Die kontinuierliche berprfung 
und Weiterentwicklung der Verfahren und Prozesse 
in der unter-und bertgigen Produktion soll einen 
nachhaltigen Einsatz der uns zur Verfgung stehenden 
Ressourcen sowie eine effiziente Nutzung von Kapital, 
Energie und Personal sicherstellen. Dazu bewerten wir 
neue Technologien und Materialien und betreiben ein 
eigenes Forschungsinstitut mit den Schwerpunkten 
Aufbereitung, Verfahrenstechnik und Analytik. Im Rahmen 
der Neuentwicklung und Verbesserung der von uns 
angebotenen Produkte setzen wir uns fr die praxisorientierte 
Forschung auf dem Gebiet der Pflanzenernhrung 
ein und erarbeiten Lsungen fr den erhhten Nah-
rungs-und Futtermittelbedarf aufgrund einer wachsenden 
Weltbevlkerung sowie sich ndernder Ernhrungsgewohnheiten, 
die Ertragssicherung angesichts sich 
verndernder Klimabedingungen sowie einen Wissenstransfer 
fr die weniger entwickelten Regionen. Unsere 
landwirtschaftliche Anwendungsberatung untersttzt 
insbesondere Kunden beim weltweiten Einsatz unserer 
Produkte. 

Im Jahr 2010 standen die Anstrengungen zur Neuentwicklung 
und Verbesserung von Produktionsprozessen 
zur Verringerung unvermeidbarer fester und flssiger 
Produktionsrckstnde in der Kaliproduktion erneut 

im Vordergrund. Im Rahmen des Manahmenpakets 
zum Gewsserschutz wurden weitere Untersuchungen 
durchgefhrt und vielversprechende Entwicklungen 
im Bereich von trockenen Aufbereitungstechnologien 
vorangetrieben. Schwerpunkte der verfahrenstechnischen 
Forschung bildeten die weitere Verbesserung der 
vorhandenen Herstellungs- und Veredelungsverfahren 
sowie die Flexibilisierung der Prozesse zur Anpassung 
an vernderte Rohstoff-, Produktions-oder Marktbedingungen. 
Darber hinaus wurde die Verbesserung der 
Explorationsverfahren fr die Kali-und Salzlagersttten 
fortgesetzt und eine Forschungskooperation bezglich 
des Einflusses der optimalen Dngung auf die Wassernutzungseffizienz 
des Systems Boden/Pflanze erfolgreich 
abgeschlossen. Zur Strkung der anwendungsorientierten 
Forschung grndeten wir ein gemeinsames 
Forschungsinstitut mit der Universitt Gttingen. Bei 
morton SAlt lag der Schwerpunkt der Forschung auf 
der Weiterentwicklung von Produktalternativen zur 
Reduktion des Natriumgehalts in Speisen sowie auf Produktentwicklungen 
in den Segmenten Wasserenthrtungs- 
und Auftausalze. 

Um einen effektiven Wissenstransfer der Forschung 
innerhalb der K+S gruppe sicherzustellen und die Synergiepotenziale 
optimal zu nutzen, werden alle Forschungsaktivitten 
zentral gesteuert. 

nutzunGVon externeMf&e-KnoW-hoW 

Die Forschungsstrategie der K+S gruppe umfasst interne 
sowie externe Forschungsaktivitten. Kooperationen 
sehen wir als einen wichtigen Teil unserer Forschungs


strategie an, da sie einen effektiven Wissenstransfer aus 
der Forschung in die Praxis, den Zugriff auf ein internationales 
Netzwerk sowie die Schaffung von Synergien 
erlauben. 

Im Jahr 2010 wurden fr die Kooperation mit externen 
Forschungseinrichtungen 2,5 Mio.  aufgewendet (2009: 
5,6 Mio. ); dies sind etwa 16 % unserer insgesamt in 
diesem Geschftsjahr aufgewendeten Forschungs- und 
Entwicklungskosten von 15,5 Mio. . Der Rckgang der 
externen Forschungskosten begrndet sich insbesondere 
durch die Umstrukturierung der Forschungsaktivitten 
im Geschftsbereich Stickstoffdngemittel. Nach 
Auslaufen der Kooperation mit bASf hat die compo ihre 
Forschungsaufwendungen projektbezogen flexibilisiert 
und an ausgewhlte Versuchsanstalten und Hochschulinstitute 
vergeben. Damit ist die Kontinuitt der Forschung 
und Entwicklung auch bei einem mglichen Verkauf 
der compo gewhrleistet. Insbesondere investierten 
wir in den folgenden Bereichen: 

IntErnatIonalE FEldVErSuchE 

Wir vergeben weltweit angelegte Feldversuche an spezialisierte 
und erfahrene Landwirtschaftsbetriebe, die 
direkt von unseren Mitarbeitern oder von lokal ansssigen 
landwirtschaftlichen Instituten wissenschaftlich 
begleitet werden. Diese Vorgehensweise ermglicht es 
uns, wertvolle Erkenntnisse in unterschiedlichen klimatischen 
Zonen auf lokalen Bden fr verschiedene Kulturen 
zu gewinnen und unsere Produkte dementsprechend 
anzupassen. Die pflanzenbaulichen Versuche im 
Dngemittelbereich werden von unseren Abteilungen 


konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
forschunGund entwicklunG 
fr landwirtschaftliche Anwendungsberatung zentral 
koordiniert. 

zuSaMMEnarBEIt MIt dEM IntErnatIonal 
Plant nutrItIon InStItutE 

Zur Optimierung der Dngungsstrategien bei lpalmen 
fhrt das ipni (internAtionAl plAnt nutrition 
inStitute), Norcross, uSA, derzeit ein Projekt zur Best 
Management Practice durch. Das Projekt wird von der 
K+S KAli gmbh finanziell direkt untersttzt und hat das 
Ziel, das Konzept unter den kommerziellen Bedingungen 
von Plantagengesellschaften zu etablieren, um somit im 
Rahmen einer nachhaltigen und konomischen Bewirtschaftung 
die lertrge zu steigern und seine Leistungen 
unter praktischen Gesichtspunkten zu prfen. Von 
Vorteil ist hier insbesondere die langjhrige Erfahrung 
des ipni auf diesem Forschungsgebiet. 

GEMEInSaME GrndunG dES InStItutE oF 
aPPlIEd Plant nutrItIon MIt dEr unIVErSItt 
GttInGEn 

Im November 2010 grndeten die K+S KAli gmbh und 
die Universitt Gttingen ein gemeinsames Forschungsinstitut. 
K+S stellt fr das organisatorisch und rechtlich 
selbstndige An-Institut fr angewandte Pflanzenernhrung 
(inStitute of Applied plAnt nutrition  iApn) 
ein Startkapital sowie finanzielle Mittel fr Personal und 
Forschung fr konkrete Projekte der K+S KAli gmbh zur 
Verfgung. Die Zurverfgungstellung der Rumlichkeiten 
inklusive der laufenden Kosten erfolgt durch die Universitt 
Gttingen. Die wissenschaftliche Leitung liegt 
beim Lehrstuhl fr Pflanzenernhrung der Universi


tt Gttingen und wird durch den Geschftsfhrer der 
Trgergesellschaft, einer 100 %igen Tochtergesellschaft 
der K+S KAli gmbh, ergnzt. Das Ziel ist es, im Rahmen 
einer Public-Private-Partnership eine Schnittstelle zwischen 
Wissenschaft und Wirtschaft zu schaffen und 
den Schwerpunkt auf die praxisorientierte Forschung 
im Bereich Pflanzenernhrung zu legen. Die Zusammenarbeit 
ermglicht die Wissensbndelung und bietet sich 
insbesondere aufgrund der rumlichen Nhe zu unserem 
K+S-Forschungsinstitut in Heringen sowie der bereinstimmung 
der Forschungsschwerpunkte an. Das erarbeitete 
Wissen kann durch die K+S-Anwendungsberater 
zeitnah in die Praxis transferiert werden. 

ForSchunGSPartnErVErMIttlunG durch 
nInESIGMa 

Um externe Ressourcen optimal zu nutzen und in Kooperationen 
mit passenden Partnern neue Herausforderungen 
zu bewltigen, arbeiten wir seit dem Jahr 2009 mit 
dem Dienstleister nineSigmA,Cleveland,uSA,zusammen, 
der uns internationale Forschungspartner vermittelt. 
Durch das Ausschreibungs-und Auswahlverfahren 
von nineSigmA erschlieen wir uns nicht nur den 
weltweiten Zugang zu Anbietern von akademischen 
Lsungen, sondern ermglichen auch Forschungskooperationen 
mit anderen Industriepartnern, die bisher nicht 
zu unseren etablierten Lieferanten gehren. 

zuSaMMEnarBEIt MIt dEr 
WEtSuS-ForSchunGSPlattForM 

Im Rahmen einer weiteren Public-Private-Partnership 
untersttzen wir die niederlndische wetSuS-

Forschungsplattform bei Arbeiten zum Thema Blue 
Energy. Dabei werden Mglichkeiten erforscht, beim 
Austausch zwischen zwei Lsungen mit stark unterschiedlichen 
Salzkonzentrationen,z.B.Flusswasser beim 
bertritt ins Meer, elektrische Energie zu gewinnen. 

hochSchulKooPEratIonEn 

In den wirtschafts-und naturwissenschaftlichen sowie 
technischen Bereichen kooperieren wir mit Hochschulen, 
bislang berwiegend in Deutschland. Im Rahmen 
solcher Kooperationen untersttzen wir bundesweit 
Hochschulabsolventen finanziell bei Studien-, Diplom- 
und Doktorarbeiten im Bereich unserer Forschungs-und 
Entwicklungsschwerpunkte. Dies gibt uns die Mglichkeit, 
Talente frhzeitig zu erkennen und qualifizierte 
Nachwuchskrfte fr unser Unternehmen zu gewinnen. 
Ein Schwerpunkt im Jahr 2010 war die Kooperation mit 
den technischen Hochschulen Aachen, Clausthal-Zellerfeld 
und Freiberg. 

auFtrGE an dIE ForSchunGSEInrIchtunGEn 
dEr BaSF 

Die Kooperation mit bASf wurde auf eine neue vertraglicheBasisgestellt,
dieesderK+S nitrogen ermglicht, 
Auftrge flexibel und projektbezogen an bASf zu vergeben 
und daneben mit anderen Hochschulinstituten 
und Forschungsanstalten kooperieren zu knnen. Die 
Erforschung von innovativen stickstoffhaltigen Dngemitteln 
wurde im Jahr 2010 in unserem Auftrag in den 
Forschungseinrichtungen der bASf fortgesetzt. 


98 4.4 forschunGund entwicklunG 
fOrschunGskennzahlen taB: 4.4.2 
98 4.4 forschunGund entwicklunG 
fOrschunGskennzahlen taB: 4.4.2 
2010 2009 2008 2007 2006 
15,5 18,7 18,1 15,5 13,8 
0,3 % 0,5 % 0,4 % 0,5 % 0,5 % 
2,2 1,8 2,8 2,7 2,0 
78 78 65 56 51 
in mio.  


forschungskosten 
forschungsintensitt (forschungskosten/umsatz) 
aktivierte entwicklungsinvestitionen 
mitarbeiter (anzahl) 


foRschunGsKennzahlen 

forschunGsKosten und 
entWicKlunGsinVestitionen 

Die Forschungskosten beliefen sich im Berichtszeitraum 
auf insgesamt 15,5 Mio.  und lagen somit unter dem 
Niveau des Vorjahres (2009: 18,7 Mio. ). Der Hauptteil 
der Forschungskosten entfiel erneut auf die Verbesserung 
der Produktionsverfahren zur Verringerung fester 
und flssiger Produktionsrckstnde in der Kaliproduktion. 
Der Rckgang ist insbesondere auf die Flexibilisierung 
und Verlagerung der Forschungsaktivitten im Geschftsbereich 
Stickstoffdngemittel zurckzufhren. 

fOrschunGskOsten taB: 4.4.1 
in mio.  

kali- und magnesiumprodukte 
stickstoffdngemittel 
salz 
sonstige forschungskosten 

Gesamt 

2010 2009 
5,2 6,8 
3,0 6,1 
2,5 1,3 
4,8 4,5 
15,5 18,7 
Gemessen am Umsatz betrgt die Forschungsintensitt 
der K+S gruppe 0,3 % (2009: 0,5 %); diese ist durch den 
sehr langen Produktlebenszyklus unserer Produkte aus 
mineralischen Rohstoffen gerechtfertigt. / TAB: 4.4.1 

Nach ifrS mssen bestimmte Entwicklungskosten in der 
Bilanz aktiviert werden. Diese Entwicklungsinvestitionen 
lagen im Berichtsjahr mit rund 2,2 Mio.  (2009: 1,8 Mio. ) 
deutlich ber dem Niveau des Vorjahres und wurden im 
Wesentlichen in den Geschftsbereichen Stickstoffdngemittel 
und Kali-und Magnesiumprodukte gettigt. Der 
Anstieg der aktivierten Entwicklungsinvestitionen ist auf 
die Verschiebung von Entwicklungsprojekten auf den im 
Jahr 2009 von Kurzarbeit betroffenen Standorten in das 
Jahr 2010 zurckzufhren. Die Aktivierung wird in den 
kommenden Jahren Abschreibungen auf Entwicklungsinvestitionen 
nach sich ziehen, diese liegen allerdings auf 
einem relativ geringen Niveau. / TAB: 4.4.2 

forschunGsMitarbeiter 

Die Anzahl der in der Forschung beschftigten Mitarbeiter 
blieb mit 78 gegenber dem Vorjahr konstant. 

/ ABB: 4.4.1, 4.4.2 

ausGeWhlte foRschunGs- 
und entWicKlunGspRojeKte und 
-eRGebnisse 

GeschftsbereichKali-und 
MaGnesiuMproduKte 

VErBESSErunG dEr WaSSErnutzunGSEFFIzIEnz 
dES SyStEMS BodEn/PFlanzE 

Die Verbesserung der Wassernutzung wird eine der zentralen 
Herausforderungen der Zukunft bleiben. Dazu 
muss auch die landwirtschaftliche Produktion ihren Beitrag 
leisten. Eine wichtige Frage ist dabei, welche Rolle 
die Pflanzennhrstoffe wie Kalium bei diesem Prozess 
spielen. Aus diesem Grund wurde ein Forschungsverbund 
der Universitten Halle, Kiel und Gieen von der 
K+S KAli gmbh gefrdert. Die Labor- und Felduntersuchungen 
sind im Jahr 2010 abgeschlossen worden. Es 
zeigte sich, dass im Gesamtsystem Boden/Pflanze eine 
optimale Versorgung vor allem mit Kalium die Fhigkeit 
zur Wassernutzung verbessern kann. Somit spart 
die Kaliumdngung Wasser,d.h.mit einer vorhandenen 
Wassermenge kann mehr Ertrag erzielt werden bzw. fr 
einen zu erzielenden Ertrag wird weniger Wasser bentigt. 
Es konnten die Ursachen dieses Zusammenhanges 
aufgedeckt werden. Die ausfhrlichen wissenschaftlichen 
Ergebnisse werden im Jahr 2011 in renommierten 
Fachzeitschriften verffentlicht und bilden die Basis fr 
ein besseres Verstndnis der Wirkung von Nhrstoffen 
und fhren letztlich zu verbesserten Dngungsempfehlungen. 



konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
forschunGund entwicklunG 
QualifikatiOnsstruktur iMBereichfOrschunGund entWicklunG aBB: 4.4.1 
BerufsGruppen iMBereichfOrschunGund entWicklunG aBB: 4.4.2 
2010 2009 
in % 
1 Naturwissenschaftler 30 29 
2 ingenieure 15 14 
3 laborfachkrfte 44 46 
4 kaufmnnische Berufe 10 10 
5 sonstige 1 1 
5 
4 
3 
1 
2 
4 
3 
1 
2 
in % 
1 fachausbildung 
2 meister/ techniker 
3 studium 
4 Promotion 


2010 2009 
44 45 
9 10 
19 14 
28 31 
dIaGnoSE dES VErSorGunGSzuStandS 
dEr PFlanzE 

Um eine verbesserte Aussage zur Dngebedrftigkeit 
von Bden und Pflanzen treffen zu knnen, wurden Untersuchungen 
mit neuen Sensoren unternommen, die 
eine einfachere, sicherere und przisere Diagnose des 
Versorgungszustands der Pflanzen ermglichen sollen. 
Dabei zeigte sich, dass in der nachhaltigen Dngeberatung 
fr Nhrstoffe wie Kali, Magnesium oder Phosphat 
dem Boden eine zentrale Rolle zukommt; dies soll knftig 
weiter untersucht werden. 

ErForSchunG und EntWIcKlunG trocKEnEr 
auFBErEItunGStEchnoloGIEn 

Im Rahmen des Manahmenpakets zum Gewsserschutz 
wurden weitere Untersuchungen durchgefhrt 
und vielversprechende Entwicklungen im Bereich von 
trockenen Aufbereitungstechnologien vorangetrieben. 

oPtIMIErunG dEr ExPloratIonSVErFahrEn 

Die Optimierung der Explorationsverfahren fr die Lagersttten 
wurde im Jahr 2010 fortgesetzt. Ziel ist es, bessere 
Voraussagen fr die Abbauplanung treffen zu knnen. 

GeschftsbereichsticKstoffdnGeMittel 

ErForSchunG dEr ErtraGSWIrKunG Von 
StIcKStoFFdnGEMIttEln 

Die Wirksamkeit verschiedener Stickstoffdnger wurde 
an zahlreichen landwirtschaftlichen Kulturen und unter 
unterschiedlichsten Bedingungen in lokalen Bden 
untersucht, um die Vorteilhaftigkeit unserer Produkte 
zu belegen. 

uMWEltrElEVanz Von SulFat-und StIcKStoFFE-
MISSIonEn BEI dEr dnGunG

 Unter exakt kontrollierten Versuchsbedingungen wurden 
die Sulfatauswaschung im Boden sowie die Lachgas-
Emission (n2o) von Stickstoffdngemitteln anhand 
einer mehrjhrigen Versuchsanordnung gemessen. Ziel 
ist es, die Umweltvertrglichkeit unserer Produkte nachzuweisen. 


ErForSchunG dEr EIGnunG Von nEuEn nItrIFIKatIonS-
InhIBItorEn BEI dEr KartoFFEldnGunG 


Die Eignung von neuen Inhibitoren wurde bei der Kartoffeldngung 
weiter analysiert. Der Einsatz dieser Inhibitoren 
reduziert die Stickstoffauswaschung im Boden, 
sodass der Pflanze effektiv mehr von dem gedngten 
Stickstoff zur Verfgung steht. Die Entwicklungsarbeiten 
hierfr sind auf mehrere Jahre angelegt und verlaufen 
planmig. 

ErForSchunG EInES urEaSE-InhIBItorS 

Im Rahmen der Forschungsaktivitten der K+S nitrogen 
wurde ein Urease-Inhibitor entwickelt, der die 


100 4.4 forschunGund entwicklunG 

100 4.4 forschunGund entwicklunG 

Geschftsbereichsalz 

ForSchunG auF dEM GEBIEt dEr 
chloralKalI-ElEKtrolySE 

In den Jahren 2008 und 2009 haben wir in Zusammenarbeit 
mit einem groen Kunden in Europa, der sein 
Verfahren der Chloralkali-Elektrolyse auf das moderne 
Membranverfahren umgestellt hat, ein spezielles Konzept 
zur qualittsgerechten Versorgung mit Steinsalz 
anstelle von Siedesalz entwickelt. Da die bergmnnische 
Gewinnung von Steinsalz einen gegenber der 
Siedesalzproduktion durch Verdampfung von Salzsole 
geringeren Energieaufwand hat, ist das Ziel hier, co2Emissionen 
zu verringern. Dieses Konzept wurde im Jahr 
2010 mit einem weiteren fhrenden Salzanwender der 
chemischen Industrie noch intensiver erforscht. Darber 
hinaus wurde im Jahr 2010 mit der Universidad Catolica 
de Chile eine Software zur Simulation verschiedener 
Salzqualitten fr die Chloralkali-Elektrolyse entwickelt. 
Der Geschftsbereich Salz hat zu diesem Thema 
eine Expertengruppe gebildet, um Synergien optimal 
zu nutzen. 

onlInEMESSunG In dEr ProzESSKontrollE 

Im Rahmen der Prozesskontrolle und -steuerung und 
somit der Qualittssicherung wurden Verfahren zur 
Onlinemessung auf den Standorten implementiert. 
Diese erlauben es uns, in Echtzeit qualittsrelevante 

Betriebsparameter zu messen und so den Produktions- 
und Verarbeitungsprozess optimal zu steuern. 

oPtIMIErunG dEr aBBauFhrunG und 
anlaGEnStandortE IM taGEBau 

In unserem Tagebau in der chilenischen Atacama-Wste 
wurde im Jahr 2010 zusammen mit der Technischen 
Universitt Clausthal-Zellerfeld die Modellierung der 
Salzlagersttte vorangetrieben, um eine Optimierung 
des Tagebauzuschnitts und des Abbaus sowie die bestmgliche 
Festlegung von Standorten neuer Aufbereitungsanlagen 
zu gewhrleisten. 

InnoVatIVE auFtauMIttEl 

morton SAlt untersuchte neue und verbesserte Rezepturen 
sowie Anwendungsempfehlungen fr Auftaumittel 
mit dem Ziel, Konsumenten und gewerblichen Nutzern 
Einsatzmglichkeiten bei noch tieferen Temperaturen 
zu bieten, die Korrosion zu mindern und die Einsatzmengen 
sowie die Wirkung in Bereichen mit geringer 
Verkehrsdichte wie z.B. Parkpltze und Wohnanlagen 
zu optimieren. 

WEItErEntWIcKlunG dEr 
WaSSErEnthrtunGSSalzE 

morton SAlt entwickelte im Jahr 2010 die nchste 
Generation an Wasserenthrtungssalzen. Ziel ist es, diesen 
Markt weiterhin durch innovative Produkte anzufhren. 


natrIuMrEduzIErunG In lEBEnSMIttEln 

Um Nahrungsmittelherstellern in den uSA zu ermglichen, 
den dortigen Ernhrungsleitlinien nachzukommen, 
wurden geschmacksverbesserte Formulierungen 
fr Ditsalze entwickelt. 

In regelmigen Abstnden werden alle Forschungsprojekte 
mit den Auftraggebern in Bezug auf Fortschritt, 
Anwendbarkeit, Rahmenbedingungen, Realisierungswahrscheinlichkeit 
sowie Renditechancen gemeinsam 
berprft. 

maRKenpoRtfolio und patentbestand 

Das K+S-Markenportfolio wuchs im Jahr 2010 um 476 
Anmeldungen bzw. Neuzugnge. Als Dachmarken nutzt 
die K+S gruppe u.a. AlgoflASh, crboS, compo, 
geSAl, morton, Sem, umbrellA girl, vAtel und 
windSor. Als Produktmarken werden z.B. Action 
melt, AxAl, blAuKorn, blizzArd wizArd, 
compo-SAnA, entec, florAnid, Korn-KAli, nitrophoSKA
, pAtentKAli, SAl loboS und vorox 
verwendet. 289 nicht mehr genutzte Markenrechte wurden 
aufgegeben. Die K+S gruppe hlt damit zum Stichtag 
5.345 (2009: 5.158) nationale Markenschutzrechte, 
die aus 1.110 Basismarken resultieren. Weltweit gehren 
der K+S gruppe derzeit 87 Patentfamilien, die durch 
377 (2009: 357) nationale Rechte geschtzt werden. Die 
Patente werden unter anderem in den Bereichen elektrostatische 
Aufbereitungsverfahren, Granulatherstellung 
und Flotation angewendet. Weiterhin halten wir 


konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
forschunGund entwicklunG / 4.5berblickberdenGeschftsverlauf 101 
Patente fr neue Verfahren zur Herstellung von Dngemitteln 
und Antibackmitteln sowie fr die Bewsserungsdngung 
von landwirtschaftlich oder grtnerisch 
genutzten Substraten. Im Jahr 2010 wurden 30 Schutzrechte 
neu angemeldet und zehn Schutzrechte aufgegeben. 
Lizenzeinnahmen wurden nicht erzielt. 

4.5 BERBLICK BER DEN 
GESCHfTSvERLAUf 
GesamtWiRtschaftliche 
RahmenbedinGunGen 

Nach dem starken Rckgang der Konjunktur whrend 
der Finanzkrise 2009 hat sich die Weltwirtschaft im Jahr 
2010 deutlich erholt. Der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts 
fiel mit 4,9 % sogar hher aus als noch im Quartalsfinanzbericht 
Q3/10 erwartet. Getragen wurde der 
Aufschwung insbesondere von den Schwellenlndern, 
whrend das Wachstum in den Industriestaaten 
im Laufe des Jahres an Schwung verlor. Grund hierfr 
waren das Auslaufen der in zahlreichen Lndern verabschiedeten 
Konjunkturprogramme und die Schuldenkrisen 
in einigen europischen Staaten. Im Verlauf des 
Jahres beschleunigte sich der Preisanstieg sprbar, vor 
allem aufgrund steigender Rohstoffpreise. / TAB: 4.5.1 

In der Eurozone zeigte sich die Konjunktur im Jahr 2010 
weitestgehend robust. In einzelnen Mitgliedslndern, 
insbesondere in Deutschland, war ein merklicher Auf


prOzentuale VernderunGdes BruttOinlandsprOdukts taB: 4.5.1 
in %; real 

deutschland 
europische union (eu-25/eu-27) 
welt 

Quelle: deka Bank 

schwung zu beobachten. Im zweiten Halbjahr schwchte 
sich das Expansionstempo jedoch leicht ab. Das Bruttoinlandsprodukt 
in Deutschland wuchs im Jahr 2010 deutlich 
um 3,6 % nach einem Rckgang von 4,7 % im Vorjahr. 
In einigen anderen Lndern Europas zeigte sich dagegen 
ein eher gedmpftes Bild: In Spanien und Irland wuchs 
das Bruttoinlandsprodukt im Verlauf des Jahres kaum, 
und die griechische Wirtschaft rutschte in eine tiefe 
Rezession. Das Bruttoinlandsprodukt der gesamten Eurozone 
erhhte sich dennoch um 1,7 %. Die Inflation stieg 
gegen Ende des Jahres insbesondere infolge steigender 
Energiepreise auf 2,0 %. Die Inanspruchnahme des Euro-
Rettungsschirms durch einige Staaten fhrte nicht zu 
einer nachhaltigen Beruhigung der Kapitalmrkte  
die Risikoprmien fr Staatsanleihen einzelner Staaten 
lagen zum Ende des Jahres noch immer auf sehr hohem 
Niveau. Der Leitzins der europiSchen zentrAlbAnK 
(ezb) lag ber das Jahr 2010 unverndert bei 1,0 %. 

In den uSA verlor die Konjunkturerholung im Verlauf 
des Jahres etwas an Schwung. Nachdem die gesamtwirtschaftliche 
Produktion zu Beginn des Jahres noch 
krftig gestiegen war, schwchte sich der Produktions


2010 2009 2008 2007 2006 
3,6 - 4,7 + 1,3 + 2,5 + 2,9 
1,7 - 4,2 + 1,2 + 3,1 + 3,3 
4,9 - 0,8 + 3,1 + 4,8 + 5,3 
anstieg mit Auslaufen der Konjunkturprogramme und 
den Effekten des Lagerzyklus in den Sommermonaten 
wieder ab. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im Jahr 2010 
dennoch um 2,9 %, die Verbraucherpreise um 1,6 %. Auf 
dem Arbeitsmarkt verbesserte sich die Lage im Jahresverlauf 
moderat, die Arbeitslosenquote ging von ihrem 
Hchststand von 9,5 % Mitte des Jahres auf lediglich 
9,4 % gegen Jahresende zurck. 

Auch in den Schwellenlndern verlangsamte sich das 
Wachstum nach einem krftigen Aufschwung im ersten 
Halbjahr. Grund dafr war hauptschlich eine gegen 
Ende des Jahres restriktivere Wirtschafts- und Geldpolitik, 
um einer konjunkturellen berhitzung entgegenzuwirken. 


Auf den Rohstoffmrkten zeigte sich im Jahresverlauf 
ein uneinheitliches Bild. Nach einer vorbergehenden 
Abschwchung zog der lpreis gegen Jahresende sprbar 
an und erreichte zum Jahresende mit 94,75 uS-Dollar 
je Barrel seinen Hchststand. Im Jahresdurchschnitt kostete 
ein Barrel l gut 80 uS-Dollar, etwa 17 uS-Dollar bzw. 
27 % mehr als im Jahr 2009. Die meisten Grundstoffe, wie 


102 4.5 berblickberdenGeschftsverlauf 

102 4.5 berblickberdenGeschftsverlauf 
preisentWicklunGVOn aGrarprOdukten aBB: 4.5.1 beispielsweise Metalle, folgten dem lpreisverlauf und 

in % Jan. 10 feb. mrz april mai Juni Juli aug. sept. okt. Nov. dez. Jan. 11 feb. 
185 
170 
155 
145 
130 
115 
100 
85 
70 
55 
index: Jahresbeginn 2010 
weizen mais sojabohnen Palml Quelle: Bloomberg 
eur/usd-entWicklunGVersus cad/usd und ruB/usd aBB: 4.5.2 
erreichten gegen Jahresende ihre Hchststnde. Auch 
Agrarrohstoffe stiegen, nach einer vorbergehenden 
Seitwrtsbewegung im ersten Halbjahr, aufgrund von 
Ernteausfllen in Russland und Nordamerika bis zum 
Jahresende deutlich an. / ABB: 4.5.1 

Die Entwicklung an den internationalen Devisenmrkten 
war von einem volatilen Verlauf des uS-Dollars 
geprgt. Nachdem sich der uS-Dollar zu Beginn des JahresaufeinNiveauvon1,45uSd/
eur abschwchte,stieg 
er bis Mitte des Jahres auf ber 1,19 uSd/eur. Im zweiten 
Halbjahr wertete der uS-Dollar wieder deutlich ab 
und notierte Ende Dezember gegenber dem Euro mit 
1,34uSd/eur dennochum 7%strkeralsein Jahrzuvor 
(31.12.2009:1,44 uSd/eur).Im Jahresdurchschnitt lag der 
uS-Dollar bei 1,33 uSd/eur und legte damit knapp 5% 
zu (2009: 1,39 uSd/eur). 

in % Jan. 10 feb. mrz april mai Juni Juli aug. sept. okt. Nov. dez. Jan. 11 feb. 
125 
120 
115 
110 
105 
100 
95 
90 
85 
80 
index: Jahresbeginn 2010 
euro fr us$ rubel fr us$ cad$ fr us$ Quelle: Bloomberg 
ausWirKunGen aufK+s 

Die Vernderungen der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen 
hatten folgende Auswirkungen auf 
den Geschftsverlauf von K+S: 

+ 
Die Erholung der Preise von Agrarprodukten fhrte 
vor allem im zweiten Halbjahr 2010 zu einem sprbaren 
Anstieg der Nachfrage nach Dngemitteln. 
Nachdem der Absatz des Geschftsbereichs Kali-und 
Magnesiumprodukte im Geschftsjahr 2009 auf 4,35 
Mio. t zurckgegangen war und die Produktionskapazitt 
nur zu etwa 50 % genutzt wurde, setzte der 
Geschftsbereich im Jahr 2010 wieder 6,99 Mio. t ab 
und erreichte damit wieder eine hohe Auslastung. 

konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
berblickberdenGeschftsverlauf 103 
+ 
Unsere Produktionskosten sind in nicht unerheblichem 
Mae von Energiekosten, insbesondere fr den 
Bezug von Gas, beeinflusst. Aufgrund vereinbarter 
Energiebezugsklauseln mit unseren Lieferanten schlagen 
sich Energiepreisvernderungen im Geschftsbereich 
Kali-und Magnesiumprodukte zum Teil erst 
mit einem Zeitverzug von sechs bis neun Monaten in 
unserer Kostenrechnung nieder. Vor diesem Hintergrund 
wirkte sich das gestiegene Energiepreisniveau 
zum Jahreswechsel 2009/2010 erst ab dem dritten 
Quartal mit einem leichten preisbedingten Anstieg 
der Energiekosten aus. Der in der zweiten Jahreshlfte 
2010 zu beobachtende Anstieg der Energiepreise hatte 
im vergangenen Jahr noch keine wesentlichen Auswirkungen 
auf die Energiekosten der K+S gruppe. 
+ 
Im Vergleich zum Vorjahr ergab sich fr den Geschftsbereich 
Kali-und Magnesiumprodukte mit 
durchschnittlich 1,35 uSd/eur inklusive Sicherungskosten 
ein deutlich gnstigerer Umrechnungskurs als 
im Vorjahr (2009: 1,48 uSd/eur). 
+ 
Neben dem uSd/eur-Whrungsverhltnis ist auch 
der relative Vergleich zwischen dem Euro sowie den 
Whrungen unserer Wettbewerber jeweils zum uS-
Dollar fr uns von Bedeutung. Ein schwacher uS-Dollar 
hat bei den meisten Kaliproduzenten der Welt 
einen negativen Einfluss auf die Ertragskraft in ihrer 
jeweiligen Landeswhrung; dies liegt daran, dass der 
Groteil der weltweiten Kaliproduktion auerhalb 
des uS-Dollarraums liegt, jedoch beinahe smtliche 
Verkufe, mit Ausnahme des europischen Marktes, 
in uS-Dollar fakturiert werden. Abbildung 4.5.2 
zeigt, dass die K+S gruppe im Dngemittelgeschft 
insbesondere im ersten Halbjahr von der Strke des 
uS-Dollars gegenber dem Euro profitieren konnte. 
Der Vorteil fiel im Vergleich zu Wettbewerbern aus 
Kanada und Russland hher aus, reduzierte sich 
jedoch wieder deutlich von seinen Hchststnden 
Anfang Juni. / ABB: 4.5.2 
/ EINE ERLUTERUNG DER mASSNAHmEN ZUR 

ABSCHWCHUNG vON ENERGIEPREISRISIKEN finden 
sie im risikobericht auf seite 139. 

bRanchenspezifische 
RahmenbedinGunGen 

GeschftsfelddnGeMittel 

Das Geschftsjahr 2010 war gegenber dem Vorjahr von 
einer sich normalisierenden und damit deutlich hheren 
Nachfrage nach Dngemitteln geprgt. So stieg die 
Nachfrage des Handels auf der Nordhalbkugel zu Beginn 
des Berichtsjahres wieder erheblich an, um die nach der 
Kaufzurckhaltung des Vorjahres sehr niedrigen Dngemittellagerbestnde 
im Vorfeld der Frhjahrssaison 
wieder aufzufllen. Auch die Landwirtschaft kehrte 
weitgehend zu einem nachhaltigen Verbrauchsverhalten 
zurck: Angesichts eines stark reduzierten Dngemitteleinsatzes 
im Jahr 2009 und der daraus  infolge 
niedriger Nhrstoffgehalte in den Bden  resultierenden 
Ertragsrisiken fr die kommenden Ernten erhhte 
die Landwirtschaft den Dngemitteleinsatz weltweit 
wieder deutlich. Der in der zweiten Jahreshlfte einsetzende 
starke Anstieg der internationalen Getreidepreise 
und die damit einhergehende, in Abbildung 4.5.3 exem


plarisch dargestellte, verbesserte Einkommenssituation 
der Landwirte begnstigte die Dngemittelnachfrage 
dann noch zustzlich. 

/ ABB: 4.5.3 

/ EINE DARSTELLUNG DER AGRARPREISENTWICKLUNG 

finden sie in abbildung 4.5.1 auf seite 102. 

Die deutlich steigende Weltkalinachfrage von 31 Mio.t 
im Jahr 2009 auf geschtzte 57 Mio. t im Jahr 2010 fhrte 
dazu, dass die Kapazittsauslastung der meisten Kaliproduzenten 
vor dem Hintergrund deutlich rcklufiger 
Lagerbestnde im Verlauf des Jahres wieder ein relativ 
hohes Niveau erreichte. Dies hatte Auswirkungen 
auf die Preisentwicklung von Kaliumchlorid: Nach Vertragsabschlssen 
einiger Kalianbieter mit chinesischen 
und indischen Abnehmern Ende des Jahres 2009 und 
zu Beginn des Berichtsjahres von 350 bzw. 370 uS$/t 
Kaliumchlorid standard inklusive Fracht etablierte sich 
im zweiten Quartal weltweit ein Preisniveau zwischen 
350und400 uS$/tKaliumchloridinklusiveFracht.Ende 
August kndigte die russisch-weirussische Exportorganisation 
bpc fr den asiatischen Markt Preise von 405 
uS$/t Kaliumchlorid standard bzw. 420 uS$/t granuliertes 
Kaliumchlorid und fr den brasilianischen Markt 
Preise zwischen 410 und 420 uS$/t granuliertes Kaliumchlorid 
an. Ende November avisierte bpc Preise zwischen 
440 und 450 uS$/t granuliertes Kaliumchlorid 
fr den asiatischen und brasilianischen Markt. Auch 
K+S erhhte die Preise fr granuliertes Kaliumchlorid 
in Europa im Verlauf des Jahres von 285 /t auf 335 /t 
und passte auch die Preise fr andere Kali- und Magnesiumprodukte 
entsprechend an. 


104 4.5 berblickber den Geschftsverlauf 
Im ersten Halbjahr liefen die europischen Produktions-
anlagen fr Stickstoffdngemittel bereits mit hoher Aus-
lastung, im zweiten Halbjahr sogar auf Volllast. Die Preise 
fr Stickstoffdngemittel zogen daher im Jahresverlauf 
auch angesichts steigender Einstandskosten deutlich an. 
Importen, und auch Speise-sowie Gewerbesalze wurden 
als Auftaumittel genutzt. Nach einer noch zgerlichen 
Frheinlagerung im zweiten Quartal konnten die euro-
pischen Ausschreibungen im dritten Quartal mit spr-
bar hheren Preisen abgeschlossen werden. Die dann 
GeWinndynaMikBeiWeizen in deutschland aBB: 4.5.3 
in  /ha 200 400 600 800 1.000 1.200 1.400 1.600 
2010 
umsatz 
kosten 
gewinnpotenzial 
2009 
umsatz 
kosten 
gewinnpotenzial 
2008 
umsatz 
kosten 
gewinnpotenzial 
2010: weizenpreis (e): 200  /t, ertrag (e): 7 t /ha 2009: weizenpreis: 135  / t, ertrag: 8 t / ha 2008: weizenpreis: 180 / t, ertrag: 8 t / ha 
annahmen: ohne agrar-subventionen, 100 % einsatz mineralischer dngemittel (keine organische dngung), stroh verbleibt im feld (strohdngung), geringerer 
dngemitteleinsatz fr geringere ertrge entsprechend angepasst; Quellen: kuratorium fr technik und Bauwesen in der landwirtschaft e. V. (ktBl), laNd & forst, 
agrarstatistik destatis, leitfden dngung der Bundeslnder, euronext. 
1.400 
1.005 
395 
1.080 
1.010 
70 
1.440 
1.210 
230 
104 4.5 berblickber den Geschftsverlauf 
Im ersten Halbjahr liefen die europischen Produktions-
anlagen fr Stickstoffdngemittel bereits mit hoher Aus-
lastung, im zweiten Halbjahr sogar auf Volllast. Die Preise 
fr Stickstoffdngemittel zogen daher im Jahresverlauf 
auch angesichts steigender Einstandskosten deutlich an. 
Importen, und auch Speise-sowie Gewerbesalze wurden 
als Auftaumittel genutzt. Nach einer noch zgerlichen 
Frheinlagerung im zweiten Quartal konnten die euro-
pischen Ausschreibungen im dritten Quartal mit spr-
bar hheren Preisen abgeschlossen werden. Die dann 
GeWinndynaMikBeiWeizen in deutschland aBB: 4.5.3 
in  /ha 200 400 600 800 1.000 1.200 1.400 1.600 
2010 
umsatz 
kosten 
gewinnpotenzial 
2009 
umsatz 
kosten 
gewinnpotenzial 
2008 
umsatz 
kosten 
gewinnpotenzial 
2010: weizenpreis (e): 200  /t, ertrag (e): 7 t /ha 2009: weizenpreis: 135  / t, ertrag: 8 t / ha 2008: weizenpreis: 180 / t, ertrag: 8 t / ha 
annahmen: ohne agrar-subventionen, 100 % einsatz mineralischer dngemittel (keine organische dngung), stroh verbleibt im feld (strohdngung), geringerer 
dngemitteleinsatz fr geringere ertrge entsprechend angepasst; Quellen: kuratorium fr technik und Bauwesen in der landwirtschaft e. V. (ktBl), laNd & forst, 
agrarstatistik destatis, leitfden dngung der Bundeslnder, euronext. 
1.400 
1.005 
395 
1.080 
1.010 
70 
1.440 
1.210 
230 

finden sie im Bereich konzernstruktur und geschftsttigkeit auf 
den seiten 77 ff. 

Geschftsfeldsalz 

auFtauSalz  WEStEuroPa 

Der auergewhnliche und flchendeckende Winter 
fhrte im ersten Quartal zu einer sehr hohen Nachfrage, 
die auch bei maximaler Ausnutzung der verfgbaren 
lokalen Produktionskapazitten nicht ganz gedeckt werden 
konnte. Vor diesem Hintergrund kam es verstrkt zu 

einsetzende kurze und intensive Frheinlagerungsphase 
fhrte dazu, dass erneut alle europischen Produktionsanlagen 
auf Volllast liefen. Der erneut flchendeckend 
starke Wintereinbruch im Dezember stellte die europischen 
Produzenten wieder vor auergewhnlich groe 
Herausforderungen; die Rekordnachfrage konnte trotz 
erhhter Importe aus bersee nicht vollstndig bedient 
werden. 

auFtauSalz  nordaMErIKa 

Whrend der Winter in den uSA im ersten Quartal relativ 
normal verlief, herrschte in Kanada eine sehr milde 
Witterung. Bei der Frheinlagerung erschwerten daher 
noch relativ hohe Lagerbestnde sowie ein zunehmender 
Wettbewerbsdruck an der Ostkste die Position der 
Lieferanten bei den dortigen Ausschreibungen; dies 
hatte moderate Preisrckgnge sowie generell geringere 
Vertragsvolumina zur Folge. Ein relativ spter Wintereinbruch 
sorgte im vierten Quartal dafr, dass sich 
die Nachfrage gegenber einem schwachen Vorjahresquartal 
zwar verbesserte, jedoch trotzdem unterdurchschnittlich 
verlief. 

GEWErBESalz 

Der europische Gewerbesalzmarkt war von einer insgesamt 
positiven Nachfrageentwicklung geprgt. Der 
Gewerbesalzmarkt in Nordamerika entwickelte sich 
relativ stabil; lediglich bei Wasserenthrtungsprodukten 
war noch eine gewisse Kaufzurckhaltung aufgrund 
des wirtschaftlich schwierigen Umfelds festzustellen. In 
Sdamerika verlief das Geschft relativ stabil. 

SPEISESalz 

Die Nachfrage nach Speisesalz in Europa und Nordamerika 
zeigte sich im Berichtsjahr auf hohem Niveau relativ 
konstant. In Sdamerika normalisierte sich die Situation 
auf dem Speisesalzmarkt im Verlauf des Jahres, nachdem 
die Nachfrage zu Beginn des Jahres infolge des Erdbebens 
in Chile deutlich angestiegen war. 


konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
berblickberdenGeschftsverlauf 105 
InduStrIESalz 

Bei Industriesalzen normalisierte sich die Nachfrage in 
Europa im Umfeld einer sich verstetigenden wirtschaftlichen 
Erholung; dies traf jedoch noch nicht auf den 
nordamerikanischen Markt zu. Im sdamerikanischen 
Industriesalzmarkt erhhte sich der Wettbewerbsdruck 
infolge des Erdbebens sowie der Belastung der Kunden 
durch hhere Energiekosten. 

Wesentliche, fR den Geschfts-
VeRlauf uRschliche eReiGnisse 

+ 
Der internationale Dngemittelmarkt zeichnete sich 
im Jahr 2010  wie bereits unter der Rubrik Branchenspezifische 
Rahmenbedingungen beschrieben 
 durch einen starken Nachfrageanstieg aus. Dies 
fhrte dazu, dass die Kapazittsauslastung der meisten 
Kaliproduzenten vor dem Hintergrund deutlich 
rcklufiger Lagerbestnde im Verlauf des Jahres wieder 
ein relativ hohes Niveau erreichte, sodass K+S 
auch angesichts eines steigenden Weltmarktpreisniveaus 
die Preise fr granuliertes Kaliumchlorid in 
Europa im Verlauf des Jahres von 285 /t auf 335 /t 
anheben konnte. Die europischen Produktionsanlagen 
fr Stickstoffdngemittel liefen bereits im ersten 
Halbjahr mit hoher Auslastung und im zweiten 
Halbjahr sogar auf Volllast; die Preise fr Stickstoffdngemittel 
zogen angesichts steigender Einstandskosten 
deutlich an. 
+ 
K+S hat am 2. April 2009 einen Vertrag ber den 
Erwerb von morton SAlt unterzeichnet. Das Closing 
erfolgte am 1. Oktober 2009. Durch die erstmalige 
ganzjhrige Einbeziehung von morton SAlt im Jahr 
2010 ergab sich ein Konsolidierungseffekt in Hhe 
von 582,2 Mio.  im Umsatz und 68,6 Mio.  im operativen 
Ergebnis. Der Ergebnisbeitrag war durch Abschreibungen 
auf im Rahmen der Kaufpreisallokation 
vorzunehmende Wertanpassungen, Integrationskosten 
sowie Einmaleffekte aus der Neubewertung und 
Konsolidierung im Rahmen der nach ifrS vorzunehmenden 
Vorratsbewertung belastet. 

+ 
Die Verkufe von Auftausalz sind erheblich von der 
jeweiligen winterlichen Witterung whrend des ersten 
und vierten Quartals abhngig. Vor diesem Hintergrund 
fhrte das in den branchenspezifischen Rahmenbedingungen 
beschriebene positive und ber 
dem langjhrigen Absatzdurchschnitt liegende Auftausalzgeschft 
in Europa zu einer deutlichen Umsatz- 
und Ergebnissteigerung im Geschftsbereich Salz. 
entWicKlunG des aKtienKuRses 

Die K+S-Aktie legte im Berichtsjahr um 40,9 % zu. Eine 
detaillierte Beschreibung des K+S-Aktienkurses mit 
Kursverlufen, Kennzahlen und weiteren wichtigen 
Informationen rund um die K+S-Aktie finden Sie im 
Kapitel K+S am Kapitalmarkt auf den Seiten 11 ff. 

GesamtaussaGe des VoRstands zum 
GeschftsVeRlauf 2010 

Im Vergleich zur recht niedrigen Ausgangsbasis des 
von der Finanz-und Wirtschaftskrise belasteten Jahres 
2009 zeigte der Geschftsverlauf im Jahr 2010 eine 
sehr erfreuliche Entwicklung, die sich die meisten von 
uns vor einem Jahr sicher kaum vorzustellen wagten. 
Zwar zeichnete sich bereits zu Beginn des Berichtsjahres 
ein hoher Nachholbedarf der Handelsstufe ab, um 
sehr niedrige Dngemittellagerbestnde im Vorfeld der 
Frhjahrssaison wieder aufzufllen. Dies allein htte 
aber nicht ausgereicht, um von einer Normalisierung der 
Dngemittelnachfrage zu sprechen, denn dafr war es 
notwendig, dass zustzlich auch die Landwirtschaft zu 
einem nachhaltigen Verbrauchsverhalten zurckkehrt. 
Dies ist erfreulicherweise geschehen, denn der stark 
reduzierte Dngemitteleinsatz im Jahr 2009 hatte zu 
relativ niedrigen Nhrstoffgehalten in den Bden und 
damit zu erhhten Ertragsrisiken fr die kommenden 
Ernten gefhrt. Der in der zweiten Jahreshlfte einsetzende 
starke Anstieg der internationalen Getreidepreise 
und die damit einhergehende verbesserte Einkommenssituation 
der Landwirte begnstigte die Dngemittelnachfrage 
dann noch zustzlich. Diese Effekte fhrten 
zu einem Anstieg unseres Dngemittelabsatzes um 
etwa 40 %. Fr den Geschftsbereich Salz erwarteten 
wir bereits zu Beginn des Jahres, dass sich die erstmalig 
ganzjhrige Konsolidierung von morton SAlt positiv 
auf unser Geschft auswirken sollte. Zustzlich haben 
wir sowohl zu Beginn als auch am Ende des Jahres in 
Europa einen Winter erlebt, wie es ihn in puncto Inten



106 4.5 berblickberdenGeschftsverlauf 

106 4.5 berblickberdenGeschftsverlauf 


sOll-/ist-VerGleich taB: 4.5.2 
fristige Durchschnitt und damit das Absatzbudget fr 
unsere europische Salztochter eSco bei rund 2 Mio. t 
Auftausalz liegt, wurde im vergangenen Jahr allein hier 
mehr als das Doppelte verkauft. Wir freuen uns, dass die 
K+S gruppe deutliche Steigerungen ihrer Umstze und 
Ergebnisse erreichen konnte und damit gestrkt aus der 
Krise hervorgegangen ist. 

VeRGleich des tatschlichen mit dem 
pRoGnostizieRten GeschftsVeRlauf 

uMsatzproGnose 

Die im Rahmen des Finanzberichts 2009 vom Vorstand 
am 23. Februar 2010 abgegebene Prognose fr das Jahr 
2010 ging davon aus, dass der Umsatz gegenber dem 
Niveau des Vorjahres (3,6 Mrd. ) bei einem erwarteten 
uS-Dollarkurs von 1,39 uSd/eur deutlich ansteigen 
sollte. Zu diesem Zeitpunkt war noch unklar, ob es 
sich bei der positiven Absatzsituation im Geschftsbereich 
Kali- und Magnesiumprodukte zu Beginn des Jahres 
2010 lediglich um eine Normalisierung der Bestnde 
der Handelsstufe oder um eine nachhaltige Normalisierung 
der Endkundennachfrage handelte. Vor diesem 
Hintergrund basierte der Ausblick auf einem erwarteten 
Absatzanstieg auf knapp 6 Mio. t Ware im Geschftsbereich 
Kali- und Magnesiumprodukte (2009: 4,3 Mio. t); 
die Mglichkeit einer Erhhung dieser Prognose stellten 
wir jedoch unter der Voraussetzung einer guten 
Frhjahrssaison bereits zum damaligen Zeitpunkt in 
Aussicht. Die Absatzprognose des Geschftsbereichs 

K+S Gruppe 
deutlicher 
umsatz mrd.  anstieg 4,6 bis 5,0 4,8 bis 5,0 3,6 39,7 
deutlicher 
eBitda mio.  anstieg 800 bis 850 880 bis 920 411,8 136,8 
deutlicher 
operatives ergebnis (eBit i) mio.  anstieg 550 bis 600 630 bis 670 238,0 205,4 
deutlicher 
konzernergebnis, bereinigt mio.  anstieg 330 bis 370 375 bis 405 93,6 375,7 
deutlicher 
ergebnis je aktie, bereinigt  anstieg 1,75 bis 1,95 1,95 bis 2,10 0,56 316,1 
investitionen 2 mio.  260 210 200 177,6 7,8 
abschreibungen 2 mio.  230 250 250 173,8 42,9 
moderater deutlicher deutlicher 
energiekosten 3 mio.  anstieg anstieg anstieg 210,7 26,2 
moderater deutlicher deutlicher 
Personalaufwand 3 mio.  anstieg anstieg anstieg 756,4 34,8 
deutlicher starker starker 
frachtkosten 3 mio.  anstieg anstieg anstieg 521,8 51,4 
Geschftsbereich Kali-und 
Magnesiumprodukte 
fB 09: knapp 6 
absatzmenge mio. t Q1 / 10: gut 6,5 6,5 bis 7,0 6,7 bis 6,9 4,35 60,7 
Geschftsbereich Salz 
absatzmenge festsalz mio. t n /a 21 bis 22 22 14,81 52,1 
 davon auftausalz mio. t n /a 12 bis 13 13 8,96 50,1 
1 seit Q4/ 2009 einschl. morton salt. 

Prognose 
Finanzbericht 
2009 + Q1/10 
Prognose 
H1/10 
Prognose 
9M/10 
Ist 
2010 
Ist 
2009 1 % 
5,0 
975,2 
726,9 
445,3 
2,33 
201,0 
248,3 
265,8 
1.019,3 
790,0 
6,99 
22,53 
13,49 
2Zahlungswirksame investitionen in bzw. abschreibungen auf sachanlagen, immaterielle Vermgenswerte. 
3Bei abgabe der Prognosen wurden jeweils die konsolidierungsbedingten effekte aus der akquisition von morton salt ausgeblendet. 


Kali-und Magnesiumprodukte wurde dann vor dem Mai auf gut 6,5 Mio. t Ware erhht. Der Ausblick des 
Hintergrund der anhaltend starken Nachfrage mit der im August verffentlichten Halbjahresfinanzberichts 
Verffentlichung des Quartalsfinanzberichts Q1/10 im h1/10 enthielt erstmals eine konkrete Bandbreite der 


konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
4.6 ertraGslaGe 107 
Umsatzerwartung in Hhe von 4,6 bis 5,0 Mrd. , basierend 
auf einer erneut erhhten Absatzprognose des 
Geschftsbereichs Kali- und Magnesiumprodukte von 
6,5 bis 7,0 Mio. t Ware. Dieser Ausblick wurde im Quartalsfinanzbericht 
Q3/10 mit einer Umsatzerwartung von 
4,8 bis 5,0 Mrd.  weiter konkretisiert. 

Der Umsatz der K+S gruppe im Jahr 2010 erreichte 5,0 
Mrd.  und lag damit wie erwartet deutlich ber dem 
Niveau des Vorjahres und am oberen Ende der prognostizierten 
Bandbreite. 

aufWandsproGnose 

Im Finanzbericht 2009 prognostizierten wir, dass die 
Gesamtkosten, hauptschlich aufgrund der erstmaligen 
Konsolidierung von morton SAlt, im Vergleich zum 
Vorjahr deutlich ansteigen sollten. Ohne diesen konsolidierungsbedingten 
Effekt erwarteten wir bei den Personal-
und Energiekosten einen moderaten Anstieg, 
die Frachtkosten sollten deutlich steigen. Die Abschreibungen 
erwarteten wir unter der Einbeziehung von 
morton SAlt bei etwa 230 Mio. . Im Rahmen der hheren 
Absatzerwartungen des Geschftsbereichs Kali-und 
Magnesiumprodukte haben wir mit Verffentlichung 
des Halbjahresfinanzberichts h1/10 einen deutlichen 
Anstieg der Energie- und Personalkosten sowie einen 
starken Anstieg der Frachtkosten prognostiziert. Die 
Abschreibungsprognose wurde auf etwa 250 Mio.  
erhht. 

Im Jahr 2010 lag der Personalaufwand mit 1.019,3 Mio.  
wie erwartet deutlich ber dem des Vorjahres. Bei den 

Energiekosten erwarteten wir ein deutlich hheres 
Niveau; ein Anstieg um 26 % auf 265,8 Mio.  besttigte 
diese Prognose. Bei den Frachtkosten gingen wir von 
einem starken Anstieg aus; mit 790,0 Mio.  stieg diese 
Kostenposition um 51 %. Fr Abschreibungen prognostizierten 
wir 250 Mio. ; sie lagen im Jahr 2010 bei 248,3 
Mio. . 

erGebnisproGnose 

Die im Rahmen des Finanzberichts 2009 vom Vorstand 
am 23. Februar 2010 formulierte und im Quartalsfinanzbericht 
Q1/10 besttigte Ergebnisprognose ging davon 
aus, dass das operative Ergebnis ebit i im Geschftsjahr 
2010 deutlich hher ausfallen sollte als im Vorjahr. Im 
Halbjahresfinanzbericht h1/10 konkretisierten wir die 
Prognose auf eine Bandbreite von 550 bis 600 Mio.  und 
erhhten diese mit der Verffentlichung des Quartalsberichts 
Q3/10 auf 630 bis 670 Mio. . Die Grnde hierfr 
lagen insbesondere in den ber das Jahr steigenden 
Ergebniserwartungen des Geschftsbereichs Kali- und 
Magnesiumprodukte, der, wie auch der Geschftsbereich 
Stickstoff, von der deutlich gestiegenen Nachfrage 
nach Dngemitteln profitierte. Schlussendlich hat sich 
das operative Ergebnis im Gesamtjahr 2010 mit 726,9 
Mio.  gegenber dem Wert des Vorjahres (238,0 Mio. ) 
in etwa verdreifacht und bertraf damit den im Quartalsbericht 
Q3/10 angegebenen Prognosewert um 8 %. 
Dies ist vor allem auf die positive Entwicklung des Auftausalzgeschfts 
in Europa im vierten Quartal zurckzufhren. 
/ TAB: 4.5.2 

4.6 ERTRAGSLAGE 
umsatz mit 5,0 mRd.  um 40% beR 
VoRjahResniVeau 

Im Geschftsjahr 2010 haben wir einen Umsatz von 
4.993,8 Mio.  erzielt, dieser lag um 40 % ber dem Wert 
des Vorjahres. Unterjhrig lsst sich an den Quartalsumstzen 
eine gewisse Saisonalitt erkennen; so fllt das 
erste Quartal tendenziell am strksten und das dritte 
Quartal am schwchsten aus. Bei einer mengenmigen 
Betrachtung profitiert das erste Quartal im Geschftsfeld 
Dngemittel blicherweise von der einsetzenden 
Frhjahrsdngung in Europa; im dritten Quartal erfolgt 
zwar die Herbstdngung, allerdings ist diese absatzmig 
weniger bedeutend. Das Auftausalzgeschft konzentriert 
sich in der Regel auf das erste und vierte Quartal 
eines Jahres, whrend im zweiten und dritten Quartal 
Voreinlagerungen zu in der Regel gnstigeren Preisen 
stattfinden. / TAB: 4.6.2 
/ EINE DETAILLIERTE ERLUTERUNG DER UmSTZE DER EIN 


ZELNEN GESCHfTSBEREICHE finden sie auf den seiten 122 ff. 

aBWeichunGsanalyse taB: 4.6.1 
in % 

Umsatzvernderung 

+39,7 

mengen-/strukturbedingt 

+ 27,8 
preis-/preisstellungsbedingt 
- 6,5 
whrungsbedingt 

+ 2,1 
konsolidierungsbedingt 
+ 16,3 
2010 

108 4.6 ertraGslaGe 

108 4.6 ertraGslaGe 
kali- und magnesiumprodukte 
stickstoffdngemittel 
salz 
498,4 
385,5 
616,4 
463,5 
287,4 
275,3 
417,8 
306,1 
305,2 
1.421,7 
1.016,2 
1.014,6 
+ 29,8 
+ 26,6 
+ 70,4 
ergnzende geschftsbereiche 33,2 32,2 31,8 
120,7 + 10,8 
berleitung 0,1 0,1 0,3 
0,6 - 16,7 
K+S Gruppe 1.533,6 1.058,5 1.061,2 
3.573,8 +39,7 
anteil am gesamtumsatz (%) 30,7 21,2 21,3   

4 

3 

2 


Q1/10 Q2/10 Q3/10 Q4/10 2010 2009 % 
465,0 1.844,7 
307,2 1.286,2 
531,8 1.728,7 
36,5 133,7 
0,0 0,5 
1.340,5 4.993,8 
26,8 100,0 
uMsatz nachGeschftsBereichen aBB: 4.6.1 
Der Umsatzanstieg im Jahr 2010 ist insbesondere auf 

positive Mengen-und Konsolidierungseffekte zurckzufhren, 
die negative Preiseffekte mehr als ausgleichen 
konnten. Die Geschftsbereiche Kali- und Magnesiumprodukte 
sowie Stickstoffdngemittel erzielten krftige 
Umsatzzuwchse, da sich die Dngemittelnachfrage im 
Berichtsjahr deutlich erhht hat. Im Geschftsbereich 
Salz wirkten sich sowohl die ganzjhrige Konsolidierung 
von morton SAlt als auch ein hoher Auftausalzabsatz 
im ersten und vierten Quartal positiv auf den Umsatz 
aus. / TAB: 4.6.1 

uMsatz nachGeschftsBereichen taB: 4.6.2 
uMsatz nach reGiOnen aBB: 4.6.2 
in % 

1 kali- und magnesiumprodukte 

2 stickstoffdngemittel 

3 salz 

4 ergnzende geschftsbereiche 

2010 2009 
36,9 39,8 
25,8 28,4 
34,6 28,4 
2,7 3,4 
Mit knapp 37 % war der Geschftsbereich Kali-und Magnesiumprodukte 
der umsatzstrkste Geschftsbereich 
der K+S gruppe, gefolgt von Salz und Stickstoffdngemitteln. 
/ ABB: 4.6.1 

In Europa erzielten wir einen Umsatz von 2,6 Mrd.  
(+38%). Damit entfielen rund 53% des Gesamtumsatzes 
auf diese Region. Die Akquisition von morton SAlt hat 
dazu beigetragen, dass sich die regionale Verteilung des 
Gruppenumsatzes mittlerweile sehr ausgewogen auf 
Europa und bersee verteilt: Der Umsatz in den ber


1 

2010 2009 
18,0 18,0 
34,5 35,1 
47,5 46,9 
seemrkten stieg um 41 % auf insgesamt 2,4 Mrd.  bzw. 
rund 47 % des Gesamtumsatzes. / ABB: 4.6.2 

aKtuelle und KnftiGe 
auftRaGsentWicKlunG 

3 

1 

2 


in % 

1 inland 

2 briges europa 

3 bersee 

Fr den Groteil des Geschfts der K+S gruppe bestehen 
keine lngerfristigen Vereinbarungen ber feste 


konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
ertraGslaGe 109 
Mengen und Preise. Der geringe Anteil des Auftragsbestands 
in Relation zum Umsatz  im Geschftsbereich 
Kali-und Magnesiumprodukte beispielsweise weniger 
als 10 % am Jahresende  ist branchenblich. Das 
Geschft ist durch langfristige Kundenbeziehungen 
sowie revolvierende Rahmenvereinbarungen mit unverbindlichen 
Mengen-und Preisindikationen geprgt. 

Ein Ausweis des Auftragsbestands der K+S gruppe und 
ihrer Geschftsbereiche ist daher fr die Beurteilung 
der kurz- und mittelfristigen Ertragskraft nicht aussagekrftig. 


entWicKlunG ausGeWhlteR 
KostenaRten 

Die gestiegene Produktionsleistung sowie die erstmals 
ganzjhrige Konsolidierung von morton SAlt fhrten 
im Vergleich zum Jahr 2009 zu einem Umsatzanstieg von 
rund 40 %. Beide Effekte wirkten sich auch deutlich in der 
Entwicklung der Gesamtkosten aus. Die wichtigsten Kostenarten 
haben sich wie folgt entwickelt: Der Personalaufwand 
der K+S gruppe ist mit 1,02 Mrd.  gegenber 
dem Vorjahr um 35 % gestiegen; die Personalkosten ohne 
Rckstellungseffekte stiegen im Vergleich zum Jahr 2009 
um 34 % auf 1,03 Mrd. , wovon 149,6 Mio.  auf den Konsolidierungseffekt 
aufgrund der Akquisition von morton 
SAlt zurckzufhren sind. Die Aufwendungen fr Roh-, 
Hilfs-und Betriebsstoffe und fr bezogene Waren (Materialkosten), 
gemessen am Umsatz etwa 25 %, erhhten 
sich konsolidierungs-und mengenbedingt um etwa 27 % 

auf 1,29 Mrd. . Die Frachtkosten, gemessen am Umsatz 
etwa 15 %, stiegen konsolidierungs-und mengenbedingt 
sowie aufgrund gestiegener Frachtraten etwas strker als 
der Umsatz um 51 % auf 790,0 Mio. . Die Energiekosten, 
etwa 5 % des Umsatzes, erhhten sich vor allem mengen- 
und konsolidierungsbedingt um 26 % auf 265,8 Mio. . 
eRGebnisentWicKlunG 
erGebnis Vor zinsen, steuern und 
abschreibunGen (ebitda)deutlich 
GestieGen 
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen 
(ebitdA) stieg im Berichtsjahr um 137 % auf 975,2 Mio. . 
Da das ebitdA nicht von Abschreibungen auf im Rah-
men von Kaufpreisallokationen vorgenommene Wert-
eBitda nachGeschftsBereichen taB: 4.6.3 
Q1/10 Q2/10 Q3/10 Q4/10 2010 2009 % 
in mio.  
kali- und magnesiumprodukte 171,5 139,9 100,0 155,7 567,1 317,2 + 78,8 
stickstoffdngemittel 17,3 28,9 5,4 15,8 67,4 - 94,4  
salz 146,4 56,3 60,8 106,2 369,7 200,3 + 84,6 
ergnzende geschftsbereiche 7,9 7,8 5,8 6,2 27,7 21,7 + 27,6 
berleitung 1 - 10,0 - 15,9 - 7,7 - 23,1 - 56,7 - 33,0 - 71,8 
K+S Gruppe 333,1 217,0 164,3 260,8 975,2 411,8 +136,8 
anteil am gesamt-eBitda (%) 34,2 22,3 16,8 26,7 100,0   
1 aufwendungen und ertrge, die den geschftsbereichen nicht zuordenbar sind, werden gesondert erfasst und in der Zeile berleitung dargestellt. 
eBitda-MarGe aBB: 4.6.3 
in % 5 10 15 20 25 30 35 
2010 
2009 
2008 
2007 
2006 
19,5 
11,5 
31,0 
12,4 
13,6 

110 4.6 ertraGslaGe 
eBit i nachGeschftsBereichen taB: 4.6.4 
Q1/10 Q2/10 Q3/10 Q4/10 2010 2009 % 
in mio.  
kali- und magnesiumprodukte 150,6 119,2 79,4 126,7 475,9 231,7 + 105,4 
stickstoffdngemittel 14,5 26,0 2,6 12,6 55,7 - 108,1  
salz 107,9 21,8 31,8 76,6 238,1 140,4 + 69,6 
ergnzende geschftsbereiche 6,4 6,2 4,3 4,3 21,2 15,2 + 39,5 
berleitung 1 - 11,7 - 17,7 - 9,6 - 25,0 - 64,0 - 41,2 - 55,3 
K+S Gruppe 267,7 155,5 108,5 195,2 726,9 238,0 +205,4 
anteil am gesamt-eBit i (%) 36,8 21,4 14,9 26,9 100,0   
1 aufwendungen und ertrge, die den geschftsbereichen nicht zuordenbar sind, werden gesondert erfasst und in der Zeile berleitung dargestellt. 
eBit-MarGe aBB: 4.6.4 
in % 5 10 15 20 25 30 
2010 
2009 
2008 
2007 
2006 
14,6 
6,7 
28,0 
8,5 
9,4 

110 4.6 ertraGslaGe 
eBit i nachGeschftsBereichen taB: 4.6.4 
Q1/10 Q2/10 Q3/10 Q4/10 2010 2009 % 
in mio.  
kali- und magnesiumprodukte 150,6 119,2 79,4 126,7 475,9 231,7 + 105,4 
stickstoffdngemittel 14,5 26,0 2,6 12,6 55,7 - 108,1  
salz 107,9 21,8 31,8 76,6 238,1 140,4 + 69,6 
ergnzende geschftsbereiche 6,4 6,2 4,3 4,3 21,2 15,2 + 39,5 
berleitung 1 - 11,7 - 17,7 - 9,6 - 25,0 - 64,0 - 41,2 - 55,3 
K+S Gruppe 267,7 155,5 108,5 195,2 726,9 238,0 +205,4 
anteil am gesamt-eBit i (%) 36,8 21,4 14,9 26,9 100,0   
1 aufwendungen und ertrge, die den geschftsbereichen nicht zuordenbar sind, werden gesondert erfasst und in der Zeile berleitung dargestellt. 
eBit-MarGe aBB: 4.6.4 
in % 5 10 15 20 25 30 
2010 
2009 
2008 
2007 
2006 
14,6 
6,7 
28,0 
8,5 
9,4 
gen auf im Rahmen der Kaufpreisallokation vorzunehmende 
Wertanpassungen bei morton SAlt betrugen 
im Berichtsjahr 52,0 Mio. . / TAB: 4.6.4 / ABB: 4.6.4 
/ EINE ERLUTERUNG DES BEGRIffS KAUfPREIS 


A LLO K ATION finden sie auf seite 223. 

Das operative Ergebnis wurde insbesondere durch die 
folgenden Effekte beeinflusst: Whrend die Geschftsbereiche 
Kali- und Magnesiumprodukte sowie Stickstoffdngemittel 
ihre Ergebnisse aufgrund der im gesamten 
Jahr 2010 deutlich hheren Nachfrage nach Dngemitteln 
steigerten, ist das gute Ergebnis des Geschftsbereichs 
Salz sowohl auf einen positiven Konsolidierungseffekt 
(68,6 Mio. ) als auch auf ein berdurchschnittliches 
Auftausalzgeschft in Europa im ersten und vierten 
Quartal zurckzufhren. 

Der Saldo der Aufwendungen und Ertrge, die den 
Geschftsbereichen nicht zuordenbar sind (berleitung), 
belief sich im Berichtsjahr auf -64,0 Mio. . Gegenber 
dem Vorjahreswert ist die berleitung damit um 22,8 
Mio.  gestiegen. Dies ist hauptschlich auf die folgenden 
Grnde zurckzufhren: Eine hhere erfolgsabhngige 
Vergtung fr Vorstand, Aufsichtsrat und Mitarbeiter, 
einmalige Aufwendungen im Rahmen der Umstellung 
der langfristigen Vergtungskomponente fr Vorstand 
und Fhrungskrfte (lti-Programm) sowie Beratungskosten, 
insbesondere im Rahmen der gesellschaftsrechtlichen 
Herauslsung von compo. 

Das operative Ergebnis ebit i beinhaltet das realisierte 
Sicherungsergebnis der jeweiligen Berichtsperiode aus 


konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
ertraGslaGe 111 
den zur Sicherung geplanter Whrungspositionen (im 
Wesentlichen Umstze in uS-Dollar) bzw. knftiger 
Translationsrisiken eingesetzten operativen Derivaten. 
Das realisierte Sicherungsergebnis entspricht dem Ausbungswert 
des Derivats zum Zeitpunkt der Flligkeit 
(Differenz zwischen Kassakurs und Sicherungskurs), 
im Falle von Optionsgeschften abzglich der gezahlten 
Prmien. Die Marktwertvernderungen der noch 
ausstehenden operativen, antizipativen Sicherungsgeschfte 
werden hingegen nur im Ergebnis nach operativen 
Sicherungsgeschften (ebit ii) bercksichtigt. 

/ EINE DETAILLIERTE ERLUTERUNG DER ERGEBNISSE DER 
EINZELNEN GESCHfTSBEREICHE finden sie auf den seiten 122 ff. 

entWicKlunG bRiGeR WesentlicheR 
posten deR GeWinn-und 
VeRlustRechnunG 

bruttoMarGeMit38%GeGenberdeM 
WertdesVorjahrsdeutlichGestieGen 

Im Jahr 2010 stieg der Umsatz um 39,7 %. Da sich die Herstellungskosten 
lediglich um 31,2 % erhhten, verbesserte 
sich die Bruttomarge auf 38,4 % nach einem Wert 
von 34,4 % im Vorjahr. Die auf Seite 109 beschriebenen 
Kostensteigerungen konnten durch mengenbedingte 
Umsatzsteigerungen aller Geschftsbereiche mehr als 
ausgeglichen werden. Ausschlaggebend hierfr war die 
in der Bergbauindustrie bliche Fixkostendegression. 

VertriebsKostenMenGenbedinGt 
deutlichhher 

Die Vertriebskosten der K+S gruppe sind im Berichtsjahr 
um 259,4 Mio.  bzw. 36 % auf 971,9 Mio.  gestiegen; 
116,5 Mio.  entfielen auf die ganzjhrige Einbeziehung 
von morton SAlt. Die Ausgangsfrachten, die ber die 
Hlfte der Vertriebskosten ausmachen, stiegen aufgrund 
eines hheren Transportvolumens und hherer Frachtraten 
in der Berichtsperiode um 61 % auf 571,7 Mio. . Die 
brigen Kosten fr Vertriebspersonal, Vermarktung und 
Supply-Chain-Management betrugen im Berichtsjahr 
400,2 Mio.  (2009: 326,8 Mio. ). Darin ist ein mittlerer 
zweistelliger Millionenbetrag fr Werbung in Form von 
Anzeigen, Broschren, tv- und Radiospots, Messen, Produkteinfhrungen 
etc. enthalten. Der Groteil dieser 
Kosten entsteht in den Geschftsbereichen Salz sowie 
Kali- und Magnesiumprodukte und bei compo. 

allGeMeineVerWaltunGsKostenKonsolidierunGsbedinGtanGestieGen 


Im Jahr 2010 stiegen die allgemeinen Verwaltungskosten 
um 60,5 Mio.  bzw. 49 % auf 183,6 Mio. . Ein groer 
Teil dieses Anstiegs entfiel auf die erstmals ganzjhrige 
Einbeziehung von morton SAlt (36,2 Mio. ) sowie auf 
die infolge hherer Ergebnisse gestiegene erfolgsabhngige 
Vergtung. 

sonstiGebetriebliche ertrGe und auf-
WendunGen nahezu ausGeGlichen 

Der Saldo aus sonstigen betrieblichen Ertrgen und Aufwendungen 
belief sich im Jahr 2010 auf -2,9 Mio.  nach 
-98,7 Mio.  im Vorjahreszeitraum. Die Verbesserung ist 

im Wesentlichen zurckzufhren auf den Entfall aperiodischer 
Nachbelastungen im Geschftsbereich Stickstoffdngemittel, 
geringere Zufhrungen zu den Rckstellungen 
fr Altersteilzeit aufgrund des Auslaufens 
gesetzlicher Regelungen sowie positive Einmaleffekte 
im Rckstellungsbereich des Geschftsbereichs Salz. 

beteiliGunGserGebnisbei4,8Mio. 

Das Beteiligungsergebnis lag im Jahr 2010 mit 4,8 Mio.  
ber dem Niveau des Vorjahres (2009: 0,9 Mio. ); dies ist 
auf hhere Beteiligungsertrge sowie niedrigere Wertberichtigungen 
auf Beteiligungsbuchwerte zurckzufhren. 


erGebnis nach operatiVen sicherunGs-
Geschften ebitiideutlichGestieGen 

Das Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschften 
ebit ii erreichte im Berichtsjahr 731,5 Mio.  nach 241,9 
Mio.  im Vorjahr. Dabei wurde das ebit ii durch Ergebniseffekte 
aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschften 
in Hhe von 4,6 Mio.  begnstigt (2009: +3,9 
Mio. ). Dieser Betrag entspricht dem Teil des Ergebnisses 
aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschften, 
der noch nicht als realisiertes Ergebnis im ebit i erfasst 
wurde. 

Nach ifrS werden die Marktwertvernderungen aus 
Sicherungsgeschften in der Gewinn- und Verlustrechnung 
ausgewiesen. Das ebit ii beinhaltet smtliche 
Ergebnisse aus operativen Sicherungsgeschften, d.h. 
sowohl stichtagsbedingte Bewertungseffekte als auch 
Ergebnisse aus realisierten operativen Sicherungsderi



112 4.6 ertraGslaGe 

112 4.6 ertraGslaGe 

finanzerGebnisdurcheinMaleffeKte 
belastet 

Das Finanzergebnis setzt sich aus dem Zinsergebnis und 

dem sonstigen Finanzergebnis zusammen. Das Zinser


gebnis verschlechterte sich im Jahr 2010 auf -126,6 Mio. 
(2009: -57,0 Mio.).NebenhherenZinsaufwendungen 
infolge der Finanzierung des Erwerbs von morton SAlt 
schlugen sich hier Einmalaufwendungen aus der Neustrukturierung 
unserer Finanzverbindlichkeiten in Hhe 
von 20,3 Mio.  nieder. Darber hinaus entstand ein nicht 
zahlungswirksamer, auerplanmiger Zinsaufwand fr 
bergbauliche Rckstellungen in Hhe von 23,0 Mio. ; 
dieser resultierte aus der nach ifrS-Vorschriften notwendigen 
Herabsetzung des durchschnittlichen gewichteten 
Diskontierungsfaktors fr bergbauliche Rckstellungen 
der K+S gruppe von 5,6 auf 4,7 % in Einklang mit 
dem im Jahresverlauf deutlich gesunkenen langfristigen 
Zinsniveau. Der nicht zahlungswirksame Zinsaufwand 
der Rckstellungen fr bergbauliche Verpflichtungen 
stieg vor diesem Hintergrund auf insgesamt 44,4 Mio.  
gegenber 8,6 Mio.  im Jahr 2009, das zustzlich durch 
eine einmalige Rckstellungsauflsung begnstigt war. 
Die nicht zahlungswirksamen Zinsaufwendungen fr 
Pensionsrckstellungen lagen mit 7,6 Mio.  auf dem 
Niveau des Jahres 2009. Das sonstige Finanzergebnis hat 
sich im Berichtsjahr um 61,5 Mio.  auf 3,1 Mio.  verbessert; 
dies ist vor allem auf den Wegfall negativer Sondereffekte 
aus den zur Kaufpreissicherung des Erwerbs von 
morton SAlt eingesetzten Sicherungsgeschften im 

herleitunGdes BereiniGten kOnzernerGeBnisses taB: 4.6.5 
2010 2009 
in mio.  
konzernergebnis nach steuern und anteilen dritter 448,6 96,4 
ergebnis aus operativen, antizipativen sicherungsgeschften + 17,6 + 35,9 
realisiertes ergebnis aus operativen, antizipativen sicherungsgeschften - 22,2 - 39,8 
eliminierung daraus resultierender latenter bzw. zahlungswirksamer steuern + 1,3 + 1,1 
Bereinigtes Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter 445,3 93,6 
uMsatzrendite aBB: 4.6.5 
in % 5 10 15 20 25 
2010 
2009 
2008 
2007 
2006 
8,9 
2,6 
20,4 
5,2 
6,0 
kOnzernerGeBnis underGeBnis je aktie taB: 4.6.6 
Q1/10 Q2/10 Q3/10 Q4/10 2010 2009 % 
in mio.  
konzernergebnis 172,3 76,3 76,8 123,2 448,6 96,4 + 365,4 
ergebnis je aktie () 0,90 0,40 0,40 0,64 2,34 0,58 + 303,5 
durchschnittl. anzahl aktien 191,23 191,33 191,40 191,40 191,34 166,15 + 15,2 
konzernergebnis, bereinigt 175,8 97,5 40,4 131,6 445,3 93,6 + 375,7 
ergebnis je aktie, bereinigt () 0,92 0,51 0,21 0,69 2,33 0,56 + 316,1 
Jahr 2009 zurckzufhren. Insgesamt betrug das Finanzergebnis 
-123,5 Mio.  nach -115,4 Mio.  im Vorjahr. 


konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
ertraGslaGe 113 
VorsteuererGebnis undbereiniGtesVorsteuererGebnisfastVerfnffacht 


Das Vorsteuerergebnis betrug im Berichtsjahr 608,0 
Mio. . Bereinigt man das Ergebnis um die Ergebnisse 
aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschften, die 
nicht bereits als realisiertes Ergebnis im ebit i erfasst 
wurden (4,6 Mio. ), gelangt man zu einem bereinigten 
Vorsteuerergebnis in Hhe von 603,4 Mio. . Diese Kenngre 
ist damit gegenber dem Vorjahreswert um 480,8 
Mio.  gestiegen. 

KonzernerGebnisundbereiniGtesKonzernerGebnis 
nach steuern starKGestieGen 

Das Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter 
lag im Berichtsjahr bei 448,6 Mio.  (2009: 96,4 Mio. ). 
Fr die Berechnung des erwarteten Ertragsteueraufwands 
wurde ein inlndischer Konzernsteuersatz von 
28,2 % (Vorjahr: 27,9 %) zugrunde gelegt. 

Im Jahr 2010 fiel ein Steueraufwand von insgesamt 158,6 
Mio.  (2009: 29,6 Mio. ) an; dieser beinhaltet einen 
latenten und damit nicht zahlungswirksamen Steuerertrag 
von 20,6 Mio.  (2009: Steuerertrag 8,7 Mio. ). 

Zur besseren Vergleichbarkeit weisen wir zustzlich ein 
bereinigtes Konzernergebnis aus, das nur das realisierte 
Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschften 
der jeweiligen Berichtsperiode enthlt. Marktwertvernderungen 
der noch ausstehenden operativen, 
antizipativen Sicherungsgeschfte werden hierbei nicht 
bercksichtigt, sodass das bereinigte Konzernergebnis 
den Erfolg frei von stichtagsbezogenen Marktwert-

MehrperiOdenBersicht der MarGen-und renditekennzahlen taB: 4.6.7 
kennzahlen in % 

eBitda-marge 

eBit-marge 

umsatzrendite 

eigenkapitalrendite nach steuern 

gesamtkapitalrendite 

return on capital employed (roce) 

1 ohne einmaligen latenten steuerertrag von 41,9 mio.  bzw. 0,25  je aktie. 

schwankungen dieser Derivate wiedergibt. Des Weiteren 
werden auch die aus der Bereinigung resultierenden 
Effekte auf die latenten und zahlungswirksamen Steuern 
eliminiert. Die Ermittlung des bereinigten Konzernergebnisses 
wird in Tabelle 4.6.5 dargestellt. 

/ TAB: 4.6.5 

Das bereinigte Konzernergebnis lag mit 445,3 Mio.  
um 351,7 Mio.  ber dem Wert des Vorjahres (2009: 93,6 
Mio. ). Die wesentliche Ursache hierfr war das stark 
gestiegene operative Ergebnis. Die bereinigte Konzernsteuerquote 
betrug im Berichtsjahr 26,2 nach 23,6 % im 
Vorjahr. / ABB: 4.6.5 

bereiniGtes erGebnisje aKtiebetrGt2,33 
(2009:0,56) 

Das bereinigte Ergebnis je Aktie erreichte im Berichtsjahr 
2,33  und hat sich gegenber dem Vorjahreswert 
von 0,56  in etwa vervierfacht. Fr die aktuelle Berechnung 
wurde eine durchschnittliche Anzahl an ausste


11,5 31,0 12,4 13,6 
6,7 28,0 8,5 9,4 
2,6 20,4 5,2 6,0 1 
8,4 68,6 16,1 17,7 1 
6,9 44,9 11,0 12,3 
9,3 64,0 15,5 17,4 

2010 2009 2008 2007 2006 
19,5 
14,6 
8,9 
18,7 
14,7 
20,9 
henden Aktien von 191,34 Mio. Stckaktien zugrunde 
gelegt (Vorjahr: 166,15 Mio. Stckaktien). / TAB: 4.6.6 

Zum 31. Dezember 2010 hielten wir keine eigenen Aktien 
im Bestand. Die Gesamtanzahl der ausstehenden Aktien 
der K+S gruppe belief sich am Jahresende auf 191,40 
Mio. Stckaktien. 

Das unverwsserte, bereinigte Ergebnis je Aktie ist der 
Quotient aus dem bereinigten Konzernergebnis nach 
Steuern und Anteilen Dritter und der gewichteten 
durchschnittlichen Anzahl ausstehender Aktien. Da 
bei K+S derzeit keine der Bedingungen erfllt ist, die 
zu einer Verwsserung des Ergebnisses je Aktie fhren 
knnte, entspricht das unverwsserte Ergebnis je Aktie 
dem verwsserten Ergebnis je Aktie. Im Ergebnis je Aktie 
waren weder aufgegebene Geschftsbereiche noch 
Bilanzierungsnderungen gesondert zu bercksichtigen. 


114 4.6 ertraGslaGe / 4.7 finanzlaGe 

114 4.6 ertraGslaGe / 4.7 finanzlaGe 

Die Margenkennzahlen haben sich gegenber denen 
des Vorjahres deutlich verbessert. Das Ergebnis vor 
Abschreibungen, Zinsen und Steuern von 975,2 Mio.  
fhrte zu einer ebitdA-Marge von 19,5 % (2009: 11,5 %), 
die ebit-Marge erreichte 14,6 % nach 6,7 % im Jahr 2009. 
Auch die Umsatzrendite liegt mit 8,9 % deutlich ber 
dem Vorjahreswert von 2,6 %. 

/ DEfINITIONEN DER vERWENDETEN KENNZAHLEN finden 
im glossar sie auf den seiten 222 ff. 

Stark gestiegene Ergebnisbeitrge fhrten im Berichtsjahr 
bei einer ebenfalls gestiegenen Kapitalbindung 
zu einem deutlichen Anstieg der Renditekennziffern: 
Unsere Eigenkapitalrendite nach Steuern erreichte im 
Berichtsjahr 18,7 % (2009: 8,4 %) und die Gesamtkapitalrendite 
14,7 % (2009: 6,9 %). Die bei uns besonders beachtete 
Rendite auf das eingesetzte Kapital, der roce, betrug 
fr das Berichtsjahr 20,9 % nach 9,3 % im Vorjahreszeitraum. 
Er liegt damit deutlich ber unseren Kapitalkostenvonrund9,5%
vorSteuern,d.h.,dieK+S gruppe hat 
im abgelaufenen Geschftsjahr einen Value Added von 
397,0 Mio.  geschaffen. / TAB: 4.6.7 
/ EINE DETAILLIERTE ERLUTERUNG DER fINANZIELLEN 

PERfORmANCE-KENNZAHLEN finden sie auf den seiten 91 f. 

4.7 fINANZLAGE 
GRundstze und ziele des finanzmanaGements 
deR K+s GRuppe 

finanzManaGeMentWirdzentral 
Gesteuert 

Zu den bergeordneten Zielen des Finanzmanagements 
der K+S gruppe gehrt es, 

+ 
die Liquiditt zu sichern und gruppenweit effizient 
zu steuern, 
+ 
die Finanzierungsfhigkeit des Konzerns zu erhalten 
und zu optimieren sowie 
+ 
finanzielle Risiken auch unter Einsatz von Finanzinstrumenten 
zu reduzieren. 
Im Cashmanagement konzentrieren wir uns auf die 
Steuerung unserer Liquiditt sowie die Optimierung der 
Zahlungsstrme innerhalb des Konzerns. Um die Finanzierungsfhigkeit 
des Konzerns zu erhalten bzw. zu optimieren, 
streben wir fr die K+S gruppe nachhaltig eine 
Kapitalstruktur an, die sich an den fr ein Investment 
Grade Rating blichen Kriterien und Kennzahlen orientiert. 
Innerhalb der durch die angestrebte Bonitt vor


gegebenen Mglichkeiten sollen die Kapitalkosten fr 
Fremd- und Eigenkapital optimiert werden. Die Steuerung 
der Kapitalstruktur wird anhand der in Tabelle 4.7.1 
dargestellten Kennzahlen vorgenommen. / TAB: 4.7.1 

Vor dem Hintergrund des deutlich gestiegenen Ergebnisniveaus 
und der Rckfhrung der Nettoverschuldung 
konnten die gesetzten Ziele fr die Kennzahlen zur Steuerung 
der Kapitalstruktur wieder erreicht und per 31. 
Dezember 2010 sogar bererfllt werden. Angesichts 
der bevorstehenden Investitionen in das Werra-Manahmenpaket 
sowie den Ausbau unserer Kalikapazitten 
in Kanada (Erwerb von potASh one) bildet diese 
solide Kapitalstruktur eine sehr gute Ausgangsbasis fr 
die weitere Entwicklung der K+S gruppe. 

Das Whrungs-und Zinsmanagement des Konzerns 
wird zentral fr alle Konzerngesellschaften vorgenommen. 
Derivative Finanzinstrumente werden nur mit 
Banken guter Bonitt abgeschlossen und zur Reduzierung 
des Ausfallrisikos auf mehrere Banken verteilt. 

kennzahlen zur steuerunGder kapitalstruktur taB: 4.7.1 
Zielkorridor 2010 2009 2008 2007 2006 
Nettoverschuldung / eBitda 1,0 bis 1,5 0,8 2,4 0,4 2,6 1,8 
Nettoverschuldung /eigenkapital (%) 50 bis 100 27,6 64,5 33,2 116,4 63,9 
eigenkapitalquote (%) 35 bis 45 47,6 40,1 49,5 31,4 39,7 

konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
finanzlaGe 115 
freMdWhrunGssicherunGssysteM rung entstehenden uS-Dollarforderungen werden dann 
GeschftsBereichkali-undMaGnesiuMprOdukte taB: 4.7.2 
2009 Q1/101 Q2/10 Q3/10 Q4/10 2010 
usd / eur-umrechnungskurs 
nach Prmien 1,48 1,39 1,29 1,33 1,39 1,35 
durchschnittl. usd / eur-kassakurs 1,39 1,38 1,27 1,29 1,36 1,33 
passiVa aBB: 4.7.1 
in % 20 40 60 80 100 
2010 
2009 
eigenkapital langfristiges fremdkapital kurzfristiges fremdkapital 
47,6 
40,1 
34,4 
42,9 
18,0 
17,0 
Schwankungen der Wechselkurse zwischen dem Euro 
und den fr unser Geschft relevanten Landeswhrungen 
knnen dazu fhren, dass der Wert der erbrachten 
Leistung nicht mit dem Wert der erhaltenen Gegenleistung 
bereinstimmt, weil Aufwendungen und Einnahmen 
in unterschiedlichen Whrungen entstehen 
(Transaktionsrisiken). Wechselkursschwankungen insbesondere 
gegenber dem uS-Dollar spielen vor allem 
im Geschftsbereich Kali-und Magnesiumprodukte 
eine bedeutende Rolle. Fr diese Transaktionsrisiken 
werden Optionen und teilweise auch Termingeschfte 
auf den Zeitpunkt der erwarteten Umsatzentstehung 
abgeschlossen (Planungssicherung). Die nach Fakturie


abzglich erwarteter uS-Dollarausgaben ber Termingeschfte 
auf den vereinbarten Zeitpunkt des Zahlungseingangs 
gesichert (Fakturasicherung). Im Geschftsbereich 
Salz entstehen Whrungsrisiken i.d.R. aus der Umrechnung 
der berwiegend in uS-Dollar erzielten Ergebnisse 
von morton SAlt und Spl in die Konzernwhrung Euro. 
Fr diese Translationsrisiken werden analog zur Sicherungsstrategie 
fr den Geschftsbereich Kali-und Magnesiumprodukte 
Optionen und teilweise auch Termingeschfte 
abgeschlossen (Planungssicherung). 

Bei den eingesetzten Derivaten handelt es sich um einen 
Mix aus Optionen und Termingeschften. Damit wird 

ein worst case abgesichert, zugleich aber die Chance 
erffnet, fr einen Teil der Sicherungsgeschfte an einer 
besseren Kursentwicklung teilzuhaben. 

Fr das Jahr 2010 lag der realisierte Kurs des Geschftsbereichs 
Kali-und Magnesiumprodukte bei 1,35 uSd / 
eur inkl. Kosten, der realisierte Kurs fr den Geschftsbereich 
Salz bei 1,39 uSd/eur. / TAB: 4.7.2 

finanzieRunGsanalyse 

Die K+S gruppe verfgt ber eine starke finanzielle 
Basis sowie ber ein hohes operatives Ertragspotenzial. 
Beides fhrt dazu, dass wir flexibel auf Investitions- 
und Akquisitionschancen reagieren knnen, wenn sie 
strategisch passen und unsere Rentabilittskriterien 
erfllen. 

solidefinanzierunGsstruKtur 

Die Finanzierungsstruktur der K+S gruppe zeigt sich im 
Vergleich zum Jahresende 2009 deutlich verbessert. Die 
Finanzierung der K+S gruppe erfolgte per 31. Dezember 
2010 zu gut 80 % aus Eigenkapital und langfristigem 
Fremdkapital, das sich wiederum aus Anleiheverbindlichkeiten 
und Rckstellungen zusammensetzt. Es bestehen 
ferner bei Banken hinreichende Finanzierungsmglichkeiten, 
die uns bei Bedarf eine zustzliche Kreditaufnahme 
ermglichen. / ABB: 4.7.1 

Das Eigenkapital ist im Wesentlichen ergebnisbedingt 
gestiegen, die Eigenkapitalquote hat sich von 40,1 auf 


116 4.7 finanzlaGe 
MehrperiOdenBersicht der finanzlaGe taB: 4.7.3 

116 4.7 finanzlaGe 
MehrperiOdenBersicht der finanzlaGe taB: 4.7.3 
in mio.  

eigenkapital 
eigenkapitalquote (%) 
langfristiges fremdkapital 
kurzfristiges fremdkapital 
anteil langfr. rckstellungen an Bilanzsumme (%) 
finanzverbindlichkeiten 
Nettofinanzverbindlichkeiten 
Nettoverschuldung 1 
Verschuldungsgrad i (%) 
Verschuldungsgrad ii (%) 
working capital 
cashflow aus laufender geschftsttigkeit 2 
freier cashflow vor akquisitionen/devestitionen 2 
cashflow aus finanzierungsttigkeit 

2010 2009 2008 2007 2006 
2.651,6 2.094,6 1.718,3 931,8 1.124,3 
47,6 40,1 49,5 31,4 39,7 
1.919,1 2.235,7 756,4 1.004,2 822,1 
1.003,0 886,8 999,1 1.028,8 844,5 
15,5 16,0 16,4 20,5 20,9 
786,6 1.266,9 266,4 688,3 370,7 
38,2 737,8 98,6 600,8 251,8 
732,5 1.351,3 570,0 1.085,1 718,3 
29,7 60,5 15,5 73,9 33,0 
28,3 64,5 33,2 116,4 63,9 
959,4 970,5 962,3 570,6 603,1 
863,1 499,9 844,6 258,7 227,6 
672,9 330,9 674,5 115,3 155,6 
- 454,2 1.168,1 - 318,0 81,7 170,9 
1 ohne gelder bei bzw. von verbundenen unternehmen. 
2Bereinigt um die Vernderung der mittelbindung fr Prmienzahlungen fr sicherungsgeschfte. 


47,6 % der Bilanzsumme erhht. Der Anteil des langfristigen 
Fremdkapitals einschlielich langfristiger Rckstellungen 
hat sich aufgrund geringerer Finanzverbindlichkeiten 
auf 34,4 % der Bilanzsumme verringert (31.12.2009: 
42,9 %). Der Anteil des kurzfristigen Fremdkapitals blieb 
mit 18,0 % nahezu stabil. 

/ WEITERE ANGABEN ZUR vERNDERUNG EINZELNER 
BILANZPOSTEN finden sie im anhang auf den seiten 164 und 190. 

Das Fremdkapital der K+S gruppe bestand zum 31. Dezember 
2010 zu etwa 40 % aus Rckstellungen, zu knapp 

27 % aus Finanzverbindlichkeiten, zu rund 18 % aus Verbindlichkeiten 
aus Lieferungen und Leistungen und zu 
12 % aus Steuerverbindlichkeiten aus Ertragsteuern und 
latenten Steuern. Die wesentlichen langfristigen Rckstellungen 
der K+S gruppe betreffen bergbauliche Verpflichtungen 
(528,4 Mio. ) sowie Pensionen und hnliche 
Verpflichtungen (184,8 Mio. ). Finanzverbindlichkeiten 
bestanden per 31. Dezember 2010 in Hhe von 
786,6 Mio. ; davon waren lediglich 17,5 Mio.  als kurzfristig 
einzustufen. 

Finanzverbindlichkeiten in Fremdwhrungen bestehen 
berwiegend in uS-Dollar. Sie beliefen sich zum 

31. Dezember 2010 auf insgesamt 19,0 Mio. . Zustzlich 
bestanden Finanzverbindlichkeiten in kanadischem Dollar 
(5,6 Mio. ) sowie in chilenischem Peso (10,3 Mio. ). 
/ TAB: 4.7.3 

niedriGesMarKtzinsniVeaufhrte zu 
anpassunGenbeiM rechnunGszinsfr 
rcKstellunGen 

Die versicherungsmathematische Bewertung der Pensionsrckstellungen 
erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren 
gem iAS 19. Der durchschnittliche 
gewichtete Rechnungszins fr Pensionen und hnliche 
Verpflichtungen zum 31. Dezember 2010 betrug 5,1 nach 
5,7 % im Vorjahr. Der durchschnittliche gewichtete Diskontierungsfaktor 
fr bergbauliche Verpflichtungen 
zum 31. Dezember 2010 sank von 5,6 auf 4,7 %. 

Die Herabsetzung der Diskontierungsfaktoren erfolgte 
im Einklang mit dem im Jahr 2010 deutlich gesunkenen 
langfristigen Zinsniveau. Whrend dies zu einer nicht 
zahlungswirksamen Erhhung des Zinsaufwands fr 
bergbauliche Rckstellungen (23,0 Mio. ) fhrte, hatte 
die Herabsetzung des Rechnungszinses fr Pensionen 
und hnliche Verpflichtungen aufgrund der nach ifrS 
angewandten Korridormethode weder Auswirkungen 
auf den Zinsaufwand noch auf das Eigenkapital. 

Eine nderung des Marktzinsniveaus im Jahr 2011 htte 
in erster Linie auf die Bewertung der Rckstellungen fr 
bergbauliche Verpflichtungen Auswirkungen. Eine Erh



konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
finanzlaGe 117 
inVestitiOnen nachGeschftsBereichen taB: 4.7.4 
in mio.  
kali- und magnesiumprodukte 
stickstoffdngemittel 
salz 
ergnzende geschftsbereiche 
brige investitionen 
K+S Gruppe 
anteil an den investitionen (%) 


Q1/10 Q2/10 Q3/10 Q4/10 2010 2009 % 
12,3 14,6 23,7 46,3 96,9 107,4 - 9,8 
2,5 2,4 2,8 5,2 12,9 11,2 + 15,2 
11,1 14,9 15,7 37,3 79,0 48,0 + 64,6 
0,4 1,4 1,9 0,5 4,2 4,6 - 8,7 
1,0 1,1 1,4 4,5 8,0 6,4 + 25,0 
27,3 34,4 45,5 93,8 201,0 177,6 +13,2 
13,6 17,1 22,6 46,7 100,0   
hung des Diskontierungssatzes um einen Prozentpunkt 
wrde hier zu einer Verringerung des zu bilanzierenden 
Werts um rund 85 Mio.  fhren. Umgekehrt htte eine 
Senkung des Diskontierungsfaktors um einen Prozentpunkt 
einen Anstieg der bergbaulichen Rckstellungen 
um rund 142 Mio.  zur Folge. 

Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass die dargestellten 
Vernderungen der Rckstellungen infolge 
einer nderung des Diskontierungssatzes nicht zu 
einer entsprechenden Ergebnisauswirkung fhren. Fr 
einen wesentlichen Teil der bergbaulichen Rckstellungen 
sind die Anpassungen aufgrund der nderung von 
Bewertungsparametern nach den Regelungen des ifric 1 
durchzufhren. Damit wrde sich fr die entsprechenden 
Rckstellungspositionen grundstzlich eine Bilanzverkrzung 
bzw. -verlngerung ergeben. Darber hinaus 
knnen Effekte aus der Anpassung anderer Bewertungsparameter 
(z.B. Preissteigerungsrate) dem Effekt aus der 
nderung des Diskontierungssatzes entgegenwirken. 

Eine nderung des Marktzinsniveaus htte auch Auswirkungen 
auf die Hhe der Pensionsverpflichtungen, 
die jedoch aufgrund der angewendeten Korridormethode 
(iAS 19) keine unmittelbaren nderungen des bilanziellen 
Werts nach sich ziehen. 

bedeutunG ausseRbilanzielleR finanzieRunGsinstRumente 
fR die finanz- 
und VeRmGenslaGe 

Nur in vernachlssigbarem Umfang bestehen auerbilanzielle 
Finanzierungsinstrumente im Sinne von Forderungsverkufen, 
Asset-Backed-Securities, Sale-andLease-
Back-Transaktionen oder gegenber nicht im 
Konzernabschluss einbezogenen Zweckgesellschaften 
eingegangenen Haftungsverhltnissen. Wir nutzen vor 
allem operatives Leasing zum Beispiel von edv-Zubehr 
und Fahrzeugen; der Umfang hat keinen wesentlichen 
Einfluss auf die wirtschaftliche Lage des Konzerns. 

inVestitionsanalyse 

Im Jahr 2010 investierte die K+S gruppe insgesamt 201,0 
Mio. ; davon entfielen 49,2 Mio.  auf morton SAlt. 
Bereinigt um den Effekt der Konsolidierung von morton 
SAlt (24,8 Mio. ) lag das Investitionsvolumen in 
etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Im Finanzbericht 
2009 rechneten wir fr das Jahr 2010 noch mit Investitionen 
von 260 Mio. . Im Halbjahresfinanzbericht h1/10 
haben wir diese Prognose zunchst um 50 Mio. , im 
Quartalsfinanzbericht Q3/10 um weitere 10 Mio.  auf 
rund 200 Mio.  reduziert. Das niedriger als zu Beginn 
des Jahres erwartete Investitionsvolumen ist zurckzufhren 
auf Verzgerungen bei Investitionsprojekten  

i.W. auch bei der Realisierung des Manahmenpakets 
zum Gewsserschutz aufgrund der noch ausstehenden 
Abstimmung zwischen K+S und den Lndern Hessen 
und Thringen gem ffentlich-Rechtlicher Vereinbarung. 
Bei den Investitionsausgaben ist eine gewisse Saisonalitt 
zu erkennen; die Umsetzung der Investitionsvorhaben 
erfolgt in der Regel berwiegend im dritten 
und vierten Quartal, da wir die dann stattfindenden Produktionspausen 
fr die Durchfhrung grerer Investitionsvorhaben 
nutzen. / TAB: 4.7.4 
Am Jahresende bestanden wirtschaftliche Investitionsverpflichtungen 
in Hhe von 59,8 Mio. ; diese beziehen 
sich auf noch nicht abgeschlossene Investitionsvorhaben 
aus dem Jahr 2010. 

145,5 Mio.  bzw. gut 72 % der gettigten Investitionen 
entfielen auf Ersatz-und Produktionssicherungsma



118 4.7 finanzlaGe 
cashflOWBersicht taB: 4.7.5 
Q1/10 Q2/10 Q3/10 Q4/10 2010 2009 % 
in mio.  
Brutto-cashflow 321,2 181,6 81,1 246,3 830,2 323,9 + 156,3 
cashflow aus lfd. geschftsttigkeit 364,9 258,4 100,4 133,8 857,5 534,8 + 60,3 
cashflow aus investitionsttigkeit - 28,0 - 33,0 - 46,3 - 82,9 - 190,2 - 1.345,9 + 85,9 
 davon akquisitionen /devestitionen      - 1.176,9  
freier cashflow 336,9 225,4 54,1 50,9 667,3 - 811,1  
Freier Cashflowvor Akquisitionen / 
Devestitionen 336,9 225,4 54,1 50,9 667,3 365,8 +82,4 
anteil am freien cashflow (%) 50,5 33,8 8,1 7,6 100,0   
cashflow aus finanzierungsttigkeit - 366,6 - 72,1 1,6 - 17,1 - 454,2 1.168,1  
nderung des finanzmittelbestands - 21,8 + 162,1 + 44,4 + 35,8 + 220,5 + 359,6 - 38,7 
inVestitiOnen iMVerGleichzu aBschreiBunGen 
und cashflOW aus laufender GeschftsttiGkeit aBB: 4.7.2 
in mio.  200 400 600 800 1.000 
2010 
2009 
2008 
2007 
2006 
investitionen 1 abschreibungen 1 cashflow aus laufender geschftsttigkeit 2 
1 Zahlungswirksame investitionen in bzw. abschreibungen auf sachanlagen, immaterielle Vermgenswerte. 
2Bereinigt um die mittelbindung fr Prmienzahlungen fr sicherungsgeschfte. 
201,0 
248,3 
863,1 
177,6 
173,8 
499,9 
197,5 
141,7 
844,6 
171,6 
130,5 
258,7 
130,5 
107,1 
227,6 

118 4.7 finanzlaGe 
cashflOWBersicht taB: 4.7.5 
Q1/10 Q2/10 Q3/10 Q4/10 2010 2009 % 
in mio.  
Brutto-cashflow 321,2 181,6 81,1 246,3 830,2 323,9 + 156,3 
cashflow aus lfd. geschftsttigkeit 364,9 258,4 100,4 133,8 857,5 534,8 + 60,3 
cashflow aus investitionsttigkeit - 28,0 - 33,0 - 46,3 - 82,9 - 190,2 - 1.345,9 + 85,9 
 davon akquisitionen /devestitionen      - 1.176,9  
freier cashflow 336,9 225,4 54,1 50,9 667,3 - 811,1  
Freier Cashflowvor Akquisitionen / 
Devestitionen 336,9 225,4 54,1 50,9 667,3 365,8 +82,4 
anteil am freien cashflow (%) 50,5 33,8 8,1 7,6 100,0   
cashflow aus finanzierungsttigkeit - 366,6 - 72,1 1,6 - 17,1 - 454,2 1.168,1  
nderung des finanzmittelbestands - 21,8 + 162,1 + 44,4 + 35,8 + 220,5 + 359,6 - 38,7 
inVestitiOnen iMVerGleichzu aBschreiBunGen 
und cashflOW aus laufender GeschftsttiGkeit aBB: 4.7.2 
in mio.  200 400 600 800 1.000 
2010 
2009 
2008 
2007 
2006 
investitionen 1 abschreibungen 1 cashflow aus laufender geschftsttigkeit 2 
1 Zahlungswirksame investitionen in bzw. abschreibungen auf sachanlagen, immaterielle Vermgenswerte. 
2Bereinigt um die mittelbindung fr Prmienzahlungen fr sicherungsgeschfte. 
201,0 
248,3 
863,1 
177,6 
173,8 
499,9 
197,5 
141,7 
844,6 
171,6 
130,5 
258,7 
130,5 
107,1 
227,6 
nahmen; diese lagen deutlich unter den Abschreibungen 
in Hhe von 248,3 Mio. . / ABB: 4.7.2 

GeschftsbereichKali-und 
MaGnesiuMproduKte 

Die Investitionen des Geschftsbereichs Kali- und Magnesiumprodukte 
lagen mit 96,9 Mio.  aufgrund von 
Verzgerungen bei Investitionsprojekten um 10,5 Mio.  
niedriger als im Vorjahr. Im Vordergrund standen Energieprojekte 
an den Standorten Zielitz und Wintershall, 
Projekte zur Verringerung fester und flssiger Produktionsrckstnde 
am Standort Neuhof-Ellers sowie Projekte 
zur Rohstoffausbeutesteigerung und Prozessoptimierung. 
Rund drei Viertel der Investitionen entfielen 
auf Ersatz-und Produktionssicherungsmanahmen. 

GeschftsbereichsticKstoffdnGeMittel 

Im Geschftsbereich Stickstoffdngemittel haben wir im 
Berichtsjahr mit 12,9 Mio.  rund 1,7 Mio.  mehr investiert 
als im Jahr 2009. Das grte Projekt war die Fertigstellung 
der dritten Anlage fr umhllte Dngemittel in Krefeld. 
Etwa die Hlfte der Investitionen entfiel auf Ersatz- 
und Produktionssicherungsmanahmen. Auerdem 
investierten wir in Projekte im Bereich Pflanzenschutz, 
die wir in Zusammenarbeit mit SyngentA durchfhren. 

Geschftsbereichsalz 

Im Jahr 2010 wurden im Geschftsbereich Salz 79,0 Mio.  
investiert;davonentfielen49,2Mio.aufmorton SAlt. 
Bereinigt um den Effekt der Konsolidierung von morton 
SAlt in den ersten neun Monaten (24,8 Mio. ) ist 
das Investitionsvolumen um 6,2 Mio.  gestiegen. Zu den 


konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
finanzlaGe / 4.8 vermGenslaGe 119 
wesentlichen Projekten gehrten die Erneuerung einer 
Schachtfrdermaschine am Standort Borth, der Ersatz 
der Auftausalzverladung am Standort Braunschweig-
Lneburg, die Erneuerung eines Verladeterminals auf 
den Bahamas, die Installation leistungsfhigerer Kristallisationsanlagen 
am Standort Grand Saline, Texas, sowie 
die Ausgaben fr die Nutzungszeitverlngerung eines 
Teils des Schiffsbestands bei empremAr. Etwa 80% des 
Investitionsvolumens entfielen auf Ersatz-und Produktionssicherungsmanahmen. 


erGnzendeGeschftsbereiche 

Die Investitionsausgaben der Ergnzenden Geschftsbereiche 
betrugen im Berichtsjahr 4,2 Mio.  und lagen 0,4 
Mio.  unter dem Niveau des Vorjahres. In den Bereichen 
Entsorgung und Recycling sowie Tierhygieneprodukte 
standen vor allem Ersatz-und Produktionssicherungsmanahmen 
im Vordergrund. Bei der Logistik wurde 
in die Fertigstellung des Containerterminals fr kombinierten 
Verkehr am Standort Werra investiert. Insgesamt 
entfiel gut ein Drittel der Investitionen auf Erweiterungsmanahmen. 


liquidittsanalyse 

Der Brutto-Cashflow erreichte im Berichtsjahr 830,2 
Mio. . Er lag insbesondere wegen des deutlich gestiegenen 
operativen Ergebnisses um 506,3 Mio.  ber dem 
Wert des Vorjahres (2009: 323,9 Mio. ). / TAB: 4.7.5 

Der Cashflow aus laufender Geschftsttigkeit erreichte 
857,5 Mio.  nach 534,8 Mio.  ein Jahr zuvor. Der Anstieg 
fiel mit 322,7 Mio.  geringer aus als beim Brutto-Cashflow. 
Nachdem die Vorrte im Vorjahr u.a. aufgrund 
von Wertkorrekturen im Geschftsbereich Stickstoffdngemittel 
deutlich abgenommen hatten, ergab sich 
im Berichtsjahr eine leichte Zunahme der Vorrte im 
Geschftsbereich Salz. Die Effekte aus steigenden Forderungen 
und Verbindlichkeiten aus der Belebung des operativen 
Geschfts glichen sich weitestgehend aus. 

Der Cashflow aus Investitionsttigkeit belief sich im Jahr 
2010 auf -190,2 Mio. und lag damit deutlich unter dem 
Niveau des Vorjahres (2009: -1.345,9 Mio. ). Der Vorjahreszeitraum 
beinhaltete die Kaufpreiszahlung fr 
den Erwerb von morton SAlt (-1.089,0 Mio. ) sowie 
Auszahlungen fr die damit verbundene Kurssicherung 
(-87,9 Mio.).Bereinigt man den Cashflow aus Investitionsttigkeit 
des Vorjahres um diese Zahlungen, liegt der 
Wert des Berichtsjahres infolge hherer Auszahlungen 
fr Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermgenswerte 
ber dem des Vorjahres (-169,0 Mio. ). 

Der freie Cashflow vor Akquisitionen/Devestitionen 
erreichte im Berichtszeitraum 667,3 Mio.  nach 365,8 
Mio.  im Vorjahr. 

Der Cashflow aus Finanzierungsttigkeit betrug im 
Berichtsjahr -454,2 Mio.  und betrifft vor allem die Tilgung 
von Finanzverbindlichkeiten in Hhe von 411,6 
Mio. . Im Vorjahr lag der Cashflow aus Finanzierungsttigkeit 
bei 1.168,1 Mio.  und umfasste vor allem Ein


zahlungen aus der Begebung einer Anleihe sowie Eigenkapitalzufhrungen 
aus der im Dezember 2009 durchgefhrten 
Kapitalerhhung. Am Jahresende 2010 betrug 
der Finanzmittelbestand 740,6 Mio.  (2009: 520,1 Mio. ). 

4.8 vERmGENSLAGE 
VeRmGensstRuKtuRanalyse 

Die Bilanzsumme der K+S gruppe hat sich zum 31. 
Dezember 2010 um 6,8 % auf 5.573,7 Mio.  erhht. Dies 
beruht in erster Linie auf der Zunahme von flssigen 
Mitteln, Forderungen und Vorrten. Das Verhltnis von 
langfristigen zu kurzfristigen Vermgenswerten ist mit 

53:47 nach wie vor sehr ausgewogen. Der Bestand an 
flssigen Mitteln belief sich Ende des Jahres 2010 auf insgesamt 
748,4 Mio.  (Vorjahr: 529,1 Mio. ). Unter Einbeziehung 
der flssigen Mittel, der Rckstellungen fr Pensionen 
und bergbauliche Verpflichtungen (184,8 Mio.  
bzw. 528,4 Mio. ) sowie der Finanzverbindlichkeiten 
(786,6 Mio. ) und unter Bercksichtigung von Erstattungsansprchen 
im Zusammenhang mit einer Anleihe 
bei morton SAlt in Hhe von 18,9 Mio.  ergibt sich per 
Jahresende eine Nettoverschuldung der K+S gruppe 
von 732,5 Mio.  (Vorjahr: 1.351,3 Mio. ). Der Rckgang 
ist auf den starken freien Cashflow zurckzufhren, der 
in einem Anstieg der flssigen Mittel resultierte und 
zur Rckfhrung von Finanzverbindlichkeiten genutzt 
wurde. / TAB: 4.8.1 / ABB: 4.8.1 

120 4.8 vermGenslaGe 
MehrperiOdenBersichtzur VerMGenslaGe taB: 4.8.1 
2010 2009 2008 2007 2006 
in mio.  
sachanlagen, immaterielles Vermgen 2.803,3 2.658,0 1.423,5 1.297,3 1.271,7 
finanzanlagen und langfristige wertpapiere 24,1 22,4 22,3 54,9 61,5 
flssige mittel und kurzfristige wertpapiere 748,4 529,1 167,8 53,1 79,6 
Nettofinanzverbindlichkeiten 19,3 737,8 - 98,6 600,8 251,8 
Nettoverschuldung 1 732,5 1.351,3 570,0 1.085,1 718,3 
anlagendeckungsgrad i (%) 93,8 78,2 119,9 85,6 82,4 
anlagendeckungsgrad ii (%) 161,8 161,7 171,9 162,1 146,2 
liquidittsgrad i (%) 74,6 59,7 16,7 4,8 9,0 
liquidittsgrad ii (%) 186,7 172,6 121,7 108,8 119,1 
liquidittsgrad iii (%) 262,9 252,7 192,8 148,2 162,2 
1 ohne gelder bei bzw. von verbundenen unternehmen und einschlielich langfristiger rckstellungen fr Pensionen und bergbauliche Verpflichtungen. 
aktiVa aBB: 4.8.1 
in % 20 40 60 80 100 
2010 
2009 
langfristige Vermgenswerte kurzfristige Vermgenswerte 
52,7 
57,0 
47,3 
43,0 

120 4.8 vermGenslaGe 
MehrperiOdenBersichtzur VerMGenslaGe taB: 4.8.1 
2010 2009 2008 2007 2006 
in mio.  
sachanlagen, immaterielles Vermgen 2.803,3 2.658,0 1.423,5 1.297,3 1.271,7 
finanzanlagen und langfristige wertpapiere 24,1 22,4 22,3 54,9 61,5 
flssige mittel und kurzfristige wertpapiere 748,4 529,1 167,8 53,1 79,6 
Nettofinanzverbindlichkeiten 19,3 737,8 - 98,6 600,8 251,8 
Nettoverschuldung 1 732,5 1.351,3 570,0 1.085,1 718,3 
anlagendeckungsgrad i (%) 93,8 78,2 119,9 85,6 82,4 
anlagendeckungsgrad ii (%) 161,8 161,7 171,9 162,1 146,2 
liquidittsgrad i (%) 74,6 59,7 16,7 4,8 9,0 
liquidittsgrad ii (%) 186,7 172,6 121,7 108,8 119,1 
liquidittsgrad iii (%) 262,9 252,7 192,8 148,2 162,2 
1 ohne gelder bei bzw. von verbundenen unternehmen und einschlielich langfristiger rckstellungen fr Pensionen und bergbauliche Verpflichtungen. 
aktiVa aBB: 4.8.1 
in % 20 40 60 80 100 
2010 
2009 
langfristige Vermgenswerte kurzfristige Vermgenswerte 
52,7 
57,0 
47,3 
43,0 
Erfllung von Pensionsverpflichtungen und Vorruhestandsregelungen 
eingesetzt. Das Gleiche gilt fr Plan-
vermgen, das zur Finanzierung von Pensionsverpflichtungen 
von morton SAlt dient. Die Positionen werden 
gem ifrS bilanziell als Saldogre dargestellt. Das im 
Zusammenhang mit Personalverpflichtungen zweckgebundene 
Vermgen hat sich infolge hherer Ertrge des 
Planvermgens sowie positiver Wechselkurseffekte um 
33,5 Mio.  auf insgesamt 272,1 Mio.  erhht. Angaben 
zu der Zusammensetzung dieses Planvermgens sowie 
zu im Jahr 2010 vorgenommenen Ausfinanzierungen 
finden Sie im Konzernanhang unter Anmerkung (24) 
Rckstellungen Pensionen und hnliche Verpflichtungen 
sowie unter Anmerkung (26) Langfristige Personalverpflichtungen. 


nicht bilanzieRtes VeRmGen 

Sonstige finanzielle Verpflichtungen beliefen sich per 31. 
Dezember 2010 auf 141,8 Mio.  (2009: 130,7 Mio. ) und 
betreffen sowohl Verpflichtungen aus noch nicht abgeschlossenen 
Investitionen als auch Leasingverhltnisse 
auf Basis von Operating-Leasingvertrgen fr Gegenstnde 
der Betriebs-und Geschftsausstattung (z.B.Drucker, 
Kopiergerte, edv-Peripheriegerte). Daneben sind 
Fahrzeuge geleast. Diese Gegenstnde sind aufgrund der 
gewhlten Vertragsstrukturen nicht im Anlagevermgen 
zu bilanzieren. Informationen zu sonstigen immateriellen, 
nicht bilanzierten Werten im Sinne von Kunden- 
und Lieferantenbeziehungen sowie Organisations- und 
Verfahrensvorteilen finden Sie in unserem Unterneh



konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
vermGenslaGe/ 4.9GesamtaussaGezuraktuellenwirtschaftlichenlaGe 121 
mens-/Nachhaltigkeitsbericht auf den Seiten 69 f., 89 f. 
bzw. 123 f. Investoren-und Kapitalmarktbeziehungen 
werden im Kapitel K+S am Kapitalmarkt auf den Seiten 
17 ff. erlutert. 

eRluteRunG Von unteRnehmens-
Kufen und -VeRKufen 

Unternehmenskufe oder -verkufe wurden im Berichtsjahr 
nicht gettigt. Gem unserer Strategie wollen wir 
in unseren angestammten Geschftsfeldern, auch durch 
Akquisitionen und Kooperationen, extern weiter wachsen. 
Wir werden dabei die starke finanzielle Basis der 
K+S gruppe nicht gefhrden und weiterhin mit Augenma 
vorgehen. 

Im November 2010 gaben wir ein freundliches bernahmeangebot 
an die Aktionre des kanadischen Unternehmens 
potASh one zum Erwerb smtlicher Aktien 
zu einem Preis von 4,50 cAn$ ab. Am 7. Februar 2011 
gaben wir bekannt, dass sich die Andienungsquote auf 
90,9 % erhht hat. Da das Angebot von mehr als 90 % 
der potASh-one-Aktionre angenommen wurde, werden 
die verbleibenden ausstehenden potASh-one-
Aktien durch ein Ausschlussverfahren im Rahmen des 
Canada Business Corporations Act erworben. Mitte Mai 
2011 sollte die vollstndige bernahme von potASh one 
erfolgt sein. 

/ WEITERE INfORmATIONEN fINDEN SIE Im NACHTRAGS BERICHT 
auf seite 145. 

4.9 GESAmTAUSSAGE ZUR 
AKTUELLEN WIRTSCHAfTLICHEN 
LAGE 1 
beuRteilunG deR WiRtschaftlichen 
laGe duRch den VoRstand 

Das breite Produkt-, Branchen-und Kundenportfolio der 
K+S gruppe ist so diversifiziert, dass kritische Entwicklungen 
einzelner Kundengruppen im Hinblick auf die 
Profitabilitt der gesamten K+S gruppe abgemildert 
werden knnen. Die Akquisition von morton SAlt hat 
unser Portfolio, nicht zuletzt auch in regionaler Hinsicht, 
weiter verbessert. Der krzlich in Kanada erfolgte Erwerb 
von potASh one wird es uns darber hinaus ermglichen, 
in rohstoffreiche und kostengnstige Lagersttten 
zu investieren, die eigenen Kalikapazitten zu erhhen, 
die durchschnittliche Lebensdauer unserer Bergwerke zu 
verlngern und mittel-bis langfristig am Marktwachstum 
teilzuhaben. Auerdem verfgen wir ber eine 
solide finanzielle Basis, die es uns erlaubt, auch in Krisenzeiten 
flexibel agieren zu knnen. 

Derzeit zieht weltweit sowohl die Nachfrage als auch 
das Preisniveau mineralischer Dngemittel an. Auch 
das Salzgeschft wird im laufenden Jahr wahrscheinlich 
von einer erneut berdurchschnittlichen Auftausalznachfrage 
profitieren. Fr die Geschftsentwicklung 
im Jahr 2011 rechnen wir daher aus heutiger Sicht mit 
einem sprbaren Anstieg des Umsatzes. Da der erwartete 
Kostenanstieg voraussichtlich hinter dem Umsatzanstieg 
zurckbleiben wird, sehen wir beim operativen 

Ergebnis ebit i wie auch beim Konzernergebnis sogar 
gute Chancen einer deutlichen Steigerung gegenber 
den entsprechenden Vorjahreswerten. 

Mittel- bis langfristig ist die K+S gruppe fr wichtige 
weltweite Megatrends, wie die zunehmende Weltbevlkerung, 
einen steigenden Lebensstandard, einen wachsenden 
Fleischkonsum der Schwellenlnder und den 
damit einhergehenden steigenden Futtermittelbedarf 
sowie die wachsende Nachfrage nach Biokraftstoffen, 
richtig positioniert. Wachstum ist dabei allerdings fr 
uns kein Selbstzweck, sondern muss mit der Schaffung 
von Werten einhergehen. 

inanspRuchnahme bilanzielleR 
WahlRechte 

Auerbilanzielle Finanzierungsinstrumente im Sinne 
von Forderungsverkufen, Asset-Backed-Securities, Saleand-
Lease-Back-Transaktionen, Factoring oder gegenber 
nicht im Konzernabschluss einbezogenen Zweckgesellschaften 
eingegangenen Haftungsverhltnissen bestehen 
nur in vernachlssigbarem Umfang. Weitere Angaben 
zur Inanspruchnahme von bilanziellen Wahlrechten 
finden Sie im Konzernanhang auf den Seiten 177 ff. 
Auswirkungen einer nderung des Marktzinsniveaus 
auf die Bewertung der Rckstellungen werden auf den 
Seiten 116 f. beschrieben. 

1 stand: 1. mrz 2011. 


122 4.10 darstellunGderGeschftsbereichsentwicklunG 

122 4.10 darstellunGderGeschftsbereichsentwicklunG 
DARSTELLUNG DER 
GESCHfTSBEREICHSENT-
WICKLUNG 
GeschftsbeReich Kali-und 
maGnesiumpRoduKte 

/ EINE BESCHREIBUNG DES mARKTUmfELDS Im 
GESCHfTSfELD DNGEmITTEL finden sie auf den seiten 103 f. 
unter Branchenspezifische rahmenbedingungen. 

uMsatzMit1.844,7Mio. uM30%ber 
VorjahresniVeau 

Im Geschftsjahr 2010 stieg der Umsatz des Geschftsbereichs 
um 30 % bzw. 423,0 Mio.  auf 1.844,7 Mio. ; dies 
ist vor allem auf deutlich hhere Absatzmengen zurckzufhren, 
die einen Rckgang des Durchschnittspreises 
mehr als ausgleichen konnten. In Europa konnte das 
Absatzvolumen um 109 % gesteigert werden; in bersee 


Umsatz 
europa 
in % bersee 
Umsatzvernderung +29,8 
mengen-/strukturbedingt + 47,1 Absatz 
preis-/preisstellungsbedingt - 19,7 europa 
whrungsbedingt + 2,4 bersee 
konsolidierungsbedingt  
-Preis 
kaliumchlorid + 32,4 europa 
dngemittelspezialitten + 51,9 bersee 
industrieprodukte - 10,7 

aBWeichunGsanalyse taB: 4.10.1 
2010 
legte der Absatz um 24 % zu, nachdem dieser im Vorjahr 
deutlich weniger zurckgegangen war als in Europa. Insgesamt 
lag der Absatz im Jahr 2010 mit 6,99 Mio. t um 
61 % ber dem Vorjahresniveau (2009: 4,35 Mio. t). 

/ TAB: 4.10.1, 4.10.2, 4.10.3 

Aufgrund des deutlich strkeren Absatzanstiegs in 
Europa stieg der Anteil des in Europa erwirtschafteten 
Umsatzes von 44 % im Vorjahr auf 56 %. Dieser Umsatzanteil 
ist weitgehend frei von einem unmittelbaren 
Whrungsrisiko. Bei den in bersee erzielten Umstzen 
konnten wir vom unterjhrigen Anstieg des uS-Dollarkassakurses 
profitieren. / ABB: 4.10.1 

Bei unserem volumenmig bedeutendsten Produkt 
Kaliumchlorid stieg der Umsatz im Berichtsjahr um 215,3 
Mio.  bzw. rund 32 % auf 879,8 Mio. . Der starke Mengenanstieg 
konnte negative Preiseffekte mehr als ausgleichen. 
Whrend der Umsatz in bersee annhernd 
stabil blieb (+1%), stieg der Umsatz in Europa um ber 
170 %. In Europa betrug die Absatzmenge bei Kaliumchlorid 
1,13 Mio. t und erhhte sich damit um 260 %. In 
bersee wurden 1,96 Mio. t und damit 17 % mehr abgesetzt 
als im Vorjahr. 

Bei Dngemittelspezialitten erzielten wir im abgelaufenen 
Geschftsjahr mit 700,1 Mio.  einen um knapp 
52 % hheren Umsatz als im Vorjahr (2009: 460,8 Mio. ). 
Hierfr waren auch in dieser Produktgruppe deutliche 


entWicklunGder uMstze, aBstze unddurchschnittspreise nach reGiOnen1 taB: 4.10.3 

Q1/10 Q2/10 Q3/10 Q4/10 2010 2009 % 
Mio. 

498,4 

mio.  

316,6 

mio. us$ 

250,5 

Mio.teff. 

1,94 

mio. t eff. 

1,26 

mio. t eff. 

0,68 

/teff. 

256,2 

/t eff. 

250,6 

us$/t eff. 

367,5 

463,5 

233,4 
292,4 

1,73 

0,89 
0,84 

268,7 

262,5 
350,0 

417,8 

224,8 
249,2 

1,58 

0,83 
0,75 

265,8 

273,2 
332,6 

465,0 

1.844,7 
1.023,1 
1.086,4 
6,99 
3,92 
3,07 
264,1 
261,1 
354,1 
1.421,7 

+29,8 

248,4 

624,2 

+ 63,9 
294,3 

1.116,3 

- 2,7 

1,74 

4,35 

+60,7 

0,94 

1,88 

+ 108,6 
0,80 

2,47 

+ 24,2 
266,6 

327,1 

-19,3 

263,5 

332,3 

- 21,4 

367,0 

452,0 

- 21,7 

1 
der umsatz beinhaltet sowohl Preise inkl. als auch exkl. fracht und basiert bei den bersee-umstzen auf den jeweiligen usd/eurkassakursen. 
fr den groteil dieser umsatzerlse wurden kurssicherungsgeschfte abgeschlossen. die Preisangaben werden auch durch 
den jeweiligen Produktmix beeinflusst und sind daher nur als grobe indikation zu verstehen. 


konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
darstellunGderGeschftsbereichsentwicklunG 123 
Absatzsteigerungen ausschlaggebend, die negative Preis


GeschftsBereichkali-undMaGnesiuMprOdukte taB: 4.10.2 
effekte berkompensieren konnten. Der Umsatz stieg 
in Europa um knapp 89% sowie um 4 % in bersee. Das 
europische Absatzvolumen erreichte 2,12 Mio.t (+118 %); 
der berseeabsatz lag mit 0,91 Mio. t um 43% ber dem 
Vorjahresniveau. 

Im Bereich Industrieprodukte ging der Umsatz um 11 % 
auf 264,8 Mio.  zurck; positive Mengeneffekte konnten 
negative Preiseffekte nicht vollstndig ausgleichen. 
Whrend der Umsatz in Europa um rund 18 % unter dem 
des Vorjahres lag, nahm er in bersee um knapp 20 % 
zu. Der Absatz betrug in Europa 0,65 Mio. t (+11%) und 
in bersee 0,20 Mio.t (+28%). / ABB: 4.10.2 

ebitda und operatiVes erGebnis ebit i 
starKGestieGen 

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen 
(ebitdA) des Geschftsbereichs erreichte im Berichtsjahr 
567,1 Mio.  und lag 249,9 Mio.  bzw. 79 % ber dem 
Wert des Vorjahres. 

Die Steuerungsgre der K+S gruppe, das operative 
Ergebnis ebit i, konnte im Geschftsbereich Kali-und 
Magnesiumprodukte um 244,2 Mio.  bzw. 105 % auf 475,9 
Mio.  gesteigert werden. Darin sind Abschreibungen 
in Hhe von 91,2 Mio.  bercksichtigt; diese haben sich 
gegenber denen des Vorjahres um 5,7 Mio.  erhht. 

Der deutlich hhere Umsatz konnte die vor allem mengenbedingt 
hheren  aber aufgrund der in der Bergbauindustrie 
blichen Fixkostendegression unterproportio


in mio.  

umsatz 

ergebnis vor Zinsen, steuern und 
abschreibungen (eBitda) 

operatives ergebnis (eBit i) 

investitionen 

mitarbeiter am stichtag (anzahl) 

Q1/10 Q2/10 Q3/10 Q4/10 2010 2009 % 
1.844,7 
567,1 
475,9 
96,9 
7.900 
uMsatz nach reGiOnen aBB: 4.10.1 
2010 2009 
15,5 12,3 
40,0 31,6 
44,5 56,1 
498,4 

171,5 
150,6 
12,3 
7.766 

465,0 

155,7 
126,7 
46,3 
 

1.421,7 

317,2 
231,7 
107,4 

7.818 

+ 29,8 
+ 78,8 
+ 105,4 
- 9,8 
+ 1,0 
1 

3 

2 


417,8 

100,0 
79,4 
23,7 

7.878 

in % 

1 inland 

2 briges europa 

3 bersee 

uMsatz nachprOduktGruppen aBB: 4.10.2 
3 

in % 

1 kaliumchlorid 

1 

2 dngemittelspezialitten 
2 

3 industrieprodukte 

463,5 

139,9 
119,2 
14,6 
7.706 

2010 2009 
47,7 46,7 
38,0 32,4 
14,3 20,9 
nal gestiegenen  Gesamtkosten mehr als ausgleichen. 
Die Entwicklung des uS-Dollarkurses im Verhltnis zum 
Euro wirkte sich ebenfalls positiv auf das Ergebnis aus. 

/ AUSSAGEN ZUR KNfTIGEN UmSATZ-UND ERGEBNIS ENTWICKLUNG 
DES GESCHfTSBEREICHS KALI -UND 
mAGNESIUmPRODUKTE finden sie auf seite 154. 


124 4.10 darstellunGderGeschftsbereichsentwicklunG 

124 4.10 darstellunGderGeschftsbereichsentwicklunG 

Die Strategie der K+S gruppe sieht vor, insbesondere in 
den Geschftsbereichen Kali- und Magnesiumprodukte 
sowie Salz zu wachsen und Managementressourcen 
sowie finanzielle Mittel hierauf entsprechend zu fokussieren. 
Vor diesem Hintergrund wurde im Juni 2010 die 
Prfung einer Veruerung von compo angestoen. Ein 
Ergebnis wird Mitte des Jahres 2011 vorliegen. Zur Vorbereitung 
hat K+S im zweiten Halbjahr 2010 ein Konzept 
fr eine mgliche gesellschaftsrechtliche und unternehmerische 
Herauslsung (Carve-Out) der compo aus der 
K+S gruppe erarbeitet und umgesetzt. Zu Beginn dieses 
Jahres wurde Kontakt mit potenziellen Interessenten 
aufgenommen; diese erhielten Anfang Februar Informationsunterlagen. 


/ EINE BESCHREIBUNG DES mARKTUmfELDS Im 
GESCHfTSfELD DNGEmITTEL finden sie auf den seiten 103 f. 
unter Branchenspezifische rahmenbedingungen. 

uMsatz uMKnapp27% auf1.286,2Mio. 
GestieGen 

Der Umsatz im Geschftsbereich Stickstoffdngemittel 
stieg im Berichtsjahr vor allem mengenbedingt um 
knapp 27 % auf 1.286,2 Mio. . Der Geschftsbereich erwirtschaftete 
rund 74 % seines Umsatzes in Europa und 
war daher nur begrenzt von Whrungsschwankungen 
beeinflusst. / TAB: 4.10.4, 4.10.5 / ABB: 4.10.3 

Der Umsatz mit Mehrnhrstoffdngern stieg im Berichtsjahr 
um rund 27 % bzw. 77,8 Mio.  auf 368,6 Mio. . Posi


aBWeichunGsanalyse taB: 4.10.4 
2010 
in % 

Umsatzvernderung +26,6 
mengen-/strukturbedingt + 24,0 
preis-/preisstellungsbedingt + 1,0 
whrungsbedingt + 1,6 
konsolidierungsbedingt  
consumer - 5,6 
expert + 53,2 
mehrnhrstoffdnger + 26,8 
stickstoffeinzeldnger + 37,4 
ammonsulfat + 30,3 

tive Mengeneffekte konnten negative Preiseffekte deutlich 
berkompensieren. Der Gesamtabsatz bei Mehrnhrstoffdngern 
konnte im Jahr 2010 um 47 % auf 1,14 Mio. t 
gesteigert werden. 

Bei Stickstoffeinzeldngern fhrten im Berichtsjahr 
sowohl Mengen- als auch Preissteigerungen aufgrund 
der Nachfrageerholung zu einem Umsatzanstieg von 
37 % auf 355,5 Mio.  (2009: 258,8 Mio. ). In allen Regionen 
konnte ein Umsatzwachstum erzielt werden. Der 
Absatz von Stickstoffeinzeldngern stieg um rund 18 % 
auf 1,85 Mio. t. 

Der Umsatz mit Ammonsulfat ist im Jahr 2010 um rund 
30 % auf 176,6 Mio.  gestiegen; dieser Anstieg ist vor 
allem auf positive Preis- und Mengeneffekte in Europa 

zurckzufhren. Das Absatzvolumen von Ammonsulfat 
erreichte 1,64 Mio. t und konnte damit gegenber dem 
des Vorjahres um knapp 7 % gesteigert werden. 

Im Consumerbereich ging der Umsatz im Berichtsjahr 
um 5,6 % auf 195,5 Mio.  zurck. Umsatzzuwchse in 
Deutschland, sterreich und der Schweiz konnten mengen-
und preisbedingte Umsatzrckgnge in Frankreich 
und Sdeuropa nicht vollstndig ausgleichen. 

Im Bereich Expert erreichte der Umsatz 190,0 Mio.  
und lag damit mengen- und strukturbedingt 53 % ber 
dem Niveau des Vorjahres. Der Expert-Absatz stieg im 
Berichtsjahr um 40 % auf 0,26 Mio. t. / ABB: 4.10.4 

ebitda und operatiVes erGebnis ebiti nach 
VerlustendesVorjahresWiederpositiV 

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen 
(ebitdA) des Geschftsbereichs Stickstoffdngemittel 
erreichte im Berichtsjahr 67,4 Mio.  nach -94,4 Mio.  
im Jahr 2009. 

Die Steuerungsgre der K+S gruppe, das operative 
Ergebnis ebit i, erreichte im Geschftsbereich Stickstoffdngemittel 
55,7 Mio.  nach -108,1 Mio.  im Vorjahr. 
Darin sind Abschreibungen in Hhe von 11,7 Mio.  
enthalten; diese sind gegenber denen des Vorjahres um 
2,0 Mio.  gesunken. 

Das Ergebniswachstum war zurckzufhren auf hhere 
Absatzmengen, Preiserhhungen fr Stickstoffeinzeldnger 
und Ammonsulfat, die Einstandskostensteige



GeschftsBereichstickstOffdnGeMittel taB: 4.10.5 
Q1/10 Q2/10 Q3/10 Q4/10 2010 2009 % 
1.286,2 1.016,2 + 26,6 
67,4 - 94,4  
55,7 - 108,1  
12,9 11,2 + 15,2 
1.226 1.249 - 1,8 
GeschftsBereichstickstOffdnGeMittel taB: 4.10.5 
Q1/10 Q2/10 Q3/10 Q4/10 2010 2009 % 
1.286,2 1.016,2 + 26,6 
67,4 - 94,4  
55,7 - 108,1  
12,9 11,2 + 15,2 
1.226 1.249 - 1,8 
in mio.  

umsatz 

ergebnis vor Zinsen, steuern und 
abschreibungen (eBitda) 
operatives ergebnis (eBit i) 
investitionen 
mitarbeiter am stichtag (anzahl) 


385,5 

287,4 

306,1 

307,2 

17,3 

28,9 

5,4 

15,8 

14,5 

26,0 

2,6 

12,6 

2,5 

2,4 

2,8 

5,2 

1.264 

1.252 

1.226 

 

uMsatz nach reGiOnen aBB: 4.10.3 
1 

in % 

1 inland 

2 briges europa 

2 

3 bersee 


2010 2009 
20,0 18,6 
54,1 54,8 
25,9 26,6 
uMsatz nachBereichen aBB: 4.10.4 
2010 2009 
28,7 28,6 
27,6 25,5 
13,7 13,3 
15,2 20,4 
14,8 12,2 
5 

in % 

1 

1 mehrnhrstoffdnger 

4 

2 stickstoffeinzeldnger 
3 ammonsulfat 

3 

2 

4 consumer 
5 expert 

konzernlaGebericht konzernabschluss 

4.10 darstellunGderGeschftsbereichsentwicklunG 125 
rungen mehr als ausgleichen konnten, sowie deutlich 
gesunkene Einstandskosten bei Mehrnhrstoffdngern. 
Darber hinaus ist zu bercksichtigen, dass das 
Jahr 2009 durch Wertkorrekturen der Bestnde sowie 
Aufwendungen fr Restrukturierungsmanahmen im 
Rahmen der Neuordnung des Geschfts mit stickstoffhaltigen 
Dngemitteln belastet war. 

/ AUSSAGEN ZUR KNfTIGEN UmSATZ-UND ERGEBNIS ENTWICKLUNG 
DES GESCHfTSBEREICHS STICKSTOff -
DNGEmITTEL finden sie auf seite 154. 

GeschftsbeReich salz 

morton SAlt wurde ab dem 1. Oktober 2009 in den 
Konzernabschluss der K+S gruppe einbezogen. Im Jahr 
2010 erfolgte die Einbeziehung daher zum ersten Mal 
ganzjhrig. Aufgrund des dadurch fr die ersten neun 
Monate entstehenden Konsolidierungseffekts sind die 
Vorjahreszahlen nicht vergleichbar. 

/ EINE BESCHREIBUNG DES mARKTUmfELDS Im 
GESCHfTSfELD SALZ finden sie auf den seiten 104 f. unter 
Branchenspezifische rahmenbedingungen. 

uMsatz erreicht1.728,7Mio.(+70%) 

Im Geschftsbereich Salz erreichte der Umsatz im 
Berichtsjahr 1.728,7 Mio.  und lag damit 714,1 Mio.  
bzw. 70 % ber dem Vorjahreswert. 833,5 Mio.  des Jah


resumsatzes entfielen auf morton SAlt. Der Umsatzanstieg 
ist zurckzufhren auf positive Mengen-und 
Preiseffekte sowie den die ersten neun Monate betreffenden 
Effekt aus der Konsolidierung von morton SAlt 


126 4.10 darstellunGderGeschftsbereichsentwicklunG 
GeschftsBereich salz taB: 4.10.7 aBWeichunGsanalyse taB: 4.10.6 

126 4.10 darstellunGderGeschftsbereichsentwicklunG 
GeschftsBereich salz taB: 4.10.7 aBWeichunGsanalyse taB: 4.10.6 
2010 
in % 

Umsatzvernderung +70,4 
mengen-/strukturbedingt + 6,9 
preis-/preisstellungsbedingt + 3,7 
whrungsbedingt + 2,4 
konsolidierungsbedingt + 57,4 
speisesalz + 117,5 
gewerbesalz + 104,4 
industriesalz + 38,0 
auftausalz + 48,6 
sonstiges + 33,1 

in Hhe von 582,2 Mio. . Der Festsalzabsatz betrug im 
Berichtsjahr insgesamt 22,53 Mio. t und lag 52 % ber 
dem des Vorjahres (14,81 Mio. t). Davon verkaufte morton 
SAlt im Gesamtjahr 9,60 Mio. t; der Effekt aus der 
Konsolidierung in den ersten neun Monaten betrug 6,48 
Mio. t. / TAB: 4.10.6, 4.10.7, 4.10.8 

Knapp 30 % des Umsatzes wurden im vergangenen 
Jahr in Europa erwirtschaftet und sind damit weitgehend 
frei von einem unmittelbaren Whrungsrisiko. 
Durch die Einbeziehung von morton SAlt hat sich der 
berseeanteil seit dem vierten Quartal 2009 deutlich 

in mio.  

umsatz 

ergebnis vor Zinsen, steuern und 
abschreibungen (eBitda) 
operatives ergebnis (eBit i) 
investitionen 
mitarbeiter am stichtag (anzahl) 


Q1/10 Q2/10 Q3/10 Q4/10 2010 2009 % 
1.728,7 1.014,6 + 70,4 
369,7 200,3 + 84,6 
238,1 140,4 + 69,6 
79,0 48,0 + 64,6 
5.235 5.279 - 0,8 
616,4 

275,3 

305,2 

531,8 

146,4 

56,3 

60,8 

106,2 

107,9 

21,8 

31,8 

76,6 

11,1 

14,9 

15,7 

37,3 

5.268 

5.283 

5.283 

 

uMsatz nach reGiOnen aBB: 4.10.5 
1 
in % 

2 1 inland 3 


2 briges europa 
3 bersee 

2010 2009 
14,3 17,6 
15,4 22,3 
70,3 60,1 
uMsatz nachprOduktGruppen aBB: 4.10.6 
5 

1 


in % 

1 speisesalz 

2 
4 2 industriesalz 
3 gewerbesalz 
3 

4 auftausalz 
5 sonstiges 

2010 2009 
19,0 14,9 
5,0 6,2 
28,3 23,6 
42,8 49,0 
4,9 6,3 
erhht. / ABB: 4.10.5 

Der Umsatz mit Speisesalzen ist im Berichtsjahr um 177,3 
Mio.  bzw. 118 % auf 328,2 Mio.  gestiegen; davon wur



konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
darstellunGderGeschftsbereichsentwicklunG 127 
den 226,7 Mio.  von morton SAlt erzielt. Positive Preiseffekte 
konnten verfgbarkeitsbedingt negative Mengeneffekte 
in Brasilien mehr als ausgleichen. Auf die 
Konsolidierung von morton SAlt entfielen in den ersten 
neun Monaten 170,6 Mio. . Der Absatz betrug 1,61 
Mio. t und lag um rund 34 % ber dem Wert des Vorjahres. 
Davon setzte morton SAlt im Gesamtjahr 0,84 
Mio. t ab; der Konsolidierungseffekt in den ersten neun 
Monaten betrug 0,63 Mio. t. 

Der Umsatz mit Gewerbesalzen,wie z.B.Fischerei-,Futtermittel- 
und hochreinen Pharmasalzen, erreichte im 
abgelaufenen Geschftsjahr 490,3 Mio.  und erhhte 
sich um 250,4 Mio.  bzw. 104 %; morton SAlt trug 
hierzu im Berichtsjahr 287,4 Mio.  bei. Hhere Abstze 
in Sdamerika und Europa konnten etwas niedrigere 
Preise mehr als ausgleichen. Auf den Effekt aus der Konsolidierung 
von morton SAlt entfielen in den ersten 
neun Monaten 217,0 Mio. . Der Absatz betrug 5,02 Mio. 
t und lag damit um 89 % ber dem Vorjahresniveau von 
2,65 Mio. t. Davon setzte morton SAlt im Gesamtjahr 
2,63 Mio. t ab; der Konsolidierungseffekt in den ersten 
neun Monaten betrug 1,96 Mio. t. 

Im Industriesalzgeschft lag der Umsatz mit 86,5 Mio.  
um 23,9 Mio.  bzw. 38 % ber dem Vorjahreswert; davon 
wurden 16,7 Mio.  von morton SAlt erzielt. Der 
Umsatzanstieg ist zurckzufhren auf positive Mengen- 
und Preiseffekte sowie den Effekt aus der Konsolidierung 
von morton SAlt in den ersten neun Monaten 
in Hhe von 12,3 Mio. . Der Absatz lag mit 2,41 Mio. 
t um 20 % ber dem Vorjahresniveau. Auf morton SAlt 

entWicklunG der uMstze, aBstze unddurchschnittspreise1 taB: 4.10.8 
Q1/10 Q2/10 Q3/10 Q4/10 2010 2009 % 
Auftausalz 
umsatz mio.  376,5 26,8 58,1 277,8 739,2 497,6 + 48,6 
absatz mio. t 7,05 0,49 1,10 4,85 13,49 8,96 + 50,6 
-Preis /t 53,4 54,5 52,8 57,3 54,8 55,5 - 1,3 
Gewerbe-, Industrie-
und Speisesalz 
umsatz mio.  217,4 232,0 228,2 227,4 905,0 453,5 + 99,6 
absatz mio. t 2,20 2,26 2,23 2,35 9,04 5,85 + 54,5 
-Preis  /t 98,9 102,8 102,4 96,8 100,1 77,5 + 29,1 
Sonstiges 
umsatz mio.  22,5 16,5 18,9 26,6 84,5 63,5 + 33,1 
Geschftsbereich Salz 
umsatz mio.  616,4 275,3 305,2 531,8 1.728,7 1.014,6 + 70,4 
1 der umsatz beinhaltet sowohl Preise inkl. als auch exkl. fracht. die Preisangaben werden auch durch Vernderungen von wechselkursen 
sowie den jeweiligen Produktmix beeinflusst und sind daher nur als grobe indikation zu verstehen. 
entfielen davon im Gesamtjahr 0,41 Mio. t; der Konsolidierungseffekt 
in den ersten neun Monaten betrug 0,31 
Mio. t. 

Der Umsatz mit Auftausalz konnte im Berichtsjahr um 
241,6 Mio.  bzw. 49 % auf 739,2 Mio.  gesteigert werden; 
morton SAlt erzielte einen Umsatz in Hhe von 293,3 
Mio. . Folgende Effekte haben sich positiv ausgewirkt: 
Hhere Mengen und Preise infolge des auergewhnlich 
guten Auftausalzgeschfts im ersten und vierten Quartal 
in Europa sowie der Konsolidierungseffekt von morton 
SAlt in den ersten neun Monaten von 175,2 Mio. . 
Der Absatz betrug 13,49 Mio. t und hat sich damit im Vergleich 
zum Vorjahr um 51 % erhht. morton SAlt ver


kaufte im Berichtsjahr 5,73 Mio. t; der Konsolidierungseffekt 
in den ersten neun Monaten betrug 3,58 Mio. t. 

Neben dem Geschft mit sonstigen Auftaumitteln, z.B. 
Magnesiumchloridlsung, umfasst Sonstiges auch das 
Logistikgeschft mit Dritten der zur chilenischen Spl-
Gruppe gehrenden Reederei empremAr. Der unter 
Sonstiges erfasste Umsatz stieg um 21,0 Mio.  auf 
84,5 Mio. ; morton SAlt erzielte davon 9,4 Mio. . Der 
Umsatzanstieg ist zurckzufhren auf Absatz-sowie 
Preissteigerungen bei empremAr sowie den die ersten 
neun Monate betreffenden Effekt aus der Konsolidierung 
von morton SAlt in Hhe von 7,2 Mio. . 

/ ABB: 4.10.6 


128 4.10 darstellunGderGeschftsbereichsentwicklunG 

128 4.10 darstellunGderGeschftsbereichsentwicklunG 

Da das ebitdA von Abschreibungen auf im Rahmen 
von Kaufpreisallokationen vorgenommene Wertanstze 
nicht beeinflusst wird und diese sich nach der Akquisition 
von morton SAlt deutlich erhht haben, kommt 
dem ebitdA zur Beurteilung der operativen Ertragskraft 
mittlerweile eine hhere Bedeutung zu. Dieses stieg im 
Berichtsjahr um knapp 85 % auf 369,7 Mio.  an. 

Das operative Ergebnis ebit i des Geschftsbereichs 
Salz stieg um 97,7 Mio.  auf 238,1 Mio. . Das Ergebnis 
war in Hhe von 50 bis 70 Mio.  aufgrund des im Vergleich 
zum langfristigen Mittelwert berdurchschnittlichen 
Auftausalzgeschfts begnstigt. Die Abweichung 
der Profitabilitt gegenber einem Normaljahr kann 
stark variieren, da diese vom Regionalmix, der jeweiligen 
Kapazittsauslastung, der lokalen Marge sowie 
von Wechselkursen abhngig ist. morton SAlt leistete 
einen Ergebnisbeitrag in Hhe von 101,8 Mio. ; darin 
waren Kosten in Hhe von 6,9 Mio.  fr den bislang 
planmig verlaufenden Integrationsprozess enthalten. 
Von den im ebit i enthaltenen Abschreibungen in Hhe 
von 131,6 Mio.  (2009: 59,9 Mio. ) entfielen 52,0 Mio.  
auf Abschreibungen auf im Rahmen der Kaufpreisallokation 
vorzunehmende Wertanstze (ppA). 

Dem deutlich hheren Umsatz standen auf der Kostenseite 
ebenfalls Konsolidierungseffekte sowie mengen-
bedingt hhere Produktions- und Frachtkosten gegenber; 
diese konnten jedoch mehr als ausgeglichen werden. 
Der Effekt aus der Konsolidierung von morton 

SAlt in den ersten neun Monaten betrug 68,6 Mio. . Im 
Berichtsjahr wirkten sich darber hinaus Einmaleffekte 
in Hhe von insgesamt 13,2 Mio.  negativ auf das Ergebnis 
aus: Belastungen ergaben sich durch die Neubewertung 
und Konsolidierung im Rahmen der nach ifrS vorzunehmenden 
Vorratsbewertung bei morton SAlt, die 
Schlieung eines unwirtschaftlichen eSco-Standorts in 
Frankreich sowie auerplanmige Abschreibungen auf 
Sachanlagen in den Niederlanden. Diesen Belastungen 
stand ein positiver Einmaleffekt im Rckstellungsbereich 
bei morton SAlt gegenber. 

/ AUSSAGEN ZUR KNfTIGEN UmSATZ-UND ERGEBNIS ENTWICKLUNG 
DES GESCHfTSBEREICHS SALZ finden sie 
auf den seiten 154 f. 

eRGnzende GeschftsbeReiche 

uMsatz erreicht133,7Mio.(+11%) 

Der Umsatz der Ergnzenden Geschftsbereiche lag mit 
133,7 Mio.  um knapp 11 % ber dem Niveau des Vorjahres. 
Gem ifrS ist der Innenumsatz aus den gegenber 
K+S-Gruppengesellschaften erbrachten Leistungen 
in diesen Zahlen nicht enthalten. Einschlielich dieser 
Innenumstze betrug der Gesamtumsatz im Berichtsjahr 
175,3 Mio.  (2009: 155,8 Mio. ). 

/ TAB: 4.10.9, 4.10.10 / ABB: 4.10.7, 4.10.8 

Im Bereich Entsorgung und Recycling stieg der Umsatz 
um knapp 10 % auf 73,8 Mio.  (2009: 67,2 Mio. ); hier 
wirkten sich insbesondere Preiserhhungen im Recyclinggeschft 
fr die Sekundraluminiumindustrie sowie 

Absatzsteigerungen in den Arbeitsgebieten Verwertung 
und Beseitigung aus. Die Umstze im Bereich Logistik 
(13,6 Mio. ) sowie Tierhygieneprodukten (34,2 Mio. ) 
stiegen vorwiegend mengenbedingt an. Das Handelsgeschft 
erzielte einen Umsatz von 12,1 Mio. ; die Erhhung 
um 4,0 Mio.  im Vergleich zum Vorjahreswert 
ist auf die erfolgreiche Vermarktung von Salpetersure 
zurckzufhren. 

/ EINE BERSICHT BER DIE EINZELNEN TTIGKEITS BEREICHE 
finden sie auf den seiten 81 f. 

ebitda und operatiVes erGebnis ebit i 
deutlichGestieGen 

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen 
(ebitdA) der Ergnzenden Geschftsbereiche erreichte 
im Berichtsjahr 27,7 Mio.  und lag damit 6,0 Mio.  
bzw. 28 % ber dem Wert des Vorjahres. Das operative 

aBWeichunGsanalyse taB: 4.10.9 
2010 
in % 

Umsatzvernderung +10,8 
mengen-/strukturbedingt + 9,5 
preis-/preisstellungsbedingt + 1,3 
whrungsbedingt  
konsolidierungsbedingt  
entsorgung und recycling + 9,7 
logistik + 9,7 
tierhygieneprodukte + 4,0 
handel + 49,4 


konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
4.11 risikobericht 129 
erGnzende GeschftsBereiche taB: 4.10.10 
Ergebnis ebit i erreichte 21,2 Mio.  (2009: 15,2 Mio. ). 

Q1/10 Q2/10 Q3/10 Q4/10 2010 2009 % 
133,7 
27,7 
21,2 
4,2 
280 
Die hier einbezogenen Abschreibungen beliefen sich 
auf 6,5 Mio.  und lagen auf dem Niveau des Vorjah


in mio.  

res. Hhere Umschlags-, Transport- und Befrachtungs


umsatz 

33,2 32,2 

31,8 36,5 

120,7 

+ 10,8 
mengen im Bereich Logistik trugen positiv zum Ergeb


ergebnis vor Zinsen, steuern und 
abschreibungen (eBitda) 

7,9 

7,8 

5,8 

6,2 

21,7 

+ 27,6 nis bei und kompensierten den Ergebnisrckgang im 
operatives ergebnis (eBit i) 
6,4 

6,2 

4,3 

4,3 

15,2 

+ 39,5 
Bereich Tierhygieneprodukte. Der Bereich Entsorgung 

investitionen 

0,4 

1,4 

1,9 

0,5 

4,6 

- 8,7 

und Recycling konnte sein Ergebnis aufgrund gestiege


mitarbeiter am stichtag (anzahl) 

280 

277 

281 

 

278 

+ 0,7 
ner Umstze in allen Arbeitsgebieten deutlich steigern. 

/ AUSSAGEN ZUR KNfTIGEN UmSATZ-UND ERGEBNIS 


E NT WICK LU NG DE R ERG NZE NDEN GES CHf T SBE R E I CHE 
finden sie auf seite 155. 
4 .11 R I S I KO B E R I CH T 
RisiKopolitiK 
Die Geschftspolitik der K+S gruppe ist darauf aus-
uMsatz nach reGiOnen aBB: 4.10.7 
2010 2009 
in % 
1 inland 79,9 81,8 
2 briges europa 20,0 18,1 
3 bersee 0,1 0,1 
2 
1 
3 
gerichtet, den Bestand des Unternehmens zu sichern, 
dauerhaft risikoadquate Renditen zu erwirtschaften 
sowie den Unternehmenswert systematisch und kontinuierlich 
zu steigern. Um dieses Ziel zu erreichen, erfor


uMsatz nachBereichen aBB: 4.10.8 
4 


in % 

2010 2009 
55,2 
10,2 
25,6 
9,0 
dern die weltweiten Aktivitten ein permanentes, ver


1 entsorgung und recycling 

55,7 

antwortungsvolles Abwgen von Chancen und Risiken. 

3 

1 

2 logistik 

10,3 

Dabei verstehen wir Risiken als das potenzielle Eintre


3 tierhygieneprodukte 

27,3 

ten interner wie externer Ereignisse, die das Erreichen 

4 handel 

6,7

2 

unserer kurzfristigen sowie strategischen Ziele negativ 
beeinflussen knnen. Systematisches Risikomanage


ment ist die fortwhrende Aufgabe des Vorstands und 
der Fhrungskrfte in ihren jeweiligen Verantwortungsbereichen. 
Langfristig knnen wir nur erfolgreich sein, 


130 4.11 risikobericht 

130 4.11 risikobericht 
tifizieren, 
analysieren, sie entsprechend steuern und 
kontrollieren. In Abwgung der Gesamtumstnde wird 
entschieden, inwiefern Risiken eingegangen werden, 
um Chancen nutzen zu knnen. Allerdings kann auch 
ein angemessenes und funktionsfhig eingerichtetes 
Risikomanagementsystem keine absolute Sicherheit 
gewhrleisten. 

chancenmanaGement 

In der K+S gruppe sind Chancen-und Risikomanagement 
eng miteinander verknpft. Bei Chancen handelt 
es sich um interne und externe Entwicklungen, die sich 
positiv auf den Konzern auswirken knnen. Unser Chancenmanagement 
leiten wir im Wesentlichen aus den Zielen 
und Strategien der Geschftsbereiche ab und sorgen 
fr ein ausgewogenes Chancen-Risiko-Verhltnis. Die 
direkte Verantwortung fr das frhzeitige und regelmige 
Identifizieren, Analysieren und Nutzen von Chancen 
obliegt dem operativen Management in den Geschftsbereichen 
bzw. den Leitern der zentralen Holding-Einheiten. 
Das Chancenmanagement ist ein integraler Bestandteil 
der konzernweiten Planungs-und Steuerungssysteme. 
Wir beschftigen uns dazu intensiv mit Markt-und Wettbewerbsanalysen, 
Marktszenarien, den relevanten Kostentreibern 
und kritischen Erfolgsfaktoren auch im politischen 
Umfeld des Unternehmens. Daraus werden konkrete 
geschftsbereichsspezifische Chancenpotenziale 
abgeleitet und im Rahmen von Zielvereinbarungsgesprchen 
zwischen Vorstand und den Geschftsbereichsver


antwortlichen diskutiert. Ausgewhlte Chancenpotenziale 
der K+S gruppe werden im Prognosebericht erlutert. 

RisiKomanaGementsystem 

Die Geschftsbereiche der K+S gruppe weisen unterschiedliche 
Chancen und Risiken auf, zu deren frhzeitiger 
Erkennung, Bewertung und Begrenzung wir konzerneinheitliche 
Planungs-, Steuerungs-und Kontrollsysteme 
nutzen. Die bei uns eingesetzten Methoden 
der Risikoermittlung reichen von Markt- und Wettbewerbsanalysen 
ber enge Kontakte zu Kunden, Lieferanten 
und Institutionen bis zur Verfolgung von Risikoindikatoren 
aus dem wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen 
Umfeld. Die Bewertung der Risiken erfolgt insbesondere 
im Hinblick auf Eintrittswahrscheinlichkeiten 
und potenzielle Schadenhhen. Ein weiterer Baustein 
des Risikomanagements ist die Entwicklung von gegensteuernden 
Manahmen unter Einbeziehung alternativer 
Risikoszenarien. Wir sind auf diese Weise bestrebt, 
Risiken systematisch entgegenzuwirken. 

Der Vorstand hat konzernweite Grundstze und Verhaltensregeln 
sowie Richtlinien fr ein systematisches 
und effektives Risikomanagement festgelegt. Das Risikomanagementsystem 
besteht aus folgenden Elementen: 

+ 
einem unternehmensspezifischen Handbuch zum 
Risikomanagement, 
+ 
einer Holdingeinheit Risikomanagement, 
+ 
Risikomanagementbeauftragten in den Geschftsbereichen, 
+ 
standardisierten, geschftsbereichsspezifischen Risikoprofilen, 
+ 
Informationen ber die vollstndige, quantifizierte 
Risikosituation in Zielvereinbarungsgesprchen zwischen 
Vorstand und den Verantwortlichen der Geschftsbereiche, 
+ 
einer regelmigen, einheitlichen Risikoberichterstattung 
auf Konzern-und Geschftsbereichsebene sowie 
+ 
einer Sofort-Berichterstattung bei Eilbedrftigkeit. 
Zustndigkeiten und Verantwortlichkeiten sowohl im 
Prozess der Risikoidentifikation als auch hinsichtlich der 
Analyse, Steuerung und Kommunikation identifizierter 
Risiken sind eindeutig geregelt. So obliegt die direkte 
Verantwortung im Umgang mit Risiken dem operativen 
Management in den Geschftsbereichen bzw. den 
zentralen Holding-Einheiten. Die Risiken der einzelnen 
Geschftsbereiche und der Holding werden vierteljhrlich 
identifiziert, die daraus ermittelten Risikopotenziale 
analysiert, quantitativ bewertet und dem Vorstand 
berichtet. Kann einem Risiko durch wirksame und angemessene 
Manahmen zuverlssig entgegengewirkt 
werden, liegt der Fokus der Betrachtung auf dem Restrisiko. 
Wir beobachten insbesondere die Risiken, deren 
Eintrittswahrscheinlichkeit 5 % oder mehr betrgt und 
deren Schadenpotenzial gleichzeitig geschftsbereichsspezifische 
Grenzwerte berschreitet. Die Risikoprofile 
haben sowohl einen Bezug zum laufenden Jahr als auch 
zur Mittelfristplanung und decken somit einen Zeithorizont 
von drei Jahren ab. Erwartete Risiken mit einer 
Eintrittswahrscheinlichkeit ab 50 % werden in der Mittelfristplanung 
bzw. Jahreshochschtzung in Form von 


konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
risikobericht 131 
Ergebnisabschlgen bercksichtigt. Kurzfristig auftretende 
Risiken werden bei Eilbedrftigkeit unabhngig 
von den normalen Berichtswegen unverzglich direkt 
an den Vorstand kommuniziert. Der Aufsichtsrat wird 
durch den Vorstand ebenfalls regelmig und zeitnah, 
bei besonderer Eilbedrftigkeit unverzglich informiert. 
Geschfte und Manahmen von besonderer Bedeutung 
und Tragweite bedrfen nach Magabe konzernweit 
geltender Regelungen der Zustimmung des Vorstands 
und in besonderen Fllen auch des Aufsichtsrats. 

Die Funktionsfhigkeit des Risikomanagementsystems 
der K+S gruppe wird regelmig von der internen Revision 
geprft. Weiterhin ist die Prfung der Funktionsfhigkeit 
und Wirksamkeit des Risikofrherkennungssystems 
auch Gegenstand der Abschlussprfung; danach 
ist das bestehende System geeignet, solche Entwicklungen 
frhzeitig zu erkennen, die den Fortbestand des 
Unternehmens gefhrden knnten. 

risiKoManaGeMentsysteMinbezuG auf 
finanzinstruMente(ifrs7) 

Die finanzwirtschaftliche Zielsetzung der K+S gruppe 
ist es, durch ein systematisches Finanzmanagement 
finanzielle Risiken (z.B. Preisnderungsrisiko, Ausfallrisiko 
und Liquidittsrisiko) zu begrenzen. Dazu ist in 
der K+S AKtiengeSellSchAft ein zentrales Finanzierungsmanagement 
eingerichtet. Darber hinaus steuert 
die K+S gruppe ihre Kapitalstruktur und nimmt unter 
Bercksichtigung der erwarteten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen 
gegebenenfalls Anpassungen vor. Ziel 
der Kapitalstruktursteuerung ist es, das Geschft und 

die Investitionsfhigkeit des Unternehmens nachhaltig 
sicherzustellen. Eine weitergehende Erluterung zur 
Steuerung der Kapitalstruktur finden Sie auf Seite 114. 

Aus unseren internationalen Aktivitten knnen whrungsbedingte 
Marktpreisrisiken entstehen, denen wir 
im Rahmen unseres Whrungsmanagements durch 
Sicherungsgeschfte entgegenwirken. Interne Verfahrensanweisungen 
regeln zulssige Sicherungsinstrumente 
sowie Sicherungsstrategien, Zustndigkeiten, 
Ablufe und Kontrollmechanismen. Weitere Marktpreisrisiken 
knnen sich aus Rohstoffpreisen (z.B. Energie) 
bzw.Transportkosten (z.B.Seefrachten) ergeben.Sofern 
hierzu selektiv Derivate eingesetzt werden, gelten analoge 
Regelungen. Die Sicherungsinstrumente werden 
ausschlielich zur Sicherung von Grundgeschften, 
nicht aber zu Handels- und Spekulationszwecken eingesetzt. 
Die Finanzgeschfte werden nur mit Banken 
guter Bonitt abgeschlossen. In diesem Zusammenhang 
schreibt die Leitlinie u.a. zur Begrenzung von Ausfallrisiken 
eine Verteilung der Derivate auf verschiedene 
Institute vor. Der Abschluss von Sicherungsgeschften 
erfolgt zum einen fr bereits entstandene Grundgeschfte 
und zum anderen fr zuknftige Geschfte, 
mit denen auf Basis empirisch belastbarer Erkenntnisse 
mit hoher Wahrscheinlichkeit gerechnet werden kann 
(antizipative Sicherungsgeschfte). Eine weitergehende 
Erluterung der Sicherungsgeschfte finden Sie in der 
Darstellung der Risiken aus Wechselkursschwankungen 
auf Seite 142 f. und im Anhang auf Seite 194 ff. 

beschReibunG deR Wesentlichen meRKmale 
des inteRnen KontRoll-und des 
RisiKomanaGementsystems im hinblicK 
auf den KonzeRnRechnunGsleGunGspRozess 
( 315 abs. 2 nR. 5 hGb) 

Das interne Kontrollsystem in der K+S gruppe umfasst 
die Grundstze, Verfahren und Manahmen zur Sicherstellung 
der Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Ordnungsmigkeit 
der Rechnungslegung sowie zur Sicherung 
der Einhaltung der mageblichen Vorschriften. 

Die Richtlinien fr die Rechnungslegung und Berichterstattung 
der K+S gruppe nach ifrS geben einheitliche 
Bilanzierungs-und Bewertungsgrundstze fr die in 
den Konzernabschluss einbezogenen inlndischen und 
auslndischen Gesellschaften vor. Zustzlich umfassen 
diese Vorschriften Regelungen fr den Konzernabschluss 
sowie detaillierte und formalisierte Anforderungen an 
die Berichterstattung der einbezogenen Gesellschaften. 

Neue Vorschriften und nderungen bestehender Regelungen 
zur Rechnungslegung werden zeitnah auf ihre 
Auswirkungen hin analysiert und, sofern diese fr uns 
relevant sind, in den Richtlinien und Rechnungslegungsprozessen 
umgesetzt. 

Wir verfgen ber ein weitgehend einheitliches it-
System, einen einheitlichen Kontenplan und maschinell 
standardisierte Rechnungslegungsprozesse. Durch 
diese Standardisierung ist eine ordnungsgeme und 
zeitnahe Erfassung der wesentlichen Geschftsvor



132 4.11 risikobericht 

132 4.11 risikobericht 
gen 
buchhalterischer Vorgnge bestehen verbindliche 
Regelungen.Bilanzielle Bewertungen,wie z.B.die Kalkulation 
der bergbaulichen Verpflichtungen oder die berprfung 
der Werthaltigkeit der Geschfts- und Firmenwerte, 
erfolgen durch konzerninterne Sachverstndige. 
Nur in Einzelfllen,wie z.B.bei der Bewertung von Pensionsverpflichtungen, 
wird die Bewertung durch externe 
Gutachter durchgefhrt. 

Zur Erstellung des Konzernabschlusses der K+S gruppe 
werden die Einzelabschlsse der Gesellschaften, deren 
Rechnungswesen auf der einheitlichen it-Plattform der 
K+S gruppe gefhrt wird, direkt in ein it-Konsolidierungssystem 
berfhrt. Bei den brigen einbezogenen 
Gesellschaften erfolgt die bertragung der Abschlussdaten 
durch eine internetbasierte Schnittstelle. Durch 
systemtechnische Kontrollen werden die bertragenen 
Abschlussdaten auf ihre Validitt hin berprft. Zustzlich 
erfolgt zentral eine berprfung der von den einbezogenen 
Gesellschaften vorgelegten Einzelabschlsse 
unter Beachtung der von den Abschlussprfern erstellten 
Berichte. Durch systemseitige Ableitung bzw. formalisierte 
Abfrage von konsolidierungsrelevanten Informationen 
ist eine ordnungsgeme und vollstndige Eliminierung 
konzerninterner Transaktionen sichergestellt. 
Smtliche Konsolidierungsprozesse zur Erstellung des 
Konzernabschlusses werden in dem it-Konsolidierungssystem 
durchgefhrt und dokumentiert. Die Bestandteile 
des Konzernabschlusses einschlielich wesentlicher 
Angaben fr den Anhang werden hieraus entwickelt. 

Prozessintegrierte bzw. -unabhngige berwachungsmanahmen 
sind die Bausteine des internen berwachungssystems. 
Einen wesentlichen Bestandteil der prozessintegrierten 
Manahmen bilden die maschinellen 
it-Prozesskontrollen. Neben manuellen Prozesskontrollen, 
wie z.B. dem Vier-Augen-Prinzip, existiert eine 
organisatorische Trennung von Verwaltungs-, Ausfhrungs-, 
Abrechnungs-und Genehmigungsfunktionen. 
Weitere berwachungsaufgaben werden durch Konzerneinheiten, 
wie z.B. der zentralen Steuerabteilung, 
wahrgenommen. 

Die interne Revision ist mit prozessunabhngigen Prfungsttigkeiten 
in das interne Kontrollsystem eingebunden. 


Die Jahresabschlsse der prfungspflichtigen Gesellschaften 
und der Konzernabschluss werden durch unabhngige 
Abschlussprfer geprft; dies bildet die wesentliche 
prozessunabhngige berwachungsmanahme im 
Hinblick auf den Konzernrechnungslegungsprozess. Die 
Jahresabschlsse der brigen inlndischen Gesellschaften 
unterliegen der Prfung durch die interne Revision. 

beRsicht deR unteRnehmensRisiKen 

Fr die K+S gruppe wesentliche Risiken werden in den 
folgenden Abschnitten beschrieben, wobei aus deren 
Reihenfolge keine Rckschlsse auf deren Eintrittswahrscheinlichkeit 
oder das potenzielle Schadenausma zu 
ziehen sind. 

Dabei werden jeweils der mgliche Eintritt und die 
Wirkung von Risiken nach Gegensteuerungsmanahmen 
unter den derzeitigen Rahmenbedingungen eingeschtzt; 
dies erfolgt aus Konzernsicht und bezieht sich 
auf den Zeitraum der Mittelfristplanung. 

Die Bewertung der Eintrittswahrscheinlichkeit eines 
Risikos erfolgt nach den Kriterien 

+ unwahrscheinlich (Eintrittswahrscheinlichkeit: < 5 %) 
+ mglich (Eintrittswahrscheinlichkeit: 5  50 %) 
+ wahrscheinlich (Eintrittswahrscheinlichkeit: > 50 %) 
Die Bewertung der mglichen Wirkung erfolgt nach den 
qualitativen Kriterien 

+ moderat 
+ wesentlich 
+ bestandsgefhrdend 
Eine Vernderung der Rahmenbedingungen gegenber 
unserer Mittelfristplanung kann im Zeitverlauf zu 
einer Neubewertung unserer Einschtzungen fhren 
und wird entsprechend in unserer Zwischenberichterstattung 
kommuniziert. / TAB: 4.11.1 

exteRne und bRanchenspezifische 
RisiKen 

einflssedurchGesaMtWirtschaftliche 
entWicKlunG 

Das Nachfrageverhalten nach Dngemitteln der K+S 
gruppe wird erheblich durch das allgemeine Wirt



Bersicht der unternehMensrisiken taB: 4.11.1 
Bersicht der unternehMensrisiken taB: 4.11.1 

einflsse durch gesamtwirtschaftliche entwicklung 

schwankungen bezglich Nachfrage und Preis 

saisonale Nachfrageschwankungen 

einflsse von politischen und sozialen Vernderungen 

VernderungenrechtlicherRahmenbedingungen 

risiken aus der Vernderung bzw. Versagung behrdlicher genehmigungen 

risiken aus der Vernderung von arbeitsplatzgrenzwerten 

risiken aus der reduzierung des anti-dumping-schutzes 

steuerrechtliche risiken 

Operativeund strategische Risiken 

risiken aus akquisitionen und investitionen 

risiken aus lieferantenausfllen und lieferengpssen 

energiekosten- und energieversorgungsrisiken 

risiken aus der Verteuerung von ammoniak 

frachtkosten- und transportverfgbarkeitsrisiken 

Produktionstechnische risiken 

risiken aus umweltschden durch gebirgsschlag 

risiken aus kohlendioxid-einschlssen in lagersttten 

risiken aus wasserzutritt 

risiken aus forschungs- und entwicklungsaktivitten 

Personalrisiken 

compliance-risiken 

informationstechnische risiken 

Finanzwirtschaftliche Risiken 

risiken durch wechselkursschwankungen 

risiken aus einer Vernderung des allgemeinen Zinsniveaus 

risiken aus dem forderungsausfall von kunden und ausfallrisiko von finanzinstituten 
liquidittsrisiken 

risiken aus einer Vernderung des unternehmensratings 

Eintrittswahrscheinlichkeit 


mglich 

mglich 

mglich 

unwahrscheinlich 

mglich 

mglich 

mglich 

mglich 

unwahrscheinlich 

unwahrscheinlich 

mglich 

mglich 

mglich 

mglich 

unwahrscheinlich 

mglich 

unwahrscheinlich 

unwahrscheinlich 

unwahrscheinlich 

unwahrscheinlich 

unwahrscheinlich 

mglich 

mglich 

unwahrscheinlich 

unwahrscheinlich 

unwahrscheinlich 

Mgliche finanzielle 
Auswirkungen 

wesentlich 

wesentlich 

moderat 

wesentlich 

wesentlich 

moderat 

moderat 

moderat 

wesentlich 

moderat 

moderat 

moderat 

moderat 

moderat 

wesentlich 

moderat 

wesentlich 

moderat 

moderat 

wesentlich 

moderat 

moderat 

moderat 

moderat 

wesentlich 

moderat 

konzernlaGebericht konzernabschluss 

4.11 risikobericht 133 
schaftswachstum sowie die wirtschaftliche Entwicklung 
und die damit einhergehenden steigenden Lebensstandards 
in relevanten Mrkten beeinflusst. Steigender 
Wohlstand fhrt hauptschlich in Schwellenlndern zu 
einem vernderten Ernhrungsverhalten, das sich insbesondere 
in einem gesteigerten Fleischkonsum widerspiegelt. 
Da die Produktion von Fleisch ein Vielfaches 
an Getreide, Soja und anderen als Viehfutter verwendeten 
Produkten erfordert, fhrt dies zu einem steigenden 
Bedarf an Agrarrohstoffen (soft commodities), der 
wiederum eine erhhte Nachfrage nach Dngemitteln 
nach sich zieht. 

Die deutliche Erholung der Weltwirtschaft im Jahr 2010 
sollte sich auch im Jahr 2011 fortsetzen, auch wenn das 
Wachstumstempo etwas moderater ausfallen knnte. 
Der in der zweiten Jahreshlfte 2010 einsetzende starke 
Anstieg der internationalen Getreidepreise und die 
damit einhergehende verbesserte Einkommenssituation 
der Landwirte begnstigt die Dngemittelnachfrage. 
Sollte sich die wirtschaftliche Erholung als nicht nachhaltig 
erweisen, knnten die Preise fr Agrarprodukte 
wieder auf ein Niveau fallen, das bei den Landwirten 
erneut Verunsicherung ber ihre knftige Ertragssituation 
auslst und damit deren Nachfrageverhalten nach 
Dngemitteln negativ beeinflusst. In Abhngigkeit von 
Dauer und Intensitt knnte dieses mgliche Szenario 
einen wesentlichen Einfluss auf die Vermgens-, Finanz- 
und Ertragslage der K+S gruppe haben. 

Der Einfluss der allgemeinen Wirtschaftslage auf die 
Nachfrage nach Auftau-, Speise-und Gewerbesalzen 


134 4.11 risikobericht 

134 4.11 risikobericht 

schWanKunGenbezGlich nachfraGe 
undpreis 

Vor allem die Produkte unseres Geschftsfelds Dngemittel 
knnen erheblichen Schwankungen in Nachfrage und 
Preis unterliegen. Durch uere Einflsse, auf deren Eintreten 
oder Ausbleiben wir in aller Regel keinen Einfluss 
haben, kann die Nachfrage nach unseren Produkten auf 
den relevanten Absatzmrkten stark zurckgehen und zu 
einem Druck auf das Preisniveau fhren. Zu diesen Einflssen 
zhlen etwa weltweite oder auch regionale Konjunkturschwankungen, 
sinkende Weltmarktpreise von 
wichtigen Agrarerzeugnissen, der Markteintritt neuer 
Anbieter, eine Konzentration auf der Nachfrageseite 
sowie eine bewusste Kaufzurckhaltung unserer Kunden. 

Diese mglichen Ereignisse knnen in Abhngigkeit 
von Dauer und Intensitt einen wesentlichen Einfluss 
auf die Vermgens-, Finanz-und Ertragslage der K+S 
gruppe haben. Da die Nachfrage nach Agrarprodukten 
und damit nach Dngemitteln von Megatrends wie 
der wachsenden Weltbevlkerung, einem steigenden 
Lebensstandard in den Schwellenlndern und der Entwicklung 
des Bioenergiesektors getragen wird und Dngemittel 
mit ihrer ertrags-und qualittssteigernden Wirkung 
somit in der Agrarproduktion eine zentrale Rolle 
spielen, sehen wir langfristig allerdings positive Entwicklungsmglichkeiten. 


Ein Eintritt neuer Wettbewerber in den internationalen 
Kalimarkt knnte zu einer sprbaren Verschiebung der 
Branchenstruktur fhren. So haben kapitalstarke Bergbaukonzerne, 
wie z.B. bhp billiton und vAle, angekndigt, 
mittel- bis langfristig in neue Kaliprojekte zu 
investieren. Ein aggressiver Ausbau neuer Kalikapazitten 
durch einen bislang branchenfremden Produzenten 
knnte gegebenenfalls mit einer Verstrkung des 
Wettbewerbsdrucks einhergehen, wenn der Markt fr 
diese zustzlichen Mengen nicht in voller Hhe aufnahmebereit 
ist oder der neue Wettbewerber sich ber 
eine aggressive Preispolitik am Markt zu etablieren versucht. 
Da jedoch sowohl der Bau neuer Kalikapazitten 
als auch der Erwerb eines bedeutenden Kaliproduzenten 
sehr kapitalintensiv ist, drfte aufgrund der daraus 
resultierenden hohen Kapitalkosten eine derartige Verdrngungspolitik 
 wenn berhaupt  nur von kurzer 
Dauer sein. Vor diesem Hintergrund erachten wir eine 
dauerhaft aggressive Preispolitik von Marktteilnehmern, 
die eine wesentliche Wirkung auf unsere erwarteten 
Ergebnisse htte, als unwahrscheinlich. 

saisonale nachfraGeschWanKunGen 

Ein signifikantes Absatzrisiko fr die Geschftsbereiche 
Kali-und Magnesiumprodukte, Stickstoffdngemittel 
sowie Salz resultiert insbesondere aus der Saisonalitt 
der Nachfrage, speziell aufgrund der Witterungsabhngigkeit. 
Eine dauerhaft nasskalte Witterung whrend 
der insbesondere fr Europa wichtigen Frhjahrssaison 
kann beispielsweise zu Absatzverschiebungen oder 
gar -einbuen bei Dngemitteln und Pflanzenpflegeprodukten 
fhren. Ebenso knnen milde Winter in den 

Hauptabsatzgebieten fr Auftausalz (Europa, Nordamerika) 
den Absatz in dieser Produktgruppe erheblich verringern. 
Dieser Schwankungsanflligkeit begegnen wir 
mit regionaler Diversifizierung, bedarfsorientierter Produktionssteuerung 
und flexiblen Arbeitszeitmodellen. 
Eine Absicherung durch spezielle Derivate wurde aufgrund 
der aus unserer Sicht unattraktiven Marktkonditionen 
fr diese Instrumente bisher nicht vorgenommen. 
Entsprechende Beeintrchtigungen durch Witterungseinflsse 
halten wir fr mglich, deren Wirkung 
bewerten wir in Relation zu den erwarteten Ergebnissen 
jedoch als moderat. 

Darber hinaus fhrt der Aufbau und Abbau von Lagerbestnden 
durch unsere Kunden in Abhngigkeit von 
deren Erwartung hinsichtlich der zuknftigen Marktpreisentwicklung, 
der Witterung oder deren Liquidittsmanagement 
zu einer schwankenden Nachfrage. Dies 
kann zu einer Unterauslastung der Produktionskapazitt 
und damit zu steigenden Stckkosten fhren. Die 
Bereitschaft der Handelsstufe zur Voreinlagerung von 
Dngemitteln ist abhngig von deren Erwartungen an 
die Nachfrage seitens der Landwirtschaft. K+S bietet 

z.B. ber ein Staffelpreissystem finanzielle Anreize, um 
die Einlagerungsbereitschaft zu frdern. Trotzdem ist 
nicht auszuschlieen, dass die Handelsstufe bei hohen 
Marktschwankungen auf eine Voreinlagerung verzichtet. 
Dadurch knnten in der Dngehauptsaison so hohe 
Mengenanforderungen auf uns zukommen, dass einerseits 
die Vorrte in unseren Lgern nicht ausreichen 
oder diese andererseits aufgrund logistischer Engpsse 
nicht vollstndig bedient werden knnen. Das Gleiche 

konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
risikobericht 135 
gilt fr den Salzbereich, wenn Stdte, Gemeinden, Straenmeistereien 
 auch mit Blick auf die ffentliche Kassenlage 
 in der Nebensaison zu geringe Vorrte an Auftausalz 
aufbauen. Derartige mgliche Effekte knnen 
sich moderat auf die Vermgens-, Finanz- und Ertragslage 
der K+S gruppe auswirken sowie die Vergleichbarkeit 
der Quartalsabschlsse erschweren. 

einflsseVonpolitischen und sozialen 
VernderunGen 

Wir ben unsere Geschftsttigkeit in einer Vielzahl 
von Lndern aus, von denen etliche auerhalb Westeuropas 
und Nordamerikas gelegen sind. Tiefgreifende 
Vernderungen von politischen, gesellschaftlichen und 
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Produktions- 
und Absatzlndern sowie in den Herkunftslndern von 
Zulieferern knnen nicht ausgeschlossen werden. In 
einigen der Lnder, in denen unsere Produkte hergestellt 
bzw. in die sie exportiert werden oder aus denen 
wir Roh-oder Hilfsstoffe beziehen, sind die allgemeinen 
wirtschaftlichen, politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen 
weniger stabil als etwa in Westeuropa 
oder Nordamerika. Wir sind dadurch von einer 
Reihe von Faktoren abhngig, auf die wir wenig oder 
gar keinen Einfluss haben. Zu diesen Faktoren zhlen 
unter anderem politische Instabilitt, entschdigungslose 
Enteignungen von Betriebsvermgen, Vorschriften 
zur Fremdwhrungskontrolle und sonstige negative 
Auswirkungen im Zusammenhang mit Wechselkursen 
sowie Handelsbeschrnkungen. Solche negativen 
Einflsse knnten eine wesentliche Wirkung auf 
die Wachstumsperspektiven und auf die Vermgens-, 

Finanz-und Ertragslage der K+S gruppe haben, sind 
derzeit in den fr K+S in Bezug auf Produktion und 
Absatz relevanten Lndern jedoch unwahrscheinlich. 

VeRndeRunGen RechtlicheR 
RahmenbedinGunGen 

risiKen ausderVernderunGbzW. 
VersaGunGbehrdlicherGenehMiGunGen 

EntSorGunG Von SalzaBWSSErn 

Aufgrund von ffentlichen und politischen Diskussionen 
ber knftig hhere Anforderungen an die Umweltvertrglichkeit 
der Produktionsprozesse zur Herstellung 
von Kali- und Magnesiumprodukten sind Einflsse auf 
die Erteilung und den Bestand von Betriebsgenehmigungen, 
Planfeststellungsbeschlssen sowie von wasserrechtlichen 
Erlaubnissen mglich. Im Geschftsbereich 
Kali-und Magnesiumprodukte entstehen unter 
anderem flssige Rckstnde (Salzabwsser) sowohl aus 
der laufenden Produktion als auch durch Niederschlge 
auf die Rckstandshalden. Auf der Grundlage bestehender 
Genehmigungen werden die Salzabwsser zum Teil 
in Flsse eingeleitet und zum anderen in unterirdische 
Gesteinsschichten (Plattendolomit) versenkt. Die Feststellung 
einer wesentlichen Verminderung bisher prognostizierter 
Versenkmglichkeiten bzw. die vorzeitige, 
vollstndige Inanspruchnahme genehmigter Versenkrume 
sowie der Befund einer mglichen Beeinflussung 
von Trink- oder nutzbaren Grundwasserressourcen 
durch die Versenkung liee eine unvernderte Verlngerung 
bestehender Versenkungsgenehmigungen 

unwahrscheinlich erscheinen und knnte zudem eine 
sofortige teilweise oder gar vollstndige Aufhebung 
von Versenkgenehmigungen zur Entsorgung flssiger 
Rckstnde nach sich ziehen. Darber hinaus gehen wir 
davon aus, dass auch die gegenwrtig fr die Einleitung 
der Salzabwsser in Oberflchengewsser genehmigten 
Grenzwerte fr zuknftige Einleitungsgenehmigungen 
herabgesetzt werden. Verlngerungen der bestehenden 
Versenkungs-und Einleitungsgenehmigungen bzw. 
deren Neuerteilung knnen mithin zu wesentlichen 
Zusatzkosten fr eine Vorbehandlung der Produktionsrckstnde 
(etwa durch Eindampfung) oder zu erheblichen 
Produktionsreduzierungen an den betroffenen 
Standorten fhren. Wir halten es fr mglich, dass auslaufende 
Genehmigungen nicht verlngert bzw. nicht 
neu erteilt werden; dies htte schlimmstenfalls eine 
Verringerung oder gar Einstellung der Produktion und 
ggf. Schlieung der betroffenen Standorte mit erheblichen 
negativen Personalauswirkungen zur Folge; daraus 
wrden sich nachhaltige und wesentliche Beeintrchtigungen 
der Vermgens-, Finanz-und Ertragslage 
der K+S gruppe ergeben. 

Fr die an der Werra gelegenen Standorte Hattorf, Unterbreizbach 
und Wintershall, mit einem Anteil an der 
gesamten Kali-Produktionskapazitt der K+S gruppe 
von etwa 45 %, sind die bestehenden Versenkungs-und 
Einleitungsgenehmigungen bis November 2011 bzw. 
Dezember 2012 befristet. Wir haben bereits im Oktober 
2008 ein umfassendes Manahmenpaket vorgestellt, 
das mit einem Investitionsvolumen von 360 Mio.  die 
Versenkung und die Einleitungen von Salzabwssern 


136 4.11 risikobericht 

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pltze 
und einem schonenden Umgang mit der Natur fr 
die nchsten 30 Jahre bekennen. Es besteht jedoch keine 
Gewhr, dass die Genehmigungen auf dieser Grundlage 
verlngert bzw. neu erteilt werden. Mithin kann nicht 
ausgeschlossen werden, dass weitere Investitionen an 
den betroffenen Standorten notwendig werden, die Produktionskosten 
weiter steigen und ggf. sogar die Schlieung 
dieser Produktionsstandorte erforderlich sein kann. 
Die Verminderung fester und flssiger Produktionsrckstnde 
in der Kaliproduktion wird auch weiterhin zu den 
Schwerpunkten unserer Forschungs-und Entwicklungsttigkeit 
gehren. 

Am Runden Tisch Gewsserschutz Werra/Weser und 
Kaliproduktion haben auf Initiative der Lnder Hessen 
und Thringen sowie von K+S zwischen Mrz 2008 und 
Februar 2010 Werra-Anrainer, Wirtschaft, Politik, Verwaltung 
und Verbnde ber langfristige Lsungen zur Verbesserung 
der Gewsserqualitt beraten. Der Auftrag 
an die Teilnehmer am Runden Tisch: Er soll Lsungen 
vorschlagen, die zugleich weitere Verbesserungen des 
kologischen Zustands von Werra und Weser, einen Beitrag 
zur Sicherung der Arbeitspltze in der Kaliindustrie 
sowie die Strkung der wirtschaftlichen Strukturen 
in den betroffenen Regionen beinhalten. Insgesamt 16 
Mal haben sich die Teilnehmer am Runden Tisch getroffen 
und eine Vielzahl an Manahmen fr den Umgang 

mit salzhaltigen Abwssern geprft. Auerdem wurden 
externe Vorschlge bewertet und eine Reihe von Gutachten 
in Auftrag gegeben. 

In seiner abschlieenden Sitzung am 9. Februar 2010 
hat der Runde Tisch empfohlen, sptestens ab 2020 die 
Einleitung von Salzabwasser in die Werra und dessen 
Versenkung in den Untergrund vollstndig einzustellen 
und eine Fernleitung zur Nordsee zu realisieren. Dabei 
lsst er jedoch offen, wie dies auf Grundlage der gemeinsam 
mit den Lndern Hessen und Thringen definierten 
und am Runden Tisch akzeptierten Entscheidungskriterien 
bis 2020 erreicht werden kann. So findet die Entscheidung 
des Niederschsischen Landtags gegen den 
Bau einer Leitung keine Bercksichtigung, Fragen der 
betriebswirtschaftlichen Angemessenheit und Finanzierbarkeit 
werden ausgeklammert. Darber hinaus ist 
noch unklar, inwieweit durch den Fernleitungsbau die 
Ziele der eu-Wasserrahmenrichtlinie erreicht werden 
knnen. K+S hat daher der Empfehlung des Runden 
Tisches nicht zugestimmt. 

Da die dauerhafte lokale Entsorgung von einigen Seiten 
in Frage gestellt wird, kann eine langfristige Genehmigung 
des derzeitigen Konzepts nicht als gesichert angenommen 
werden. Deshalb hat sich K+S aus Grnden 
vorausschauender Sorgfalt entschlossen, parallel zur 
Umsetzung der lokalen Manahmen auch Genehmigungsantrge 
fr standortferne Entsorgungswege, d.h. 
Fernleitungen zur Oberweser und zur Nordsee, vorzubereiten. 
Dies geschieht ungeachtet des Umstands, dass 
die mit den Lndern Hessen und Thringen definierten 

und vom Runden Tisch akzeptierten Prfkriterien fr 
Fernleitungen aus Sicht des Unternehmens derzeit nicht 
erfllt sind. Dies muss jedoch der Fall sein, bevor eine 
Entscheidung ber den Bau einer Fernleitung getroffen 
werden kann  eine solche Entscheidung ist mit der Vorbereitung 
der Antrge daher nicht verbunden. 

Das Kaliwerk Neuhof-Ellers hat die Versenkung von 
Salzabwssern in den Plattendolomit nach vollstndiger 
Inanspruchnahme des Versenkraums einstellen 
mssen. Um die ordnungsgeme Entsorgung der dort 
anfallenden Haldenwsser gewhrleisten zu knnen, 
erfolgt im Einklang mit geltenden Genehmigungen bis 
zur Fertigstellung der Mitte 2010 beantragten Planfeststellung 
fr die Salzabwasserleitung der Transport der 
Salzabwsser per Bahn und lKw zum nchstgelegenen 
Standort, dem Werk Werra. 

EntSorGunG Von FEStEn 
ProduKtIonSrcKStndEn 

An den Gewinnungsstandorten des Geschftsbereichs 
Kali-und Magnesiumprodukte werden feste Rckstnde 
derzeit im Rahmen bestehender Genehmigungen aufgehaldet. 
Sollten Aufhaldungsgenehmigungen widerrufen 
oder notwendige Haldenerweiterungen nicht oder 
nur unter unzumutbar hohen Auflagen genehmigt werden, 
fehlt den Betrieben die Entsorgungsmglichkeit fr 
diese Rckstnde. Die alternative Verbringung der Rckstnde 
als Feuchtversatz in die vorhandenen Grubenhohlrume 
ist nur in begrenztem Umfang mglich. Auf 
lngere Sicht stt die Versatzeinbringung physisch 
an Grenzen, da hierbei nur eine wesentlich geringere 


konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
risikobericht 137 
Verdichtung erreicht wird, als sie das Rohsalz in der 
Lagersttte aufweist. Darber hinaus wrden hohe 
Zusatzkosten verursacht, die in keinem wirtschaftlich 
vertretbaren Verhltnis zum Aufwand stehen. Mgliche 
Auswirkungen auf die Vermgens-, Finanz-und Ertragslage 
der K+S gruppe bewerten wir als wesentlich. 

haldEnErWEItErunG 

Das Verwaltungsgericht Hannover hat am 18. November 
2009 den Klagen vom bund fr umwelt und nAtur-
Schutz deutSchlAnd e.v. (bund) und vom nAtur-
Schutzbund deutSchlAnd e. v. (nAbu) stattgegeben 
und den Planfeststellungsbeschluss des Landesamtes 
fr Bergbau, Energie und Geologie Niedersachsen 
(lbeg) vom 10. August 2007 sowie den nderungsbeschluss 
vom 13. Mrz 2009 zur Haldenerweiterung des 
Werks Sigmundshall aufgehoben. Im Planfeststellungsbeschluss 
war die Abdeckung der Halde eine Voraussetzung 
fr die Erweiterung der Aufhaldung von Produktionsrckstnden. 
Die Urteile des Verwaltungsgerichts 
beziehen sich ausschlielich auf die von K+S vorgesehene 
Art der Abdeckung der Halde, deren Eignung 
fr eine langzeitsichere, eigenstndige Begrnung der 
Halde in Frage gestellt wurde. Die weitere Aufhaldung 
von Rckstnden aus der Kaliaufbereitung wurde vom 
Verwaltungsgericht nicht als unzulssig angesehen. Die 
zustndige Bergbehrde hat gegen die beiden Urteile 
Berufung eingelegt, die K+S KAli gmbh wird sie im weiteren 
Prozess untersttzen. Derzeit ergeben sich kurzfristig 
keine Einschrnkungen fr den Betrieb des Kaliwerks 
Sigmundshall. Langfristige Auswirkungen lassen 
sich derzeit noch nicht abschtzen. Mgliche Auswir


kungen auf die Vermgens-, Finanz-und Ertragslage 
der K+S gruppe bewerten wir mittelfristig als moderat. 

SIchErhEItSlEIStunGEn 

Die Forderung nach insolvenzsicheren Sicherheitsleistungen 
fr die Ewigkeitskosten der Haldenverwahrung 
und fr betriebseigene Deponien ist in Zukunft nicht 
auszuschlieen. Bereits heute werden die erforderlichen 
Aufwendungen fr die planmige Nachsorge der Halden 
bilanziell ber Rckstellungen abgebildet. Sofern 
zustzlich zur Rckstellungsbildung Sicherheitsleistungen 
hinterlegt werden mssten, wrden finanzielle Mittel 
gebunden; dies knnte den finanziellen Spielraum 
des Unternehmens begrenzen. Mgliche Auswirkungen 
auf die Vermgens-, Finanz-und Ertragslage der K+S 
gruppe bewerten wir mittelfristig als moderat. 

risiKen ausderVernderunGVon 
arbeitsplatzGrenzWerten 

Risiken fr unsere Bergbauaktivitten knnen aus der 
eu-Initiative zur Festsetzung von indikativen Arbeitsplatzgrenzwerten 
fr Stickstoffmonoxid (no) und Stickstoffdioxid 
(no2) sowie Kohlenmonoxid (co) entstehen, 
da solche Grenzwerte von erheblicher Bedeutung fr 
die Genehmigung der Bergbauaktivitten und somit die 
Produktion unter Tage sein knnen. Durch eine intensive 
Zusammenarbeit zwischen der eu-Kommission, den 
nationalen Regierungen sowie den betroffenen Unternehmen 
und deren Interessenverbnden sollen langfristig 
sinnvolle, realistische Grenzwerte erreicht werden. 
Wrden Grenzwerte deutlich herabgesetzt, knnten 
erhebliche Investitionen zur Einhaltung der Grenzwerte 

notwendig werden. Sollten die Arbeitsplatzgrenzwerte 
derart verschrft werden, dass die Produktion an den 
betreffenden Standorten unter Einhaltung dieser Grenzwerte 
mit wirtschaftlich vertretbarem Aufwand oder 
technisch insgesamt nicht mehr mglich wre, knnte 
uns dies sogar zwingen, diese Standorte langfristig zu 
schlieen. Mittelfristig sind Beeintrchtigungen mglich, 
die wir derzeit als moderat einschtzen. 

risiKen ausder reduzierunGdes 
anti-duMpinG-schutzes 

Die K+S gruppe steht im Dngemittelgeschft auch 
mit Produzenten aus Russland und Weirussland im 
Wettbewerb, die entweder in Staatseigentum stehen, 
in erheblichem Mae Subventionen, wie z.B. verbilligte 
Gaslieferungen oder vergnstigte Eisenbahntransporte, 
empfangen oder sonst direkt oder indirekt von Seiten 
des Staates finanzielle Untersttzung erfahren. Diese 
Wettbewerber knnen dadurch ihre Produkte zu besseren 
Konditionen anbieten als solche Hersteller, die 
keine vergleichbare staatliche Untersttzung erhalten. 
Im Jahr 2006 wurden die Regelungen zum AntiDumping-
Schutz gegen unfairen Wettbewerb mit Kalidngemitteln 
aus Russland und Weirussland fr den 
europischen Markt bis Mitte 2011 erneuert; eine weitere 
Verlngerung wird angestrebt. Nachdem sich der 
Wettbewerbsdruck in der eu in den Jahren bis 2008 
aufgrund der hohen Kalinachfrage auf dem Weltkalimarkt 
und den zwischenzeitlich eingetretenen deutlichen 
Preiserhhungen in Grenzen hielt, fhrte die Vernderung 
der Marktsituation im Geschftsjahr 2009 zu 
einer Zunahme des Wettbewerbsdrucks in Europa, auch 


138 4.11 risikobericht 

138 4.11 risikobericht 
markten 
mssen. Es ist jedoch nicht gewhrleistet, dass 
die Absatzrckgnge in Europa durch Absatzsteigerungen 
in bersee ausgeglichen werden knnen. Das Schadenpotenzial 
infolge von zuknftigen abgeschwchten 
oder entfallenden Anti-Dumping-Manahmen hngt 
vom Absatzerfolg in bersee und der jeweiligen Kosten- 
und Preissituation ab. Das mgliche Risiko einer Aufweichung 
oder eines Wegfalls der europischen Anti-Dumping-
Vorschriften wird vor dem Hintergrund des derzeit 
auf den Weltmrkten vorherrschenden Preisniveaus als 
moderat eingeschtzt. 

steuerrechtliche risiKen 

Im Bereich der Energiesteuern knnen die als energieintensive 
Unternehmen eingestuften Tochtergesellschaften 
der K+S gruppe in Deutschland derzeit den 
sogenannten Spitzenausgleich nutzen. Die mageblichen 
Regelungen wurden von der eu-Kommission bis 
2012 genehmigt und gewhren Unternehmen des produzierenden 
Gewerbes fr bestimmte Energieerzeugnisse 
und Strom, die sie zu betrieblichen Zwecken verwenden, 
Entlastungen von der Energie- und der Stromsteuer. 
Im Rahmen des Haushaltskonsolidierungsgesetzes 
wurde dieser Spitzenausgleich mit Wirkung ab 
2011 leicht abgesenkt. Dadurch ergibt sich eine leichte 
Verteuerung unserer energieintensiven Produktion in 
Deutschland. Fr eine Nachfolgeregelung ab 2013 werden 
politisch bereits erste berlegungen angestellt. Wir 
beteiligen uns aktiv an dieser Diskussion, um einen Fort


bestand dieser oder eine vergleichbare Anschlussregelung 
zu erreichen. Ein vollstndiger Wegfall des Spitzenausgleichs 
ist mglich und wrde im Vergleich zu der 
in 2010 noch bestehenden Rechtslage zu energiesteuerlichen 
Mehrbelastungen und zu Wettbewerbsnachteilen 
fr unsere inlndischen energieintensiven Unternehmen 
fhren, die wir jedoch als moderat einschtzen. 

opeRatiVe und stRateGische RisiKen 

risiKen aus aKQuisitionen und 
inVestitionen 

Unsere Vision und Mission stecken den Rahmen fr 
unsere Geschftsttigkeit und die strategische Ausrichtung 
der K+S gruppe ab und sollen unseren Mitarbeitern, 
Aktionren, Fremdkapitalgebern, Kunden, Lieferanten 
und der ffentlichkeit die Grundlage fr unser Denken 
und Handeln erlutern. Dazu bert der Vorstand 
gemeinsam mit den Geschftsbereichsleitungen regelmig 
die strategische Ausrichtung mit ihren Chancen 
und Risiken. 

Aus einer Erweiterung der Geschftsttigkeit durch 
Akquisitionen ergeben sich Chancen, aber auch Risiken. 
An jede Akquisition sowie Erweiterungsinvestition 
stellen wir gruppenweit die anspruchsvollen Renditeanforderungen, 
die auf den Seiten 91 f. unter Finanzielle 
Ziele detailliert erlutert werden. K+S beobachtet das 
Marktumfeld hinsichtlich geeigneter Akquisitionsprojekte 
bzw. Kooperationen. Wenn es unter strategischen 
Gesichtspunkten vorteilhaft erscheint, akquirieren oder 

verkaufen wir Unternehmen bzw. Unternehmensteile. 
Von zentraler Bedeutung sind insoweit Unternehmensbewertungen, 
in welche die Erkenntnisse aus Unternehmensdaten 
(Due Diligence) und weiterer Analysen 
einflieen. Gettigte Akquisitionen werden von Integrationsteams 
intensiv begleitet. Zustzlich erfolgen bei 
bedeutsamen Investitions-und Akquisitionsprojekten 
Nachkontrollen. Risiken knnten sich aus der Integration 
von Mitarbeitern, Prozessen, Technologien und Produkten 
ergeben. Unerwartet hohe Integrationskosten knnen 
die Realisierung der geplanten Ziele und Synergien 
gefhrden. Zudem knnen Akquisitionen den Verschuldungsgrad 
und die Finanzierungsstruktur nachteilig 
beeinflussen sowie zu einem Anstieg der langfristigen 
Vermgensgegenstnde, einschlielich der Geschfts- 
und Firmenwerte, fhren. Abschreibungen auf solche 
Vermgensgegenstnde aufgrund unvorhergesehener 
Geschftsentwicklungen knnen zu Belastungen fhren. 

Die K+S gruppe ist derzeit dabei, das kanadische Unternehmen 
potASh one vollstndig zu bernehmen. 
potASh one besitzt mehrere Kali-Explorationslizenzen 
in der kanadischen Provinz Saskatchewan einschlielich 
eines bereits fortgeschrittenen Greenfield-Projekts zur 
Errichtung eines Solbetriebs. K+S erwartet im Endausbau 
des Legacy-Projekts eine Produktionskapazitt von 
mindestens 2,7 Mio. t Kaliumchlorid pro Jahr. Die Realisierung 
dieser Produktionskapazitt wrde ein Investitionsvolumen 
von insgesamt rund 2,5 Mrd. uSd in Saskatchewan 
umfassen. Die Gesellschaft wird in Saskatchewan, 
Kanada, angesiedelt sein. Alle im Rahmen des Projekts 
getroffenen Annahmen und Schtzungen unterliegen 


konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
risikobericht 139 
potenziellen geschftlichen, wirtschaftlichen, politischen 
und sozialen Unwgbarkeiten. Das Risiko besteht 
derzeit darin, dass die Erwartungen nicht erfllt werden 
knnten, obwohl im Vorfeld der bernahme eine intensive 
Due Diligence durchgefhrt wurde und die geologischen, 
technischen, rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen 
geprft wurden. Faktoren, die zu gravierenden 
Beeinflussungen fhren knnten, wren z.B. 
unerwartete geologische Strungen, technische Schwierigkeiten 
bei der Erschlieung der Lagersttte sowie 
nderungen der lokalen Gesetzgebung, Genehmigungen 
und Vorschriften. Die genannten Einflsse knnten 
unter Umstnden zu einem Wertberichtigungsbedarf 
auf das erworbene Vermgen fhren und eine wesentliche 
Wirkung auf die Vermgens-, Finanz- und Ertragslage 
haben, sind jedoch derzeit unwahrscheinlich. 

/ WEITERE INfORmATIONEN ZUR AKqUISITION vON 
POTASH ONE finden sie im Nachtragsbericht auf seite 145. 

Bei zuknftigen Akquisitionen, Kooperationen und 
Investitionen besteht das Risiko, dass diese durch politische 
Restriktionen nur unter erschwerten Bedingungen 
oder berhaupt nicht gettigt werden knnen. Dies 
knnte interessante Rohstofflagersttten in bestimmten 
politisch instabilen Regionen betreffen. Ein daraus 
resultierender Mangel an geeigneten Akquisitionsobjekten 
knnte die Wachstumsaussichten der K+S gruppe 
deutlich beeintrchtigen. Geeignete Partner knnten 
diese Risiken mindern bzw. unsere Chancen verbessern. 
Wesentliche Beeintrchtigungen halten wir hier 
fr unwahrscheinlich. 

risiKen auslieferantenausfllen und 
lieferenGpssen 

Die Anzahl der Lieferanten fr Roh- und Hilfsstoffe wie 
Ammoniak (siehe Ausfhrungen zum Preisrisiko aus der 
Verteuerung von Ammoniak), Phosphat, Sprengstoffe, 
schwefelarmen Dieseltreibstoff sowie die erforderliche 
technische Ausstattung einschlielich Ersatzteile, die 
wir von externen Anbietern beziehen, ist begrenzt. Lieferboykotte, 
Lieferengpsse oder -ausflle, auf die wir 
nur sehr begrenzt oder gar keinen Einfluss haben, knnten 
zu einer eingeschrnkten Verfgbarkeit von Roh-, 
Hilfs-und Betriebsstoffen sowie bergbauspezifischer 
Maschinenausstattung und Ersatzteilen und damit 
zu einer erheblichen Kostensteigerung oder einer Produktionsbeeintrchtigung 
fhren. Mit Marktanalysen, 
gezielter Lieferantenauswahl bzw. -bewertung, langfristigen 
Liefervereinbarungen, klar definierten Qualittsstandards 
sowie modernen Einkaufsmethoden verringern 
wir diese Beschaffungsrisiken. Ein verbleibendes 
Beschaffungsrisiko knnte moderate Einflsse auf die 
Vermgens-, Finanz- und Ertragslage haben; wir halten 
den Schadeneintritt jedoch fr unwahrscheinlich. 

enerGieKosten-und 
enerGieVersorGunGsrisiKen 

Die Energiekosten der K+S gruppe (2010: 265,8 Mio. ) 
werden insbesondere durch den Verbrauch von Erdgas 
bestimmt. Dies gilt in unterschiedlicher Ausprgung fr 
smtliche Geschftsbereiche. Energiepreise sind hufig 
starken Schwankungen unterworfen. Deutliche Energiepreissteigerungen 
gegenber dem aktuellen Preisniveau 
knnen in Zukunft nicht ausgeschlossen werden. 

Zur Begrenzung dieses Risikos wird der Erdgasbedarf 
unserer Kali-und Salzproduktion durch die Nutzung 
von Dampf aus Ersatzbrennstoff-Heizwerken kontinuierlich 
reduziert. Das Preisrisiko beim Erdgasbezug wird 
darber hinaus durch folgende Instrumente abgemildert: 
Neben der gezielten Nutzung von Festpreisvereinbarungen 
(z.B. vertragliche Sicherung der Erdgaspreise 
fr bis zu zwei Jahre bei morton SAlt) haben wir mit 
einigen Lieferanten auch Energieliefervertrge mit Zeitverzugsklauseln 
vereinbart. Fr das verbleibende Restrisiko 
kommen selektiv Absicherungsgeschfte zum Einsatz. 
Es besteht keine Gewhr, dass wir uns gegen Preisschwankungen 
bei Energietrgern vollstndig absichern 
oder Energiekostensteigerungen an unsere Kunden weitergeben 
knnen. Ferner sind wir auf die Zuverlssigkeit 
der Energielieferungen angewiesen, sodass bei kurzfristiger 
Unterbrechung des Gasbezugs Risiken fr die Versorgungssicherheit 
bestehen. Risiken aus Energiekosten 
und Energieversorgung, die eine moderate Auswirkung 
auf die Vermgens-, Finanz-und Ertragslage haben 
knnten, halten wir fr mglich. 

risiKen ausderVerteuerunGVon 
aMMoniaK 

Die Herstellkosten der von bASf fr uns produzierten 
stickstoff-und phosphathaltigen Dngemittel werden 
in hohem Mae von den Weltmarktpreisen fr 
Ammoniak und Phosphat bestimmt. Bei schwieriger 
werdendem Wettbewerbsumfeld mag es bei Stickstoffdngemitteln 
nicht immer gelingen, Kostensteigerungen 
in vollem Umfang ber die Preise weiterzugeben; 


140 4.11 risikobericht 

140 4.11 risikobericht 

frachtKosten-und 
transportVerfGbarKeitsrisiKen 

Unsere Gesamtkosten werden in nicht unerheblichem 
Mae von Frachtkosten (2010: 790,0 Mio. ) beeinflusst. 
Whrend die Produkte unseres Geschftsbereichs Kali- 
und Magnesiumprodukte in unseren sechs Bergwerken 
in Deutschland gefrdert werden, erzielten wir im vergangenen 
Jahr 40 % des Umsatzes in Europa auerhalb 
von Deutschland und 45 % in bersee. Im Geschftsbereich 
Salz haben wir Produktionssttten in Europa, Nord- 
und Sdamerika. Kennzeichnend fr die Geschftsttigkeit 
ist der zum Teil lange Transportweg, den unsere 
Produkte bei gleichzeitig hohen Transportvolumina 
zurcklegen mssen. Eine Verknappung des zur Verfgung 
stehenden Frachtraums knnte zu hheren Kosten 
fr den Transport fhren. Ferner entstehen bei steigenden 
Minerallpreisen erhebliche Mehrkosten. Es besteht 
keine Gewhr, dass steigende Transportkosten stets an 
die Kunden weitergegeben werden knnen. Durch langfristige 
Frachtraumsicherung mit hohem Festpreisanteil 
und Nutzung kostengnstiger Container-Transporte 
begegnen wir solchen Entwicklungen; darber hinaus 
kommen selektiv auch Absicherungsgeschfte zum Einsatz, 
um die Effekte aus Preisschwankungen zu begrenzen. 
Die hohe Transportintensitt unserer Geschftsttigkeit 
bedingt zudem eine erhebliche Abhngigkeit von 
Infrastruktureinrichtungen wie Hfen, Straen, Bahnstrecken 
und Verladestationen. Ein Ausfall oder Engpass 
knnte die Produktions-oder Absatzmglichkeiten 

einschrnken. Entsprechende Beeintrchtigungen aus 
steigenden Frachtraten oder eingeschrnkter Transportverfgbarkeit 
halten wir fr mglich, sehen sie aber in 
Relation zu den erwarteten Ergebnissen als moderat an. 

produKtionstechnische risiKen 

Die Produktionsanlagen der K+S gruppe, die unter 
anderem fr Bergbauaktivitten, Verarbeitung von Rohstoffen 
und Einlagerung von Gefahrstoffen genutzt werden, 
zeichnen sich durch eine hohe Leistungsfhigkeit 
aus. Aufgrund von Betriebs-und Unfallrisiken, denen 
die Anlagen, Produktionssttten, Lger und Verladeanlagen 
ausgesetzt sind, knnen Betriebsstrungen eintreten 
und Personenschden, Sachschden und Umweltbelastungen 
entstehen. Durch den Einsatz vielfltiger 
berwachungs-, Erkundungs-und Kontrollsysteme wollen 
wir potenzielle Produktionsrisiken frhzeitig erkennen 
und entsprechend reagieren. Mit einer Vielzahl 
von Manahmen zur Qualittssicherung, vorbeugender 
Instandhaltung und kontinuierlicher Anlagenkontrolle 
werden diese Risiken verringert. Dazu tragen auch 
Zertifizierungen nach internationalen Normen und die 
stndige Weiterentwicklung unserer Anlagen und Produkte 
bei. Fr Feuerschden und damit verbundene Produktionsausflle 
sowie fr anderweitige Betriebsunterbrechungen 
haben wir entsprechende Versicherungen 
abgeschlossen. Aufgrund unserer Vorsorgemanahmen 
bewerten wir die verbleibenden mglichen produktionstechnischen 
Risiken als moderat. 

risiKen aus uMWeltschdendurch 
GebirGsschlaG 

Unsere Bergbauaktivitten beinhalten das bergbauspezifische 
Risiko einer pltzlich auftretenden groflchigen 
und unter Umstnden starken Absenkung der Erdoberflche 
(Gebirgsschlag). Sollte dies eintreten, knnte 
es neben dem teilweisen oder vollstndigen Verlust des 
Bergwerks und der Beschdigung der Anlagen zu erheblichen 
Schdigungen am Eigentum Dritter sowie zu Personenschden 
und Todesfllen kommen. Zur Sicherung 
der Tagesoberflche, der langzeitsicheren Standfestigkeit 
und somit der Vermeidung von solchen Gebirgsschlgen 
trgt unsere auf umfangreiche Forschungsarbeiten 
gesttzte, fachgerechte Dimensionierung der 
Salzpfeiler in den Grubengebuden bei. Eine stndige 
berwachung der Grubengebude liefert ggf. rechtzeitig 
Hinweise, ob zustzliche Manahmen zur Sicherung 
der Grubengebude und zur Vermeidung von Bergschden 
erforderlich sind. Solche negativen Einflsse htten 
eine wesentliche Wirkung auf die Vermgens-, Finanz- 
und Ertragslage der K+S gruppe, sind jedoch unwahrscheinlich. 


risiKen ausKohlendioxid-einschlssenin 
laGersttten 

Kohlendioxid-Einschlsse stellen in bestimmten Bergwerken 
ein latentes Gefahrenpotenzial dar. Sollte Kohlendioxid 
aus diesen Einschlssen unkontrolliert ausbrechen, 
knnte die K+S gruppe fr damit im Zusammenhang 
stehende Schden oder Verletzungen haftbar 
gemacht werden, Schden an eigenem Gert erleiden 
und Produktionseinschrnkungen oder -ausfllen aus



konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
risikobericht 141 
gesetzt sein. Um Auswirkungen auf Menschen, Maschinen 
und Lagersttten so gering wie mglich zu halten, 
wird die Gewinnung unter Tage stets unter Beachtung 
von besonderen Sicherheitsrichtlinien fr eventuelle 
co2-Ausbrche durchgefhrt. Das mgliche Schadenpotenzial 
halten wir fr moderat. 

risiKen ausWasserzutritt 

Grundstzlich bestehen in Grubenbetrieben unter Tage 
hydrogeologische Risiken, die  sofern nicht beherrschbar 
 wesentliche Schden nach sich ziehen knnten. 
Zur Absicherung der Gruben erfolgt eine umfangreiche 
Exploration mittels Seismik, Bohrungen und Georadar. 
Die Einhaltung von Schutzschichten gegen wasserfhrendes 
Gebirge und die Dimensionierung der Sicherheitspfeiler 
gewhrleisten eine hchstmgliche Grubensicherheit. 
Durch kontinuierliche, planmige Instandhaltungsmanahmen 
ist ein Zuflussrisiko von Grundwasser 
ber den Schachtausbau nahezu auszuschlieen. 
Wegen der Hhenlage der Schachtansatzpunkte ist auch 
bei Hochwasser nicht mit dem Zutritt von Oberflchenwssern 
in die Grubengebude zu rechnen. Aufgrund 
unserer umfangreichen Vorsorgemanahmen halten 
wir dieses Risiko fr unwahrscheinlich. 

risiKen ausforschunGs-und 
entWicKlunGsaKtiVitten 

Die fr uns relevanten Mrkte unterliegen nur einem 
begrenzten technologischen Wandel. Unsere eigenen Entwicklungsaktivitten 
haben wir durch Forschungskooperationen 
mit industriellen Partnern und auch Hochschulen 
intensiviert. So werden laufend technische Mglich


keiten zur Optimierung von Produktionsverfahren untersucht. 
Dabei stehen die Verringerung fester und flssiger 
Produktionsrckstnde in der Kaliproduktion sowie 
Chancen zur Kostensenkung im Vordergrund. Zudem 
betreiben wir bei landwirtschaftlichen Kunden eine 
intensive Anwendungsberatung, durch die wir knftige 
Bedrfnisse frhzeitig erkennen knnen. Selbst moderate 
Beeintrchtigungen der Vermgens-, Finanz-und Ertragslage 
aus unseren Forschungs-und Entwicklungsaktivitten 
halten wir fr unwahrscheinlich. 

personalrisiKen 

Kompetenz und Engagement unserer Mitarbeiter sind 
wichtige Faktoren fr unsere erfolgreiche Entwicklung. 
Zur Sicherung und Strkung dieser Faktoren trgt 
unsere Berufsausbildung bei, auch im Hinblick auf den 
demografischen Wandel. Durch praxisorientierte Nachwuchsfrderung, 
gezielte Weiterbildungsmanahmen 
und Frderung von Potenzialtrgern erweist sich die 
K+S gruppe als attraktiver Arbeitgeber, der insbesondere 
auch Fhrungskrfte langfristig an sich binden 
kann. Mit dieser Strategie und einer verstrkten Zusammenarbeit 
mit ausgewhlten Hochschulen bieten wir 
qualifizierten Mitarbeitern vielversprechende berufliche 
Perspektiven. Schlsselpositionen werden regelmig 
im Hinblick auf eine vorausschauende Nachfolgeplanung 
analysiert, geeignete Kandidaten werden auf diese 
Aufgaben vorbereitet. Weitere Elemente unserer Personalstrategie 
sind eine zielgruppenorientierte Betreuung 
und Beratung sowie attraktive Anreizsysteme. Darber 
hinaus pflegt die K+S gruppe ein gutes und konstruktives 
Verhltnis zu ihren Mitarbeitern und deren Gewerk


schaften, in denen diese, insbesondere in Deutschland 
und in Nordamerika, traditionell weitgehend organisiert 
sind. Insgesamt halten wir selbst moderate Auswirkungen 
auf die Vermgens-, Finanz-und Ertragslage aufgrund 
der beschriebenen Personalrisiken fr unwahrscheinlich. 


coMpliance-risiKen 

Die Einhaltung von geltendem Recht, Unternehmensrichtlinien 
und vom Unternehmen anerkannten regulatorischen 
Standards sind integrierter Bestandteil der 
Unternehmenskultur und damit Aufgabe und Verpflichtung 
eines jeden Mitarbeiters. Zur Sicherstellung regelkonformen 
Verhaltens haben wir ein konzernweites 
Compliance-Programm etabliert, welches u.a. Mitarbeiterschulungen 
zu den Risikofeldern Kartell-/Wettbewerbsrecht 
und Anti-Korruption vorsieht. Schwerwiegende 
Verste durch einzelne Mitarbeiter, die eine 
wesentliche Wirkung auf die Vermgens-, Finanz- und 
Ertragslage haben knnten, halten wir fr unwahrscheinlich. 
Eine detaillierte Darstellung unseres Com-
pliance-Systems finden Sie im Corporate Governance-
Kapitel auf den Seiten 21 ff. dieses Finanzberichts. 

inforMationstechnische risiKen 

Unsere it-Systeme untersttzen nahezu alle Unternehmensfunktionen 
in hohem Mae. Unser Management 
von informationstechnischen Risiken orientiert sich an 
der Norm din iSo 31000 Risikomanagement  Grundstze 
und Richtlinien. Mit der Einrichtung eines an der 
Norm din iSo 27001 ausgerichteten it-SicherheitsManagement-
Systems wurde eine wesentliche Voraus



142 4.11 risikobericht 

142 4.11 risikobericht 
men 
ergriffen, die das Eintreten von Risiken unwahrscheinlich 
machen. Hierbei ist die redundante Auslegung 
der it-Systeme und ihrer Infrastruktur von besonderer 
Bedeutung. So wird unser Rechenzentrum als 
Zwei-Standorte-System betrieben, und auch die Komponenten 
der Infrastruktur (Stromversorgung, Datenleitungen 
etc.) sind doppelt ausgelegt. Den gewachsenen 
Sicherheitsanforderungen an die it-Organisation 
werden wir durch die Funktionen it-Compliance, den 
it-Sicherheitsbeauftragten und den Datenschutzbeauftragten 
gerecht. Unsere betrieblichen Konzepte, z.B. in 
den Bereichen Monitoring, Datensicherung, Zugangskontrolle, 
Strungsmanagement und Business Continuity 
Management, sichern in einem hohen Mae die Verfgbarkeit 
der it-Systeme. Kurzfristige Auswirkungen 
aufgrund von it-Risiken schtzen wir als moderat ein. 
Den Schadeneintritt halten wir fr unwahrscheinlich. 
Die Anfang 2010 begonnene it-technische Integration 
von morton SAlt wird voraussichtlich im Jahr 2012 mit 
der Bereitstellung aller bentigten it-Funktionalitten 
abgeschlossen sein. Fr potASh one ist geplant, alle 
SAp-Module fr das Projekt-und Investitionscontrolling 
im ersten Halbjahr 2011 zur Verfgung zu stellen. 

finanzWiRtschaftliche RisiKen 

Die K+S gruppe ist aufgrund der weltweiten operativen 
Geschftsttigkeit verschiedenen finanziellen Risi


ken ausgesetzt. Hierzu zhlen das Preisnderungsrisiko 
(bestehend aus Whrungs-und Zinsnderungsrisiko), 
das Ausfallrisiko, das Liquidittsrisiko sowie daraus 
resultierende Zahlungsstromschwankungen. Marktpreisrisiken 
im Sinne von Energiepreisrisiken, Risiken 
aus der Vernderung von Frachtraten und aus der Verteuerung 
von Ammoniak bewerten wir als operative 
Risiken; diese werden auf den Seiten 139 f. beschrieben. 
Kommen zur Absicherung gegen die jeweiligen Risiken 
derivative Finanzinstrumente zum Einsatz, werden diese 
bei der Beschreibung des Risikomanagements in Bezug 
auf Finanzinstrumente auf Seite 131 weitergehend erlutert. 


risiKendurch 
WechselKursschWanKunGen 

Ein Whrungsrisiko resultiert aus Geschften, die nicht 
in unserer funktionalen Whrung (Euro) abgeschlossen 
werden. Bei diesem Risiko unterscheiden wir weiter zwischen 
Transaktions- und Translationsrisiken. 

Whrend ein groer Anteil der Umstze der K+S gruppe 
in Euro abgerechnet wird, lag der Umsatzanteil in uS-
Dollar im Geschftsjahr 2010 bei knapp 40 % des Konzernumsatzes. 
Daneben wurden Umstze in untergeordneter 
Grenordnung auch in anderen Landeswhrungen 
(z.B. kanadischer Dollar, chilenischer Peso und 
britisches Pfund) gettigt. Unsere Geschftsttigkeit ist 
deshalb den Schwankungen der Wechselkurse zwischen 
dem Euro und den verschiedenen anderen Whrungen 
ausgesetzt. Dies kann dazu fhren, dass bei Geschften 
der Wert der erbrachten Leistung nicht mit dem Wert 

der erhaltenen Gegenleistung bereinstimmt, weil 
Einnahmen und Ausgaben in unterschiedlichen Whrungen 
entstehen (Transaktionsrisiken). Wechselkursschwankungen, 
insbesondere gegenber dem uS-Dollar, 
spielen vor allem im Geschftsbereich Kali-und Magnesiumprodukte 
eine bedeutende Rolle. 

Darber hinaus wirken sich Whrungseffekte auch im 
Geschftsbereich Salz aus, wo ein wesentlicher Teil der 
Ergebnisse und Cashflows in uS-Dollar und kanadischem 
Dollar erzielt und in die Konzernwhrung Euro 
umgerechnet wird (Translationsrisiken). Derartige 
Translationsrisiken bestehen auch in Bezug auf das Nettovermgen 
von Tochtergesellschaften, deren funktionale 
Whrung nicht der Euro ist, was zu stichtagsbedingten 
Schwankungen im Eigenkapital fhren kann. 
Dies gilt insbesondere im Hinblick auf den im Oktober 
2009 abgeschlossenen Erwerb von morton SAlt, der zu 
einem bedeutenden Anteil an Fremdwhrungs-Aktiva 
gefhrt hat. 

Wechselkursschwankungen knnen sich nachteilig 
auf die Vermgens-, Finanz-und Ertragslage der K+S 
gruppe auswirken. Um diesen Wechselkursrisiken 
entgegenzuwirken, setzen wir derivative Finanzinstrumente 
ein (siehe Risikomanagement in Bezug auf 
Finanzinstrumente auf Seite 131 und Anmerkung (18) 
derivate Finanzinstrumente im Anhang auf den Seiten 
194 ff.). Im Rahmen der Transaktionssicherung werden 
die Nettopositionen, also die aus Fremdwhrungsumstzen 
resultierenden Einzahlungen abzglich der Auszahlungen 
in Fremdwhrung mit Hilfe von Derivaten, 


konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
risikobericht 143 
i.d.R.durchOptionenund Termingeschfte,gegen Kursschwankungen 
gesichert. Sicherungsgeschfte werden 
auf fakturierte Forderungen und auf erwartete Nettopositionen 
auf der Grundlage geplanter Umstze abgeschlossen. 
Die Nettopositionen werden hierbei anhand 
der Erls-und Kostenplanung unter Anwendung von 
Sicherheitsabschlgen bestimmt und fortlaufend aktualisiert, 
um ber-oder Untersicherungen zu vermeiden. 
Daneben werden auch geplante Ergebnisse gegen 
Translationsrisiken gesichert, sofern diese von wesentlicher 
Bedeutung sind. Weitere Informationen zum 
Fremdwhrungssicherungssystem finden Sie auf Seite 
115. In Relation zu den derzeitigen Ergebnissen halten 
wir das mgliche Risiko aus Wechselkursschwankungen 
fr moderat. 
risiKen aus einerVernderunGdes 
allGeMeinen zinsniVeaus 

Das Zinsnderungsrisiko resultiert aus marktbedingten 
Schwankungen des allgemeinen Zinsniveaus. Eine Vernderung 
wirkt sich einerseits auf die Hhe von Zinszahlungen, 
andererseits auf die Marktwerte von Finanzinstrumenten 
aus. 

Die Finanzverbindlichkeiten zum 31. Dezember 2010 sind 
nahezu komplett durch Festzinsfinanzierungen gegen 
einen Zinsanstieg gesichert. Die Geldanlagen haben 
berwiegend eine kurzfristige Zinsbindung. Steigende 
Zinsen wrden das Finanzergebnis und die damit einhergehenden 
Zahlungsstrme auf Basis der Vermgens- 
und Kapitalstruktur zum 31. Dezember 2010 tendenziell 
verbessern, fallende Zinsen wrden zu einer 

Verschlechterung fhren. Zur Steuerung dieses Risikos 
werden daher regelmig Zinsanalysen erstellt. Eine 
Vernderung, insbesondere einen Anstieg, des allgemeinen 
Zinsniveaus gegenber der in der Mittelfristplanung 
unterstellten Annahme halten wir fr mglich, 
die Auswirkungen bewerten wir als moderat. Angaben 
zur Vernderung des Konzernergebnisses in Abhngigkeit 
der nderung der Zinsstze finden Sie im Konzernanhang 
auf Seite 207. 

risiKen ausdeMforderunGsausfall 
VonKunden undausfallrisiKoVon 
finanzinstituten 

Unter diesem Ausfallrisiko ist das teilweise oder vollstndige 
Ausbleiben von vertraglich zugesicherten Verpflichtungen 
seitens eines oder mehrerer Vertragspartner 
zu verstehen. 

Wir unterhalten mit vielen Kunden ausgedehnte 
Geschftsbeziehungen. Sollten einer oder mehrere 
Grokunden nicht in der Lage sein, ihre vertraglichen 
Verpflichtungen uns gegenber zu erfllen, oder zahlungsunfhig 
werden, knnten uns hieraus entsprechende 
Verluste entstehen. Risiken aus Zahlungsausfllen 
sind bei uns grtenteils durch Kreditversicherungen 
gedeckt. Der Verzicht auf eine Forderungssicherung 
erfolgt nur nach einer kritischen berprfung der 
Kundenbeziehung und einer ausdrcklichen Genehmigung, 
die abhngig von der Grenordnung durch die 
Geschftsbereichsleitung bzw. durch das zustndige 
Vorstandsmitglied erfolgen muss. Konzernweit sind 

mehr als 80 % aller versicherbaren Forderungen gegen 
einen Ausfall gesichert. 

Ausfallrisiken bestehen auch im Hinblick auf Finanzinstitute, 
mit denen wir Sicherungsgeschfte abgeschlossen 
haben, bei denen Kreditlinien bestehen oder Geldanlagen 
gettigt wurden. Dieses Risiko hat sich in jngster 
Zeit aufgrund der Finanzkrise erhht und wird dadurch 
begrenzt, dass Finanzgeschfte nur mit Instituten guter 
Bonitt gettigt werden. Hierzu wird die Bonitt der 
Finanzinstitute fortlaufend berwacht. 

Brgschaften und Ausfallgarantien bestehen lediglich 
zwischen Gesellschaften der K+S gruppe, nicht jedoch 
fr Dritte. 

Ein potenzieller Forderungsausfall bzw. Ausfall einer 
Bank knnte zu einer moderaten Beeintrchtigung der 
Finanzlage der K+S gruppe fhren. Aufgrund der vorgenommenen 
Manahmen zur Forderungssicherung 
bzw. der beschriebenen Auswahl der Finanzinstitute 
sowie der Diversifizierung halten wir dies jedoch fr 
unwahrscheinlich. 

liQuidittsrisiKen 

Das Liquidittsrisiko besteht darin, dass zur Erfllung 
von Zahlungsverpflichtungen bentigte Finanzmittel 
nicht termingerecht beschafft werden und infolgedessen 
erhhte Refinanzierungskosten anfallen knnen. 
Aus diesem Grund bestehen die wesentlichen Ziele 
unseres Liquidittsmanagements in der Sicherstellung 
jederzeitiger Zahlungsfhigkeit und der steten Erfllung 


144 4.11 risikobericht 

144 4.11 risikobericht 



bedarf wird grundstzlich ber die Liquidittsplanung 
ermittelt und ist ber zugesagte Kreditlinien und flssige 
Mittel gedeckt. 

Die Liquidittssteuerung erfolgt ber ein gruppenweites 
Cashpool-System durch die zentrale Treasury-Einheit. 
Bei Geldanlagen verfolgen wir das Ziel, die Ertrge aus 
liquiden Mitteln risikoarm zu optimieren. Bei allen 
Anlageformen drfen definierte Bonittsanforderungen 
an die Emittenten nicht unterschritten werden. 
Im Geschftsjahr 2010 haben wir das Flligkeitsprofil 
der Finanzierungsinstrumente der K+S gruppe optimiert. 
Dazu wurden zwei revolvierende Kreditlinien zu 
einer Konsortialkreditlinie mit gnstigeren Konditionen 
zusammengefasst und ihre Flligkeit von April 2012 bis 
Juli 2015 verlngert. / ABB: 4.11.1 

Darber hinaus bestehen derzeit nicht in Anspruch 
genommene bilaterale Rahmenkreditvereinbarungen. 
Besondere Abhngigkeiten von einzelnen Kreditgebern 
bestehen nicht. Im Rahmen der bestehenden Kreditlinien 
ist die K+S gruppe Verpflichtungen (Financial 
Covenants) eingegangen, bestimmte Finanzkennzahlen 
einzuhalten. Im Fall eines Verstoes gegen diese 
Verpflichtungen ist eine vorzeitige Kndigung dieser 
Finanzierungen durch die Fremdkapitalgeber mglich. 
Eine Verletzung der derzeit gltigen Financial Covenants 
erscheint aufgrund deutlich positiver Finanzkennzahlen 
jedoch unwahrscheinlich. Die im September 2009 
emittierte Anleihe mit einem Volumen von 750 Mio.  
und einer Laufzeit von fnf Jahren unterliegt nicht der 

Pflicht zur Einhaltung bestimmter Finanzkennzahlen. 
Mit Blick auf die Flligkeitsstruktur unserer Verbind-
lichkeiten halten wir fr die K+S gruppe ein wesentli-
ches Liquiditts- oder Finanzierungsrisiko fr unwahr-
scheinlich. 
risiKen aus einer VernderunGdes 
zahlen positiv lautet, wird er von moodyS stabil ein-
gestuft (StAndArd & poorS Emittenten-Rating: bbb 
positiver Ausblick, moodyS Emittenten-Rating: Baa2 
stabiler Ausblick). Ratingherabstufungen, insbesondere 
der Verlust der Einstufung in die Kategorie Investment 
Grade, knnten sich negativ auf Finanzierungskondi-
tionen auswirken. Herabstufungen knnen beispiel-
flliGkeitsprOfilder finanzVerBindlichkeiten aBB: 4.11.1 
in mio.  200 400 600 800 1.000 
2011 
2012 
2013 
2014 
2015 
anleihe; laufzeit bis 09 / 2014; kupon: 5 % kreditlinie; laufzeit bis 07 /2015 
0 
0 
0 
750 
800 
unternehMensratinGs 

Ratings dienen der Beurteilung der Bonitt von Unternehmen 
und werden i.d.R. von externen Ratingagenturen 
durchgefhrt. Das Rating liefert insbesondere fr 
Kreditinstitute und institutionelle Investoren Anhaltspunkte 
zur Zahlungsfhigkeit von Unternehmen und 
hat u.a.Auswirkungen auf die Kosten und Verfgbarkeit 
von Finanzierungsmglichkeiten. 

Wir sind derzeit von den Ratingagenturen StAndArd 
& poorS und moodyS inveStorS Service im Investment 
Grade bewertet. Whrend der Ausblick von StAndArd 
& poorS angesichts unserer starken Finanzkenn


weise die Stellung von Sicherheiten gegenber Glubigern 
erfordern sowie die Bereitschaft von Geschftspartnern, 
mit der K+S gruppe Geschfte zu ttigen, 
beeintrchtigen. Bei bestehenden Kreditlinien mssten 
unter Umstnden hhere Zinsmargen gezahlt werden; 
gleichzeitig knnten sich neue Kreditlinien verteuern. 
Wir halten das Risiko einer Herabstufung des Kreditratings, 
insbesondere in den Non-Investment-Bereich, 
fr unwahrscheinlich; die Wirkung bewerten wir als 
moderat. / TAB: 4.11.2 


konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
risikobericht / 4.12 nachtraGsbericht / 4.13 ProGnosebericht 145 
entWicklunGderkreditratinGs taB: 4.11.2 

Rating 

datum 

Ausblick 

Standard&Poors 

17. Januar 2011 
BBB 

positiv 

29. oktober 2010 
BBB 

stabil 

30. November 2009 
BBB 

stabil 

27. august 2009 BBB negativ 
18. Juni 2009 BBB+ negativ 
23. april 2009 BBB+ stabil 

Moodys 

29. November 2010 
Baa2 

stabil 

31. mrz 2010 
Baa2 

stabil 

4. september 2009 
Baa2 

negativ 

23. april 2009 
Baa2 

stabil 

beuRteilunG deR 
GesamtRisiKosituation 

Die Einschtzung des Gesamtrisikos erfolgt auf Grundlage 
des Risikomanagementsystems in Kombination 
mit den eingesetzten Planungs-, Steuerungs- und Kontrollsystemen. 
Zu den wesentlichen potenziellen Risiken 
der zuknftigen Entwicklung der K+S gruppe gehren 
insbesondere Risiken aus Schwankungen von Angebot 
und Nachfrage und Risiken aus der Vernderung bzw. 
Versagung behrdlicher Genehmigungen. Zum jetzigen 
Zeitpunkt sind auf Basis der Erkenntnisse unserer mittelfristigen 
Planung keine gravierenden Risiken fr die 
zuknftige Entwicklung erkennbar, die einzeln oder in 
Wechselwirkung mit anderen Risiken zu einer dauerhaf


ten und bestandsgefhrdenden Beeintrchtigung der 
Vermgens-, Finanz- und Ertragslage der K+S gruppe 
fhren knnten. Knftige Chancen sind in die Beurteilung 
des Gesamtrisikos nicht eingeflossen. Organisatorisch 
haben wir alle Voraussetzungen geschaffen, um 
mgliche Chancen und Risiken frhzeitig erkennen und 
entsprechend handeln zu knnen. 

4.12 NACHTRAGSBERICHT 
Nach Ende des Geschftsjahres ergaben sich keine signifikanten 
nderungen bei den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen 
bzw. unserer Branchensituation. 

K+s erWirbtMehrheitsanteil 
anpotash one 

Die K+S AKtiengeSellSchAft und potASh one hatten 
am 22. November 2010 eine Vereinbarung unterzeichnet, 
wonach K+S allen potASh-one-Aktionren 
ein Angebot zum Erwerb smtlicher Aktien zu einem 
Preis von 4,50 cAn$ (Transaktionsvolumen: 434 Mio. 
cAn$ bzw. rund 325 Mio. ) unterbreitete. potASh one 
besitzt mehrere Kali-Explorationslizenzen in der kanadischen 
Provinz Saskatchewan einschlielich des Legacy 
Projekts  ein fortgeschrittenes Greenfield-Projekt zur 
Errichtung eines Solbetriebs. Das formelle bernahmeangebot 
wurde am 13. Dezember 2010 an die Inhaber der 
potASh-one-Aktien versandt;die Annahmefrist endete 
zunchst am 18. Januar 2011. 

Am 19. Januar 2011 hat K+S bekanntgegeben, dass innerhalb 
der Angebotsfrist rund 81% der potASh-one-
Aktien angedient worden waren. Die Frist wurde bis 
zum 4. Februar verlngert, um den verbleibenden Aktionren 
die Mglichkeit zu geben, ihre Aktien anzudienen. 
Am 7. Februar gaben wir bekannt, dass sich die Andienungsquote 
auf 90,9 % erhht hat. Da das Angebot von 
mehr als 90% der potASh-one-Aktionre angenommen 
wurde, werden die verbleibenden ausstehenden 
potASh-one-Aktien durch ein Ausschlussverfahren im 
Rahmen des Canada Business Corporations Act erworben. 
Mitte Mai 2011 sollte die vollstndige bernahme 
von potASh one erfolgt sein. 

Darber hinaus gibt es keine fr die K+S gruppe zu 
berichtenden Ereignisse von besonderer Bedeutung. 

4.13 PROGNOSEBERICHT 
KnftiGe ausRichtunG des KonzeRns 

KeinenderunGenderGeschftspolitiK 
VorGesehen 

Wir beabsichtigen in den kommenden Jahren keine 
grundlegende nderung unserer Geschftspolitik. Wir 
wollen in unseren Geschftsbereichen unsere Marktpositionen 
insbesondere ber den verstrkten Verkauf 
von Spezialprodukten ausbauen, unsere Effizienz durch 
Nutzung weiterer Synergien erhhen, den Ausbau neuer 
Kalikapazitten bei potASh one vorantreiben sowie in 


146 4.13 ProGnosebericht 

146 4.13 ProGnosebericht 
nisch 
als auch extern wachsen. 

KnftiGe absatzMrKteWeiterhin 
internationalausGeWoGen 

Im vergangenen Jahr hat sich die Nachfrage nach Kali- 
und Magnesiumprodukten vor allem in Europa deutlich 
erholt. Infolge der erstmalig ganzjhrigen Einbeziehung 
des nordamerikanischen Salzproduzenten 
morton SAlt haben sich auch die Umstze in bersee 
deutlich erhht, sodass das Umsatzverhltnis zwischen 
Europa und bersee fr die K+S gruppe annhernd 
ausgeglichen war. Der fr das Jahr 2011 erwartete Nachfrageanstieg 
im Geschftsbereich Kali-und Magnesiumprodukte 
sollte zu einem Anstieg des Umsatzes in 
allen Regionen fhren. Im Geschftsbereich Salz sollte 
den erwarteten Umsatzrckgngen in Europa ein entsprechender 
Anstieg in bersee  insbesondere Nordamerika 
 gegenberstehen. Vor diesem Hintergrund 
erwarten wir fr das Jahr 2011 eine erneut annhernd 
ausgeglichene Umsatzverteilung zwischen Europa und 
bersee. 

Die zunehmende Weltbevlkerung sowie der tendenziell 
wachsende Fleischkonsum in den Schwellenlndern 
und der damit einhergehende steigende Futtermittelbedarf 
drften die Nachfrage nach groen Teilen unserer 
Dngemittelproduktpalette sowohl in Europa als auch 
auf berseemrkten in den kommenden Jahren weiter 
ansteigen lassen. Die Wachstumsraten der berseemrkte 
Sdamerika und Sdostasien sollten dabei mit-
tel-bis langfristig strker zulegen; wir gehen davon aus, 

in diesen Regionen knftig knapp ein Drittel unserer 
Dngemittelprodukte zu verkaufen. Mittelfristig sollte 
der geplante Ausbau von Kalikapazitten bei potASh 
one in Saskatchewan, Kanada, den Zugang zu diesen 
Wachstumsregionen erleichtern. 

Der europische Salzmarkt ist ein reifer Markt mit 
weitgehend konstant hohen Salzverbruchen, abgesehen 
von witterungsbedingten Schwankungen bei Auftausalz. 
Im Vergleich zu den strker wachsenden berseemrkten 
weist er eine geringere Schwankungsanflligkeit 
aufgrund gewachsener Strukturen und einer 
sehr differenzierten Nachfrage auf. Seit dem Erwerb des 
chilenischen Salzproduzenten Spl im Jahr 2006 nutzen 
wir mittlerweile jedoch auch die Potenziale, die sich 
auf den dynamischeren berseemrkten infolge einer 
steigenden und zunehmend wohlhabenderen Bevlkerung 
ergeben: So fhrt die Vernderung der Lebensgewohnheiten 
in Sdamerika zu einem sprbar steigenden 
Bedarf an Speise-, Gewerbe- und Industriesalzen. 
Nach der Akquisition von morton SAlt haben 
wir Zugang zu Regionen des nordamerikanischen Auftausalzmarkts 
erhalten, die sich durch eine tendenziell 
niedrigere Schwankungsanflligkeit auszeichnen, und 
auch die Segmente Speise- und Gewerbesalze in Nordamerika 
erschlossen. 

Um noch flexibler auf witterungsbedingte, regionale 
Schwankungen der Auftausalznachfrage im Geschftsbereich 
Salz reagieren zu knnen, soll die Nutzung des 
Netzwerks von Produktionsanlagen in Europa, Nord- 
und Sdamerika weiter intensiviert werden. 

/ WEITERE INfORmATIONEN ZUR KNfTIGEN ENTWICKLUNG 
DER ABSATZmRKTE finden sie in der Beschreibung der 
knftigen Branchensituation auf den seiten 149 ff. 

KnftiGeVerWendunGneuerVerfahren 
erlaubthhereprozesseffizienz 

Wir arbeiten kontinuierlich an Prozessverbesserungen, 
um die Rohstoffausbeute und Energieeffizienz unserer 
Werke und Fabriken zu erhhen und feste und flssige 
Produktionsrckstnde weiter zu verringern. Insbesondere 
im Geschftsbereich Kali-und Magnesiumprodukte 
befinden sich sowohl ber als auch unter Tage 
vielversprechende, die Wirtschaftlichkeit und Rohstoff-
ausbeute steigernde Verfahren in der Entwicklung. eSco, 
Spl und morton SAlt arbeiten zusammen, um Best-
Practice-Prozesse zu identifizieren und geeignete Verfahren 
innerhalb des Geschftsbereichs Salz zu bertragen. 


Wir planen bei potASh one die Errichtung eines Produktionsstandorts 
fr Kaliumchloridprodukte basierend 
auf der Solungsbergbautechnologie in Saskatchewan, 
Kanada. Die Produktion soll hier frhestens im Jahr 2015 
aufgenommen werden. 

Die Solungsbergbautechnologie erlaubt  sofern die 
Lagerstttengegebenheit ein solches Verfahren zulsst  
gegenber konventionellen Abbauverfahren eine schnellere 
Produktionsaufnahme, eine flexiblere Anfahrtskurve 
der Produktion sowie den Abbau tiefer liegender Lagersttten. 
Auerdem fllt das Verhltnis von Rohsalz zu 


konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
ProGnosebericht 147 
festen sowie flssigen Produktionsrckstnden gnstiger 
aus. 

KnftiGeforschunGund entWicKlunGMit 
schWerpunKtiM uMWeltbereich 

Auch knftig wollen wir unsere in enger Abstimmung 
mit dem Marketing und der Produktion definierten Forschungs- 
und Entwicklungsziele weiterverfolgen; diese 
finden Sie auf den Seiten 95 f. dieses Berichts. Die Forschungs-
und Entwicklungsaufwendungen sollten im 
Jahr 2011 wieder deutlich ber dem Niveau des Jahres 
2010 liegen. Die Anzahl der in der Forschung beschftigten 
Mitarbeiter sollte im Jahr 2011 weiter ansteigen, um 
insbesondere die kommenden Herausforderungen im 
Umweltbereich zu bewltigen sowie die Forschung auf 
dem Gebiet des Solungsbergbaus weiter voranzutreiben. 
Fr das Jahr 2012 erwarten wir eine im Vergleich zu diesem 
Jahr stabile Anzahl der in der Forschung beschftigten 
Mitarbeiter. 

Forschungsprojekte in den Jahren 2011 und 2012 stellen 
wir in der folgenden Aufzhlung dar. Einige der beschriebenen 
Projekte wurden bereits in den Vorjahren begonnen; 
detaillierte Informationen finden Sie unter Forschung 
und Entwicklung auf den Seiten 98 ff. dieses 
Berichts. 

KErnGESchFtSFEld dnGEMIttEl 

+ 
Im Geschftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte 
treiben wir die Verbesserung von Gewinnungs- und 
Produktionsverfahren voran, um Effizienzsteigerungen 
sowie die Verringerung fester und flssiger Produktionsrckstnde 
zu erzielen. In diesem Rahmen 
sind insbesondere die Weiterentwicklung von trockenen 
Aufbereitungstechnologien sowie die Verbesserung 
der Vorerkundungsverfahren fr die Lagersttten 
wichtige Themen. 

+ 
Bei K+S nitrogen liegen die Schwerpunkte in der 
Entwicklung von Dngemitteln mit neuen Inhibitoren, 
der Erforschung der Nachhaltigkeit des Nhrstoffmanagements 
des Bodens bei Verwendung von 
Mehrnhrstoffdngern, der Erforschung der Wirkung 
spezieller Dnger unter tropischen Bedingungen in 
Asien sowie Fragestellungen zur Umweltrelevanz der 
eingesetzten Dngemittel. 
+ 
Die Entwicklung von Pflanzenschutzprodukten 
sowohl in Eigenentwicklung der compo als auch in 
Zusammenarbeit mit anderen Wirkstoffherstellern, 
insbesondere SyngentA, wird fortgefhrt. 
KErnGESchFtSFEld Salz 

+ 
Die Erforschung von Verfahren zur Qualittserhhung 
von Steinsalz fr industrielle Anwendungen 
soll durch die Zusammenarbeit von eSco, Spl und 
morton SAlt vorangetrieben werden. 
+ 
Die im Jahr 2010 begonnene Verbesserung der Abbaufhrung 
und Anlagenstandorte in unserem Tagebau 
in der chilenischen Atacama-Wste wird weitergefhrt. 
+ 
Schwerpunkte von morton SAlt bilden weiterhin 
die Erforschung innovativer Auftaumittel, die Reduzierung 
von Natrium in Lebensmitteln sowie die Weiterentwicklung 
von Wasserenthrtungssalzen. 
+ 
Die Zusammenarbeit mit dem niederlndischen Forschungsinstitut 
wetSuS zur Erzeugung regenerativer 
Energien aus Salzlsungen werden wir ebenfalls 
fortsetzen. 
KnftiGeproduKte unddienstleistunGen 

+ 
Im Geschftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte 
gehen wir von keiner wesentlichen Vernderung des 
Produktportfolios aus. Jedoch werden wir insbesondere 
die Anwendungsberatung im Jahr 2011 durch 
die Forschungsttigkeiten und Lehrveranstaltungen 
an dem von uns gemeinsam mit der Universitt Gttingen 
gegrndeten inStitut fr AngewAndte 
pflAnzenernhrung in Gttingen durch einen 
effizienten Wissenstransfer aus der Forschung in die 
praktische Landwirtschaft weiter verbessern. 
+ 
Im Rahmen der Forschungsaktivitten fr K+S nitrogen 
wurde ein Urease-Inhibitor entwickelt, der die 
Ammoniakverluste bei der Anwendung von Harnstoff 
erheblich verringern kann und damit eine effizientere 
Stickstoffversorgung ermglicht. Die Markteinfhrung 
in bersee ist noch im Jahr 2011 geplant. 
+ 
Im Fokus der Aktivitten der eSco werden im Jahr 
2011 Produktoptimierungen in Europa fr die MarkenbAlAnce
SAlz,crboS Sel Quilibresowie 
vAtel SAl eQuilbrio liegen, um den steigenden 
Bedarf an natriumreduzierten Mineralsalzen in der 
Lebensmittelindustrie sowie bei den Konsumenten 
noch besser bedienen zu knnen. 
+ 
Bei Spl in Sdamerika werden die Ergnzung des Produktportfolios 
der Marke bioSAl sowie der Verkauf 

148 4.13 ProGnosebericht 

148 4.13 ProGnosebericht 
trie 
weiter vorangetrieben. 

+ 
morton SAlt werden im Jahr 2011 den Fokus auf die 
Erweiterung des Angebots von Lebensmittelspezialitten 
legen. 
Darber hinaus gehen wir von keinen wesentlichen Vernderungen 
unseres Produkt- und Dienstleistungsangebots 
aus. 

hhereMitarbeiterzahlen,hherer 
personalaufWand 

K+S wird sich auch in Zukunft dem Wettbewerb um 
gute Mitarbeiter stellen. Wir werden weiterhin insbesondere 
jngere Mitarbeiter an das Unternehmen heranfhren, 
um dem demografischen Wandel rechtzeitig 
zu begegnen. Wir wollen aber auch ltere und erfahrene 
Mitarbeiter fr unser Unternehmen gewinnen. 

K+S sieht in der Berufsausbildung eine wichtige Investition 
in die Zukunft und strebt fr inlndische Gesellschaften 
weiterhin eine Ausbildungsquote von etwa 
6 % an. Auch die Weiterbildung unserer Mitarbeiter 
wird einen besonderen Stellenwert behalten. Wir wollen 
auch knftig viele unserer Fach-und Fhrungskrfte 
aus den eigenen Reihen rekrutieren. 

Zum Jahresende 2011 rechnen wir mit einer leicht hheren 
Mitarbeiterzahl im Vergleich zum 31. Dezember 2010 
(15.241). Auch die durchschnittliche Mitarbeiterzahl sollte 
sich im kommenden Jahr auf rund 15.480 leicht erhhen 
(2010: 15.168). Die Grnde fr den Anstieg liegen insbe


sondere in einem Personalaufbau zur Aufrechterhaltung 
der gefrderten Rohsalzmengen im Geschftsbereich 
Kali- und Magnesiumprodukte. Beim Personalaufwand 
(2010: 1.019,3 Mio. ) erwarten wir, dass die Mehrkosten 
der jngsten Tariferhhung sowie die hheren Mitarbeiterzahlen 
zu einem sprbaren Anstieg fhren werden. 

KnftiGe GesamtWiRtschaftliche 
situation 

Die nachfolgenden Ausfhrungen zur knftigen gesamtwirtschaftlichen 
Situation beruhen im Wesentlichen auf 
Einschtzungen des inStitutS fr weltwirtSchAft 
Kiel (Kieler Diskussionsbeitrge: Weltkonjunktur und 
deutsche Konjunktur im Winter 2010, Dezember 2010) 
sowiederdeKA bAnK(MakroResearch,Volkswirtschaft 
Prognosen, 8. Februar 2011). / TAB: 4.13.1 

Die deutliche Erholung der Weltwirtschaft des Jahres 
2010 sollte sich nach Meinung fhrender Wirtschaftsforschungsinstitute 
auch in den Jahren 2011 und 2012 fortsetzen; 
das Wachstumstempo drfte dabei allerdings 
etwas moderater ausfallen. Die Prognosen der deKA 
bAnK gehen fr die Weltwirtschaft von einem Wachstum 
des Bruttoinlandsprodukts von jeweils 4,2 % fr die 
Jahre 2011 und 2012 aus. 

Eine zunehmend restriktiv wirkende Finanzpolitik sowie 
eine nachlassende Auslandsnachfrage werden nach 
Erwartungen des inStitutS fr weltwirtSchAft 
Kiel zu einer Verlangsamung der wirtschaftlichen Ent


wicklung in der Eurozone fhren. Whrend eine Rezession 
in Griechenland, Spanien und Portugal aufgrund 
der hohen Staatsverschuldung nicht auszuschlieen ist, 
sollte die Wirtschaft in Deutschland und den brigen 
Eurostaaten weiter wachsen. Fr die Jahre 2011 und 2012 
geht die deKA bAnK von einem moderaten Anstieg des 
Bruttoinlandsprodukts in Europa um 1,6 % bzw. 1,8 % aus. 

In den uSA sollte sich die konjunkturelle Erholung im 
Jahr 2011 weiter fortsetzen, ohne jedoch eine besonders 
groe Dynamik zu entfalten. Einer strkeren Erholung 
entgegenwirken drften neben den restriktiven Effekten 
durch das Auslaufen des Konjunkturprogramms die 
nach wie vor hohe Verschuldung der privaten Haushalte 
und die strukturellen Probleme am Immobilienmarkt. 
Das inStitut fr weltwirtSchAft Kiel sieht jedoch 
keine Gefahr eines Rckfalls in eine erneute Rezession. 
Die deKA bAnK unterstellt vor diesem Hintergrund fr 
die Jahre 2011 und 2012 eine Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts 
von 3,3 bzw. 3,2 %. 

Fr die Schwellenlnder gehen fhrende Wirtschaftsinstitute 
von einer leicht nachlassenden Wachstumsdynamik 
aus. Dies liegt neben einer niedrigeren Auslandsnachfrage 
an den ergriffenen Manahmen in der 
Geld- und Finanzpolitik, um eine konjunkturelle berhitzung 
zu vermeiden. Allen voran drfte sich die Konjunktur 
in China und Indien weiter sehr positiv entwickeln; 
hier werden von der deKA bAnK Zuwchse des 
Bruttoinlandsprodukts von nahezu jeweils 10 % in den 
Jahren 2011 und 2012 erwartet. 


konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
ProGnosebericht 149 
prOzentuale VernderunGdes BruttOinlandsprOdukts taB: 4.13.1 
2012e 2011e 2010 2009 2008 
+ 1,9 + 2,5 + 3,6 - 5,0 + 1,3 
+ 1,8 + 1,6 + 1,7 - 4,1 + 1,2 
+ 4,2 + 4,2 + 4,9 - 1,1 + 3,1 
in %; real 

deutschland 
europische union (eu-25/eu-27) 
welt 

Quelle: deka Bank 

Der expansive geldpolitische Kurs der Notenbanken 
sollte sich vor dem Hintergrund einer weiterhin hohen 
Arbeitslosigkeit sowie sich verschlechternder konjunktureller 
Aussichten weiter fortsetzen. Nach Erwartungen 
des inStitutS fr weltwirtSchAft Kiel sollten 
die Notenbankzinsen ber das gesamte Jahr 2011 hinweg 
unverndert niedrig bleiben und auch im Jahr 2012 
nur allmhlich angehoben werden. Unsere der Unternehmensplanung 
zugrunde liegenden Erwartungen fr 
den Wechselkurs des uS-Dollars gegenber dem Euro 
liegen fr die Jahre 2011 und 2012 bei durchschnittlich 
etwa 1,35 uSd/eur, beim lpreis wird ein Niveau von 
knapp 90 uS$ pro Barrel angenommen. 

ausWirKunGen aufK+s 

+ 
Der wirtschaftliche Aufschwung in den Schwellenlndern 
hlt weiter an und verbessert das Wohlstandsniveau 
der dortigen Bevlkerung. Dies steigert 
den weltweiten Pro-Kopf-Verbrauch an Nahrungsmitteln, 
u.a. auch an Fleisch, und erhht den Druck 
auf den Agrarsektor, dieser Herausforderung gerecht 
zu werden. 
+ 
Die Erholung der Preise von Agrarprodukten fhrte 
seit dem zweiten Halbjahr 2010 zu einem sprbaren 
Anstieg der Nachfrage nach Dngemitteln. Die an 
den Brsen gehandelten Termingeschfte fr Agrarprodukte 
deuten darauf hin, dass sich die Preise fr 
Agrarprodukte auch im Geschftsjahr 2011 auf einem 
fr die Landwirtschaft sehr lukrativen Niveau halten 
sollten. Von dieser Entwicklung sollte auch der Dngemittelmarkt 
profitieren, daher gehen wir fr das 
Gesamtjahr 2011 von einem Weltkaliabsatz von rund 
57 bis 60 Mio. t aus (2010e: 57 Mio. t). 
+ 
Zur Absicherung der erwarteten uS-Dollarzahlungseingnge 
der kommenden Jahre werden Optionen 
und Termingeschfte eingesetzt, die fr das Jahr 2011 
einen worst case bei etwa 1,36 uSd/eur inkl. Kosten 
fr geplante Umstze des Geschftsbereichs Kali- 
und Magnesiumprodukte festschreiben. Im Rahmen 
der Translationssicherung im Geschftsbereich Salz 
bestehen Sicherungsgeschfte, die eine worst caseUmrechnung 
der abgesicherten Nettoposition zu 1,37 
uSd/eur gewhrleisten.DiegewhltenInstrumente 
erffnen der K+S gruppe jedoch auch die Chance, an 
einem eventuell strker werdenden uS-Dollar teilhaben 
zu knnen. 

+ 
Unsere Produktionskosten sind in nicht unerheblichem 
Mae von Energiekosten, insbesondere fr 
den Bezug von Gas, beeinflusst. Aufgrund vereinbarter 
Energiebezugsklauseln mit unseren Lieferanten 
schlagen sich Energiepreisvernderungen im 
Geschftsbereich Kali-und Magnesiumprodukte zum 
Teil erst mit einem Zeitverzug von sechs bis neun 
Monaten in unseren Energiekosten nieder. 
KnftiGe bRanchensituation 

Die im Bereich Konzernstruktur und Geschftsttigkeit 
auf den Seiten 77 ff. beschriebenen Wettbewerbspositionen 
der einzelnen Geschftsbereiche behalten im 
Wesentlichen ihre Gltigkeit. 

GeschftsfelddnGeMittel 

Eine jhrlich um rund 80 Millionen Menschen wachsende 
Weltbevlkerung sowie vernderte Ernhrungsgewohnheiten 
hin zu einem hheren Fleischkonsum 
und nicht zuletzt eine steigende Bedeutung von nachwachsenden 
Rohstoffen zur Bioenergieerzeugung erhhen 
den weltweiten Bedarf an Agrarrohstoffen. Dies 
stellt insbesondere vor dem Hintergrund rcklufiger 
zur Verfgung stehender landwirtschaftlicher Flchen 
pro Kopf eine groe Herausforderung fr die Landwirtschaft 
dar. Die nachfolgende Grafik zeigt, dass in 
den letzten 30 Jahren die weltweiten Ackerflchen fr 
Getreideanbau um insgesamt 0,4% p.a. zurckgingen; 


150 4.13 ProGnosebericht 

150 4.13 ProGnosebericht 


anBauflche und ertraGjehektarBeiGetreide aBB: 4.13.1 
rund 4,5 auf 6,9 Mrd. Menschen. / ABB: 4.13.1 

Dass die Getreideproduktion ber diesen Zeitraum trotzdem 
deutlich gesteigert werden konnte, ist u.a. auf den 
Einsatz von mineralischen Dngemitteln zurckzufhren. 
Eine ausgewogene, nachhaltige mineralische Dngung 
wird auch knftig entscheidend dazu beitragen, 
den Verlust von Anbauflchen im Zuge von Verstdterung, 
Erosion und berschwemmungen durch eine 
Intensivierung der Landwirtschaft auf den verbleibenden 
Flchen aufzufangen. 

Trotz groer Produktionsanstrengungen wurde in den 
vergangenen Jahrzehnten hufig mehr Getreide verbraucht 
als produziert. Auch im letzten Wirtschaftsjahr 
traf die weltweit bisher hchste Nachfrage nach 
Getreide auf eine nicht ausreichende Produktionsmenge, 
sodass das Verhltnis von Bestnden zum Verbrauch 
(stocks-to-use-ratio) unter die kritische Grenze 
von 20 % fiel. Insbesondere vor diesem Hintergrund 
zogen die Preise fr Agrarprodukte im zweiten Halbjahr 
2010 deutlich an. / ABB: 4.13.2 

Abbildung 4.13.3 zeigt, dass ein weiterer Rckgang der 
stocks-to-use-ratio im Wirtschaftsjahr 2011/12 nicht 
auszuschlieen ist: Unterstellt man fr das kommende 
Jahr eine dem Durchschnitt der vergangenen fnf Jahre 
entsprechende Flchennutzung, den durchschnittlichen 
Ertrag je Hektar in diesem Zeitraum, und wendet den 
5-Jahresdurchschnitt des Nachfragewachstums auf den 
Verbrauch im Wirtschaftsjahr 2010/11 an,htte dies das 

in mio. ha 

1981 /821985 /861989 /901993 /941997 /982001 /022005 /062009 /10
in t/ha 

600 

4,5 

550 

4,0 

500 

3,5 

450 

3,0 

400 

2,5 

350 

2,0 

300 

1,5 

2010 /11


angebaute flche ertrag (r. skala) Quelle: united states department of agriculture (usda) 

prOduktiOnsBerschuss/-defizitund stOcks-tO-use-ratiOsBeiGetreide aBB: 4.13.2 

in mio. t 

1981 / 821985 / 861989 / 901993 / 941997 / 982001 / 022005 / 062009 / 10kritische grenze 
in % 

1.800 

40,0 

1.600 

30,0 

1.400 

20,0 

1.200 

10,0 

1.000 

0,0 

2010 / 11

Produktion 

Verbrauch stocks-to-use (r. skala) Quelle: usda 


konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
ProGnosebericht 151 
grte in den vergangenen 30 Jahren jemals registrierte 

Produktionsdefizit und damit einhergehend stark sinkende 
Lagerbestnde an Getreide zur Folge. Die stocksto-
use-ratio wrde in diesem Fall von 19 auf 13 % und 
damit auf den niedrigsten Wert seit Beginn der uSdA-
Aufzeichnungen (1973) fhren. / ABB: 4.13.3 

Sehr wahrscheinlich sehen die Kapitalmrkte das derzeitige, 
erhhte Preisniveau fr Agrarprodukte vor diesem 
Hintergrund in den nchsten zwei Jahren relativ 
stabil; zumindest spiegelt sich dies in den Terminkursen 
in Abbildung 4.13.4 wider. / ABB: 4.13.4 

1 wheat and coarse grains. Quelle: usda 
2Basierend auf einem 5-Jahresdurchschnitt der ackerflche multipliziert mit dem 5-Jahresdurchschnitt des ertrags 
Im Jahr 2011 sollte die Dngemittelnachfrage vor allem (531 mio. ha x 3,3 t/ha). 
3Basierend auf Verbrauch (2010 / 11: 1.788 mio. t) multipliziert mit dem 5-Jahresdurchschnitt des Nachfragewachstums von 2,1 %. 

aufgrund der voraussichtlich nicht nur vorbergehend 

4implizierte stocks-to-use-ratio: endvorrte 2010 / 11 (332 mio. t) abzglich potenzieller unterdeckung (94 mio. t) 
positiven Entwicklung der Agrarpreise weiter ansteigen. geteilt durch den potenziellen Verbrauch 2011 / 12 (1,1826 mio. t). 

Die daraus resultierenden attraktiveren Ertragsperspektiven 
der Landwirtschaft sollten ausreichenden Anreiz bieten, 
den Ertrag je Hektar durch einen hheren Dngemitteleinsatz 
zu steigern. Vor diesem Hintergrund ist sowohl 
bei Kali-und Magnesiumprodukten als auch Stickstoff-in % 
dngemitteln mit einer weltweit hohen Auslastung der 
jeweils vorhandenen Produktionskapazitten zu rechnen. 120 

futures fr aGrarprOdukte aBB: 4.13.4 
115 
110

Daher gehen wir im Gesamtjahr 2011 von einem Weltkali


105 
absatz von rund 57 bis 60 Mio. t (2010e: rund 57 Mio. t) 100 

aus; damit sollte das Absatzniveau vor der Finanz- und 

95 

Wirtschaftskrise wieder erreicht werden und von die


90 
sem Niveau ausgehend in den kommenden Jahren wie-85 
der mit 3bis 5%p.a.wachsen.K+S sollte daran als welt-80 

index: mrz 2011 

weit viertgrter Einzelproduzent mit einem Marktanteil 
von rund 10 % teilhaben. weizen mais sojabohnen Palml Quelle: cBot 

risikOfr GlOBales defizit BeiGetreide1in 2011/12 aBB: 4.13.3 
in mio. t 
Produktionsausblick 
fr 2011 / 12 2 
Verbrauchsausblick 
2011 / 12 3 
mgliches defizit 
2011 / 12 
1.850 
1.800 
1.750 
1.700 
1.650 
hohes 
Produktions-
defizit 
stocks-to-use-
ratio fllt von 
19 % auf 13 % 4 
1.732 
1.826 94 
mrz 2011 mai 2011 Juli 2011 sept. 2011 dez. 2011 mrz 2012 mai 2012 

152 4.13 ProGnosebericht 

152 4.13 ProGnosebericht 



Weltkalikapazitt,-prOduktiOn und -aBsatz aBB: 4.13.5 
grund weltweit bis in das erste Quartal hinein hoch ausgelasteter 
Produktionskapazitten kndigte K+S Mitte 
Dezember 2010 fr Europa eine Preiserhhung auf 335 /t 
granuliertes Kaliumchlorid an. Die russisch/weirussische 
Exportorganisation bpc und die nordamerikanische 
Exportorganisation cAnpotex haben Mitte Januar Vertrge 
mit chinesischen Importeuren ber die Lieferung 
von Kaliumchlorid standard zu 400 uS$/t (Vorjahr: 350 
uS$/t)inklusiveFrachtvereinbart.Nachdembpc Anfang 
November 2010 einen Preis von 440 bis 450 uS$/t granuliertes 
Kaliumchlorid in Asien und Lateinamerika fr 
Neuabschlsse angekndigt hat, avisierte cAnpotex 
Anfang Februar 2011 Preise in Hhe von 460 uS$/t fr 
Kaliumchlorid standard und 475 uS$/t granuliertes Kaliumchlorid 
in diesen Mrkten. 

/ EINE DARSTELLUNG DER PREISENTWICKLUNG vON KALI -
UmCHLORID im geschftsjahr 2010 finden sie in der Beschreibung 
der Branchenspezifischen rahmenbedingungen auf den seiten 103 f. 

Eine Vorhersage des mittelfristigen Kalipreisniveaus ist 
nur schwer mglich. Allerdings ist die Wirtschaftlichkeit 
von zeitaufwndigen und sehr kapitalintensiven Neuprojekten 
(Greenfield-Mine) von einem angemessenen Kalipreisniveau 
abhngig: Neue Kapazitten lassen sich nicht 
zu dem vor vier bis fnf Jahren noch gltigen niedrigeren 
Preisniveau wirtschaftlich realisieren. Und nach Jahrzehnten 
eines bis zum Jahr 2004 beinahe konstant gebliebenen 
Kalipreises und eines dadurch ausgelsten, ebenfalls 
jahrzehntelangen Investitionsstaus wird die Kali-
nachfrage einer globalisierten Welt mit stetig steigenden 

in mio. t 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010e 2011e 2012e 2013e 2014e 
90 
80 
70 
60 
50 
40 
30 
20 
10 
0 
Produktion 45,1 46,0 48,5 53,9 56,5 50,9 57,8 56,0 33,7 55,0 
absatz 43,9 45,5 49,1 54,2 54,4 50,7 58,7 54,5 31,0 57,0 
60,0 
57,0 
62,0 
60,0 
65,0 
61,0 
68,0 
64,0 
china finanzkrise 
Produktion 

absatz 

Bestehende kapazitt 

absatz geschtzt bzw. ab 2012  +3% Quellen: ifa, k+s 
wachstum angenommen 

absatz geschtzt bzw. ab 2012  +5% wachstum angenommen 
Brownfield-Projekte greenfield-Projekte 


einschl. kaliumsulfat und kalisorten mit niedrigerem k2o-gehalt; kapazittsentwicklung 2010 2014 basiert auf ifa-supply-capability-daten. 

Ansprchen an die Ernhrung nicht allein mit den derzeit 
installierten Kapazitten zu bedienen sein. / ABB: 4.13.5 

Geschftsfeldsalz 

Auch in den kommenden Jahren wird die Branchen-und 
Wettbewerbssituation in Europa vom anhaltenden Konsolidierungsprozess 
in der Salzindustrie geprgt sein. 
Abhngig vom Frachtkostenniveau knnte sich die wettbewerbsintensive 
Marktsituation fr die europischen 
Produzenten auch durch steigende Importe aus Nicht-eu-

Lndern verschrfen. Als Europas grter Salzproduzent 
sind wir fr die in diesem Marktumfeld entstehenden 
Herausforderungen gut gerstet. Unter der Annahme 
durchschnittlicher Witterungsverhltnisse sollte sich die 
Nachfrage nach Auftausalz in Europa im Jahr 2011 nach 
dem Spitzenjahr 2010 allerdings wieder entsprechend 
reduzieren. Whrend die Nachfrage in den Segmenten 
Speise-und Gewerbesalz in Europa im kommenden Jahre 
stabil bleiben sollte, drfte der Industriesalzabsatz angesichts 
der Konjunkturerholung moderat steigen. 


konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
ProGnosebericht 153 
Mit dem chilenischen Salzproduzenten Spl, dem grten 
Salzproduzenten Sdamerikas, haben wir eine sehr 
gute Ausgangsposition, am dynamischen Wachstum der 
sd-und mittelamerikanischen Mrkte teilzuhaben. Die 
Nachfrage der Chemieindustrie fr Industriesalz sollte 
moderat steigen, der sdamerikanische Gewerbe- und 
Speisesalzmarkt im Einklang mit der dortigen Bevlkerungsentwicklung 
stetig wachsen. 

Nach der Akquisition von morton SAlt, dem  gemessen 
an der Produktionskapazitt  grten Salzproduzenten 
in Nordamerika, haben wir im Bereich der Auftausalze 
Zugang zu neuen Mrkten mit in der Regel weniger 
schwankungsanflligem Wintergeschft in Nordamerika. 
Auch in den Segmenten Gewerbe-und Speisesalz 
gehrt Nordamerika nun zu den bedeutendsten 
Absatzregionen. morton SAlt verfgt mit den Marken 
umbrellA girl und windSor cAStle ber in den 
uSA und in Kanada im Consumergeschft sehr gut positionierte 
Marken, die uns den verstrkten Absatz hhermargiger 
Spezialprodukte ermglichen sollten. Unter der 
Annahme durchschnittlicher Witterungsverhltnisse 
sollte sich die Nachfrage nach Auftausalz in Nordamerika 
im Jahr 2011 etwas erhhen, nachdem das Vorjahr 
etwas hinter dem langfristigen Durchschnitt zurckgeblieben 
ist. Der Frhbezug ber die Sommermonate sollte 
unter Bercksichtigung der winterlichen Witterung zu 
Beginn des Jahres berdurchschnittlich verlaufen. Der 
Verbrauch von Speise-und Gewerbesalzen sollte weiter 
stabil verlaufen. Die Nachfrage der Chemieindustrie nach 
Industriesalz drfte angesichts der sich abzeichnenden 
Konjunkturerholung wieder moderat steigen. 

eRWaRtete umsatz-und 
eRGebnisentWicKlunG 

Die nachfolgenden Prognosen beziehen sich ausschlielich 
auf die erwartete organische Umsatz-und Ergebnisentwicklung; 
Zuwchse aus mglichen Akquisitionen 
bzw. Kooperationen sind nicht bercksichtigt. 

K+S verfolgt seit mehreren Jahren grundstzlich eine 
klar definierte Prognosepolitik: 

+ 
Im Finanzbericht wird ein Ausblick ber zwei Jahre 
gegeben; der Ausblick erfolgt qualitativ in den Ausprgungen 
leicht, moderat, sprbar, deutlich 
sowie stark/krftig. Die jeweiligen Ausprgungen 
folgen dabei i.d.R. einer internen Klassifizierung in 
Abhngigkeit der erwarteten prozentualen Vernderung 
gegenber den entsprechenden Vorjahreswerten. 
+ 
Im Quartalsfinanzbericht zum ersten Quartal wird 
der Ausblick fr das laufende Jahr aufgegriffen und 
ggf. angepasst; der Ausblick erfolgt qualitativ nach 
derselben Systematik des Finanzberichts. 
+ 
Im Halbjahresfinanzbericht wird der Ausblick erstmals 
quantifiziert und es werden Bandbreiten fr die 
Erwartungen bei Umsatz, ebitdA, operatives Ergebnis 
ebit i, Konzernergebnis sowie Ergebnis je Aktie 
angegeben. 
+ 
Im Quartalsfinanzbericht zum dritten Quartal werden 
die Bandbreiten fr das laufende Jahr ggf. adjustiert 
und verengt. Darber hinaus wird der qualitative 
Ausblick des Finanzberichts fr das folgende Jahr 
wieder aufgegriffen und falls erforderlich verndert. 
K+sGruppeMit attraKtiVenperspeKtiVen 

dEr uMSatz SolltE IM Jahr 2011 GEGEnBEr 
dEM VorJahrESWErt SPrBar zulEGEn 

Anknpfend an die Einschtzungen im Ausblick des 
dritten Quartals 2010 und vor dem Hintergrund der sich 
zum Jahresende und im Verlauf des ersten Quartals 2011 
abzeichnenden positiven Nachfrage- und Preistendenzen 
drfte der Umsatz der K+S gruppe im Geschftsjahr 
2011 gegenber dem Vorjahr sprbar (bisher: moderat) 
ansteigen. Whrend wir im Geschftsbereich Kali- 
und Magnesiumprodukte von einer sprbaren und im 
Geschftsbereich Stickstoffdngemittel von einer deutlichen 
(bisher: leichten) Umsatzsteigerung ausgehen, 
erwarten wir im Geschftsbereich Salz ein stabiles (bisher: 
moderat rcklufiges) Umsatzniveau. Der Umsatzprognose 
zugrunde gelegt ist ein durchschnittlicher uS-
Dollarkurs von 1,35 uSd/eur (2010: 1,33 uSd/eur). 

KoStEn WErdEn VorauSSIchtlIch SPrBar, 
aBEr untErProPortIonal StEIGEn 

Die nachfolgende Prognose der Kostenentwicklung 
erfolgt nach Kostenarten: Die Gesamtkosten der K+S 
gruppe drften im Vergleich zum Vorjahr sprbar steigen. 
Beim Personalaufwand rechnen wir angesichts 
einer leicht erhhten Mitarbeiterzahl sowie der Effekte 
aus den jngsten Tariferhhungen mit einem sprbaren 
Anstieg. Auch die Energie-bzw. Frachtkosten sollten 
gegenber dem Vorjahr sprbar bzw. deutlich steigen. 
Schlielich werden hhere Einstandspreise voraussichtlich 
auch zu einem deutlichen Anstieg der Materialkosten 
fhren. Die Abschreibungen erwarten wir auf einem 
moderat hheren Niveau. 


154 4.13 ProGnosebericht 

154 4.13 ProGnosebericht 

Das operative Ergebnis ebit i sollte im Geschftsjahr 
2011 im Vergleich zum Vorjahreswert deutlich zulegen. 
Dies hngt in erster Linie mit dem zu erwartenden 
deutlich hheren Ergebnis im Geschftsbereich Kali- 
und Magnesiumprodukte sowie einer moderaten (bisher: 
sprbaren) Verbesserung des operativen Ergebnisses 
im Geschftsbereich Stickstoffdngemittel zusammen. 
Das operative Ergebnis des Geschftsbereichs Salz 
drfte hingegen moderat (bisher: deutlich) zurckgehen. 
Auf Grundlage unserer fr das Jahr 2011 durchschnittlichen 
uS-Dollarkursschtzung von 1,35 uSd / 
eur (Durchschnittskurs 2010:1,33 uSd/eur) ergibt sich 
kein wesentlicher whrungsbedingter Ergebniseffekt. 

KonzErnErGEBnIS nach StEuErn WIrd SIch 
VorauSSIchtlIch dEutlIch VErBESSErn 

Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern sollte der 
operativen Ergebnisentwicklung folgend im Jahr 2011 
ebenfalls deutlich hher ausfallen. Unsere Einschtzung 
sttzt sich neben den bei Umsatz und operativem Ergebnis 
beschriebenen Effekten auf folgende aus heutiger 
Sicht zu erwartende Sachverhalte: 

+ 
ein deutlich verbessertes Finanzergebnis, nachdem 
dieses im Jahr 2010 durch Sondereffekte belastet war, 
+ 
einen inlndischen Konzernsteuersatz von 28,2 % und 
eine bereinigte Konzernsteuerquote von etwa 26 bis 
27 % (2010: 26,2 %). 
ProGnoSE Fr daS Jahr 2012 EBEnFallS PoSItIV 

Im Jahr 2012 drfte sich der Umsatz gegenber dem 
Vorjahr weitgehend stabil entwickeln; einem moderat 

hheren Umsatz im Geschftsbereich Kali-und Magnesiumprodukte 
werden voraussichtlich ein stabiler 
Umsatz bei Stickstoffdngemitteln sowie ein moderat 
niedrigerer Umsatz im Geschftsbereich Salz gegenberstehen. 
Aufgrund der hohen Profitabilitt des 
Geschftsbereichs Kali-und Magnesiumprodukte sehen 
wir beim operativen Ergebnis realistische Chancen fr 
eine moderate Steigerung gegenber dem Vorjahr, die 
sich entsprechend positiv auch auf das bereinigte Konzernergebnis 
nach Steuern auswirken sollte. 

deutlichhheres erGebnisbeiKali-und 
MaGnesiuMproduKten erWartet 

Die Perspektiven fr die weltweite Nachfrageentwicklung 
nach kali- und magnesiumhaltigen Dngemitteln 
sind derzeit sehr attraktiv, sodass wir aus heutiger Sicht 
eine Vollauslastung unserer Werke sowie ein Absatzvolumen 
von 7,0 Mio. t Ware fr das Jahr 2011 erwarten 
(2010: 6,99 Mio. t). Ausgehend von dem derzeit erreichten 
Kalipreisniveau ist mit einem gegenber dem Vorjahr 
sprbar hheren Durchschnittspreisniveau zu rechnen. 
Auf dieser Basis sollte auch der Umsatz im Geschftsbereich 
Kali- und Magnesiumprodukte gegenber dem 
Vorjahr sprbar steigen. Die Gesamtkosten drften sich 
insgesamt nur moderat erhhen, auch wenn einzelne 
Kostenarten wie Energie-und Frachtkosten sprbar 
zulegen werden. Der positive Umsatzeffekt sollte den 
erwarteten Kostenanstieg berkompensieren und ein 
erneutes deutliches Ergebniswachstum ermglichen. 

Im Jahr 2012 erwarten wir aus heutiger Sicht bei einem 
stabilen Absatzniveau eine moderate Verbesserung 
unserer Umsatz- wie auch Ergebniswerte. 

positiVe erGebniserWartunGenbei 
sticKstoffdnGeMitteln 

Im Geschftsjahr 2011 sollte der Umsatz des Geschftsbereichs 
Stickstoffdngemittel deutlich (bisher: leicht) 
zulegen: Bei compo drfte sich der Umsatz aufgrund 
einer hohen Mehrnhrstoffdngenachfrage vor allem im 
Expertbereich verbessern knnen. Die Umstze der K+S 
nitrogen mit Stickstoffeinzel-, Mehrnhrstoffdngern 
und Ammonsulfat sollten sich insgesamt vor allem preis-
bedingt positiv entwickeln. Eine hohe Kapazittsauslastung, 
attraktive Preisperspektiven, aber auch anziehende 
Rohstoffkosten sollten im Vergleich zum guten Vorjahresergebnis 
eine moderate (bisher: sprbare) Steigerung 
des operativen Ergebnisses ermglichen. 

Im Jahr 2012 sollte sich der Umsatz aus heutiger Sicht 
weitgehend stabil entwickeln; beim operativen Ergebnis 
bestehen Chancen einer weiteren moderaten Steigerung. 


Geschftsbereichsalz erneutVon 
starKeMWinterbeGnstiGt 

Aufgrund des witterungsbedingt guten Starts des Auftausalzgeschfts 
sowohl in Europa als auch in Nordamerika 
erwarten wir fr den Geschftsbereich Salz im 
Jahr 2011 einen gegenber dem Spitzenjahr 2010 stabilen 
(bisher: moderat rcklufig) Umsatz auf hohem Niveau. 
Diese Prognose unterstellt ein durchschnittliches Auftausalzgeschft 
im vierten Quartal sowie eine insgesamt 
relativ stabile Umsatzentwicklung in den Segmenten 
Speise-, Gewerbe-und Industriesalzen, somit 
erscheint uns eine Prognose von 22 bis 23 Mio. t Festsalz 


konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
ProGnosebericht 155 
im Jahr 2011 realistisch (2010: 22,5 Mio. t). Auf der Kostenseite 
werden insbesondere hhere Frachtkosten sowie 
Verkufe aus Bestnden zu einem moderat (bisher: deutlich) 
rcklufigen operativen Ergebnis fhren. 

Gegenber dem Umsatzniveau des Jahres 2011 rechnen 
wir fr das Jahr 2012 auf Basis eines normalen und dem 
langfristigen Mengendurchschnitt historischer Auftausalzmengen 
folgenden Wintergeschfts mit einem 
moderat niedrigeren Umsatz sowie operativen Ergebnis 
(Annahme Festsalzabsatz 2012: etwa 21 Mio. t). 

erGnzendeGeschftsbereiche sollten 
sich stabil entWicKeln 

Fr das Jahr 2011 gehen wir aus heutiger Sicht von einer 
stabilen Umsatz-und einer moderat rcklufigen Ergebnisentwicklung 
aus. 

Im Jahr 2012 erwarten wir sowohl eine stabile Umsatz- 
wie auch Ergebnisentwicklung der Ergnzenden Geschftsbereiche. 


eRWaRtete finanzlaGe 

VoraussichtlichefinanzierunGsstruKtur 
Vonhoher eiGenKapitalQuoteGeprGt 

Die K+S gruppe verfgt bei einer Nettoverschuldung 
(inklusive langfristiger Rckstellungen) von 732,5 Mio.  
bzw. einem Verschuldungsgrad in Hhe von lediglich 
29,7 % und aufgrund eines hohen operativen Cashflows 
ber eine starke finanzielle Basis. Beides fhrt dazu, dass 

wir flexibel auf Investitions- und Akquisitionschancen 
reagieren knnen. Unsere Nettoverschuldung sollte sich 
in Anbetracht der fr das Jahr 2011 erwarteten Ergebnisentwicklung 
im Vergleich zum Vorjahr auf stabilem 
Niveau bewegen.Diese Annahme bercksichtigt u.a.das 
fr 2011 erwartete Investitionsbudget, die Kaufpreiszahlung 
fr die potASh-one-Aktien sowie die sich aus dem 
Dividendenvorschlag des Vorstands ergebende Dividendensumme. 
Nicht bercksichtigt sind Investitionen bei 
potASh one, weitere Akquisitionen oder Aktienrckkufe. 
Wir werden unter diesen Voraussetzungen in 
den Jahren 2011 und 2012 aller Voraussicht nach eine 
Eigenkapitalquote von rund 50 % ausweisen, und der 
Verschuldungsgrad sollte unter 30 % liegen. 

positiVe entWicKlunGderliQuidittfr 
dieKoMMenden zWeijahre erWartet 

Die fr die Jahre 2011 und 2012 prognostizierte Ergebnisentwicklung 
sollte sich auch beim Cashflow aus laufender 
Geschftsttigkeit positiv auswirken. Dieser drfte die 
Ausgaben fr Investitionen (ohne potASh one) sowie die 
Kaufpreiszahlung fr die potASh-one-Aktien sprbar 
bersteigen, sodass wir in den beiden kommenden Jahren 
einen positiven freien Cashflow generieren drften. 

Geplante inVestitionen 

K+sGruppe 

Wir streben grundstzlich an, dass die Ersatz- und Produktionssicherungsinvestitionen 
nicht ber dem Niveau 
der Abschreibungen liegen. Auerdem sollte der Cash


flow aus laufender Geschftsttigkeit einen ausreichenden 
Spielraum fr profitable Erweiterungs- und Rationalisierungsinvestitionen 
bieten. 

Im Jahr 2011 sollte das Investitionsniveau der K+S 
gruppe bei mindestens 300 Mio.  liegen. Investitionen 
bei potASh one sind in dieser Zahl noch nicht enthalten. 
Zur konsequenten Fortfhrung des Projekts werden 
allerdings erste Investitionen in die Infrastruktur 
sowie erste Bohrungen erfolgen. Die Feststellung der zur 
Umsetzung der gesamten ersten Ausbaustufe notwendigen 
Investitionsmittel ist fr das zweite Halbjahr 2011 
vorgesehen. Fr das Manahmenpaket zum Gewsserschutz 
im hessisch-thringischen Kalirevier sind Investitionen 
in Hhe von etwa 35 Mio.  bercksichtigt. Auf 
Ersatz- und Produktionssicherungsmanahmen sollten 
etwa 80 % des Gesamtvolumens entfallen; dieser Anteil 
sollte etwas unter den erwarteten Abschreibungen in 
Hhe von 250 Mio.  liegen. 

Im Jahr 2012 sollte das Investitionsniveau der K+S 
gruppe unter Bercksichtigung der auf das Manahmenpaket 
entfallenden Investitionen in Hhe von gut 
50 Mio.  bei 320 Mio.  liegen. Investitionen bei potASh 
one sind in dieser Zahl aus den oben genannten Grnden 
noch nicht enthalten. Auf Ersatz- und Produktionssicherungsmanahmen 
werden etwa 80 % entfallen. 

GeschftsbereichKali-und 
MaGnesiuMproduKte 

Das Investitionsniveau im Jahr 2011 sollte mit gut 150 
Mio.  den Wert des Jahres 2010 (96,9 Mio. ) deutlich 


156 4.13 ProGnosebericht 

156 4.13 ProGnosebericht 
ten 
Fortfhrung des Projekts werden allerdings erste 
Investitionen in die Infrastruktur sowie erste Bohrungen 
erfolgen. Darber hinaus hat sich eine Verschiebung 
von Investitionsprojekten vom Jahr 2010 in das Jahr 2011 
ergeben. Im Vordergrund stehen hier vor allem Projekte 
zur Rohstoffausbeutesteigerung und zur Prozessoptimierung. 
Insgesamt werden gut 80 % des Investitionsvolumens 
auf Ersatz-und Produktionssicherungsinvestitionen 
entfallen. 

Im Jahr 2012 sollte das Investitionsniveau unter Bercksichtigung 
der auf das Manahmenpaket entfallenden 
Investitionen in Hhe von gut 50 Mio.  bei 185 Mio.  
liegen.InvestitionenbeipotASh onesindindieserZahl 
aus den oben genannten Grnden noch nicht enthalten. 
Darber hinaus ist unterstellt, dass wir die Genehmigung 
fr den geplanten Bau der Salzwasserleitung vom 
Standort Neuhof zum Werk Werra erhalten und mit dem 
Bau beginnen knnen (rund 20 Mio. ). 

GeschftsbereichsticKstoffdnGeMittel 

Das Investitionsvolumen sollte sich im Jahr 2011 auf 
gut 10 Mio.  belaufen und damit annhernd auf dem 
Niveau des Jahres 2010 liegen. Bei compo wird ein 
wesentlicher Teil der Investitionen auf Ersatz- und Produktionssicherungsinvestitionen 
entfallen; darber hinaus 
werden auch im Jahr 2011 Projekte zur Produktentwicklung 
im Consumer-Bereich umgesetzt. Bei K+S nitrogen 
wird die Investition in eine Anlage zur farblichen 

Kennzeichnung von Produkten im Vordergrund stehen. 
Insgesamt werden im Geschftsbereich Stickstoffdngemittel 
gut 80 % des Investitionsvolumens auf Ersatz-und 
Produktionssicherungsinvestitionen entfallen. 

Fr das Jahr 2012 ist mit einem Investitionsvolumen in 
Hhe von 8 Mio.  zu rechnen; davon entfllt erneut der 
Groteil auf compo. 

Geschftsbereichsalz 

Das Investitionsvolumen im Jahr 2011 sollte mit knapp 
95 Mio.  den Wert des Vorjahres (79,0 Mio. ) deutlich 
bersteigen. Investitionen in eine erhhte Flexibilitt 
bei der Auftausalzproduktion in Europa sowie in Effizienzsteigerungsmanahmen 
bei morton SAlt werden 
hauptschlich zu diesem Anstieg beitragen. Die folgenden 
Projekte werden im Vordergrund stehen: die Erneuerung 
einer Schachtfrdermaschine am Standort Borth 
in Deutschland, die Erweiterung der Mahlanlagen am 
Standort Bernburg in Deutschland, die Solfelderweiterung 
bei Frisia in Harlingen in den Niederlanden, die 
Erneuerung der Siedesalzanlage am Standort Hutchinson, 
Kansas, uSA, die Erweiterung von Sol- und Grubenfeldern 
an fnf verschiedenen Standorten in den uSA, 
bei Spl die Erweiterung der Lagerkapazitt in Brasilien 
sowie die Erneuerung eines Verladeterminals und die 
Erweiterung der Siebkapazitten in Chile. Knapp 90 % 
werden in Ersatz- und Produktionssicherungsmanahmen 
investiert werden. 

Fr das Jahr 2012 ist ebenfalls mit einem Investitionsvolumen 
in Hhe von rund 95 Mio.  zu rechnen. 

erGnzendeGeschftsbereiche 

Das Investitionsvolumen wird in den Jahren 2011 und 
2012 jeweils rund 5 Mio.  betragen und damit etwas ber 
dem Niveau des Berichtsjahres (4,2 Mio. ) liegen und 
vor allem Ersatz-und Produktionssicherungsinvestitionen 
betreffen. Davon werden gut 3 Mio.  im Geschftsbereich 
Entsorgung und Recycling und je 1 Mio.  in den 
Geschftsbereichen Logistik und Tierhygieneprodukte 
investiert werden. Im Geschftsbereich Entsorgung und 
Recycling wird am Standort Bernburg ein weiteres Feld 
fr die untertgige Verwertung erschlossen. 

VoRaussichtliche entWicKlunG deR 
diVidenden 

diVidendenVorschlaGfrdasGeschftsjahr2010starK 
anGehoben 

Aus dem am Ende des Jahres 2009 vorhandenen Bilanzgewinn 
der K+S AKtiengeSellSchAft von 46,2 Mio.  
erfolgte am 12. Mai 2010 die Dividendenzahlung fr das 
Jahr 2009 in Hhe von 38,3 Mio. . Im Geschftsjahr 2010 
erzielte die K+S AKtiengeSellSchAft einen Jahresberschuss 
von 217,8 Mio.  (2009: 42,8 Mio. ). Unter Einbeziehung 
eines Gewinnvortrags in Hhe von 7,9 Mio.  werden 
225,7 Mio.  als Bilanzgewinn ausgewiesen. 

/ TAB: 4.13.2 

Dem starken Anstieg des bereinigten Ergebnisses der 
K+S gruppe und unserer langfristigen Dividendenpolitik 
folgend schlgt der Vorstand der Hauptversamm



konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
ProGnosebericht 157 
diVidendenentWicklunG taB: 4.13.2 
in  

dividende je aktie 

2010 1 2009 2008 2007 2006 
1,00 0,20 2,40 0,50 0,50 
1 im Jahr 2010 entspricht die angabe dem dividendenvorschlag. 

lung vor, eine Dividende von 1,00  je Aktie auszuschtten 
(Vorjahr: 0,20  je Aktie). 

Unter der Annahme, dass wir am Tag der Hauptversammlung 
keine eigenen Aktien halten, ergibt sich 
eine auszuschttende Dividendensumme von 191,4 
Mio. ; diese liegt mit einer Ausschttungsquote von 
43 % innerhalb unseres grundstzlich angestrebten 
Ausschttungskorridors von 40 bis 50 % des bereinigten 
Konzernergebnisses der K+S gruppe. 

KnftiGediVidendenpolitiK 

Wir verfolgen eine grundstzlich ertragsorientierte 
Dividendenpolitik. Mit dieser Magabe bildet eine Ausschttungsquote 
von 40 bis 50 % des bereinigten Konzernergebnisses 
die Grundlage fr die von Vorstand und 
Aufsichtsrat zu bestimmende Hhe der knftigen Dividendenvorschlge. 
Der fr das Jahr 2011 erwartete deutliche 
Anstieg des bereinigten Konzernergebnisses nach 
Steuern sollte sich auch entsprechend auf die knftige 
Dividendenzahlung auswirken. Fr das Jahr 2012 ist aufgrund 
der erwarteten Verbesserung des Ergebnisniveaus 
eine entsprechende Anhebung der Dividende mglich. 

chancen 

chancen ausder entWicKlunGder 
rahMenbedinGunGen 

Informationen zu unserem Chancenmanagement finden 
Sie im Risikobericht auf Seite 130. 

Das bereits unter der Rubrik Knftige Branchensituation 
auf den Seiten 149 ff. beschriebene, im historischen 
Vergleich relativ niedrige Verhltnis des Bestands an 
wichtigen Agrarprodukten zum jhrlichen Verbrauch 
knnte sich nachhaltig in einer relativ hohen Preisfindung 
fr landwirtschaftliche Erzeugnisse widerspiegeln. 
Attraktive Preisniveaus wiederum ermutigen Landwirte 
weltweit, sowohl die ihnen gegebenenfalls noch zur Verfgung 
stehenden unbewirtschafteten Flchen zu nutzen 
als auch die Intensitt der bestehenden Bewirtschaftung 
zu erhhen; beides erfordert einen hheren Einsatz 
an Dngemitteln und knnte dazu fhren, dass die globale 
Dngemittelnachfrage in Zukunft strker wchst 
als bislang mit 2 bis 3% p.a.prognostiziert. 

unternehMensstrateGische chancen 

Angesichts der in Normaljahren hohen Auslastung 
unserer technisch verfgbaren Kapazitten in Deutsch


land sowie der voraussichtlich stark steigenden Nach


frage nach Dngemitteln in der Zukunft verfolgt der 
Geschftsbereich Kali-und Magnesiumprodukte seit 
geraumer Zeit die Strategie, seine Produktionskapazitten 
fr Kali zu erweitern. Vor diesem Hintergrund haben 
wir am 22. November 2010 unsere Absicht erklrt, ein 
bernahmeangebot fr das kanadische Explorationsunternehmen 
potASh one abgeben zu wollen. Am 7. 
Februar 2011 gaben wir bekannt, dass im Rahmen dieses 
bernahmeangebots ein Mehrheitsanteil von 90,9 % der 
potASh-one-Aktien angedient wurde. K+S sicherte sich 
damit die Rechte mehrerer Kali-Explorationslizenzen in 
der kanadischen Provinz Saskatchewan einschlielich 
des Legacy Projekts  ein fortgeschrittenes Greenfield-
Projekt zur Errichtung einer auf Solungsbergbau basierenden 
Kaliumchloridproduktion. Mit ersten zur Verfgung 
stehenden Mengen rechnen wir frhestens ab 
demJahr2015.DerErwerbvonpotASh oneerffnetuns 
die Chance, am weltweiten Marktwachstum teilzuhaben, 
den Umsatz und Ertrag des Geschftsbereichs weiter 
zu verbessern, die internationale Wettbewerbsfhigkeit 
zu strken sowie die durchschnittliche Lebensdauer 
unserer Bergwerke zu verlngern. 

Auerdem fhren wir derzeit fr unser Reservebergwerk 
Siegfried-Giesen bei Hildesheim, Niedersachsen, 
eine Machbarkeitsstudie durch; die Ergebnisse sollten 
im Sommer 2011 vorliegen. Unter der Voraussetzung 
der Wirtschaftlichkeit und Gewhrung der notwendigen 
bergbau- und umweltrechtlichen Genehmigungen 
durch eine Wiederinbetriebnahme von Siegfried-Giesen 
ergbe sich fr uns die Chance, die durch die im Jahr 


158 4.13 ProGnosebericht 

158 4.13 ProGnosebericht 
leistung 
zu einem gewissen Grad zu kompensieren. 

Ein besonderer Fokus liegt auf der Optimierung des internationalen 
Produktionsnetzwerks und der damit verbundenen 
Mengenstrme und Logistikkosten. Vergleichbare 
Abbauverfahren ermglichen Synergien zwischen 
den Geschftsbereichen Kali-und Magnesiumprodukte 
sowie Salz beim Austausch von technischem, geologischem 
und logistischem Know-how sowie Skaleneffekte 
in der Beschaffung von Maschinen und Hilfsstoffen. 

leistunGsWirtschaftliche chancen 

Ein Rckgang der Energiekosten htte speziell in den 
energiesensitiven Geschftsbereichen Kali-und Magnesiumprodukte 
sowie Salz gnstige Auswirkungen 
auf die Kostenstruktur und damit den Geschftserfolg. 
Ein Rckgang der K+S-Energiekosten vom derzeitigen 
Niveau um 10 % bedeutet knapp 30 Mio.  niedrigere 
Kosten pro Jahr; ein entsprechender Rckgang der 
Frachtkosten entsprche einer Entlastung in Hhe von 
rund 80 Mio. . Auerdem war in der Historie ein gewisser 
Gleichlauf zwischen Energie-und Ammoniakkosten 
festzustellen; ein Rckgang der Energiekosten wrde 
sich demnach mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in 
niedrigeren Ammoniakkosten und damit geringeren 
Beschaffungskosten im Geschftsbereich Stickstoffdngemittel 
auswirken. 

sonstiGe chancen 

Steigende Brennstoff- und Strompreise sowie umwelttechnische 
Aspekte veranlassen uns zu einer kontinu


ierlichen berprfung und Verbesserung unseres Energiekonzepts. 
Nach der erfolgreichen Inbetriebnahme 
des Mllheizkraftwerks am Standort Wintershall, das 
einem deutschen Energieunternehmen gehrt und von 
dem wir Dampf abnehmen, wird im Frhjahr 2011 das 
Mllheizkraftwerk unseres Partners omrin in Harlingen, 
Niederlande, in der Nhe unseres Standorts Frisia 
Zout in Betrieb genommen; mit der auch dort vereinbarten 
Dampfbernahme werden Gas eingespart und 
co2-Emissionen vermieden. Weiterhin wird in Partnerschaft 
mit e.on Energy Projects (Contracting-Modell) 
am Standorf Hattorf in Krze ein Gasturbinenblock zur 
Erweiterung und Effizienzsteigerung des dortigen Kraftwerks 
errichtet. Ziel aller Manahmen ist es, die Energieeffizienz 
zu erhhen, dabei die Eigenstromerzeugung zu 
steigern und co2-Emissionen zu senken. 

Im Rahmen der erhhten Flexibilisierung sowie Senkung 
von Einkaufskosten wurden die bisher ausschlielich an 
den lpreis gekoppelten Gasvertrge neu verhandelt, 
um fr einen Teil der Bezugsmengen zuknftig Preischancen 
an den Gasspotmrkten nutzen zu knnen. Weitere 
Chancen ergeben sich aus der Evaluierung von Best-
Practice-Anstzen innerhalb der K+S gruppe, wobei der 
Einsatz von Kraft-Wrme-Kopplungsanlagen auch an 
unseren auslndischen Standorten geprft wird. 

Fr die K+S gruppe ist das uSd/eur-Whrungsverhltnis 
grundstzlich von hoher Bedeutung, da insbesondere 
Kaliverkufe, mit Ausnahme des europischen 
Marktes und einigen wenigen berseeregionen, in uS-
Dollar fakturiert werden. Unserer Unternehmensplanung 
im Jahr 2011 liegt ein uS-Dollarkurs von 1,35 uSd/ 

eur zugrunde. Unter der Annahme, dass der uS-Dollar 
um10Centauf1,25uSd/eur steigenwrde,ergbesich 
auf Gruppenebene beim operativen Ergebnis ein positiver 
Effekt von rund 15 Mio. . Wrde sich der uS-Dollar 
hingegen um 10 Cent auf 1,45 uSd/eur abschwchen, 
wrde aufgrund der von uns eingesetzten Sicherungsinstrumente 
daraus nur ein vernachlssigbarer Ergebniseffekt 
resultieren. 

GesamtaussaGe zuR VoRaussichtlichen 
entWicKlunG deR K+s GRuppe 

Derzeit zieht weltweit sowohl die Nachfrage als auch 
das Preisniveau mineralischer Dngemittel an. Auch das 
Salzgeschft wird im laufenden Jahr wahrscheinlich von 
einer erneut berdurchschnittlichen Auftausalznachfrage 
profitieren. Fr die Geschftsentwicklung im Jahr 
2011 rechnen wir daher aus heutiger Sicht mit einem 
sprbaren Anstieg des Umsatzes. Da der erwartete Kostenanstieg 
voraussichtlich hinter dem Umsatzanstieg 
zurckbleiben wird, sehen wir beim operativen Ergebnis 
ebit i wie auch beim Konzernergebnis sogar gute Chancen 
einer deutlichen Steigerung gegenber den entsprechenden 
Vorjahreswerten. / TAB: 4.13.3 

Weltweit nur begrenzt zur Verfgung stehende Agrarflchen 
und wahrscheinlich ber einen lngeren Zeitraum 
erhhte Agrarpreise werden Landwirte weltweit 
motivieren, ihre Flchenertrge je Hektar zu steigern. 
Hierzu bedarf es insbesondere in den Schwellenlndern 
einer erhhten Dngeintensitt, sodass im Jahr 2012 von 
einer weiteren Nachfragesteigerung bei gleichzeitig 


konzernlaGebericht konzernabschluss 

konzernlaGebericht konzernabschluss 
ProGnosebericht 159 
taBellarische Bersicht der BeschrieBenen uMsatz-und erGeBnistrends1 taB: 4.13.3 
Kali-und Mag-
nesiumprodukte 
Stickstoff-
dngemittel Salz 
Ergnzende 
Geschftsbereiche K+SGruppe 
in mio.  
umsatz 2010 1.844,7 1.286,2 1.728,7 133,7 4.993,8 
umsatz 2011 + + + + + o o + + 
umsatz 2012 + o - o o 
eBit i 2010 475,9 55,7 238,1 21,2 726,9 
eBit i 2011 + + + + - - + + + 
eBit i 2012 + + - o + 
1 tendenz jeweils gegenber Vorjahr; o: unverndert;  / +: leicht bis moderat;   / ++: sprbar;   /+++: deutlich. 
hoch ausgelasteten Produktionskapazitten ausgegangen 
werden darf. Preispotenziale insbesondere fr Kali- 
und Magnesiumdngemittel sind daher mglich. Aufgrund 
des witterungsbedingt guten Starts des Auftausalzgeschfts 
sowohl in Europa als auch in Nordamerika 
erwarten wir fr den Geschftsbereich Salz im Jahr 2011 
einen gegenber dem Spitzenjahr 2010 stabilen Umsatz 
auf hohem Niveau; auf der Kostenseite werden insbesondere 
hhere Frachtkosten sowie Verkufe aus Bestnden 
zu einem moderat rcklufigen operativen Ergebnis 
fhren. Im Vergleich zu den Vorjahreswerten ist daher 
fr die K+S gruppe im Jahr 2012 insgesamt von einer 
stabilen Umsatz-und einer sich moderat verbessernden 
Ergebnisentwicklung auszugehen. 

Unser Ausblick fr die Jahre 2011 und 2012 sttzt sich u.a. 
auf folgende Prmissen: 

+ 
anhaltend attraktive Agrarpreise; 
+ 
hhere Durchschnittserlse sowie stabile Absatzvolumina 
im Geschftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte 
(erwartete Absatzmenge in beiden Jahren: 
rund 7 Mio. t); 

+ 
22 bis 23 Mio. t Festsalzabsatz in 2011 sowie etwa 21 
Mio. t in 2012 (Normaljahr); 
+ 
ein uS-Dollarkurs von 1,35 uSd/eur; 
+ 
deutlich steigende Energiekosten in 2011 und eine stabile 
Kostenentwicklung im darauf folgenden Jahr auf 
Basis eines lpreisniveaus von knapp 90 uS$ pro Barrel 
und der fr uns mageblichen Energievertragsklauseln; 
+ 
eine mit 26 bis 27 % stabile bereinigte Konzernsteuerquote. 
Darber hinaus bleibt es Schwerpunkt unserer Strategie, 
in den angestammten Geschftsfeldern weiter zu wachsen; 
dies schliet Akquisitionen und Kooperationen ein. 

VersicherunGderGesetzlichenVertreter 
derK+s aKtienGesellschaft 

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gem den 
anzuwendenden Rechnungslegungsgrundstzen der 

Konzernabschluss ein den tatschlichen Verhltnissen 
entsprechendes Bild der Vermgens-, Finanz- und 
Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht 
der Geschftsverlauf einschlielich des 
Geschftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt 
sind, dass ein den tatschlichen Verhltnissen 
entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen 
Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung 
des Konzerns beschrieben sind. 

Kassel, 1. Mrz 2011 

K+S aKtIEnGESEllSchaFt 
dEr VorStand 

zuKunftsbezoGene aussaGen 

Dieser Bericht enthlt Angaben und Prognosen, die sich 
auf die knftige Entwicklung der K+S gruppe und ihrer 
Gesellschaften beziehen. Die Prognosen stellen Einschtzungen 
dar, die wir auf der Basis aller uns zum jetzigen 
Zeitpunkt zur Verfgung stehenden Informationen 
getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde 
gelegten Annahmen nicht zutreffend sein oder Risiken 

 wie sie beispielsweise im Risikobericht genannt werden 
 eintreten, knnen die tatschlichen Entwicklungen 
und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen 
abweichen. Die Gesellschaft bernimmt auerhalb der 
gesetzlich vorgesehenen Verffentlichungsvorschriften 
keine Verpflichtung, die in diesem Lagebericht enthaltenen 
Aussagen zu aktualisieren. 

KONZERNabschluss 

KONZERNabschluss 

5.1 
Besttigungsvermerk 5.6 Entwicklung des Anlagevermgens 166 
des Abschlussprfers 161 5.7 Entwicklung derRckstellungen 170 

5.2 
Gewinn-undVerlustrechnung 162 5.8 Segmentberichterstattung 172 

5.3 
Kapitalflussrechnung 163 5.9 Anhang 174 

5.4 
Bilanz 164 

5.5 
Entwicklung des Eigenkapitals 165 


konzernabschluss 

konzernabschluss 
besttigungsvermerkdesabschlussprfers 161 
5.1 bEsttiguNgsvERmERK dEs abschlusspRfERs 
Wir haben den von der K+S AKtiengeSellSchAft, Kassel, aufgestellten Konzernabschluss 

 bestehend aus Bilanz, Gewinn-und Verlustrechnung sowie Gesamtergebnisrechnung, 
Eigenkapitalvernderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang  sowie den Konzernlagebericht 
fr das Geschftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprft. Die Aufstellung 
von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den International Financial 
Reporting Standards (ifRS), wie sie in der eU anzuwenden sind, und den ergnzend nach 
 315a Abs. 1 hgB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung 
des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns 
durchgefhrten Prfung eine Beurteilung ber den Konzernabschluss und ber den Konzernlagebericht 
abzugeben. 
Wir haben unsere Konzernabschlussprfung gem  317 hgB unter Beachtung der vom Institut 
der Wirtschaftsprfer festgestellten deutschen Grundstze ordnungsmiger Abschlussprfung 
vorgenommen. Danach ist die Prfung so zu planen und durchzufhren, dass Unrichtigkeiten 
und Verste, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter 
Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht 
vermittelten Bildes der Vermgens-, Finanz-und Ertragslage wesentlich auswirken, 
mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prfungshandlungen 
werden die Kenntnisse ber die Geschftsttigkeit und ber das wirtschaftliche und rechtliche 
Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen ber mgliche Fehler bercksichtigt. Im 
Rahmen der Prfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems 
sowie Nachweise fr die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht 
berwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prfung umfasst die Beurteilung der 
Jahresabschlsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung 
des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs-und Konsolidierungsgrundstze 
und der wesentlichen Einschtzungen des Vorstands sowie die Wrdigung der Gesamtdarstellung 
des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass 
unsere Prfung eine hinreichend sichere Grundlage fr unsere Beurteilung bildet. 

Unsere Prfung hat zu keinen Einwendungen gefhrt. 

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht 
derKonzernabschlussderK+S AKtiengeSellSchAft,Kassel,denifRS,wiesieindereU anzuwenden 
sind, und den ergnzend nach  315a Abs. 1 hgB anzuwendenden handelsrechtlichen 
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatschlichen Verhltnissen 
entsprechendes Bild der Vermgens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der 
Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein 
zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zuknftigen 
Entwicklung zutreffend dar. 

Hannover, 1. Mrz 2011 

Deloitte & toUche gmBh (Prof. Dr. Beine) (Rmgens) 
Wirtschaftsprfungsgesellschaft Wirtschaftsprfer Wirtschaftsprfer 




Gewinn-und verlustrechnunG 


Anhang 

in Mio. 

Umsatzerlse 

[1] 
Herstellungskosten der zur Erzielung der 
Umsatzerlse erbrachtenLeistungen 

Bruttoergebnisvom Umsatz 

Vertriebskosten 
AllgemeineVerwaltungskosten 
Forschungs-und Entwicklungskosten 
Sonstigebetriebliche Ertrge 

[2] 
SonstigebetrieblicheAufwendungen 
[3] 
Beteiligungsergebnis 
[4] 
Ergebnis aus operativen,antizipativen Sicherungsgeschften1 
[5] 
Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschften(EBITII)2 

Zinsertrge 

[6] 
Zinsaufwendungen 
[6] 
Sonstiges Finanzergebnis 
[7] 
Finanzergebnis 
Ergebnisvor Ertragsteuern 

Steuernvom EinkommenundvomErtrag 

[8] 
 davon: Latente Steuern 
Jahresberschuss 
Anteile anderer Gesellschafter am Ergebnis 
Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter 

ErgebnisjeAktiein(unverwssert ^=verwssert) 

[11] 
Operatives Ergebnis(EBITI)2 
ErgebnisvorErtragsteuern,bereinigt3 
Konzernergebnis,bereinigt3 

[11] 
ErgebnisjeAktiein,bereinigt3 

[11] 
Durchschnittliche Anzahl Aktien in Mio. Stck 
GesamterGebnisrechnunG TAB:5.2.2 

Anhang 2010 2009 
in Mio.  
Jahresberschuss 449,4 96,9 
Whrungsumrechnung 148,8 6,3 
Erfolgsneutrales Ergebnis (nach Steuern) 148,8 6,3 
Gesamtergebnis der Periode 598,2 103,2 
Anteile anderer Gesellschafter am Gesamtergebnis 0,8 0,5 
Konzerngesamtergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter 597,4 102,7 


berleitunGzum ebiti TAB:5.2.3 


Anhang 2010 

in Mio. 

Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschften(EBITII)2 

731,5 

241,9 

Ergebnis aus operativen,antizipativen 
Sicherungsgeschften 1,2 

[5] 
17,6 

35,9 

realisiertes Ergebnis aus operativen, 
antizipativen Sicherungsgeschften 2 

-22,2 

-39,8 

Operatives Ergebnis(EBITI)2 

726,9 

238,0 

1 
Seitdem Geschftsjahr2009werdensmtlicheErgebniseffekteausoperativen,antizipativen SicherungsgeschfteninderZeileErgebnis 
aus operativen,antizipativen Sicherungsgeschften ausgewiesen (siehe auch Erluterungen zur Gewinn-undVerlustrechnung und 
Gesamtergebnisrechnung auf den Seiten 184 ff.). 

2Die SteuerungderK+SGruppeerfolgtaufBasisdesoperativenErgebnisses(EBITI).DieberleitungdesEBITIIaufdasoperativeErgebnis 
(EBITI)wirdinderTabelle48vorgenommen(sieheauch ErluterungenzurGewinn-undVerlustrechnungundGesamtergebnisrechnung 
auf den Seiten 184 ff.). 

3DiebereinigtenKennzahlenbeinhaltenunverndertlediglichdasrealisierteErgebnisausoperativen,antizipativenSicherungsgeschften 
derjeweiligenBerichtsperiode.DieMarktwertvernderungendernochausstehenden,operativen,antizipativenSicherungsgeschfte 
werdenhingegenindenbereinigtenErgebnissennichtbercksichtigt(sieheauch ErluterungenzurGewinn-undVerlustrechnungund 
Gesamtergebnisrechnungaufden Seiten184ff.).EbensowerdendaraufentfalleneEffekteauflatenteundzahlungswirksameSteuern 
eliminiert;Steuersatz2010:28,2%(2009:27,9%). 

2010 

4.993,8 

3.075,6 

1.918,2 

971,9 

183,6 

15,5 

206,1 

209,0 

4,8 

-17,6 

731,5 

7,6 

-134,2 

3,1 

-123,5 

608,0 

158,6 

-20,6 

449,4 

0,8 

448,6 

2,34 

726,9 

603,4 

445,3 

2,33 

191,34 

TAB:5.2.1 

2009 

3.573,8 

2.343,9 

1.229,9 

712,4 

123,1 

18,7 

154,5 

253,3 

0,9 

-35,9 

241,9 

4,7 

-61,7 

-58,4 

-115,4 

126,5 

29,6 

-8,7 

96,9 

0,5 

96,4 

0,58 

238,0 

122,6 

93,6 

0,56 

166,15 


KapitalflussrechnunG TAB:5.3.1 

in Mio. 

Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschften(EBITII) 

Ertrag (-)/Aufwand (+) aus Marktwertvernderungen 
noch nichtflliger Sicherungsgeschfte 

Neutralisierung frherer Marktwertvernderungen 
von ausgebuchten Sicherungsgeschften 

Operatives Ergebnis(EBITI) 

Abschreibungen (+)/Zuschreibungen (-) auf immaterielle 
Vermgenswerte,Sachanlagen und Finanzanlagen 

Zunahme(+)/Abnahme(-) langfristiger 
Rckstellungen (ohneZinseffekte) 

ErhalteneZinsen,Dividendenund hnlicheErtrge 

Gewinne(+)/Verluste(-) ausderRealisierung 
finanziellerVermgenswerte/Verbindlichkeiten 

GezahlteZinsen (-) 

Gezahlte Ertragsteuern (-) 

Sonstigezahlungsunwirksame 
Aufwendungen (+)/Ertrge(-) 


Brutto-Cashflow 

Gewinn (-)/Verlust (+) aus Anlagen-und 
Wertpapierabgngen 

Zunahme (-)/Abnahme (+)Vorrte 

Zunahme(-)/Abnahme(+)Forderungenund sonstige 
Vermgenswerte aus laufender Geschftsttigkeit 

 davon Prmienvolumen fr Derivate 
Zunahme (+)/Abnahme (-)Verbindlichkeiten 
aus laufender Geschftsttigkeit 

 davon Prmienvolumen fr Derivate 
Zunahme (+)/Abnahme (-)kurzfristigerRckstellungen 

AuslagerungvonRckstellungen 

Cashflowaus laufender Geschftsttigkeit 

Einzahlungen aus Anlagenabgngen 

Auszahlungen fr immaterielles Anlagevermgen 

Auszahlungen fr Sachanlagevermgen 

Auszahlungen fr Finanzanlagen 

Auszahlungen fr denErwerbkonsolidierterUnternehmen 

[42] 
Cashflowaus Investitionsttigkeit 

FreierCashflow 


Anhang 


konzernabschluss 

5.3 kapitalflussrechnung 163 
KapitalflussrechnunG (fortsetzunG) TAB:5.3.1 

in Mio. 

FreierCashflow 

Dividendenzahlungen 

Einzahlungen aus derAusgabevon neuen 
Aktien(abzglich Nebenkosten) 

Einzahlungen aus sonstigen Eigenkapitalzufhrungen 

Erwerbvoneigenen Aktien 

Verkaufvoneigenen Aktien 

Zunahme (+)/Abnahme (-)vonVerbindlichkeiten 
aus Finanzierungsleasing 

Aufnahme(+)/Tilgung(-)von Darlehen 

Einzahlungen (+)/Rckzahlungen (-) aus 
derBegebungvon Anleihen 

Cashflowaus Finanzierungsttigkeit 

ZahlungswirksameVernderung der Finanzmittel 

WechselkursbedingteVernderungen 
des Bestands an Finanzmitteln 

KonsolidierungsbedingteVernderungen 

nderung des Bestands an Finanzmitteln 

Nettofinanzmittelbestand am 1.1. 

Nettofinanzmittelbestand am31.12. 


Anhang 2010 2009 
667,3 
-38,3 
-811,1 
-396,0 
 
6,1 
-8,4 
0,5 
668,1 
7,9 
-13,9 
 
-2,5 
-411,6 
-1,2 
156,2 
 
-454,2 
747,0 
1.168,1 
213,1 357,0 
7,4 
 
220,5 
1,6 
0,9 
359,5 
[43] 
520,1 
740,6 
160,6 
520,1 

2010 

731,5 

0,8 

-5,4 

726,9 

248,3 

33,2 

6,4 

-1,0 

-58,5 

-123,2 

-1,9 

830,2 

-0,6 

-30,0 

-118,1 

-16,4 

172,4 

10,8 

6,3 

-2,7 

857,5 

6,5 

-18,1 

-176,2 

-2,4 

 

-190,2 

667,3 

2009 

241,9 

9,7 

-13,6 

238,0 

173,8 

6,5 

4,4 

1,6 

-63,8 

-38,2 

1,6 

323,9 

0,4 

210,2 

171,8 

38,2 

-138,7 

-3,3 

-30,5 

-2,3 

534,8 

5,5 

-4,5 

-168,2 

-1,8 

-1.176,9 

-1.345,9 

-811,1 


164 5.4 bilanz 

164 5.4 bilanz 
bilanz TAB:5.4.1 

in Mio. 

ImmaterielleVermgenswerte 

 davon Goodwill aus Unternehmenserwerben 
Sachanlagen 

Als Finanzinvestitiongehaltene Immobilien 

Finanzanlagen 

Forderungen und sonstigeVermgenswerte 

 davon derivative Finanzinstrumente 
Latente Steuern 

Steuererstattungsansprche aus Ertragsteuern 

LangfristigeVermgenswerte 

Vorrte 

Forderungen aus Lieferungen undLeistungen 

brigeForderungen undVermgenswerte 

 davon derivative Finanzinstrumente 
Steuererstattungsansprche aus Ertragsteuern 

Flssige Mittel 

KurzfristigeVermgenswerte 

AKTIVA 


Anhang 

[12] 
[12] 
[13] 
[14] 
[17, 18] 

[15] 
[16] 
[17] 
[17, 18] 


2010 

2009 1 

999,7 

932,4 

615,3 

563,5 

1.803,6 

1.725,6 

7,8 

7,9 

24,1 

22,4 

43,0 

254,5 

6,4 

 

57,8 

32,7 

0,4 

0,5 

2.936,4 

2.976,0 

740,2 

680,4 

949,8 

849,6 

174,3 

152,2 

35,4 

19,6 

24,6 

29,8 

748,4 

529,1 

2.637,3 

2.241,1 

5.573,7 

5.217,1 


bilanz 

in Mio. 

GezeichnetesKapital 

Kapitalrcklage 

AndereRcklagen und Bilanzgewinn 

Anteile anderer Gesellschafter 

Eigenkapital 

Finanzverbindlichkeiten 

brigeVerbindlichkeiten 

 davon derivativeFinanzinstrumente 
Rckstellungen frPensionen und hnlicheVerpflichtungen 

Rckstellungen fr bergbaulicheVerpflichtungen 

SonstigeRckstellungen 

Latente Steuern 

LangfristigesFremdkapital 

Finanzverbindlichkeiten 

Verbindlichkeiten aus Lieferungen undLeistungen 

SonstigeVerbindlichkeiten 

 davon derivativeFinanzinstrumente 
Steuerverbindlichkeiten aus Ertragsteuern 

Rckstellungen 

KurzfristigesFremdkapital 

PASSIVA 


Anhang 

[20] 
[21] 
[29] 
[18, 29] 
[24] 
[25] 
[26, 27] 
[15] 
[29] 
[29] 
[18, 29] 
[25, 26, 27] 

TAB:5.4.1 


2010 

2009 1 

191,4 

191,4 

647,5 

648,8 

1.810,1 

1.252,6 

2,6 

1,8 

2.651,6 

2.094,6 

769,1 

1.146,4 

22,8 

18,6 

4,6 

4,5 

184,8 

194,3 

528,4 

419,2 

152,4 

220,1 

261,6 

237,1 

1.919,1 

2.235,7 

17,5 

120,5 

511,2 

346,9 

86,7 

77,4 

12,5 

3,3 

82,4 

41,9 

305,2 

300,1 

1.003,0 

886,8 

5.573,7 

5.217,1 

1 DieVorjahreszahlen wurden aufgrund der endgltigenKaufpreisallokationvon Morton Salt angepasst.WeitereErluterungen finden Sie 
unter EndgltigeKaufpreisallokationMortonSaltund AnpassungVorjahreszahlenaufden Seiten174ff. 




5.5 entwicklungdeseigenkapitals 165 
entwicKlunGdes eiGenKapitals TAB:5.5.1 

in Mio. 

Stand 1.1.2010 

Jahresberschuss 

Erfolgsneutrales Ergebnis (nach Steuern) 

Dividende desVorjahres 

Bezugvon Mitarbeiteraktien 

SonstigeEigenkapitalvernderungen 

Stand31.12.2010 

Stand 1.1.2009 

Jahresberschuss 

Erfolgsneutrales Ergebnis (nach Steuern) 

Dividende desVorjahres 

Bezugvon Mitarbeiteraktien 

Kapitalerhhung aus Bareinlage 

Kosten derKapitalerhhung (nach Steuern) 

SonstigeEigenkapitalvernderungen 

Stand31.12.2009 

Gezeichnetes 
Kapital [21] 


191,4 

 

 

 

 

 

191,4 

165,0 

 

 

 

 

26,4 

 

 

191,4 

Kapitalrcklage 

648,8 

 

 

 

-1,3 

 

647,5 

4,5 

 

 

 

-1,6 

662,4 

-16,5 

 

648,8 

Bilanzgewinn/ 
Gewinnrcklagen 
[22] 

1.263,0 

448,6 

 

-38,3 

 

-1,6 

1.671,7 

1.564,2 

96,4 

 

-396,0 

 

 

 

-1,6 

1.263,0 

Unterschiede 
ausWhrungsumrechnung 
[22] 

-10,4 

 

148,8 

 

 

 

138,4 

-16,7 

 

6,3 

 

 

 

 

 

-10,4 

SummeEigenkapital 
der Aktionre 
der K+SAG 

2.092,8 

448,6 

148,8 

-38,3 

-1,3 

-1,6 

2.649,0 

1.717,0 

96,4 

6,3 

-396,0 

-1,6 

688,8 

-16,5 

-1,6 

2.092,8 

Anteile anderer 
Gesellschafter 


1,8 

0,8 

 

 

 

 

2,6 

1,3 

0,5 

 

 

 

 

 

 

1,8 

Eigenkapital 

2.094,6 

449,4 

148,8 

-38,3 

-1,3 

-1,6 

2.651,6 

1.718,3 

96,9 

6,3 

-396,0 

-1,6 

688,8 

-16,5 

-1,6 

2.094,6 


166 5.6 entwicklungdesanlagevermgens 

166 5.6 entwicklungdesanlagevermgens 
entwicKlunGdes anlaGevermGens2010 

in Mio. 

Konzessionen,gewerbliche Schutzrechte und 
hnlicheRechte 
undWerte sowie Lizenzen an 
solchenRechten undWerten 

Goodwill aus Unternehmenserwerben 

Selbsterstellte immaterielleVermgenswerte 

Emissionsrechte 

Geleistete Anzahlungen 

ImmaterielleVermgenswerte [12] 

Grundstcke,grundstcksgleiche 
Rechte und Bauten einschlielich der 
Bauten auf fremden Grundstcken 

Salzvorkommen 

Technische Anlagen und Maschinen 

Schiffe 

Andere Anlagen,Betriebs-und 
Geschftsausstattung 

Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 

Leasing und hnlicheRechte 

Sachanlagen 

Als Finanzinvestitiongehaltene Immobilien [13] 

Anteile anverbundenenUnternehmen 

Ausleihungen anverbundeneUnternehmen 

Beteiligungen 

Ausleihungen an Unternehmen,mit denen ein 
Beteiligungsverhltnis besteht 

SonstigeAusleihungen und andereFinanzanlagen 

Finanzanlagen [14] 

Anlagevermgen 


Stand am 
1.1.2010 

428,1 

563,5 

8,6 

0,1 

2,8 

1.003,1 

672,3 

320,0 

2.116,1 

62,3 

251,9 

72,2 

10,5 

3.505,3 

16,9 

12,1 

0,3 

11,6 

0,6 

1,5 

26,1 

4.551,4 

Vernderung 
Konsolidierungskreis 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zugnge 

5,5 

 

0,8 

9,5 

2,9 

18,7 

77,1 

 

97,1 

4,6 

22,0 

37,6 

0,2 

238,6 

 

1,5 

 

0,7 

 

0,2 

2,4 

259,7 

Abgnge 

5,3 

 

0,1 

 

 

5,4 

11,0 

 

34,3 

 

8,7 

0,6 

1,4 

56,0 

0,1 

 

 

1,9 

0,2 

0,5 

2,6 

64,1 

Umbuchungen 

0,3 

 

0,3 

 

-0,5 

0,1 

12,0 

 

41,0 

 

2,1 

-55,2 

 

-0,1 

 

 

 

 

 

 

 

 

Whrungsdifferenzen 

31,7 

51,8 

 

 

 

83,5 

13,8 

25,5 

25,0 

4,9 

2,2 

3,3 

0,8 

75,5 

 

 

 

 

 

 

 

159,0 

Bruttobuchwerte 

Stand am 31.12.2010 

460,3 

615,3 

9,6 

9,6 

5,2 

1.100,0 

764,2 

345,5 

2.244,9 

71,8 

269,5 

57,3 

10,1 

3.763,3 

16,8 

13,6 

0,3 

10,4 

0,4 

1,2 

25,9 

4.906,0 



konzernabschluss 

konzernabschluss 
entwicklungdesanlagevermgens 167 
TAB:5.6.1 


Stand am 

Vernderung 

1.1.2010 

Konsolidierungskreis 

68,5 

 

  
2,2  
  
  
70,7  

255,4 

 

6,3 

 

1.315,7 

 

11,3 

 

189,2 

 

0,1 

 

1,7 

 

1.779,7 

 

9,0 

 

1,5 

 

0,1 

 

2,1 

 

 

 

  
3,7  
1.863,1  

Zugnge 
planmig 

31,8 

 

1,0 

 

 

32,8 

20,9 

4,4 

140,9 

9,0 

25,6 

 

1,8 

202,6 

0,1 

 

 

 

 

 

 

235,5 

Zugnge 
auerplanmig 

 

 

 

 

0,1 

0,1 

1,6 

 

11,1 

 

 

 

 

12,7 

 

 

 

 

 

 

 

12,8 

Abgnge 

5,3 

 

 

 

 

5,3 

1,5 

 

28,7 

 

8,3 

 

0,4 

38,9 

0,1 

 

 

1,9 

 

 

1,9 

46,2 

Umbuchungen 

 

 

 

 

 

 

0,1 

 

-0,1 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Whrungsdifferenzen 

2,0 

 

 

 

 

2,0 

0,9 

0,2 

1,3 

0,8 

0,3 

 

0,1 

3,6 

 

 

 

 

 

 

 

5,6 

Abschreibungen 

Stand am 31.12.2010 

97,0 

 

3,2 

 

0,1 

100,3 

277,4 

10,9 

1.440,2 

21,1 

206,8 

0,1 

3,2 

1.959,7 

9,0 

1,5 

0,1 

0,2 

 

 

1,8 

2.070,8 


Nettobuchwerte 

Stand am 31.12.2010 

363,3 

615,3 

6,4 

9,6 

5,1 

999,7 

486,8 

334,6 

804,7 

50,7 

62,7 

57,2 

6,9 

1.803,6 

7,8 

12,1 

0,2 

10,2 

0,4 

1,2 

24,1 

2.835,2 


168 5.6 entwicklungdesanlagevermgens 

168 5.6 entwicklungdesanlagevermgens 
entwicKlunGdes anlaGevermGens2009 

in Mio. 

Konzessionen,gewerbliche Schutzrechte und 
hnlicheRechte 
undWerte sowie Lizenzen an 
solchenRechten undWerten 

Goodwill aus Unternehmenserwerben 

Selbsterstellte immaterielleVermgenswerte 

Emissionsrechte 

Geleistete Anzahlungen 

ImmaterielleVermgenswerte [12] 

Grundstcke,grundstcksgleiche 
Rechte und Bauten einschlielich der 
Bauten auf fremden Grundstcken 

Salzvorkommen 

Technische Anlagen und Maschinen 

Schiffe 

Andere Anlagen,Betriebs-und 
Geschftsausstattung 

Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 

Leasing und hnlicheRechte 

Sachanlagen 

Als Finanzinvestitiongehaltene Immobilien [13] 

Anteile anverbundenenUnternehmen 

Ausleihungen anverbundeneUnternehmen 

Beteiligungen 

Ausleihungen an Unternehmen,mit denen ein 
Beteiligungsverhltnis besteht 

SonstigeAusleihungen und andereFinanzanlagen 

Finanzanlagen [14] 

Anlagevermgen 


Stand am 
1.1.2009 

114,1 

104,8 

9,7 

0,1 

5,7 

234,4 

529,4 

255,4 

1.780,4 

55,2 

218,9 

57,2 

3,5 

2.900,0 

17,2 

11,8 

0,4 

8,5 

0,8 

2,0 

23,5 

3.175,1 

Vernderung 
Konsolidierungskreis 

307,8 

457,7 

 

 

 

765,5 

126,5 

71,3 

212,6 

2,8 

12,9 

36,1 

6,9 

469,1 

0,6 

-0,3 

 

2,2 

 

 

1,9 

1.237,1 

Zugnge 

2,7 

 

1,3 

 

0,5 

4,5 

14,8 

 

97,8 

6,1 

24,3 

32,6 

 

175,6 

 

0,6 

 

0,9 

 

0,2 

1,7 

181,8 

Abgnge 

4,9 

 

 

 

0,5 

5,4 

7,4 

 

22,3 

 

5,9 

1,3 

 

36,9 

0,9 

 

0,1 

 

0,2 

0,7 

1,0 

44,2 

Umbuchungen 

5,5 

 

-2,4 

 

-2,9 

0,2 

8,3 

 

43,3 

0,1 

1,1 

-53,0 

 

-0,2 

 

 

 

 

 

 

 

 

Whrungsdifferenzen 

2,9 

1,0 

 

 

 

3,9 

0,7 

-6,7 

4,3 

-1,9 

0,6 

0,6 

0,1 

-2,3 

 

 

 

 

 

 

 

1,6 

Bruttobuchwerte 

Stand am 31.12.2009 

428,1 

563,5 

8,6 

0,1 

2,8 

1.003,1 

672,3 

320,0 

2.116,1 

62,3 

251,9 

72,2 

10,5 

3.505,3 

16,9 

12,1 

0,3 

11,6 

0,6 

1,5 

26,1 

4.551,4 



konzernabschluss 

konzernabschluss 
entwicklungdesanlagevermgens 169 
TAB:5.6.2 


Stand am 

Vernderung 

1.1.2009 

Konsolidierungskreis 

54,1 

 

  
3,2  
  
  
57,3  

235,9 

 

4,1 

 

1.233,7 

 

4,6 

 

174,0 

 

0,1 

 

1,2 

 

1.653,6 

 

9,4 

 

0,4 

 

0,1 

 

0,7 

 

 

 

  
1,2  
1.721,5  

Zugnge 
planmig 

16,7 

 

0,9 

 

 

17,6 

20,1 

2,2 

102,4 

6,9 

20,7 

 

0,5 

152,8 

0,1 

 

 

 

 

 

 

170,5 

Zugnge 
auerplanmig 

0,1 

 

0,6 

 

 

0,7 

0,1 

 

0,1 

 

 

 

 

0,2 

 

1,1 

 

1,4 

 

 

2,5 

3,4 

Abgnge 

4,8 

 

 

 

 

4,8 

0,7 

 

20,7 

 

5,6 

 

 

27,0 

0,5 

 

 

 

 

 

 

32,3 

Umbuchungen 

2,5 

 

-2,5 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Whrungsdifferenzen 

-0,1 

 

 

 

 

-0,1 

 

 

0,2 

-0,2 

0,1 

 

 

0,1 

 

 

 

 

 

 

 

 

Abschreibungen 

Stand am 31.12.2009 

68,5 

 

2,2 

 

 

70,7 

255,4 

6,3 

1.315,7 

11,3 

189,2 

0,1 

1,7 

1.779,7 

9,0 

1,5 

0,1 

2,1 

 

 

3,7 

1.863,1 


Nettobuchwerte 

Stand am 31.12.2009 

359,6 

563,5 

6,4 

0,1 

2,8 

932,4 

416,9 

313,7 

800,4 

51,0 

62,7 

72,1 

8,8 

1.725,6 

7,9 

10,6 

0,2 

9,5 

0,6 

1,5 

22,4 

2.688,3 


170 5.7 entwicklungderrckstellungen 

170 5.7 entwicklungderrckstellungen 
entwicKlunGder rcKstellunGen 
in Mio. 

Verfllung Gruben und Schchte 

Bergschdenwagnisse 

Haldenverwahrung 

SonstigebergbaulicheVerpflichtungen 

Rckstellungen fr bergbaulicheVerpflichtungen [25] 

Jubilum 

Altersteilzeit 

Sozialplanaufwendungen 

SonstigePersonalverpflichtungen 

Personalverpflichtungen[26] 

SonstigeUmweltverpflichtungen(Chemiestandorte)[27] 

SonstigeRckstellungen 

Rckstellungen (langfristigesFremdkapital) 

SonstigeSteuern 

Rckstellungen fr bergbaulicheVerpflichtungen [25] 

Personalverpflichtungen [28] 

Rckstellungen frVerpflichtungen ausVerkaufsgeschften [28] 

Rckstellungen frVerpflichtungen aus Einkaufsvertrgen [28] 

SonstigeUmweltverpflichtungen(Chemiestandorte)[27] 

SonstigeRckstellungen 

Rckstellungen(kurzfristigesFremdkapital) 

Rckstellungen 

Stand am 1.1.2010 

219,1 

33,5 

119,7 

46,9 

419,2 

23,0 

37,1 

0,5 

12,0 

72,6 

104,9 

42,6 

639,3 

0,1 

7,1 

96,3 

89,7 

38,7 

13,2 

55,0 

300,1 

939,4 

Whrungsdifferenzen 

1,8 

 

 

0,6 

2,4 

 

 

 

0,2 

0,2 

8,1 

1,6 

12,3 

 

 

1,8 

0,9 

0,5 

1,2 

1,4 

5,8 

18,1 

Zufhrung 

28,4 

7,7 

31,3 

9,0 

76,4 

2,3 

15,4 

 

40,8 

58,5 

 

22,9 

157,8 

0,1 

0,2 

136,4 

57,0 

30,9 

 

38,0 

262,6 

420,4 


konzernabschluss 

konzernabschluss 
entwicklungderrckstellungen 171 
TAB:5.7.1 

Zinsanteil Verbrauch 
15,9 4,4 
9,5 0,9 
16,4 1,4 
2,6  
44,4 6,7 
1,1 2,3 
2,7 25,7 
 0,3 
0,4 7,4 
4,2 35,7 
3,1  
1,8 0,6 
53,5 43,0 
 0,1 
  
 89,8 
 62,9 
 27,5 
 14,4 
 28,2 
 222,9 
53,5 265,9 

Auflsung 

6,2 

0,5 

0,3 

0,3 

7,3 

0,1 

0,3 

0,1 

0,3 

0,8 

 

1,6 

9,7 

 

 

1,5 

25,1 

11,5 

 

9,7 

47,8 

57,5 

Umbuchung 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

-116,1 

-10,6 

-126,7 

 

 

0,2 

4,9 

1,2 

 

1,1 

7,4 

-119,3 

CTA-Umgliederung 

 

 

 

 

 

 

2,7 

 

 

2,7 

 

 

2,7 

 

 

 

 

 

 

 

 

2,7 

Stand am 31.12.2010 

254,6 

49,3 

165,7 

58,8 

528,4 

24,0 

26,5 

0,1 

45,7 

96,3 

 

56,1 

680,8 

0,1 

7,3 

143,4 

64,5 

32,3 

 

57,6 

305,2 

986,0 


172 5.8 segmentberichterstattung 

172 5.8 segmentberichterstattung 
seGmentberichterstattunG 

Gesamtumsatz davon Umsatz mit Dritten [38] 
2010 2009 

2010 2009 

in Mio. 

Kali-und Magnesiumprodukte 

1.500,0 

1.848,4 777,6 
764,6 456,1 
2.878,1 444,6 
146,6 90,3 
-64,0 1.153,5 
5.573,7 2.922,1 
1.016,2 
Salz 1.018,8 

1.930,1 1.844,7 
1.297,7 1.286,2 
1.733,3 1.728,7 
175,3 133,7 
-142,6 0,5 
4.993,8 4.993,8 
1.421,7 
Stickstoffdngemittel 1.019,5 

1.014,6 
Ergnzende Geschftsbereiche 155,8 

120,7 
berleitung2[38] -120,3 

0,6 

K+S Gruppe 

3.573,8 3.573,8 

Vermgen [39] Schulden 
2010 2009 

2010 2009 

in Mio. 

Kali-und Magnesiumprodukte 

1.480,4 

630,6 
Stickstoffdngemittel 

556,3 

393,5 
Salz 1 

2.640,5 

371,4 
Ergnzende Geschftsbereiche 

144,1 

82,9 
berleitung2[38] 

395,8 

1.644,1 

K+S Gruppe 

5.217,1 

3.122,5 

1 
DieVorjahreszahlen wurden aufgrund der endgltigenKaufpreisallokationvon Morton Salt angepasst.WeitereErluterungen finden Sie unter 
EndgltigeKaufpreisallokationMortonSaltund AnpassungVorjahreszahlenaufden Seiten174ff. 

2DieAngabenzuden GeschftsbereichenwerdenvorintersegmentrerKonsolidierungdargestellt.AufwendungenundErtrgesowie Bilanzposten, 
dieden Geschftsbereichennichtzuordenbarsind,werdengesonderterfasst.BeideEffektewerdeninderZeileberleitung zusammengefasst 
und fhren zu denKonzernzahlen. 



konzernabschluss 

konzernabschluss 
segmentberichterstattung 173 
TAB:5.8.1 


2010 

567,1 

67,4 

369,7 

27,7 

-56,7 

975,2 

2010 

84,8 

11,6 

125,3 

6,5 

7,3 

235,5 

EBITDA 

2009 

317,2 

-94,4 

200,3 

21,7 

-33,0 

411,8 

Abschreibungen 5 

2009 

84,4 

11,5 

60,0 

6,4 

8,2 

170,5 


2010 

596,8 

69,4 

372,2 

27,3 

-235,5 

830,2 

2010 

7.900 

1.226 

5.235 

280 

600 

15.241 

Brutto-Cashflow 

334,6 

-95,9 

205,4 

21,2 

-141,4 

323,9 

Mitarbeiter am 31.12. 6 

davon intersegmentreUmstze 

2010 

85,4 

11,5 

4,6 

41,6 

-143,1 

0,0 

2010 

971,0 

203,9 

2.224,4 

111,9 

30,0 

3.541,2 

2009 

78,3 

3,3 

4,2 

35,1 

-120,9 

0,0 

EingesetztesKapital3 

2009 

956,5 

264,1 

2.048,0 

118,2 

18,1 

3.404,9 

2010 

475,9 

55,7 

238,1 

21,2 

-64,0 

726,9 

2010 

96,9 

12,9 

79,0 

4,1 

8,1 

201,0 

EBIT 

2009 

231,7 

-108,1 

140,4 

15,2 

-41,2 

238,0 

Investitionen4[40] 

2009 

107,4 

11,2 

48,0 

4,6 

6,4 

177,6 


3Operatives Anlagevermgen undWorkingCapital. 

4BetrifftzahlungswirksameInvestitionenfr SachanlagenundimmaterielleVermgenswerte. 

5Betrifftdie planmigenAbschreibungen.Die auerplanmigenWertminderungensindimAnhang(37)aufgefhrt. 
6Belegschaftper31.12. inklusivebefristet Beschftiger(ohne StudentenundPraktikanten),gemesseninVollzeitquivalenten. 


174 5.9 anhang 

174 5.9 anhang 
aNhaNg 
AllgemeinegrundlAgen 

Der Konzernabschluss der K+S gRUppe zum 31. Dezember 2010 ist von der in Deutschland 
registrierten K+S AKtiengeSellSchAft mit Sitz in Kassel als Mutterunternehmen nach 
den bis zum Abschlussstichtag in Kraft getretenen inteRnAtionAl finAnciAl RepoRting 
StAnDARDS (ifRS) des inteRnAtionAl AccoUnting StAnDARDS BoARD (iASB) sowie den 
Interpretationen des inteRnAtionAl finAnciAl RepoRting inteRpRetAtionS committee 
(ifRic) aufgestellt, sofern diese von der eURopiSchen Union anerkannt wurden. Im 
Interesse einer bersichtlicheren Darstellung werden die einzelnen Posten des Konzernabschlusses 
in Millionen  (Mio. ) dargestellt. 

Der Konzernabschluss wurde  nach Behandlung im Prfungsausschuss  durch den Vorstand 
am 1. Mrz 2011 aufgestellt und dem Aufsichtsrat fr dessen Sitzung am 9. Mrz 2011 
zur Billigung vorgelegt. 

KonsolidierungsKreis 

Der Konsolidierungskreis hat sich im Jahr 2010 wie folgt gendert: 

Erstmals wurde die im August 2010 gegrndete moRton SAlt inc. in den Konsolidierungskreis 
einbezogen. Die Gesellschaft bernahm die Salz-Aktivitten der moRton inteRnAtionAl 
llc (vormals moRton inteRnAtionAl inc.). Die moRton inteRnAtionAl llc 
wurde mit den in ihr belassenen Nicht-Salz-Aktivitten an Dow chemicAl rckbertragen. 
Ebenso wurde die im September gegrndete weeKS iSlAnD lAnDowneR llc erstmals in 
den Konsolidierungskreis einbezogen. Die Gesellschaft besitzt Grund und Boden des Standortes 
Weeks Island. 

Die im Rahmen der beabsichtigten bernahme von potASh one inc. im September 2010 
gegrndete K+S cAnADA holDingS inc. wird zum 31. Dezember 2010 erstmals im Konsolidierungskreis 
bercksichtigt. 

Im Wege der Vollkonsolidierung sind 21 (Vorjahr: 21) inlndische und 60 (Vorjahr: 58) auslndische 
Gesellschaften in den Konzernabschluss einbezogen worden. 41 (Vorjahr: 35) Tochtergesellschaften 
wurden wegen untergeordneter Bedeutung nicht in den Konzernabschluss 
einbezogen und zu Anschaffungskosten bewertet. 

Gemeinschaftsunternehmen und Gesellschaften, bei denen Unternehmen der K+S gRUppe 
einen mageblichen Einfluss ausben (assoziierte Unternehmen), knnen nach der Equity-
Methode bewertet werden, sofern sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind. Die potenziellen 
Ergebnisauswirkungen einer Beteiligungsbilanzierung nach der Equity-Methode sind 
aus Konzernsicht als unwesentlich zu bezeichnen. Im Geschftsjahr 2010 wurden daher 
wegen insgesamt untergeordneter Bedeutung smtliche Beteiligungen an Gemeinschaftsunternehmen 
und assoziierten Unternehmen zu Anschaffungskosten bewertet. 

Eine vollstndige bersicht der Beteiligungen der K+S AKtiengeSellSchAft kann der 
Anteilsbesitzliste auf den Seiten 214 ff. entnommen werden. 

endgltigeKAufpreisAlloKAtion morton sAlt undAnpAssung 
derVorjAhreszAhlen 

Die K+S AKtiengeSellSchAft hat am 1. Oktober 2009 100% der Gesellschaftsanteile an 
der moRton inteRnAtionAl inc., Chicago (USA), Mutterunternehmen der moRton SAlt-
Gruppe, bernommen und die Beherrschung ber die Gesellschaft erlangt. moRton SAlt 
betreibt sechs Steinsalzbergwerke, sieben Solar- und zehn Siedesalzanlagen und ist damit 
der grte Salzproduzent in Nordamerika. Die jhrliche Produktionskapazitt beluft sich 
auf rund 13 Mio. t Salz. Durch die Marken UmBRellA giRl und winDSoR cAStle verfgt 
moRton SAlt in den USA sowie in Kanada im Verbrauchergeschft ber sehr gut positionierte 
Marken mit hohem Bekanntheitsgrad. 

Aufgrund der komplexen Identifizierung und Bewertung der durch die Akquisition erworbenen 
Vermgenswerte und Schulden sowie des kurzen Zeitraums zwischen dem Erwerbszeitpunkt 
(1. Oktober 2009) und dem Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses der 
K+S gRUppe konnte zum 31. Dezember 2009 noch keine abschlieende Kaufpreisallokation 
vorgenommen werden. Die endgltigen Anschaffungskosten sowie die endgltige Kaufpreisallokation 
sind in den beiden nachfolgenden Tabellen dargestellt: 




5.9 anhang 175 
endGltiGerKaufpreis morton salt TAB:5.9.1 


endGltiGeKaufpreisalloKation morton salt (fortsetzunG) TAB:5.9.2 
vorlufig 

Anpassungen endgltig 


in Mio. 

Kaufpreis 1.071,4 12,6 1.084,0 

in Mio. 

Aktivierte Anschaffungsnebenkosten 14,0  14,0 

Verbindlichkeiten aus Lieferungen 

Aufwendungen ausWhrungssicherung 

undLeistungen 

desUSD-Kaufpreises 28,8  28,8 

SonstigeVerbindlichkeiten 

Gesamtkaufpreis 1.114,2 12,6 1.126,8 

Steuerverbindlichkeiten aus Ertragsteuern 
Rckstellungen 


KurzfristigesFremdkapital 

endGltiGeKaufpreisalloKation morton salt TAB:5.9.2 
PASSIVA 

Delta zu den 

vorlufigen 
Zeitwerten 
Erworbenes Nettovermgen 
1,5 
-2,6 
 
Geschfts-oder Firmenwert 
Gesamtkaufpreis 
2,7 
 

in Mio. 

ImmaterielleVermgenswerte 

Sachanlagen 

Finanzanlagen 

Forderungen und sonstigeVermgenswerte 
Latente Steuern 

LangfristigeVermgenswerte 

Vorrte 

Forderungen aus Lieferungen undLeistungen 
brigeForderungen undVermgenswerte 

FlssigeMittel 

KurzfristigeVermgenswerte 

AKTIVA 

Finanzverbindlichkeiten 

brigeVerbindlichkeiten 

Rckstellungen frPensionen und 
hnlicheVerpflichtungen 

Rckstellungen fr bergbauliche 
Verpflichtungen 

SonstigeRckstellungen 

Latente Steuern 

LangfristigesFremdkapital 

Finanzverbindlichkeiten 

Buchwerte 
zum Erwerbszeitpunkt 


7,6 

204,4 

 

222,7 

39,5 

474,2 

172,5 

81,5 

21,3 

9,0 

284,3 

758,5 

98,9 

1,1 

34,2 

19,7 

125,9 

49,8 

329,6 

7,5 

Anpassungen 

300,3 

264,7 

2,2 

17,3 

-39,5 

545,0 

33,4 

 

0,7 

 

34,1 

579,1 

13,9 

 

65,1 

 

 

152,7 

231,7 

 

Zeitwerte 
zum Erwerbszeitpunkt 


307,9 

469,1 

2,2 

240,0 

 

1.019,2 

205,9 

81,5 

22,0 

9,0 

318,4 

1.337,6 

112,8 

1,1 

99,3 

19,7 

125,9 

202,5 

561,3 

7,5 

Buchwerte 
zum Erwerbszeitpunkt 


41,0 

15,4 

2,9 

40,3 

107,1 

436,7 

321,8 

Anpassungen 

 

 

 

 

 

231,7 

347,4 

Zeitwerte 
zum Erwerbszeitpunkt 


41,0 

15,4 

2,9 

40,3 

107,1 

668,4 

669,2 

457,6 

1.126,8 

Delta zu den 
vorlufigen 
Zeitwerten 

 

 

0,3 

 

0,3 

4,4 

-2,8 

15,4 

12,6 

Die Anpassungen der vorlufigen Kaufpreisallokation betreffen im Wesentlichen die Anpas


1,6 

sungen der Pensionsrckstellungen aufgrund der Bercksichtigung von Rentensteigerungs


 

 trends sowie Anpassungen der latenten Steuern. Zudem ergaben sich aus einer Neuzuord 
nung der Anlagenklassen Verschiebungen zwischen den einzelnen Kategorien des Anlage 
vermgens. 
 
1,6 


Aus der Gegenberstellung der Anschaffungskosten des Erwerbs und des neu bewerteten 
Nettovermgens resultiert ein Geschfts- oder Firmenwert (Goodwill) von 457,6 Mio. . Die


 

ser resultiert im Wesentlichen aus nicht einzeln aktivierbaren Vermgenswerten, wie der 

 

geografischen Lage der Rohsalzlagersttten, den regionalen Marktanteilen, dem Logistik12,0 
netzwerk sowie dem Mitarbeiterstamm (Workforce). Ferner ist der Goodwill auf Synergien 
aus dem gemeinsamen Vertrieb mit der Spl-Gruppe und damit verbundenen Marktchancen 

 

zurckzufhren. Die Hhe des Goodwills wird wesentlich durch die Bildung latenter Steuern 

 

im Rahmen der Neubewertung der Vermgenswerte und Schulden beeinflusst. 

-7,9 

4,1 

 Korrespondierend zur Anpassung der Kaufpreisallokation wurden auch die Bilanzwerte der 
K+S gRUppe zum 31. Dezember 2009 angepasst. Diese weichen aufgrund von Whrungskurs

176 5.9 anhang 

176 5.9 anhang 


anpassunGenbilanzK+sGruppe TAB:5.9.3 
anpassunGenbilanzK+sGruppe (fortsetzunG) TAB:5.9.3 

in Mio. 

ImmaterielleVermgenswerte 

 davon Goodwill aus Unternehmenserwerben 
Sachanlagen 

Als Finanzinvestitiongehaltene Immobilien 

Finanzanlagen 

Forderungen und sonstigeVermgenswerte 

Latente Steuern 

Steuererstattungsansprche aus Ertragsteuern 

LangfristigeVermgenswerte 

Vorrte 

Forderungen aus Lieferungen undLeistungen 

brigeForderungen undVermgenswerte 

 davon derivative Finanzinstrumente 
Steuererstattungsansprche aus Ertragsteuern 

Flssige Mittel 

KurzfristigeVermgenswerte 

AKTIVA 

GezeichnetesKapital 

Kapitalrcklage 

AndereRcklagen und Bilanzgewinn 

Anteile anderer Gesellschafter 

Eigenkapital 

Finanzverbindlichkeiten 

brigeVerbindlichkeiten 

 davon derivative Finanzinstrumente 
Rckstellungen frPensionen und hnlicheVerpflichtungen 
Rckstellungen fr bergbaulicheVerpflichtungen 

SonstigeRckstellungen 

Latente Steuern 


2009(alt) 

915,3 

548,0 

1.728,3 

7,9 

22,4 

264,3 

32,7 

0,5 

2.971,4 

680,4 

849,6 

152,2 

19,6 

29,8 

529,1 

2.241,1 

5.212,5 

191,4 

648,8 

1.252,6 

1,8 

2.094,6 

1.146,4 

18,6 

4,5 

181,9 

419,2 

220,1 

245,2 


Anpassungen 

17,1 

15,5 

-2,7 

 

 

-9,8 

 

 

4,6 

 

 

 

 

 

 

 

4,6 

 

 

 

 

 

 

 

 

12,4 

 

 

-8,1 


2009 (neu) 

932,4 

563,5 

1.725,6 

7,9 

22,4 

254,5 

32,7 

0,5 

2.976,0 

680,4 

849,6 

152,2 

19,6 

29,8 

529,1 

2.241,1 

5.217,1 

191,4 

648,8 

1.252,6 

1,8 

2.094,6 

1.146,4 

18,6 

4,5 

194,3 

419,2 

220,1 

237,1 


2009(alt) 

in Mio. 

LangfristigesFremdkapital 

2.231,4 

Finanzverbindlichkeiten 

120,5 
Verbindlichkeiten aus Lieferungen undLeistungen 

346,9 
SonstigeVerbindlichkeiten 77,4 

 davon derivativeFinanzinstrumente 
3,3 
Steuerverbindlichkeiten aus Ertragsteuern 

41,6 
Rckstellungen 300,1 

KurzfristigesFremdkapital 

886,5 

PASSIVA 

5.212,5 

Anpassungen 2009 (neu) 
4,3 2.235,7 
 120,5 
 346,9 
 77,4 
 3,3 
0,3 41,9 
 300,1 
0,3 886,8 
4,6 5.217,1 

Die Gewinn-und Verlustrechnung des Jahres 2009 blieb unverndert. Anpassungen aufgrund 
der endgltigen Kaufpreisallokation waren nicht erforderlich, weil diese betragsmig nur 
zu unwesentlichen nderungen der Gewinn-und Verlustrechnung gefhrt htten. moRton 
SAlt hat im Jahr 2009 (1. Oktober 2009 bis 31. Dezember 2009) wie folgt zur Ergebnisrechnung 
der K+S gRUppe beigetragen: 


Gewinn-und verlustrechnunG morton salt(4.Quartal2009) TAB:5.9.4 
in Mio. 

Umsatz 

237,6 

EBIT 

9,8 

Finanzergebnis 

-15,8 

Ergebnisvor Steuern 

-6,0 

Tatschliche Steuern 

-14,2 

Latente Steuern 

21,5 

Ergebnis nach Steuern 

1,3 

Umstze und Ergebnisse fr das Vorjahr unter der Annahme, dass der Erwerb der moRton 
gRUppe bereitszuBeginn desJahres2009 stattgefundenhtte,konntennichtermitteltwerden, 
da fr den Zeitraum vor dem 1. Oktober 2009 keine verlsslichen ifRS-Werte vorlagen. 


konzernabschluss 

konzernabschluss 
anhang 177 
AKquisitionpotAshone 

DieK+S cAnADA holDingS inc.,eine100%igeTochtergesellschaftderK+S AKtiengeSell-
SchAft, hat am 21. Januar 2011 im Rahmen eines ffentlichen bernahmeangebots Kontrolle 
ber81,6%derAnteilederpotASh oneinc.(Vancouver,Kanada)erlangt.Derinbargezahlte 
Kaufpreis betrug 263,2 Mio. . Anfang Februar wurden weitere 9,3 % der Anteile zu einem 
Preis von 30,1 Mio.  in bar erworben, sodass K+S zum Bilanzaufstellungszeitpunkt 90,9 % der 
potASh-one-Aktien hlt.Die verbleibenden ausstehenden potASh-one-Aktien (9,1%) sollen 
durch ein Ausschlussverfahren im Rahmen des cAnADA BUSineSS coRpoRAtionS Act erworben 
werden. Mitte Mai 2011 sollte die vollstndige bernahme von potASh one erfolgt sein. 
Bis zum Erwerbszeitpunkt (21. Januar 2011) sind akquisitionsbezogene Nebenkosten in Hhe 
von 3,7 Mio.  angefallen, die aufwandswirksam erfasst wurden (Ausweis im Wesentlichen 
als sonstiger betrieblicher Aufwand); davon entfallen 3,3 Mio.  auf das Geschftsjahr 2010. 

/WEitEREiNfORmatiONZuRaKquisitiON vONpOtashONE knnen dem Nachtragsberichtauf 
Seite 145 entnommenwerden. 

potASh one besitzt mehrere Kali-Explorationslizenzen in der kanadischen Provinz Saskatchewan 
einschlielich des Legacy Projekts  ein fortgeschrittenes Greenfield-Projekt zur 
Errichtung eines Solbetriebs. Der Erwerb von potASh one ermglicht es, in rohstoffreiche 
und kostengnstige Lagersttten zu investieren, die eigenen Kalikapazitten zu erhhen und 
mittel- bis langfristig am Marktwachstum teilzuhaben. 

Im Vorfeld der Akquisition hat potASh one am 24. November 2010 fr nominal 30 Mio. cAD 
eineWandelschuldverschreibungausgegeben,dievonK+ScAnADA holDingS inc.vollstndig 
gezeichnet wurde. Die Einnahmen aus dieser Schuldverschreibung dienen der Finanzierung 
von Wasserversorgungseinrichtungen fr das Legacy Projekt. Mit dieser Finanzierungsmanahme 
war potASh one in der Lage, eine Verzgerung der Entwicklung ihres Legacy 
Projekts zu vermeiden. Die Wandelanleihe (ohne Wandlungsrecht) wird im Abschluss der K+S 
gRUppe unter den brigen kurzfristigen Forderungen und Vermgenswerten ausgewiesen 
und weist zum 31. Dezember einen Wert von 20,2 Mio.  auf; das separat als Derivat in den 
brigen kurzfristigen Forderungen und Vermgenswerten ausgewiesene Wandlungsrecht 
ist zum Bilanzstichtag mit 2,8 Mio.  bewertet. 

Die Hhe der im Rahmen der Erstkonsolidierung anzusetzenden Vermgenswerte und 
Schulden kann erst nach der noch durchzufhrenden Kaufpreisallokation ermittelt werden; 

wesentlicher Vermgenswert der Gesellschaft ist das o.g. Legacy Projekt. Ein fr Steuerzwecke 
abzugsfhiger Geschfts- oder Firmenwert entsteht voraussichtlich nicht. 

Konsolidierungsmethoden 

Die Abschlsse der einbezogenen Gesellschaften sind zum Bilanzstichtag des Konzernabschlusses 
aufgestellt. Die in den Konzernabschluss bernommenen Vermgenswerte und 
Schulden der einbezogenen Gesellschaften werden einheitlich nach den hier und in den folgenden 
Anmerkungen beschriebenen Grundstzen bilanziert und bewertet. 

Umstze, Aufwendungen und Ertrge zwischen den einbezogenen Tochtergesellschaften 
werden voll eliminiert, soweit sie whrend der Zugehrigkeit der betreffenden Gesellschaften 
zur K+S gRUppe entstanden sind. Ebenso werden Forderungen und Verbindlichkeiten 
zwischen den einbezogenen Gesellschaften sowie Zwischenergebnisse aus Lieferungen und 
Leistungen zwischen den einbezogenen Tochtergesellschaften, soweit sie nicht von untergeordneter 
Bedeutung sind, eliminiert. 

Bei der Kapitalkonsolidierung werden die Anschaffungswerte der Beteiligungen mit dem auf 
sie entfallenden neu bewerteten Eigenkapital zum Zeitpunkt des Erwerbs verrechnet. Nach 
der Zuordnung zu Vermgenswerten und Schulden verbleibende aktive Unterschiedsbetrge 
werden als Goodwill bilanziert. Passive Unterschiedsbetrge aus der Kapitalkonsolidierung 
werden unmittelbar ertragswirksam aufgelst. 

BilAnzierungs-undBewertungsgrundstze 

ErfassungvonErtrgEn und aufwEndungEn 

Die Umsatzerlse beinhalten Verkufe von Produkten und Dienstleistungen, vermindert 
um Erlsschmlerungen. Umsatzerlse aus dem Verkauf von Produkten werden ab dem 
Zeitpunkt des Gefahrenbergangs ausgewiesen. Dienstleistungen werden nach erbrachter 
Leistung als Umsatz ausgewiesen. Darber hinaus muss in beiden Fllen die Zahlung hinreichend 
wahrscheinlich sein. Sonstige Ertrge, wie beispielsweise aus Zinsen oder Dividenden, 
werden zu dem Zeitpunkt periodengerecht erfasst, ab dem ein vertraglicher bzw. rechtlicher 
Anspruch besteht. 


178 5.9 anhang 

178 5.9 anhang 

ImmatErIEllEvErmgEnswErtE 

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermgenswerte werden mit den Anschaffungskosten 
angesetzt. Selbsterstellte immaterielle Vermgenswerte werden mit den auf sie entfallenden 
Entwicklungsausgaben aktiviert, sofern der Zufluss eines wirtschaftlichen Nutzens wahrscheinlich 
ist und die Kosten des Vermgenswerts zuverlssig ermittelbar sind. Eine Aktivierung 
von Fremdkapitalzinsen wird bei qualifizierten Vermgenswerten vorgenommen. 

Immaterielle Vermgenswerte werden, sofern ihre Nutzungsdauer bestimmbar ist, planmig 
linear abgeschrieben; bei einer unbestimmten Nutzungsdauer wird keine planmige 
Abschreibung vorgenommen. Beim Goodwill wird von einer unbestimmten Nutzungsdauer 
ausgegangen. Im Rahmen der planmigen Abschreibungen werden folgende Nutzungsdauern 
zugrunde gelegt: 


nutzunGsdauernfrimmaterielle vermGensGeGenstnde 

mitbestimmter nutzunGsdauer TAB:5.9.5 

in Jahren 

Hafenkonzessionen 250 
Marken 5 15 
Kundenbeziehungen 5 20 
brige immaterielle Vermgenswerte 2 10 

Bei einer Wertminderung werden auerplanmige Abschreibungen vorgenommen. Entfallen 
die Grnde fr die auerplanmige Abschreibung, erfolgt eine entsprechende Zuschreibung, 
wobei die fortgefhrten Buchwerte nicht berschritten werden drfen. Ein fr den 
Goodwill erfasster Wertminderungsaufwand wird nicht aufgeholt. 

Die Werthaltigkeit der Goodwills wird regelmig berprft. Sofern erforderlich, wird eine 
entsprechende Wertberichtigung vorgenommen. Ein etwaiger Wertberichtigungsbedarf wird 
gem iAS 36 durch einen Vergleich mit den diskontierten erwarteten zuknftigen Cashflows 
aus den Zahlungsmittel generierenden Einheiten ermittelt, denen die entsprechenden 
Goodwill-Betrge zugeordnet sind. 

Die Erstbewertung von co2-Emissionsrechten erfolgt zu Anschaffungskosten. Unentgeltlich 
zugeteilte Rechte werden demnach mit einem Wert von Null, entgeltlich erworbene Rechte 
zum jeweiligen Anschaffungswert aktiviert. Sinkt der Stichtagswert unter den Anschaffungswert, 
wird im Rahmen einer Werthaltigkeitsprfung der Buchwert der die Emissionsrechte 
haltenden Zahlungsmittel generierenden Einheit mit dem Nutzungswert dieser Einheit 
verglichen. 

sachanlagEn 

Bei Sachanlagen erfolgt die Bilanzierung zu Anschaffungs-bzw. Herstellungskosten, vermindert 
um planmige, nutzungsbedingte Abschreibungen. Die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten 
umfassen auch knftige Rekultivierungsaufwendungen. Bei bestimmten qualifizierten 
Vermgenswerten werden Fremdkapitalzinsen aktiviert. Gehen Wertminderungen 
ber die bereits vorgenommenen nutzungsbedingten Abschreibungen hinaus, erfolgt eine 
auerplanmige Abschreibung; diese wird als sonstiger betrieblicher Aufwand erfasst. Die 
Ermittlung solcher Wertverluste (impairment losses) erfolgt gem iAS 36 durch den Vergleich 
mit den diskontierten erwarteten zuknftigen Cashflows der betreffenden Vermgenswerte. 
Sofern den betreffenden Vermgenswerten keine eigenen Cashflows zugeordnet 
werden knnen, werden stattdessen die Cashflows der entsprechenden Zahlungsmittel generierenden 
Einheit zum Vergleich herangezogen. Bei Fortfall der Grnde fr vorgenommene 
auerplanmige Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. 

Strecken und Grubenbaue werden unter den Sachanlagen aktiviert. 

Wenn Sachanlagen verkauft oder stillgelegt werden, wird der Gewinn oder Verlust aus der 
Differenz zwischen dem Verkaufserls und dem Restbuchwert unter den sonstigen betrieblichen 
Ertrgen bzw. Aufwendungen erfasst. 

Die Abschreibungen auf Sachanlagen werden nach der linearen Methode vorgenommen und 
richten sich nach den betriebsgewhnlichen Nutzungsdauern. Den planmigen Abschreibungen 
liegen die folgenden konzerneinheitlichen Nutzungsdauern zugrunde: 


konzernabschluss 

konzernabschluss 
anhang 179 
nutzunGsdauernfr sachanlaGen TAB:5.9.6 

in Jahren 

Salzvorkommen 19 250 
Strecken und Grubenbaue 5 125 
Bauten 14 33. 
Technische Anlagen und Maschinen 4 25 
AndereAnlagen,Betriebs-und Geschftsausstattung 3 10 

fInanzIErungslEasIng 

Ein Leasingverhltnis ist eine Vereinbarung, bei der der Leasinggeber dem Leasingnehmer 
gegen eine Zahlung oder eine Reihe von Zahlungen das Recht auf Nutzung eines Vermgenswerts 
fr einen vereinbarten Zeitraum bertrgt. Finanzierungsleasing liegt vor, wenn dem 
Leasingnehmer im Wesentlichen alle mit dem Eigentum des Vermgenswerts verbundenen 
Chancen und Risiken bertragen werden. Ist dies der Fall, aktiviert der Leasingnehmer den 
Vermgenswert zu seinem Zeitwert oder zum Barwert der Mindestleasingzahlungen, sofern 
dieser Wert niedriger ist. In gleicher Hhe ist eine Leasingverbindlichkeit zu passivieren. Die 
Abschreibung des Vermgenswerts unterscheidet sich grundstzlich nicht von der Vorgehensweise 
bei vergleichbaren Vermgenswerten. 

alsfInanzInvEstItIongEhaltEnEImmobIlIEn 

Bei den als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien handelt es sich berwiegend um vermietete 
Objekte. Sie werden mit den fortgefhrten Anschaffungs-bzw. Herstellungskosten, 
vermindert um lineare planmige, nutzungsbedingte Abschreibungen, bilanziert. Die 
zugrunde gelegten Nutzungsdauern liegen bei 50 Jahren. Ertrge aus der Veruerung von 
als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien werden im Finanzergebnis erfasst. 

fInanzInstrumEntE 

Finanzinstrumente sind Vertrge, die bei einem Vertragspartner zur Entstehung eines finanziellen 
Vermgenswerts und beim anderen zu einer finanziellen Verbindlichkeit oder einem 
Eigenkapitalinstrument fhren. Grundstzlich werden finanzielle Vermgenswerte und 
finanzielle Verbindlichkeiten getrennt von einander (unsaldiert) ausgewiesen. Die finanziellen 
Vermgenswerte umfassen hauptschlich flssige Mittel, Forderungen aus Lieferungen 
und Leistungen, sonstige Forderungen, Wertpapiere, Finanzinvestitionen sowie derivative 
Finanzinstrumente mit positivem Marktwert. Zu den finanziellen Verbindlichkeiten zhlen 
insbesondere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Finanzverbindlichkeiten, 

sonstige Verbindlichkeiten sowie derivative Finanzinstrumente mit negativem Marktwert. 
Der erstmalige Ansatz von Finanzinstrumenten erfolgt zum beizulegenden Zeitwert, sobald 
das bilanzierende Unternehmen Vertragspartner eines Finanzinstruments wird. Die dem 
Erwerb direkt zuzurechnenden Transaktionskosten werden bei der Ermittlung des Buchwerts 
dann bercksichtigt, wenn die Finanzinstrumente in der Folgebewertung nicht erfolgswirksam 
zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden. 

Fr die Folgebewertung ist die Zuordnung der Finanzinstrumente in eine der folgenden in 
iAS 39 definierten Kategorien ausschlaggebend: 

Kredite undForderungen 

In dieser Kategorie werden hauptschlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige 
Forderungen, Ausleihungen und flssige Mittel erfasst. Die in der Bilanz ausgewiesene 
Position flssige Mittel setzt sich im Wesentlichen aus Schecks, Kassenbestnden und Bankguthaben 
zusammen. Zudem fallen hierunter Wertpapiere mit einer Laufzeit von weniger 
als drei Monaten, die keinen wesentlichen Wertschwankungen unterliegen. 

Ausleihungen werden grundstzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Unverzinsliche oder 
niedrig verzinsliche Darlehen werden zum Barwert angesetzt. Erkennbaren Risiken wird 
durch die Vornahme auerplanmiger Abschreibungen Rechnung getragen. 

Die anderen dieser Kategorie zugeordneten finanziellen Vermgenswerte werden nach dem 
erstmaligen Ansatz zu fortgefhrten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode 
abzglich Wertminderungen bewertet. Unverzinsliche bzw. niedrig verzinsliche 
Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als drei Monaten werden abgezinst. Erforderliche 
Wertminderungen orientieren sich am erwarteten Ausfallrisiko und werden auf separaten 
Wertberichtigungskonten erfasst. Forderungen werden ausgebucht, wenn sie beglichen oder 
uneinbringlich werden. Sonstige Vermgenswerte werden zum Zeitpunkt der Veruerung 
bzw. bei fehlender Werthaltigkeit ausgebucht. 

erFolgswirKsam zumbeizulegenden zeitwertbilanzierteFinanzielle 
Vermgenswerte 

Dieser Kategorie werden zu Handelszwecken gehaltene Wertpapiere (held for trading) zugeordnet, 
die mit der Absicht der kurzfristigen Weiterveruerung erworben wurden. Auch 
Derivate mit positivem Marktwert werden als zu Handelszwecken gehalten kategorisiert, es 


180 5.9 anhang 

180 5.9 anhang 

zurVerusserungVerFgbareFinanzielleVermgenswerte 

Diese Kategorie umfasst alle finanziellen Vermgenswerte, die keiner der vorgenannten 
Kategorien zugeordnet wurden. Wertpapiere werden grundstzlich als zur Veruerung 
verfgbar (available for sale) kategorisiert, es sei denn, es wird aufgrund einer expliziten 
Zweckbestimmung eine andere Kategorisierung notwendig. Die Erstbewertung erfolgt am 
Erfllungstag des Kaufs. Eigenkapitalinstrumente wie z.B. Anteile an (nicht konsolidierten) 
verbundenen Unternehmen sowie gehaltene Aktien an brsennotierten Unternehmen fallen 
ebenfalls unter diese Kategorie. 

Grundstzlich werden Finanzinstrumente dieser Kategorie zum beizulegenden Zeitwert 
folgebewertet. Die bei der Folgebewertung entstehenden nderungen des beizulegenden 
Zeitwerts werden als unrealisierte Gewinne und Verluste ergebnisneutral in der Neubewertungsrcklage 
erfasst. Erst zum Zeitpunkt der Veruerung erfolgt eine ergebniswirksame 
Erfassung der realisierten Gewinne bzw. Verluste. Liegen am Bilanzstichtag objektive 
Hinweise fr eine dauerhafte Wertminderung vor, ist eine auerplanmige Abschreibung 
auf den beizulegenden Zeitwert vorzunehmen. Der in der Neubewertungsrcklage erfasste 
Betrag ist ergebnisneutral auszubuchen. Sptere Wertaufholungen erfolgen ergebnisneutral. 

Sofern fr Finanzinstrumente keine aktiven Mrkte existieren, mit deren Hilfe die beizulegenden 
Zeitwerte verlsslich ermittelt werden knnen, erfolgt die Bewertung zu Anschaffungskosten. 
Dies ist bei Anteilen an (nicht konsolidierten) verbundenen Unternehmen und 
Beteiligungen der Fall. Einer dauerhaften Wertminderung wird hier durch erfolgswirksame 
auerplanmige Abschreibungen auf den niedrigeren Wert Rechnung getragen. Diese Wertminderungen 
drfen nicht rckgngig gemacht werden. Die Ausbuchung von Anteilen bzw. 
Beteiligungen erfolgt bei einer Veruerung an eine konzernfremde Partei. Wertpapiere werden 
nach der Veruerung am Erfllungstag ausgebucht. 

zuFortgeFhrten anschaFFungsKostenbilanzierteFinanzielle 
VerbindlichKeiten 

Smtliche finanzielle Verbindlichkeiten, mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente, 
werden zu fortgefhrten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode 

bewertet. Die Ausbuchung der Verbindlichkeiten erfolgt zu dem Zeitpunkt, an dem die Verbindlichkeit 
beglichen wird oder der Grund fr die Bildung der Verbindlichkeit wegfllt. 

erFolgswirKsam zumbeizulegenden zeitwertbilanzierteFinanzielle 
VerbindlichKeiten 

In diese Kategorie fallen derivative Finanzinstrumente mit negativem Marktwert, die grundstzlich 
als zu Handelszwecken gehalten kategorisiert werden. Von dieser Regelung ausgeschlossen 
sind Derivate, die in eine Sicherungsbeziehung gem iAS 39 eingebunden sind. 

dErIvatE 

Sicherungsbeziehungen zwischen Derivaten und Grundgeschften werden nur fr einen 
geringen Teil der Derivate hergestellt. Die Bewertung der Derivate erfolgt zum jeweiligen 
Marktwert. Die Marktwertvernderungen werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung 
erfasst. Die Ausbuchung der Derivate erfolgt am Erfllungstag. 

vorrtE 

Unter den Vorrten sind gem iAS 2 diejenigen Vermgenswerte ausgewiesen, die zum 
Verkauf im normalen Geschftsgang vorgesehen sind (fertige Erzeugnisse und Waren), die 
sich in der Herstellung fr den Verkauf befinden (unfertige Erzeugnisse) oder die im Rahmen 
der Herstellung oder Erbringung von Dienstleistungen verbraucht werden (Roh-, Hilfs- und 
Betriebsstoffe). 

Die Bewertung der Vorrte erfolgt auf Basis der durchschnittlichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten 
oder zum niedrigeren Nettoveruerungspreis. Die Herstellungskosten enthalten 
neben den Einzelkosten angemessene Teile der fixen und variablen Material-und Fertigungsgemeinkosten, 
soweit sie im Zusammenhang mit dem Herstellungsvorgang anfallen. 
Dies gilt analog fr Kosten der allgemeinen Verwaltung, Aufwendungen fr Altersversorgung 
und Untersttzung sowie sonstige soziale Aufwendungen. Fremdkapitalzinsen werden nicht 
einbezogen. Der Nettoveruerungspreis bestimmt sich als geschtzter Verkaufspreis abzglich 
der noch anfallenden Kosten bis zur Fertigstellung und der notwendigen Vertriebskosten. 

rckstEllungEnfrPEnsIonEn undhnlIchE vErPflIchtungEn 

Die Pensionsrckstellungen fr Mitarbeiter und Pensionre in Deutschland werden unter 
Anwendung versicherungsmathematischer Grundstze nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren 
(Projected Unit Credit-Methode) ermittelt. Der Rechnungszins wird auf Grundlage 


konzernabschluss 

konzernabschluss 
anhang 181 
der am Bilanzstichtag erzielten Renditen fr erstrangige, festverzinsliche Industrieanleihen 
ermittelt, wobei die Laufzeit der Anleihen der voraussichtlichen Fristigkeit der Pensionsverpflichtungen 
entspricht. 

Die Pensionsverpflichtungen auslndischer Gesellschaften werden nach vergleichbaren 
Grundstzen und unter Bercksichtigung lnderspezifischer Besonderheiten berechnet. 
Soweit Planvermgen vorliegt, erfolgt eine Saldierung dieses Vermgens mit den Pensionsrckstellungen. 


bErgbaulIchEundbrIgE rckstEllungEn 

Rckstellungen werden in Hhe der erwarteten Inanspruchnahme fr gegenwrtige Verpflichtungen 
gegenber Dritten gebildet, die aus einem vergangenen Ereignis resultieren. 
Die Inanspruchnahme muss eher wahrscheinlich als unwahrscheinlich und die Hhe der 
Verpflichtungen verlsslich schtzbar sein. Langfristige Rckstellungen mit einer Restlaufzeit 
von ber einem Jahr werden unter Bercksichtigung knftiger Kostensteigerungen mit 
einem fristenadquaten Kapitalmarktzins abgezinst, soweit der Zinseffekt von wesentlicher 
Bedeutung ist. 

latEntEstEuErn 

Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt gem iAS 12 auf der Grundlage der international 
blichen bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode (Liability-Methode). Danach werden 
Steuerabgrenzungsposten fr smtliche temporren Differenzen zwischen den steuerlichen 
Wertanstzen und den Wertanstzen in der Konzernbilanz sowie fr steuerliche Verlustvortrge 
gebildet. Aktive latente Steuern werden jedoch nur bercksichtigt, soweit die Mglichkeit 
der Realisierung hinreichend konkretisiert ist. Die Bewertung der latenten Steuern 
erfolgt mit den Steuerstzen, die nach der derzeitigen Rechtslage knftig im wahrscheinlichen 
Zeitpunkt der Umkehr der temporren Differenzen gelten werden. Die Auswirkungen 
von Steuergesetzesnderungen auf aktive und passive latente Steuern werden in der Periode, 
in der die materiellen Wirksamkeitsvoraussetzungen der Gesetzesnderung vorliegen, 
ergebniswirksam bercksichtigt. Eine Abzinsung aktiver und passiver latenter Steuern wird 
entsprechend den Regelungen des iAS 12 nicht vorgenommen. Latente Steueransprche und 
latente Steuerschulden werden nach Fristigkeiten innerhalb einzelner Gesellschaften saldiert. 

untErnEhmEnsErwErbE 

Die Bilanzierung eines Unternehmenszusammenschlusses erfolgt nach der Erwerbsmethode. 
Im Rahmen der Neubewertung des erworbenen Unternehmens werden smtliche 
stille Reserven und stille Lasten des bernommenen Unternehmens aufgedeckt und Vermgenswerte, 
Schulden und Eventualverbindlichkeiten mit ihrem beizulegenden Zeitwert 
angesetzt. Ein hieraus resultierender positiver Differenzbetrag zu den Anschaffungskosten 
des erworbenen Unternehmens wird als Goodwill aktiviert. 

ermessensentscheidungen und schtzungen 

ErmEssEnsEntschEIdungEnbEIdEr anwEndungdErbIlanzIErungsundbEwErtungsmEthodEn 


Langfristige immaterielle Vermgenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestition gehaltene 
Immobilien werden in der Bilanz zu fortgefhrten Anschaffungskosten angesetzt. Von 
der ebenfalls zulssigen Mglichkeit, diese zum beizulegenden Zeitwert anzusetzen, wird 
kein Gebrauch gemacht. 

Wertpapiere werden grundstzlich als zur Veruerung verfgbar klassifiziert, sodass die 
zu bilanzierenden nderungen der beizulegenden Zeitwerte erfolgsneutral im Eigenkapital 
erfasst werden. Sofern Wertpapiere als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert klassifiziert 
werden, flieen die nderungen der beizulegenden Zeitwerte insoweit unmittelbar 
in das Periodenergebnis ein. 

schtzungEn undPrmIssEnbEIdEr anwEndungdErbIlanzIErungsundbEwErtungsmEthodEn 


Die Anstze im ifRS-Abschluss beruhen dem Grunde und der Hhe nach zum Teil auf Schtzungen 
und der Festlegung bestimmter Prmissen. Dies ist insbesondere notwendig bei 

+ der Bestimmung der Nutzungsdauern des abnutzbaren Anlagevermgens, 
+ der Festlegung der Bewertungsannahmen und der zuknftigen Ergebnisse im Rahmen 
von Werthaltigkeitstests, insbesondere fr bilanzierte Goodwills, 
+ der Bestimmung des Nettoveruerungspreises des Vorratsvermgens, 
+ der Bestimmung der fr die Bewertung von Pensionsrckstellungen notwendigen Parameter 
(Rechnungszinssatz,knftige Entwicklung der Lhne/Gehlter und Renten,erwartete 
Rendite des Planvermgens), 

182 5.9 anhang 

182 5.9 anhang 
der Bestimmung von Hhe, Erfllungszeitpunkten und Rechnungszinsstzen fr die 
Bewertung bergbaulicher Rckstellungen, 
+ der Wahl der Parameter im Rahmen der modellgesttzten Bewertung der Derivate 
(z.B. Annahmen hinsichtlich der Volatilitt und des Zinssatzes), 
+ der Bestimmung der Nutzbarkeit von steuerlichen Verlustvortrgen sowie 
+ der Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts von im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses 
erworbenen immateriellen Vermgenswerten, Sachanlagen und Schulden 
sowie der Bestimmung der Nutzungsdauer der erworbenen immateriellen Vermgenswerte 
und Sachanlagen. 
Trotz sorgfltigster Schtzung kann die tatschliche Entwicklung von den Annahmen abweichen. 

whrungsumrechnung 

In den Einzelabschlssen der Konzerngesellschaften werden smtliche Forderungen und 
Verbindlichkeiten in fremden Whrungen mit dem Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Sicherungsgeschfte 
werden zu ihren jeweiligen Marktwerten angesetzt. 

Die Jahresabschlsse auslndischer Konzerngesellschaften werden gem iAS 21 nach dem 
Konzept der funktionalen Whrung in Euro umgerechnet. Alle Gesellschaften betreiben ihr 
Geschft in finanzieller, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht selbststndig. Die 
funktionale Whrung entspricht im Regelfall der lokalen Whrung. Vermgenswerte und 
Schulden werden zum Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Umrechnung von Aufwendungen 
und Ertrgen erfolgt in 2010 erstmalig zu Quartalsdurchschnittskursen. Bislang wurden 
Aufwendungen und Ertrge zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. 

Bei elf Gesellschaften wird abweichend von der lokalen Whrung der US-Dollar als funktionale 
Whrung verwendet, da diese Gesellschaften ihre Zahlungsmittelzuflsse bzw. -abflsse 
berwiegend in dieser Whrung generieren. Die Verwendung des US-Dollars erfolgt bei den 
Gesellschaften:compAniA mineRA pUntA De loBoS ltDA., empReSA De SeRvicioS ltDA., 
empReSA mARitimA S.A., inveRSioneS colUmBUS ltDA., inveRSioneS empRemAR ltDA., 
K+S finAnce BelgiUm BvBA, moRton BAhAmAS ltD., SeRvicioS mARitimoS pAtilloS 
S.A., SeRvicioS poRtUARioS pAtilloS S.A., tRAnSpoRte poR contAineRS S.A. und Socie-
DAD pUntA De loBoS S.A. 

Die sich gegenber den Stichtagskursen des Vorjahres ergebenden erfolgsneutralen Unterschiedsbetrge 
werden im Eigenkapital gesondert als Unterschiede aus der Whrungsumrechnung 
ausgewiesen. Der Saldo dieser Umrechnungsdifferenzen gegenber dem Vorjahr 
betrug 148,8 Mio. . Scheiden Konzernunternehmen aus dem Konsolidierungskreis aus, wird 
die betreffende Whrungsumrechnungsdifferenz erfolgswirksam aufgelst. 

Im Berichtsjahr wurden Umrechnungsdifferenzen in Hhe von 30,6 Mio.  (Vorjahr: -8,6 
Mio. ) erfolgswirksam erfasst, die im Wesentlichen in den sonstigen betrieblichen Ertrgen 
bzw. Aufwendungen ausgewiesen wurden. 

Fr die Umrechnung der wesentlichen Whrungen im Konzern wurden folgende Wechselkurse 
fr einen Euro zugrunde gelegt: 


wechselKurse TAB:5.9.7 


2010 


Quar-

Quar-

Quar-

Quar


tals


tals


tals


tals-

Jahres-

Stich-

Jahres-

Stich-

durch-

durch-

durch-

durch-

durch


tagskurs 

durch


tagskurs 

schnitts


schnitts


schnitts


schnitts


schnitts


zum 

schnitts


zum 

kursQ1 

kursQ2 

kursQ3 

kursQ4 

kurs 

31.12. 

kurs 

31.12. 

je1 
US-Dollar (USD) 1,383 1,271 1,291 1,358 1,326 1,336 1,395 1,441 
Kanadischer Dollar (CAD) 1,438 1,305 1,342 1,376 1,365 1,332 1,585 1,513 
Schweizer Franken (CHF) 1,463 1,409 1,332 1,323 1,380 1,250 1,510 1,484 
Brasilianischer Real (BRL) 2,492 2,276 2,259 2,304 2,331 2,218 2,767 2,511 
Chilenischer Peso (CLP) 717,424 674,321 659,122 652,156 675,288 625,342 776,661 731,032 
MexikanischerPeso(MXN) 17,656 15,958 16,521 16,821 16,737 16,548 18,799 18,922 
Britisches Pfund (GBP) 0,888 0,852 0,833 0,859 0,858 0,861 0,891 0,888 


AuswirKungen neuer rechnungslegungsstAndArds und 
interpretAtionen 

AuswirKungen neuer rechnungslegungsstAndArds und 
interpretAtionen 
neue rechnunGsleGunGsstandards undinterpretationen TAB:5.9.8 
Zeitpunkt 
verpflichtende Endorsement 2 
Anwendung1 (bis 31.12.2010) 
Standard/Interpretation 
nderung IAS27 Konzern-und separate Einzelabschlsse nach IFRS 1.7.2009 ja 
nderung IAS39 
Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung: 
Qualifizierende gesicherte Grundgeschfte 1.7.2009 ja 
nderung 
IAS39/ 
IFRIC9 Eingebettete Derivate 30.6.2009 ja 
Improvements 
nderung 2009 Sammelstandardzur nderung mehrerer IFRS 1.7.2009 ja 
nderung IFRS1 
ErstmaligeAnwendung der IFRS: 
Zustzliche Annahmen 1.1.2010 ja 
nderung IFRS2 
Bilanzierung anteilsbasierter Vergtungen 
im Konzern,die in bar erfllt werden 1.1.2010 ja 
Neu IFRS3 Unternehmenszusammenschlsse 1.7.2009 ja 

Neu IFRIC17 Sachdividenden an Eigentmer 

Neu IFRIC18 bertragungvonVermgenswertenvonKunden 

1.7.2009 

1.7.2009 

ja 

ja 

konzernabschluss 

5.9 anhang 183 
ImProvEmEnts2009 

Der Standard mit dem Titel Improvements to ifRS fasst eine Vielzahl von kleineren nderungen 
an bestehenden Standards zusammen. Die nderungen haben keinen Einfluss auf 
den Konzernabschluss 2010 der K+S gRUppe. 

Ifrs3untErnEhmEnszusammEnschlssE 

In ifRS 3 wird hinsichtlich der Bilanzierung von nicht-beherrschenden Anteilen ein Wahlrecht 
zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert oder dem anteilig identifizierbaren Nettovermgens 
eingefhrt. Ebenfalls neu geregelt sind die Vorgehensweise bei sukzessivem 
Anteilserwerb sowie die Erfassung des beizulegenden Zeitwerts bedingter Gegenleistungen. 
Zudem sind Anschaffungsnebenkosten des Erwerbs nicht mehr Bestandteil der Anschaffungskosten, 
sondern ergebniswirksam zu erfassen. Eine Erstanwendung der Neuregelung 
des ifRS 3 wird entsprechende Auswirkungen auf die Bilanzierung von knftigen Unternehmenszusammenschlssen 
haben. 

Die weiteren neuen Rechnungslegungsstandards und Interpretationen sind nicht von Relevanz 
fr den Konzernabschluss 2010 der K+S gRUppe. 

1 Anwendung auf die erste Berichtsperiode eines Geschftsjahres,das an diesemTag oder danach beginnt. 
2bernahme derIFRS-Standardsbzw. -Interpretationen durch dieEU-Kommission. 

Ias27konzErn-und sEParatEEInzElabschlssE nachIfrs 

Mit den nderungen in iAS 27 werden im Konzernabschluss die Abbildungsregeln bei Vernderung 
der Beteiligungshhe sowie Ende der Beherrschung des Tochterunternehmens konkretisiert. 
Nunmehr sind Beteiligungsvernderungen erfolgsneutral als Eigenkapitaltransaktion 
abzubilden. Bei Ende der Beherrschung ist der Endkonsolidierungserfolg ergebniswirksam 
zu erfassen. Eine Erstanwendung der Neuregelung des iAS 27 wird entsprechende Auswirkungen 
auf die Bilanzierung von knftigen Beteiligungsvernderungen haben. 


184 5.9 anhang 

184 5.9 anhang 

Die folgenden Rechnungslegungsstandards und Interpretationen wurden bis zum Bilanzstichtag 
vom iASB verffentlicht, sind aber von der K+S gRUppe erst zu einem spteren Zeitpunkt 
verpflichtend anzuwenden. 


neue, aber noch nicht anGewandte 

rechnunGsleGunGsstandards undinterpretationen TAB:5.9.9 

Zeitpunkt 
verpflichtende 
Anwendung1 
Endorsement 2 
(bis 31.12.2010) 
Standard/Interpretation 

nderung IAS12 
Rckgewinnung der zugrunde 
liegenden Vermgenswerte 1.1.2012 nein 
nderung IAS24 
Angaben zu nahestehenden 
Unternehmen und Personen 1.1.2011 ja 
nderung IAS32 Klassifizierung von Bezugsrechten 1.2.2010 ja 
Improvements 
nderung 2010 Sammelstandardzur nderung mehrerer IFRS 1.7.2010 nein 
nderung IFRS1 
Ausnahmeregelung fr IFRS7 
Vergleichsangaben fr IFRS-Erstanwender 1.7.2010 ja 
nderung IFRS1 Umstellungszeitpunkte fr IFRS-Erstanwender 1.7.2011 nein 
nderung IFRS1 Starke Hochinflation 1.7.2011 nein 
nderung IFRS7 
Angaben bei der bertragung 
finanzieller Vermgenswerte 1.7.2011 nein 
Neu IFRS9 Finanzinstrumente 1.1.2013 nein 
nderung IFRIC14 
Vorauszahlungen im Rahmen von 
Mindestfinanzierungsvorschriften 1.1.2011 ja 
Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten 
Neu IFRIC19 mit Eigenkapitalinstrumenten 1.7.2010 ja 

1 Anwendung auf die erste Berichtsperiode eines Geschftsjahres,das an diesemTag oder danach beginnt. 
2bernahme derIFRS-Standardsbzw. -Interpretationen durch dieEU-Kommission. 

ImProvEmEnts2010 

Der Standard mit dem Titel Improvements to ifRS fasst eine Vielzahl von kleineren nderungen 
an bestehenden Standards zusammen. Die Auswirkungen der Improvements auf 
den Konzernabschluss der K+S gRUppe werden derzeit geprft. 

Ifrs7fInanzInstrumEntE: angabEn 

Die nderungen sehen zustzliche Angabepflichten bei der Ausbuchung von Vermgenswerten 
vor. Die Auswirkungen der nderungen des ifRS 7 auf den Konzernabschluss der 
K+S gRUppe werden derzeit geprft. 

Ifrs9fInanzInstrumEntE 

ifRS 9 verfolgt das Ziel, iAS 39 vollstndig zu ersetzen. Die Umsetzung erfolgt in drei Phasen. 
Die im November 2009 verffentlichte Phase 1 hat die Klassifizierung und Bewertung von 
finanziellen Vermgenswerten und Verbindlichkeiten zum Inhalt. Phase 2 beschftigt sich 
mit der Wertminderung von finanziellen Vermgenswerten und Verbindlichkeiten. In Phase 
3 wird die bilanzielle Behandlung von Hedge Accounting berarbeitet. Die Auswirkungen des 
ifRS 9 auf den Konzernabschluss der K+S gRUppe werden derzeit geprft. 

Die weiteren Rechnungslegungsstandards und Interpretationen haben aus heutiger Sicht 
keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss der K+S gRUppe. 

erluterungen zurgewinn-undVerlustrechnung und 
gesAmtergeBnisrechnung 

Die Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Gesamtergebnisrechnung sind auf Seite 162 
abgebildet. 

Die K+S gRUppe sichert Kursrisiken aus US-Dollar-Zahlungseingngen sowie Risiken aus 
knftigen Frachtratensteigerungen durch den Einsatz verschiedener Derivate ab; zudem 
werden verstrkt ab dem vierten Quartal 2009 Risiken gesichert, die sich aus der Umrechnung 
der zuknftigen Ergebnisse von Fremdwhrungsgesellschaften in die Konzernwhrung 
Euro ergeben (Translationsrisiken). Die Sicherungsstrategie wird in der Anmerkung (18) nher 
erlutert. Zwischen den Derivaten und den beschriebenen Grundgeschften werden keine 
Sicherungsbeziehungen gem iAS 39 gebildet, sodass die Marktwertvernderungen der 
ausstehenden Derivate zu jedem Bilanzstichtag ergebniswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung 
zu erfassen sind. Des Weiteren ergeben sich Ergebniswirkungen aus der Ausbung, 
dem Verkauf oder dem Verfall von Sicherungsderivaten. Smtliche Ergebniseffekte, 
die aus der Sicherung von knftigen Zahlungspositionen aus operativer Geschftsttigkeit 


konzernabschluss 

konzernabschluss 
anhang 185 
bzw. aus der Sicherung zuknftiger Translationsrisiken resultieren, werden in einer einzigen 
Ergebniszeile in der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst (Ergebnis aus operativen, 
antizipativen Sicherungsgeschften). 

Die Bezeichnungen operativ und antizipativ charakterisieren dabei das Abstellen auf 
Grundgeschfte, die in zuknftigen Perioden zu eBit i-wirksamen Effekten fhren (z.B. 
Zahlungseingnge in US-Dollar, Auszahlungen fr Frachten, Umrechnung von Ergebnissen 
in funktionaler Fremdwhrung in Euro). In den Sonstigen betrieblichen Ertrgen bzw. 
Sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden nur noch solche Ergebniseffekte ausgewiesen, 
die aus der Sicherung bereits bestehender Fremdwhrungsforderungen resultieren 

(z.B. Sicherung von USD-Forderungen gegen Whrungsschwankungen mittels eines USD/ 
eUR-Termingeschfts). Sicherungsgeschfte des Finanzierungsbereichs werden im Finanzergebnis 
ausgewiesen. 
Das operative Ergebnis eBit i, das als zentrale Steuerungsgre der K+S gRUppe fungiert, 
wird in einer separaten berleitungsrechnung unterhalb der Gewinn-und Verlustrechnung 
dargestellt. Dabei wird in einem ersten Schritt zunchst das Ergebnis nach operativen 
Sicherungsgeschften(eBit ii)umdasErgebnisausoperativen,antizipativenSicherungsgeschften 
korrigiert. Das eBit ii beinhaltet smtliche Ergebnisse aus operativen Sicherungsgeschften, 
d.h. sowohl stichtagsbedingte Bewertungseffekte als auch Ergebnisse aus realisierten 
Derivaten. Bereinigt man das eBit ii um das Ergebnis aus operativen, antizipativen 
Sicherungsgeschften, so erhlt man als gedankliche Zwischensumme ein Ergebnis ohne 
Bercksichtigung jeglicher antizipativer Sicherungsmanahmen. Diese Zwischensumme 
ist wiederum in einem zweiten Schritt um das realisierte Ergebnis aus operativen, antizipativen 
Sicherungsgeschften zu korrigieren. Das realisierte Sicherungsergebnis entspricht 
dem Ausbungswert des Derivats zum Zeitpunkt der Flligkeit (Differenz zwischen Kassakurs 
und Sicherungskurs), im Falle von Optionsgeschften abzglich der gezahlten Prmien. 
Marktwertvernderungen der noch ausstehenden operativen, antizipativen Derivate werden 
hierbei nicht bercksichtigt, sodass das eBit i den operativen Erfolg frei von stichtagsbezogenen 
Marktwertschwankungen wiedergibt. 

(1)umsatzErlsE 

Die Umsatzerlse der K+S gRUppe betragen 4.993,8 Mio.  (Vorjahr: 3.573,8 Mio. ) und resultieren 
in Hhe von 4.830,8 Mio.  (Vorjahr: 3.423,5 Mio. ) aus dem Verkauf von Gtern und 

in Hhe von 163,0 Mio.  (Vorjahr: 150,3 Mio. ) aus der Erbringung von Dienstleistungen. Die 
Aufteilung der Umsatzerlse nach Geschftsbereichen sowie die intersegmentren Umstze 
sind bei den Segmentinformationen auf den Seiten 172 f. dargestellt. Die regionale Verteilung 
der Umsatzerlse ist bei den Erluterungen zur Segmentberichterstattung unter Anmerkung 

(39) angegeben. 
(2)sonstIgEbEtrIEblIchEErtrgE 

In den sonstigen betrieblichen Ertrgen sind folgende wesentliche Posten enthalten: 


sonstiGebetriebliche ertrGe TAB:5.9.10 

2010 2009 
in Mio.  
Gewinne aus Kursdifferenzen 77,0 54,2 
Auflsungen von Rckstellungen 68,6 50,9 
Erhaltene Entschdigungen und Erstattungen 23,8 10,0 
Auflsungen von Wertberichtigungen fr Forderungen 3,4 17,9 
Ertrge aus der Ausbuchung von Vorratsvermgen 3,1 8,2 
Ertrge aus Vermietung und Verpachtung 2,0 1,8 
 davon aus als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 1,3 1,3 
brige Ertrge 28,2 11,5 
Sonstigebetriebliche Ertrge 206,1 154,5 


186 5.9 anhang 

186 5.9 anhang 

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind folgende wesentliche Posten enthalten: 


(5)ErgEbnIs aus oPEratIvEn, antIzIPatIvEn sIchErungsgEschftEn 
erGebnis aus operativen, antizipativen sicherunGsGeschften TAB:5.9.13 
2010 


in Mio. 

Ergebnisauserfllten,verkauftenoderverfallenenDevisensicherungsgeschften 

-15,5 

-21,3 

 davon positiveErgebnisbeitrge 
2,4 

9,9 

 davon negative Ergebnisbeitrge 
-17,9 

-31,2 
Ergebnis aus erfllten Energiepreissicherungsgeschften  

-4,9 
Ergebnis aus erflltenFrachtratensicherungsgeschften -1,3 

 

Ergebnis aus erfllten,verkauften oderverfallenen Sicherungsgeschften 

-16,8 

-26,2 

Marktwertvernderungen noch nichtflligerDevisensicherungsgeschfte 

-1,8 

-10,8 

 davon positiveMarktwertvernderungen 
8,4 

1,7 

 davon negative Marktwertvernderungen 
-10,2 

-12,5 
Marktwertvernderungen noch nichtflligerFrachtratensicherungsgeschfte 1,0 

1,1 

Ergebnis aus Marktwertvernderungen noch nichtflliger Sicherungsgeschfte 

-0,8 

-9,7 

Ergebnis aus operativen,antizipativen Sicherungsgeschften 

-17,6 

-35,9 

Die Position Ergebnis aus erfllten, verkauften oder verfallenen Sicherungsgeschften 
enthlt alle Ergebniseffekte,die aus der Ausbung/Erfllung,dem Verkauf oder dem Verfall 
von operativen, antizipativen Sicherungsgeschften resultieren. Die Position Ergebnis aus 
Marktwertvernderungen noch nicht flliger Sicherungsgeschfte zeigt die Marktwertvernderungen 
von ausstehenden Derivaten, die der Sicherung von zuknftigen Zahlungspositionen 
bzw. zuknftigen Translationsrisiken aus operativen Geschftsttigkeiten dienen (fr 
weitere Informationen siehe Erluterungen zur Gewinn-und Verlustrechnung und Gesamtergebnisrechnung 
auf den Seiten 184 ff.). 


sonstiGebetriebliche aufwendunGen 

in Mio. 

Verluste ausKursdifferenzen 

Zufhrungen/Verbruche brigeRckstellungen 

Abschreibungen 

ZeitfremderAufwand 

Aufwendungen fr Beratungen,Gutachten undRechtsanwaltshonorare 

Aufwendungen fr Altersteilzeit 

Schadenflle 

Verluste ausdemAbgangvonGegenstndendes Anlagevermgens 

Wertberichtigungen aufForderungen aus Lieferungen undLeistungen 

Aufwendungen/Erstattungenfr stillgelegteWerkeundVerwahrung Merkers 
Investitionsnebenkosten 

Aufwendungen fr als Finanzinvestitiongehaltenevermietete Immobilien 

brigeAufwendungen 

SonstigebetrieblicheAufwendungen 

Die Position Abschreibungen umfasst im Wesentlichen auerplanmige Abschreibungen 
auf technische Anlagen und Kavernen. Der Aufwand fr Schadenflle beinhaltet Schadener


satzansprche aus dem Auftausalzgeschft sowie sonstige Schadenflle. 

(4)bEtEIlIgungsErgEbnIs 


beteiliGunGserGebnis 

in Mio. 

Ertrge ausAusschttungenvon BeteiligungenundGewinnabfhrungen 

ErgebnisausdemAbgangvon Beteiligungen 

Zuschreibungen/Abschreibungen auf Beteiligungen 

Beteiligungsergebnis 

2010 

69,7 

19,8 

15,6 

13,2 

11,2 

9,7 

9,0 

6,5 

5,2 

4,2 

3,5 

2,0 

39,4 

209,0 

2010 

4,0 

0,8 

 

4,8 

TAB:5.9.11 


2009 

62,0 

20,9 

3,9 

67,2 

7,3 

30,2 

2,6 

2,5 

3,9 

16,5 

3,3 

2,1 

30,9 

253,3 


TAB:5.9.12 


2009 

3,3 

0,1 

-2,5 

0,9 


(6)zInsErgEbnIs 

(6)zInsErgEbnIs 
zinserGebnis TAB:5.9.14 


konzernabschluss 

5.9 anhang 187 
(7)sonstIgEsfInanzErgEbnIs 


sonstiGesfinanzerGebnis TAB:5.9.16 


2010 


in Mio. 

Ergebnis aus derRealisierung finanziellerVermgenswerte/Verbindlichkeiten 

-1,0 

-57,5 

Ergebnis ausderBewertung finanziellerVermgenswerte/Verbindlichkeiten 

4,1 

-0,9 

Sonstiges Finanzergebnis 

3,1 

-58,4 

Im Ergebnis aus der Realisierung finanzieller Vermgenswerte/Verbindlichkeiten des Vorjahres 
ist ein Aufwand in Hhe von 59,2 Mio.  aus Geschften zur Absicherung des USD-Kaufpreises 
von moRton SAlt gegen Whrungsschwankungen enthalten, fr die keine Hedge-
Beziehung i.S.d. iAS 39 gebildet wurde. 

(8)stEuErn vomEInkommEn und vomErtrag 


steuern vom einKommen und vom ertraG TAB:5.9.17 

2010 2009 
in Mio.  
Laufende Steuern 179,2 38,3 
 in Deutschland 136,2 12,8 
 im Ausland 43,0 25,5 
Latente Steuern -20,6 -8,7 
 in Deutschland -2,1 6,9 
 im Ausland -18,5 -15,6 
 davon aus Verlustvortrgen 4,7 6,8 
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 158,6 29,6 

Fr die Berechnung der inlndischen latenten Steuern wurde ein Steuersatz in Hhe von 
28,2 % (Vorjahr: 27,9 %) zugrunde gelegt. Neben der Krperschaftsteuer von 15,0 % und dem 
Solidarittszuschlag von 5,5 % wurde der durchschnittliche Gewerbesteuersatz von 12,4 % 
(Vorjahr: 12,1 %) bercksichtigt. Latente Steuern im Ausland werden mit den jeweiligen nationalen 
Thesaurierungsertragsteuerstzen berechnet. 


2010 

in Mio. 

ZinsenvonKreditinstituten 

4,0 
Zinsen und hnliche Ertrge 3,6 

Zinsertrge 

7,6 

Zinsanteil ausderBewertungvonbergbaulichenRckstellungen 

-44,4 
Zinsanteil aus der in 2009 begebenen Anleihe 

-37,5 
Zinsanteilin denZufhrungen zuPensionsrckstellungen 

-7,6 
ZinsanteilindenZufhrungenzu Jubilumsrckstellungen 

-1,1 
Zinseffekt aus der AktivierungvonFremdkapitalzinsen 

0,9 
brigeZinsen und hnlicheAufwendungen -44,5 

Zinsaufwendungen 

-134,2 

Zinsergebnis 

-126,6 

2009 

1,2 

3,5 

4,7 

-8,6 

-10,1 

-7,6 

-1,1 

0,4 

-34,7 

-61,7 

-57,0 

Im Geschftsjahr 2010 wurden Fremdkapitalzinsen in Hhe von 0,9 Mio.  (Vorjahr: 0,4 Mio. ) 
im Sachanlagevermgen aktiviert (Finanzierungskostensatz: 5 %, Vorjahr: 4 %). 

Der Zinsanteil aus der Bewertung von bergbaulichen Rckstellungen setzt sich als Saldo 
folgender Positionen zusammen: 


zinsanteilberGbaulicher rcKstellunGen TAB:5.9.15 
2010 2009 

in Mio. 

Zinseffekt aus der nderung des Abzinsungssatzes der bergbaulichen 
Rckstellungen 

-23,0 

 
Erhhung der bergbaulichenRckstellungen aufgrund des 
Zeitablaufs(Aufzinsung) 

-21,9 

-20,3 
Zinseffekt aus derAuflsungvon bergbaulichenRckstellungen 

0,5 

11,7 

Zinsanteil ausderBewertungvonbergbaulichenRckstellungen 

-44,4 

-8,6 

Der Zinsanteil in den Zufhrungen zu Pensionsrckstellungen umfasst Zinsaufwendungen 
(Aufzinsung), Planertrge sowie die Tilgung versicherungsmathematischer Verluste. 


188 5.9 anhang 

188 5.9 anhang 
eraufwand 
vorgenommen. Fr die Berechnung des erwarteten Ertragsteueraufwands wurde 
ein inlndischer Konzernsteuersatz von 28,2 % (Vorjahr: 27,9 %) zugrunde gelegt. 

berleitunGsrechnunGsteuern vom einKommen und vom ertraG TAB:5.9.18 
2010 2009 
in Mio.  
Ergebnis vor Steuern 608,0 126,4 
Erwarteter Ertragsteueraufwand (28,2%Konzernsteuersatz; Vorjahr:27,9%) 171,5 35,3 
Vernderungen des erwarteten Steueraufwands: 
Steuerminderungen aufgrund steuerfreier Ertrgeund sonstiger Posten 
 Steuerfreie Beteiligungsertrgeund Veruerungsgewinne -1,1 -0,6 
 sonstigesteuerfreie Ertrge -20,6 -8,9 
Hinzurechnungen/Krzungen fr Gewerbesteuer 1,9 1,0 
Steuermehrungen aufgrund steuerlich nichtabzugsfhiger 
Aufwendungen und sonstiger Posten 6,1 2,9 
Wertberichtigungen/Nichtansatz aktiver latenter Steuern 10,4 4,5 
Effekte aus Steuersatzdifferenzen -10,4 -4,1 
Steuern fr frhereJahre -0,1 -0,1 
SonstigeEffekte 0,9 -0,4 
Tatschlicher Steueraufwand 158,6 29,6 
Steuerquote 26,1 % 23,4 % 

(9)matErIalaufwand 


materialaufwand TAB:5.9.19 

2010 2009 
in Mio.  
Aufwendungen fr Roh-, Hilfs-und Betriebsstoffeund fr bezogene Waren 1.288,2 1.012,9 
Aufwendungen fr bezogene Leistungen 427,8 331,8 
Energiekosten 265,8 210,7 
Materialaufwand 1.981,8 1.555,4 

(10)PErsonalaufwand/arbEItnEhmEr 
personalaufwand TAB:5.9.20 
2010 


in Mio. 

Lhne und Gehlter 

826,7 

593,1 
Soziale Abgaben 166,4 

146,4 
Altersversorgung 26,2 

16,9 

Personalaufwand 

1.019,3 

756,4 

Die K+S gRUppe hat im Jahr 2010 erstmals ein kennzahlenbasiertes Long Term Incentive 
(lti)-Programm eingefhrt. Dieses beruht auf einer mehrjhrigen Bemessungsgrundlage 
nach Magabe der erzielten Wertbeitrge. Fr die aufgrund der Umstellung der variablen 
Vergtungskomponente mit langfristiger Anreizwirkung von einer zweijhrigen auf eine 
vierjhrige Laufzeit entstehenden Zuflusslcken in den Jahren 2012 und 2013 wurde das neue 
lti-Programm virtuell bereits in den Jahren 2008 und 2009 mit jeweils einer Tranche gestartet. 
Im Jahr 2010 wurden fr das lti-Programm 29,2 Mio.  Personalaufwand als Zufhrung 
zu den Rckstellungen erfasst. 

/WEitEREiNfORmatiONZumpERsONalaufWaNdfinden SieimKapitelMitarbeiter desLageberichts. 
Informationen zumLongTermIncentive-Programm findenSieimVergtungsberichtaufden Seiten31ff. 

Im Rahmen des auslaufenden Aktienoptionsprogramms konnten der Vorstand sowie 
bestimmte Fhrungskrfte einen Teil ihrer erfolgsabhngigen Vergtung fr ein Basisinvestment 
in K+S-Aktien verwenden. Mit dem Erwerb und dem Halten dieser Basisaktien erhalten 
die Teilnehmer virtuelle Optionen, bei denen im Fall der Ausbung eine Barauszahlung 
erfolgt. Die Hhe der Barauszahlung bestimmt sich nach der berperformance der K+S-Aktie 
gegenber dem Referenzindex (bis 19. September 2008 mDAX, ab 22. September 2008 DAX); 
sie ist auf maximal 25 % berperformance begrenzt. Fr die Ausbung der Optionen besteht 
eine Sperrfrist von zwei Jahren; die Gesamtlaufzeit der Optionen betrgt maximal fnf Jahre. 

Als Personalaufwand wurden im Jahr 2010 Zahlungen fr ausgebte Optionen in Hhe von 
13,6 Mio.  (Vorjahr: 16,0 Mio. ) erfasst. Der Aufwand wurde teilweise durch den Verbrauch 
von Rckstellungen neutralisiert. Fr die am Bilanzstichtag noch nicht ausgebten Optionen 
wird eine Rckstellung gebildet (siehe Anmerkung (26)). 


konzernabschluss 

konzernabschluss 
anhang 189 
Im Rahmen des Belegschaftsaktienprogramms haben Mitarbeiter der K+S gRUppe die Mglichkeit, 
K+S-Aktien mit einem Kursabschlag zu erwerben. Die Belegschaftsaktien sind mit 
einer einjhrigen Sperrfrist versehen. Die Bewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. 
Fr das im Jahr 2010 beschlossene Belegschaftsaktienprogramm entstanden Aufwendungen 
in Hhe von 1,4 Mio.  (Vorjahr: 1,5 Mio. ). Fr die Ausgabe kostenloser Bonusaktien im 
Zusammenhang mit frheren Belegschaftsaktienprogrammen entstand im Jahr 2010 ein 
Personalaufwand in Hhe von 0,1 Mio.  (Vorjahr: 0,9 Mio. ). 

Die Aufwendungen fr Altersversorgung enthalten nicht den Zinsanteil in den Zufhrungen 
zu Pensionsrckstellungen. Dieser wird als Zinsaufwand im Zinsergebnis ausgewiesen. 

Die Personalaufwendungen enthalten periodenfremde Betrge in Hhe von 2,8 Mio. . 


arbeitnehmer einschliesslichbefristetbeschftiGter TAB:5.9.21 


2010 


2009 

Jahresdurchschnitt(FTE) 

Inland 

10.207 

10.228 
Ausland 
4.961 

2.816 

Gesamt 

15.168 

13.044 

 davonAuszubildende 
563 

557 

(11)ErgEbnIsjEaktIE 
erGebnisje aKtie 
in Mio. 

Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter 

Ergebnis aus operativen,antizipativen Sicherungsgeschften 

realisiertes Ergebnis aus operativen,antizipativen Sicherungsgeschften 

Eliminierungdarausresultierenderlatenterbzw.zahlungswirksamer Steuern 

Konzernergebnis,bereinigt1 

Durchschnittliche Anzahl Aktien (in Mio. Stck) 

ErgebnisjeAktie(in) 

ErgebnisjeAktie,bereinigt(in)1 


TAB:5.9.22 

2010 2009 
448,6 96,4 
17,6 35,9 
-22,2 -39,8 
1,3 1,1 
445,3 93,6 
191,34 166,15 
2,33 0,58 
2,33 0,56 

1 DiebereinigtenKennzahlen beinhalten lediglichdasrealisierteErgebnis ausoperativen,antizipativen Sicherungsgeschftender 

jeweiligen Berichtsperiode. Die Marktwertvernderungen der noch ausstehenden operativen,antizipativen Sicherungsgeschftewerden 

hingegen in den bereinigten Ergebnissen nichtbercksichtigt (siehe auch Erluterungen zur Gewinn-undVerlustrechnung und 

GesamtergebnisrechnungaufdenSeiten184ff.).EbensowerdendaraufentfallendeEffekteauflatenteundzahlungswirksameSteuerneli


miniert;Steuersatz2010:28,2%(2009:27,9%). 

Das Ergebnis je Aktie ist nach iAS 33 ausgehend vom Konzernergebnis zu ermitteln. Aufgrund 
der begrenzten wirtschaftlichen Aussagekraft des unbereinigten Konzernergebnisses weisen 
wir zustzlich ein bereinigtes Konzernergebnis aus, das nur das realiserte Ergebnis aus operativen, 
antizipativen Sicherungsgeschften der jeweiligen Berichtsperiode enthlt. Marktwertvernderungen 
der noch ausstehenden operativen, antizipativen Sicherungsgeschfte 
werden hierbei nicht bercksichtigt, sodass das bereinigte Konzernergebnis den Erfolg frei 
von stichtagsbezogenen Marktwertschwankungen dieser Derivate wiedergibt. Des Weiteren 
werden auch die aus der Bereinigung resultierenden Effekte auf die latenten und zahlungswirksamen 
Steuern eliminiert. 

Das unverwsserte, bereinigte Ergebnis je Aktie ist der Quotient aus dem bereinigten Konzernergebnis 
nach Steuern und Anteilen Dritter und der gewichteten durchschnittlichen 
Anzahl ausstehender Aktien. Da bei K+S derzeit keine der Bedingungen erfllt ist, die zu 
einer Verwsserung des Ergebnisses je Aktie fhren knnten, entspricht das unverwsserte 
Ergebnis je Aktie dem verwsserten Ergebnis je Aktie. Im Ergebnis je Aktie waren weder aufgegebene 
Geschftsbereiche noch Bilanzierungsnderungen gesondert zu bercksichtigen. 


190 5.9 anhang 

190 5.9 anhang 

erluterungen zurBilAnz 

Die Bilanz ist auf der Seite 164 abgebildet. Die Entwicklung der Bruttobuchwerte und 
Abschreibungen der einzelnen Posten des Anlagevermgens ist gesondert auf den Seiten 
166 f. dargestellt. 

(12)ImmatErIEllEvErmgEnswErtE 

Die Abschreibungen des Geschftsjahres sind entsprechend der Nutzung der betreffenden 
Vermgenswerte in der Gewinn- und Verlustrechnung unter folgenden Positionen ausgewiesen: 


+ Herstellungskosten 
+ Vertriebskosten 
+ allgemeine Verwaltungskosten 
+ Forschungs- und Entwicklungskosten 
+ sonstige betriebliche Aufwendungen 
Die in der Konzernbilanz ausgewiesenen Goodwills aus Unternehmenserwerben sind den 
folgenden Zahlungsmittel generierenden Einheiten (Zge) zugeordnet: 


aufteilunGGoodwill nach zahlunGsmittel 

Generierenden einheiten TAB:5.9.23 

2010 2009 
in Mio.  
ZGESalz Amerika 601,4 549,6 
ZGESalz Europa 13,3 13,3 
ZGEStickstoffdngemittel 0,6 0,6 
Goodwill Gesamt 615,3 563,5 

Der Geschftsbereich Salz wird in die Zahlungsmittel generierenden Einheiten Salz Amerika 
und Salz Europa unterteilt. Der aus der Akquisition von moRton SAlt resultierende Goodwill 
wurde der Zge Salz Amerika zugeordnet; die Vorjahreszahlen wurden nach der endgl


tigen Kaufpreisallokation angepasst. Weitere Erluterungen finden sich unter Endgltige 
Kaufpreisallokation moRton SAlt und Anpassung Vorjahreszahlen auf den Seiten 174 ff. Der 
Anstieg der der Zge Salz Amerika zugeordneten Goodwills beruht allein auf Effekten aus der 
stichtagsbezogenen Whrungsumrechnung. 

Im Rahmen der Prfung der Werthaltigkeit der Goodwills wurden die Restbuchwerte der 
jeweiligen Zahlungsmittel generierenden Einheiten mit deren Nutzungswert verglichen. 
Bei der Ermittlung der Nutzungswerte wurden die Barwerte der knftigen Cashflows der 
Geschftsbereiche unter der Prmisse der fortlaufenden Nutzung zugrunde gelegt. Die Prognose 
der Cashflows sttzt sich auf die aktuellen mittelfristigen Planungen der K+S gRUppe 
bzw. der jeweiligen Geschftsbereiche. Die wesentlichen Prmissen der mittelfristigen Planungen 
basieren weitgehend auf eigenen Erfahrungswerten. Der Prognosezeitraum umfasst 
die Jahre 2011 bis 2013; darber hinaus wurde zum Ausgleich der Inflation bei den Kosten 
und Umstzen eine Wachstumsrate der nominellen Cashflows von 2,0 % (Vorjahr: 2,0 %) 
angenommen. 

Folgende Abzinsungsstze wurden zum Ende des Geschftsjahres verwendet: 


abzinsunGsstze werthaltiGKeitstest TAB:5.9.24 


2010 
vor Steuern 


nach Steuern 

vor Steuern 

nach Steuern 

Zinsstzein% 

ZGESalz Amerika 

9,5 

7,0 

10,1 

7,6 
ZGESalzEuropa 9,5 

7,0 

10,1 

7,6 
ZGEStickstoffdngemittel 9,5 

7,0 

10,1 

7,6 

Die Zinsstze der Zahlungsmittel generierenden Einheiten entsprechen dem gewichteten 
Kapitalkostensatz der K+S gRUppe vor bzw. nach Steuern. 

Der am Ende des Geschftsjahres 2010 durchgefhrte Werthaltigkeitstest besttigte die Werthaltigkeit 
der bestehenden Goodwills. Nach unserer Einschtzung wrden realistische Vernderungen 
der Grundannahmen, auf denen die Bestimmung des Nutzungswerts basiert, 
nicht dazu fhren, dass der Buchwert der Zahlungsmittel generierenden Einheit deren Nutzungswert 
bersteigt. 


Neben dem Goodwill wurden zum 31. Dezember 2010 folgende immaterielle Vermgenswerte 
ausgewiesen: 


immaterielle vermGenswerte zum31.12. TAB:5.9.25 


2010 

in Mio. 

Kundenbeziehungen 

186,0 
Marken 

109,4 
Hafenkonzessionen 

30,2 
Emissionsrechte 

9,6 
Selbsterstellte immaterielleVermgenswerte 

6,4 
Geleistete Anzahlungen 

5,1 
brigeimmaterielleVermgenswerte 37,7 

ImmaterielleVermgenswerte (ohne Goodwill) 

384,4 


2009 

194,9 

103,4 

28,2 

0,1 

6,4 

2,8 

33,1 

368,9 

Im Rahmen der anlassbezogenen Prfung der Werthaltigkeit der immateriellen Vermgenswerte 
mit bestimmter Nutzungsdauer wurden die Restbuchwerte der jeweiligen Vermgenswerte 
mit ihrem Nutzungswert zum Bilanzstichtag verglichen. Die am Ende des Geschftsjahres 
2010 durchgefhrten Werthaltigkeitstests ergaben einen Wertminderungsbedarf in 
Hhe von 0,1 Mio.  (Vorjahr: 0,7 Mio. ), der in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen 
erfasst wurde. 

Markenrechte in Hhe von 100,2 Mio.  (Vorjahr: 92,3 Mio. ) sind aufgrund ihres Bekanntheitsgrads 
in den relevanten Absatzmrkten sowie ihrer strategischen Relevanz als Vermgenswerte 
mit unbestimmter Nutzungsdauer einzuordnen. 

Der jhrlich durchzufhrende Wertminderungstest der Markenrechte mit unbestimmter 
Nutzungsdauer erfolgte durch Vergleich der Nutzungswerte der Marken mit den Buchwerten. 
Die Bestimmung des Nutzungswertes wurde auf Basis der relief-from-royalty-Methode 
vorgenommen, die den Markenwert aus den ersparten Lizenzaufwendungen ableitet. Dazu 
wurden aus der Unternehmensplanung die markenspezifischen Umstze fr die Jahre 2011 
bis 2014 ermittelt; fr den Zeitraum ab dem Jahr 2015 wurde eine jhrlich Wachstumsrate 
von 2,0 % (Vorjahr: 2,0 %) unterstellt. Die anzuwendenden Lizenzpreise der Marken wurden 
aus Drittvergleichen abgeleitet. Durch Diskontierung der ersparten Lizenzaufwendungen mit 
einem risikoadjustierten Nachsteuerzinssatz von 10,0 % (Vorjahr: 11,0 %) wurde anschlieend 

konzernabschluss 

5.9 anhang 191 
der Nutzungswert berechnet. Der auf dieser Basis durchgefhrte Wertminderungstest der 
Marken zum Ende des Geschftsjahres 2010 hat zu keinem Wertminderungsaufwand gefhrt. 

(13)alsfInanzInvEstItIongEhaltEnEImmobIlIEn 

Zum 31. Dezember 2010 betrugen die beizulegenden Zeitwerte der als Finanzinvestition gehaltenen 
Immobilien 26,8 Mio.  (Vorjahr: 27,2 Mio. ). Die beizulegenden Zeitwerte wurden durch 
interne Fachabteilungen unter Bercksichtigung lokaler Marktgegebenheiten geschtzt. Bei 
der Wertermittlung wurden insbesondere die lokalen Bodenrichtwerte bercksichtigt; teilweise 
wurde auch auf externe Wertgutachten zurckgegriffen. 

(14)fInanzanlagEn 

Die Position betrifft in Hhe von 22,5 Mio.  (Vorjahr: 20,3 Mio. ) Anteile an verbundenen 
Unternehmen, Ausleihungen an verbundene Unternehmen sowie Beteiligungen. In Hhe 
von 1,6 Mio.  (Vorjahr: 2,1 Mio. ) handelt es sich um sonstige Ausleihungen (im Wesentlichen 
Darlehen an Mitarbeiter) und andere Finanzanlagen. Die effektiven jhrlichen Zinsstze 
betragen zwischen 0 und 6,25 % und die restliche Zinsbindungsdauer liegt zwischen 
einem und 20 Jahren. 

Das maximale Ausfallrisiko zum Bilanzstichtag entspricht dem in der Bilanz angesetzten 
Betrag. Konkrete Anhaltspunkte fr mgliche Ausflle liegen nicht vor. Es bestehen keine 
erheblichen Ausfallrisikokonzentrationen. 


192 5.9 anhang 

192 5.9 anhang 

Auf Ansatz-und Bewertungsunterschiede bei den einzelnen Bilanzposten und auf steuerliche 
Verlustvortrge entfallen die folgenden bilanzierten aktiven und passiven latenten Steuern: 


latente steuern TAB:5.9.26 


Aktive latente Steuern Passive latente Steuern 
2010 

2009 

2010 

2009 

in Mio. 

ImmaterielleVermgenswerte 

7,8 

6,0 

121,7 

122,8 
Sachanlagen 

1,5 

1,9 

234,0 

215,9 
Finanzanlagen 

8,8 

13,3 

1,3 

0,9 
Vorrte 

3,1 

4,9 

14,7 

24,5 
Forderungen und sonstigeVermgenswerte 

3,9 

8,3 

23,5 

107,1 

 davon derivative Finanzinstrumente 
2,1 

 

1,3 

1,2 
Rckstellungen 

111,5 

139,9 

5,6 

4,0 
Verbindlichkeiten 

19,3 

56,6 

0,8 

6,7 

Bruttobetrag 

155,9 

230,9 

401,6 

481,9 

 davon langfristig 
133,3 

191,6 

374,3 

441,7 
SteuerlicheVerlustvortrge 

33,5 

37,0 

 

 
Wertberichtigungen 

-4,0 

-1,8 

 

 
Konsolidierungen 

17,7 

0,4 

5,3 

-11,0 
Saldierungen 

-145,3 

-233,8 

-145,3 

-233,8 

Bilanzansatz (Nettobetrag) 

57,8 

32,7 

261,6 

237,1 

Insgesamt wurde in Hhe von 20,4 Mio.  (Vorjahr: 10,3 Mio. ) auf die Aktivierung aktiver 
latenter Steuern verzichtet, da die Nutzung der zugrunde liegenden Verlustvortrge bzw. die 
Realisierung von zu versteuernden Einkommen als nicht wahrscheinlich angesehen wird. Die 
zugrunde liegenden Verlustvortrge betragen 151,4 Mio.  (Vorjahr: 111,7 Mio. ). 

Im Berichtsjahr wurden auf die Whrungsumrechnung entfallende latente Steuern in Hhe 
von -2,7 Mio.  (Vorjahr: 7,1 Mio. ) im erfolgsneutralen Ergebnis erfasst. 

Der Bilanzansatz der latenten Steuern hat sich vom 31. Dezember 2009 auf den 31. Dezember 
2010 um 0,6 Mio.  (aktive latente Steuern: 25,1 Mio. , passive latente Steuern: 24,5 Mio. ) 
verndert. Unter Bercksichtigung der im Berichtsjahr erfolgsneutral verrechneten laten


ten Steuern (-2,7 Mio. ) und der Effekte aus der Whrungsumrechnung (-17,3 Mio. ) ergibt 
sich der in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene latente Steuerertrag in Hhe 
von 20,6 Mio. . 

Temporre Unterschiede in Hhe von 490,6 Mio.  (Vorjahr: 174,0 Mio. ) stehen in Zusammenhang 
mit Anteilen an Tochterunternehmen, sodass wegen iAS 12.39 auf diese Differenzen 
keine passiven latenten Steuern gebildet werden drfen. 

(16)vorrtE 


vorrte TAB:5.9.27 


2010 2009 

in Mio. 

Roh-, Hilfs-und Betriebsstoffe 

172,9 

164,6 
UnfertigeErzeugnisse,unfertigeLeistungen 25,7 

28,1 
FertigeErzeugnisse undWaren 530,1 

477,3 
Geleistete Anzahlungen 11,5 

10,4 

Vorrte 

740,2 

680,4 

Vorrte in Hhe von 39,9 Mio.  (Vorjahr: 151,0 Mio. ) wurden zum Nettoveruerungswert 
angesetzt. In der Berichtsperiode wurden Wertminderungen wegen des Ansatzes zum Nettoveruerungswert 
in Hhe von 9,8 Mio.  (Vorjahr: 34,7 Mio. ) vorgenommen. 


(17)fordErungEn undsonstIgE vErmgEnswErtE 

(17)fordErungEn undsonstIgE vErmgEnswErtE 
forderunGen und sonstiGe vermGenswerte TAB:5.9.28 

konzernabschluss 

5.9 anhang 193 
sie basierend auf den Geldmarktstzen zum Bilanzstichtag abgezinst. Insoweit unterliegen 
die Forderungen einem zinsbedingten Risiko und damit einer nderung des beizulegenden 
Zeitwerts. 

Zum 31. Dezember 2010 wurden Abzinsungen fr un-bzw. unterverzinsliche Forderungen in 
Hhe von 0,2 Mio.  (Vorjahr: 0,3 Mio. ) vorgenommen. 

Die folgende Tabelle gibt Informationen ber das Ausma der in den Positionen Forderungen 
aus Lieferungen und Leistungen sowie brige Forderungen und nicht derivative finanzielle 
Vermgenswerte enthaltenen Ausfallrisiken. 


ausfallrisiKen TAB:5.9.30 

in Mio. 

Forderungen aus Lieferungen 
undLeistungen 

Forderungengegenverbundene Unternehmen 
SonstigeVermgenswerte 

 davon derivativeFinanzinstrumente 
 davonWandelschuldverschreibung 
Potash One 
 davon Erstattungsanspruch Anleihe 
Morton Salt 
Forderungen und sonstigeVermgenswerte 

2010 

949,8 

17,0 

200,3 

41,8 

20,2 

18,9 

1.167,1 

davon 
Restlaufzeit 
ber1Jahr 

 

 

43,0 

6,4 

 

18,9 

43,0 

Die Wertberichtigungen haben sich wie folgt entwickelt: 


wertberichtiGunGen 

2009 

849,6 

8,7 

398,0 

19,6 

 

114,2 

1.256,3 

davon 
Restlaufzeit 
ber1Jahr 

 

 

254,5 

 

 

113,2 

254,5 

TAB:5.9.29 


2010 


2009 

in Mio. 

Stand am 1. Januar 

36,1 

38,3 
VernderungKonsolidierungskreis 

 

2,6 
Zufhrung 

8,0 

16,3 
Auflsung 

3,8 

13,1 
Verbrauch 

4,3 

8,0 

Stand am31.Dezember 

36,0 

36,1 

davon zum 
Stichtag 
weder 
berfllig 
nochwert-

Buchwert 

berichtigt 

davon zum Stichtag nichtwertberichtigt, 
allerdings berfllig seit 

>91 und 
>31 und 

<180 

>180 
<30Tagen 

<90Tagen 

Tagen 

Tagen 

in Mio. 

2010 

Forderungen aus Lieferungen 
undLeistungen 

brigeForderungen und 
nichtderivativefinanzielle 
Vermgenswerte 

2009 

Forderungen aus Lieferungen 
undLeistungen 

brigeForderungen und 
nichtderivativefinanzielle 
Vermgenswerte 

949,8 

148,6 

849,6 

363,1 

760,3 

131,1 

572,9 

305,9 

44,7 

3,6 

22,3 

3,2 

10,7 

0,4 

8,3 

1,4 

0,1 

2,1 

0,1 

0,1 

3,9 

1,4 

1,7 

1,0 

Fr den Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen wurden zum 31. Dezember 2010 
Wertberichtigungen in Hhe von 24,9 Mio.  (Vorjahr: 24,5 Mio. ) ausgewiesen. 11,1 Mio.  
(Vorjahr: 11,6 Mio. ) resultieren aus Wertberichtigungen auf brige Forderungen und sonstige 
Vermgenswerte. Die Wertminderungen beruhen auf Erwartungen fr das Ausfallrisiko. 
Soweit Forderungen eine Restlaufzeit von mehr als drei Monaten aufweisen, werden 

Zum 31. Dezember 2010 bestanden in unwesentlichem Mae Forderungen aus Lieferungen 
und Leistungen, bei denen die Vertragsbedingungen neu verhandelt wurden und die ansonsten 
wertberichtigt oder berfllig wren. 


194 5.9 anhang 

194 5.9 anhang 
dig 
einzuziehen sowie den Verlust von Forderungen zu vermeiden. Die Fakturierung erfolgt 
tagesaktuell und die Fakturendaten werden online auf die Debitorenkonten bertragen. Die 
laufende berwachung der Auenstnde erfolgt systemuntersttzt entsprechend den mit 
den Kunden vereinbarten Zahlungszielen. Diese belaufen sich berwiegend auf 10 bis 180 
Tage; auf bestimmten Mrkten sind auch lngere Zahlungsziele blich. Rckstndige Zahlungen 
werden in regelmigen zweiwchigen Intervallen angemahnt. 

Unter dem Ausfallrisiko wird das Risiko verstanden, dass Vertragspartner ihren vertraglichen 
Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Kundenforderungen werden weitestgehend 
durch entsprechende Versicherungen und anderweitige Sicherungsinstrumente gegen dieses 
Risiko abgesichert. Hierdurch wird erreicht, dass bei einem eventuellen Forderungsausfall 
nur ein geringer Teilverlust entsteht. Kunden, fr die eine Sicherung nicht zu erreichen 
ist, unterliegen einer internen Bonittsprfung. Wesentliche Risikokonzentrationen bei den 
Forderungen bestehen nicht. 

Das maximale Ausfallrisiko der Forderungen und sonstigen Vermgenswerte wird durch 
den in der Bilanz ausgewiesenen Buchwert wiedergegeben. Am 31. Dezember 2010 betrug 
die maximale Ausfallsumme fr den sehr unwahrscheinlichen gleichzeitigen Ausfall aller 
ungesicherten Forderungen 210,9 Mio.  (Vorjahr: 181,1 Mio. ). 

(18)dErIvatIvEfInanzInstrumEntE 

Das Whrungs- und Zinsmanagement wird fr alle Konzerngesellschaften zentral vorgenommen. 
Dies gilt auch fr den Einsatz derivativer Finanzinstrumente, z.B. solcher, die die 
Begrenzung bestimmter Kosten zum Ziel haben. Der Einsatz derivativer Finanzinstrumente 
ist durch Leitlinien und Verfahrensanweisungen geregelt. Eine strikte Funktionstrennung 
von Handel, Abwicklung und Kontrolle ist sichergestellt. Die derivativen Finanzinstrumente 
werden nur mit Banken guter Bonitt gehandelt, die mit geeigneten Instrumenten fortlaufend 
berwacht wird. Als Teil des Managements des Ausfallrisikos ist der Gesamtbestand 
an derivativen Finanzinstrumenten grundstzlich auf mehrere Banken verteilt. Die Hhe 
des Ausfallrisikos beschrnkt sich maximal auf die aktivische Bilanzposition der Derivate. 

Das Zinsmanagement verfolgt das Ziel, Risiken aus steigenden Zinsbelastungen durch Vernderungen 
des allgemeinen Zinsniveaus zu begrenzen. Hierzu sind aktuell keine Gegensteu


erungsmanahmen erforderlich, da die Finanzverbindlichkeiten (Anleihe) nahezu komplett 
einen festen Zinssatz aufweisen. 

Der Einsatz von Derivaten zur Whrungssicherung verfolgt das Ziel, Risiken, die fr die operative 
Geschftsttigkeit aus Wechselkursnderungen resultieren knnen, zu begrenzen. Die 
wesentlichen Wechselkursrisiken bestehen gegenber dem US-Dollar sowie in geringem 
Umfang gegenber dem kanadischen Dollar, dem britischen Pfund sowie dem chilenischen 
Peso. Sicherungsgeschfte werden auf fakturierte Forderungen und auf erwartete Nettopositionen 
auf der Grundlage geplanter Umstze abgeschlossen. Die Nettopositionen werden 
hierbei anhand der Erls-und Kostenplanung unter Anwendung von Sicherheitsabschlgen 
bestimmt und fortlaufend aktualisiert, um ber- oder Untersicherungen zu vermeiden. Im 
Rahmen der Translationssicherung geplanter Ergebnisse erfolgt die Bestimmung der Nettoposition 
ausgehend vom eBit i in analoger Weise. 

Die Laufzeit der eingesetzten Sicherungsgeschfte kann fr die Absicherung erwarteter 
Positionen sowie im Rahmen der Translationssicherung bis zu drei Jahre betragen. Ziel ist 
eine worst-case-Absicherung, die gleichzeitig eine Wahrnehmung mglicher Chancen aus 
der Marktentwicklung zulsst. Hierzu werden schwerpunktmig einfache Optionen (Plain 
Vanilla-Optionen) sowie teilweise Compound-Optionen eingesetzt. Die Compound-Optionen 
bestehen aus einer Option auf eine einfache Option, die zu einem spteren Zeitpunkt 
gegen einen festgelegten Betrag erworben werden kann. Fr einen Teilbereich der optional 
abgesicherten Position wird die Partizipation an einer gnstigen Marktentwicklung durch 
den Verkauf von einfachen Optionen begrenzt. Neben dem selektiven Einsatz von Termingeschften 
dient dies u.a. der Reduzierung der Prmienaufwendungen. Die Laufzeiten der 
Sicherungsgeschfte auf fakturierte Forderungen betragen entsprechend den vereinbarten 
Zahlungszielen weniger als ein Jahr. 

Die beschriebenen Sicherungsgeschfte auf erwartete Nettopositionen kommen im 
Geschftsbereich Kali-und Magnesiumprodukte fr US-Dollar-Positionen zum Einsatz. Sicherungsgeschfte 
fr Translationsrisiken aus geplanten Ergebnissen werden fr den Geschftsbereich 
Salz abgeschlossen. Sicherungsgeschfte, die sich auf fakturierte Forderungen beziehen, 
werden in den Geschftsbereichen Kali-und Magnesiumprodukte und Stickstoffdngemittel 
sowie Salz abgeschlossen. 


Fr die Absicherung von Frachtraten fr die Jahre 2010 bis 2013 wurden selektiv Festgeschfte 
(sog. Swaps) abgeschlossen, die einen Differenzausgleich zwischen den vereinbarten Festpreisen 
und den Marktpreisen bei jeweiliger Flligkeit vorsehen. Basis hierfr ist der Baltic 
Panamax Index. 

Je nach Markteinschtzung werden selektiv auch Derivate eingesetzt, die auf die Begrenzung 
von Energiekostensteigerungen abzielen. Hierbei kommen grundstzlich Optionen 
und Swaps auf Basis des lpreises (Fuel Oil) zum Einsatz. Zum 31. Dezember 2010 bestanden 
keine Sicherungsgeschfte mehr. 

Der Handel mit allen vorgenannten Derivaten erfolgt ausschlielich im otc-Geschft. Bei 
Devisentermingeschften erfolgt aufgrund der Transparenz des Markts, nach Vergleich mit 
den Interbankenkonditionen ber ein Referenzsystem, der Abschluss direkt mit einer Bank. 
Fr den Handel mit Optionen liegt ein derartig transparenter Markt nicht vor. Daher werden 
bei allen wesentlichen Optionsgeschften Quotierungen von mehreren Banken eingeholt, 
um das Geschft mit der am besten quotierenden Bank abschlieen zu knnen. 

Bei Devisentermingeschften besteht ein Marktwertrisiko zum jeweiligen Stichtag; diesem 
stehen jedoch gegenlufige Effekte aus der whrungsbedingten Forderungsbewertung 
gegenber. 

Die ermittelten Marktwerte entsprechen dem Wert bei vorzeitiger fiktiver Auflsung zum 
Bilanzstichtag. Die Ermittlung erfolgt auf Basis anerkannter, von den Marktteilnehmern blicherweise 
angewandter finanzmathematischer Methoden. Diesen Berechnungen liegen insbesondere 
die folgenden am Bilanzstichtag geltenden Parameter zugrunde: 

+ die Devisenkassakurse der betreffenden Whrungen, 
+ die vereinbarten Sicherungs- bzw. Ausbungskurse, 
+ die gehandelten Volatilitten, d.h. die erwartete Schwankungsbreite der betreffenden 
Devisenkurse und 
+ das Zinsniveau der betreffenden Whrungen. 
iAS 39 sieht die Mglichkeit vor, Sicherungsbeziehungen zwischen Grundgeschften und 
derivativen Finanzinstrumenten zu bilden. Hierauf wird jedoch grundstzlich verzichtet 
(siehe Erluterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung und Gesamtergebnisrechnung auf 
den Seiten 184 ff.). 

konzernabschluss 

5.9 anhang 195 
Am 31. Dezember 2010 bestanden folgende derivativen Devisenfinanzgeschfte: 


derivativedevisenfinanzGeschfte TAB:5.9.31 


2010 
Nominal-


Beizuleg. 

Nominal-

Beizuleg. 

werte1 

Zeitwerte 

werte1 

Zeitwerte 

in Mio. 

DevisentermingeschfteGBPin 2010 

davon mitFlligkeitin2010 
 

 

2,8 

 

davon mitFlligkeitin2011 
8,6 

0,1 

 

 
DevisentermingeschfteUSD/CLPin 2010 

davon mitFlligkeitin2011 
14,4 

0,2 

 

 
DevisentermingeschfteUSD 

davon mitFlligkeitin2010 
 

 

60,7 

-0,5 

davon mitFlligkeitin2011 
243,8 

2,1 

 

 
Gekaufte einfacheDevisenoptionenUSD 

davon mitFlligkeitin2010 
 

 

569,6 

19,2 

davon mitFlligkeitin2011 
629,7 

27,3 

 

 

davon mitFlligkeitin2012 
131,2 

6,4 

 

 
Verkaufte einfacheDevisenoptionenUSD 

davon mitFlligkeitin2010 
 

 

70,2 

-1,2 

davon mitFlligkeitin2011 
485,5 

-4,4 

 

 

davon mitFlligkeitin2012 
147,3 

-4,6 

 

 

Devisengeschfte insgesamt 

1.660,5 

27,1 

703,3 

17,5 

1 UmgerechnetinEuromitgewichteten Sicherungskursen. 

Im Folgenden wird dargestellt, wie sich die vorgenannten Marktwerte unter Annahme eines 
anderen Wechselkurses zum Bilanzstichtag entwickelt htten: 

Die zur Sicherung operativer USD-Eingnge eingesetzten einfachen Optionen htten sich bei 
einer nderung der Kassakurse am Bilanzstichtag um  10 % wie folgt verndert: 

Bei einem Kurs von 1,20258 USD/eUR (-10%) htte sich der ausgewiesene Marktwert um 
67,9Mio.verringert.Bei1,46982USD/eUR (+10%)wrederMarktwertum76,0Mio.gestiegen. 
Der im Vorjahr ausgewiesene Marktwert htte sich bei einem Kurs von 1,2965 USD/eUR 


196 5.9 anhang 

196 5.9 anhang 
jahres 
um 46,5 Mio.  gestiegen. 

Die zur Absicherung von Frachten eingesetzten Swaps bestanden zum Bilanzstichtag mit 
einem Nominal von 540 Charterdays auf den Baltic Panamax Index und einem beizulegenden 
Zeitwert von -5,2 Mio. . Bei einer Kursnderung des Referenzindexes fr die Frachtensicherung 
um  10 % htte sich der Marktwert um 0,6 Mio.  erhht bzw. verringert. 

Die genannten Marktwertvernderungen htten zu einer entsprechenden Erhhung bzw. 
Verringerung des unbereinigten Konzernergebnisses vor Steuern sowie des Eigenkapitals 
gefhrt. 

(19)EIgEnkaPItal 
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Eigenkapitals ist gesondert auf der Seite 165 dargestellt. 


(20)gEzEIchnEtEskaPItal 

Das gezeichnete Kapital der K+S AKtiengeSellSchAft betrgt 191,4 Mio.  und ist in 
191,4 Mio. nennwertlose Inhaber-Stckaktien eingeteilt. Im Geschftsjahr 2010 befanden sich 
durchschnittlich 191,34 Mio. (Vorjahr: 166,15 Mio.) Stckaktien im Umlauf. 

Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 14. Mai 2008 wurde der Vorstand ermchtigt, mit 
Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der K+S AKtiengeSellSchAft bis zum 9. 
Mai 2011 gegen Bar-oder Sacheinlage einmal oder mehrmals, insgesamt jedoch um hchstens 
82,5 Mio.  durch Ausgabe von hchstens 82,5 Mio. neuen, auf den Inhaber lautenden Stckaktien 
zu erhhen (Genehmigtes Kapital). Im Zuge der Kapitalerhhung wurde durch Beschluss 
des Aufsichtsrats vom 25. November 2009 die Hhe des genehmigten Kapitals angepasst. 
Der Vorstand ist nunmehr ermchtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital 
der K+S AKtiengeSellSchAft bis zum 9. Mai 2011 gegen Bar- oder Sacheinlage einmal 
oder mehrmals, insgesamt jedoch um hchstens 56,1 Mio.  durch Ausgabe von hchstens 
56,1 Mio. neuen, auf den Inhaber lautenden Stckaktien zu erhhen (Genehmigtes Kapital). 

Bei Durchfhrung einer Kapitalerhhung ist den Aktionren grundstzlich ein Bezugsrecht 
einzurumen. Der Vorstand kann mit Zustimmung des Aufsichtsrats das gesetzliche Bezugsrecht 
der Aktionre in den folgenden Fllen ausschlieen, und zwar insgesamt bis zu einem 
anteiligen Betrag des Grundkapitals von 41,25 Mio.  (entsprechend 41,25 Mio. Stckaktien): 

+ fr Spitzenbetrge, die infolge des Bezugsrechts entstehen; 
+ bei Kapitalerhhungen gegen Bareinlagen, wenn die Kapitalerhhung 10 % des Grundkapitals 
nicht bersteigt und der Ausgabebetrag fr die neuen Aktien den mageblichen 
Brsenpreis nicht wesentlich unterschreitet; als mageblicher Brsenpreis gilt dabei der 
gewichtete Durchschnitt der Brsenpreise der Aktien im Computer-Handelssystem XetRA 
(oder eines an dessen Stelle tretenden, funktional vergleichbaren Nachfolgesystems) whrend 
der letzten zehn Brsentage vor Zeichnung der neuen Aktien; 
+ bei Kapitalerhhungen gegen Sacheinlagen, wenn die neuen Aktien beim Erwerb eines 
Unternehmens oder einer Unternehmensbeteiligung als Gegenleistung eingesetzt werden 
sollen. 
Der Vorstand ist ferner ermchtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten 
einer Kapitalerhhung aus dem genehmigten Kapital festzulegen. 

Entsprechend dem Beschluss der Hauptversammlung vom 11. Mai 2010 wurde der Vorstand 
ermchtigt, bis zum 10. Mai 2015 eigene Aktien bis zu 10 % des Grundkapitals zu erwerben. 
Der Erwerb erfolgt ber die Brse oder mittels eines an alle Aktionre gerichteten ffentlichen 
Kaufangebots. Im Falle des Erwerbs ber die Brse darf der von der Gesellschaft gezahlte 
Kaufpreis je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den mageblichen Brsenpreis um nicht mehr 
als 10 % ber- oder unterschreiten. Im Falle eines an alle Aktionre gerichteten ffentlichen 
Kaufangebots darf der angebotene Kaufpreis je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den mageblichen 
Brsenpreis um nicht mehr als 10 % ber- oder unterschreiten. 

Die Verwendung der Aktien, die aufgrund der beschriebenen Ermchtigung oder einer frher 
von der Hauptversammlung nach  71 Abs. 1 Nr. 8 AktG erteilten Ermchtigung erworben 
wurden, erfolgt gem den im Hauptversammlungsbeschluss genannten Zwecken. Mit 
der Ermchtigung vom 11. Mai 2010 wurde die auf der Hauptversammlung vom 13. Mai 2009 
erteilte Ermchtigung zum Erwerb eigener Aktien aufgehoben. Im Geschftsjahr 2010 hat die 
K+S AKtiengeSellSchAft von der Ermchtigung keinen Gebrauch gemacht. 


konzernabschluss 

konzernabschluss 
anhang 197 
GezeichnetesKapital TAB:5.9.32 

im Umlauf 
befindliche aus-

Gezeichnetes 
stehende Aktien 

Kapital 

in Mio. 

165,0 

165,0 

Kapitalerhhunggegen Bareinlage 

26,4 

26,4 

31.12.2009 

191,4 

191,4 

191,4 

191,4 

(21)andErE rcklagEn undbIlanzgEwInn 

In der Konzernbilanz werden andere Rcklagen und der Bilanzgewinn in einer Position 
zusammengefasst. Die Entwicklung der Gewinnrcklagen einschlielich Bilanzgewinn und 
der Rcklage fr Unterschiedsbetrge aus der Whrungsumrechnung wird in der Entwicklung 
des Eigenkapitals gesondert dargestellt. 

Fr die Ausschttung der Dividende ist der Jahresabschluss der K+S AKtiengeSellSchAft 
magebend, der nach deutschem Handelsrecht aufgestellt wird. Es ist beabsichtigt, der Hauptversammlung 
vorzuschlagen, eine Dividende von 1,00  pro Stckaktie (Vorjahr: 0,20 ), d.h. 
insgesamt 191,4 Mio.  (Vorjahr: 38,3 Mio. ), an die Aktionre auszuschtten. Zum Bilanzstichtag 
ergibt sich folgender Bilanzgewinn im Einzelabschluss der K+S AKtiengeSellSchAft: 


bilanzGewinnK+s aKtienGesellschaft TAB:5.9.33 


2010 2009 

in Mio. 

Bilanzgewinn K+S Aktiengesellschaftam 1. Januar 

46,2 

399,4 
Dividendenausschttung fr dasVorjahr 

-38,3 

-396,0 
Jahresberschuss K+S Aktiengesellschaft 

217,8 

42,8 

BilanzgewinnK+S Aktiengesellschaftam31.Dezember 

225,7 

46,2 


(22)angabEn zumkaPItalmanagEmEnt 


KapitalmanaGement 
in Mio. 

Eigenkapital 

LangfristigesFremdkapital 

KurzfristigesFremdkapital 

Bilanzsumme 

Eigenkapitalquote 

Fremdkapitalquote 

Das Eigenkapital ist im Vergleich zum Vorjahr um 557,0 Mio.  angestiegen. Die Erhhung des 
Eigenkapitals beruht im Wesentlichen auf dem positiven Konzernergebnis des Geschftsjahres 
2010 (nach Steuern und Anteilen Dritter) in Hhe von 448,6 Mio. ; dem steht die im 
Mai 2010 erfolgte Dividendenausschttung in Hhe von 38,3 Mio.  gegenber. Des Weiteren 
waren erfolgsneutrale Vernderungen des Eigenkapitals zu bercksichtigen, die aus der 
Whrungsumrechnung von Tochterunternehmen in funktionaler Fremdwhrung resultieren 
(im Wesentlichen US-Dollar und kanadische Dollar). Der Rckgang des langfristigen Fremdkapitals 
ist im Wesentlichen auf die Tilgung von Finanzverbindlichkeiten zurckzufhren. 

Potenzielle Manahmen zur Beeinflussung der Kapitalstruktur knnen sowohl das Eigenkapital 
(z.B.durch Kapitalerhhung,Aktienrckkauf,Dividendenausschttung) als auch das 
Fremdkapital (z.B. durch Kreditaufnahme/-tilgung) betreffen. Der zum 31. Dezember 2010 
erreichte Wert der Eigenkapitalquote bertrifft unseren Zielkorridor von ca. 35 bis 45 %. 

(23)rckstEllungEn 

Die Entwicklung der Rckstellungen ist gesondert auf den Seiten 170 f. dargestellt. 

TAB:5.9.34 

2010 2009 
2.651,6 
1.919,1 
1.003,0 
2.094,6 
2.235,7 
886,8 

5.573,7 

5.217,1 

47,6% 

40,1% 

52,4% 

59,9% 


198 5.9 anhang 

198 5.9 anhang 

Die Rckstellungen fr Pensionen und hnliche Verpflichtungen setzen sich aus folgenden 
Positionen zusammen: 


rcKstellunGenfrpensionen undhnliche verpflichtunGen TAB:5.9.35 
2010 2009 

in Mio. 

Rckstellungen frPensionszusagen 

114,7 

136,0 

Rckstellungen fr sonstigepensionshnlicheLeistungszusagen 

70,1 

58,3 

Rckstellungen frPensionen und hnlicheVerpflichtungen 

184,8 

194,3 

Die Vorjahreszahlen wurden aufgrund der endgltigen Kaufpreisallokation von moRton 
SAlt angepasst. Weitere Erluterungen finden sich unter Endgltige Kaufpreisallokation 
moRton SAlt und Anpassung Vorjahreszahlen auf den Seiten 174 ff. 

Die Rckstellungen fr Pensionszusagen betreffen in Hhe von 78,0 Mio.  (Vorjahr: 87,7 
Mio. ) Altersversorgungssysteme im Inland. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um 
Direktzusagen aus mittlerweile geschlossenen Versorgungssystemen. Der berwiegende 
Teil der inlndischen Verpflichtungen betrifft Pensionre. Im europischen Ausland bestanden 
zum Bilanzstichtag weitere Rckstellungen fr Pensionszusagen in Hhe von 3,2 Mio.  
(Vorjahr: 3,4 Mio. ). 

Des Weiteren bestehen Pensionszusagen sowie pensionshnliche Leistungszusagen in den 
USA,Kanada und auf den Bahamas.Die Hhe der Pensionszusagen hngt u.a.vom Einkommen 
und der Dauer der Beschftigung ab. Zum 31. Dezember 2010 wurden hierfr Rckstellungen 
in Hhe von 33,5 Mio.  (Vorjahr: 44,9 Mio. ) gebildet. Die pensionshnlichen Leistungszusagen 
umfassen im Wesentlichen Leistungen fr Krankheitskosten und Lebensversicherungen. 
Die Rckstellungen fr diese Zusagen am 31. Dezember 2010 betrugen 70,1 
Mio.  (Vorjahr: 58,3 Mio. ). 

Die Hhe der Rckstellungen fr Pensionen und hnliche Verpflichtungen wird als versicherungsmathematischer 
Barwert der erdienten Versorgungsansprche (Anwartschaftsbarwert) 
berechnet. Ein Teil der inlndischen Versorgungsansprche ist ber externes Planvermgen 
im Rahmen eines Contractual Trust Arrangements (ctA) finanziert. Des Weiteren sind die 

Pensionszusagen in Kanada und auf den Bahamas ebenfalls teilweise mit Planvermgen aus-
finanziert. Bei der Berechnung der Rckstellungen fr Pensionen und hnliche Verpflichtungen 
zum Bilanzstichtag wurden folgende Bewertungsannahmen getroffen: 


versicherunGsmathematische annahmen 
bewertunGversorGunGszusaGen TAB:5.9.36 

in %,gewichteter Durchschnitt 
Pensionszusagen 
Rechnungszins 
Inland 
4,9 
2010 
Ausland 
5,2 
Inland 
5,3 
2009 
Ausland 
6,1 

Erwartete jhrliche Einkommenssteigerung 

1,8 

3,6 

1,8 

4,0 

Erwartete jhrlicheRentensteigerung 

1,5 

1,2 

1,5 

1,0 

SonstigepensionshnlicheLeistungszusagen 

Rechnungszins 

 

5,3 

 

6,0 

Fr die Ermittlung des Pensionsaufwands des aktuellen Geschftsjahrs wurden die folgenden 
 zum Ende des vergangenen Geschftsjahrs festgelegten  versicherungsmathematischen 
Annahmen verwendet: 


versicherunGsmathematische annahmen 

aufwand versorGunGszusaGen TAB:5.9.37 

in %,gewichteter Durchschnitt 
Pensionszusagen 
Rechnungszins 
Erwartete jhrliche Einkommenssteigerung 
Erwartete jhrliche Rentensteigerung 
Erwartete Rendite des Planvermgens 
Sonstigepensionshnliche Leistungszusagen 
Rechnungszins 
Inland 
5,3 
1,8 
1,5 
6,0 
 
2010 
Ausland 
6,1 
4,0 
1,0 
8,0 
6,0 
Inland 
5,3 
1,8 
1,5 
6,0 
 
2009 
Ausland 
6,1 
4,0 
1,0 
8,0 
6,0 

Bei den pensionshnlichen Zusagen fr gesundheitsfrsorgliche Leistungen wurden zudem 
folgende  im Zeitablauf fallende  jhrliche Kostensteigerungen unterstellt: 


+ + 
+ USA: 6,0 % / 5,0 % ab 2012 (Vorjahr: 7,0 % / 5,0 % ab 2012) 
+ Bahamas: 4,5 % (Vorjahr: 4,5 %) 
Die erwartete Rendite des Planvermgens basiert auf den erwarteten langfristigen Ertrgen 
aus den zu Beginn des Geschftsjahres im Planvermgen enthaltenen Wertpapieren unter 
Bercksichtigung etwaiger Neudotierungen.Hierbei werden u.a.die Allokation des Planvermgens 
auf die einzelnen Asset-Klassen, die Zins- und Dividendenerwartungen sowie die 
aktuellen konomischen Rahmenbedingungen bercksichtigt. Zum Ende des Geschftsjahres 
2010 ergibt sich folgende Aufteilung des Planvermgens: 


aufteilunGplanvermGen nach vermGensKateGorien TAB:5.9.38 
2010 


2009 
gesamt 

Inland 

Ausland 

gesamt 

Inland 

Ausland 

in Mio. 

Anleihen 

100,6 

60,6 

40,0 

86,8 

53,3 

33,5 
Aktien 

127,8 

34,1 

93,7 

114,7 

37,3 

77,4 
Flssige Mittel und Sonstiges 

11,8 

11,6 

0,2 

8,1 

7,0 

1,1 

Planvermgen am31.Dezember 

240,2 

106,3 

133,9 

209,6 

97,6 

112,0 

Die Position Flssige Mittel und Sonstiges umfasst u.a. verpfndete Rckdeckungsversicherungen. 


Versicherungsmathematische Gewinne bzw. Verluste werden nur in der Gewinn- und Verlustrechnung 
erfasst, sofern sie den 10 %-Korridor bersteigen (Maximum aus 10 % des Verpflichtungsumfangs 
und 10 % des Planvermgens). Der bersteigende Betrag wird ergebniswirksam 
ber die durchschnittliche Restdienstzeit der Aktiven verteilt. 

Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Entwicklung des Anwartschaftsbarwerts und des 
Planvermgens: 

konzernabschluss 

5.9 anhang 199 
entwicKlunG anwartschaftsbarwert TAB:5.9.39 


2010 


2009 
gesamt 

Inland 

Ausland 

gesamt 

Inland 

Ausland 

in Mio. 

Anwartschaftsbarwertam 1. Januar 

406,7 

188,5 

218,2 

196,1 

193,4 

2,7 
nderungen des 
Konsolidierungskreises  

 

 

205,8 

 

205,8 
Dienstzeitaufwand 9,5 

2,4 

7,1 

4,2 

1,6 

2,6 
Zinsaufwand 23,3 

9,6 

13,7 

12,9 

9,9 

3,0 
Plananpassungen/Planabgeltungen -16,0 

1,6 

-17,6 

-0,3 

 

-0,3 
Pensionszahlungen -23,1 

-15,0 

-8,1 

-16,9 

-15,5 

-1,4 
Versicherungsmathematische 
Gewinne (-)/Verluste (+) 24,6 

8,3 

16,3 

-0,9 

-0,9 

 
Wechselkursnderungen 27,7 

 

27,7 

5,8 

 

5,8 

Anwartschaftsbarwert 
am31. Dezember 

452,7 

195,4 

257,3 

406,7 

188,5 

218,2 

Die versicherungsmathematischen Verluste der Berichtsperiode in Hhe von 24,6 Mio.  resultieren 
im Wesentlichen aus der Verringerung des Rechnungszinses. 


entwicKlunGplanvermGen TAB:5.9.40 
2010 
gesamt 


Inland 

Ausland 

gesamt 

Inland 

Ausland 

in Mio. 

Planvermgen am 1. Januar 

209,6 

97,6 

112,0 

81,1 

81,1 

 
nderungen des 
Konsolidierungskreises  

 

 

106,3 

 

106,3 
Erwartete Ertrge aus 
dem Planvermgen 15,7 

5,9 

9,8 

7,0 

4,9 

2,1 
Abweichung zwischen erwarteten 
und tatschlichen Ertrgen -1,2 

-0,6 

-0,6 

15,7 

15,4 

0,3 
Beitrgedes Arbeitgebers 4,4 

 

4,4 

1,0 

 

1,0 
Erfassung 
Rckdeckungsversicherungen 6,5 

6,5 

 

 

 

 
Pensionszahlungen -9,8 

-3,1 

-6,7 

-4,9 

-3,8 

-1,1 
Wechselkursnderungen 15,0 

 

15,0 

3,4 

 

3,4 

Planvermgen am31.Dezember 

240,2 

106,3 

133,9 

209,6 

97,6 

112,0 


200 5.9 anhang 

200 5.9 anhang 


berleitunGbilanzwertepensionen TAB:5.9.41 
2010 


2009 

gesamt 

Inland 

Ausland 

gesamt 

Inland 

Ausland 

in Mio. 

Anwartschaftsbarwert 
am31. Dezember 

452,7 

195,4 

257,3 

406,7 

188,5 

218,2 

davonvollstndig durch 
Planvermgengedeckt 
29,1 

29,1 

 

30,1 

30,1 

 

 davon teilweise durch 
Planvermgengedeckt 
288,5 

105,2 

183,3 

245,8 

104,4 

141,4 

Planvermgen am31.Dezember 

240,2 

106,3 

133,9 

209,6 

97,6 

112,0 

Finanzierungsstatus 

212,5 

89,1 

123,4 

197,1 

90,9 

106,2 

Nichterfassteversicherungsmathematische 
Gewinne (+)/Verluste (-) 

-34,0 

-17,4 

-16,6 

-8,2 

-8,5 

0,3 

Bilanzwerte am31.Dezember 

178,5 

71,7 

106,8 

188,9 

82,4 

106,5 

 davonRckstellungen 
frPensionen (+) 
184,8 

78,0 

106,8 

194,3 

87,8 

106,5 

 davonVermgenswert(-) 
-6,3 

-6,3 

 

-5,4 

-5,4 

 

Der Pensionsaufwand aus den leistungsorientierten Versorgungszusagen setzt sich wie 

folgt zusammen: 


pensionsaufwandausleistunGsorientierten 

versorGunGszusaGen TAB:5.9.42 


2010 


2009 
gesamt 

Inland 

Ausland 

gesamt 

Inland 

Ausland 

in Mio. 

Dienstzeitaufwand 

9,5 

2,4 

7,1 

4,2 

1,6 

2,6 
Zinsaufwand 

23,3 

9,6 

13,7 

12,9 

9,9 

3,0 
Plananpassungen/Planabgeltungen 

-16,0 

1,6 

-17,6 

-0,3 

 

-0,3 
TilgungversicherungsmathematischerVerluste 


 

 

 

1,7 

1,7 

 
Erwarteter Ertrag aus 
dem Planvermgen 

-15,7 

-5,9 

-9,8 

-7,0 

-4,9 

-2,1 

Pensionsaufwand 

1,1 

7,7 

-6,6 

11,5 

8,3 

3,2 

Der Dienstzeitaufwand wird entsprechend der Zuordnung der Mitarbeiter in der Gewinn- 
und Verlustrechnung unter folgenden Positionen ausgewiesen: 

+ Herstellungskosten 
+ Vertriebskosten 
+ allgemeine Verwaltungskosten 
+ Forschungs- und Entwicklungskosten 
+ sonstige betriebliche Aufwendungen 
Der Zinsaufwand, die erwarteten Ertrge aus dem Planvermgen sowie die Tilgung der versicherungsmathematischen 
Gewinne und Verluste werden im Zinsergebnis erfasst. Rckstellungsauflsungen 
aus Plananpassungen/Planabgeltungen werden als sonstiger betrieblicher 
Ertrag ausgewiesen. 

Im Zeitablauf ergibt sich folgende Entwicklung der Pensionsverpflichtungen und des Planvermgens: 



entwicKlunG anwartschaftsbarwert undplanvermGen TAB:5.9.43 
2010 2009 2008 2007 2006 

in Mio. 

Anwartschaftsbarwertam31.Dezember 

452,7 

406,7 

196,2 

208,5 

202,6 
Planvermgen am31.Dezember 

240,2 

209,6 

81,1 

80,4 

82,3 

Unterdeckung (+)/berdeckung (-) 

212,5 

197,1 

115,1 

128,1 

120,3 

Erfahrungsbedingte Gewinne (+)/ 
Verluste (-) ausVerpflichtungen 

0,3 

0,9 

-6,7 

-3,7 

1,7 
Sonstige Gewinne (+)/ 
Verluste (-) ausVerpflichtungen 

-24,9 

 

13,8 

-4,1 

 
Erfahrungsbedingte Gewinne (+)/ 
Verluste (-) aus Planvermgen 

-1,2 

15,7 

-27,7 

-3,2 

-0,5 

Eine Vernderung des angenommenen Kostentrends der pensionshnlichen Zusagen fr 
gesundheitsfrsorgliche Leistungen wrde zu folgenden Effekten fhren: 





Vernderung um1%-Punkt 
Erhhung 

Verringerung 

in Mio. 

Effekt auf den Dienstzeit-undZinsaufwand 

0,9 

-0,7 
Effekt auf den Anwartschaftsbarwert 11,3 

-8,9 

Im Geschftsjahr 2011 ist aus Pensions- und pensionshnlichen Zusagen ein Zahlungsmittelabfluss 
in Hhe von 25,6 Mio.  zu erwarten. Dieser umfasst Dotierungen an das Planvermgen 
sowie Rentenzahlungen, die nicht durch entsprechende Erstattungen aus dem Plan-
vermgen gedeckt sind. 

Darber hinaus bestehen weitere Altersversorgungssysteme, fr die keine Rckstellungen zu 
bilden sind, da mit Zahlung der Beitrge keine weiteren Leistungsverpflichtungen bestehen 
(beitragsorientierte Plne). Diese umfassen sowohl allein arbeitgeberfinanzierte Leistungen 
als auch Zuschsse fr Entgeltumwandlungen der Arbeitnehmer. 

Im Rahmen der inzwischen geschlossenen zustzlichen Versorgung ber die BASf-Pensionskasse 
leisten Arbeitgeber und Mitarbeiter Beitrge. Dieser Versorgungsweg ist als gemeinschaftlicher 
Plan mehrerer Arbeitgeber i.S.v. iAS 19.29 zu qualifizieren. Der Plan ist grundstzlich 
als leistungsorientiert einzustufen. Da zuverlssige Informationen ber Planvermgen 
und Verpflichtungen nur fr die Pensionskasse insgesamt vorliegen und nicht fr 
die auf die K+S gRUppe entfallenden Anteile, liegen keine ausreichenden Informationen fr 
eine Bilanzierung des Plans vor. Deshalb wird dieser Plan gem iAS 19.30 als beitragsorientiert 
behandelt. 

Insgesamt ergibt sich fr die Berichtsperiode folgender Altersversorgungsaufwand: 


aufwand altersversorGunG TAB:5.9.45 


2010 


2009 
gesamt 

Inland 

Ausland 

gesamt 

Inland 

Ausland 

in Mio. 

Aufwand beitragsorientierte Plne 

16,7 

5,0 

11,7 

12,7 

10,8 

1,9 
Dienstzeitaufwand leistungsorientierteZusagen 


9,5 

2,4 

7,1 

4,2 

1,6 

2,6 

Aufwand Altersversorgung 

26,2 

7,4 

18,8 

16,9 

12,4 

4,5 

konzernabschluss 

5.9 anhang 201 
Zudem wurden Beitrge in Hhe von 88,8 Mio.  (Vorjahr: 84,2 Mio. ) an staatliche Rentenversicherungstrger 
geleistet. 

(25)rckstEllungEnfrbErgbaulIchE vErPflIchtungEn 


rcKstellunGenfrberGbauliche verpflichtunGen TAB:5.9.46 
2010 
gesamt 


davonkurzfristig 

gesamt 

davonkurzfristig 

in Mio. 

Gruben-und 
Schachtverfllung 

261,9 

7,3 

226,2 

7,1 
Haldenverwahrung 165,7 

 

119,7 

 
Bergschden 49,3 

 

33,5 

 
Rckbau 48,8 

 

38,7 

 
Sonstige 10,0 

 

8,2 

 

BergbaulicheRckstellungen 

535,7 

7,3 

426,3 

7,1 

Rckstellungen fr bergbauliche Verpflichtungen sind aufgrund gesetzlicher, vertraglicher 
sowie behrdlicher Auflagen zu bilden und umfassen im Wesentlichen Verpflichtungen 
zur Verfllung von Gruben und Schchten sowie die Verpflichtung zur Haldenverwahrung. 
Auerdem bestehen Rckstellungen fr Bergschdenwagnisse und Rckbauverpflichtungen. 

Die bergbaulichen Verpflichtungen basieren auf gesetzlichen Regelungen wie dem Bundesberggesetz 
und werden vor allem in Betriebsplnen und wasserrechtlichen Erlaubnisbescheiden 
konkretisiert. Im Rahmen dieser berwiegend ffentlich-rechtlichen Verpflichtungen 
sind die Sicherung der Tagesoberflche und Rekultivierungsmanahmen erforderlich. Bergschden 
knnen durch den untertgigen Abbau und die damit verbundene Absenkung der 
Erdoberflche oder aufgrund von Schden im Zusammenhang mit dem Produktionsprozess 
durch Staub oder Versalzung entstehen. Durch die Rckstellungen sind die erkennbaren Verpflichtungen 
zur Wiedernutzbarmachung sowie die Verpflichtungen aus verursachten bzw. 
bereits eingetretenen Bergschden bercksichtigt. 

Die Hhe der zu bildenden Rckstellungen basiert auf den erwarteten Aufwendungen bzw. 
den geschtzten Schadenersatzleistungen. Bergbaubedingte Rckstellungen sind berwiegend 
langfristige Rckstellungen, die auf Basis der zuknftig erwarteten Aufwendungen mit 


202 5.9 anhang 

202 5.9 anhang 
sungsfaktor 
fr die bergbaulichen Verpflichtungen in den eU-Lndern betrgt 4,7 % (Vorjahr: 
5,6 %). Als Abzinsungsfaktor fr die bergbaulichen Verpflichtungen der in 2009 erstmalig 
konsolidierten Gesellschaften der moRton-Gruppe wird ein Zinssatz von 5,1 % (USA, Vorjahr: 
5,8 %) bzw. 5,3 % (Kanada, Vorjahr: 6,2 %) verwendet. Aus der Anpassung des Diskontierungszinssatzes 
im Geschftsjahr 2010 resultierte eine Erhhung der bergbaulichen Rckstellungen 
in Hhe von 81,0 Mio. . Die erwarteten Erfllungszeitpunkte sind im Wesentlichen abhngig 
von der wirtschaftlichen Restnutzungsdauer der Standorte. Die Verpflichtungen reichen 
teilweise weit ber das Jahr 2050 hinaus. 

Die Zufhrung zu den bergbaulichen Rckstellungen im Berichtsjahr in Hhe von 121,0 Mio.  
(Vorjahr: 37,8 Mio. ) beruht neben der Zinssatzanpassung im Wesentlichen auf der jhrlichen 
Aufzinsung der Rckstellungen, der Bildung von zustzlichen Rckstellungen fr bergbauliche 
Risiken sowie der Neubewertung von bestehenden Rckstellungen. 

Mit der Inanspruchnahme von bergbaulichen Rckstellungen in Hhe von 6,7 Mio.  (Vorjahr: 
8,4 Mio. ) wurde der Verpflichtung zur Verwahrung von Altstandorten Rechnung getragen. 
Weiterhin handelt es sich auch um Aufwendungen im Zusammenhang mit Bergschdenwagnissen. 


Die Rckstellungsauflsungen in Hhe von 7,3 Mio.  (Vorjahr: 9,6 Mio. ) resultieren im 
Wesentlichen aus einer Verringerung einzelner erwarteter Verpflichtungen. 

(26)langfrIstIgEPErsonalvErPflIchtungEn 


lanGfristiGepersonalverpflichtunGen TAB:5.9.47 
2010 2009 
in Mio.  
Rckstellungen fr Long Term Incentives 29,2  
Rckstellungen fr Altersteilzeit 26,5 37,1 
Rckstellungen fr Jubilumsgelder 24,0 23,0 
Rckstellungen fr Aktienoptionen 5,7 8,3 
SonstigelangfristigePersonalverpflichtungen 10,9 4,2 
Summe langfristigePersonalverpflichtungen 96,3 72,6 

Die Bilanzierung der Rckstellung des kennzahlenbasierten Long Term Incentive-Programms 
erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren. Versicherungsmathematische 
Gewinne bzw. Verluste werden ergebniswirksam erfasst. Bei der Ermittlung wird ein Rechnungszins 
von 2,1 % zugrunde gelegt. Fr die aufgrund der Umstellung der variablen Vergtungskomponente 
mit langfristiger Anreizwirkung von einer zweijhrigen auf eine vierjhrige 
Laufzeit entstehenden Zuflusslcken in den Jahren 2012 und 2013 wurde das neue lti-
Programm virtuell bereits in den Jahren 2008 und 2009 mit jeweils einer Tranche gestartet. 

/WEitEREiNfORmatiONZum lONgtERmiNcENtivE-pROgRamm findenSieimVergtungsbericht 
auf den Seiten 31 ff. 

Die Rckstellungen fr Altersteilzeit bercksichtigen Verpflichtungen aus abgeschlossenen 
Altersteilzeitvertrgen. Bei der Bewertung werden sowohl Erfllungsrckstnde (Differenz 
zwischen dem Wert der vollen Arbeitsleistung und des Altersteilzeitentgelts zuzglich der 
anfallenden Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung) als auch Aufstockungsbetrge zum 
Altersteilzeitentgelt und zu den Beitrgen der gesetzlichen Rentenversicherung erfasst. Der 
Ansatz erfolgt zum Barwert mittels eines Rechnungszinses von 4,9 % (Vorjahr: 5,3 %) bei einer 
erwarteten jhrlichen Einkommenssteigerung von 1,8 % (Vorjahr: 1,8 %). Die zum Bilanzstichtag 
bestehenden Altersteilzeitverpflichtungen in Hhe von 58,4 Mio.  (Vorjahr: 66,1 Mio. ) 
wurden mit Planvermgen in Hhe von 31,9 Mio.  (Vorjahr: 29,0 Mio. ) saldiert. Das Planvermgen 
besteht in Form eines Contractual Trust Arrangements (ctA) und dient der Sicherung 
der im Rahmen der Altersteilzeitvereinbarungen flligen Leistungen an die Arbeitnehmer. 

Die Rckstellungen fr Jubilumsgelder werden fr knftige Zahlungen anlsslich des 25-jhrigen, 
40-jhrigen oder 50-jhrigen Dienstjubilums gebildet. Die Bewertung erfolgt nach der 
Projected-Unit-Credit-Methode. Der Berechnung wurden ein Rechnungszins von 4,9 % (Vorjahr: 
5,3 %) sowie eine erwartete jhrliche Einkommenssteigerung von 1,8 % (Vorjahr: 1,8 %) 
zugrunde gelegt. 

Die Rckstellungen fr das Aktienoptionsprogramm betreffen in bar abzugeltende virtuelle 
Aktienoptionen. Der Bestand dieser Optionen setzte sich zu Beginn der Berichtsperiode wie 
folgt zusammen: 




erstmalig 

beizulegender 

Rckstellung 

Anzahl Optionen 

ausbbar 

Verfall 

Zeitwertin Mio. 

in Mio. 

12.840 Mai 2008 Mai 2011   
54.580 Mai 2009 Mai 2012 0,3 0,3 
1.475.600 Mai 2010 Mai 2013 7,6 6,3 
2.458.800 Mai 2011 Mai 2014 5,0 1,7 
4.001.820 12,9 8,3 

Im Geschftsjahr 2010 wurden 1.432.320 Optionen, die erstmalig im Mai 2010 ausbbar waren, 
von berechtigten Mitarbeitern ausgebt, 150.000 Optionen sind vorzeitig verfallen. 

Fr die bestehenden Optionen wurden im Geschftsjahr 2010 Aufwendungen aus Rckstellungszufhrungen 
in Hhe von 3,9 Mio.  erfasst. Die Auszahlung im Geschftsjahr in Hhe 
von 13,6 Mio.  fhrte zu einem Rckstellungsverbrauch in Hhe von 6,3 Mio. . 

Das Aktienoptionsprogramm wurde im Geschftsjahr 2010 durch ein kennzahlenbasierendes 
langfristiges Vergtungssystem (Long Term Incentive) ersetzt, dadurch konnten die Mitarbeiter 
keine weiteren Optionen erwerben. 

Zum 31. Dezember 2010 betrug der Bestand der virtuellen Aktienoptionen: 

bestandvirtueller aKtienoptionen31.12.2010 TAB:5.9.49 

erstmalig 

beizulegender 

Rckstellung 

Anzahl Optionen 

ausbbar 

Verfall 

Zeitwertin Mio. 

in Mio. 

7.200 Mai 2009 Mai 2012   
4.800 Mai 2010 Mai 2013 0,1 0,1 
2.407.500 Mai 2011 Mai 2014 6,7 5,6 
2.419.500 6,8 5,7 

Der beizulegende Zeitwert der ausbbaren Optionen betrug zum 31. Dezember 2010 0,1 Mio. . 
Als beizulegender Zeitwert der erstmalig im Mai 2009 ausbbaren Optionen wurde der 
innere Wert herangezogen, da die erreichte Performance dieser Optionen bereits weit ber 
der maximal vergteten Kappungsgrenze von 25 % liegt. Der beizulegende Zeitwert der erstmalig 
im Mai 2010 sowie im Mai 2011 ausbbaren Optionen wurde auf Basis eines mehrperi


konzernabschluss 

5.9 anhang 203 
odischen Binomialmodells ermittelt. Dabei werden der Kurs der K+S-Aktie und der Stand des 
DAX am Bewertungsstichtag sowie die historische Volatilitt der K+S-Aktie gegenber dem 
DAX zugrunde gelegt. Die historische Volatilitt der berperformance wurde auf Basis der 
Kursdaten der letzten 250 Handelstage ermittelt, da dieser Zeitraum der am Bilanzstichtag 
erwarteten durchschnittlichen Optionslaufzeit entspricht. Die auf diese Weise ermittelte Volatilitt 
betrug bei dem im Mai 2013 verfallenden Optionsprogramm 20,66 % (Vorjahr: 38,21 %), 
bei dem im Mai 2014 verfallenden Optionsprogramm 20,86 % (Vorjahr: 38,74 %). Der Berechnung 
wurde ein Basiskurs der K+S-Aktie von 46,51  (Verfall Mai 2013) bzw. 37,79  (Verfall 
Mai 2014) zugrunde gelegt. Als risikoloser Zinssatz wurden 0,75 % unterstellt. Die erwartete 
Fluktuation wurde nicht bercksichtigt, da dies keinen wesentlichen Einfluss auf die Hhe 
des Werts der Option hat. Erwartete Dividenden bleiben ebenfalls unbercksichtigt, da diese 
bei der Ermittlung der fr den Vorteil aus der Optionsausbung relevanten Performance der 
K+S-Aktie bercksichtigt werden. Der Ansatz der Rckstellungen erfolgt anteilig ber den 
Zeitraum der zweijhrigen Ausbungssperrfrist. Zur allgemeinen Beschreibung des Aktienoptionsprogramms 
siehe Anmerkung (10). 

(27)sonstIgE umwEltvErPflIchtungEn 

Die folgende Tabelle fasst die mit der Akquisition von moRton SAlt verbundenen sonstigen 
Umweltverpflichtungen zusammen: 


umweltverpflichtunGen morton salt TAB:5.9.50 
2010 2009 
in Mio.  
Umweltverpflichtungen Chemiestandorte (langfristig)  104,9 
Umweltverpflichtungen Chemiestandorte (kurzfristig)  13,2 

SonstigeUmweltverpflichtungen Chemiestandorte(gesamt) 

 

118,1 

 bilanzierte Erstattungsansprche 
 

117,3 

Die im Jahre 2009 bernommenen Umweltverpflichtungen resultierten aus der frheren 
Chemiettigkeit von moRton SAlt, die mit Erwerb der Gesellschaft auf die K+S gRUppe 
bergegangen waren. Dabei handelte es sich beispielsweise um Verpflichtungen zur Beseitigung 
von Grundwasser-und Bodenschden. Da von Seiten des Veruerers Rohm & hAAS 
nur unzureichende Informationen hinsichtlich des Verpflichtungsumfangs erhltlich waren, 
wurden Umweltsachverstndige mit der Erstellung entsprechender Gutachten beauftragt. 


204 5.9 anhang 

204 5.9 anhang 
tet, 
die mittels eines gewichteten Durchschnittszinssatzes von 5,0 % in den anzusetzenden 
Rckstellungsbetrag zum 31. Dezember 2009 berfhrt wurden. Die erwarteten Zahlungsmittelabflsse 
erstreckten sich ber einen Zeitraum von bis zu 30 Jahren. Da auch die Umweltsachverstndigen 
nur ber eingeschrnkte Informationen verfgten, war sowohl die Schtzung 
der Hhe als auch der Flligkeit des Zahlungsmittelabflusses mit entsprechenden Unsicherheiten 
verbunden. 

Mit der Akquisition von moRton SAlt sollten nur die Salzaktivitten der Gesellschaft bernommen 
werden. Daher wurden bereits vor dem Vollzug der Transaktion am 1. Oktober 2009 
bestimmte nicht zum Salzgeschft gehrende Bereiche auf eine Tochtergesellschaft des Veruerers 
bertragen. Des Weiteren hatte die K+S AKtiengeSellSchAft gem Kaufvertrag 
das Recht, frhestens 13 Monate nach dem Vollzug des Kaufvertrags (Closing), also ab dem 1. 
November 2010, alle dem Salzgeschft zuzuordnenden Vermgenswerte und Schulden von 
moRton SAlt (einschlielich der im Salzgeschft ttigen Tochtergesellschaften) auf eine 
andere Gesellschaft der K+S gRUppe zu bertragen und nachfolgend moRton SAlt an den 
Veruerer zurckzubertragen. Dieses Recht wurde zum 1. November 2010 ausgebt, sodass 
der Veruerer fr etwaige bei moRton SAlt verbliebene Verpflichtungen, die nicht dem 
erworbenen Salzgeschft zuzuordnen sind, wieder unmittelbar haftet. 

Mit der Ausbung des Rckbertragungsrechts wurden die bis dahin bilanzierten Umweltverpflichtungen 
sowie die korrespondierenden Erstattungsansprche ausgebucht. 

(28)kurzfrIstIgErckstEllungEn 

Die Verpflichtungen aus Verkaufsgeschften betreffen vor allem Rabatte und Preisnachlsse; 
aus Einkaufsvertrgen resultieren Rckstellungen fr ausstehende Rechnungen. Die 
kurzfristigen Personalverpflichtungen enthalten im Wesentlichen Rckstellungen fr die 
erfolgsabhngige Vergtung der Arbeitnehmer sowie Rckstellungen fr ausstehenden 
Urlaub und Freischichten. 

(29)fInanzIEllEvErbIndlIchkEItEn 

Die folgende Tabelle zeigt die Liquidittsanalyse der finanziellen Verbindlichkeiten in Form 
der vertraglich vereinbarten undiskontierten Zahlungsstrme. 


2010 2010 
Buchwert gesamt 
in Mio.  
Finanzverbindlichkeiten 786,6 843,7 
 davon Anleihen 764,1 819,5 
 davon Verbindlichkeiten 
gg. Kreditinstituten 22,5 24,0 
Verbindlichkeiten aus 
Lieferungen und Leistungen 511,2 511,2 
Verbindlichkeiten gegenber 
verbundenen Unternehmen 12,6 12,6 
SonstigeVerbindlichkeiten 51,7 51,7 
Nichtderivativefinanzielle 
Verbindlichkeiten 1.362,1 1.419,2 

liQuidittsanalyse nichtderivativerfinanzieller verbindlichKeiten2009 

liQuidittsanalyse nichtderivativerfinanzieller verbindlichKeiten2010 TAB:5.9.51 

in Mio. 

Finanzverbindlichkeiten 

 davon Anleihen 
 davonVerbindlichkeiten 
gg.Kreditinstituten 
Verbindlichkeiten aus 

Lieferungen undLeistungen 
Verbindlichkeitengegenber 
verbundenen Unternehmen 

SonstigeVerbindlichkeiten 

Nichtderivativefinanzielle 
Verbindlichkeiten 



Restlaufzeit 
<1Jahr 

172,3 

38,9 

133,4 

346,6 

8,7 

46,7 

574,3 

2009 
Buchwert 

1.266,9 

857,7 

409,2 

346,9 

8,7 

60,3 

1.682,8 

2009 
gesamt 

1.607,3 

1.158,4 

449,0 

346,9 

8,7 

60,3 

2.023,2 

Restlaufzeit 
<1Jahr 

29,7 

11,0 

18,6 

510,8 

12,6 

33,9 

587,0 

Cashflows 

Restlaufzeit 
>1Jahr u. 

Restlaufzeit 
<5Jahre 

>5Jahre 

790,4 

23,6 

785,8 

22,7 

4,6 

0,8 

0,4 

 

  
16,6 1,2 
807,4 24,8 

TAB:5.9.52 

Cashflows 

Restlaufzeit 
>1Jahr u. 

Restlaufzeit 
<5Jahre 

>5Jahre 

1.276,3 

158,7 

962,5 

157,0 

313,9 

1,7 

0,3 

 

  
13,0 0,6 
1.289,6 159,3 

Die Finanzverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag betreffen im Wesentlichen die K+S AKtiengeSellSchAft 
und resultieren aus der im September 2009 mit einem Volumen von 750,0 


Mio.  begebenen Anleihe, die mit einem festen Zinssatz von 5,0 % und einer Laufzeit von 
fnf Jahren ausgestattet ist. 

Mio.  begebenen Anleihe, die mit einem festen Zinssatz von 5,0 % und einer Laufzeit von 
fnf Jahren ausgestattet ist. 

Zudem wurde die im Vorjahr im Rahmen der Akquisition von moRton SAlt bernommene 
USD-Anleihe mit einem ausstehenden Betrag von 145,2 Mio. USD seitens Rohm & hAAS teilweise 
zurckgekauft. Damit verbleibt ein Restbestand von 22,6 Mio. USD mit einer Flligkeit 
in 2020. Daraus resultierende Zins- und Tilgungsbeitrge sind durch Rohm & hAAS zu leisten 
und vertraglich durch eine Bankgarantie gedeckt. Die aus dieser vertraglichen Konstruktion 
resultierenden Erstattungsansprche fr Zins- und Tilgungsbetrge werden unter der 
Position Forderungen und sonstige Vermgenswerte im lang- bzw. kurzfristigen Bereich 
ausgewiesen. 

Die Zinsbindungen sind mit Ausnahme der begebenen Anleihe grundstzlich kurzfristig 
und betragen maximal zwlf Monate. Insofern bestehen zinsbedingte Cashflow-Risiken aus 
mglichen Zinsanpassungen. Die Effektivzinsstze orientieren sich an den Zinsstzen der 
betreffenden Whrungen (Euro, US-Dollar, kanadischer Dollar, brasilianischer Real, chilenischer 
Peso) zuzglich marktgerechter Aufschlge. 

Die Liquidittssteuerung erfolgt ber ein gruppenweites Cashpool-System durch die zentrale 
Treasury-Einheit. Der Liquidittsbedarf wird grundstzlich ber die Liquidittsplanung 
ermittelt und ist ber flssige Mittel und zugesagte Kreditlinien gedeckt. Neben einer bis 
Juli 2015 laufenden Konsortialkreditlinie ber 800 Mio.  bestehen derzeit nicht in Anspruch 
genommene bilaterale Rahmenkreditvereinbarungen. 

/WEitEREiNfORmatiON ZuliquidittsRisiKENfindenSieim Risikoberichtaufden Seiten143f. 

Die folgende Tabelle zeigt die Liquidittsanalyse des Konzerns fr derivative Finanzinstrumente. 
Die Tabelle basiert auf undiskontierten Nettozahlungsstrmen fr derivative Finanzinstrumente, 
die netto ausgeglichen werden, und undiskontierten Bruttozahlungstrmen fr 
derivative Finanzinstrumente, die brutto ausgeglichen werden. 


konzernabschluss 

5.9 anhang 205 
liQuidittsanalysederivativerfinanzinstrumente2010 TAB:5.9.53 

Restlaufzeit 
2010 2010 Restlaufzeit <1Jahr u. Restlaufzeit 
Buchwert gesamt <1Jahr <5Jahre >5Jahre 

in Mio. 

Nettoerfllung 

Frachtderivate 

5,2 

5,3 

1,9 

3,4 

 

Bruttoerfllung 

Devisenderivate1 

-2,4 

-2,4 

-2,4 

 

 
Zahlungsverpflichtung 

284,9 

284,9 

 

 
Zahlungsanspruch 

-287,3 

-287,3 

 

 

1 
DieverkaufteneinfachenDevisenoptionenweisenzumStichtagkeineninnerenWertaufundverursachenauf dieserBasiskeinen 
Zahlungsstrom. 


liQuidittsanalysederivativerfinanzinstrumente2009 TAB:5.9.54 
Restlaufzeit 
2009 2009 Restlaufzeit <1Jahr u. Restlaufzeit 
Buchwert gesamt <1Jahr <5Jahre >5Jahre 

in Mio. 

Nettoerfllung 

Frachtderivate 

5,7 

6,0 

1,3 

4,7 

 

Bruttoerfllung 

Devisenderivate1 

0,6 

0,5 

0,5 

 

 
Zahlungsverpflichtung 

117,9 

117,9 

 

 
Zahlungsanspruch 

-117,4 

-117,4 

 

 

1 
DieverkaufteneinfachenDevisenoptionenweisenzumStichtagkeineninnerenWertaufundverursachenauf dieserBasiskeinen 
Zahlungsstrom. 

(30)wEItErE angabEn zufInanzInstrumEntEn 

Die folgende Tabelle stellt die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte der Finanzinstrumente 
des Konzerns dar: 


206 5.9 anhang 

206 5.9 anhang 
weitere anGaben zufinanzinstrumenten TAB:5.9.55 

Bewertungskategorie 
nach IAS39 Buchwert 
in Mio.  
Anteile an verbundenen Zur Veruerung 
Unternehmen und Beteiligungen verfgbar 22,3 
Kredite und 
Ausleihungen Forderungen 1,8 
Finanzanlagen 24,1 
Forderungen aus Lieferungen Kredite und 
und Leistungen Forderungen 949,8 
brigeForderungen und 
nichtderivativefinanzielle Kredite und 
Vermgenswerte Forderungen 148,6 
ZuHandelszwecken 
Derivate gehalten 41,8 
AndereVermgenswerte 1  27,0 
Sonstige Forderungen 
und Vermgenswerte 217,3 
Kredite und 
FlssigeMittel Forderungen 748,4 
Finanzielle 
Verbindlichkeiten 
zu fortgefhrten 
Finanzverbindlichkeiten Anschaffungskosten 786,6 
Finanzielle 
Verbindlichkeiten 
Verbindlichkeiten aus zu fortgefhrten 
Lieferungen und Leistungen Anschaffungskosten 511,2 
Finanzielle 
Verbindlichkeiten 
Sonstige nichtderivative zu fortgefhrten 
finanzielle Verbindlichkeiten Anschaffungskosten 49,5 
Zu Handelszwecken 
Derivate gehalten 17,1 
Verbindlichkeiten aus 
Finanzierungsleasing  7,0 
AndereVerbindlichkeiten  35,9 
brigeund sonstige 
Verbindlichkeiten 109,5 

1 DiesePosition beinhaltet berwiegend sonstigeVerrechnungskonten. 

2010 

beizulegender 
Zeitwert 

22,3 

1,8 

24,1 

949,8 

148,6 

41,8 

27,0 

217,3 

748,4 

844,9 

511,2 

49,5 

17,1 

7,0 

35,9 

109,5 

Buchwert 

20,1 

2,3 

22,4 

849,6 

363,1 

19,6 

24,0 

406,7 

529,1 

1.266,9 

346,9 

60,2 

7,8 

8,9 

19,2 

96,0 

2009 

beizulegender 
Zeitwert 

20,1 

2,3 

22,4 

849,6 

363,1 

19,6 

24,0 

416,5 

529,1 

1.318,1 

346,9 

60,2 

7,8 

8,9 

19,2 

96,0 

Die Buchwerte der Finanzinstrumente, aggregiert nach den Bewertungskategorien des 
iAS 39, stellen sich wie folgt dar: 


buchwertederfinanzinstrumente 
aGGreGiert nachbewertunGsKateGorien TAB:5.9.56 


2010 


in Mio. 

ZurVeruerungverfgbarefinanzielleVermgenswerte 

22,3 

20,1 
Kredite undForderungen 1.848,6 

1.744,1 
ZuHandelszweckengehaltene finanzielleVermgenswerte 41,7 

19,6 
FinanzielleVerbindlichkeiten zufortgefhrten Anschaffungskosten 1.347,4 

1.674,0 
ZuHandelszweckengehaltene finanzielleVerbindlichkeiten 17,1 

7,8 

Die beizulegenden Zeitwerte der Finanzinstrumente wurden grundstzlich basierend auf 
den am Bilanzstichtag verfgbaren Marktinformationen ermittelt und sind einer Stufe der 
Fair-Value-Hierarchie zuzuordnen. 

Bei Finanzinstrumenten der Stufe 1 erfolgt die Bewertung auf Basis quotierter Preise auf aktiven 
Mrkten fr identische Vermgenswerte und Verbindlichkeiten. Innerhalb der Stufe 2 
wird die Bewertung der Finanzinstrumente auf Basis von Inputfaktoren, die aus beobachtbaren 
Marktdaten ableitbar sind, oder anhand von Marktpreisen fr hnliche Instrumente 
durchgefhrt. Finanzinstrumente der Stufe 3 werden auf Basis von Inputfaktoren, die nicht 
aus beobachtbaren Marktdaten ableitbar sind, bewertet. Zum 31. Dezember 2010 sind zu 
Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermgenswerte in Hhe von 41,7 Mio.  (Vorjahr: 
19,6 Mio. ) und zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Verbindlichkeiten in Hhe von 17,1 
Mio.  (Vorjahr: 7,8 Mio. ) der Stufe 2 der Fair-Value-Hierarchie zuzuordnen. Finanzinstrumente 
der Stufen 1 und 3 der Fair-Value-Hierarchie liegen nicht vor. 

Fr die zu Anschaffungskosten bewerteten Eigenkapitalinstrumente ist eine verlssliche 
Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts aufgrund fehlender aktiver Mrkte nicht mglich. 
Hierbei handelt es sich um Anteile an (nicht konsolidierten) Tochterunternehmen, Gemeinschaftsunternehmen, 
assoziierten Unternehmen und Beteiligungen. Es wird davon ausgegangen, 
dass die Buchwerte am Bilanzstichtag den beizulegenden Zeitwerten entsprechen. 


konzernabschluss 

konzernabschluss 
anhang 207 
Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen Forderungen und nicht derivativen 
Vermgenswerten sowie Flssigen Mitteln entsprechen die Buchwerte aufgrund der 
berwiegend kurzen Laufzeiten dieser Instrumente den beizulegenden Zeitwerten. 

Bei Finanzverbindlichkeiten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen 
nicht derivativen und anderen Verbindlichkeiten wird aufgrund der berwiegend kurzen 
Laufzeiten davon ausgegangen, dass die Buchwerte dieser Instrumente den beizulegenden 
Zeitwerten entsprechen. Fr langfristige Finanzverbindlichkeiten wurde der beizulegende 
Zeitwert als Barwert der zuknftigen Zahlungsstrme bzw. aus Marktpreisen ermittelt. Zur 
Diskontierung werden marktbliche Zinsstze, bezogen auf die entsprechende Fristigkeit, 
verwendet. 

Fr die Ausleihungen und Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing wird aufgrund unwesentlicher 
Abweichungen von Markt-und Kalkulationszinssatz davon ausgegangen, dass die 
Buchwerte den beizulegenden Zeitwerten entsprechen. 

Die folgende Tabelle stellt die aus Finanzinstrumenten resultierenden Nettoergebnisse dar: 


nettoerGebnis ausfinanzinstrumenten TAB:5.9.57 


2010 2009 

in Mio. 

ZurVeruerungverfgbarefinanzielleVermgenswerte 

5,0 

1,3 
Kredite undForderungen 

31,1 

1,7 
ZuHandelszweckengehaltene finanzielleVermgenswerte 
undVerbindlichkeiten 

-16,5 

4,9 
FinanzielleVerbindlichkeiten zufortgefhrten Anschaffungskosten 

-1,5 

3,8 

Das Nettoergebnis aus zur Veruerung verfgbaren finanziellen Vermgenswerten umfasst 
im Wesentlichen Gewinne oder Verluste aus Beteiligungen. 

Das Nettoergebnis aus Krediten und Forderungen enthlt hauptschlich Effekte aus der Whrungsumrechnung 
sowie nderungen in den Wertberichtigungen. 

Das Nettoergebnis aus zu Handelszwecken gehaltenen finanziellen Vermgenswerten und 
Verbindlichkeiten beinhaltet berwiegend Marktwertnderungen derivativer Finanzinstrumente. 
Zudem sind Zinsertrge und -aufwendungen dieser Finanzinstrumente enthalten. 

Das Nettoergebnis aus zu fortgefhrten Anschaffungskosten bewerteten Verbindlichkeiten 
besteht berwiegend aus Effekten der Whrungsumrechnung. 

Die Gesamtzinsertrge und -aufwendungen fr finanzielle Vermgenswerte und Verbindlichkeiten, 
die nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, stellen 
sich wie folgt dar: 


zinserGebnis ausfinanzinstrumenten TAB:5.9.58 

2010 2009 
in Mio.  
Zinsertrge 7,2 4,1 
Zinsaufwendungen -76,9 -44,1 

Fr die im Zinsergebnis enthaltenen Zinsertrge und Zinsaufwendungen aus Finanzinstrumenten 
lsst sich folgende Sensitivitt ermitteln: Bei einer angenommenen Vernderung 
des Zinsniveaus um 1 Prozentpunkt htte sich das Zinsergebnis um 3,2 Mio.  verschlechtert 
bzw. um 5,7 Mio.  verbessert (Vorjahr:  4,1 Mio. ). 

Neben Forderungen und Verbindlichkeiten in der Konzernwhrung Euro bestehen auch Positionen 
in Fremdwhrungen. Wre der Euro gegenber den Fremdwhrungen (berwiegend 
US-Dollar) um 10 % strker bzw. schwcher geworden, htte sich eine ergebniswirksame Vernderung 
des beizulegenden Zeitwerts der saldierten Position aus Fremdwhrungsforderungen 
und -verbindlichkeiten um  19,8 Mio.  (Vorjahr:  19,4 Mio. ) ergeben. 

(31)EvEntualschuldEn 
In der K+S gRUppe bestehen im Rahmen ihrer allgemeinen Geschftsttigkeit verschiedene 
Risiken, fr die Rckstellungen gebildet wurden, sofern die Voraussetzungen erfllt sind. 
Darber hinaus bestehen keine weiteren Risiken, die zum Ausweis von Eventualschulden 
fhren wrden. 


208 5.9 anhang 

208 5.9 anhang 


sonstiGefinanzielle verpflichtunGen 
in Mio. 

Verpflichtungen aus noch nichtabgeschlossenen Investitionen 

Verpflichtungen aus Operating-Leasing 

fllig imFolgejahr 
flligim2.bis5. Jahr 
fllig nach5Jahren 
SonstigefinanzielleVerpflichtungen 

Operating-Leasingvertrge bestehen beispielsweise fr Gegenstnde der Betriebs-und 
Geschftsausstattung und fr Personenkraftwagen. Diese Vermgenswerte sind aufgrund 
der vertraglichen Vereinbarungen nicht im Anlagevermgen zu bilanzieren. Der Aufwand 
aus Operating-Leasing belief sich im Jahr 2010 auf 45,0 Mio.  (Vorjahr: 22,6 Mio. ). Die zum 31. 
Dezember 2010 bestehenden Verbindlichkeiten und sonstigen finanziellen Verpflichtungen 
aus Finanzierungsleasing sind aus Konzernsicht als unwesentlich zu bezeichnen. 

erluterungen zur segmentBerichterstAttung 

Die Segmentberichterstattung ist auf den Seiten 172 f. dargestellt. 

(33)sEgmEntabgrEnzung 

Die Segmentabgrenzung erfolgt produktorientiert. Dies entspricht der internen Organisations- 
und Berichtsstruktur der K+S gRUppe. 

Im Segment Kali- und Magnesiumprodukte sind die Produktion und Vermarktung von Kalidngemitteln 
und Dngemittelspezialitten sowie Kali- und Magnesiumverbindungen fr 
technische, gewerbliche und pharmazeutische Anwendungen zusammengefasst. 


2010 

59,8 

20,6 

43,9 

17,5 

141,8 

TAB:5.9.59 

2009 

45,2 

24,0 

46,5 

15,0 

130,7 

Das Segment Stickstoffdngemittel konzentriert sich mit der K+S nitRogen auf die Vermarktung 
und den Handel von stickstoffhaltigen Dngemitteln fr Groverbraucher in der 
Landwirtschaft und Spezialkulturen. Der eXpeRt-Bereich der compo umfasst die Bereiche 
Fertigation, Zierpflanzen und ffentliches Grn. Im Consumerbereich bietet compo ein breites 
Angebot qualitativ hochwertiger Blumenerden, Spezialdnger und Pflanzenschutzprodukte 
an. 

Das Segment Salz umfasst die Produktion und die Vermarktung von Speisesalz, Gewerbe- 
und Industriesalzen, Auftausalz sowie Natriumchlorid-Sole. 

Im Segment Ergnzende Geschftsbereiche sind neben Recyclingaktivitten und der Entsorgung 
bzw. Verwertung von Abfllen in Kali- bzw. Steinsalzbergwerken sowie der Granulierung 
von cAtSAn weitere fr die K+S gRUppe wichtige Aktivitten gebndelt. Mit der KAlitRAnSpoRt 
geSellSchAft mBh und deren Tochtergesellschaften verfgt die K+S gRUppe 
ber einen eigenen Logistik-Dienstleister. Die chemiSche fABRiK KAlK gmBh handelt mit 
verschiedenen Basischemikalien. 

Die fr die Ermittlung der Segmentinformationen angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 
stimmen grundstzlich mit den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundstzen 
der K+S gRUppe berein. 

(34)grundstzEdErzuordnungvonsEgmEntvErmgEnund -schuldEn 

Vermgenswerte, Rckstellungen und Verbindlichkeiten werden entsprechend ihrer Nutzung 
bzw. Entstehung den Segmenten zugeordnet. Bei Nutzung durch bzw. Entstehung in mehreren 
Segmenten erfolgt eine Zuordnung auf Basis angemessener Schlssel. 

Finanzanlagen (auer Beteiligungen) sowie langfristige Finanzverbindlichkeiten werden den 
Segmenten nicht zugeordnet. 

(35)grundstzEdEr zuordnungvon sEgmEntErgEbnIssEn 

Die Daten fr die Ermittlung der Segmentergebnisse werden durch das interne Rechnungswesen 
anhand von Gewinn-und Verlustrechnungen nach dem Gesamtkostenverfahren 
(interne Berichtsstruktur der K+S gRUppe) ermittelt. Die Gewinn- und Verlustrechnungen 
der einbezogenen Gesellschaften werden den Segmenten im Rahmen der Profit-Center-
Rechnungen zugeordnet. 


konzernabschluss 

konzernabschluss 
anhang 209 
Als wichtigste interne Ergebnisgre und als Indikator fr die Ertragskraft hat der Vorstand 
der K+S gRUppe in seiner Funktion als oberstes Entscheidungsgremium das operative Ergebnis 
eBit i bestimmt. Neben der Nichtbercksichtigung des Zinsergebnisses und des Steueraufwands 
wird auch auf die Einbeziehung der sonstigen Ertrge und Aufwendungen des 
Finanzergebnisses verzichtet. In das eBit i fliet zudem nur das realisierte Ergebnis aus operativen, 
antizipativen Sicherungsgeschften ein (siehe Erluterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 
und Gesamtergebnisrechnung auf den Seiten 184 ff.). 

Die Darstellung der Ergebnisse der Geschftsbereiche erfolgt auf konsolidierter Basis. Intrasegmentre 
Liefer- und Leistungsbeziehungen werden konsolidiert. 

(36)grundstzEfrdIEvErrEchnungsPrEIsE zwIschEn sEgmEntEn 

Fr Lieferungen und Leistungen zwischen Segmenten werden Verrechnungspreise festgelegt, 
welche in der jeweiligen konkreten Situation und unter gleichen Umstnden von einem 
fremden Dritten zu zahlen wren. Art und Hhe der Abrechnung bestimmen sich nach Wert 
und Umfang der Lieferungen oder Leistungen unter Bercksichtigung der zugrunde liegenden 
Rechtsbeziehung. Die Methoden zur Bestimmung der Verrechnungspreise werden zeitnah 
dokumentiert und kontinuierlich beibehalten. Bei der Bestimmung von Verrechnungspreisen 
fr Lieferungen kann die Preisvergleichsmethode, die Wiederverkaufspreismethode, 
die Kostenaufschlagsmethode oder eine Kombination dieser Methoden angewendet werden. 
Dabei wird die Methode gewhlt, die den Verhltnissen am nchsten kommt, unter denen 
sich auf vergleichbaren Mrkten Fremdpreise bilden. 

(37)zustzlIchE sEgmEntangabEn 

geschFtsbereichKali-und magnesiumproduKte 

Fr nicht in Anspruch genommene Verpflichtungen aus dem Jahr 2009 wurden Rckstellungen 
im Geschftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte in Hhe von 22,1 Mio.  (Vorjahr 
14,4 Mio. ) aufgelst. In der Berichtsperiode fielen fr Rabattzahlungen fr das Geschftsjahr 
2009 periodenfremde Aufwendungen in Hhe von 2,2 Mio.  (Vorjahr 18,7 Mio. ) an. 
Der Geschftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte verzeichnete eine auerplanmige 
Abschreibung von 6,4 Mio.  die im sonstigen betrieblichen Aufwand ausgewiesen wurde. 
Im Vorjahr wurde eine auerplanmige Beteiligungsabschreibung in Hhe von 1,1 Mio.  
vorgenommen. 

geschFtsbereichsticKstoFFdngemittel 

In der Berichtsperiode wurden im Geschftsbereich Stickstoffdngemittel Wertminderungen 
fr Vorrte in Hhe von 8,5 Mio.  (Vorjahr 23,1 Mio. ) vorgenommen. Fr nicht in Anspruch 
genommene Verpflichtungen aus dem Jahr 2009 wurden Rckstellungen in Hhe von 23,8 
Mio.  (Vorjahr: 29,8 Mio. ) aufgelst. Gutschriften von Lieferanten fr das Geschftsjahr 2009 
fhrten zu periodenfremden Ertrgen in Hhe von 11,6 Mio.  (Vorjahr: Nachbelastungen von 
Lieferanten fhrten zu periodenfremden Aufwendungen in Hhe von 15,0 Mio. ). Am Ende 
des Geschftsjahres 2010 durchgefhrte Werthaltigkeitstests ergaben im Geschftsbereich 
Stickstoffdngemittel einen Wertminderungsaufwand in Hhe von 0,2 Mio. , der in den 
sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst wurde (Vorjahr: 2,2 Mio. , davon wurden 
0,8 Mio.  in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und 1,4 Mio.  im Beteiligungsergebnis 
ausgewiesen). 

geschFtsbereichsalz 

Im Geschftsbereich Salz wurden in der Berichtsperiode fr nicht in Anspruch genommene 
Verpflichtungen Rckstellungen in Hhe von 21,8 Mio.  (Vorjahr: 3,5 Mio. ) aufgelst. Im 
Berichtsjahr fielen auerplanmige Abschreibungen in Hhe von 6,3 Mio.  an (Vorjahr: 
0 Mio. ), die im sonstigen betrieblichen Aufwand ausgewiesen wurden. 


210 5.9 anhang 

210 5.9 anhang 
Die berleitungen der Segmentzahlen auf die Abschlusszahlen der K+S gRUppe betreffen 
Positionen, die den Zentralfunktionen zugerechnet werden, sowie konsolidierungsbedingte 

Effekte. Die wesentlichen Positionen sind: 


berleitunGseGmentzahlen 
in Mio. 

berleitung Segmentergebnisse 

KonsolidierungsbedingteEffekte 

Ergebnis derZentralfunktionen 

berleitung Segmentvermgen 

Anlagevermgen 

Aktivelatente Steuern 

Marktwerte Derivate 

Steuererstattungsansprche aus Ertragsteuern 

brigeForderungen 

Geld und Geldanlagen 

KonsolidierungsbedingteEffekte 

berleitung Segmentschulden 

Rckstellungen frPensionen u. hnliches 

SonstigeRckstellungen 

Passivelatente Steuern 

Marktwerte Derivate 

Finanzverbindlichkeiten 

brigeVerbindlichkeiten 

Steuerverbindlichkeiten aus Ertragsteuern 

KonsolidierungsbedingteEffekte 


2010 

-0,2 

-63,8 

-64,0 

51,3 

57,8 

0,1 

25,0 

69,2 

671,2 

-938,6 

-64,0 

21,1 

55,8 

261,6 

2,7 

786,6 

20,0 

82,4 

-76,7 

1.153,5 

TAB:5.9.60 


2009 

-0,6 

-40,6 

-41,2 

51,4 

32,7 

-5,4 

30,3 

281,8 

425,7 

-420,7 

395,8 

33,4 

169,4 

237,1 

6,5 

1.259,9 

25,9 

41,9 

-130,0 

1.644,1 

(39)rEgIonalE umsatzvErtEIlung 

Die Umsatzerlse gliedern sich nach Regionen wie folgt: 


reGionale umsatzverteilunG TAB:5.9.61 


2010 2009 

in Mio. 

Inland 

897,7 

642,4 
brigesEuropa 1.725,6 

1.253,8 
bersee 2.370,5 

1.677,6 

 davon Brasilien 
408,5 

371,9 

 davonUSA 
932,7 

486,7 

Gesamtumsatz 

4.993,8 

3.573,8 

Die Zuordnung orientiert sich nach dem Sitz der Kunden. In den Geschftsjahren 2009 und 
2010 entfielen auf keinen Einzelkunden mehr als 10 % der Gesamterlse. 

(40)rEgIonalE vErtEIlungdEs vErmgEns 

Das Vermgen der K+S gRUppe, bereinigt um Ertragsteuerforderungen und aktive latente 
Steuern, gliedert sich nach Regionen wie folgt: 


reGionale verteilunGdes vermGens TAB:5.9.62 


2010 2009 

in Mio. 

Inland 

2.488,2 

2.243,1 
brigesEuropa 440,7 

329,9 
bersee 2.562,0 

2.581,1 

Gesamtvermgen 

5.490,9 

5.154,1 

Die Zuordnung wird nach dem Standort des betreffenden Vermgens vorgenommen. 


(41)rEgIonalE vErtEIlungdErInvEstItIonEn 

(41)rEgIonalE vErtEIlungdErInvEstItIonEn 


reGionale verteilunGderinvestitionen TAB:5.9.63 


2010 2009 

in Mio. 

Inland 

130,6 

137,8 
brigesEuropa 5,5 

5,4 
bersee 64,9 

34,4 

Gesamtinvestitionen 

201,0 

177,6 

Die Zuordnung erfolgt nach dem Standort des betreffenden Vermgens. 

erluterungen zurKApitAlflussrechnung 

Die Kapitalflussrechnung ist auf der Seite 163 dargestellt. 

(42)auszahlungEnfrdEnErwErbkonsolIdIErtEr untErnEhmEn 

Die Position Auszahlungen fr den Erwerb konsolidierter Unternehmen betrifft die Ausgaben 
fr die im Vorjahr erworbenen Anteile an Gesellschaften: 


auszahlunGenfrden erwerbKonsolidierter unternehmen TAB:5.9.64 
2010 2009 

in Mio. 

Kaufpreis 

 

1.084,0 
ErworbeneZahlungsmittel 

 

-9,0 
Kurssicherungskosten 

 

87,9 
Anschaffungsnebenkosten 

 

14,0 

Auszahlungen fr denErwerbkonsolidierterUnternehmen 

 

1.176,9 

konzernabschluss 

5.9 anhang 211 
(43)nEttofInanzmIttElbEstand 


nettofinanzmittelbestand TAB:5.9.65 

2010 2009 
in Mio.  
Flssige Mittel 748,4 529,1 
Von verbundenen Unternehmen hereingenommene Gelder -7,8 -5,6 
Kontokorrentkredite gegenber Kreditinstituten  -3,4 
Nettofinanzmittelbestand 740,6 520,1 

sonstigeAngABen 

honorarfrdEn abschlussPrfEr 


honorarfrden abschlussprfer TAB:5.9.66 
2010 2009 
in Mio.  
Abschlussprfungsleistung 1,0 0,9 
Andere Besttigungsleistungen  0,7 
SonstigeLeistungen 0,1 0,1 
Honorar fr den Abschlussprfer 1,1 1,7 

Die Abschlussprfungsleistungen umfassen die Prfung des Konzernabschlusses und der 
Jahresabschlsse der einbezogenen inlndischen Gesellschaften. In den sonstigen Leistungen 
sind Beratungskosten fr Einzelprojekte enthalten. 


212 5.9 anhang 

212 5.9 anhang 


zuwendunGenderffentlichenhand TAB:5.9.67 

2010 2009 
in Mio.  
Investitionszulagen 0,6 2,4 
Investitionszuschsse 1,8 4,6 
Erfolgsbezogene Zuwendungen 4,7 11,9 
Zuwendungen der ffentlichen Hand 7,1 18,9 

Die erfassten Investitionszulagen betreffen Betrge, die nach dem Investitionszulagengesetz 
fr Investitionen im Frdergebiet der Bundesrepublik Deutschland gewhrt wurden. Investitionszuschsse 
wurden im Rahmen der Frderung der regionalen Wirtschaftsstruktur und 
fr bestimmte Verkehrsprojekte innerhalb der Bundesrepublik Deutschland gewhrt. Investitionszulagen 
und -zuschsse werden von den Buchwerten der betreffenden Vermgenswerte 
abgesetzt. 

Bei den erfolgsbezogenen Zuwendungen handelt es sich um Leistungen der Bundesagentur 
fr Arbeit nach dem Altersteilzeitgesetz sowie Erstattungen der vom Arbeitgeber zu tragenden 
Aufwendungen zur Sozialversicherung im Zusammenhang mit dem Kurzarbeitergeld. 

nahEstEhEndE untErnEhmEn undPErsonEn 

Neben den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen steht die K+S 
gRUppe mit weiteren nahestehenden Unternehmen in Beziehungen; hierzu zhlen nicht 
konsolidierte Tochterunternehmen, Gemeinschaftsunternehmen sowie Unternehmen, auf 
die die K+S gRUppe einen mageblichen Einfluss ausben kann (assoziierte Unternehmen). 
Eine vollstndige bersicht aller nahestehenden Unternehmen kann der Zusammenstellung 
des gesamten Beteiligungsbesitzes (Anteilsbesitzliste) auf den Seiten 214 ff. entnommen 
werden. 

Die folgende Tabelle zeigt die in der Berichtsperiode erfolgten Transaktionen der K+S gRUppe 
mit nicht konsolidierten Tochterunternehmen. Die Abwicklung der Geschfte erfolgte zu 
marktblichen Konditionen. 


transaKtionen mit nichtKonsolidiertentochterunternehmen TAB:5.9.68 


2010 2009 

in Mio. 

Umstzeaus Lieferungen undLeistungen 

67,1 

45,7 
Empfangene Lieferungen undLeistungen 25,8 

19,9 
ErtrgeausAusschttungenundGewinnabfhrungen 4,0 

3,3 
SonstigeErtrge 1,1 

0,6 
SonstigeAufwendungen 1,5 

1,4 

Die Umstze aus Lieferungen und Leistungen resultieren im Wesentlichen aus Warenverkufen 
von konsolidierten Gesellschaften an auslndische Vertriebsgesellschaften. Die empfangenen 
Lieferungen und Leistungen betreffen im Wesentlichen Sprengstofflieferungen einer 
inlndischen Tochtergesellschaft sowie Provisionen, die von auslndischen Vertriebsgesellschaften 
in Rechnung gestellt wurden. 

Am 31. Dezember 2010 wurden folgende ausstehende Salden mit nicht konsolidierten Tochterunternehmen 
ausgewiesen: 


salden mit nichtKonsolidierten tochterunternehmen TAB:5.9.69 


2010 


in Mio. 

Forderungengegenverbundene Unternehmen 

17,0 

8,7 
Verbindlichkeitengegenberverbundenen Unternehmen 12,6 

8,7 

 davon aus Bankverkehr 
7,8 

5,6 

Zum Bilanzstichtag bestanden keine Wertberichtigungen auf Forderungen gegen verbundene 
Unternehmen (Vorjahr: 0 Mio. ). Ausfallversicherungen fr Forderungen gegen Tochtergesellschaften 
existieren nicht. Die Forderungen und Verbindlichkeiten aus Bankverkehr 
resultieren aus der zentralen Aufnahme bzw. Anlage liquider Mittel bei der K+S AKtiengeSellSchAft 
(Cash-Pooling). Ausleihungen an nahestehende Unternehmen bestehen in 
Hhe von 0,3 Mio.  (Vorjahr: 0,3 Mio. ), darauf entfallen Wertberichtigungen in Hhe von 
0,1 Mio.  (Vorjahr: 0,1 Mio. ). 


konzernabschluss 

konzernabschluss 
anhang 213 
Transaktionen der K+S gRUppe mit Gemeinschaftsunternehmen und assozierten Unternehmen 
sind aus Konzernsicht als unwesentlich zu bezeichnen. 

Nahestehende Personen sind definiert als Personen, die fr die Planung, Leitung und berwachung 
eines Unternehmens verantwortlich sind. Hierzu zhlen der Vorstand und der Aufsichtsrat. 
Die Vergtung der nahestehenden Personen ist im nachfolgenden Abschnitt sowie 
im Vergtungsbericht dargestellt. Weitere wesentliche Transaktionen mit nahestehenden 
Personen fanden nicht statt. 

gEsamtbEzgEdEs aufsIchtsrats unddEs vorstands 


GesamtbezGedes aufsichtsrats unddes vorstands TAB:5.9.70 
2010 

in Mio. 

GesamtbezgedesAufsichtsrats 

1,4 

 davon fix 
1,1 

 davon erfolgsbezogen 
0,3 

GesamtbezgedesVorstands 

5,8 

 davon fix 
2,2 

 davon erfolgsbezogen 
3,6 

davongewhrte Optionsrechte 
 

Gesamtbezgefrherer Mitglieder desVorstands und ihrer Hinterbliebenen 

1,0 
Pensionsrckstellungen fr frhereMitglieder desVorstands und ihre 
Hinterbliebenen 

11,9 


2009 

1,1 

1,1 

 

7,0 

2,1 

1,7 

3,2 

2,3 

12,5 

Die Gesamtbezge des Vorstands betrafen im Berichtsjahr fnf Vorstandsmitglieder, die 
jeweils zwlf Monate im Amt waren. Im Vorjahr waren vier Vorstandsmitglieder zwlf 
Monate und ein Vorstandsmitglied sieben Monate im Amt. 

Das Vergtungssystem des Vorstands setzt sich aus folgenden Komponenten zusammen: 

+ laufende monatliche Bezge (Fixgehalt); hinzugerechnet werden Sachbezge 
+ erfolgsbezogene Einmalvergtung; die Tantieme bestimmt sich nach der Gesamtkapitalrendite 
und einer persnlichen Leistungskomponente und wird im jeweils folgenden 
Geschftsjahr ausgezahlt (Vorjahreszahlen gem tatschlicher Tantiemenzahlung 
angepasst) 
+ Gewhrung von Aktienoptionen (Vorjahreszahlen angepasst, da sich diese auf die Zahlungen 
aus Optionsausbung bezogen) 
Die Darstellung der individualisierten Bezge der Vorstandsmitglieder fr das Geschftsjahr 
2010 erfolgt im Vergtungsbericht des Corporate-Governance-Berichts auf Seite 33; der Vergtungsbericht 
ist auch Bestandteil des Lageberichts. 

bEtEIlIgungEn andErk+s aktIEngEsEllschaft 

Im Jahr 2010 gab es keine wesentlichen Vernderungen der Aktionrsstruktur. Nach Meldung 
gem  21 WpHG besitzt die meRitUS tRUSt compAny limiteD, Bermuda, ber die 
eURochem gRoUp Se und ihr zuzurechnende Tochterunternehmen knapp 15 % der Aktien. 
meRitUS hlt treuhnderisch Industriebeteiligungen von Andrey Melnichenko. Die BASf Se, 
Ludwigshafen, hlt weiterhin etwas ber 10% unserer Aktien. Nachdem BlAcKRocK inc., 
New York, USA uns am 2. September 2010 zunchst mitgeteilt hatte, dass sie die Schwelle 
von 3 % unterschritten habe, verffentlichte das Unternehmen am 13. September 2010 wieder 
eine berschreitung dieser Schwelle und einen Anteilsbesitz von 3,63 %. Am 26. November 
2010 wurden wir von AXA S.A., Paris, Frankreich darber informiert, dass sie 3,06 % der 
K+S-Aktien halte. 

EntsPrEchEnsErklrungzum corPoratEgovErnancEkodEx 

Die Entsprechenserklrung gem  161 AktG zu den Empfehlungen der Regierungskommission 
Deutscher Corporate Governance Kodex ist fr 2009/2010 von Vorstand und Aufsichtsrat 
der K+S AKtiengeSellSchAft abgegeben und den Aktionren im Finanzbericht 2009 
und im Internetauftritt der K+S gRUppe (www.k-plus-s.com) zugnglich gemacht worden. 
Die Entsprechenserklrung 2010/2011 ist ebenfalls dauerhaft auf der K+S-Homepage und im 
Finanzbericht 2010 auf Seite 21 verffentlicht. 


214 5.9 anhang 

214 5.9 anhang 


anteilsbesitzlisteGemss313hGb TAB:5.9.71 
Anteile 

Anteil 

amKapital 

Stimmrechte 

  
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 100,00 
100,00 100,00 
100,00 100,00 
99,64 100,00 

anteilsbesitzlisteGemss313hGb (fortsetzunG) TAB:5.9.71 

Anteile 
amKapital 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

99,64 

48,67 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

2,00 

48,87 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

Anteil 
Stimmrechte 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

99,59 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

Sitz der Gesellschaft 

in%; per31.12.2010 

Vollkonsolidierte inlndischeTochterunternehmen(21Gesellschaften) 

K+S Aktiengesellschaft 

ChemischeFabrikKalk GmbH 

COMPOGesellschaftmbH&Co.KG1 

Deutscher Straen-Dienst GmbH 

escoeuropeansaltcompanyGmbH&Co.KG 1 
escointernational GmbH 

fertivaGmbH2 

German Bulk Chartering GmbH 2 

K+S Baustoffrecycling GmbH2 

K+S Beteiligungs GmbH2 

K+S Entsorgung GmbH 2 

K+SIT-Services GmbH2 

K+SKALIGmbH2 

K+S Nitrogen GmbH2 

K+S Salz GmbH2 

Kali-TransportGesellschaftmbH2 

Kali-UnionVerwaltungsgesellschaftmbH2 

park GmbH 

Torf-und Humuswerk GnarrenburgGmbH 

Torf-und Humuswerk Uchte GmbH 

UBTSee-und Hafen-Spedition GmbHRostock2 

Vollkonsolidierte auslndischeTochterunternehmen(60 Gesellschaften) 

Pointe Claire, 

Canadian BrineLtd. 

Qubec 

Kanada 

Halifax, 

Canadian Salt FinanceCompany 

NovaScotia 

Kanada 

Halifax, 

Canadian Salt HoldingCompany 

NovaScotia 

Kanada 

Santiago 

Compania MineraPuntadeLobosLtda. 

de Chile 

Chile 

Kassel 

Kln 

Mnster 

Hannover 

Hannover 

Hannover 

Mannheim 

Hamburg 

Sehnde 

Kassel 

Kassel 

Kassel 

Kassel 

Mannheim 

Hannover 

Hamburg 

Kassel 

Recklinghausen 


Gnarrenburg 
Uchte 

Rostock 

Deutschland 

Deutschland 

Deutschland 

Deutschland 

Deutschland 

Deutschland 

Deutschland 

Deutschland 

Deutschland 

Deutschland 

Deutschland 

Deutschland 

Deutschland 

Deutschland 

Deutschland 

Deutschland 

Deutschland 

Deutschland 

Deutschland 

Deutschland 

Deutschland 

in%;per31.12.2010 

COMPOAustria GmbH 

Wien 

COMPOBenelux N.V. 

Deinze 

COMPOdoBrasilS.A. Guaratinguet 
Roche-lez-

COMPOHorticultureetJardinS.A.S. 

Beaupr 

COMPOJardinAG 

Allschwil 

Santiago 

Empresade ServiciosLtda. 

de Chile 

Santiago 

Empresa MaritimaS.A. 

de Chile 

escobenelux N.V. 

Diegem 

Levallois


escofranceS.A.S. 

Perret 

Dombasle 

escoHoldingFranceS.A.S. 

sur Meurthe 

escoSpainS.L. 

Barcelona 

Santiago 

FertilizantesCOMPOAGROChileLtda. 

de Chile 

FrisiaZoutB.V. 

Harlingen 

GLCTruckingCo. Inc. 

Chicago 

Glendale SaltDevelopmentLLC 

Chicago 

Inagua GeneralStoreLtd. 

Chicago 

InaguaTransports Inc. 

Chicago 

Santiago 

InversionesColumbusLtda. 

de Chile 

Santiago 

Inversiones EmpremarLtda. 

de Chile 

Santiago 

InversionesK+SSalde ChileLtda. 

de Chile 

InversionesyProspecciones 

Santiago 

MinerasTarapacLtda. 

de Chile 

International SaltCompanyLLC 

ClarksSummit 

KplusSEspaolaS.L. 

Barcelona 

Cesano 

K+SAgricolturaS.p.A. 

Maderno 

Sitz der Gesellschaft 

sterreich 

Belgien 

Brasilien 

Frankreich 

Schweiz 

Chile 

Chile 

Belgien 

Frankreich 

Frankreich 

Spanien 

Chile 

Niederlande 

USA 

USA 

USA 

USA 

Chile 

Chile 

Chile 

Chile 

USA 

Spanien 

Italien 





konzernabschluss 

5.9 anhang 215 
anteilsbesitzlisteGemss313hGb (fortsetzunG) TAB:5.9.71 

Anteile Anteil 
am Kapital Stimmrechte Sitz der Gesellschaft 
in %; per 31.12.2010 

100,00 

100,00 

SPLUSALLC 

ClarksSummit 

USA 

Pointe Claire, 

TheCanadian SaltCompanyLimited 

Qubec 

Kanada 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

Santiago 

Transporte porContainersS.A. 

de Chile 

Chile

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

VATELCompanhia de Produtos 
Alimentares S.A. Alverca Portugal 
WeeksIsland Landowner LLC Chicago USA 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

Nichtkonsolidierte inlndischeTochterunternehmen(16 Gesellschaften)4 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

97,45 

97,45 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

Anteile 

Anteil 

amKapital 

Stimmrechte 

100,00 100,00 
100,00 100,00 
48,04 98,71 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

89,80 

89,80 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 

100,00 100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
82,35 
82,35 
68,50 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
82,35 
82,35 
68,50 
100,00 
100,00 100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 

Sitz der Gesellschaft 

in%;per31.12.2010 

K+S AgroMxicoS.A. de C.V. Mexiko-City 
K+S Argentina S.R.L. Buenos Aires 
K+S Canada Holdings Inc. Vancouver 

K+S FinanceBelgiumBVBA 

Diegem 

K+S FinanceLtd. 

St. Julians 

Roche-lez-

K+SFranceS.A.S. 

Beaupr 

K+S HellasS.A. 

Marousi 

K+S InvestmentsLtd. 

St. Julians 

K+SKALIAtlantiqueS.A.S. 

PrenPail 

K+SKALIduRoureS.A.S. 

LeTeil 

K+SKALIFranceS.A.S. 

Reims 

Onet le 

K+SKALIRodezS.A.S. 

Chteau 

K+SKALIWittenheimS.A.S. 

Wittenheim 

K+S MiningArgentinaS.A. 

Buenos Aires 

K+S Montana HoldingsLLC 

Chicago 

K+S North AmericaCorporation 

NewYork 

K+S North America Salt HoldingsLLC 

Chicago 

K+SSaltofthe AmericasHoldingB.V. 

Harlingen 

MontanaUSParentInc. 

Chicago 

Morton BahamasLtd. 

Chicago 

Morton Salt Inc. 

Chicago 

Pointe Claire, 

Navigation Sonamar Inc. 

Qubec 

Levallois-

SalinesCrbos et de BayonneS.A.S. 

Perret 

Salina DiamanteBrancoLtda. 

Rio de Janeiro 

Santiago 

Servicios MaritimosPatillosS.A.3 

de Chile 

Santiago 

ServiciosPortuariosPatillosS.A. 

de Chile 

Santiago 

Sociedad PuntadeLobosS.A. 

de Chile 

Mexiko 

Argentinien 
Kanada 

Belgien 

Malta 

Frankreich 

Griechenland 

Malta 

Frankreich 

Frankreich 

Frankreich 

Frankreich 

Frankreich 

Argentinien 
USA 

USA 

USA 

Niederlande 

USA 

USA 

USA 

Kanada 

Frankreich 

Brasilien 

Chile 

Chile 

Chile 

100,00 100,00 
100,00 100,00 
49,82 50,00 
99,53 99,89 
99,64 99,64 

1. K+SVerwaltungs GmbH 
Kassel 

1.K+SVerwaltungs GmbH&Co.ErwerbsKG 
Kassel 

3.K+SVerwaltungs GmbH&Co.ErwerbsKG 
Kassel 

Algoflash GmbH Dngemittel 

Kassel 

Beienrode Bergwerks-GmbH 

Kassel 

COMPOVerwaltungsgesellschaftmbH 

Mnster 

escoVerwaltungs GmbH 

Hannover 

Ickenroth GmbH 

Staudt 

K+SAN-Instituts 
VerwaltungsgesellschaftmbH 

Kassel 

K+SConsulting GmbH 

Kassel 

K+SVersicherungsvermittlungs GmbH 

Kassel 

MSButes Schiffahrts GmbH&Co.KG 

Haren 

MSEchion Schiffahrts GmbH&Co.KG 

Haren 

MSW-Chemie GmbH 

Langelsheim 

Verlagsgesellschaftfr Ackerbau mbH 

Kassel 

Bad 

Wohnbau Salzdetfurth GmbH 

Salzdetfurth 

Deutschland 

Deutschland 

Deutschland 

Deutschland 

Deutschland 

Deutschland 

Deutschland 

Deutschland 

Deutschland 

Deutschland 

Deutschland 

Deutschland 

Deutschland 

Deutschland 

Deutschland 

Deutschland 

Nichtkonsolidierte auslndischeTochterunternehmen(25 Gesellschaften)4 

Algoflash Kabushiki Kaisha Tokio Japan 
COMPOHellas S.A. Maroussi Griechenland 
escoNordic AB Gteborg Schweden 


216 5.9 anhang 

216 5.9 anhang 
anteilsbesitzlisteGemss313hGb (fortsetzunG) TAB:5.9.71 
anteilsbesitzlisteGemss313hGb (fortsetzunG) TAB:5.9.71 

Anteile Anteil Anteile Anteil 
Sitz der Gesellschaft am Kapital Stimmrechte Sitz der Gesellschaft am Kapital Stimmrechte 
in %;per 31.12.2010 

AssoziierteUnternehmenund Gemeinschaftsunternehmen(8Gesellschaften)5 

in%; per31.12.2010 

Imperial Thermal Products,Inc. Chicago USA 100,00 100,00 
Kplus SIberia S.L. Barcelona Spanien 100,00 100,00 
K+S Asia Pacific Pte. Ltd. Singapur Singapur 100,00 100,00 
K+S Benelux B.V. Breda Niederlande 100,00 100,00 
K+S BrasileiraFertilizantes e 
Produtos Industriais Ltda. So Paulo Brasilien 100,00 100,00 
K+S CZ a.s. Prag Tschechien 100,00 100,00 
K+S Denmark Holding ApS Kopenhagen Dnemark 100,00 100,00 
K+S Entsorgung (Schweiz) AG 
K+S GbreveEndstri rnleri 
Delmont Schweiz 100,00 100,00 
San. veTic. Ltd. Sti. Istanbul Trkei 100,00 100,00 
K+S Italia S.r.L. Verona Italien 100,00 100,00 
K+S Nitrogen FranceS.A.S. 
Levallois-
Perret Frankreich 100,00 100,00 
K+S Polska Sp. zo.o. 
K+S UK&Eire Ltd. 
Kali (U.K.) Ltd. 
Poznan 
Hertford 
Hertford 
Polen 
Grobritannien 
Grobritannien 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
Kali AG Frauenkappeln Schweiz 100,00 100,00 
Kali-Importen A/S 
OOOK+S Rus 
Kopenhagen 
Moskau 
Dnemark 
Russ. 
Fderation 
100,00 
100,00 
100,00 
100,00 
Potash Companyof Canada (1998) Ltd. Toronto Kanada 100,00 100,00 
Potash S.A. (Pty) Ltd. Johannesburg Sdafrika 100,00 100,00 
Saleable  Importacao eExportacao Ltda. Lissabon Portugal 100,00 100,00 
Serveis de MexicoS.A. de C.V. Mexiko-City Mexiko 100,00 100,00 
Shenzhen K+S Trading Co. Ltd. Shenzhen China 100,00 100,00 

BrdeContainerFeeder GmbH 

EcuatoianadeSalyProductos QuimicosC.A. 
Morton China National Salt 
(Shanghai) SaltCo.,Ltd. 


MSMelas Schiffahrts GmbH&Co.KG 

MSPeleus Schiffahrts GmbH&Co.KG 

SIALivanuKudrasFabrika 

SocitdesEngraisde BerryauBacS.A. 

WerraKombiTerminal 
BetriebsgesellschaftmbH 

Haldensleben 

Guayaquil 
Shanghai 


Haren 

Haren 

Livani 

Reims 

Philippsthal 

Deutschland 

Ecuador 

China 

Deutschland 

Deutschland 

Lettland 

Frankreich 

Deutschland 

33,30 

50,00 

45,00 

38,90 

30,20 

28,72 

34,00 

50,00 

33,30 

50,00 

45,00 

38,90 

30,20 

28,72 

34,00 

50,00 

Sonstige Beteiligungen (16 Gesellschaften)6 

Fachschule f. Wirtschaftund 
Technik Gem. GmbH Clausthal Deutschland 9,40 9,40 
Hubwoo.com S.A. Paris Frankreich 0,04 0,04 
Lehrter Wohnungsbau GmbH Lehrte Deutschland 6,70 6,70 
MSBasalt Schiffahrts GmbH &Co. KG Haren Deutschland 12,00 12,00 
MSDolomit Schiffahrts GmbH &Co. KG Haren Deutschland 11,90 11,90 
MSGranit Schiffahrts GmbH &Co. KG Haren Deutschland 12,00 12,00 
MSLava Schiffahrts GmbH &Co. KG Haren Deutschland 11,50 11,50 
MSMagma Schiffahrts GmbH &Co. KG Haren Deutschland 11,90 11,90 
MSMarmor Schiffahrts GmbH &Co. KG Haren Deutschland 11,40 11,40 
MSPaganini Schiffahrts GmbH &Co. KG Haren Deutschland 12,10 12,10 
MSTelamon Schiffahrts GmbH &Co. KG Haren Deutschland 10,70 10,70 
MSTheseus Schiffahrts GmbH &Co. KG Haren Deutschland 10,70 10,70 
Nieders. Gesellschaftzur Endablagerung 
von Sonderabfall mbH Hannover Deutschland 0,10 0,10 
PHHPersonaldienstleistung GmbH Hamburg Deutschland 2,60 2,60 
PoldergemeinschaftHohe Schaar Hamburg Deutschland 8,66 8,66 
Zoll Pool Hafen HamburgAG Hamburg Deutschland 1,96 1,96 
1 Inanspruchnahme der Befreiungsvorschriftnach 264b HGB. 

2Inanspruchnahme der Befreiungsvorschriftnach264 Abs.3HGB. 
3Vollkonsolidierungaufgrund beherrschenden Einflusses(u.a. Mehrheitder Mitgliederdes Geschftsfhrungsorgans). 
4KeineKonsolidierung aufgrund untergeordneter Bedeutung. 
5VerzichtaufEquity-Methode aufgrund untergeordneter Bedeutung. 
6Verzichtauf Angabe der Hhe des Eigenkapitals und des Ergebnisses des letzten Geschftsjahres aufgrund untergeordneter Bedeutung. 



konzernabschluss 

konzernabschluss 
anhang 217 
mItglIEdErdEs aufsIchtsrats 

Eine Aufstellung der Mitglieder des Aufsichtsrats und seiner Ausschsse befindet sich im 
Corporate-Governance-Kapitel auf den Seiten 27 ff.; diese Aufstellung ist auch Bestandteil 
des Konzernanhangs. 

mItglIEdErdEs vorstands 

Eine Aufstellung der Mitglieder des Vorstands und seiner Zustndigkeiten befindet sich im 
Corporate-Governance-Kapitel auf den Seiten 26 f.; diese Aufstellung ist auch Bestandteil 
des Konzernanhangs. 

Kassel, 1. Mrz 2011 

K+s aKtiengesellschaFt 
derVorstand 




WEitERE iNfORmatiONEN 

informAtionenBer rohstofflAgersttten 

Dieser Abschnitt enthlt eine bersicht der Rohstofflagersttten, -reserven und -ressourcen 
der K+S gRUppe, unterteilt in den Geschftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte sowie 
den Geschftsbereich Salz. Die genutzten Lagersttten befinden sich in unserem Eigentum 
oder wir verfgen ber entsprechende Aufsuchungs- und Gewinnungsrechte bzw. Bewilligungen, 
die den Abbau bzw. die Solung der angegebenen Rohstoffvorrte rechtlich absichern. 

gEschftsbErEIchkalI-und magnEsIumProduktE 

Vorrte 

Die angegebenen gewinnbaren Vorrte (unter Bercksichtigung von zu erwartenden Abbau- 
und Vertaubungsverlusten) wurden zuletzt zum 31. Dezember 2010 ermittelt und sind mit den 
internationalen Bezeichnungen proven und probable reserves vergleichbar. Die nachstehende 
Tabelle zeigt die gewinnbaren Vorrte an Kaliumchlorid (KCl) und Magnesiumsulfat/ 
Kieserit (MgSO4xH2O), die Frderung des Jahres 2010 sowie die theoretische Lebensdauer der 
einzelnen Bergwerke in Deutschland; es werden gerundete Zahlen ausgewiesen. Auf Basis 
dieser Daten ergibt sich fr den Geschftsbereich Kali-und Magnesiumprodukte rechnerisch 
eine theoretische Lebensdauer der Bergwerke von rund 38 Jahren (gewichteter Durchschnitt). 
Eine zuknftig abweichende tatschliche Frderung wrde zu einer vernderten theoretischen 
Lebensdauer fhren. 

vorrteGeschftsbereichKali-und maGnesiumproduKte TAB:6.0.1 

GewinnbareVorrte Frderung 2010 Theoretische 
Lebensdauer 
in Jahren; 
Basis K2O2010 
Rohsalz 
in Mio. t 
eff 
in Mio. t 
K2O1 
in Mio. t 
KCl1 
in Mio. t 
Kieserit2 
in Mio. t 
eff 
in Mio. t 
K2O1 
Bergwerk 
Neuhof-Ellers 104,3 9,2 14,5 19,3 3,59 0,38 24 
Sigmundshall 31,0 3,8 6,1 5,2 2,21 0,28 83 
Verbundwerk 
Hattorf-Wintershall 697,3 59,4 94,0 92,8 15,62 1,30 45 
Unterbreizbach 94,2 20,1 31,8 7,5 2,44 0,60 33 
Zielitz 464,0 57,4 90,8  10,81 1,29 44 
1 Kaliumoxid(K2O)isteine bliche,chemischeUmrechnungsgrefrKaliumverbindungen,100%Kaliumchlorid(KCl) 
entsprechen63,17%K2O. 
2Kieserit(MgSO 4xH2O)istein nutzbares MagnesiummineralinKalilagersttten. AnderemagnesiumsulfathaltigeMinerale 
werdenverfahrensbedingt nur untergeordnetverwertet. 
3Die theoretischeLebensdauer des BergwerksSigmundshall wirdausschlielich durch dieVorratsmengeanSylvinit bestimmt. 

ressourcen 

Fr den Geschftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte bestehen zustzlich Ressourcen. 
Hierunter werden mgliche Vorrte (Kategorie c2) und Vorrte, fr die eine wirtschaftliche 
Gewinnung noch nicht nachgewiesen ist (Auerbilanzvorrte) erfasst. Beide sind nach internationalem 
Standard mit sogenannten mineral resources in etwa vergleichbar. Es handelt 
sich um bisher nicht genutzte Kaliflze oder um Berechtigungsfelder, in denen Ressourcen 
aufgrund geophysikalischer Erkundungen bzw. Tagesbohrungen sowie durch geologische 
Analogieschlsse ausgewiesen werden knnen. Diese potenziellen Gewinnungsfelder 
schlieen berwiegend an bestehende an und gehren der K+S gRUppe oder es existiert 
ein Vorkaufsrecht. 

Der Geschftsbereich Kali-und Magnesiumprodukte verfgt in Deutschland ber rund 

1.250 Mio. t Rohsalz als gewinnbare Ressourcen; auch diese Angabe bercksichtigt bereits 
Abbau- und Vertaubungsverluste. Hieraus knnte sich eine Lebensdauerverlngerung einzelner 
Werke ergeben. 

potashone 

potashone 
chewan 
und verfgt im Konzessionsgebiet KlSA 009 mit seinem Legacy-Projekt ber ein 
weit entwickeltes Greenfieldprojekt, in dem auf Basis einer vorliegenden Machbarkeitsstudie 
Kaliumchlorid ber Solungsbergbau gewonnen werden kann. Die folgenden Angaben 
beziehen sich allein auf das Konzessionsgebiet KlSA 009 (ehemals Explorationslizenz Kp 289). 
Die Reserven und Ressourcen sind in Mio. t Kaliumchlorid als verkaufsfertiges Endprodukt 
angegeben, wobei bereits die entsprechenden Abzge fr Verluste bei der Gewinnung und 
der Aufbereitung bercksichtigt sind. 


vorrte und ressourcenpotash one TAB:6.0.2 
Vorrte1,2 
(ProvenundProbableReserves) LegacyProjektgebiet 

135,8 

28,9 

18,3 
Ressourcen1 Legacy Projektgebiet 
(Indicated und InferredResources) undKLSA009 

940 

26,9 

17,0 

in Mio. tKCl %KCl %K2O 
1 
Die ErmittlungderVorratszahlenerfolgtedurchAgapitoAssociatesInc.,GrandJunction,Colorado,inZusammenarbeitmit 
North RimExplorationLtd.,Saskatoon,Saskatchewan. Die technischen Berichte zurVorratsermittlung wurdengem den 
Anforderungen deskanadischen StandardsNI43-101derCanadian SecuritiesRegulators erstellt. 

2DurchdieberfhrungderExplorationslizenz(KP289)ineineGewinnungskonzession(KLSA009) stehenzustzliche1.150Acres 
(ca.4,7km2)anLandmitGewinnungsrechten zurVerfgung,dieweitereVorrteinderGrenordnungvon24,5Mio.t 
KClProdukt beinhalten.Eine offizielle AktualisierungderVorratsermittlungdurchdieobengenannten unabhngigen Gutachter 
mit Einbeziehung dieser zustzlichen Mengen istvorgesehen. 

gEschftsbErEIchsalz 

Vorrte 

Die angegebenen gewinnbaren Vorrte (unter Bercksichtigung von zu erwartenden Abbau- 
und Vertaubungsverlusten) wurden zuletzt zum 31. Dezember 2010 ermittelt und sind mit 
den internationalen Bezeichnungen proven und probable reserves vergleichbar. Die nachstehenden 
Tabellen zeigen die gewinnbaren Salzvorrte, die durchschnittliche Frderung der 
Bergwerke, Tagebaue und Solfelder im Zeitraum 2001 bis 2010 sowie die theoretische Lebensdauer 
der einzelnen Standorte; es werden gerundete Zahlen ausgewiesen. Auf Basis dieser 
Daten ergibt sich rechnerisch eine theoretische Lebensdauer der Standorte fr eSco von rund 
56 Jahren und fr moRton SAlt von rund 38 Jahren (jeweils gewichteter Durchschnitt, ohne 
Solarsalzgewinnung). Eine zuknftig abweichende tatschliche Frderung wrde zu einer 
vernderten theoretischen Lebensdauer fhren. 


weitereinformationen 219 

vorrte esco und spl TAB:6.0.3 

Produktionsweise 
Vorrte 
in Mio. t 
-Frderung 
2001  2010 
in Mio. t 
Theoretische 
Lebensdauer 
in Jahren 
Standort 

Bernburg,Deutschland 

Bergwerk 

40,3 

1,90 

21 
Borth,Deutschland 

Bergwerk 

42,6 

1,61 

27 
Braunschweig-Lneburg,Deutschland 

Bergwerk 

21,8 

0,68 

32 
Bernburg-Gnetsch,Deutschland 

Solbetrieb 

21,3 

0,25 

85 
Harlingen,Niederlande 

Solbetrieb 

8,0 

1,00 

8 
Tarapac, Chile 

Tagebau 

569,0 

7,00 

81 
Solarsalzgewinnung 

Rio Grande do Norte,Brasilien 

(Meer) 

8 

0,50 

8 
vorrte morton salt TAB:6.0.4 


Produktionsweise 
Vorrte 
in Mio. t 
-Frderung 
2001  2010 
in Mio. t 
Theoretische 
Lebensdauer 
in Jahren 
Standort 

Fairport,USA 

Bergwerk 

57,0 

1,18 

48 
Grand Saline,USA 

Bergwerk 

60,0 

0,31 

197 
Mines Seleine,Kanada 

Bergwerk 

40,0 

1,53 

26 
Ojibway,Kanada 

Bergwerk 

48,5 

2,62 

18 
Pugwash,Kanada 

Bergwerk 

33,5 

1,19 

28 
WeeksIsland,USA 

Bergwerk 

72,5 

1,44 

50 
Glendale,USA 

Solbetrieb 

9,5 

0,12 

79 
Grand Saline,USA 

Solbetrieb 

4,5 

0,06 

77 
Hutchinson,USA 

Solbetrieb 

18,5 

0,33 

56 
Lindbergh,Kanada 

Solbetrieb 

10,0 

0,13 

77 
Manistee,USA 

Solbetrieb 

7,0 

0,28 

26 
Rittman,USA 

Solbetrieb 

9,0 

0,51 

18 
Silver Springs,USA 

Solbetrieb 

16,0 

0,34 

47 
Windsor,Kanada 

Solbetrieb 

5,0 

0,23 

23 
Solarsalzgewinnung 

Grantsville,USA 

(GreatSalt Lakes) 

8 

0,59 

8 
Solarsalzgewinnung 

Inagua, Bahamas 

(Meer) 

8 

0,95 

8 


220 weitereinformationen 

220 weitereinformationen 

Fr den Geschftsbereich Salz bestehen zustzlich Ressourcen. Hierunter werden mgliche 
Vorrte (Kategorie c2) und Vorrte, fr die eine wirtschaftliche Gewinnung noch nicht nachgewiesen 
ist (Auerbilanzvorrte), erfasst. Beide sind nach internationalem Standard mit 
sogenannten mineral resources in etwa vergleichbar. Es handelt sich um Berechtigungsfelder, 
in denen Ressourcen aufgrund geophysikalischer Erkundungen bzw. Tagesbohrungen 
sowie durch geologische Analogieschlsse ausgewiesen werden knnen. Diese potenziellen 
Gewinnungsfelder schlieen teilweise an bestehende an und gehren der K+S gRUppe oder 
wir verfgen ber eine Bewilligung zur Gewinnung. 

Als gewinnbare Ressourcen knnen rund 300 Mio. t an Steinsalz in Europa sowie weit mehr 
als 500 Mio. t in Sdamerika unter Bercksichtigung von Abbau- und Vertaubungsverlusten 
ausgewiesen werden. Hieraus knnte sich eine Lebensdauerverlngerung einzelner Werke 
ergeben. Auch moRton SAlt verfgt ber entsprechende Ressourcen, ein Ausweis nach dem 
Standard der K+S gRUppe wird voraussichtlich ab dem Jahr 2011 erfolgen. 


definitionVerwendeterfinAnzKennzAhlen 

definitionVerwendeterfinAnzKennzAhlen 

anlagendecKungsgradi = 

Operatives Anlagevermgen 
Eigenkapital+langfristigesFremdkapital 

anlagendecKungsgradii = 

Operatives Anlagevermgen 
Eigenkapital 

buchwertjeaKtie = 

Gesamtanzahl Aktien am31.12. 
BereinigtesKonzernergebnis nach Steuern1

eigenKapitalrendite = 

Bereinigtes Eigenkapital1,2 
enterpriseValue = Marktkapitalisierung+Nettoverschuldung 
BereinigtesErgebnisvor Steuern 1+Zinsaufwand 

gesamtKapitalrendite = 

Bereinigte Bilanzsumme1,2,3 
FlssigeMittel+kurzfristigeWertpapiere 

liquidittsgradi = 

KurzfristigesFremdkapital 
FlssigeMittel+kurzfristigeWertpapiere+kurzfristigeForderungen 

liquidittsgradii = 

KurzfristigesFremdkapital 
KurzfristigeVermgenswerte 

liquidittsgradiii = 

KurzfristigesFremdkapital 

nettoFinanz


= Finanzverbindlichkeiten-flssigeMittel-Wertpapiere 

VerbindlichKeiten 

Finanzverbindlichkeiten+Rckstellungen frPensionen und 
nettoVerschuldung = hnlicheVerpflichtungen+langfristigeRckstellungen fr 
bergbaulicheVerpflichtungen-flssige Mittel-Wertpapiere 

operatiVes ImmaterielleVermgenswerte+Sachanlagen+Anteile 

= 

anlageVermgen anverbundenenUnternehmen+Beteiligungen 
returnoncapital OperativesErgebnis(ebiti) 

= 

employed(roce) Operatives Anlagevermgen 2+WorkingCapital2,3 
Operatives Ergebnis(ebiti) 

returnoninVestment(roi) = 

Auszahlungen fr denErwerbkonsolidierterUnternehmen 
BereinigtesKonzernergebnis 1

umsatzrendite = 

Umsatz 

weitereinformationen 221 

(ROCE-gewichteter durchschnittlicherKapitalkostensatzvor 

Value added = 

Steuern)(operatives Anlagevermgen 2+WorkingCapital2) 
VerbindlichkeitengegenberKreditinstituten 

Verschuldungsgradi = 

Eigenkapital 
Nettoverschuldung 

Verschuldungsgradii = 

Eigenkapital 

Vorrte+Forderungen und brigeVermgenswerte4 

worKing capital =-kurzfristigeRckstellungen-Verbindlichkeiten aus 
Lieferungen undLeistungen-sonstigeVerbindlichkeiten 4 

1 Bereinigt um dieEffekte der Marktwertvernderungen aus operativen,antizipativen Sicherungsgeschften; 

beim bereinigtenKonzernergebnis wurdenferner die darausresultierenden Steuereffekte eliminiert. 
2Jahresdurchschnitt. 
3Bereinigt um Erstattungsansprche undkorrespondierendeVerpflichtungen. 
4Ohne Marktwerte operativer,antizipativer Sicherungsgeschfte sowie nichtoperativer Derivate,jedoch 

einschlielichgezahlterPrmienfroperativgenutzte Derivate;ohneForderungenbzw.Verbindlichkeiten aus 
Geldanlagen; bereinigt um Erstattungsansprche undCTA-Planvermgensberschssen. 


222 weitereinformationen 

222 weitereinformationen 

ammonsulFat 

anFahrtsKurVe 

cashFlow 

chloralKalieleKtrolyse 


compliance 

ist ein schwefelhaltiges Stickstoffdngemittel, das als Nebenprodukt due diligence bezeichnet die gebotene Sorgfalt, mit der im Vorfeld einer Akquibei 
der Caprolactam-Herstellung in der chemischen Industrie anfllt. sition geprft wird, und umfasst die Durchfhrung einer detaillier-
Ammonsulfat wird in der Landwirtschaft sowie als Rohstoff fr die ten Analyse, insbesondere der geologischen, technischen, (umwelt-) 
Mehrnhrstoffdngerindustrie eingesetzt. rechtlichen, steuerlichen und finanziellen Rahmenbedingungen, 
eines Akquisitionsobjekts. Dabei werden die Analyseergebnisse aus 
beschreibt die zur Verfgung stehenden Mengen im Zeitablauf bis den vom Zielunternehmen zur Verfgung gestellten Unternehmens-
zum Erreichen der maximal geplanten Produktionskapazitt whdaten 
genutzt. Ziel ist es, mit der Akquisition verbundene Risiken aufrend 
der Errichtung eines Bergwerks sowie der Produktionsanlage zudecken bzw. zu begrenzen. 
ber Tage. 
ebiti Das operative Ergebnis eBit i beinhaltet das realisierte Sicherungs-
Saldo der Zahlungsein- und -ausgnge whrend eines Berichtszeitergebnis 
der jeweiligen Berichtsperiode aus den zur Sicherung knfraums. 
tiger Zahlungspositionen (im Wesentlichen Umstze in US-Dollar) 
bzw. knftiger Translationsrisiken eingesetzten operativen Derivaten. 
Bei der Chloralkali-Elektrolyse werden durch das Zersetzen des Das realisierte Sicherungsergebnis entspricht dem Ausbungswert 
Grundstoffs Natriumchlorid mit Hilfe von elektrischem Strom Chlor, des Derivats zum Zeitpunkt der Flligkeit (Differenz zwischen Kas-
Natronlauge und Wasserstoff erzeugt. Alternativ wird durch die Versakurs 
und Sicherungskurs), im Falle von Optionsgeschften abzgwendung 
von Kaliumchlorid Kalilauge produziert. Die wichtigen lich der gezahlten Prmien. Die Marktwertvernderungen der noch 
Grundchemikalien Chlor, Natronlauge, Wasserstoff und Kalilauge ausstehenden operativen, antizipativen Sicherungsgeschfte werden 
bilden die Basis fr zahlreiche chemische Produkte. hingegen gesondert im Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschften 
(eBit ii) bercksichtigt. 
(Regelkonformitt) bezeichnet die Einhaltung der Gesetze, der unternehmensinternen 
Regelungen und Richtlinien sowie der vom Unterebitii 
Nach ifRS werden die Marktwertvernderungen aus Sicherungsnehmen 
anerkannten regulatorischen Standards. Ein Compliancegeschften 
in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Das 
System soll Haftungs-, Straf-und Bugeldrisiken sowie sonstige eBit ii beinhaltet smtliche Ergebnisse aus operativen Sicherungsgefinanzielle 
Nachteile fr das Unternehmen vermeiden und eine posischften, 
d.h. sowohl stichtagsbedingte Bewertungseffekte als auch 
tive Reputation in der ffentlichkeit sicherstellen. Ergebnisse aus realisierten operativen Sicherungsderivaten. Sicherungsgeschfte 
des Finanzierungsbereichs werden im Finanzergebnis 
ausgewiesen, sofern keine erfolgsneutrale Abbildung als Cashflow 
Hedge vorgenommen wird. 


weitereinformationen 223 

weitereinformationen 223 
VerFahren(
esta) 

entecdngemittel 


enterpriseValue 

Financial 
coVenants 

FixKostendegression 


ist ein trockenes Aufbereitungsverfahren, bei dem die einzelnen Flotation Produktionsverfahren, das Steinsalz und Kali bzw. Kieserit ohne Wr-
Elemente des Rohsalzes unterschiedlich aufgeladen werden und mezufuhr aus dem Rohsalz trennt. Das Grundprinzip des Verfahrens 
anschlieend mit Hilfe eines Spannungsfelds in Natriumchlorid auf beruht darauf, dass in ein Rohsalzgemisch in einer gesttigten Salz-
der einen sowie Kaliumchlorid und Kieserit auf der anderen Seite lsung Luft eingeblasen wird, sodass die Wertstoffe aufschwimmen 
getrennt werden. Im Vergleich zu den klassischen, nassen Aufbereiund 
abgeschpft werden knnen. 
tungsverfahren ist es deutlich gnstiger im Energieverbrauch und der 
Anfall von flssigen Produktionsrckstnden ist deutlich geringer. FreeFloat (Streubesitz) Anzahl der Aktien, die sich nicht im Eigentum von Groaktionren 
befinden, die mehr als 5 % der Aktien einer Gesellschaft 
sind stickstoffhaltige Mineraldnger, die einen Stabilisator enthalbesitzen 
(Ausnahme: Aktien im Besitz von Investmentgesellschaften 
ten, der die Umwandlung von Ammoniumstickstoff in Nitrat veroder 
Vermgensverwaltern). 
zgert. Dadurch wird die Stickstofffreisetzung dem Pflanzenbedarf 
angepasst und die Dngungseffizienz durch die Vermeidung von granulatbezeichnet 
die Herstellung von streufhigen Dngerkrnern, die 
Nitratverlusten erhht. herstellung mit einem landwirtschaftlichen Dngerstreuer ausgebracht werden 
knnen. 
(Unternehmenswert) ist eine von Finanzanalysten hufig verwendete 
Kennzahl zur Ermittlung des Wertes eines Unternehmens. Der K2o (Kaliumoxid) ist eine chemische Recheneinheit zum schnellen Ver-
Enterprise Value wird hufig zu anderen Kennzahlen (z.B. Umsatz, gleich des Kaliumgehalts von Dngemitteln, in denen Kalium in vereBitDA, 
eBit) in Relation gesetzt, sodass sich sogenannte Enterpriseschiedenen 
Bindungsformen vorliegt, beispielsweise als KaliumchloValue-
Multiplikatoren ergeben. rid, Kaliumsulfat oder Kaliumnitrat. 
sind vertraglich vereinbarte Kennzahlen und Abreden, die zwischen Kaliumchlorid natrliches Kalium-Salz, das in Meerwasser, Salzseen sowie Salz-
einem Kreditgeber und -nehmer fr die Laufzeit eines Kredits vereinlagersttten 
vorkommt. 
bart werden. Die Nichteinhaltung kann zu Sanktionen bzw. einem 
auerordentlichen Kndigungsrecht fhren. 
bezeichnet die Abnahme der Stckkosten bei einer zunehmenden 
Produktionsmenge, da sich die Fixkosten auf eine hhere Produktionsmenge 
verteilen. 


224 weitereinformationen 

224 weitereinformationen 
tunittskosten, 
die Eigen- und/oder Fremdkapitalgebern durch das 
dem Unternehmen zur Verfgung gestellte Kapital entstehen. Der 
gewichtete, durchschnittliche Kapitalkostensatz ergibt sich als 
Summe des Verzinsungsanspruchs der Eigenkapitalgeber auf den 
Eigenkapitalanteil sowie der Fremdkapitalverzinsung auf den verzinslichen 
Fremdkapitalanteil am Gesamtkapital. Da es sich um eine 
Nachsteuerbetrachtung handelt, wird der durchschnittliche Fremdkapitalzins 
um die Unternehmenssteuerquote reduziert. 

KauFpreis- (Purchase Price Allocation) Verteilung der Anschaffungskosten aus 

alloKation einem Unternehmenserwerb auf die erworbenen Vermgenswerte, 
Schulden und Eventualschulden. 

Kieserit Mineralischer Bestandteil des Rohsalzes mit den wasserlslichen 
Mineralien Magnesium und Schwefel. 

liquidittsgrade geben Auskunft darber, in wie weit die kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen 
durch liquide Mittel, kurzfristige Forderungen bzw. das 
Umlaufvermgen gedeckt sind. 

massnahmen- auch 360-Mio.--Manahmenpaket, Werra-Manahmenpaket; wurde 

paKetzum im Oktober 2008 von K+S vorgelegt, um Umwelteinflsse weiter zu 

gewsserschutz vermindern und die K+S-Produktionsstandorte im hessisch-thringischen 
Kalirevier langfristig zu sichern. Es bildet die wesentliche 
technische Grundlage fr das im Jahr 2009 vorgelegte Integrierte 
Manahmenkonzept (imK), das aus dem ffentlich-rechtlichen Vertrag 
der K+S gRUppe mit den Lndern Hessen und Thringen hervorgegangen 
ist. Die geplante Umsetzung der bis zum Jahr 2015 vorgesehenen 
Einzelmanahmen zum Grundwasser-und Gewsserschutz 
wird zu einer Halbierung der anfallenden Salzabwassermenge 
fhren. Die mit dem Manahmenpaket verbundenen Investitionen 
belaufen sich auf insgesamt bis zu 360 Mio. . 

mehrnhrstoFFdnger 


mischanlagen 

natriumchlorid 

nitriFiKationsinhibitor 


operatiVe, 
antizipatiVe 
sicherungsgeschFte 


plattendolomit 

rating 

siedesalz 

enthalten mehr als einen Nhrstoff, i.d.R. Stickstoff, Phosphor und 
Kalium sowie  je nach Bedarf und Anwendung  Magnesium, 
Schwefel oder auch Spurenelemente. Durch die Zusammenfhrung 
der Rohstoffe im Produktionsprozess und die anschlieende Granulierung 
enthlt jedes einzelne Dngerkorn stets die exakt gleiche 
Nhrstoffzusammensetzung; somit wird eine gleichmige Ausbringung 
der Nhrstoffe auf dem Feld sichergestellt. 

(Bulk Blender) Mischdngeranlagen, in denen verschiedene Nhrstoffe 
zusammengefhrt werden. 

Steinsalz, Kochsalz (NaCl) 

Ammonium-Stabilisator, der die Umwandlung von Ammoniumstickstoff 
zu auswaschungsgefhrdetem Nitratstickstoff verzgert. 

Zur Sicherung knftiger Whrungspositionen (im Wesentlichen US-
Dollar) bzw. knftiger Translationsrisiken setzen wir operative Derivate 
in der Form von Optionen sowie Termingeschften ein (s. auch 
Transaktions- sowie Translationsrisiken). 

Im Zechstein gebildete porse, aufnahmefhige Kalksteinschicht in 
gut 500 Metern Tiefe. 

beschreibt die Einschtzung der Fhigkeit eines Unternehmens, 
zuknftig seine Zins-sowie Tilgungsverbindlichkeiten termingerechtzuerfllen.
EswirdvoneinerRatingagentur,z.B.mooDyS oder 
StAnDARD & pooRS, in Form standardisierter Einstufungen vergeben. 

Die Herstellung von Siedesalz erfolgt durch Eindampfung gesttigter 
Sole, wobei das Natriumchlorid auskristallisiert wird. 


weitereinformationen 225 

weitereinformationen 225 
Wssrige Steinsalzlsung. Natrliche Sole wird durch Anbohrung 
unterirdischer Solevorkommen oder durch kontrollierte Bohrlochsolung 
gewonnen und auch durch Auflsen von bergmnnisch gewonnenem 
Steinsalz hergestellt. 
(Solbetrieb, Lsungsbergbau) bezeichnet die Gewinnung von lsefhigen 
(Salz-)Gesteinen (z.B. Sylvinit oder Steinsalz) durch Einleiten 
von Wasser oder (Salz-)Lsungen in Bohrungen, wobei Hohlrume 
(Kavernen) entstehen. Die Solungsbergbautechnologie erlaubt  
sofern die Lagerstttengegebenheit ein solches Verfahren zulsst  
gegenber konventionellen Abbauverfahren eine schnellere Produktionsaufnahme, 
eine flexiblere Anfahrtskurve der Produktion sowie 
den Abbau tiefer liegender Lagersttten. Auerdem fllt das Verhltnis 
von Rohsalz zu festen sowie flssigen Produktionsrckstnden 
gnstiger aus. 
Value added 
wasserenthrtungssalze 
(Mehrwert) Diese Kennzahl basiert auf dem Ansatz, dass ein Unternehmen 
dann einen Mehrwert fr den Investor schafft, wenn die 
Rendite auf das durchschnittlich gebundene Kapital die zugrunde 
liegenden Kapitalkosten bersteigt. Multipliziert man diese berrendite 
mit dem durchschnittlich gebundenen Kapital (Jahresdurchschnitt 
des operativen Anlagevermgens + Working Capital), ergibt 
sich der im Berichtsjahr geschaffene Mehrwert des Unternehmens. 
entfernen Hrtebildner wie Kalzium und Magnesium durch ein 
Ionenaustauschverfahren aus dem Wasser. Weiches Wasser ist fr 
zahlreiche industrielle Prozesse, aber auch in privaten Haushalten, 
erforderlich bzw. von Vorteil. 
sticKstoFFeinzeldnger 
ist ein Dnger, der als Hauptbestandteil nur Stickstoff enthlt. Von 
K+S nitRogen werden u.a. die Stickstoffeinzeldnger Kalkammonsalpeter 
(KAS), Ammonsulfatsalpeter (ASS) sowie Ammonsulfatsalpeter 
mit Bor (ASS BoR) angeboten. 
supply-chainmanagement 
Bezeichnet die gruppenweite Planung, Steuerung und Koordination 
der gesamten Wertschpfungskette (Beschaffung, Produktion und 
Logistik). 
transaKtionsrisiKo 
entsteht aus einer Transaktion in Fremdwhrung, die in die Konzernwhrung 
umgetauscht werden soll, und ist somit ein zahlungswirksames 
Risiko. 
translationsrisiKo 
entsteht aus der Umrechnung von Ergebnis-, Cashflow- oder Bilanzpositionen 
zu unterschiedlichen Perioden bzw. Stichtagen, die in 
einer anderen Whrung als der Konzernwhrung anfallen. Es handelt 
sich somit um ein nicht zahlungswirksames Risiko. 


226 weitereinformationen 

226 weitereinformationen 
2 K+s am KapitalmarKt ABB:4.5.2 eur/usd-Entwicklung versus 
cad/usdund rub/usd 102 
ABB:2.1.1 Wertentwicklung der K+s-Aktie ABB:4.5.3 Gewinndynamik bei 
im Vergleich zu dax,dj stoxx 600 Weizen in Deutschland 104 
und msciWorld 13 ABB:4.6.1 Umsatz nach Geschftsbereichen 108 
ABB:2.1.2 Monatliche Hchst-, Tiefst-und ABB:4.6.2 Umsatz nach Regionen 108 
Durchschnittskurse der K+s-Aktie 13 ABB:4.6.3 ebitda-Marge 109 
ABB:2.1.3 Marktkapitalisierung der ABB:4.6.4 ebit-Marge 110 
K+s Aktiengesellschaft 14 ABB:4.6.5 Umsatzrendite 112 
ABB:2.1.4 Wertentwicklung der K+s-Aktie ABB:4.7.1 Passiva 115 
im Vergleich zu Wettbewerbern 14 ABB:4.7.2 Investitionen im Vergleich zu 
ABB:2.1.5 Wertentwicklung K+s-Depot 15 Abschreibungen und Cashflow 
ABB:2.1.6 Aktionrsstruktur per 28.02.2011 15 aus laufender Geschftsttigkeit 118 
ABB:2.1.7 Dividende jeK+s-Aktie 17 ABB:4.8.1 Aktiva 120 
ABB:4.10.1 Kali-und Magnesiumprodukte 
3 corporate goVernance 
Umsatz nach Regionen 
ABB:4.10.2 Kali-und Magnesiumprodukte 
123 
Umsatz nach Produktgruppen 123 
ABB:3.4.1 lti-Programm 2010 32 ABB:4.10.3 Stickstoffdngemittel  
Umsatz nach Regionen 125 
4 Konzernlagebericht 
ABB:4.10.4 Stickstoffdngemittel  
Umsatz nach Bereichen 125 
ABB:4.10.5 Salz  Umsatz nach Regionen 126 
ABB:4.1.1 Geschftsfelder und ABB:4.10.6 Salz  Umsatz nach Produktgruppen 126 
Organisationsstruktur 77 ABB:4.10.7 Ergnzende Geschftsbereiche  
ABB:4.2.1 Strategie Kali-und Umsatz nach Regionen 129 
Magnesiumprodukte 89 ABB:4.10.8 Ergnzende Geschftsbereiche  
ABB:4.2.2 Strategie Salz 89 Umsatz nach Bereichen 129 
ABB:4.2.3 Finanzielle PerformanceABB:
4.11.1 Flligkeitsprofil der Finanz-
Kennzahlen der K+s gruppe 92 verbindlichkeiten 144 
ABB:4.3.1 Mitarbeiter nach Regionen ABB:4.13.1 Anbauflche und Ertrag jeHektar 
per 31. Dezember 2010 93 bei Getreide 150 
ABB:4.3.2 Altersstruktur 94 ABB:4.13.2 Produktionsberschuss /-defizit 
ABB:4.4.1 Qualifikationsstruktur im Bereich und Stocks-to-use-ratios 
Forschung und Entwicklung 99 bei Getreide 150 
ABB:4.4.2 Berufsgruppen im Bereich ABB:4.13.3 Risikofr globales Defizit 
Forschung und Entwicklung 99 bei Getreide in 2011 /12 151 
ABB:4.5.1 Preisentwicklung ABB:4.13.4 Futures fr Agrarprodukte 151 
von Agrarprodukten 102 ABB:4.13.5 Weltkalikapazitt,-produktion 
und -absatz 152 

tABellenVerzeichnis 
2 K+s am KapitalmarKt 
TAB:2.0.1 
TAB:2.1.1 
Kapitalmarktkennzahlen 
Performance 
11 
12 
3 corporate goVernance 
TAB:3.1.1 
TAB:3.1.2 
TAB:3.4.1 
TAB:3.4.2 
TAB:3.4.3 
TAB:3.4.4 
TAB:3.4.5 
Directors Dealings Vorstandsmitglieder 
Directors Dealings Aufsichtsratsmitglieder 
Beispielrechnung fr die Jahresvergtung 
eines ordentlichen 
Vorstandsmitglieds 
Vergtung des Vorstands 
Vergtung mit langfristiger 
Anreizwirkung 
Pensionen 
Vergtung des Aufsichtsrats 
25 
25 
31 
33 
34 
35 
36 
4 Konzernlagebericht 
TAB:4.1.1 
TAB:4.3.1 
TAB:4.3.2 
TAB:4.3.3 
TAB:4.4.1 
TAB:4.4.2 
TAB:4.5.1 
TAB:4.5.2 
TAB:4.6.1 
TAB:4.6.2 
TAB:4.6.3 
TAB:4.6.4 
TAB:4.6.5 
Bedeutende Standorte der 
K+s gruppe 
Mitarbeiter nach Geschftsbereichen 
Ausbildungskennzahlen 
Weiterbildungskennzahlen 
Forschungskosten 
Forschungskennzahlen 
Prozentuale Vernderung 
des Bruttoinlandsprodukts 
Soll-/Ist-Vergleich 
Abweichungsanalyse 
Umsatz nach Geschftsbereichen 
ebitda nach Geschftsbereichen 
ebitinach Geschftsbereichen 
Herleitung des bereinigten 
Konzernergebnisses 
83 
93 
94 
95 
98 
98 
101 
106 
107 
108 
109 
110 
112 


weitereinformationen 227 

weitereinformationen 227 

198 
Ergnzende Geschftsbereiche 128 TAB:5.9.11 SonstigebetrieblicheAufwendungen 186 TAB:5.9.37 Versicherungsmathematische 
TAB:4.10.10Ergnzende Geschftsbereiche 129 TAB:5.9.12 Beteiligungsergebnis 186 AnnahmenAufwand 
TAB:4.11.1 bersichtderUnternehmensrisiken 133 TAB:5.9.13 Ergebnisausoperativen,antizipativen Versorgungszusagen 

198 
TAB:4.11.2 Entwicklung derKreditratings 145 Sicherungsgeschften 186 TAB:5.9.38 Aufteilung Planvermgen nach 
TAB:4.13.1 ProzentualeVernderung des TAB:5.9.14 Zinsergebnis 187 Vermgenskategorien 199 
Bruttoinlandsprodukts 149 TAB:5.9.15 Zinsanteilbergbaulicher TAB:5.9.39 EntwicklungAnwartschaftsbarwert 199 
TAB:4.13.2 Dividendenentwicklung 157 Rckstellungen 187 TAB:5.9.40 Entwicklung Planvermgen 199 
TAB:4.13.3 Tabellarischebersichtder TAB:5.9.16 Sonstiges Finanzergebnis 187 TAB:5.9.41 berleitung BilanzwertePensionen 200 
beschriebenen Umsatz-und 
Ergebnistrends 159 


228 weitereinformationen 

228 weitereinformationen 
TAB:
5.9.64 Auszahlungen fr den Erwerb 
orientierten Versorgungszusagen 200 konsolidierter Unternehmen 211 
TAB:5.9.43 Entwicklung anwartschaftsbarwert TAB:5.9.65 Nettofinanzmittelbestand 211 
und Planvermgen 200 TAB:5.9.66 Honorar fr den Abschlussprfer 211 
TAB:5.9.44 Sensitivittgesundheitsfrsorgliche TAB:5.9.67 Zuwendungen der ffentlichen Hand 212 
Leistungszusagen 201 TAB:5.9.68 Transaktionen mit nicht 
TAB:5.9.45 Aufwand Altersversorgung 201 konsolidierten Tochterunternehmen 212 
TAB:5.9.46 Rckstellungen fr bergbauliche TAB:5.9.69 Salden mit nichtkonsolidierten 
Verpflichtungen 201 Tochterunternehmen 212 
TAB:5.9.47 LangfristigePersonalverpflichtungen 202 TAB:5.9.70 Gesamtbezgedes Aufsichtsrats 
TAB:5.9.48 Bestand virtueller Aktienoptionen und des Vorstands 213 
zu Beginn der Berichtsperiode 203 TAB:5.9.71 Anteilsbesitzliste gemss 313 hgb 214 
TAB:5.9.49 Bestand virtueller TAB:6.0.1 Vorrte Geschftsbereich Kali-und 
Aktienoptionen 31.12.2010 203 Magnesiumprodukte 218 
TAB:5.9.50 Umweltverpflichtungen TAB:6.0.2 Vorrte und Ressourcen potashone 219 
morton salt 203 TAB:6.0.3 Vorrte esco und spl 219 
TAB:5.9.51 Liquidittsanalyse nichtderivativer TAB:6.0.4 Vorrte morton salt 219 
finanzieller Verbindlichkeiten 2010 204 TAB:6.0.5 Termine 230 
TAB:5.9.52 Liquidittsanalyse nichtderivativer 
finanzieller Verbindlichkeiten 2009 204 
TAB:5.9.53 Liquidittsanalyse derivativer 
Finanzinstrumente 2010 205 
TAB:5.9.54 Liquidittsanalyse derivativer 
Finanzinstrumente 2009 205 
TAB:5.9.55 WeitereAngaben zu 
Finanzinstrumenten 206 
TAB:5.9.56 Buchwerte der Finanzinstrumente 
aggregiertnach Bewertungskategorien 
206 
TAB:5.9.57 Nettoergebnis aus 
Finanzinstrumenten 207 
TAB:5.9.58 Zinsergebnis aus 
Finanzinstrumenten 207 
TAB:5.9.59 Sonstigefinanzielle Verpflichtungen 208 
TAB:5.9.60 berleitung Segmentzahlen 210 
TAB:5.9.61 Regionale Umsatzverteilung 210 
TAB:5.9.62 Regionale Verteilung des Vermgens 210 
TAB:5.9.63 Regionale Verteilung der 
Investitionen 211 

stichwortVerzeichnis 

A 
Absatzmrkte 78, 80, 81, 82, 146 
Abschreibungen 106, 110, 118, 128, 155 
Agrarpreise 102, 151 
Aktie 12 
Aktionrsstruktur 15 
Ammonsulfat 79, 124, 222 
Anleihe 17 
Aufsichtsrat 6,27 
Auftausalz 104, 127, 152 
Ausbildung 94, 148 
Ausblick 153, 158 
Ausschsse 23, 30 
B 
Bergbauliche Rckstellungen 112, 119, 181, 
187, 201 
Besttigungsvermerk 161 
Bilanz 115, 119, 164 
Branchensituation 103, 149 
c 
Cashflow 118, 119, 163, 222 
cFK 81 
Chancen 130, 157 
Compliance 21, 141, 222 
compo-Consumergeschft 79, 124, 156 
Corporate Governance 21 
d 
DerivativeFinanzinstrumente 194 
Directors Dealings 25 
Dividende 16, 156, 197 
Dividendenpolitik 16, 157 
Dngemittelmarkt 103, 149 
Dngemittelspezialitten 78, 122 
e 
ebitda-Marge 109, 114 
ebit-Marge 110, 114 


weitereinformationen 229 

weitereinformationen 229 
Kapitalflussrechnung 163, 119 s 
Eigenkapitalquote 115, 155 Kapitalkosten 91, 223 Saisonalitt 107, 117, 134 
Eigenkapitalrendite 92, 114, 221 Kapitalstruktur 114, 197 Salz 80, 88, 104, 118, 125, 152, 154 
empremar 80, 127 Konzernergebnis 112, 154, 189 Salzmarkt 81, 104, 152 
Energiekosten 103, 107, 109, 139, 158 Konzernsteuerquote 113, 154 Segmentberichterstattung 172 
Entsorgung und Recycling 81, 128, 156 Ktg 81 Speisesalz 80, 104, 126, 152 
Entsprechenserklrung 21 
Ergnzende Geschftsbereiche 81, 119, 128, l 
spl 80, 146, 219 
Standorte 83 
155, 156 Liquiditt 119, 143, 221 Steuern 113, 154, 187, 192 
Ergebnis jeAktie 113, 189 Logistik 81, 119, 128 Stickstoffdngemittel 79, 103, 118, 124, 154, 156 
Ergebnis vor Zinsen,Steuern und Long Term Incentive-Programm 31, 83, 188, 202 Stickstoffeinzeldnger 79, 124, 225 
Abschreibungen (ebitda) 109 Marktkapitalisierung 14 Strategie 87 
Erklrung zur Unternehmensfhrung 21 Mehrnhrstoffdnger 79, 124, 224 
esco 80, 219 Mission 3 t 
Expert 79, 124, 154 Mitarbeiter 92, 148 Tierhygieneprodukte 82, 128 
morton salt 80, 92, 125, 153, 174, 203 
f u 
Finanzergebnis 112, 143, 154 n Umsatz 107, 153, 159, 162, 185, 210 
Forschung und Entwicklung 95, 147 Nettoverschuldung 119, 155, 221 Umsatzrendite 112, 114, 221 
Frachtkosten 107, 109, 140, Unternehmenssteuerung 89 
153, 158 o us-Dollar 102, 115, 142, 
Operatives Ergebnis (ebiti) 110, 154, 153, 158, 182, 194 
g 
Gesamtkapitalrendite 31, 36, 92, 114, 221 
159, 162, 222 
Optionsprogramm 34 V 
Gewerbesalz 81, 104, 127, 152 Organisationsstruktur 77 Vergtung 31, 213 
Gewinn-und Verlustrechnung 162 Vertriebskosten 111 
h 
p 
Pensionsrckstellungen 112, 119, 180, 198 
Verwaltungskosten 111 
Vision 3 
Hauptversammlung 22 Personalaufwand 93, 107, 109, 148, 188 Vorstand 4, 22, 26, 31 
i 
Personalentwicklung 94 
potashone 145, 177 
Vorsteuerergebnis 113 
Industrieprodukte 78, 123 w 
Industriesalz 81, 105, 127, 152 r Weiterbildung 95, 148 
Investitionen 117, 155, 211 Rating 17, 144, 224 Weltkalikapazitten 152 
K 
Research-Coverage 17 
Return on Capital Employed (roce) 91, 92, 221 z 
Kali-und Magnesiumprodukte 78, 88, 98, 103, Risiken 129 Ziele 91 
118, 122, 154 Risikomanagementsystem 130 
Kaliumchlorid 78, 103, 122, Rckstellungen 116, 170, 180 
218, 223 


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termine TAB:6.0.5 
Hauptversammlung,Kassel 

11. Mai 2011 
2011 /2012 
Quartalsfinanzberichtzum31.Mrz2011 

11. Mai 2011 
Dividendenausschttung 

12. Mai 2011 
Halbjahresfinanzberichtzum30. Juni2011 

11.August 2011 
Quartalsfinanzberichtzum30. September2011 

10. November 2011 
Berichtber den Geschftsverlauf 2011 

15. Mrz 2012 
Bilanzpresse-und Analystenkonferenz,Frankfurtam Main 

15. Mrz 2012 
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34131Kassel 
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Dieser Berichtwurdeam10.Mrz2011verffentlicht. 

impREssum 

Redaktion/Text 

K+S-InvestorRelations 

Konzeption und Gestaltung 

heisters&partner, 
Corporate&BrandCommunication,Mainz 

Fotografie 

K+S,Oscarvande Beek 

Lithografie 

Recom GmbH&Co.Kg,Stuttgart 

Druck 

Eberl PrintGmbH, Immenstadt 

Dieser Geschftsberichtist auch in 
englischerSprache erhltlich.ImZweifelsfall 
ist die deutscheVersion mageblich. 





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